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 Schuhklau
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 Im Urlaub :) - Teil 1 03.09.2022 (16:18 Uhr) Lotte
Hi zusammen,

es hat doch etwas länger gedauert als gedacht, das hier fertigzuschreiben und es ist auch nur der erste Teil. Aber irgendwie hatte ich doch weniger Zeit als erwartet und da das hier kein herkömmliches Schuhklauerlebnis ist, wie ich es schon häufiger verschriftlicht habe, musste ich an manchen Stellen auch erstmal länger überlegen, wie ich gewisse Dinge am besten beschreibe. Aber das nur vorneweg. :)

Um das Wochenende bestmöglich zu nutzen, sind wir direkt nach der Arbeit aufgebrochen. Unser Ziel war ein kleiner Kurort am Fuße eines Mittelgebirges, den ich schon von ein paar Ausflügen mit meiner Familie kannte. Dorthin gereist sind wir mit der Bahn. Es waren zwar alle Züge pünktlich, aber auch so war es schon früher Abend, als wir dort ankamen. In dem Kurort selbst gibt es mehrere kleine Pensionen, die fast schon etwas Familiäres haben. Eine davon hatten wir uns ausgesucht und checkten jetzt auch erstmal ein.
Betrieben wird die Pension von einem älteren Ehepaar, das uns für das Abendessen den Biergarten am Kurpark empfahl. Von den Temperaturen her war es immer noch angenehm warm und wir schlenderten erst noch kurz durch den Ort. Der ist relativ klein, hat aber seine schönen Ecken. Besonders gut gefallen hat uns aber, dass wir hier - endlich mal! - unsere Beziehung nicht verstecken mussten. Es war einfach so befreiend mal ganz offen Hand in Hand unterwegs zu sein oder auch ohne sich vorher umschauen zu müssen einen Kuss geben zu können. <3

Schließlich kehrten wir in dem Biergarten ein, der einigermaßen gut besucht war. Aber es gab auch noch freie Tische und wir wählten einen, der eher am Rand stand. Wir bestellten dann erstmal und unterhielten uns, während wir auf das Essen warteten. Beide waren wir sehr gelöst und ich entschied eine leicht kribblige Note hinzuzufügen. :)
Wir saßen uns gegenüber und so fuhr ich nun langsam mit meinem rechten Fuß an ihrem rechten Bein auf und ab, vom Knöchel bis zum Knie. Carina zuckte leicht zusammen und setzte auch dazu an, dies zu kommentieren, verkniff es sich aber und setzte betont beiläufig unser eigentliches Gespräch fort. Ihr verschmitztes Grinsen sagte mir aber alles, was ich wissen musste und als mein Fuß sich erneut auf ihrer Kniehöhe befand, griff sie sich diesen am Knöchel. Sie hielt ihn lediglich mit einer Hand fest und öffnete nun mit ihrer anderen meinen Schuh. Ich hätte meinen Fuß zwar aus ihrem Griff befreien können, aber ich genoss es lieber, zu spüren wie mein Schuh sich lockert (Ich trug wieder meine üblichen New Balance Sneaker). Schnippisch fragte ich sie: "So dankst du mir das Streicheln?"
"Mit Schuh ist es doch kein Streicheln", erwiderte sie im gleichen Tonfall, "Aber keine Sorge, du kannst es gleich nochmal versuchen."
Beide mussten wir ziemlich grinsen und ich schaute jetzt doch mal kurz zu den anderen Gästen. Aber von denen hatte keiner von uns Notiz genommen, soweit ich das sehen konnte.
Carina hatte meinen Schuh mittlerweile geöffnet und die Schnürung im oberen Bereich etwas gelockert. Jetzt zog sie schlicht langsam an der Hacke bis sie meinen ausgezogenen Schuh in der Hand hielt und stellte diesen auf dem freien Platz neben sich ab. Und auch wenn Carina mir mittlerweile schon häufiger einen Schuh ausgezogen hat, fühlte ich dabei immer noch die gleiche Aufregung. Einfach, weil ich weiß, was es ihr bedeutet und sie weiß, was es mir bedeutet.
