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 Re: Minimal eskaliert :D (Erlebnis) 28.06.2026 (14:22 Uhr) Regina
Hallo zusammen,

ich pack meine Antworten an euch mal wieder in einen Beitrag. :)

Erstmal sorry, dass ich so lange für meine Antwort gebraucht habe! Aber gerade in der Woche nach meinem letzten Beitrag ging es (in Sachen Schuhklau) doch ziemlich Schlag auf Schlag und ich dachte mir dann, dass ich Ende der Woche wieder eine Kombi aus Antworten und Berichten über die Erlebnisse in der letzten Zeit machte, bin dann aber doch nicht dazu gekommen. Die Woche drauf begann dann die Hitze und auch da kam ich dann nicht so wirklich zum Schreiben. Gott, ich bin so froh, wenn das wieder vorbei ist mit diesen Temperaturen! Soll jetzt ja nicht mehr lange dauern. Deswegen, manches habe ich diesmal schon kürzer gefasst, ich hoffe aber, dass alles soweit verständlich bleibt. Die Erlebnisse habe ich in diesem Beitrag wieder in meine Antwort an Alex gepackt, aber natürlich darf sich gern jeder im Forum zu denen äußern. Das nur als kurzer Disclaimer. :)

@Sunray: Danke für deine nette Rückmeldung. Ich freue mich auch sehr, jemanden kennengelernt zu haben. :)
Mit Basti hat sich schon noch das ein oder andere ergeben. Schau dafür einfach in meine Antwort an Alex, die gleich hier drunter beginnt. "Plan" ist denke ich ein zu großes Wort, aber wenn die Gelegenheit sich ergibt, habe ich auch in Zukunft vor, ihn ein wenig in Richtung Schuhklau zu stoßen. :)

@Alex: Erstmal Danke für deine liebe Rückmeldung! <3

Ich freu mich immer so sehr über deine Nachrichten (auch wenn es mal ein bisschen länger dauert <3) und auch das mit Basti hat sich so gut entwickelt (nicht nur in Bezug auf den Schuhklau), aaaahhhh zuletzt lief es doch ziemlich perfekt. :D <3

Danke auch für dein Feedback zu meinem Umgang mit den veränderten Dynamiken in meinem Freundeskreis. Jetzt so im Rückblick kann ich da eigentlich auch sehr entspannt draufschauen, aber der Weg dahin war schon durchaus mal belastend. Nadine hat mir da auch sehr geholfen, mit der Situation umzugehen. Sonst hätte ich manche Dinge vermutlich auch eher in mich reingefressen oder negative Emotionen unterdrückt.

Ja, das in der Cafeteria war wirklich lustig. Aber ehrlich gesagt hat sich danach noch eine ganze Menge mehr ergeben, oje. :D
In der Woche nach meinem letzten Beitrag waren wir fast jeden Tag zu viert in der Uni-Bib und es gab auch fast jeden Tag (mindestens) einen Schuhklau! :D

Ich werde das jetzt alles nicht detailliert ausformulieren, aber der eigentliche Auslöser war mein Schuhklau an Freya in der Woche davor (der von dem ich berichtet hatte). Für den hat sie sich direkt am Montag drauf an mir revanchiert und mir in der Uni-Bib meine ja immer noch relativ neuen Sneaker abgenommen. Ich war dann längere Zeit auf meinen weißen Nike-Socken unterwegs und auch wenn das in der Uni-Bib jetzt keine wirklich neue Erfahrung für mich ist, hat mir das schon sehr gut gefallen. :)

Dienstag waren wir dann direkt wieder in der Bib und, naja, ich war natürlich schon sehr daran interessiert unsere Schuhklau-Dynamik nicht direkt wieder einschlafen zu lassen. Freya trug auch wieder ihre Campus, daher wartete ich eigentlich nur noch auf die passende Gelegenheit. Die kam dann sogar noch bevor wir überhaupt in der Bib waren. Denn davor waren wir noch bei den Schließfächern und Freya nahm eins in den unteren Reihen. Und als sie ihre Tasche ins Schließfach tat, ging sie dabei halt auf ihr rechtes Knie runter. Schon allein dadurch schlüpfte sie mit der Hacke ihres Sockfußes so ganz leicht aus ihrem Schuh und als ich das sah, dachte ich mir dann auch nur: Ok, das hier ist eigentlich die perfekte Gelegenheit, also auf geht's! :D

Ich ging dann selbst schnell hinter Freya in die Hocke und zog an der Hacke ihres Schuhs. Und, naja, sie schlüpfte mit der Hacke ihres Sockfußes dann auch direkt vollständig aus diesem heraus. Nur ruhte ja praktisch ihr gesamtes Gewicht auf ihrem rechten Bein und das wiederum berührte nur mit Knie und Zehen den Boden. Deswegen konnte ich ihr den Schuh jetzt trotzdem nicht einfach runterziehen. Ich versuchte dann erst, ihr den Schuh irgendwie nach vorne vom Fuß zu schieben, aber das funktionierte nicht. Nadine riet mir dann: "Zieh vorne!" Und genau das tat ich dann auch. :)
Mit beiden Händen umklammerte ich Freyas Schuh am Spann und zog ihn in meine Richtung. Freyas Fuß klappte dadurch quasi nach hinten um (also ihr Fuß balancierte nicht mehr auf den Zehen, sondern lag jetzt auf dem Spann) und auch sie selbst verlor so ein Stück weit das Gleichgewicht und kippte zur Seite weg, konnte sich aber mit ihrem Arm abstützen. Dennoch war sie in dem Moment natürlich ziemlich orientierungslos und ihr rechter Schuh hing ja nur noch lose über ihrem Fuß. Deswegen war es für mich doch sehr einfach, jetzt diesen Moment zu nutzen und ihr den Schuh vom Fuß zu ziehen. :)
Etwas unerwartet meinte Nadine dann direkt zu mir "Gib her!" und streckte ihre Hand in meine Richtung aus. Sie war sehr am Grinsen und ohne wirklich darüber nachzudenken, gab ich ihr dann einfach Freyas Schuh. Und Nadine? Die schloss den jetzt in ihrem eigenen Schließfach weg! :D

Freya war davon anfangs etwas geschockt, trug es dann aber doch sehr schnell mit Fassung. Sie machte es jetzt auch wieder so, dass sie sich ihren anderen Schuh selbst auszog und den jetzt halt in ihr eigenes Schließfach tat. Sie versuchte auch noch kurz, mir einen Schuh auszuziehen. Aber Nadine verteidigte mich und Freya brach ihren Versuch dann direkt wieder ab. Nadines Take war, dass ich auch mal eine Revanche an Freya haben soll, ohne dabei selbst meine Schuhe an Freya zu verlieren. Naja, eigentlich hätte ich damit gar kein Problem gehabt, fand ihre Denkweise aber auch sehr lieb. <3

Wir gingen dann in die Bib, Freya jetzt halt als einzige von uns auf ihren weißen Nike-Socken. Und in der Bib sitzen wir halt eigentlich immer so, dass wir uns gegenüber an einen Tisch setzen und zwar so, dass ich neben Nadine und gegenüber von Freya sitze und Emma neben Freya und gegenüber von Nadine sitzt. Und eine Weile passierte dann nichts und gefühlt waren wir alle auf unsere Aufgaben konzentriert. Aber als ich dann irgendwann mal kurz vom Skript aufblickte, war Freyas Platz leer - und einen Moment später spürte ich bereits eine Hand an meinem rechten Knöchel. :)
Ich atmete dann kurz überrascht ein (klang ein bisschen wie ein Schniefen, oje) und da merkte auch Nadine sofort, was Freya tat. Auch hier war ihr erster Reflex, mich (oder besser gesagt meinen Schuh :D) verteidigen zu wollen, aber dadurch dass ich mein rechtes Bein über das linke geschlagen hatte, hätte sie sich halt selbst sehr weit unter den Tisch begeben müssen und das tat sie dann doch nicht. Freya ging trotzdem sehr effizient vor, öffnete mir relativ schnell meinen Schuh, bog auch wieder so leicht die Lasche hoch und zog ihn mir dann durch das übliche an der Hacke ziehen und gegen die Spitze drücken aus. :)

Ich selbst trug da übrigens auch weiße Nike-Socken, von denen zumindest eine jetzt sichtbar war. Freya beließ es auch bei dem einen Schuh und kam dann direkt wieder unter dem Tisch hervor. Ihre Logik war quasi: "Ziehst du mir einen Schuh aus, zieh ich dir auch einen aus!"
Ich selbst machte es jetzt so, dass ich meine Beine erstmal unter meinem Stuhl kreuzte und den schuhlosen Fuß über den anderen legte. Aber im Lauf der Zeit überschlug ich dann auch einfach wieder meine Beine und streckte meinen Sockfuß quasi in Freyas Richtung aus oder zog den zu mir auf die Sitzfläche meines Stuhls.

