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 Schuhklau
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 Im Urlaub :) - Teil 1 03.09.2022 (16:18 Uhr) Lotte
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 06.09.2022 (20:27 Uhr) Janina
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 11.09.2022 (10:17 Uhr) Alex
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 13.09.2022 (21:16 Uhr) Lotte
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 17.09.2022 (09:27 Uhr) Alex
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 19.09.2022 (17:39 Uhr) Franzi
 Re: Im Urlaub :) - Teil 1 19.09.2022 (23:49 Uhr) Alex
 Im Urlaub :) - Teil 2 25.09.2022 (17:15 Uhr) Lotte
Hi zusammen,

hier jetzt der Bericht vom zweiten Urlaubstag. Ich weiß, es hat doch recht lang gedauert, aber ich kam in letzter Zeit nicht wirklich zum Schreiben und es fällt mir auch einfach schwerer diese Art von Erlebnissen in Worte zu fassen.

Vorher möchte ich noch auf deine Frage eingehen, Alex. Erfahrungen mit Kitzeln haben wir durchaus schon gesammelt, insbesondere in der ersten Zeit unserer Beziehung. Es war irgendwie ein guter Weg, sich erstmal etwas anzunähern. Oft lief es dann so, dass ich Carina - oder sie mich - erst ein wenig an den Füßen gekitzelt habe, aber dann doch dazu übergegangen bin ihre Füße quasi zu massieren. So eine Kitzelattacke, wie du sie z.B. in dem Erlebnis mit Linas Blümchensocken beschrieben hast, gab es im Prinzip nur einmal zwischen uns. Da hatten wir einen Abend zu zweit verbracht, in dessen Verlauf wir beide schuhlos endeten. Als wir schließlich zurück zum Wohnheim wollten, hatte Carina sich vor mir ihre Schuhe wieder angezogen und sich dann noch einen von meinen geschnappt. Mit dem türmte sie - und ich hinterher. Ich holte sie letztlich ein und rang sie spielerisch zu Boden. Da lag sie nun ohnehin schon lachend unter mir und ich begann quasi reflexartig sie zu kitzeln. Zunächst nur an den Seiten, aber ich konnte dann doch nicht widerstehen, habe ihr die Schuhe wieder ausgezogen und sie auch an den Füßen gekitzelt.
Eigentlich gefiel uns beiden das schon ganz gut. Diese Form der Kitzelattacke bedient ja auch ähnliche Aspekte wie der Schuhklau. Zwischen mir und Carina hat es sich seither in der Form aber nicht wieder ergeben. Ich denke, was auch ein Stück weit eine Rolle spielt: Carina und ich haben zwar nie explizit darüber gesprochen, aber unterschwellig habe ich schon das Gefühl, dass es uns beiden wichtig ist, dass beim Ausleben dieser "Schuhlos-Vorliebe" eine gewisse Balance zwischen uns herrscht. Und gerade beim Kitzeln ist es für sie halt fast unmöglich, mich so zu überwältigen, wie ich es bei ihr getan habe, weil ich nunmal wesentlich stärker bin als sie und noch dazu weniger kitzlig.
Ganz verzichten wir auf das Kitzeln aber nicht. Aktuell ist es so, dass wir uns schon mal über die Füße kitzeln, wenn eine von uns schuhlos ist. Aber meist nur kurz, es ist eher eine Art Necken oder eine spielerische Provokation. Denn oft geht das dann doch in, naja, andere Formen körperlicher Nähe über. ;)

