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(26.09.2021, 04:09 Uhr)

 
 
 Schuhklau
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 Linas Blümchensocken 09.07.2022 (11:46 Uhr) Alex
 Re: Linas Blümchensocken 09.07.2022 (14:04 Uhr) Sophie
 Re: Linas Blümchensocken 15.07.2022 (19:02 Uhr) Charlotte
 Hi Alex, hi Lotte 20.07.2022 (20:01 Uhr) Janina
 Hi Janina 20.07.2022 (20:21 Uhr) Unbekannt
 Re: Hi Alex, hi Lotte 20.07.2022 (20:39 Uhr) Sven
 Re: Hi Alex, hi Lotte 20.07.2022 (22:12 Uhr) Janina
 Re: Hi Alex, hi Lotte 21.07.2022 (08:59 Uhr) Rens1234
 Re: Hi Janina 21.07.2022 (11:22 Uhr) Sven
 Re: Hi Alex, hi Lotte 21.07.2022 (11:23 Uhr) Tina
 Re: Hi Alex, hi Lotte 21.07.2022 (23:02 Uhr) Janina
 Hi Janina 21.07.2022 (23:32 Uhr) Sven
 Re: Hi Janina 23.07.2022 (14:43 Uhr) Janina
 Re: Hi Janina 23.07.2022 (15:52 Uhr) Alex
 Re: Hi Janina 23.07.2022 (22:09 Uhr) Janina
 Re: Hi Janina 26.07.2022 (20:48 Uhr) Charlotte
 Re: Hi Alex, hi Lotte 23.07.2022 (19:12 Uhr) Rens1234
 Re: Hi Alex, hi Lotte 23.07.2022 (21:09 Uhr) Janina
 Re: Hi Alex, hi Lotte 24.07.2022 (08:05 Uhr) Rens1234
 Re: Hi Alex, hi Lotte 22.07.2022 (22:59 Uhr) Unbekannt
 Re: Hi Alex, hi Lotte 23.07.2022 (11:44 Uhr) Kai
 Re: Hi Alex, hi Lotte 23.07.2022 (13:59 Uhr) Sophie
 Re: Hi Alex, hi Lotte 23.07.2022 (14:13 Uhr) Sophie
 Re: Hi Alex, hi Lotte 23.07.2022 (19:17 Uhr) Rens1234
 Re: Hi Alex, hi Lotte 22.07.2022 (23:04 Uhr) Charlotte
 Re: Linas Blümchensocken 23.07.2022 (08:36 Uhr) Alex
 Re: Linas Blümchensocken 26.07.2022 (20:10 Uhr) Charlotte
 Re: Linas Blümchensocken 27.07.2022 (16:29 Uhr) Alex
 Noch eine Frage 29.07.2022 (18:27 Uhr) Alex
 Re: Noch eine Frage 31.07.2022 (21:01 Uhr) Lotte
 Antwort und Erlebnis 01.08.2022 (23:38 Uhr) Alex
Hi Lotte,

Zunächst einmal gar kein Problem und vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich brauche ja auch gerne mal etwas länger.

Hmm, deine Argumente machen da durchaus Sinn. Ich bin wohl auch an so Dingen wie der Körpergröße hängen geblieben. Und dass Carina und ich wohl jeweils noch etwas mehr Talent haben, unsere Schuhe loszuwerden. Nun ja, 1 zu 1 übersetzen lässt sich das ja eh nicht und muss es ja auch gar nicht. Aber eine niedliche Randinfo, dass sie ebenfalls recht kitzelig zu sein scheint. ;)

Die Schilderung der jeweiligen Gefühle finde ich sehr nachvollziehbar. Ich kann auch beosnders Carinas hadern damit verstehen, weil sie mit Leonie nicht so gut auskommt. Solche Situationen fand ich auch nie so angenehm. Klar, die Jungs früher in der Schule wollten mich auch ärgern, aber da war es eben die meiste Zeit doch mehr ein (zum Teil zugegebenermaßen extremes) Necken unter Freunden, als wirklich "bösartig". Selbst die allerersten Erlebnisse haben sich nicht so angefühlt. Anders war es dann schon mit den Mädels, die meine Chucks im Teich versenkt haben, da war auch bei anderen Gelegenheiten kein Reiz an der Sache vorhanden.

Schön, dass du dich mit der Situation so wohl fühlst. :-) Aber ich kenne das auch, dass durch die "gewohnheit" und das Akzeptieren ein bisschen was vom Nervenkitzel verloren geht. Gerade deine Beziehung zu Carina sollte da aber helfen, zumindest ging es mir dann mit Lina so. Du schreibst ja selbst, dass eure Erlebnisse zu zweit dann ihren eigenen Reiz haben.