Als wir dann später die Bib wieder verließen, machte ich es aber auch wie Freya und zog mir meinen anderen Schuh auch noch aus. Den Weg zu den Schließfächern absolvierten wir dann beide komplett auf Socken. Das fand ich irgendwie auch schön, dass wir da jetzt beide mal auf diesen weißen Nike-Socken unterwegs waren. :)

Bei den Schließfächern bestand Nadine darauf, dass Freya mir zuerst meinen Schuh zurückgibt. Aber als das erledigt war, bekam Freya ihren auch sofort zurück und wir haben uns dann beide unsere Schuhe wieder angezogen.

Mittwoch waren Freya, Nadine und Emma dann auch wieder in der Bib, aber ich war da ausnahmsweise nicht mit dabei, weil ich was mit Basti unternommen habe. <3
Nur: Rückblickend wäre ich eigentlich auch gerne in der Bib mit dabei gewesen. Denn Freya war hier schon wieder als Schuhdiebin aktiv und hat diesmal Nadine einen Schuh ausgezogen! :D
Anscheinend saß in meiner Abwesenheit Nadine gegenüber von Freya und das war dann wieder so eine "Unter-dem-Tisch"-Attacke von Freya. Gerade wenn man da seine Beine ausgestreckt oder überschlagen hat, kann man sich dagegen auch kaum verteidigen, das weiß ich ja aus eigener Erfahrung. :)
Das war aber noch nicht alles: Denn Freya ist dann kurz mit Nadines Schuh raus aus der Bib und hat den in ihrem Schließfach weggeschlossen. :D
Freya war dann anscheinend auch sehr zufrieden mit sich, weil es einmal natürlich eine direkte Reaktion auf Nadines Verhalten am Dienstag war, andererseits aber auch so ein bisschen die Revanche für all die Male, wo Nadine mich in der Bib gegen Freya unterstützt hatte. Laut Freya hat gerade dieses Schuh-Wegschließen Nadine anfangs auch mehr als sonst aus der Reserve gelockt. Wobei Emma meinte, ihr sei nichts besonderes an Nadines Reaktion aufgefallen. Ähm ja, tendenziell würde ich schon Freya zutrauen, das besser einzuschätzen. Aber immerhin waren sich beide einig, dass sie sich dann doch relativ schnell beruhigt hat und insgesamt sehr souverän mit der Situation umgegangen ist.
Ich fand es halt nur so krass, weil es das erste Mal war, dass Nadine wirklich ein Schuh geklaut wurde! Denn davor hatte sie sich ja ihre Schuhe immer selbst ausgezogen. Daher wäre ich auch so gerne mit dabei gewesen, einfach um zu sehen, wie sie darauf reagiert. Aber gut, das habe ich verpasst und, naja, mit Basti war es auch sehr schön in der Zeit. :)
Der Vollständigkeit halber noch: An Schuhen trug Nadine die gleichen wie damals beim Laser Tag und dazu weiße Sneaker-Socken. Und nach dem Verlust ihres einen Schuhs an Freya, hat sie sich ihren anderen dann auch direkt selbst ausgezogen. Ist auch irgendwie weird, dass sich das in der Woche so ergeben hat, dass häufig nur ein Schuh geklaut wurde.

Bei uns in der WG haben wir dann auch nochmal zu dritt ausführlicher über diesen Schuhklau von Freya geredet und ich war neugierig, ob Nadine jetzt ihrerseits vorhat, Freya mal einen oder beide Schuhe zu klauen. Aber da sah sie sich nicht. Sie gönnte Freya schon ihren Spaß, aber hatte jetzt kein Interesse daran eine Schuhklau-Dynamik mit ihr aufzubauen. Nadine dazu: "Das überlasse ich lieber dir." <3
Naja, und sie wies dann auch darauf hin, dass Freya mir ja am Montag meine Schuhe geklaut hat, meine Revanche am Dienstag ja aber keine erfolgreiche war, weil ich selbst meine Schuhe auch verloren habe. Also... hätte ich ja quasi immer noch eine Rechnung mit Freya offen. :)
Und ich weiß nicht genau warum (und hab es ehrlicherweise auch verpeilt sie danach zu fragen), aber Nadine war schon ziemlich motiviert, mich dabei zu unterstützen, Freya ihre Schuhe zu klauen, aber dann auch zu verhindern, dass Freya sich meine schnappt. Ehrlich gesagt lag in dieser Zeit mein Hauptfokus aber auch bei Basti und alles andere war ein Stück weit nebensächlich.
Jedenfalls holte Nadine jetzt auch noch Emma mit ins Boot. Denn am Dienstag hatten wir halt auch gemerkt, dass (wenn wir wie üblich gegenüber zusammensitzen) Nadine mich nicht wirklich effektiv verteidigen kann. Emma (als Freyas Sitznachbarin) wäre da viel besser zu in der Lage. Und Emma war auch direkt bereit zu helfen, aber auch unsicher, ob sie wirklich dazu in der Lage ist, Freya von meinen Schuhen fernzuhalten. Sie hatte vor allem Bedenken, dass wenn viel los sein sollte in der Bib, sie da Hemmungen haben könnte. Aber wir meinten beide zu ihr, dass sie nur das tun soll, womit sie sich wohlfühlt und wenn sie es nicht schafft ist das auch in Ordnung. Das beruhigte Emma und sie sagte dann auch zu, mich beim Schuhklau an Freya zu unterstützen. Auch da nix Wildes, einfach dass sie versucht, Freya ein bisschen abzulenken/ zu beschäftigen, wenn ich mir ihre Schuhe schnappe. Gefühlt schwankte Emma da immer wieder zwischen Nervosität und Übermotiviertsein, das war auch irgendwie cute. <3

Freitag waren wir dann wieder in der Bib und als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme trug ich da auch mal wieder meine schwarzen High Top Sneaker. Emma trug wie üblich ihre Chucks und Nadine wieder dieselben Sneaker wie Mittwoch. Freya hingegen trug ihre hohen weißen Nike-Sneaker, die sie seit diesem Semester hat und in der Zeit oft im Wechsel mit den Campus trug. Einerseits sind die natürlich schwerer auszuziehen als die Campus, andererseits hatte ich ihr die noch nie ausgezogen und es reizte mich irgendwie sehr. :)

In der Bib gingen wir diesmal dann auch bewusst an einen Tisch im hinteren Bereich und begannen dann erstmal unser Zeug auszupacken. Und hier startete Emma direkt ihr Ablenkungsmanöver: Sie saß halt wie üblich neben Freya und begann sie in die Seite zu piksen, um sie leicht zu kitzeln.
Und Freya? Die stieg tatsächlich direkt darauf ein und versuchte ihrerseits Emma in den Bauch zu piksen. :)
Ich tat so, als würde ich noch was aus meiner Tasche holen und beugte mich runter - begab mich dann aber einfach komplett unter den Tisch, hihi. :D

Ich glaube nicht, dass Freya das mitbekommen hat, denn als ich mir ihr rechtes Bein am Knöchel griff und leicht zu mir zog, schreckte sie doch ziemlich auf und meinte überrascht "He! Was?", lachte kurz darauf aber auch auf, weil Emma nutzte, dass sie abgelenkt war und sie jetzt doch an einer kitzligen Stelle traf. :)
Ehrlich gesagt wehrte Freya sich dann auch nicht wirklich gegen mich. Ich spürte schon, dass sie versuchte ihr Bein wegzuziehen. Aber ich schaffte es, sie da rechtzeitig mit beiden Händen am Knöchel festzuhalten. Und als sie nachließ, nahm ich eine Hand vom Knöchel und begann ihren Schuh zu öffnen. Sie versuchte auch noch mehrmals ihr Bein wegzuziehen, aber jedesmal schaffte ich es rechtzeitig da beide Hände an ihren Knöchel zu bekommen und das zu verhindern. Aber sie machte jetzt keine ruckartigen Bewegungen mit ihrem Bein, versuchte sich freizuzappeln oder mich irgendwie mit ihrem anderen Bein zu behindern. Naja, und so öffnete ich halt ihren Schuh und lockerte ihn nach und nach. Und es war schon irgendwie sehr lustig, weil ich von über dem Tisch immer Freya hörte, die anscheinend nicht wusste, wie sie sich gegen Emma und mich gleichzeitig wehren sollte: "Emma - nicht, lass mich! Mein Schuh! Nein, nicht! Regina! Emma, nicht kitzeln! Hör auf! Emma aus! Das ist unfair! Nicht mein Schuuuuuuh!" :D
Wobei es Emma nicht wirklich gelang Freya zu kitzeln, aber Emma band definitiv einen Großteil von Freyas Aufmerksamkeit und ihrer Verteidigung. Naja, und als ich Freyas Schuh ein bisschen gelockert hatte, zog ich auch schon an der Hacke und drückte gegen die Spitze und verblüffend leicht flutschte der dann von Freyas Fuß. :)

So leicht tatsächlich, dass ich bei Freyas zweitem Schuh wirklich nur die Schleife/den Knoten öffnete, ihn aber ansonsten nicht weiter lockerte. Und hier musste ich dann schon stärker ziehen, spürte aber auch, dass Freya gar nicht so viel Halt im Schuh hat. Und im Prinzip war es hier dann ein durchgehender starker Zug und ich hatte auch hier Freyas ausgezogenen Schuh in der Hand. :D