Jetzt aber zu Tag 2:
Am Samstagmorgen haben wir es entspannt angehen lassen, sind um kurz nach 9 Uhr aufgestanden und haben uns in Ruhe fertiggemacht. Ich war noch ziemlich müde, aber Carina schon wieder recht quirlig. Sie übernahm dann auch direkt die Initiative und als wir beide soweit fertig waren, verließ sie unser Zimmer einfach auf Socken. "Kommst du?", fragte sie mich und eigentlich ist es auch hier wieder nicht sonderlich spektakulär, aber irgendwie gefiel es mir richtig gut, wie sie da ohne Schuhe auf dem Gang stand und mich auffordernd an-lächelte. <3
Ich verzichtete natürlich auch auf meine Schuhe und gemeinsam gingen wir zum Frühstücksraum. Wie gesagt war die Pension relativ klein und außer uns befand sich dort nur noch eine Familie, die gerade frühstückte sowie die Gastwirtin selbst. Die begrüßte uns sehr freundlich und wies uns darauf hin, dass wir gern auch auf der Terrasse frühstücken können. "Oh, aber vielleicht zieht ihr euch dafür besser eure Schuhe an", fügte sie hinzu, als sie bemerkte, dass wir keine anhatten. "Nein, schon gut, so ist es angenehmer", antwortete Carina munter und für die Wirtin war das Gott sei Dank völlig in Ordnung. "Wie ihr mögt", meinte sie freundlich und zeigte uns den Weg zur Terrasse. Ehrlich gesagt mochte ich unsere Gastwirtin. Sie hatte so etwas Großmütterlich-fürsorgliches an sich, aber ohne dabei aufdringlich zu sein.
Was mich aber auch hier wieder faszinierte, ist Carina: Gestern noch die Unsicherheit in Person, aber heute geht sie wie selbstverständlich schuhlos zum Frühstücken und ist auch gegenüber der Gastwirtin völlig souverän. Andererseits ist es schon häufiger so, dass ich das Gefühl habe, Carina etwas zu ihrem Glück zwingen zu müssen - aber sobald sie dann merkt, dass sie sich in der Situation wohlfühlt, sie selbst die Initiative übernimmt. Das wiederum führt häufig zu für mich spannenden Situationen und an diesem zweiten Urlaubstag war es ehrlich gesagt nicht anders. :D

Aber dazu später mehr, fürs erste frühstückten wir entspannt auf der Terrasse. Mittlerweile ist es vom Wetter her ja doch recht herbstlich, aber damals war es morgens angenehm warm. An der Stelle vielleicht auch ein Wort zu unseren Socken: Im Wesentlichen blieben wir beide unseren Gedankengängen treu. Denn ich trug erneut Herzchensocken, diesmal jedoch in dunkelgrau mit weißen Herzchen drauf. Carina trug hellgraue Socken, die mit weißen und rosa Rauten gemustert waren. Dieses Motiv hatte ihr bei mir immer gut gefallen und jetzt wollte sie es selbst mal austesten. Stand ihr gut. :)
Beim Frühstück begegneten wir uns auch mal kurz unter dem Tisch mit den Füßen. Unser Fokus lag aber darauf, die letzten Details unserer Wanderroute zu besprechen. Wir sind beide relativ fit und haben uns grundsätzlich für eine gut 18 km lange Runde entschieden. Von der gibt es aber noch diverse Abzweige zu Aussichtspunkten und kleineren (Natur-)Denkmälern. Daher legten wir jetzt schon mal grob fest, was wir uns noch so ansehen wollen.
Nach dem Frühstück deckten wir uns noch in der Pension mit belegten Brötchen, Wasser und Kaffee ein und gingen dann nochmal kurz auf unser Zimmer, um alles in den Rucksäcken zu verstauen und unsere Schuhe anzuziehen. Wir hatten beide keine richtigen Wanderschuhe dabei, sondern schlüpften nun in ältere Laufschuhe. Unsere Route bestand im Wesentlichen ohnehin aus gewöhnlichen Waldwegen, daher sollten die völlig ausreichend sein. Guter Dinge verließen wir schließlich die Pension.
Bevor wir mit unserer eigentlichen Wanderung begannen, machten wir aber noch einen kleinen Schlenker zu einem nahen Bäcker und kauften noch ein bisschen Kuchen für später. :)
Kurz darauf waren wir aber bereits auf unserem Weg durch den Wald. Dort war es etwas kühler als im Ort und so war es von den Temperaturen her schon noch recht warm, aber alles in allem doch angenehm. Unsere Route war einigermaßen abwechslungsreich. So hatten wir anfangs noch einen Bach neben unserem Weg, hin und wieder auch interessante Felsformationen und teilweise auch Wegstücke, die außerhalb des Waldes lagen. Da ich früher schon mit meiner Familie dort gewandert bin, übernahm ich die Navigation und bis auf eine Situation, in der wir uns minimal verlaufen haben, klappte das auch sehr gut. :)
Schuhtechnisch ergab sich aber erstmal nichts. Hier vielleicht auch mal eine kleine Anmerkung: Es wirkt in meinen Berichten vielleicht manchmal so, dass sich bei uns alles um Schuhe, Socken und Füße dreht. Aber offen gesagt ist das nur ein Aspekt unserer Beziehung. Zugegebenermaßen ein sehr schöner Aspekt, aber es ist nicht so, dass sich jetzt all unsere Gedanken permanent nur darum drehen. So redeten wir auf der Wanderung die meiste Zeit über ganz normalen Kram, der uns zu der Zeit grad beschäftigte. Erst nach gut 4,5 Stunden Wanderung kam das Thema zwischen uns auf, als wir nachmittags unsere "Kaffee und Kuchen"-Rast einlegten.

