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 grand prix de la chanson d'eurovision 26.05.2002 (16:08 Uhr) welf
 Die Packung von Tallinn 26.05.2002 (18:15 Uhr) Roetel
Moin,
sprachloses Entsetzen allerorten. Eine echte Niederlage für Corinna May und Ralph Siegel. Zweifellos. Und ein wunderbarer Beweis dafür, wie weit Europa doch schon zusammengewachsen ist.

1. Alte "Verbindungen" wirken nicht mehr. Deutschland bekommt aus Österreich nicht mehr automatisch zwölf Punkte. Das Abstimmungsverhalten der Zuschauer orientiert sich jetzt wohl immer mehr an der Qualität der Darbietung und nicht mehr am Paß der Interpreten. Echt europäisch, da sind leute aus verschiedenen Regionen angetreten, nicht aus konkurrierenden Ländern - und genau nach diesem Maßstab haben die Zuschaern das beurteilt.

2. Für Siegel ist das eine echte "Packung": Die schlechteste Platzierung für den Deutschen Beitrag seit mindestens vier Jahren. (Dieter Bohlen wird sich einen gefeixt haben). Sein Song war nicht schlecht. Siegel hat mehrere Jahre Grand-Prix-Pause angekündigt.

3. Ganz klar wurde in Tallinn: Einen Mitleidsbonus hat die blinde Sängerin nicht bekommen.
Wie geht es jetzt weiter mit Corinna May? Einmal disqualifiziert, einmal gegen Stefan Raab unterlegen, dann so eine Niederlage, das ist hart. Außerdem kehrt Deutschland nach den erfolgreichen Krawall-Nummern von Guildo Horn und Stefan Raab wieder zur Grand-Prix-Normalität zurück. Die Beiträge und die Interpreten sind nicht mehr so umstritten wie die von Stefan Raab und Guildo Horn.

4. Die sechs Letzt-Platzierten sind im folgenden Jahr nicht dabei. Deutschland gehört zu den Ländern, für die diese Regel nicht gilt und darf auch nächstes Jahr wieder teilnehmen. Warum diese Ausnahmen?

5. Ganz klar: Die meisten Songs waren nicht schlecht. Man kann vom Grand-Prix ja auch nicht mehr als Schlagerwettbewerb sprechen, sondern von einem echten Musik-Wettbewerb. Auch wenn wir von den meisten Interpreten nie wieder etwas hören werden.

6. Und hier noch ein kleiner Ausblick auf die Fußball WM: Auch dort sind die Niederlande nicht dabei. Beim Grand Prix hat das nicht geholfen. Für die WM lässt das das Schlimmste befürchten.

7. Wenn nicht vor ein paar Jahre jemand die Idee gehabt hätte, die Jurys abzuschaffen und die Zuschauer abstimmen zu lassen, würden wir hier schon lange nicht mehr über den Grand Prix diskutieren.

8. Die Freude in Estland, nicht gewonnen zu haben, dürfte dort am größten sein. Das Finale zwei Mal hintereinander auszutragen, hätte den Staatshaushalt endgültig gesprengt.

9. Die meisten Länder haben Sängerinnen nach Tallinn geschickt (oder im Fall von Slowenien zumindest Männer in Frauenkleidern). Haben Frauen die besseren Grand-Prix-Chancen?

10. Mein Favorit war Dänemark!
Musikalische Grüße. Rötel
 Ein Systemfehler! 26.05.2002 (19:31 Uhr) Hussi
 Re: Ein Systemfehler! 26.05.2002 (22:30 Uhr) Hanseat
 Re: Ein Systemfehler! 26.05.2002 (23:00 Uhr) Roetel
 Re: Ein Systemfehler! 27.05.2002 (00:00 Uhr) arlehm
 Re: grand prix de la chanson d'eurovision 27.05.2002 (03:35 Uhr) Schem
 Re: grand prix de la chanson d'eurovision 27.05.2002 (16:11 Uhr) welf
 Re: grand prix de la chanson d'eurovision 27.05.2002 (16:28 Uhr) Schem
 Re: grand prix de la chanson d'eurovision 27.05.2002 (18:03 Uhr) welf
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