Ich denke, es lag vor allem an zwei Dingen: Zum einen trug Freya auch diese Schuhe eher locker geschnürt und sie trug auch nicht ihre Nike-Socken, die ja etwas dicker sind, sondern wieder dünnere Obstsocken. Diesmal dunkelgraue, die mit Erdbeeren in einem relativ kräftigen rot und grün gemustert waren und sich doch gut von dem dunkelgrau abhoben. Ich weiß nicht, aber irgendwie mag ich diese Obstsocken immer sehr an ihr. :)

Mit Freyas Schuhen trat ich jetzt den Rückzug an und setzte mich wieder auf meinen Platz neben Nadine. Emma stellte ihre Kitzelversuche dann auch direkt ein.
Freya zeigte sich jetzt erstmal "empört" gegenüber Emma, dass sie mich unterstützt hat. Und Emma verstand schon, dass Freya es nicht ernst meint, erklärte ihr dann aber trotzdem, warum mein Schuhklau an ihr gerechtfertigt war und sie mir deshalb geholfen hatte.
Und Freya hörte sich das alles geduldig an und stimmte Emma auch zu, dass mein Schuhklau berechtigt war, meinte am Ende aber trotzdem, dass sie sich vermutlich meine Schuhe holen wird. Emma informierte sie dann darüber, dass aber zumindest heute nichts daraus wird, weil Nadine und sie auf mich (und meine Schuhe) aufpassen werden. <3

Naja, auf Freya wirkte diese Ansage aber nicht wirklich abschreckend. Sie schien das ganze eher als Herausforderung zu sehen und meinte dann auch zu Emma: "Und wenn ich mich hier jetzt einfach unter den Tisch begebe, wie genau verhinderst du das dann?" Emma zögerte da, aber Nadine warf sofort ein: "Na, sie kitzelt dich. Das hat doch eben schon super funktioniert." "Aha, ok", erwiderte Freya, grinste Emma nochmal herausfordernd an und setzte dann dazu an sich unter den Tisch zu begeben. Und Emma zögerte auch hier erst kurz und löste es dann auch nicht mit Kitzeln, sondern eher mit einer Art Umarmung von der Seite. Freya war da schon mit ihrem Oberkörper so halb unter der Tischplatte und anscheinend war es für sie keine angenehme Körperhaltung, denn sie meinte direkt zu Emma, dass ihr das wehtut und sie wieder hochkommt. Emma entschuldigte sich dann auch sofort, aber Freya meinte direkt, es sei nicht schlimm gewesen - und unternahm sofort den nächsten Versuch unter den Tisch zu kommen. :D
Aber Emma bekam sie diesmal schneller umarmt und Freya musste wieder abbrechen.

Sie überlegte dann kurz und meinte schließlich in einem gespielt-vernünftigen Tonfall zu Emma: "Ok, ich sehe ein, dass ich so nicht weiterkomme. Daher, folgender Vorschlag: Würdest du mich unter den Tisch lassen, wenn ich Regina vorher verspreche, dass ich ihr nicht ihre Schuhe ausziehen werde?" Emma dazu: "Ähm, also wenn das für Regina ok ist, dann... passt das, denke ich." "Sehr schön", sagte Freya und in meine Richtung, "Also, Regina, wie siehts aus?" "Ist für mich ok", antwortete ich und, naja, ich ahnte natürlich schon, was Freya vorhat. Nadine auch. Emma hingegen nicht. :)
Freya versprach mir jetzt, dass sie mir nicht meine Schuhe ausziehen wird und sagte dann lächelnd zu Emma: "Ich würde mich dann jetzt unter den Tisch begeben, wenn du keine Einwände hast." "Nein... alles gut", antwortete die zögerlich und schaute leicht verwirrt zu Nadine und mir, als wolle sie fragen: Wisst ihr, was sie unter dem Tisch will?
Naja, und Nadine und ich lächelten beide nur aufmunternd zurück: Denn ja, wir hatten beide eine sehr genaue Vorstellung davon, was Freya unter dem Tisch will. :)

Tatsächlich zuckte Emma kurz darauf zusammen und schaute panisch unter den Tisch! Ich riskierte da auch einen Blick und sah, wie Freya sich einfach schräg vor Emma gesetzt hatte und ihr seelenruhig den rechten Chuck öffnete. :)
Emma beließ es aber bei einem kurzen Blick unter den Tisch und schaute jetzt überfordert zu Nadine und mir. Sie saß auch ganz starr da und wehrte sich überhaupt nicht. Und vor allem: Sie errötete wirklich sehr, sehr stark.
Nadine und ich bemühten uns dann beide ihr ein möglichst gutes Gefühl zu geben und Nadine redete ihr eher allgemein gut zu, während ich mich bewusst umschaute, ob irgendjemand in der Bib zu uns schaut und als ich mir sicher war, dass das nicht der Fall ist, gab ich das auch so an Emma weiter. Und sie sagte immer noch kein Wort, aber nickte so leicht und schaute schon immer noch mulmig, aber lächelte auch so leicht dabei. Das war schon irgendwie wieder sehr cute. <3

Es dauerte auch gar nicht so lang, da zuckte sie nochmal leicht zusammen und ich hörte auch leise dieses Schaben von Stoff über Stoff - und einen Moment später tauchte Freya dann auch schon mit Emmas rechtem Chuck in der Hand wieder unter dem Tisch auf. :)
Ich warf dann nochmal einen Blick unter den Tisch und sah, dass Emma ihren Sockfuß erstmal auf ihrem verbliebenen Chuck abgestellt hatte. Sie trug hellgraue Socken mit dunkelgrauer Hacke und Spitze sowie einem großen gelben Ring vorne auf dem Spann. Auch die mochte ich irgendwie. :)

Naja, Emma wirkte gerade am Anfang schon noch sehr verkrampft und wir fragten sie dann auch, ob wir das hier irgendwie einfacher für sie machen können. Und sie meinte dazu, es würde ihr helfen, wenn wir uns ein bisschen umsetzen. Das taten wir dann auch und sie tauschte mit mir den Platz und Freya mit Nadine. Dadurch saß Emma jetzt am Fenster und nicht mehr am Gang und konnte auch besser in den Raum hineinschauen, anstatt ihn im Rücken zu haben. Und es war ihr eben auch wichtig gewesen, weiterhin neben Freya zu sitzen. <3

Ich glaube, das war auch ganz gut so, denn Freya redete ihr jetzt auch nochmal gut zu und war gefühlt wesentlich besser darin als Nadine oder ich Emma auf andere Gedanken zu bringen. Und was einfach auch wieder so unfassbar cute war: Ich hab keine Ahnung, wann sie damit angefangen haben oder wie lange sie so saßen, aber als ich zwischendurch von einem Bücherregal zu unserem Tisch zurückkam, hatten sie ihre inneren Sockfüße übereinander gelegt. <3
Also Emma hatte ihr rechtes Bein ein bisschen schräg in Richtung Freya ausgerichtet und Freya ihr linkes in Richtung Emma und Emmas rechter Fuß stand dann ganz normal auf dem Boden und Freya hatte ihren linken Fuß auf Emmas Spann abgelegt. Als würden die zwei halt mit ihren Sockfüßen Händchen halten, awwwwww. <3

Naja, Freya hat ja gern ein bisschen körperliche Nähe und ich könnte mir vorstellen, dass dieser Kontakt auch Emma in der Situation sehr gut getan hat. :)
Ansonsten ist im Grunde nicht mehr viel passiert. Kurz bevor wir gegangen sind, habe ich Freya ihre Schuhe halt wiedergegeben und sie Emma ihren Chuck und sobald die beiden ihre Schuhe wieder anhatten, sind wir dann raus aus der Bib.

Deswegen, was den Schuhklau bei mir im Freundeskreis anging, war das eine sehr ereignisreiche Woche. Und seitdem waren wir auch wieder häufig in der Uni-Bib, aber es ist rein gar nichts mehr passiert. Dabei war es Anfang der Woche drauf noch nicht so brutal heiß wie jetzt, aber selbst da lief dann nichts mehr. Naja, und seit Hitzebeginn sind wir halt alle ziemlich träge und bis auf Freya trugen wir jetzt, wo es so heiß war auch offene Schuhe (in denen wir logischerweise barfuß sind). Von daher wäre ein Schuhklau da ja sowieso nicht reizvoll für mich gewesen, aber diese Hitze machte mich eh auch so träge, dass ich auch so da keine Motivation gehabt hätte, denke ich. Und jetzt sind wir schon wieder (mehr oder weniger) in der Klausurvorbereitung, deshalb mal schauen, ob da noch was passiert dieses Semester. Das einzig gute ist noch, dass Emma mittlerweile mit ihrer Bachelorarbeit fertig ist! :)