Hierzu hatten wir einen Abzweig vom Hauptweg genommen und uns zu einem kleinen Aussichtspunkt begeben, von dem aus wir auch schon wieder den Ort, in dem unsere Pension lag, sehen konnten. Dort gab es mehrere sehr große Steine und wir setzten uns auf einen davon, auf dem wir beide problemlos Platz hatten. Carina fragte mich, wie weit es noch bis zur Pension ist und ich meinte: "So 3 bis 4 km." "Sehr gut, dann ist es ja nicht mehr weit", meinte sie erleichtert und drückte mit der Spitze ihres einen Schuhs gegen die Hacke des anderen und zog ihn sich auf diese Weise aus. Dann wiederholte sie das Ganze bei ihrem verbliebenen Schuh und stellte ihre nun sockigen Füße auf dem Stein ab. Ich holte derweil den Kuchen aus meinem Rucksack hervor und begann diesen in mehrere Stücke zu schneiden, als ich Carina sagen hörte "Ich mache es dir auch mal etwas bequemer" und bemerkte, wie sie mir die Schuhe öffnete. "Danke, sehr aufmerksam von dir", antwortete ich und beide kicherten wir unwillkürlich. Carinas Timing war recht gut und ungefähr als ich mit dem Kuchen fertig war, war auch sie damit fertig, mir die Schuhe auszuziehen. Diese legte sie jetzt vor mir ab und auch ich zog meine Füße auf den Stein. Es war tatsächlich sehr wohltuend nach der bisherigen Wanderung aus den Schuhen rauszukommen und der Stein war auch angenehm kühl. Kaffee und Kuchen taten uns ebenfalls gut - wobei vielleicht sogar etwas zu gut. Denn nach der Mahlzeit waren wir beide doch etwas träge und beschlossen noch ein wenig sitzen zu bleiben. :)

Nach einer Weile fragte ich dann aber doch, ob wir nicht langsam weitergehen wollen. Carina antwortete darauf, dass sie gern noch etwas sitzen würde und keine wirkliche Lust habe, ihre Schuhe schon wieder anzuziehen. Dazu meinte ich nur: "Von Schuhe-wieder-anziehen hat ja auch keiner was gesagt." Carina grinste leicht und ich fuhr beiläufig fort, dass die Wege bisher ja gut begehbar gewesen seien und man die auch ohne Schuhe problemlos bewältigen könnte. :)
Carina wirkte erst ein wenig nachdenklich, aber dann zeichnete sich auf ihrem Gesicht ein leicht übermütiges Grinsen ab, das eigentlich immer eine etwas gewagtere Idee von ihr ankündigt. Dafür spricht auch, dass sie sich als Nächstes aufsetzte und mich fragte: "Vertraust du mir?"
"Doch, schon", antwortete ich vorsichtig, war aber natürlich auch neugierig, was sie vorhat.
"Sehr schön", freute Carina sich und stand auf. Ich wollte es ihr gleichtun, aber sie meinte nur: "Bleib ruhig sitzen." "Ok", antwortete ich und sah ihr leicht skeptisch dabei zu, wie sie sich meinen rechten Schuh nahm und mit diesem in Richtung Geländer des Aussichtspunkts ging.
"Ähm, Carina.", begann ich, denn mittlerweile ahnte ich natürlich, was sie beabsichtigte. Aber sie reagierte nicht, sondern machte auch die letzten Schritte zum Geländer, streckte ihren Arm aus und ließ meinen Schuh eiskalt fallen!

