 |  | Hallo zusammen,
hier jetzt das Erlebnis nach unserem Club-Abend. :) Das Erlebnis ereignete sich Anfang/Mitte Dezember, als wir zu viert auf dem Weihnachtsmarkt waren. Es war ehrlich gesagt nicht unser erster Besuch dort und erstmal auch alles wie immer. Wir schlenderten halt ganz normal über den Markt, aßen und tranken etwas und hatten einfach eine gute Zeit zusammen. :)
Gegen 19:30 Uhr wollten wir dann wieder gehen und machten uns auf den Weg Richtung Straba-Haltestelle. Und wir hatten den Markt quasi erst verlassen, als Freya meinte, sie müsse mal. Die Uni-Bib war ganz in der Nähe und sie schlug vor, dass sie da einfach kurz zur Toilette geht und wir schon mal zur Straba-Haltestelle vorgehen sollen. Allein wollte sie aber natürlich auch nicht gehen und bat mich mitzukommen. Ich war damit einverstanden und ging jetzt mit Freya zur Uni-Bib, während Nadine und Emma zur Straba-Haltestelle gingen.
Offen gesagt war die Atmosphäre zwischen uns ein wenig seltsam. Wirklich zu zweit sind wir eigentlich so gut wie nie und ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie mich bewusst von den anderen beiden getrennt hatte. Dieses Gefühl verstärkte sich, als sie jetzt auf das letzte Mal zu sprechen kam, wo wir beide allein in der Uni-Bib waren. Zur Erinnerung: Das war das Mal gewesen, wo ich diese Bibliotheks-Dedoles anhatte und wir uns ausgesprochen hatten. Mir war ehrlich gesagt etwas mulmig dabei jetzt nochmal darüber zu reden. Denn ich hatte damals ja schon die Sorge gehabt, dass sie bei unserer Aussprache vielleicht nicht ganz ehrlich war. Und natürlich ist es besser ehrlich zu sein, aber ich hatte schon auch Angst vor dem, was sie mir sagen könnte. Dementsprechend hielt ich mich auch eher zurück in unserem Gespräch, aber auch Freya wusste anscheinend nicht so recht, was sie sagen wollte oder wie sie es sagen könnte.
Wir erreichten schließlich die Uni-Bib und, naja, gingen tatsächlich erstmal auf Klo. Auf dem Weg zum Ausgang der Uni-Bib, meinte Freya dann aber doch sehr direkt: "Ich würd gern mal in Ruhe mit dir reden." "Nochmal über diese Schuhklau-Sache zwischen uns?", fragte ich vorsichtig und sie antwortete: "Ja, aber halt auch um das ganze drumherum." Wir waren beide ein bisschen angespannt, aber gingen dann halt zu zweit in die Bibliothek und suchten uns einen Arbeitsplatz, der etwas abseits war.
Naja, und dann redeten wir. Freya begann damit, dass sie das Gefühl hatte, dass seit unserer Aussprache unser Verhältnis etwas angespannt ist. Dass seitdem eher eine gewisse Distanz zwischen uns ist, obwohl die Aussprache ja eigentlich den gegenteiligen Effekt hätte haben sollen. Sie fragte mich daher, ob ich nicht doch insgeheim romantische Gefühle für sie habe. Ich verneinte das, bestätigte ihr aber, dass auch ich das Gefühl habe, dass da eine gewisse Distanz zwischen uns ist. Und ich sagte ihr dann, dass ich das Gefühl habe, dass sie bei unserer Aussprache damals nicht ganz ehrlich war. Einfach auch, weil mir das damals alles etwas zu glatt vorgekommen war und ich in Bezug auf sie genau den Verdacht habe, wie sie in Bezug auf mich.
