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Dietmar Karlowski

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von Wolfgang Fricke
   
  


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 Heine-Forum
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 Heine Zitat 18.04.2002 (17:11) Julia
 Re: Heine Zitat 18.04.2002 (18:07) Dietmar_Karlowski
hallo julia,

am ende dieser mail habe ich dir das gedicht eingefügt, aus dem dieses "zitat" ist. ich bin auch kein profi im interpretieren von gedichten, diese arbeit will ich dir auch gar nicht abnehmen. ich kann dir nur ein paar ansatzpunkte liefern.

für mich drückt diese zeile das kämpferische moment in heines biographie aus. er musste kämpfen, auch wenn er dabei, wie das gedicht sagt, freunde auf der strecke blieben.

schwert und flamme, ich denke zwei bessere begriffe für heine könnte es gar nicht geben, auch wenn heines schwert natürlich die feder war. ein schwert kann nicht lassen zu schlagen, eine feder nicht lassen zu schreiben. die flamme züngelt und lodert, um zu vernichten, braucht aber gleichzeitig auch immer wieder material, um selbst existieren zu können. was für heine dieses material war, kannst du eigentlich schon aus all den beiträgen hier in diesem forum entnehmen.

wenn du die interpretation des gedichtes fertig hast, wäre ich dir dankbar, wenn du sie für meine heine-seiten zur verfügung stellst. andere freuen sich dann so, wie du dich gefreut hättest.

gruss
dietmar

Hymnus

Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme.
Ich habe euch erleuchtet in der Dunkelheit, und als
die Schlacht begann, focht ich voran, in der ersten
Reihe.
Rund um mich her liegen die Leichen meiner
Freunde, aber wir haben gesiegt. Wir haben gesiegt,
aber rund umher liegen die Leichen meiner Freunde.
In die jauchzenden Triumphgesänge tönen die Chorä-
le der Totenfeier. Wir haben aber weder Zeit zur Freu-
de noch zur Trauer. Aufs neue erklingen die Dromme-
ten, es gilt neuen Kampf -
Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme.
 Re: Heine Zitat 18.04.2002 (18:14) Dietmar_Karlowski
 Re: Heine Zitat 15.05.2014 (20:09) Unbekannt
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