Öhm, dann würde ich jetzt noch darauf eingehen, wie sich die Sache zwischen Basti und mir so entwickelt hat. Ich versteh auch, dass du da neugierig bist, aber würde das jetzt doch eher etwas allgemeiner halten. :)
Ganz kurz nur zu unserer Analyse-Runde: Ganz unabhängig von dem was wir da konkret besprochen haben, fand ich es auch an sich einfach richtig schön, dass ich mittlerweile meine Mädels habe mit denen ich solche Gespräche führen kann. Allein mit den beiden zusammenzusitzen und das Date mit Basti nochmal durchzugehen und halt auch meine ganze Freude und Begeisterung mit den beiden teilen zu können war einfach mega schön! <3
Und ehrlich gesagt war es auch ein sehr gutes Bonding-Erlebnis für uns drei, weil Emma halt noch nie eine Beziehung hatte und dann sehr viele grundsätzliche Fragen gestellt hat, wie z.B. woran ich merke, dass ich für Basti etwas anderes als Freundschaft empfinde, woran man einen "guten Mann" erkennt und solche Sachen. Und das war einerseits gut für mich, weil ich dann auch selbst nochmal grundsätzlicher über das ganze nachgedacht habe, aber natürlich auch gut für Emma und wir haben bestimmt ein Drittel der Zeit damit verbracht ihr alles Mögliche in dem Bereich zu erklären bzw. unsere Erfahrungen und Ansichten mit ihr zu teilen. Das war auch irgendwie richtig schön. :)
Naja, zur tatsächlichen Analyse hat Nadine dann aber schon deutlich mehr beigetragen als Emma. :D
Auch da werde ich jetzt nicht ins Detail gehen, aber allgemein gesagt: Nadine ist es immer wichtig zu schauen, ob das was Basti zu mir sagt und die Art wie er sich tatsächlich verhält zusammenpasst. Ist ja eigentlich ein sehr simples Konzept, aber sie hatte da doch noch viele gute Ansatzpunkte. Und nur soviel: Basti ist da schon sehr gut bei weggekommen. <3

Worüber wir natürlich auch geredet haben, war mein Schachspiel gegen Basti und der schuhlose Rückweg. Da war auch unser Konsens, dass ich diese ganze Schuhklau-Sache nicht zerreden, sondern eher mit subtilen Provokationen/Andeutungen arbeiten sollte. Und wir waren uns auch einig, dass ich am besten möglichst schnell handeln sollte, solange er unseren Schach-Spaziergang noch gut im Gedächtnis hat.

Zusammen mit Freya haben wir das ganze dann auch nochmal besprochen und ich fand es schon ein bisschen lustig, weil ihr erster Vorschlag so ein bisschen in die Richtung ging, in die du auch gedacht hast. Denn sie meinte direkt: "Trete ihn doch einfach." :D
Ich habe mich dann aber doch erstmal für ein anderes Vorgehen entschieden, dass ich vor allem mit Nadine abgestimmt habe. Und das sah vor, dass ich mit ihm in ein Café gehe, wir uns gegenüber setzen, ich ein Bein über das andere schlage und dann einfach mit dem Fuß meines überschlagenen Beins sein Knie berühre.
Das hat soweit auch funktioniert, also wir waren dann kurz darauf zusammen in der Stadt einen Kaffee trinken, saßen uns dabei auch gegenüber und ich musste mich schon relativ weit nach vorne auf meinen Stuhl setzen, um an sein Knie ranzukommen, aber auch das hat soweit geklappt und ich habe meinen Fuß dann an seinem Knie so leicht auf und ab bewegt. Und er hat auch wahrgenommen, dass ich das tue und es auch kommentiert und es gefiel ihm auch gut, nur: Er hat nicht geschnallt, was ich eigentlich von ihm will in dieser Situation, aahhh!
Naja, und ich selbst war halt auch ein bisschen blockiert in der Situation, weil ich halt die ganze Zeit im Kopf hatte: Regina, bleib subtil und mach es nicht zu offensichtlich, dass du gerne deinen Schuh loswerden würdest! Ich hatte halt schon Ideen, was ich zu ihm sagen könnte, dass er es vielleicht doch noch checkt, aber irgendwie habe ich dann doch nichts zu ihm gesagt, weil ich mir nicht sicher war, ob ich es damit nicht doch zu offensichtlich mache. Und dazu gesellten sich dann noch andere Gedanken, wie ob es ihm vielleicht hier im Café zu öffentlich ist und solche Sachen und irgendwann habe ich mich dann auch einfach wieder normal hingesetzt und diesen Versuch damit abgebrochen.

Danach hatte ich dann erstmal keinen neuen Plan gefasst und dachte mir eher, wenn sich mal eine Gelegenheit ergibt, die dann spontan zu nutzen.
Naja, und ein paar Tage später ergab sich dann auch eine entsprechende Gelegenheit, oje. :D
Da war ich abends bei ihm und als ich dann so gegen 23 Uhr gegangen bin, hat er angeboten mich auf meinem Heimweg zu begleiten, damit ich auch sicher ankomme. <3

Allein hätte ich einfach die StraBa genommen, aber zu zweit haben wir uns dann zu Fuß auf den Weg gemacht. Das ist nämlich auch sehr praktisch: Wir mögen beide Spaziergänge. :)
Und gerade da, wo es noch nicht so warm war wie jetzt, war das einfach super angenehm und ein echt guter Ausklang für unseren gemeinsamen Abend.

Naja, und unterwegs alberten wir schon ein bisschen rum und neckten uns gegenseitig. Irgendwie waren wir beide sehr gelöst, es war halt schon ein sehr schöner Abend gewesen und jetzt noch dieser Spaziergang durch die nächtliche Stadt, das hatte schon was. :)
Und in diesem Setting hatte ich jetzt auch viel eher das Gefühl, ihn so ein bisschen in Richtung Schuhklau stoßen zu können. Tatsächlich befolgte ich dann auch Freyas Ratschlag und, naja, reagierte auf seine Neckereien hin und wieder mit spielerischen Tritten. Und eigentlich ist das nicht so wirklich meine Art, aber hier jetzt fühlte sich das doch einigermaßen organisch für mich an. Bastis erste Reaktionen auf meine Tritte waren übertriebene Schmerzenslaute, aber einmal hob er mich auch einfach an der Hüfte hoch und drehte sich mit mir schnell im Kreis. Das kam ziemlich unerwartet und ich habe da auch nur ziemlich überrascht gekreischt, oje. :D

Aber eigentlich wollte ich ihn ja zum Schuhklau provozieren. Und ich dachte mir dann, dass das am ehesten funktionieren sollte, wenn ich ihn nochmal an unseren Schach-Spaziergang erinnere. Ich meinte daher dann zu ihm: "Schade, dass wir kein Schachbrett dabeihaben. Jetzt würde ich dich bestimmt schlagen."
"Wir können jederzeit anhalten und per App spielen", antwortete er. Ähm, mit diesem Vorschlag hatte ich nicht gerechnet und sagte dann schnell: "Das ist doch nicht dasselbe!"
"Wohl doch nicht so siegessicher", meinte er lachend dazu. Dafür fing er sich einen weiteren leichten Tritt. :)
"Du musst doch zugeben, dass als wir bei mir spazieren waren, es viel schöner war mit einem richtigen Brett zu spielen als per App", sagte ich dann.

"Ja, das war schon deutlich besser", stimmte er mir zu, lachte dann aber kurz und ergänzte: "Wobei das beste an dem Spaziergang schon der Rückweg war."
Und ich dachte mir nur: YES! :D
Aber einen Moment später auch: Oje, was sag ich denn jetzt dazu?!
Etwas überfordert meinte ich dann nur: "Ich fand den auch sehr schön."
"Das habe ich gemerkt", erwiderte er sofort.
Ähm, ich war dann doch direkt sehr verlegen und murmelte nur: "Vielleicht können wir diesen Rückweg ja auch noch ein bisschen schöner machen?"
Und er: "Also doch ein Spiel per App?"
Und so wie er es sagte, glaube ich schon, dass er ein Spiel mit Schuhen als Einsatz meinte, aber trotzdem dachte ich mir im ersten Moment nur: Wir hatten es doch schon fast!!! Du kannst dir meine Schuhe einfach so nehmen, auch ohne Spiel!!! Aaaahhh!!!
Ich antwortete dann auch erstmal nicht und er zog mich erneut auf mit: "Oder hast du doch zu viel Angst davor zu verlieren?"
"Vor einer Partie Schach habe ich nie Angst", meinte ich schließlich dazu.
"Aber vielleicht ja davor, nochmal deine Schuhe zu verlieren", erwiderte er.
"Offensichtlich nicht", sagte ich und gab ihm einen weiteren leichten Tritt, traf ihn knapp unterhalb seines Gesäßes. Er verstand dann auch sofort, was ich ihm damit sagen wollte und meinte herausfordernd: "Mach das nochmal." :)

"Kein Problem", erwiderte ich gespielt-trotzig und trat ihn erneut. Da ich ja nun mal deutlich kleiner bin als er, musste ich halt nach oben treten und da das etwas umständlich ist, war meine Bewegung auch nicht ganz so schnell. Basti hingegen reagierte blitzschnell und fing mein Bein ab, als es noch in der Aufwärtsbewegung war! Er machte dann auch einen kleinen Schritt von mir weg und hielt mich jetzt am ausgestreckten Bein am Knöchel fest, während ich auf meinem anderen Bein balancierte und ehrlicherweise ziemliche Probleme hatte, das Gleichgewicht zu halten. "Basti, nein! Das ist unfair!", protestierte ich, insgeheim gefiel mir diese Situation aber richtig gut und ich war da auch schon wieder ziemlich aufgeregt, oje. :D
Ich denke, Basti verstand das auch, jedenfalls sagte er grinsend: "Du wolltest es doch so." Naja, und ihm gefiel diese Situation definitiv auch. Denn er machte sich jetzt erstmal einen Spaß daraus, mein ausgestrecktes Bein leicht nach links und rechts zu bewegen und mich damit aufzuziehen, wie ich damit struggle mein Gleichgewicht zu halten. Ich protestierte da auch verbal weiter, mochte es aber auch selbst sehr. :)