Sie war auch sehr freudig überrascht, dass unter meinem Schuh eine hellgraue Socke mit weißen Herzchen auf dem Spann zum Vorschein kam. Ehrlich gesagt hatte sie sich schon seit längerer Zeit von mir gewünscht, dass ich mal Herzchensocken trage. Unser erster gemeinsamer Urlaub jetzt schien mir da die passende Gelegenheit, um ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher, ob ich die dauerhaft in meine Alltagsgarderobe integriere - auch wenn Carina sehr begeistert meinte, dass die perfekt zu mir passen -, aber auch so ist es ja praktisch für mich zu wissen, wie ich ihr unkompliziert eine Freude machen kann. :)
Ich streichelte sie dann jetzt mit meinem besockten Fuß und beide waren wir uns einig, dass es so wesentlich angenehmer ist als mit Schuh. Ihr Outfit passte auch gut zu dieser Gelegenheit, da sie ein Sommerkleid anhatte und ich so direkt ihr Bein streicheln konnte. Es war einfach eine sehr entspannte Situation, in der wir uns beide sehr wohlfühlten. Wir unterhielten uns auch ganz normal weiter und als schließlich das Essen kam, schlug ich einfach mein schuhloses Bein über das andere.
Das Essen selbst hat uns beiden gut geschmeckt und wir blieben danach noch sitzen und nahmen gemütlich ein Getränk miteinander. Dabei streckte ich jetzt auch meine Beine aus und legte meine Füße auf dem freien Platz neben Carina ab. Ich überkreuzte dabei meine Beine so, dass mein noch beschuhter linker Fuß oben lag und es dauerte auch nicht lang, da bemerkte ich, wie sich auch hier die Schnürung langsam lockerte. Ganz beiläufig öffnete Carina mir den Schuh und als er schließlich offen war, zog sie auch hier wieder langsam an der Hacke bis er mir nur noch lose über den Spann hing. Carina beließ ihn ein paar Augenblicke in dieser Position und ich drehte meinen Fuß etwas, wie um den Schuh abzuwerfen. Sie schmunzelte und meinte: "Du willst den ja wirklich loswerden." "Naja, wir sind doch im Urlaub", antwortete ich. :)
Sie nahm mir den Schuh daraufhin vom Fuß und ich bedankte mich, indem ich meine befreiten Zehen erstmal vor und zurück bewegte. Wir setzten unser eigentliches Gespräch nun fort, nur dass Carina mir ab diesem Zeitpunkt sanft über die Füße streichelte. Die meiste Zeit über war das einfach nur sehr entspannend für mich, gerade auch nach dem Arbeitstag und der langen Bahnfahrt. Aber jedes Mal, wenn sie über eine bestimmte Stelle an meinem Fußballen strich, sorgte das bei mir für eine Gänsehaut. Carina entging das auch nicht und so gab es immer wieder kleine Pausen in unserem Gespräch, in denen ich kurz ertappt innehielt und sie sich diebisch darüber freute, die Stelle erneut getroffen zu haben.
Als wir ausgetrunken hatten, berieten wir kurz, wie wir den restlichen Abend verbringen wollen. Es war immer noch hell und von den Temperaturen her angenehm, daher entschlossen wir uns dazu, spazieren zu gehen. Der Biergarten lag ohnehin am Eingang zum Kurpark, es lag also nahe, dort den Abend ausklingen zu lassen. Carina kaufte an der Theke noch Getränke in Flaschenform und kehrte dann an unseren Tisch zurück. Dort verstaute sie die Flaschen in ihrem Rucksack - und knotete anschließend an diesem meine Schuhe fest. Als sie damit fertig war, schulterte sie ihn und sagte zu mir: "Also von mir aus können wir los."