Und hier räumte Freya dann tatsächlich ein, dass sie damals nicht ganz ehrlich zu mir war. Tatsächlich ist Freyas Sicht auf das ganze etwas komplexer und ich hoffe, ich kann das hier verständlich rüberbringen. Zunächst erstmal: Freya hat kein romantisches Interesse an mir. Aber: Sie würde sich freuen, wenn wir in unserer Freundschaft mehr körperliche Nähe hätten, dass wir z.B. mal kuscheln oder manchmal würde sie auch einfach gerne meine Hand halten. Es ist einfach so, dass sie sich trotz ihrer Freundschaft zu uns drei öfters einsam fühlt (es gibt da auch einen gewissen familiären Hintergrund, aber den möchte ich hier nicht ausbreiten) und sich dann nach mehr körperlicher Nähe sehnt. Sie hatte sich aber bisher nicht getraut, mir von diesem Einsamkeitsgefühl zu erzählen und hatte auch Angst davor mehr körperliche Nähe zu mir aufzunehmen als über den Schuhklau, weil sie eben die Sorge hatte, dass ich das falsch verstehen könnte.
Ihre eigene Sicht auf den Schuhklau zwischen uns ist daher auch etwas zweigeteilt. Denn einerseits ist es für sie im Grunde nur ein harmloser Spaß unter Freundinnen. Und ja, von uns dreien klaut sie schon mir am liebsten die Schuhe, weil sie meine Reaktion immer ziemlich cute findet und mich einfach auch gern in Verlegenheit bringt. Aber am Ende des Tages ist es für sie halt ein Spaß, ohne tiefere Empfindungen ihrerseits. Andererseits war es für sie aber auch eine Möglichkeit zu mehr Körperkontakt. Nur geht es ihr halt nicht darum, meine Füße zu sehen oder zu berühren, sondern eher um den oben beschriebenen Körperkontakt. Nur hat sie sich halt nicht getraut, mir das zu sagen, sondern hat lieber das bisschen Körperkontakt über den Schuhklau genommen, weil sie ja wusste, dass das bei uns im Freundeskreis akzeptiert ist.
Wir haben dann auch nochmal über das Picknick damals geredet. Da hatte sie es ja über Kitzeln am ehesten geschafft, Körperkontakt zwischen uns herzustellen. Aber sie war damals wohl auch so aufgeregt, weil sie eigentlich gern mehr getan hätte: Eigentlich hätte sie mich gerne umarmt und sich mit mir über die Wiese gewälzt. Klingt vielleicht etwas merkwürdig, aber irgendwie kann ich ihr Bedürfnis einfach mal jemanden zu halten und von ihm gehalten zu werden, schon sehr gut verstehen.
Was ich sie auch fragte: Warum gerade ich und nicht Nadine? Denn nach meiner Einschätzung fällt es Nadine tendenziell leichter, zwischenmenschliche Nähe aufzubauen und gefühlt ist sie diejenige bei uns in der Gruppe, die am ehesten darauf achtet, dass es allen gutgeht. Und Freyas Antwort erschien mir erst paradox, macht aber doch eigentlich Sinn, denke ich. Jedenfalls nimmt sie schon wahr, dass ich im zwischenmenschlichen Bereich oft unsicher agiere, aber gerade deswegen fühlt sie sich bei mir sicher.
Und ich wusste nicht so recht, was ich sagen soll, wollte ihr aber zeigen, dass ich sie akzeptiere und gern für sie da bin. Daher stand ich auf, bat sie ebenfalls aufzustehen und hab sie einfach umarmt. <3 Und es war halt für uns beide einfach ein total schöner Moment! Und was ich halt auch sehr gut fand: Wegen meiner Schuhklau-Vorliebe habe ich von Nadine und Freya so viel Akzeptanz erfahren und es fühlte sich einfach sehr gut an, Freya das jetzt zurückgeben zu können!