Ich konnte auch nicht lange mein Gleichgewicht halten und ging gefühlt nach weniger als einer Minute zu Boden. Aber gut, ich hatte meinen Sturz kommen sehen und es war dann eher so ein schnelles Setzen, bei dem ich mich auch rechtzeitig mit den Armen auf dem Boden abstützen konnte. Nur: Mein eines Bein war ja weiterhin zu Basti ausgetreckt und er hielt es auch immer noch am Knöchel fest!
"Da strahlt sie wieder", neckte er mich. "Tu ich doch gar nicht!", widersprach ich instinktiv, fühlte aber auch, wie ich da erst recht rot anlief, oje. <3
Alibimäßig versuchte ich mich jetzt auch mit meinem Bein freizuzappeln, aber das führte nur dazu, dass ich meinen Knöchel ein bisschen nach links und rechts bewegen konnte, bevor Basti mich besser im Griff hatte und mich jetzt auch weiterhin mit einer Hand am Knöchel festhalten konnte.

Und dann begann er auch schon mit seiner anderen Hand die Schleife meines Sneakers zu öffnen! Und danach den Knoten! Und danach zog er auch schon an der Hacke meines Schuhs und ja, der saß noch relativ fest, aber ich spürte auch, wie er mir langsam vom Fuß rutschte und dann war es nur noch dieser letzte Ruck, ich spürte diesen leichten Luftzug und der Schuh war aus!
Und in mir setzte das so viele Glücksgefühle frei! Endlich mal wieder so ein Schuhklau! Endlich mal wieder diese ganzen Emotionen von Ausgeliefertsein und eigener Verwundbarkeit haben, aber jetzt halt auf Basti gerichtet, für den ich romantische Gefühle habe! Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich es sagen soll, aber ich fühlte mich irgendwie ihm gegenüber offengelegt und sah ihm dann aber auch an, dass er mich auch in dieser Situation mag bzw. er mindestens mal glücklich darüber ist, dass ich so glücklich bin und das fühlte sich einfach sehr gut für mich an. :)

An Socken trug ich da wieder weiße Nike-Socken, ehrlich gesagt auch wieder in Kombination zu einer schwarzen Stoffhose. Und ich sah auch, wie er jetzt einen Blick auf meinen kleinen weißen Sockfuß warf. Wobei ich da jetzt aber auch nicht zu viel reininterpretieren würde.

Ich selbst rappelte mich jetzt schnell wieder auf und meine Freude über den Schuhklau zeigte sich unter anderem auch dadurch, dass ich jetzt einfach sehr viel kindische Energie in mir hatte. :D
"Gib mir meinen Schuh zurück!", meinte ich einfach hoffnungslos übermotiviert zu ihm und wartete ehrlich gesagt nicht mal seine Antwort ab, sondern ging direkt auf ihn los, um meinen Schuh zurückzuerobern, oje.
Basti war davon etwas überrascht und es entwickelte sich so ein Handgemenge zwischen uns, wo wir beide an meinem ausgezogenen Schuh zerrten, aber er fing dann quasi sofort an zu lachen, weil ich trotz meiner ganzen Energie nicht wirklich ein Gegner für ihn war, er mich aber auch da wieder ziemlich niedlich fand. <3
Und auch wenn ich nicht wirklich eine Chance hatte, rangen wir doch relativ lange um meinen Schuh (gefühlt mehrere Minuten), bis Basti schließlich den Move brachte gegen den ich quasi nichts mehr tun konnte: Er machte eine ruckartige Bewegung, sodass ich kurz keine Hand am Schuh hatte - und hielt ihn dann schlicht hoch.
"Das ist unfair!", protestierte ich auch hier und versuchte auch an ihm hochzuspringen, um meinen Schuh zu erreichen. "Das ist Notwehr!", erwiderte er lachend und bewegte seinen Arm zusätzlich etwas, damit ich es noch ein bisschen schwerer hatte. Naja, und meine Energie war dann doch relativ schnell aufgebraucht und ich musste erstmal wieder zu Atem kommen.

Als er sah, dass ich meine Versuche fürs Erste aufgebe, machte er einen kleinen Schritt von mir weg und fragte mich erstmal lachend: "Was habe ich da denn bitte entfesselt?"
"Mich", antwortete ich fest, war aber schon auch sehr verlegen dabei.
"Wow", sagte er dann nur, wirkte auf mich aber auch ganz glücklich mit dem, was er da entfesselt hatte, hihi. :D
Er sagte dann auch noch ein paar andere Dinge zu mir und ich zu ihm, aber das bleibt besser zwischen uns beiden. <3

Jedenfalls fragte er mich schließlich, ob wir weitergehen wollen und wir waren da eh noch im Flow, daher setzte ich mich da jetzt einfach im Schneidersitz auf den Boden, verschränkte meine Arme und meinte schmollend zu ihm: "Nein, so kann ich nicht weitergehen. Mit einem Schuh wäre ich ja die ganze Zeit nur am Humpeln." "Also doch ein kleines Jura-Prinzesschen", zog er mich dann erstmal auf, "Ist sich sogar zu fein, hier mit einem Schuh rumzulaufen." "Hey!", gab ich dann gespielt-empört zurück, "Dünnes Eis - oder muss ich dich erst wieder treten?" "Das kannst du gern nochmal versuchen", erwiderte er lachend, meinte dann aber gespielt-ernst: "Aber natürlich hast du recht: Bei einem Schuh besteht einfach eine zu große Verletzungsgefahr, falls du umknickst. Und das sollten wir wirklich nicht riskieren." "Freut mich, dass du endlich Vernunft annimmst", antwortete ich dann im gleichen Tonfall und, naja, dann ging Basti auch schon vor mir in die Hocke, zog mein eines Bein vor und öffnete mir auch meinen verbliebenen Schuh. :)

Diesmal nahm er sich auch ein bisschen mehr Zeit und ich hielt jetzt auch einfach still. Wir kicherten nur beide ziemlich und machten so kurze Bemerkungen wie "Danke, dass du mich von diesem Verletzungsrisiko befreist" - "Keine Ursache". Der Schuh war dann schließlich ausreichend gelockert und Basti hielt mich wieder mit einer Hand am Knöchel fest, während er mit der anderen an der Hacke des Schuhs zog. Und einen starken Zug von ihm später, spürte ich nochmal diesen leichten Luftzug und war jetzt komplett schuhlos. :)

Ich streckte beide Sockfüße dann einmal kurz durch, als Basti gerade hinschaute und ließ mir dann von ihm aufhelfen. Er fragte erneut, ob wir weitergehen können und diesmal bejahte ich. Den Rest des Wegs ging ich jetzt sockig, während er meine Schuhe trug und wir unterhielten uns jetzt halt weiter, meistens schon in diesem eher verspielten Modus, manchmal aber auch ein bisschen ernster.
Was das Thema Schuhklau angeht, kamen wir da auf dem Weg eigentlich nur noch einmal drauf, als er mich fragte: ". Aber gehe ich recht in der Annahme, dass es dir gefällt, wenn ich dir deine Schuhe ausziehe?"
Das fiel aber eh in einen eher verspielten Teil unseres Gesprächs und ich antwortete daher nur "Vielleicht", musste dabei aber selbst lachen. Er meinte dann nur: "Ok, verstehe." Und ich war mir in dem Moment nicht sicher, ob oder wie viel er wirklich verstanden hat, aber es war mir im Grunde auch egal. Denn ich dachte mir nur: "Auch wenn er es nicht verstanden hat - egal! Wichtig ist doch, dass er heute direkt bereit war, mir meine Schuhe auszuziehen und es ihm auch gefallen hat! Und auch wenn ich ihn noch hundertmal in so eine Situation bringen muss, damit er es versteht, dann mache ich das halt!" <3

Bei meiner WG angekommen, hat er mir dann meine Schuhe wiedergegeben, wir haben uns nochmal geküsst und voneinander verabschiedet, naja, und dann hat er sich wieder auf den Weg gemacht. Und alles in allem war es einfach total schön und erinnerte mich im Nachhinein auch ein bisschen an den einen Nachhauseweg von dir und Nikki, von dem du hier mal berichtet hast. Gefühlt hattet ihr da einen ähnlichen Vibe und das war sicher auch sehr schön. :)

Naja, und letzte Woche gab es dann noch ein weiteres Erlebnis, von dem ich gern berichten würde. Und das war Anfang der Woche (also noch bevor es so gottlos heiß wurde) beim Schachtreff.