Da war ich doch erstmal sprachlos, während Carina sich jetzt wieder zu mir umdrehte und ganz unschuldig fragte: "Ja?"
"Ähm.", begann ich, wusste aber wirklich nicht, was ich sagen sollte.
Stattdessen wiederholte sie meine Worte von vorhin und meinte, dass man die bisherigen Wege auch problemlos auf Socken hätte gehen können. Das beruhigte mich aber nicht wirklich. Dieses Gefühl, sich der Situation nicht entziehen zu können, weil sich mein nächstes Paar Schuhe erst in der Pension befand und ich auf jeden Fall schuhlos bleiben würde, bis wir diese wieder erreichen, war im ersten Moment schon ein Stück weit überwältigend. Dieses Gefühl der eigenen Verletzlichkeit war da einfach sehr präsent für mich. Zudem war dieser endgültige Schuhverlust doch sehr unerwartet gekommen, da zuvor keine von uns diese Grenze jemals überschritten hatte.
Carina gefiel meine Hilflosigkeit offensichtlich sehr gut. Sie setzte auch schon dazu an, diese entsprechend zu kommentieren, verkniff es sich aber. Stattdessen kam sie mit so einem verlegen-amüsierten Lächeln auf mich zu und als sie schließlich vor mir stand, gab nun sie mir einen Kuss auf die Stirn. Gott, das steigerte meine Aufregung nochmal gehörig! Ich errötete nochmal deutlich stärker als ohnehin schon und mein Puls raste. Denn dieses Auf-die-Stirn-Küssen ist wie ein Ritual zwischen uns. Wobei es meistens so läuft, dass ich diejenige bin, die Carina einen Kuss auf die Stirn gibt (ist für mich ja auch viel leichter, da ich größer bin als sie) und zwar meist in Situationen, in denen sie eher unsicher oder hilflos ist. Jetzt von ihr diesen Kuss zu bekommen, betonte daher nochmal sehr deutlich, dass in diesem Moment ich die Hilflose von uns beiden bin. Und für mich war es wirklich schön, dieses Gefühl in dieser Intensität mal wieder zu erleben! Zudem: Carina arbeitete bereits daran, die Spannung aufrecht zu erhalten. :)

Denn nach dem Kuss war sie wieder zurück zum Geländer gegangen - und hatte meinen verbliebenen Schuh dabei mitgenommen. Klar, rein rational macht es keinen großen Unterschied, ob ein Schuh oder beide weg sind, da ich den einen Schuh allein ohnehin nicht wieder angezogen hätte. Aber emotional gab es mir schon nochmal einen Schub, auch weil Carina es jetzt ein bisschen auskostete und meinen Schuh erst noch ein wenig am Schnürsenkel baumeln ließ, bevor sie auch diesen fallen ließ. Tja, und damit waren nun beide Schuhe endgültig weg und ich saß doch sehr verlegen mit meinen Herzchensocken im Wald. :)
Carinas Blicke verstärkten dieses Gefühl weiter. Sie lehnte jetzt lässig am Geländer und musterte mich von dort aus. "Wenn du dich sehen könntest", meinte sie zärtlich. "Und du dich", erwiderte ich. Auch ihre Wangen hatten ein wenig Farbe bekommen und wie sie so dastand. <3
Was mich im Rückblick auch freut ist, dass sie in der Situation nicht fragte, ob sie zu weit gegangen ist. Denn gerade in der Anfangszeit unserer Beziehung war das häufiger mal der Fall gewesen. Daher war das für mich auch ein sehr schönes Zeichen dafür, dass sie mich mittlerweile so genau kennt, um zu wissen, dass sie mir gerade eine Freude bereitet hat.