Wir lösten uns auch erst nach einer ganzen Weile wieder und Freya bedankte sich bei mir. Ich drückte jetzt auch nochmal mit Worten aus, dass sie sich nicht dafür schämen braucht, wenn sie das Gefühl hat, sie braucht etwas mehr körperliche Nähe und ich gern für sie da bin. Auch darüber war Freya sehr erleichtert. :)
Wir setzten uns jetzt wieder und da wir bisher nur ausführlich über Freyas Sicht auf mich gesprochen hatten, wollte sie jetzt nochmal genau von mir wissen, wie ich den Schuhklau zwischen uns sehe und was sie in dem Bereich tun kann, damit ich mich wohlfühle. Anfangs erschien mir das ein bisschen überflüssig, weil ich ihr meine Sicht auf den Schuhklau ja schon bei unserer letzten Aussprache ausführlich geschildert habe. Aber es stellte sich doch schnell heraus, dass es sinnvoll war, das jetzt nochmal zu wiederholen. Denn Freya meinte, sie sei damals schon sehr überfahren gewesen und es sei dann so viel auf einmal gewesen, dass sie vieles gar nicht richtig habe verarbeiten können, auch nicht bei unserem anschließenden Gespräch mit Nadine. Ich erzählte ihr dann im Wesentlichen das, was ich schon beim letzten Mal gesagt hatte, daher schreibe ich es jetzt nicht nochmal auf. Am Ende fasste sie nochmal zusammen: "Also, zusammengefasst: Dir gefällt es, wenn ich dir - an mehr oder weniger öffentlichen Orten - deine Schuhe wegnehme. Gleichzeitig gefällt es dir aber auch, mir meine wegzunehmen. Und du bist dann - in Ermangelung eines besseren Wortes - fasziniert von meinen Füßen in Socken. Ist das so richtig?" "Ja, das passt", sagte ich und sie dann: "Ok, damit lässt sich doch arbeiten." :)
Als nächstes schaute sie kurz auf die Uhr und fragte: "Hättest du Lust auf Kino?" Ich antwortete nicht sofort, weil ich mir nicht sicher war, ob sie wirklich das im Sinn hatte, was ich dachte. Aber doch, hatte sie! Denn sie sagte dann: "Wir könnten ein bisschen kuscheln und du könntest mehr darüber herausfinden, was dich an meinen Füßen in Socken so fasziniert." "Klingt gut", meinte ich dazu und wir mussten beide lachen. :D
Naja, und dann machten wir uns halt auf den Weg zum Kino. Zu Fuß wäre das schon etwas weiter gewesen, daher nahmen wir uns Fahrräder, die man per App leihen kann und fuhren damit hin. Wir waren dann auch noch rechtzeitig dort für die letzten Filmstarts ab 22 Uhr. Zur Auswahl gab es nur einen Horror- oder einen Actionfilm. Von beiden hatten wir vorher noch nichts gehört, haben dann aber den Actionfilm genommen. Außer uns waren nur wenige andere Personen im Kinosaal, die sich aber alle im vorderen/mittleren Bereich verteilt hatten. Freya und ich nahmen uns aber einen dieser Pärchensitze in der letzten Reihe und machten es uns gemütlich. :)
Unsere Jacken legten wir einfach auf die Nachbarsitze und, naja, dann kuschelten wir uns halt aneinander und hielten uns an den Händen. Und ich kann verstehen, wenn (gerade das Händchenhalten) von außen etwas befremdlich wirkt oder man das eher mit einer Beziehung assoziiert. Aber es fühlte sich für mich tatsächlich rein freundschaftlich an. Und auch wenn die Initiative hierzu von Freya ausgegangen war, fühlte auch ich mich sehr wohl damit. :)
Nach ein paar Minuten Film ließ Freya meine Hand los und flüsterte zu mir: "Kümmern wir uns auch mal um deine Bedürfnisse." Ich nickte und kicherte nervös. Trotz unseres Gesprächs von vorhin fühlte es sich unwirklich an. Aber Freya beugte sich jetzt vor und griff sich meine beiden Beine an den Knöcheln. Beim Anheben drehte sie meine Beine sanft in ihre Richtung und rückte etwas zurück, sodass ich jetzt seitlich zur Rückenlehne saß und meine Beine quer über ihren Oberschenkeln lagen. Ich trug meine Stiefel aus der Tim-Zeit und Freya öffnete jetzt langsam deren Reißverschlüsse, erst bei dem einen, dann beim anderen. Sie schaute dabei mehrfach zu mir und ich war ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt. Vor allem in diesem Moment war es auch einfach ein krasses Gefühl, dass sie meine Schuhklau-Vorliebe nicht nur akzeptiert, sondern mir hier auch bewusst dabei hilft die auszuleben. Und das machte sie wirklich gut. :)
Denn auch als meine Stiefel offen waren, zog sie jetzt ganz sanft an der Ferse des ersten. So nahm ich sehr bewusst wahr, wie mein Fuß sich vom unteren Schuhteil löste und langsam in den Schaft wanderte. Mit einer letzten Bewegung nahm sie mir den ersten Stiefel dann vom Fuß und zog mir danach auf die gleiche behutsame Weise auch den anderen aus, stellte beide vor ihren Nachbarsitz. Und sonst geht Freya ja immer eher wenig zimperlich vor, aber für diesen ersten Schuhklau nach unserer wirklichen Aussprache fühlte es sich so einfach sehr richtig an.