Und zwar hatte ich mir für diesen Schachtreff vorgenommen, ihm eine Revanche vorzuschlagen. Also nochmal um unsere Schuhe zu spielen, aber diesmal halt in einem Modus, wo wir fünf Partien spielen und derjenige gewinnt, der am Ende mehr Punkte hat (bei einem Remis bekommt üblicherweise jeder einen halben Punkt, bei einem Sieg bekommt der Gewinner einen und der Verlierer keinen). Und ich hatte mir halt gedacht, ihn beim Spielen nochmal so ein bisschen zu teasen wie bei meinem Versuch im Café. Ich hatte zu dem Zeitpunkt aber auch schon deine Nachricht gelesen und die Idee ihn beim Schachspielen mal zu treten, fand ich auch sehr spannend. Generell da auch einfach mal Danke für deinen Input! :)

Nadine hielt die Idee nochmal mit ihm um meine Schuhe zu spielen und ihn dabei etwas zu teasen für sehr gut und wir hofften beide so ein bisschen, dass er dann vielleicht auch im Nachhinein checkt, was ich bei meinem Versuch im Café eigentlich von ihm wollte. Was die Umsetzung anging, sahen wir auch nicht wirklich Probleme. Deshalb richtete sich in der Vorbereitung unser Fokus vor allem auf mein Outfit, oje. :)

Naja, und Nadine ist eh immer dankbar für jeden Vorwand, um mal mit mir shoppen zu gehen, deswegen ließ ich mich am Montag nochmal von ihr in die Stadt schleifen und von ihr beraten. Beide waren wir uns einig, dass es ein eher klassisches Schach-Outfit werden soll, also komplett in schwarz-weiß gehalten und etwas gediegener als sonst. Für die konkrete Umsetzung war ich aber wirklich dankbar sie dabei zu haben, weil sie einfach bei der Auswahl einzelner Teile wesentlich besser darin ist abzuschätzen, ob die am Ende zu einem stimmigen Gesamtoutfit passen als ich. Und sie kennt mich halt auch gut genug, dass sie selbst vorgeschlagen hat, dass wir erstmal mit den Socken/Strümpfen anfangen und uns dann um das restliche Outfit kümmern. <3

Tatsächlich hat allein das dann auch schon sehr lange gedauert, weil ich unbedingt eine schwarz-weiß gemusterte Strumpfhose ausprobieren wollte, aber dann nicht wirklich eine gefunden habe, die mir vom Muster her gut gefallen hat. Wir haben dann letzten Endes eine Notlösung umgesetzt und zwar schwarze Overknee-Strümpfe mit kleinen weißen Punkten drauf und weiß abgesetztem Zehen- und Hackenbereich. Die sind auch aus einem eher dünnen Material und ich fand vor allem die Größe der Punkte (so 5 mm Durchmesser) bei denen echt gut. Denn bei den Strumpfhosen, die wir gesehen hatten, waren die entweder riesig oder viel zu klein. Und ich mochte auch, dass Zehen- und Hackenbereich ebenfalls in weiß sind, das fand ich irgendwie besser als komplett schwarz. Und das Punktemuster zieht sich halt auch über den gesamten Strumpf, also im Fußbereich auch über den Spann und die Sohle. Auch das gefiel mir sehr gut. Deswegen, auch wenn es eine Notlösung war, konnte ich im Endeffekt sogar fast besser damit leben als wenn wir meine ursprüngliche Idee umgesetzt hätten. :)
Kombiniert habe ich das dann mit einem schwarzen Rock, der knapp über meinen Knien endet, aber schon noch so lang ist, dass man die Overknee-Strümpfe auch für eine Strumpfhose halten könnte. Das war mir schon irgendwie wichtig, dass da keine Haut zwischen Strümpfen und Rock zu sehen ist, sondern der Rock das obere Ende der Strümpfe vollständig verdeckt.
Mein Oberteil war dann im Grunde ein kurzärmliges Basic-Teil in weiß mit schwarzen Querstreifen. Hier hatte ich eigentlich erst vor eins in Schachbrett-Optik zu nehmen, war dann im Nachhinein aber doch froh, dass Nadine mir das ausgeredet hat. :)
Schuhe habe ich mir auch neu zugelegt, aber aus Budget-Gründen halt Second Hand.
Die hier kommen sehr gut hin (Link: https://www.deichmann.com/de-de/p/graceland-stiefelette-schwarz-97763) und gefallen mir wirklich gut. Nadine mochte die auch und, naja, auch hier war ich im Nachhinein froh, dass sie mir meine anfängliche Idee einfach meine schwarzen High-Tops dazu zu tragen ausgeredet hat. Denn als ich vor dem Aufbruch zum Schachtreff mit dem fertigen Outfit bei uns in der WG vor dem großen Spiegel stand, sah ich ihren Punkt ("Du kannst zu einem klassischen Schach-Look keine Sneaker tragen!") schon sehr. :)
Und alles in allem war ich mit diesem Outfit schon sehr zufrieden, aber trotzdem auch ein bisschen nervös, als ich mich jetzt nochmal so im Spiegel sah. Gerade diese gepunkteten Overknee-Strümpfe waren für mich halt schon etwas Neues und einerseits gefielen mir die auch richtig gut, andererseits hatte ich irgendwie auch Angst, dass ich mit denen lächerlich aussehen könnte. Nadine meinte zwar, dass die aus ihrer Sicht schon ein bisschen verspielt sind, aber dadurch das Outfit eher auflockern und, naja, auch zu mir als Person passen. Emma fand auch, dass mir das Outfit insgesamt gut steht, sie bemängelte nur, dass ihrer Ansicht nach der Bezug zu Schach zu gering ist. Aber gut, damit konnte ich leben. Nadine hat mir dann noch mit meinem Make-up (nix wildes, nur ein bisschen die Lippen und Augen betont) und meiner Frisur geholfen (geflochtene Zöpfe links und rechts aus meinen vorderen Strähnen, die dann hinten zu einem Zopf zusammenlaufen; Emma war auch sehr einverstanden damit, weil die Zöpfe quasi eine "Krone" bilden und aus ihrer Sicht dann wieder sehr gut zum Thema Schach passten) und damit war ich dann auch bereit für den Schachtreff. :)

Auf dem Weg dahin war ich dann aber doch wieder ziemlich nervös und so sehr ich Emma auch liebe, sie ist wirklich nicht gut darin mich in solchen Situationen zu beruhigen, oje. :D
Normalerweise ist der Schachtreff in einem Seminarraum, aber schon in der Woche davor hatten wir draußen auf Bierzelt-Garnituren gespielt, die jetzt im Sommer eigentlich immer vor dem Gebäude stehen.

Es waren auch schon ein paar Leute da, als wir ankamen, darunter auch Basti. Und... ah, das war dann schon irgendwie süß, denn als er mich auf sich zukommen sah, stutzte er erst kurz, musterte mich dann nochmal komplett von oben bis unten und wirkte schon sehr begeistert, hihi.
Und als Emma und ich ihn erreicht hatten, meinte er auch direkt zu mir: "Wow, du siehst... schachig aus!" "Ich weiß", antwortete ich betont gelassen - während Emma jetzt kurz mit ihm darüber diskutierte, ob der Bezug zu Schach nicht zu gering ist, um mein Outfit als "schachig" zu bezeichnen. Und das war schon lowkey witzig, weil man Basti halt schon sehr angemerkt hat, dass diese Frage für ihn komplett unerwartet kam, er sich dann aber auch bemühte seine Aussage sachlich zu begründen. :D

Wir haben dann noch ein paar Minuten gewartet, bis Emmas Spielpartner auch da war (irgendwie ist der Schachtreff mittlerweile doch sehr in feste Paarungen zerfallen) und haben uns dann zu viert an die hinterste Bierzeltgarnitur gesetzt. Ich saß dann mit Emma auf einer Bank und Basti mit Emmas Spielpartner auf der anderen. Zwischen uns war der Tisch und "damit sich jeder gut auf sein Spiel konzentrieren kann", haben wir uns dann jeweils an die Enden der Bänke gesetzt. Und das war an sich einfach ein sehr gutes Setup: Da war es an der frischen Luft halt noch angenehm warm und nicht so heiß wie jetzt und ich fand es auch gut, Emma weiterhin bei mir zu haben, aber auch mit ein bisschen Abstand, um etwas Privatsphäre mit Basti zu haben. :)

Als wir jetzt mehr für uns waren und uns gegenüber saßen, machte er mir dann auch erst nochmal ein etwas persönlicheres Kompliment für mein Outfit als "schachig", zog mich dann aber auch direkt wieder auf, indem er meinte, dass ich für ihn heute zum ersten Mal so aussehe, wie eine Jura-Studentin. Worauf ich dann erwiderte, dass er für mich immer so aussieht wie jemand, der PoWi studiert und er nur "Autsch, das hat gesessen" meinte.
Und ich weiß nicht, aber irgendwie hatten wir mehr als sonst so eine flirty Spannung zwischen uns, bei der es mir irgendwie aber auch sehr leichtfiel schlagfertig und selbstbewusst zu sein.