Es freut mich sehr, dass Maren das gut aufgenommen hat. :-) Und ich kann nachvollziehen, dass das sich auch für euch gut anfühlt, das ganze etwas offizieller zu machen. Natürlich verschieben sich dadurch aber auch Dynamiken in Freundschaften, das ist richtig. Aber so lange dann die dritte Partei nicht insgeheim auch irgendwelche Gefühle gehegt hat, ist sowas aus meiner Erfahrung (und ich hab sowas von beiden Seiten miterlebt) immer nur Gewohnheitssache. Ich selbst habe in meinem engeren Umfeld glücklicherweise immer nur Zuspruch erlebt. Ich habe mich allerdings auch bemüht, da nicht mit irgendwelchen etwas entfernteren Verwandten drüber zu reden, die eventuell blöd reagiert hätten. Nicht, weil es mir peinlich gewesen wäre, sondern weil mir meine Zeit für sowas zu schade ist. Die wurden dann im Zweifelsfall einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Ablehnung habe ich dann höchstens noch von Leuten erfahren, mit denen ich wirklich nur über Ecken Kontakt hatte. Aber die habe ich dann halt einfach direkt aus meinem Leben entfernt.
Hört sich alles vielleicht ein bisschen tough an, aber mir ist sehr bewusst, dass ich da in einer unheimlich privilegierten Position bin und es beileibe nicht alle so einfach haben.



So und nun zum Abschluss noch zu meinem Erlebnis. ;-) Dabei vorweg der Hinweis, dass diese Peinlichkeit und der Nervenkitzel beim Schuhklau übrigens mit mangelndem "Training" durchaus wieder auftreten. XD

Begonnen hat das ganze vor etwas über einer Woche auf der Arbeit. Der größte Teil der Mitarbeitenden bei uns im Büro ist zwischen Mitte Zwanzig und Mitte Dreißig, also eher jung und dynamisch. Entsprechend geht es auch mal etwas alberner und verspielter zu, denn wir verstehen uns auch alle ziemlich gut.
An dem Tag haben wir für eine Sommerfeier nach Feierabend ein bisschen dekoriert. Eine Wand war allerdings mit ein paar Tischen ziemlich zugestellt. Da der ganze Bau nicht super stabil schien, schien es am besten, dass keine allzu schwere Person darauf steigt, um auch die Wand zu dekorieren. Dank meiner geringen Körpergröße fiel die Aufgabe also an mich.
An dem Tag hatte es morgens geregnet (super Timing fürs Sommerfest) und meine Sneaker waren recht matschig. Also bin ich ohne groß darüber nachzudenken aus den Schuhen geschlüpft um auf die Tische zu klettern. Nicht bedacht hatte ich dabei, was ich für Socken trug: dunkelgraue Sneakersocken mit schwerzer Ferse und Spitze - soweit, so gut - und mitten auf dem Spann eine Abbildung von Snoopy - eher etwas peinlich! Besonders von einem Kollegen, Ergin, durfte ich mir dann die ganze Zeit Sprüche zu meinen "supersüßen" Socken anhören. Ich giftete ein wenig zurück, errötete aber auch. Wenn ich gewusst hätte, dass ich die Schuhe ausziehe, hätteich sicher etwas dezenteres gewählt. Es ging dann ein bisschen hin und her zwischen uns, auch den Rest des Tages. Passiert ist aber sonst nichts.