Ich selbst trug dunkelblaue Socken, die mit kleinen weißen Schneeflocken gemustert sind. Sie strich mir dann kurz über beide Fußsohlen, griff sich meine Beine erneut an den Knöcheln und stellte meine Füße wieder auf dem Boden ab. "Your turn", flüsterte sie mir zu und wir änderten erneut unsere Sitzhaltung: Jetzt saß sie seitlich zu ihrer Rückenlehne und ihre Beine lagen quer über meinen Oberschenkeln. Sie trug ihre Nike-Sneaker, die sie auch bei vorherigen Erlebnissen schon anhatte und, naja, ich ging jetzt auch eher langsam vor und öffnete ihr erstmal beide Schuhe. Auch ich schaute dabei häufiger zu ihr und beide mussten wir häufiger kichern. :)
Als ihre Schuhe offen waren, zog ich jetzt auch beim ersten einfach sanft an der Hacke. Ihr Schuh löste sich auch direkt von ihrem Fuß und einen Moment später hatte ich ihren ausgezogenen Schuh schon in der Hand. Beim anderen ging ich genauso vor und damit war jetzt auch sie schuhlos. Ihre Schuhe stellte ich jetzt auch vor den Sitz neben mir und, naja, Freya hatte ihre Beine nicht zurückgezogen. Daher lagen ihre weißen Sockfüße jetzt direkt vor mir. Und dann wurde es ehrlich gesagt etwas peinlich, oje. Denn ich wollte Freyas Füße jetzt auch berühren, war mir aber trotz allem nicht sicher, ob ich das darf. Und, naja, daher berührte ich sie halt erstmal ganz vorsichtig an einem ihrer Zehen. Sie reagierte darauf, indem sie ihre Zehen schnell zurückzog und wieder ausstreckte und ich dachte halt ich hätte eine Grenze überschritten und sagte schnell: "Sorry, ich... ähm." Und Freya dazu nur: "Alles gut, Regina. Ich wollte nur 'Hallo' sagen. Natürlich darfst du meine Füße anfassen." "Ok, Danke", nuschelte ich, "Ähm, ich war mir da nur nicht so sicher..." "Typisch", erwiderte sie kichernd und wackelte leicht mit ihren Füßen, als würde sie ihren Kopf schütteln. Und ich kann wirklich nicht genug betonen, wie dankbar ich Freya bin, dass sie so mit der Situation umgegangen ist. Denn trotz allem, hatte ich irgendwo doch das Gefühl, dass mein Wunsch ihre Sockfüße zu berühren, etwas Verwerfliches ist und ich schämte mich dafür, diesen Wunsch überhaupt zu haben. Aber Freyas ganze Art gab mir einfach das Gefühl, dass dieser Wunsch in Ordnung ist. Und das machte die Situation für mich einfach deutlich leichter. <3
Ähm, dennoch fühlt es sich etwas weird an, meine Erfahrungen mit ihren Sockfüßen zu verschriftlichen, aber ich will es versuchen. :D
Und zwar fing ich nicht bei ihren Zehen an, sondern bei den Knöcheln. Genau dort, wo der geriffelte Teil des Sockens in den glatten übergeht. Ich streichelte mehrfach über diese Stelle und Freya drehte dabei so leicht ihre Füße, als würde sie das ganz angenehm finden. Und keine Ahnung warum, aber mich machte dieses Streicheln irgendwie glücklich und ich musste ein Lachen unterdrücken. Ich arbeitete mich dann weiter vor und, naja, umfasste ihre Füße und massierte mit meinen Daumen leicht ihre Fußballen. Ihre Füße fühlten sich warm und weich an, was ja irgendwo auch logisch ist. Es aber jetzt durch Berührung auch zu spüren, war irgendwie nochmal was anderes. Sie fühlten sich auch kleiner an, als ich erwartet hätte. Ich schob meine Daumen dann auch nochmal höher zu ihren Zehen und umfasste auch die nochmal vollständig. Aber ich ging dann doch wieder relativ schnell dazu über, sie an den Knöcheln zu streicheln. Das war irgendwie der Spot, der mir am besten gefiel.