Und es ist eigentlich so gar nicht meine Art, aber ich gab mich dann auch eher etwas unnahbar und fragte ihn betont kühl: "Also Basti, du weißt, warum wir heute hier sind?" "Ich dachte, um Schach zu spielen", antwortete er. "Ganz genau", stimmte ich ihm zu, "Aber nicht nur. Ich hoffe für dich, dass du gut in Form bist. Denn heute wird einiges auf dich zukommen." "Ok, und was?", fragte er und wirkte dabei auf mich neugierig, aber schon auch ein bisschen nervös. Ich hob dann meine Hand und spreizte meine Finger ab, um ihm eine fünf anzuzeigen und sagte: "Fünf Spiele. Und wer am Ende mehr Punkte hat, gewinnt." "Und was kriegt der Gewinner?", fragte er. "Die Schuhe des Verlierers", antwortete ich, "Und zwar für immer." Gott, so im Rückblick klingt das schon sehr cringe, aber in der Situation selbst fühlte ich mich sehr wohl damit und Basti stieg halt auch sofort drauf ein und meinte grinsend: "Hast du dir das auch gut überlegt?" "Ja. Ich werde gewinnen. Und diesmal wirst du deine Schuhe verlieren, nicht ich", antwortete ich überzeugt, insgeheim aber eher in der Absicht ihn zu provozieren. Basti meinte dazu nur: "Wir werden sehen." "Werden wir", bestätigte ich auch hier wieder sehr entschlossen und Basti schaute mich dann schon ein bisschen so an, als sei er sich nicht sicher, ob ich nicht doch irgendeinen Trumpf in der Hinterhand habe.

Ich selbst freute mich schon sehr darüber, ihn ein bisschen aus dem Konzept gebracht zu haben und gab mich jetzt auch weiterhin selbstbewusst, z.B. als wir nach dem Zufallsprinzip die Farben verteilten, ich weiß bekam und zu ihm meinte, dass er schon so gut wie verloren hat. Da meinte er wieder nur "Wir werden sehen", wirkte aber auch wieder ein bisschen besorgt.

Ich spielte dann auch nicht meine Standard-Eröffnung, sondern etwas, das ich seltener spiele und er reagierte darauf mit normalen/vernünftigen Zügen. Trotzdem kommentierte ich seine Züge mit skeptischen Blicken oder auch mal einem mitleidigen Kopfschütteln. Und ich war selbst überrascht, aber er ließ sich tendenziell davon verunsichern! Denn ich merkte schon an seinem Zeit-Management, dass er viel zu lang über seine Züge nachdenkt. Er schien zu denken, dass ich irgendeine Art von Falle vorbereitet habe, dabei hatte ich nichts!

Naja, und als weitere Ablenkungs-Maßnahme schlug ich jetzt noch mein rechtes Bein über das linke und begann mit meinem rechten Fuß ihn sanft gegen sein Knie zu treten oder dort etwas entlangzufahren. Also ziemlich genau, wie im Café. Und er zog mir zwar nicht den Schuh aus, aber es zeigte schon Wirkung. Denn als ich ihn ein paar Mal am Knie berührt hatte, stockte er und schaute kurz unter den Tisch, aber dann direkt zu mir und meinte grinsend: "Unfair. Einfach unfair. Wie soll ich mich denn da bitte konzentrieren?" Ich zuckte nur mit den Schultern und antwortete unschuldig: "Was kann ich denn dafür, wenn der Tisch so schmal ist?" Er seufzte, musste aber auch kurz lachen. "Du kannst ja auch einfach aufgeben", schlug ich vor und berührte ihn da nochmal sehr bewusst mit meinem Fuß in der Kniegegend. "Das würde dir so passen, was?", erwiderte er, wirkte aber auch ein bisschen belustigt. "Ist deine Entscheidung, aber die Uhr tickt", antwortete ich betont gleichgültig. Beide schauten wir dann zur Schach-Uhr, die bei ihm weniger als 2 min. anzeigte und etwas über 6 min. bei mir. Die Stellung auf dem Brett war aus meiner Sicht ausgeglichen, aber dennoch seufzte Basti jetzt nochmal und meinte dann zu mir: "Na schön, ich gebe auf. Dieses Spiel geht an dich." Ich war darüber schon sehr happy und als wir uns die Hand gaben, meinte ich zu ihm "Hab dir ja gesagt, dass ich gewinnen werde" und grinste ziemlich breit. :D

Basti stand dann tatsächlich erstmal kurz auf und ging ein paar Schritte auf und ab, wie um sich zu beruhigen. Anscheinend hatte ich ihn doch sehr aus dem Konzept gebracht, denn als er sich wieder setzte, sagte er schließlich zu mir: "Es ist so unfair von dir, mich zu sowas herauszufordern, wenn du so dabei aussiehst. Damn!" "Oh, willst du mich jetzt etwa auf mein Äußeres reduzieren?", neckte ich ihn. Und er dann: "Nein. Aber ich finde schon, dass du heute einfach sehr gut aussiehst. Also sonst auch immer, aber heute einfach nochmal anders." Und er ergänzte dann noch: "Und ganz ehrlich: Diese leicht arrogante Art von dir habe ich echt nicht kommen sehen, aber irgendwie... finde ich die auch ziemlich heiß. Nur mal so nebenbei gesagt."

Das ist tatsächlich ein Kompliment, das ich so auch noch nie bekommen habe. Und in dem Moment selbst, konnte ich das gar nicht so wirklich einordnen, war aber erstmal glücklich darüber. :)
"Vielleicht bin ich ja doch ein eingebildetes Jura-Prinzesschen", erwiderte ich dann grinsend und er nur: "Hin und wieder hätte ich da kein Problem mit." Ok, gut zu wissen. <3

"Dann bist du also bereit für das nächste Spiel?", fragte ich ihn herausfordernd.
"Bin ich", bestätigte er, "Und nur so: Diesmal wirst du verlieren."
"Ach wirklich? Ich denke nicht. Aber schön, dass wenigstens du an dich glaubst", erwiderte ich sarkastisch. "Wir werden sehen", antwortete er, grinste diesmal aber sehr siegessicher dabei. "Werden wir", stimmte ich zu und grinste genauso. Ich hatte ja eh nichts zu verlieren und gerade nach seinem Kompliment einfach sehr viel Spaß daran, ihn mit dieser leicht arroganten Art etwas anzustacheln. :)

Logischerweise hatte er jetzt weiß und genau wie ich in Spiel 1 wählte er eine eher exotische Eröffnung. Ebenfalls genau wie ich in Spiel 1, kommentierte er jetzt auch meine Züge, sowohl mit Blicken, aber auch mit kurzen Kommentaren wie einem skeptischen "Hm" oder "Ah". Ich ließ mich davon aber nicht einschüchtern und machte es genauso. :D

Naja, und genau wie in Spiel 1, begann ich auch jetzt wieder mit meinem rechten Fuß leicht an seinem Knie/Unterschenkel entlangzufahren. Nur hatte er anscheinend genau darauf gewartet! Denn als er jetzt seinen Zug beendete und die Schach-Uhr betätigte, beugte er sich direkt danach leicht vor und griff sich mit seiner rechten Hand meinen rechten Schuh an der Hacke! Sofort schaute ich erschrocken zu ihm und er meinte nur grinsend: "Ist irgendwas? Deine Uhr tickt, du solltest besser schnell deinen Zug machen." Und ich war da im ersten Moment doch ein bisschen überfordert, weil ich damit nicht gerechnet hatte und jetzt panisch nach einer schlagfertigen Erwiderung auf seine Aussage suchte, aber gleichzeitig auch versuchte, einen möglichst guten Zug zu machen! Aber da meine Zeit gerade lief, priorisierte ich dann erstmal den Zug und schaute wieder aufs Brett. Nur öffnete der Mistkerl genau in diesem Moment mit seiner anderen Hand den RV meiner Stiefelette! Erneut schaute ich dann kurz zu ihm, jetzt halt doch schon eindeutig peinlich-berührt, oje.
"Ich warte immer noch auf deinen Zug", sagte er und ich schaute schnell wieder aufs Brett, konnte dabei aber kein bisschen ausblenden, wie er meinen Schuh weiterhin an der Hacke festhielt und dieser sich schon jetzt merklich lockerer anfühlte. Ich griff dann schließlich auch nach einer Figur und genau in dem Moment, wo ich sie anhob, um sie zu bewegen, zog er an der Hacke meines Schuhs: Es war nur ein kurzer Zug, aber mein Schuh war trotzdem sofort aus! :)

Und irgendwie war dieser plötzliche Wechsel von "Ich habe meinen Schuh an und die Figur steht noch auf dem Brett" zu "Ich habe die Figur in meiner Hand, aber mein Schuh ist aus" ein ganz komisches Gefühl und ich bekam da richtig Gänsehaut!
Als ich die Figur dann wieder aufs Brett gestellt hatte, vergas ich auch die Schach-Uhr zu betätigen und Basti wies mich auch nicht sofort darauf hin, sondern grinste mich erstmal ein paar Sekunden lang an, bevor er zu mir sagte: "Hast du nicht was vergessen?" "Hm?" "Schachuhr?" "Oh, klar", meinte ich und drückte super verlegen auf die Uhr, oje. <3

Meinen ausgezogenen Schuh stellte Basti neben sich auf die Bank und erledigte seinen eigenen Zug dann demonstrativ in Sekundenschnelle. Ich selbst brauchte für meinen eigenen Zug aber wieder deutlich länger und zog jetzt auch erstmal meine Füße zu mir zurück, stellte den schuhlosen auf meiner verbliebenen Stiefelette ab. Naja, und Basti? Der erledigte seinen Zug wieder sehr schnell und ich schaffte es über das ganze restliche Spiel nicht, mich wirklich zu beruhigen, patzte ein paar Züge später schwer und wurde schließlich von ihm mattgesetzt.