"Ich bin auch soweit", antwortete ich ohne zu zögern und stand auf. Das war tatsächlich auch der erste Moment, in dem meine schuhlosen Füße Bodenkontakt hatten. Und ich kann es nicht anders sagen: Ich fühlte mich sehr wohl in diesem Moment. Zum einen empfand ich schon dieses positive peinlich-berührt-sein. Auch weil jetzt beim Aufbruch anderen Gästen durchaus auffiel, dass ich keine Schuhe anhabe. Zum anderen tauschten Carina und ich einfach einen sehr wissenden Blick, der mir ein maximal gutes Gefühl gab. :)
Wir schlenderten dann entspannt durch den Park und auch auf Socken ließ sich dieser Weg gut bewältigen, da die Wege entweder aus Steinplatten bestanden oder aber sehr sandig waren. Der Park an sich war auch ganz schön. Die Wege waren kreisförmig angelegt und im Zentrum befand sich ein größerer Springbrunnen. Was uns aber besonders gut gefiel, war ein "lebensgroßes" Schachspiel, also ein großes Schachbrett aus Steinplatten am Boden und die größten Figuren waren etwas über einen Meter groß. Als wir an dem Schachspiel vorbeikamen spielten dort grad drei ältere Herren, aber wir nahmen uns vor auf jeden Fall auch eine Partie zu spielen, nachdem sie fertig sind.
Für den Moment setzten wir uns aber erstmal auf eine Bank und schauten ihnen aus der Ferne zu. Sie beendeten kurz darauf ihr laufendes Spiel und starteten gleich darauf das nächste. "Wer weiß wie lange die noch spielen. Vielleicht sollten wir sie einfach herausfordern", schlug ich vor.
"Von mir aus gern", antwortete Carina - und schaute vielsagend zu meinen Füßen.
Ich hingegen schaute zu ihren Schuhen und meinte nachdenklich: "Aber vielleicht lassen wir sie das Spiel erst noch in Ruhe zu Ende spielen und du entspannst dich so lange noch etwas."
"Mich entspannen?", fragte sie verwirrt nach.
"Ja, damit du später auch in Bestform bist", antwortete ich und schaute jetzt wirklich sehr offensichtlich zu ihren Chucks (dunkelgrün, High-Top). Und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wie schnell Carina bereits errötet. :)
"Lass mich nur machen", sagte ich vergnügt zu ihr und stand auf. Ich platzierte ihren Rucksack wie eine Art Kopfkissen bei der einen Armlehne und Carina ließ es zu, dass ich ihren Oberkörper dort ablegte. "Äh, Lotte, was wird denn das?", sagte sie zwar nervös, unterstützte mich aber unwillkürlich dabei den Rucksack auszurichten, sodass sie es im Nackenbereich auch bequem hat. "Vertrau mir einfach", antwortete ich fröhlich und hob als Nächstes ihre Beine auf die Sitzfläche der Bank. "Lotte, ich weiß wirklich nicht, ob das so eine gute Idee ist", meinte Carina unsicher und errötete weiter. "Aber ich", erwiderte ich aufmunternd und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Carina schaute ziemlich verlegen, sagte aber schließlich: "Naja, immerhin habe ich mir auch Gedanken bei meinen Socken gemacht." "Echt?", freute ich mich. Jetzt war meine Neugier natürlich erst recht geweckt. Ich setzte mich daher an das andere Ende der Bank, legte mir Carinas Füße auf die Oberschenkel und griff nach dem Schnürsenkel des einen Chucks. "Also darf ich?", fragte ich sie breit grinsend. Carina nickte und meinte nun ihrerseits: "Wir sind ja schließlich im Urlaub." :)