Nach einer Weile fragte Freya mich dann, wie es mir geht. "Gut", antwortete ich, "Es ist... interessant." Viel mehr konnte ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht sagen, weil ich die neuen Eindrücke erstmal verarbeiten musste. "Nice", meinte sie und fragte: "Wärs ok für dich, wenn ich das auch mal ausprobiere?" "Ja, klar", antwortete ich und wir änderten unsere Sitzhaltung. Wir rückten beide quasi an die jeweiligen Enden des Sitzes und streckten unsere Beine zu der jeweils anderen aus. Wir brauchten ehrlich gesagt etwas, bis wir da ein gutes Setup gefunden hatten und jede die Füße der anderen gut erreichen konnte. :D
Naja, und im Grunde massierten wir uns dann gegenseitig die Füße. :) Und ich weiß nicht, aber es war dann tatsächlich einfach sehr entspannt und fühlte sich eben auch sehr normal an. Und ich konnte jetzt auch Freya besser nachvollziehen. Denn das Kuscheln oder Händchenhalten gibt ihr ja ein Gefühl von Sicherheit oder auch Geborgenheit. Und das nahm ich jetzt, wo sie mir die Füße massierte eben auch wahr. Vielleicht, weil ich mich dadurch einfach nochmal akzeptierter von ihr fühlte.
Nach einer Weile pausierte ich das Massieren und begann ihr über die Fußsohlen zu streicheln. Quasi aus Versehen stellte ich dabei fest, dass Freya dort kitzlig ist. :D Und ich konnte dann nicht widerstehen und begann sie an ihren Füßen zu kitzeln, hihi. Und Freya wollte natürlich nicht laut loslachen, um die anderen Kinobesucher nicht zu stören. Aber ganz vermeiden konnte sie halt auch nicht, dass hin und wieder ein Lacher durchkam. Naja, und ich wollte die anderen Kinobesucher natürlich auch nicht stören, daher kitzelte ich auch nicht durchgängig, sondern nur so lange bis Freya ein Lachen kaum mehr zurückhalten konnte und gab ihr dann eine kurze Verschnaufpause. Was hier ein bisschen Pech für sie war, ist dass bei unserer Sitzhaltung ihre Beine quasi unter meinen lagen, daher konnte sie ihre Füße nicht einfach wegziehen. :)
Nun, andererseits lagen meine Beine halt weiterhin auf ihren und meine eigenen Füße hatte sie eh noch in der Hand. Es dauerte daher nicht lang, bis Freya ihrerseits begann mich zu kitzeln. Und auch mir fiel es superschwer nicht zu lachen. :D
Ich wusste mir dann nicht anders zu helfen und griff nach einem von Freyas Schuhen und drohte damit, ihn in den vorderen Bereich des Kinosaals zu werfen. Freya reagierte darauf, indem sie kurzerhand einen meiner Stiefel griff und mir dasselbe androhte. Naja, und ich warf dann Freyas Schuh so weit ich konnte in den Kino-Saal hinein (aber halt schon in einen Bereich, wo in weitem Abstand niemand saß). Freya ließ das natürlich nicht auf sich sitzen und warf meinen Stiefel in einen anderen Bereich des Saals. Nur: Schon der Aufschlag von Freyas Schuh hatte ein hörbares Geräusch verursacht, aber als mein Stiefel zwischen den Sitzen landete, machte das nochmal deutlich mehr Lärm und aus dem vorderen Bereich kam dann auch der wütende Ruf eines Zuschauers: "Hey! Ruhe, verdammt! Mann!" Ähm, das war uns beiden dann doch ziemlich unangenehm, denn natürlich hatten wir niemanden stören wollen und ja, unter dem Gesichtspunkt war es einfach dumm gewesen mit den Schuhen zu werfen, keine Frage. Wir änderten dann auch wieder unsere Sitzhaltung, kuschelten uns wieder aneinander und zogen unsere Beine angewinkelt zu uns auf den Sitz.
