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 FORUM PLATTFORM22
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EINLADUNG
Bitte an alle verfügbaren Adressen weiterleiten!
Kolleginnen und Kollegen!

Die APS-Gewerkschaft verhandelt derzeit mit der Regierung ein neues Dienstrecht und hat einen Vorschlag ausgearbeitet, der die Grundlage für diese Verhandlungen darstellt. (eine Zusammenfassung des Modells aus APS 10/2000 im Anhang).

Die Gewerkschaft präsentiert das als Alternative zum Budgetbegleitgesetz (Lehrerpaket). In ihrem Papier geht sie von den Sparvorgaben der Regierung aus, d.h. sie hat ALLE AKZEPTIERT und verteilt den Schaden nur anders.

Das Gewerkschaftsmodell (JAZ-Modell) bedeutet:

· Lehrerstunden werden Beamtenstunden gleichgesetzt, dh. Jede/r Lehrer/in muß auf die gleiche Jahresarbeitszeit kommen wie     ein anderer Beamter, d.h. 45 Stundenwoche in der Schulzeit bzw. Arbeit in den Ferien nicht ausgeschlossen

· de facto Jahresdurchrechnung

· alles, was bisher zusätzlich abgegolten wurde (KV, Kustodiate, Skikurs,....), bzw. zusätzlich freiwillig geleistet(Schulentwicklung, ....) wurde, ist jetzt Teil der Dienstverpflichtung und mit dem Grundgehalt abgegolten. Zitat Modritzky (BIS 10/2000): „ unbezahlter Idealismus gehört der Vergangenheit an.“ Schön zynisch: man kriegt keinen Groschen mehr, sondern ist verpflichtet im Ausmaß von mindestens 5 Wochenstunden (C-Teil) mehr zu arbeiten!

ALSO: LÄNGERE ARBEITSZEIT; WENIGER LOHN; SCHLECHTERE ARBEITSBEDINGUNGEN

Die Gewerkschaft will dadurch, daß sie uns verbilligt, Arbeitsplätze retten. Wir meinen diese geretteten Arbeitsplätze sind unzumutbare. Die Gewerkschaft mißbraucht unsere Solidarität, anstatt gemeinsam mit allen LehrerInnen gegen das Sparpaket vorzugehen.

Die Zeit drängt. Die Gewerkschaft hat sich mit der Regierung über das neue Dienstrecht so gut wie geeinigt und wird von 1.2.-5.2. 2001eine Urabstimmung darüber durchführen. Bis dahin werden sie Propaganda für ihren Vorschlag machen.

Deshalb laden wir KollegInnen aller  Wiener Pflichtschulen zu einer alternativen Informations- und Diskussionsveranstaltung ein:

WARUM DAS NEUE DIENSTRECHT ZU UNSEREM SCHADEN UND NICHT ZU UNSEREM VORTEIL IST

Am 22. 1. 2001 18.00-21.00:

MS Dirmhirngasse 138,1230 Wien (Schnellbahn Liesing)

1. Untergeschoß, Speisesaal

Diese Einladung erfolgt auf einstimmigen Beschluss der LehrerInnen der MS Dirmhirngasse

Weitere wichtige Treffen und Informationsmöglichkeiten:

17. 1. BRG Henriettenplatz 1150 Wien 17.00: Wienweite Vernetzungsplattform für APS,AHS+BHS                   : 24. 1. BRG Draschestr. 1230 Wien 16.00: Bezirkskoordination von Boykottmaßnahmen (Interessierte aus anderen Bezirken willkommen)
31. 1: Demonstration: „Schulpartner für Bildungsqualität“ 18.00.Stephansplatz
Lehrerforum:mail schicken an majordomo@ccc.at mit folgendem Text: subscribe lehrerforum@ccc.at
Die Dienststellenversammlung des IB 16 vom 11.12. 00  hat beschlossen


1.)
Die Sektion Pflichtschullehrer in der GÖD soll das Grundlagenpapier zur Jahresnorm – Jahreszielwert sofort zurücknehmen. Die Gewerkschaft wird ferner aufgefordert keine Verhandlungen auf Grundlage der Sparvorgaben der Regierung zu führen sondern gemeinsam mit den Sektion AHS + BMHS umgehend Kampfmaßnahmen gegen eben diese Sparmaßnahmen zu ergreifen.


2)
Die Schulen des IB 16 werden ab dem 2. Semester des laufenden Schuljahres 2000/01 weitreichende Boykottmaßnahmen (Stichwort: Dienst nach Vorschrift) in Absprache mit den AHS des Bezirkes ergreifen.


