 |  |  |  | Hi Alex,
Dankeschön! <3 Für mich war es auch eines meiner schönsten Erlebnisse, würde ich sagen. Es klingt vielleicht deeper als es ist, aber ich habe schon manchmal sehr die Sehnsucht, mich einfach frei zu fühlen. Ich glaube, das hängt auch so ein bisschen mit dieser Angst zusammen, nicht ernst genommen zu werden. Aber es ist schon manchmal so, dass ich im Alltag Entscheidungen treffe, weil ich das Gefühl habe, dass die nach den gängigen gesellschaftlichen Normen als vernünftig angesehen werden. Und in der Schulzeit z.B. war ich dann auch stolz darauf, wenn Lehrer mich als vernünftig lobten. Aber mittlerweile habe ich eher das Gefühl, mich da selbst einzuschränken und mir eigentlich völlig unnötigerweise Dinge vorzuenthalten, die ich gerne tun würde. Und hier beim Picknick jetzt hätte ich Freyas Schuh ja nicht an mich nehmen müssen oder als sie mich aufgefordert hat, ihn ihr zurückzugeben, hätte ich ihn ja auch einfach zurückgeben können. Ich hatte also schon die Wahl, mich vernünftig zu verhalten oder aber mehr ich selbst zu sein. Und naja, heute bin ich eher stolz darauf, mich gegen die vernünftige Alternative entschieden zu haben. :)
Was mir persönlich dann sehr gut gefallen hat, war vor allem die Verfolgungsjagd. Da fühlte ich mich eben sehr frei und sehr lebendig! Es war einfach schön, mal nicht die vernünftige Regina zu sein, sondern daraus auszubrechen und von Freya über diese Wiese gejagt zu werden. Die Momente, wo sie mich zu Boden gerungen hat, habe ich tatsächlich gar nicht so sehr in Erinnerung, weil das gefühlt doch sehr schnell ging. Aber ich erinnere mich noch sehr daran, wie ich versuchte wieder hochzukommen und sie mich zurück ins Gras gedrückt hat. Das war so einfach für sie und ab da wusste ich im Grunde, dass ich keine Chance habe. Aber das Unvermeidbare hinauszuzögern und Freya durch das Zusammenrollen vor neue Herausforderungen zu stellen, fühlte sich für mich einfach auch wieder sehr richtig an. Auch da hätte ich ja einfach aufgeben können, es aber jetzt mit diesem ja doch etwas kindischen Widerstand zu versuchen war halt genau das, was ich tun wollte. Und ich bin auch sehr froh, dass ich es getan habe. Und was mir dann halt auch sehr gut gefallen hat, ist dass Freya meinen Widerstand nicht mit "Gewalt" gebrochen hat, sondern durch das Kitzeln. Das machte es für mich irgendwie peinlicher, aber gefühlt auch intimer. Und was ich auch komplett unterschätzt habe ist, wie kraftraubend es eigentlich ist, wenn man wirklich mal durchgekitzelt wird. Danach lag ich halt wirklich erstmal da und musste wieder zu Atem kommen. Ehrlich gesagt hätte ich es schon auch interessant gefunden, wenn sie mich auch an meinen Füßen gekitzelt hätte, aber auch so war es eine ziemlich intensive Erfahrung. :)
Deswegen, nach diesem Erlebnis kann ich auch sehr gut nachvollziehen, dass dir diese Kampf- und Kitzelerlebnisse sehr gut gefallen. :) Die Körperlichkeit fand ich tatsächlich auch sehr gut! Und was bei Freya halt echt cool ist, dass sie all das mit so einer Selbstverständlichkeit tut. Sie hatte halt wirklich gar keine Hemmungen, mich so anzugehen. Auch am Ende beim Kitzeln saß sie so halb auf mir drauf, aber auch das tat sie so als wäre es ganz normal! Und das macht es mir halt auch nochmal leichter, diese Situationen mit ihr wirklich genießen zu können und es zeigt mir auch, dass sie mir zutraut, dieses körperliche Zupacken von ihr halt auch auszuhalten. Denn das finde ich auch sehr gut, dass sie mich da nicht in Watte packt oder für zerbrechlich hält.
Wobei ich hier auch nochmal sagen muss, dass Nadine und ich in diesem körperlichen Bereich schon nicht so hemmungslos sind wie Freya. Ich glaub, wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre, hätte ich mich nicht mit dieser Selbstverständlichkeit anpacken können. Und bei Nadine ist es mir halt vor allem bei unserer Planung für den Bib-Schuhklau aufgefallen, dass sie da auch Hemmungen in dem Bereich hat. Denn während unserer Planung meinte sie, dass sie Freya ja nicht aus heiterem Himmel einfach so festhalten kann. Daher kamen wir dann auch erst auf die Idee, dass sie ja Freya nach der Begrüßungs-Umarmung einfach weiter festhalten könnte. Das machte es für Nadine halt deutlich leichter, weil sie dann auf den unverfänglichen Körperkontakt aus der Umarmung aufbauen konnte.
Zur Sockenwahl kann ich nur sagen, Danke für die Inspiration! <3 Und ja, ich bin auch sehr froh, wie sich das alles entwickelt hat! Das Radfahren fand ich auch klasse. :) Oh, und nächste Woche habe ich übrigens Geburtstag. Da bin ich dann auch mal gespannt, was da von Freya kommen wird. Denn sie hatte ja mal gesagt, dass dieses erste Erlebnis in der Bar sie auf eine gute Idee für ein Geburtstags-Geschenk gebracht hat. Da bin ich doch etwas neugierig. :)
Bei dem Stranderlebnis habe ich mich im Nachhinein tatsächlich nochmal über mich selbst gewundert, dass mich das so aus dem Konzept gebracht hat. Denn eigentlich war es ja doch ein relativ unspektakuläres Erlebnis, aber irgendwie hat Freya mich da wirklich auf dem falschen Fuß erwischt. Und es stimmt schon, dass es irgendwie was hat, über Sand zu laufen. Auf jeden Fall mal über kürzere Strecken. :)
Zu der Sache mit dem Herumspielen mit den Füßen, wenn die Schuhe aus sind, würde ich sagen, dass ich das bewusst eher nicht tue. Also ich sitze jetzt auch nicht komplett bewegungslos da, aber wenn, dann bewege ich eher mal meine Zehen vor und zurück oder kreise so leicht mit meinen Füßen, einfach weil es bequem ist, sich von Zeit zu Zeit etwas zu strecken. Was mir aber schon passiert, ist dass ich unwillkürlich mit meinen Füßen wackle. Naja, und vor allem halt dann, wenn ich wahrnehme, dass Freya in Richtung meiner Füße schaut. Da zucken die dann schon manchmal von allein. :D
Wäre natürlich spannend auch mal wieder was von dir und Nikki zu lesen, aber kein Stress. <3
Liebe Grüße, Regina
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