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 Schuhklau
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 Sven 24.07.2022 (16:48 Uhr) Hi Janina
 Hi Janina 24.07.2022 (19:57 Uhr) Sven
 Re: Hi Janina 25.07.2022 (20:14 Uhr) Janina
Hallo Sven,

bei uns gab es natürlich auch immer diverse Kommentare, wenn jemand schuhlos war. Kamen unter den Schuhen auffällige Socken zum Vorschein, bezogen sich die meisten erstmal darauf. Ich selbst trug ja meistens eher schlichte Socken, aber Leah zum Beispiel trug sehr konsequent Ringelsocken und erntete dann auch immer Aussagen wie "Och, das sind aber süße Socken. Die brauchst du doch nicht vor uns zu verstecken".
Kommentare meiner Schuhdiebinnen über mich zielten eigentlich immer auf meinen Stolz ab. Über meine Socken machten sie sich dabei gar nicht mal so sehr lustig. Stattdessen thematisierten sie eher direkt die Tatsache, dass ich keine Schuhe mehr anhabe. Was ich mir zum Besipiel häufig anhören durfte war, dass ich ohne meine Schuhe gar nicht mehr so tough wirken würde. In eine ähnliche Richtung ging, dass sie anfingen Spitznamen für mich zu entwickeln. Besonders beliebt waren dabei "Socki" und "Strumpfinchen". Langfristig durchgesetzt hat sich Gott sei Dank keiner dieser Namen. Aber grad in der Anfangszeit des Schuhklaus nannten meine Schuhdiebinnen mich sehr konsequent "Socki". Sie merkten halt einfach, dass sie damit einen Nerv bei mir treffen. Ein paar der Jungs haben auch mal versucht mich so zu nennen. Aber ich habe ihnen doch sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass sie es sich endgültig mit mir verscherzen, wenn sie mich weiterhin so nennen. Die haben daraufhin auch schnell wieder damit aufgehört.
An meinen Stiefeln gerochen wurde jedoch nie. Was in den Pausen häufiger mal passierte war, dass sie androhten meine Schuhe aus dem Fenster zu werfen. Später passierte es dann auch öfters mal, dass sie meine Schuhe nach Schulschluss tatsächlich aus dem Fenster warfen. Unser Klassenraum war im 2. Stock, mit Blick auf den Schulhof. Das war für meine Klassenkameraden immer ein ziemlicher Spaß, am Fenster zu stehen und mir dabei zuzusehen, wie ich auf Socken über den Schulhof zu meinen Schuhen laufe.
Ansonsten war bei meinen Schuhdiebinnen grade in der Anfangszeit sehr beliebt, mir das Gefühl zu geben, dass dieser Schuhklau praktisch endlos weiterlaufen wird. Da hieß es regelmäßig: "Gewöhn dich besser dran. Wir haben bei uns im Klassenraum doch den Teppichboden. Da brauchst du doch nun wirklich keine Schuhe." Ehrlich gesagt versetzte mich das damals schon in Panik. Denn grade in der Anfangszeit fragte ich mich schon: Was wenn die einfach nicht mehr aufhören, mir die Schuhe zu klauen?
Am schlimmsten fand ich damals jedoch das Kitzeln. Das passierte zum Glück nicht sehr häufig. Aber wenn es mal passierte, nahm es mich immer sehr mit. Vor allem ein Vorfall hat sich da sehr bei mir eingebrannt, als mehrere aus der einen 8. Klasse mich durchgekitzelt haben. Das dürften für mich die peinlichsten Momente in dieser ganzen Schuhklauzeit gewesen sein.
Was die Achtklässler auch mochten, war nach Schulschluss mit meinen Schuhen "Schweinchen in der Mitte" zu spielen. Das war auch immer eine zähe Angelegenheit. Meistens gelang es mir zwar relativ schnell einen oder sogar beide Schuhe zu fangen (grade die Mädels waren nicht so gut im Werfen). Aber häufig nahmen mir die Jungs dann wieder einen weg und das Ganze begann von vorne. Allerdings kam es insgesamt nur selten vor, dass meine Schuhe bei der 8. Klasse landeten.
Ansonsten gab es natürlich auch so Standardsachen wie "Wo sind denn deine Schuhe?" oder "Warum hast du keine an?"

Im Übrigen kann ich mich Alex und Sophie nur anschließen. Ich würde auch gerne mal ein ausformuliertes Erlebnis von dir lesen! Ich meine, es gibt hier so viele gut geschilderte Erlebnisse aus weiblicher Sicht. Da wäre es doch wirklich mal an der Zeit, dass die männliche Perspektive nachzieht. :)

LG Janina
 Re: Sven 25.07.2022 (11:52 Uhr) Alex
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