3)
Die Dienststellenversammlung tritt im Jänner 2001 wieder zusammen. Die dafür notwendigen Schritte sind von der PV einzuleiten. Die Gewerkschaft wird aufgefordert auf dieser Dienststellenversammlung einen Rechenschaftsbericht über ihre Aktivitäten bis dahin zu geben. Außerdem wird dort über die weitere Vorgangsweise gegen das Sparpaket beraten.

 demo 19.12. 17.12.2000 (14:59 Uhr) christian salmeyer

KOMMET ZAHLREICH ZUR DEMO AM 19.12,
ABER:

ihr sollt wissen, dass die aps-gewerkschaft in keiner phase der auseinandersetzungen mit der regierung daran gedacht hat, GEGEN deren sparpläne aufzutreten. sie hat alle kürzungen der regierung AKZEPTIERT. ihr jahresarbeitszeitmodell (JAZ) spart genau so viel geld ein wie das budgetbegleitgesetz und ist deshalb auch dementsprechend brutal. wir lehreInnen sollen ab jetzt für die regierung billiger und dafür auch noch länger und flexibler arbeiten:

das jaz bedeutet: jahresdurchrechung, 45 std.woche bzw. arbeit in den schulferien, keine bezahlung von überstunden und supplierungen, keine entlohnung für KV, kustodiate, ... über den grundlohn hinaus, gleichsetzung einer beamtenarbeitsstunde mit einer unterrichtsstunde

das ganze verhandelt die gewerkschaft mit der regierung und trachtet, ihre mitglieder möglichst uninformiert zu halten. sie weiß warum.

die gewerkschaft verkauft ihr JAZ mit dem argument, arbeitsplätze zu retten. Da können wir nur sagen:
NEIN DANKE ZU SOLCHEN  ARBEITSPLÄTZEN . WIR ARBEITEN JETZT SCHON GENUG/ZUVIEL

darum sollten wir zwar möglichst zahlreich auf der lehrerInnendemo vertreten sein aber dabei deutlich machen:
NEIN ZU DEN SPARPLÄNEN DER REGIERUNG UND
NEIN ZUM SPARMODELL DER GEWERKSCHAFT

FOLGENDE PAROLEN SCHEINEN UNS DAZU GEEIGNET:

NEIN ZU DEN SPARPLÄNEN DER REGIERUNG
NEIN ZUM SPARMODELL DER GEWERKSCHAFT

DAS ANGEBOT DER APS-GEWERKSCHAFT:
45-STUNDENWOCHE ZUM DUMPINGPREIS!

WER WILL UNS VERRATEN?
GEWERKSCHAFTSBÜROKRATEN!

NIX GÖD MEHR

GETRETEN STATT VERTRETEN

NULLDEFIZIT=
BILDUNGSDEFIZIT

ARBEITSZEITPLUS BEI LOHNMINUS?
NEIN DANKE!

WIR ARBEITEN GENUG!

WIR ARBEITEN SCHON JETZT ZUVIEL!

NULL BOCK AUF:
NULLLOHNRUNDE
UND NULLDEFIZIT

0 + 0 = 0

VON NIX KUMMT NIX

OHNE UNS KÖNNTET IHR NULLEN NICHTMAL SCHREIBEN!


dienststellenübergreifende arbeitsgruppe
th.kramerstraß-antonkriegergasse-dirmhirngasse-radetzkystraße
Hallo KollegInnen!
Hier ist die Diskussionsplattform22
Gedacht als Ideenbörse : WIR-WEHREN-UNS  ...aber wie?
Schreibt euch eure Gedanken von der Seele!
Christian
 Re: Eröffnung der Diskussion 12.12.2000 (10:03 Uhr) F. Tschöp
Man hat uns Lehrer viel zu lange nicht ernst genommen und in den Medien ständig verarscht. Dadurch hat man uns aber immer in Geiselhaft genommen. Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen. Zeigen wir Selbstbewußtsein!
1. Den Eltern klar machen, dass ein Arbeitskampf nicht lustig ist.
2. Schluß mit der psychischen Erpressung, die Lehrer agieren mit ihren Maßnahmen am Rücken der Kinder.
3. Verdeutlichen: Die Schule ist keine Kinderaufbewahrungsanstalt.
Wir Lehrer handeln zukunftsorientiert, um die Bildungsqualität und Ausbildungsqualität der künftigen Generationen sicherzustellen.

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