"Das ist die richtige Einstellung", stimmte ich zu und öffnete die Schleife des ersten Chucks sowie den darunter liegenden Knoten. Nach und nach fädelte ich das Schuhband aus den obersten Ösen heraus, während ich es im Mittelteil des Schuhs lediglich lockerte. Probehalber zog ich einmal kurz an der Hacke und stellte zufrieden fest, dass er jetzt gar nicht mehr so fest saß. Aber anstatt ihr diesen Schuh direkt auszuziehen, wiederholte ich die Prozedur nun beim zweiten: Also auch hier erstmal Schleife und Knoten auf, Band raus aus den oberen Ösen und noch ein bisschen Lockern der mittleren Schnürung. Offen gesagt mag ich es, wenn Carina Chucks trägt. Es fasziniert mich einfach immer wieder, diese hoch geschnürten, quasi unausziehbar scheinenden Schuhe zu lockern. Allein wie sie jetzt da saß und die langen Schnürsenkel links und rechts träge von ihren einst so sicheren Chucks herabhingen gefiel mir sehr gut. Aber natürlich wollte ich jetzt auch wissen, was sich darunter verbirgt. :)
Ich veränderte meine Sitzhaltung etwas, sodass ich nun mit dem Gesicht zu ihr saß und fasste jeden ihrer Chucks jeweils an der Hacke. Ganz behutsam zog ich erst am rechten und einen Moment später auch am linken. Ich spürte, wie ihre Füße den Halt in beiden Schuhen verloren, aber anstatt sie ihr direkt auszuziehen, schob ich sie wieder zurück und zog sie danach wieder leicht vor. Aber auch hier nahm ich sie ihr noch nicht vollends ab, sondern schob sie wieder ein Stück zurück und wiederholte das Ganze mehrfach. So war es für sie spannender, weil sie nicht wusste, wann ich ihr tatsächlich die Schuhe ausziehen werde. Natürlich erhöhte es auch für mich die Spannung, aber schließlich zog ich ihr nach einer Weile den ersten Schuh vollständig vom Fuß. Darunter kam eine rosa Socke zum Vorschein. Carina weiß ja, dass mir diese Sockenfarbe an ihr gefällt und ich freute mich auch sie zu sehen. Noch besser wurde es jedoch für mich, als ich ihr auch den zweiten Schuh langsam runterzog. Denn unter diesem befand sich ein weiß besockter Fuß. :)
Carina erklärte mir dann sehr süß ihren Gedankengang: Als wir damals zusammengekommen waren, hatte ich ja zwei verschiedene Socken angehabt (Und seitdem vielleicht noch so 2 - 3 mal). Jetzt im Urlaub hatte sie das auch mal ausprobieren wollen. Ihre ursprüngliche Idee war dabei gewesen, eine rote und eine rosa Socke zu kombinieren. Sie fand dann aber, dass das nicht so gut zusammenpasste und hat sich daher für die schlichtere weiß-rosa Kombination entschieden. Mich freute es ehrlich gesagt schon, dass sie sich überhaupt Gedanken macht. Aber sie jetzt so zu sehen und mit diesem Wissen, ich weiß auch nicht, fühlte ich mich ihr einfach sehr zugehörig - und sie sah in dieser Sockenkombination auch einfach super süß aus! <3 :)
Das brachte ich dann auch zum Ausdruck und so lange die älteren Herren noch spielten, streichelte ich nun über ihre Füße. Sie entspannte sich auch merklich dabei, aber als zwei der Herren sich schließlich die Hand gaben und damit klar war, dass ihr Spiel vorbei war, wurde sie doch wieder nervöser.