Erst ein paar Tage später kam es dann zum eigentlichen Erlebnis. Ich fahre gelegentlich mit dem Bus zur Arbeit und manchmal treffe ich dabei auch Ergin und eine andere Kollegin, die meine Socken ebenfalls kommentiert hat, Rona. So auch an diesem Morgen. Es war eher etwas frisch, deswegen trug ich eine normale Jeans, Jeansjacke und meine Tamaris Sneaker (https://www.idealo.at/preisvergleich/OffersOfProduct/201838932_-sneaker-low-1-1-23733-28-ivory-comb-tamaris.html), die bei dem Wetter ganz passend und sowieso super bequem sind. Wir nahemn uns zusammen so einen Viererplatz, Ergin mir direkt gegenüber, Rona neben ihm und ich allein. Wir haben erst geredet und dabei habe ich ohne Hintergedanken mein rechtes über mein linkes Bein geschlagen. Das hat Ergins Aufmerksamkeit auf sich gezogen und er fragte mich direkt: Sag mal, Alex, hast du eigentlich wieder so süße Socken an?"
Die Frage hatte bereits einen Unterton, bei dem sich mir die Nackenhaare aufstellten. "Nein", gab ich entschieden zurück, was wohl ein bisschen zu abwehrend klang. Denn Ergin hielt es nun für angebracht, sich selbst zu überzeugen. Auch wenn ich Situationen wie diese kannte, reagierte ich doch zu langsam. Er hat mich echt überrumpelt, denn auch wenn ich schon länger mal wieder auf ein Erlebnis gewartet habe, wehrlos hätte ich mich trotzdem nicht ergeben. So hatte ich aber keine Wahl, denn schon hielten zwei Hände meinen Knöchel fest gepackt und sofort setzte die wohlige Aufregung ein. Ich wusste natürlich, was mir blühte, aber dennoch fragte ich: "Hey, was wird denn das?"
"Na, ich muss doch kontollieren", gab Ergin zurück und löste auch schon das Schnürband. Ich versuchte meinen Fuß zurückzuziehen, aber keine Chance, auch mit einer Hand hatte er meinen Knöchel fest im Griff. Also beugte ich mich vor, aber da ergriff Rona meine Hände und hielt mich fest.
"Na na, Alex, jetzt bin ich auch gespannt."
Vollkommen wherlos? Check. Mein Schuh bereits offen? Check. Mein Knöchel in der Hand einer anderen Person? Check. Und schon spürte ich das Ziehen, die hintere Kante des Schuhs, die um meine Ferse herum und dann leicht kitzelnd über meine Sohle glitt, ein kühler Luftzug und voila, da war mein Fuß rechter in einer dünnen weißen Baumwollsocke.
Wie schon gesagt fühlte es sich durchaus nicht so locker an, wie früher einmal. Zum einen, weil Rona und Ergin durchaus interessiert auf meinen Fuß starrten, der sich immer noch in Ergins Griff befand. Zum anderen, weil die Situation schon etwas anders war. Ich fühle mich beim besten Willen nicht wirklich "erwachsen", treotz inzwischen über zwei Jahren Festanstellung, finanzieller Unabhängigkeit etc. Aber morgens in einem Bus mit hauptsächlich ebenfalls arbeitender Bevölkerung ist es eben doch ein Unterschied, ob man Schülerin oder vielleicht Studentin ist, die etwas Quatsch mit Freunden macht oder eine "seriöse" Person. Denn dass mein Zustand zumindest einigen umsitzen auffiel - auch weil Ergin meinen Sneaker relativ hoch hielt - war klar und ich spürte förmlich, wie einige wenn schon nicht direkt so doch mental ihren Kopf schüttelten über das alberne Mädel ohne Schuh.
Entsprechend muss ich wohl sher rot angelaufen sein, denn Rona kommentierte dies direkt. Außerdem stellte sie enttäuscht fest, dass Snoopy nicht zu sehen sei.
"Dabei find ich so eine kleine weie Socke aber auch ganz süß", meinte Ergin und musterte meinen noch immer nicht freigegeben Fuß, der ebenfalls hoch genug gehalten wurde, um gut sichtbar zu sein.