Tatsächlich neckte sie mich jetzt ein wenig und mir fiel auf, dass sie wohl nicht nur am Geländer stand, weil sie von dort aus einen besseren Blick auf mich hatte. Denn: Ihre eigenen Schuhe lagen immer noch neben dem Stein - und damit quasi direkt neben mir. Ich schaute nun zu diesen und hörte Carina dabei sagen: "Willst du nicht auch ein wenig die Aussicht genießen?" "Klar", antwortete ich, griff mir Carinas Schuhe und ging zu ihr ans Geländer. Beide waren wir jetzt endgültig sehr verlegen. Am Geländer angekommen, öffnete ich einen ihrer Schuhe und machte es wie sie vorhin, ließ ihn erstmal am Schnürsenkel über dem Abgrund baumeln. "Ich fürchte, es wird Zeit Abschied zu nehmen", sagte ich und Carina biss sich leicht auf die Unterlippe. "Wozu brauche ich den, wo ich doch dich habe?", sagte sie leise. "Wenn du meinst.", antwortete ich sanft und ließ den Schnürsenkel durch meine Finger gleiten. Unser beider Blicke folgten dem Fall ihres Schuhs bis er unter dem Blätterdach verschwand.
Kaum war ihr Schuh aus unserem Sichtfeld verschwunden, registrierte ich, wie sie einen Fuß auf den anderen stellte und ich weiß auch nicht, aber irgendwie sind es für mich oft auch diese kleinen Aspekte, die ich, naja, ziemlich anziehend an ihr finde. Ich wollte eigentlich direkt mit ihrem anderen Schuh weitermachen, aber sie bat mich kurz zu warten und fragte, ob sie den Schnürsenkel als Andenken haben könne. Ich war damit natürlich einverstanden und fädelte ihn heraus. Als ich damit fertig war, bekam Carina dann den Schnürsenkel und der Wald unter uns ihren zweiten Schuh. Gemeinsam schuhlos waren wir zwar schon häufiger gewesen, aber dennoch war das hier anders. Zum einen waren unsere Schuhe endgültig weg und zum anderen war es irgendwie echt schön, so zu zweit, im Wald und weit weg von zuhause. Ich konnte dann auch nicht widerstehen und gab nun meinerseits Carina einen Kuss auf die Stirn. Sie schaute daraufhin einen Moment lang mit spielerischer Empörung zu mir, stellte sich dann aber auf die Zehenspitzen, schlang ihre Arme um mich und küsste mich auf die Lippen. Ich erwiderte den Kuss und so ging es eine ganze Weile zwischen uns. <3 :)
Erst als wir sich nähernde Stimmen hörten, lösten wir uns voneinander und gingen zurück zu unseren Rucksäcken. Wenig später tauchten dann schon andere Wanderer auf, die auch zum Aussichtspunkt wollten. Sie grüßten uns und als sie gerade vorne beim Geländer standen, machten wir uns wieder auf den Weg in den Wald und setzten unsere Wanderung fort.
Dieses Gefühl, nicht jederzeit wieder Schuhe anziehen zu können gefiel uns beiden und brachte uns einander näher. Es stärkte irgendwo das Vertrauen zwischen uns, denke ich. Das war auch ganz gut so, denn zwei Dinge hatten wir doch etwas unterschätzt: Zum einen begegneten wir mehr Leuten als gedacht und zum anderen erwies sich unsere Annahme, die Wanderwege auch ohne Schuhe gut bewältigen zu können, ein Stück weit als Fehlannahme. Die meiste Zeit bestanden die Wege zwar im Wesentlichen aus festgetretener Erde - worauf es sich ganz gut gehen ließ -, aber dann gab es auch Abschnitte, wo kleine oder auch größere Steine aus dem Boden ragten und da gingen wir dann phasenweise sogar links und rechts des Weges, weil der eigentliche Weg zu unangenehm gewesen wäre. Auch erwies sich meine vorige Einschätzung, dass es noch gut "3 bis 4 km" seien, als nicht ganz korrekt. Denn im Endeffekt waren es knapp 6 km, bis der Waldweg langsam in Asphalt überging und wir wieder im Ort waren. Naja, immerhin haben wir uns auf dem sockigen Teil unseres Wegs nicht nochmal verlaufen. :)