Ich stand nun auf und band Carinas Chucks ebenfalls an ihrem Rucksack fest. Sie setzte sich dabei wieder normal auf die Bank und fragte, ob wir nicht doch noch etwas warten wollen. Ich jedoch warf mir den Rucksack über die Schulter und meinte gut gelaunt, dass es bald dunkel wird und wir die drei besser jetzt herausfordern sollten. Sie gab sich daraufhin einen Ruck und beide gingen wir zu dem Schachfeld. Unterwegs versuchte ich Carina noch etwas zu beruhigen mit Aussagen wie: "Vielleicht unterschätzen sie uns ja." Das klappte ganz gut, dennoch überließ sie das Reden weitestgehend mir, als wir die drei älteren Schachspieler erreichten. Die hatten uns beim Näherkommen bereits gemustert und dabei natürlich auch registriert, dass wir keine Schuhe anhaben. Trotzdem begrüßten sie uns freundlich und ich fragte direkt, ob sie nicht mal Lust auf zwei neue Herausforderinnen hätten. Die hatten sie tatsächlich. :)
Wir stellten uns dann erstmal wechselseitig vor und machten noch ein bisschen Smalltalk, während wir die Figuren aufstellten. Die einzige Äußerung zu unserer Fußbekleidung machte dabei einer der drei, als er mit Blick auf unsere Socken meinte: "Trägt man das heute so in eurer Generation?" "Ja, so ist es einfach bequemer", antwortete ich darauf wie selbstverständlich. "Ohhh, nicht dass ihr es euch zu bequem macht", erwiderte er gutmütig mit Blick auf das bevorstehende Spiel. "Keine Sorge", versicherte ich ihm. Die Stimmung zwischen uns war schon freundlich, aber auch noch etwas höflich distanziert. Ich hatte das Gefühl, sie wollten erstmal sehen, was wir in Sachen Schach so draufhaben.
Dafür spricht auch, dass wir im ersten Spiel zusammen gegen Theo, den anscheinend schwächsten der drei, antreten durften. Ganz kurz zu unserem eigenen Schachhintergrund: Carina ist die deutlich bessere Spielerin von uns beiden. Ich selbst habe im Grunde erst mit Schach begonnen, seit wir zusammen sind.
Etwas problematisch in diesem ersten Spiel war, dass gerade am Anfang Carina noch sehr nervös war und auch immer mal wieder zum Rucksack mit unseren Schuhen schaute, der auf einer Bank am Spielfeldrand stand. Daher bestimmte ich eher unsere Züge und so gelang es Theo auch, uns in eine doch recht ungünstige Lage zu bringen.
Andererseits war das aber auch ganz gut so. Denn das stachelte wiederum Carina an, die sich mehr und mehr auf das Spiel konzentrierte. Es war wirklich schön zu sehen, wie sie immer sicherer in der Situation wurde. Anfangs z.B. hatte sie noch versucht, ihre Füße vor Blicken zu schützen und sich fast schon hinter den Figuren versteckt. Aber nach und nach legte sie das ab und ging auch mal an der Seite des Spielfelds entlang, um bestimmte Figurenkonstellationen besser sehen zu können. Letzten Endes trug sie dann auch wesentlich mehr zu unserem Sieg über Theo bei. Dieser nahm es aber sehr sportlich und meinte scherzhaft, er habe ja auch gegen einen Gegner mit drei Damen verloren. :)
Nach diesem ersten Spiel herrschte eine sehr freundliche Wettbewerbsatmosphäre zwischen uns und wir spielten danach gegen den nächsten der drei. Auch dieses Spiel gewannen wir, zogen aber gegen den letzten der drei (Bernd) den Kürzeren. Dennoch hatten wir alle unseren Spaß an diesen Spielen gehabt und danach spielte Carina nochmal alleine gegen Bernd. Für mich war die Zuschauerrolle auch sehr interessant. Zum einen fachlich, weil ich mich mit den anderen beiden über die jeweiligen Züge austauschte. Zum anderen sah ich Carina einfach gerne zu. Es war einfach schön zu sehen, wie sehr sie in diesem Spiel aufgeht und dann gab es da auch immer wieder so Kleinigkeiten, wie wenn sie mal in die Hocke geht und so einen Blick auf ihre Fußsohlen ermöglicht, die eigentlich selbstverständlich sind, aber doch irgendwie sehr schön waren. :)
Am Ende verlor Carina zwar gegen Bernd, aber es war ein knappes Match gewesen und er meinte auch, dass sie sehr gut gespielt hat. Dennoch wurmte sie ihre Niederlage etwas. Zum Abschluss haben dann nochmal wir beide zusammen gegen die drei Herren gespielt. Das war eine sehr lockere Partie, bei der Bernd und Carina sich beide etwas zurückhielten und in deren Verlauf es auch so langsam dunkel wurde. Am Ende waren nicht mehr viele Figuren auf dem Feld und wir einigten uns schließlich auf ein Unentschieden. Danach haben wir nochmal kurz Smalltalk gehalten. Es hatte die drei wirklich gefreut, junge Leute zu treffen, die sich für Schach begeistern und mal andere Gegner zu haben. Danach verabschiedeten wir uns freundlich voneinander und die drei gingen ihrer Wege.