"Lass meinen Fuß los und gib mir den Schuh wieder, Ergin", sagte ich dann auch tatsächlich nicht mehr ganz so freundlich. Ja, es fühlte sich super an, aber es war auch echt peinlich!
Immerhin zeigten meine Worte Wirkung. Ich zog meinen Fuß zurück und stellte ihn erst auf den Spann des anderen Schuhs. Rona folgte allerdings meiner Bewegung und meinte ganz unschuldig: "Ob im anderen Schuh ein Snoopy steckt?"
Ich traute meinen Ohren kaum und war so verdattert, dass Ergin wieder schneller war. Dieses Mal meckerte ich relativ energisch und trat mit meinem schuhlosen Fuß nach seiner Hand, aber auch hier gab es wieder die Kombination aus dem lockern der Schnürung, dem Ziehen, dem Luftzug und einem zweiten weißen Sockenfuß.
"Arsch", murmelte ich leise, wusste aber, dass ich für den Moment geschlagen war. Noch dazu konnte ich meine Füße nicht unter den Sitz ziehen, da sich dort eine Art Kasten befand. Ich konnte sie also nur herabbaumeln lassen, nach vorne strecken oder, wofür ich mich entschied, auf den Sitz ziehen. Also stellte ich sie vor mir ab, die Knie angewinkelt und schmollte, was meine Kolleg*innen sichtlich erheiterte. Trotz aller Scham konnte ich es mir jetzt auch nicht verkneifen, mit meinen etwas über die Sitzfläche ragenden Zehen zu wackeln - natürlich tat ich so, als sei das rein instinktiv. Und ich hätte es definitiv gelassen, wenn ich geahnt hätte, wie viel Aufmerksamkeit das erneut auf sich ziehen würde. Denn Ergin meinte: "Ach schu mal, beide ganz strahlend weiß."
"Die würden sicher sehr dreckig, wenn sie so aus dem Bus müsste", überlegte Rona und wieder schaute ich sie völlig entgeistert an, denn ich war vertraut genug mit dieser Art von Situation, um zu wissen, wohin das führte. Und natürlich waren beide sofort ganz begeistert von der Idee, mal zu schauen, wie es meinen Socken bekäme, wenn ich meine Schuhe nicht direkt zurückbekomme. Und überhaupt sei ich ja "viel niedlicher" so. Ich hatte also noch rund zehn Minuten, um mich Ärgern zu lassen, mir etwas herablassende Blicke einzufangen und abwechseln auf meine sockigen Füße und meine Sneaker in den Händen der anderen zu starren und mich zu fragen, ob das gerade alles wirklich passierte.
Der Ausstieg war dann natürlich schön peinlich für mich, Da an unserer Haltestelle viele ausstiegen, war auch entsprechendes Gedränge und ich registrierte, dass man mit Schuhen deutlich weniger wahrnimmt, wie häufig einem Leute bei diesen Gelegenheiten aus Versehen auf den Fuß treten. Wobei ich mir angesichts meiner Situation sogar vorstellen könnte, das es nicht komplett aus Versehen war. Schließlich schaffte ich es aber aus dem Bus, hatte aber zur Freude der beiden anderen selbst nach dem kurzen Weg nun deutliche Spuren unter beiden Socken sowie auf dem linken Spann. Knörig forderte ich meine Sneaker zurück und nun bekam ich sie dann auch. Natürlich schlüpfte ich sofort hinein und wir machten uns auf den Weg zum Büro. Dabei maulte ich ordentlich herum, vergaß dabei aber nicht, zu erwähnen, dass die beiden fast so schlimm seien, wie früher meine Klassenkamerad*innen. Selbstverständlich stieß das auf Interesse und ich schilderte ein wenig meine Erlebnisse damals. Mir entging dabei nicht, dass beide sich sehr amüsierten. Vielleicht habe ich da also einen Grundstein für weitere Erfahrungen gelegt. Zwar sicher nicht in hoher Frequenz, denn am Ende des Tages sind wir eben doch Kolleg*innen, aber vielleicht ja hin und wieder mal. ;)