Wir sind dann auf direktem Weg zurück zur Pension und waren doch sehr geschafft als wir dort eintrafen. Wir sind dann erstmal auf unser Zimmer, haben uns wieder etwas frisch gemacht und überlegt, was wir an dem Tag noch anstellen wollen. Da haben wir uns letztlich für eine sehr entspannte Variante entschieden und erstmal was zu Essen bestellt. Als Adresse hatten wir die Pension angegeben und setzten uns daher auf die Treppe vor dem Eingang, um auf den Lieferdienst zu warten. Schuhe trugen wir hierbei nicht, sondern jetzt beide weiße Socken und tranken beim Warten reichlich Wasser. Es dauerte schon recht lang, bis der Lieferdienst da war, aber wir hatten es ohnehin nicht eilig. Wir haben dann in Ruhe auf unserem Zimmer gegessen und dort auch den Rest des Tages verbracht. ;)

Ansonsten gibt es nicht mehr viel in Sachen Schuhlosigkeit zu berichten. Auch am nächsten Morgen frühstückten wir wieder sockig auf der Terrasse, machten dann aber mit Schuhen noch einen Spaziergang durch den Park, um die Zeit bis zu unserer Abfahrt zu überbrücken. Auf dem Teil der Bahnfahrt, den wir per ICE absolvierten waren wir auch nochmal schuhlos, aber das waren dann auch die letzten Momente.
Alles in allem war es ein wirklich schöner Urlaub und ich freue mich schon auf den Nächsten. Was bei uns aber erstmal als Nächstes ansteht, ist unsere Garderobe für den Herbst / Winter zu erweitern. Auch hierdrauf freue ich mich schon sehr! :)

Ansonsten ist unsere Beziehung in letzter Zeit wieder etwas "offizieller" geworden, weil mittlerweile auch Max und Lukas bescheid wissen. Das war aber ehrlich gesagt ein ziemliches Drama, weil es dadurch ins Rollen kam, dass Max Carina fragte, ob ich eigentlich einen Freund habe. Wir haben uns dann besprochen und entschieden, den beiden mitzuteilen, wie die Dinge liegen. Lukas hat das auch sehr gut aufgenommen und war eher neugierig-interessiert, Max hingegen hatte doch arg daran zu knabbern und es dauerte schon eine Weile, bis die Stimmung zwischen uns wieder normal war.
Aktuell beschäftigt uns vor allem, wie wir es an Weihnachten halten wollen. Das ist ja noch etwas hin, aber unsere Eltern wissen noch nichts von ihrem Glück und wir sind doch etwas in Sorge, wie sie das aufnehmen werden. Über das lange Wochenende mit dem Tag der Deutschen Einheit kommen meine Eltern mich besuchen. Vielleicht reden wir da schonmal mit ihnen darüber. Aber sicher sind wir uns da noch nicht, mal sehen.

Was ich noch erwähnen muss ist, was Carina mit dem Schnürsenkel von ihrem zweiten Schuh angestellt hat: Und zwar hat sie aus diesem zwei Armbänder hergestellt, eins für sie und eins für mich. Beide sind sehr schlicht und bestehen nur aus einem Stück des Schnürsenkels, einem Verschluss und einem kleinen Herz-Anhänger, auf dem bei ihr ein "L" und bei mir ein "C" eingraviert ist. Das war so eine schöne Idee von ihr (die sie auch sehr schön umgesetzt hat) und ich habe mich einfach wahnsinnig darüber gefreut! <3

LG Lotte
 Re: Im Urlaub :) - Teil 2 25.09.2022 (22:25 Uhr) Alex
 Re: Im Urlaub :) - Teil 2 28.09.2022 (22:41 Uhr) Lotte
 Re: Im Urlaub :) - Teil 2 06.10.2022 (22:11 Uhr) Alex
 Re: Im Urlaub :) - Teil 2 10.10.2022 (21:58 Uhr) Lotte
 Re: Im Urlaub :) - Teil 2 11.10.2022 (00:36 Uhr) Alex
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