Jetzt war es zwar dunkel, aber immer noch angenehm von den Temperaturen her. Wir waren uns daher einig, noch etwas im Park zu bleiben.
Carina ging dann erstmal zum Rucksack und band unser beider Schuhe los. Jedoch nicht, um diese wieder anzuziehen. Denn als Nächstes knotete sie alle vier zusammen, ging zum nächsten größeren Busch und deponierte sie dort hinter den Blättern. Ich war etwas verwirrt, aber sie meinte, sie würde gerne noch ein bisschen spazieren gehen, aber ungern ihren Rucksack zurücklassen, weil sich in diesem auch Wertsachen befinden. Die Schuhe hingegen würden wir ja nicht brauchen, solange wir im Park sind. :)
Mir gefiel diese Idee natürlich sehr und so schlenderten wir nun beide ohne Schuhe durch den nächtlichen Park. Anderen Menschen begegneten wir hierbei nicht mehr. Der Springbrunnen war noch schwach beleuchtet und so setzten wir uns letzten Endes in dessen Nähe ins Gras. Wir hatten ja noch die Getränke vom Biergarten, die wir jetzt erstmal zu uns nahmen. Danach legten wir uns einfach ins Gras und, naja, ließen den Abend ausklingen. ;)
Es war einfach eine sehr angenehme Sommernacht und erst nach Mitternacht machten wir uns auf den Weg zu unseren Schuhen. Gott sei Dank hatten wir die in der Nähe des Schachfelds deponiert, sonst hätten wir die vermutlich nicht mehr wiedergefunden. Aber auch so blieben wir auf Socken, nahmen unsere Schuhe in die eine Hand, die Hand der anderen in die andere und machten uns auf den Weg zu unserer Pension. Und mehr gibt es von diesem Tag im Grunde nicht zu berichten. :)
Ich denke, man kann es rauslesen: Es war ein sehr schöner Auftakt in unseren Urlaub. :)
Vom zweiten Tag werde ich auch noch berichten. Ich kann aber noch nicht ganz abschätzen, wann genau ich dazu kommen werde.

Alex, Danke für deine lieben Worte und auch nochmal für deine Unterstützung damals! :)
Ich würde mich natürlich sehr freuen, auch mal wieder etwas von dir zu lesen, aber habe ja selbst erst wieder die Erfahrung gemacht, wie lange es dauern kann, so etwas niederzuschreiben. Also mach dir da keinen Stress. xD

LG Lotte
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 06.09.2022 (20:27 Uhr) Janina
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 11.09.2022 (10:17 Uhr) Alex
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 13.09.2022 (21:16 Uhr) Lotte
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 17.09.2022 (09:27 Uhr) Alex
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 19.09.2022 (17:39 Uhr) Franzi
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 19.09.2022 (23:49 Uhr) Alex
 Im Urlaub :) - Teil 2 25.09.2022 (17:15 Uhr) Lotte
 Re: Im Urlaub :) - Teil 2 25.09.2022 (22:25 Uhr) Alex
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