Ich hoffe, der Bericht liest sich recht unterhaltsam. Für mich war es das auf jeden Fall.

LG Alex

PS: Das mit dem Namen kann ich absolut verstehen, meinen ganzen Namen benutze ich auch so gut wie nie. XD



> Hi Alex,
>
> entschuldige, dass ich so lange für meine Antwort
> gebraucht habe. Bis Freitag lief noch die Klausurenphase
> und das Wochenende war auch ein wenig stressig. Aber
> dafür antworte ich jetzt auch ausführlicher. :)
>
> Es freut mich sehr für dich, dass du wieder ein Erlebnis
> hattest! Klingt ja so, als hätte es dich direkt wieder
> gepackt. Ich bin gespannt auf den Bericht dazu. :)
>
> Deinen Vergleich zwischen Lina und dir / Carina und mir
> fand ich interessant. Ehrlich gesagt würde ich es aber
> genau andersherum sehen. :) Denn - und da sind Carina und
> ich uns einig - ihr ist es ohne Schuhe peinlicher als
> mir. Das macht sich vor allem bemerkbar, wenn sie allein
> schuhlos ist. Dann ist sie doch immer sehr verunsichert
> und hat auch mehr Probleme damit, sich selbst zu
> erlauben, diese Situationen zu genießen. Carina selbst
> hat das mal mit einer Motte verglichen, die zwar vom
> Licht angezogen wird, dieses aber nicht berühren kann.
> Was sie damit meinte ist, dass sie teilweise Situationen,
> die zu ihrem Schuhverlust führen, bewusst herbeiführt,
> aber wenn ihre Schuhe dann tatsächlich aus sind, sie ein
> Stück weit den Mut verliert. Wenn wir beide schuhlos
> sind, gibt ihr das natürlich mehr Sicherheit. Zudem
> meinte sie mal zu mir, dass es ihr dann auch leichter
> fällt, sich auf dieses Gefühl der eigenen Verletzlichkeit
> einzulassen. Es erscheint ihr dann einfach viel
> natürlicher.
> Ich möchte den Vergleich auch nicht überstrapazieren,
> aber eine Parallele, die ich zwischen Lina und Carina
> auch sehen würde, ist, dass beim Schuhklau die Initiative
> häufiger von ihr ausgeht als von mir. Es gibt ihr einfach
> ein gewisses Maß an Sicherheit, wenn ich schuhlos bin.
> Denn selbst wenn sie im weiteren Verlauf ihre Schuhe
> ebenfalls verlieren sollte, wäre sie so nicht allein
> damit. Und natürlich gefällt es ihr auch einfach, mir die
> Schuhe auszuziehen. :)
> Was wir inzwischen aber auch herausgefunden haben ist,
> dass sie eindeutig kitzliger ist als ich. Das wäre wohl
> eher eine Gemeinsamkeit zwischen euch beiden. :)
>
> Zu deiner Frage hinsichtlich der Dynamik, hoffe ich
> erstmal, dass ich die richtig verstanden habe. Also falls
> meine Antwort nicht dem entspricht, was du wissen
> möchtest, lass es mich einfach wissen.
>
> Wenn ich diese letzten beiden Erlebnisse aus der
> Hochschule mit den letzten Schuhauszieh-Momenten zwischen
> Carina und mir vergleiche, gibt es da schon deutliche
> Unterschiede. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass
> bei beiden Szenarien der Reiz auf anderen Faktoren
> basiert. In der Hochschule ist es immer mehr dieses
> peinlich-berührt-sein, weil man vor seinen Kommilitonen
> schuhlos ist, ja immer auch die Möglichkeit besteht, dass
> es dem Dozenten auffällt usw. Bei den Aktivitäten
> zwischen Carina und mir hingegen achten wir aber meist
> darauf, nicht von anderen Leuten gesehen zu werden. Der
> Reiz beruht dann eher auf unseren Gefühlen füreinander.
>
> Wenn ich diese letzten beiden Hochschulerlebnisse mit den
> Schuhklauerlebnissen vor meiner Beziehung mit Carina
> vergleiche, fühlte es sich aber auch etwas anders an.
> Dadurch dass wir außerhalb der Hochschule eigentlich
> keinen Kontakt zu Leonie, Niklas und Dirk haben, fühlte
> sich der Schuhklau durch die drei eher wie etwas "von
> außen" an. Das empfanden wir beide eher als erfrischend,
> weil es so auch schwerer für uns einzuschätzen war, was
> die drei als Nächstes tun oder wie weit sie gehen werden.
> Grundsätzlich mochten wir beide auch die Eigeninitiative
> der drei. Wobei Carina auch hier wieder ein Stück weit
> damit gehadert hat, ob sie das jetzt wirklich genießen
> darf. Das lag vor allem Dingen daran, weil sie sich nicht
> sicher war, was genau jetzt eigentlich Leonies Motivation
> bei der ganzen Sache war: Ging es ihr wirklich darum,
> Maren zu schützen oder doch eher darum, dass Carina ihre
> Schuhe verliert? Denn wie gesagt ist das Verhältnis
> zwischen den beiden nicht ganz spannungsfrei und wir
> meinten beide, bei ihr eine gewisse Genugtuung
> wahrzunehmen. Die Frage, ob sie etwas gut finden sollte,