Ich beruhigte mich dann auch wieder und begann über das eben Erlebte nachzudenken, vor allem halt in Bezug auf Freyas Sockfüße. Und ich weiß nicht so ganz, wie ich es sagen soll, aber ich hatte irgendwie "mehr" erwartet. Ich mein, am Anfang war es schon irgendwie aufregend ihre Sockfüße wirklich mal in der Hand zu haben, aber diese Aufregung legte sich auch schnell wieder. Und danach hat es mir schon Spaß gemacht, sie vor allem an dieser einen Stelle zu streicheln, aber der Schuhklau selbst fühlt sich immer so besonders für mich an und ich hätte irgendwie erwartet, dass sich das Berühren von Freyas Füßen jetzt auch besonders für mich anfühlen würde. Das war aber nicht der Fall. Und einerseits fand ich das natürlich schon etwas schade, andererseits beruhigte es mich aber auch irgendwie. :)
Der Film war dann irgendwann auch vorbei und Gott sei Dank blieb niemand der anderen Zuschauer da, um sich den Abspann anzuschauen. Wir zogen beide schonmal einen Schuh wieder an und sobald alle gegangen waren, holten wir uns auch die Schuhe zurück, die wir vorhin weggeworfen hatten. Wir verließen dann das Kino und während wir an der StraBa-Haltestelle warteten, redeten wir über das gerade Erlebte. Freya meinte, sie fand es sehr schön und würde es gern wiederholen und mir ging es genauso. :)
Wir fuhren dann auch gemeinsam zu meiner WG und sie übernachtete bei Nadine und mir. Die war auch noch wach, als wir eintrafen und wir unterhielten uns dann nochmal zu dritt in der Küche. Hier erfuhr ich dann auch erst, dass Freya Nadine schon in der Uni-Bib geschrieben hatte, dass ich heute erst später heimkomme. Ich selbst hatte den ganzen Abend über ehrlich gesagt nicht einmal daran gedacht, Nadine bescheid zu geben, ups. Nadine war dennoch ziemlich neugierig, wo wir gewesen sind und fragte auch direkt: "Seid ihr jetzt zusammen?" "Nein", antwortete Freya, "Aber ich denke, wir haben unsere Freundschaft vertieft." "Ja, definitiv", stimmte ich zu. Nadine dann: "Schade, ihr wärt ein süßes Paar gewesen." Da verdrehte Freya nur die Augen und meinte: "Jedes Paar, das zur Hälfte aus Regina besteht, ist ein süßes Paar." "Empörend!", meinte ich dazu. :)
Wir erzählten ihr dann auch mehr von unserem UniBib- und Kinobesuch, aber manche Dinge ließen wir auch aus, z.B. Freyas Bedürfnis nach körperlicher Nähe oder meinen Wunsch, Freyas Füße zu berühren. Vom gegenseitigen Füßemassieren erzählten wir aber schon, begründeten es aber damit, dass es eher dazu diente, die Füße warm zu halten. Und vom Kitzeln und dem Schuhe-Werfen erzählten wir ihr auch. Sie meinte dann auch, dass es nach einem lustigen Abend klingt und sie war froh, dass zwischen Freya und mir jetzt alles endgültig geklärt ist. Naja, und das sind wir auch. :)
Wie es zwischen Freya und mir weiterging, kommt dann im nächsten Beitrag. :)
Liebe Grüße, Regina
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