> mit dem eine andere Person ihr vielleicht eher schaden
> wollte, beschäftigte Carina da schon.
>
> Was mich betrifft, so fühlte ich mich in dieser Situation
> als "Schuhklau-Opfer" sehr wohl. :) Schon bei meinem
> allerersten Schuhverlust in der Hochschule hatte dieses
> Gefühl der Hilflosigkeit mich irgendwie angesprochen und
> das hatte ich auch jetzt wieder. Gerade beim zweiten
> Schuhklau fand ich es schön, dass ich mich im Prinzip
> wehren konnte, wie ich wollte, aber klar war, dass ich
> meinen Schuh verlieren würde. Außerdem war Niklas ja auch
> wirklich nett beim Schuhklau, deshalb stellten sich mir
> Fragen wie bei Carina gar nicht. Überhaupt würde ich
> sagen, dass ich mit meinen Empfindungen beim Schuhklau
> nicht mehr hadere. Das fühlt sich mittlerweile alles sehr
> richtig für mich an. Ehrlich gesagt sind sie teilweise
> aber auch weniger intensiv als in der Vergangenheit. Ich
> bin z.B. viel weniger panisch gewesen als bei vergangenen
> Erlebnissen. Aber dieses reizvolle peinlich-berührt-sein
> ist immer noch voll da und eine gewisse Gewöhnung ist ja
> auch normal. Außerdem sind dafür auch neue Empfindungen
> hinzugekommen. Gerade mit Carina an meiner Seite war es
> einfach etwas sehr Besonderes. Ich weiß gar nicht, wie
> ich das in Worte fassen soll, aber es war für uns beide
> einfach sehr schön, das gleiche Schicksal zu teilen. 3
>
> Was ich unbedingt noch erzählen muss: Am Freitag nach der
> letzten Klausur haben wir uns Maren zur Seite genommen
> und ihr mitgeteilt, dass wir beide zusammen sind! Denn
> bevor sich wegen der Praxisphase unsere Wege fürs Erste
> trennen, wollten wir das unbedingt noch erledigen. Das
> kam für sie doch sehr überraschend, aber nachdem sie es
> etwas verarbeitet hatte, meinte sie, sie freut sich für
> uns. 3 Gott, das war schon eine große Erleichterung für
> uns zwei. Wir waren uns zwar relativ sicher, dass sie es
> gut aufnehmen würde, aber dennoch kostete es schon einige
> Überwindung dieses Gespräch zu beginnen. Es war ihr dann
> sogar fast ein wenig peinlich, dass sie nicht selbst
> drauf gekommen ist. Am Samstag haben wir sie dann beim
> Umzug unterstützt (Sie hat ihre Praxisphase ja leider in
> einer anderen Stadt.). Das war auch nochmal ein schöner
> Roadtrip zu dritt, er zeigte aber auch, dass sich das
> Verhältnis zwischen uns dreien schon ein Stück weit
> verändert hat. Gerade am Samstagmorgen waren wir alle
> recht verkrampft. Das legte sich zwar im Laufe des
> Vormittags, aber dennoch ist es jetzt einfach "anders"
> zwischen uns. Womit ich nicht meine, dass unser
> Verhältnis zueinander schlechter geworden ist. Aber ich
> denke, wir müssen uns alle erst noch an diese neue
> Situation gewöhnen und schauen, wie es sich zwischen uns
> sortiert. Auch in der Praxisphase jetzt werden wir
> Kontakt halten und wir haben festgestellt, dass wir
> zumindest die Fortbildungen, die während der Praxisphase
> stattfinden, gemeinsam haben. Ansonsten hat sie auch sehr
> gefreut, dass sie die erste Person ist, die wir ins
> Vertrauen gezogen haben (Naja, von diesem Forum hier
> einmal abgesehen ;) ). Und für uns fühlt sich jetzt alles
> ein bisschen "offizieller" an, was auch ganz schön ist.
> Was sind eigentlich so deine Erfahrungen in diesem
> Bereich? Hast du da auch mal viel Ablehnung erfahren,
> wenn du erzählt hast, dass du mit einer Frau zusammen
> bist?
> Außerdem haben wir jetzt unseren Urlaub fix gemacht. Wir
> werden das nächste Wochenende in einem kleinen Ort, der
> in den Ausläufern eines Mittelgebirges liegt verbringen
> und dort wandern gehen. Da sollte sich etwas schuhlose
> Zeit eigentlich gut einbauen lassen. :)
>
> Oh, und ich poste ab jetzt unter der Kurzform meines
> Namens. Dieser Unterschied zwischen meinem Forumsnamen
> und dem im Beitrag ist eigentlich noch ein Relikt aus
> meinem allerersten Beitrag, weil ich mir da noch nicht
> sicher war, wie ich das handhaben möchte. Aber
> mittlerweile ist diese Unsicherheit längst beseitigt,
> daher vereinheitliche ist das jetzt mal. :)
>
> LG Lotte
 Re: Antwort und Erlebnis 03.08.2022 (20:55 Uhr) Lotte
 Re: Antwort und Erlebnis 03.08.2022 (22:15 Uhr) Alex
 Re: Antwort und Erlebnis 04.08.2022 (12:34 Uhr) Sophie
 Re: Antwort und Erlebnis 04.08.2022 (23:42 Uhr) Unbekannt
 Re: Antwort und Erlebnis 04.08.2022 (23:44 Uhr) Alex
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