Damit stand es jetzt 1:1 zwischen uns und jetzt musste ich mich erstmal kurz wieder sammeln. Für Spiel 3 schlug er dann vor, dass wir diesmal spielen und dabei nicht reden oder uns sonst irgendwie ablenken. Ich war damit einverstanden und Spiel 3 spielten wir dann beide sehr konzentriert. Ich hatte jetzt wieder weiß und er schwarz, aber es war eines dieser Spiele, wo ich gar nicht so genau sagen könnte, wann etwas schiefgelaufen ist. Aber spätestens im Endspiel wurde mir bewusst, dass seine Position einfach deutlich besser ist. Ich spielte natürlich trotzdem weiter, aber als mehrere Züge später klar war, dass er dieses Spiel gewinnen wird, gab ich auf. Das ist manchmal schon sehr frustrierend im Schach, wenn man eigentlich das Gefühl hat, keinen wirklichen Fehler gemacht zu haben, aber trotzdem das gesamte Spiel über nie eine Chance hatte (bzw. keine gesehen hat) das Spiel zu gewinnen.

Damit führte Basti jetzt mit 2:1 und außerdem: Emma und ihr Spielpartner hatten gewartet, bis wir mit unserem Spiel fertig waren und sprachen uns jetzt auf meinen fehlenden Schuh an! Naja, Emma war natürlich voll über alles informiert, aber ihr Spielpartner war schon neugierig, wie das passiert war und wir erklärten ihm dann, dass Basti und ich heute mit unseren Schuhen als Einsatz spielen, um es interessanter zu machen. Er fand das tatsächlich ziemlich lustig und fragte Emma, ob sie nicht auch auf sowas Lust hätte! Aber sie meinte direkt sehr entschieden: "Nein, auf keinen Fall!" :D
Für mich kam diese Ablehnung wenig überraschend, aber ihr Spielpartner war glaube ich schon etwas erschrocken über ihre sehr deutliche Reaktion. Aber gut, die beiden haben dann kurz darauf auch weitergespielt und soweit ich das sagen kann, war da alles wieder ganz normal zwischen den beiden.

Bei Basti und mir hingegen stand ja Spiel 4 an und er ließ es sich nicht nehmen, mich freudig grinsend darauf hinzuweisen, dass er ja jetzt einen Matchball hat. Meine Antwort darauf war ein betont kühles: "Wenn das so ist, werde ich dieses Spiel nicht wieder einfach nur still dasitzen." "Oha", meinte er grinsend und ich: "Ja, mach dich besser auf ein paar Ablenkungen gefasst!" "Gib ruhig alles, was du hast", sagte er und beide grinsten wir uns so herausfordernd an. Die Motivation war einfach voll da! :D

Spiel 4 hatte er wieder weiß und eröffnete dementsprechend die Partie. Beide gingen wir jetzt wieder dazu über die Züge des anderen zu kommentieren, anfangs vor allem wieder mit Blicken und kurzen Kommentaren, aber mit zunehmender Spieldauer auch längeren Aussagen wie "Du glaubst ernsthaft, dass das ein guter Zug war???" - oder manchmal lachten wir den Zug des Gegners auch einfach aus. :D
Und ich schlug während dieses Spiels halt auch wieder mein rechtes Bein über das linke und trat jetzt ab und zu mit meinem bestrumpften Fuß leicht gegen sein Knie/Unterschenkel oder bewegte ihn dort auf und ab. Ich hatte auch so ein bisschen darauf gehofft, dass er sich vielleicht nochmal meinen Fuß greift und mich dort vielleicht kitzelt oder sowas in die Richtung. Aber das passierte nicht. Dafür grinste er häufiger zufrieden zu mir, wenn ich ihn mal wieder mit meinem Fuß traf oder meine Bewegungsrichtung änderte. Deswegen, das hat ihm schon auch gefallen, denke ich. :)

Spiel 4 an sich war aber eher unspektakulär. Wir tauschten relativ schnell, relativ viel Material ab und er versuchte dann gar nicht mehr wirklich auf Sieg zu spielen, sondern bot mir sofort ein Remis an. Das lehnte ich ab und sein nächstes Remis-Angebot auch, aber bei seinem dritten Remis-Angebot war die Stellung einfach so tot, dass ich es annahm. Nach Punkten stand es damit 2,5 : 1,5 für ihn. Mit einem Sieg im letzten Spiel könnte ich damit noch insgesamt ein Unentschieden holen. Wir redeten dann auch kurz darüber, was wir dann machen und einigten uns für den Fall auf ein entscheidendes Spiel mit 3 Min.-Zeitlimit.

Aber gut, das würden wir ja nur brauchen, falls ich Spiel 5 gewinne. Immerhin: Ich hatte jetzt wieder weiß, war voll motiviert und konnte gefühlt eh nur gewinnen!
Auch bei diesem Spiel machten wir uns wieder über die Züge des anderen lustig und ich versuchte auch wieder ihn mit meinem schuhlosen Fuß abzulenken. Aber ich glaube nicht, dass es wirklich Einfluss auf sein Spiel hatte. Er wirkte auf mich einfach zufrieden mit der Situation und seinem Spiel. :)
Tatsächlich entwickelte sich unser Spiel zu einer sehr geschlossenen Position und da geht es dann eigentlich immer darum, das richtige Setup zu finden, um die Position aufzubrechen und Fortschritte zu machen. Und wenn ich gegen Emma spiele, fühle ich mich in diesen Positionen eigentlich immer sehr wohl, aber gegen Basti habe ich da bisher eher schlechte Erfahrungen gemacht, oje.
Und im Endeffekt war ich dann einfach so darauf bedacht, die Position nicht vorschnell zu öffnen, dass ich dann komplett von Basti überrascht wurde, der plötzlich seinerseits die Position öffnete! Nach dem Spiel meinte er dann auch zu mir, er habe da gar nicht weiter drüber nachgedacht, sondern es einfach getan und sich gedacht, dass er es im worst case vermutlich schon schaffen würde, zumindest ein Remis zu halten. Aber im Spiel selbst verkaufte er mir das halt mit viel Selbstvertrauen als gut durchdachte Strategie und ich geriet dann schon ein bisschen in Panik, auch weil das ja unser Entscheidungsspiel war!
Mein Spiel wurde dann auch ziemlich fahrig und rückblickend betrachtet gab ich das Spiel eigentlich völlig unnötig aus der Hand, aber im Spiel selbst schaffte ich es auch wegen des Zeitdrucks einfach nicht mich zu sammeln. Als meine Lage dann schon ziemlich aussichtslos war, bot Basti mir schließlich ein Remis an. Ein geschenktes Unentschieden wollte ich aber nicht haben und lehnte es aus Prinzip ab. Außerdem war es für den Ausgang unseres 5er-Matches ohnehin egal, ob dieses Spiel Remis oder mit meiner Niederlage endet. Wir haben dann noch ein paar Züge gespielt, aber wie gesagt war die Position ziemlich aussichtslos, und ich habe dann letzten Endes aufgegeben.
Somit hatte Basti unser Match mit 3,5 : 1,5 gewonnen! :)

Wir redeten dann kurz allgemein über die Spiele, bis er nach einer kurzen Pause grinsend zu mir meinte: "Tja, das war wohl nichts." Ich sagte dazu nichts, aber zog meine Beine zu mir zurück, schaute gespielt-vorwurfsvoll zu ihm und verschränkte die Arme.
Basti amüsierte das aber eher und er fuhr fort: "Wie war das noch? Die Schuhe des Verlierers? Für immer?"
Ich schwieg weiter und setzte mein Schmollen fort, war innerlich aber aufgeregt, wie er jetzt weitermachen wird. :)
Als Nächstes hob er demonstrativ meinen rechten Schuh über die Tischkante und meinte: "Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber das hier ist nur ein Schuh, oder? Es ging ja aber schon um beide, oder???"
Breit grinsend schaute er zu mir, aber ich sagte immer noch nichts. Es ging dann auch eine Zeit lang so weiter, dass er mich aufzog und ich schmollte, aber schließlich meinte er dann "Man sagt ja, dass Juristen nicht gut rechnen können, aber 1+1 solltet ihr doch schon noch schaffen", was ich dann doch nicht auf mir sitzen lassen konnte und trocken erwiderte: "1+1 ist 2."
"Vollkommen richtig", sagte er und schien sich zu freuen, dass ich jetzt wieder mit ihm rede. Er hielt dann erneut meinen Schuh über die Tischkante und sagte zu mir: "Und wenn du ursprünglich zwei Schuhe hattest und ich jetzt einen davon hier bei mir habe, wie viele schuldest du mir dann noch?" "Einen", antwortete ich mit ziemlich trockenem Mund. Er nur: "Wärst du dann bitte so lieb?"
Ich gab ihm dann nochmal diesen gespielt-vorwurfsvollen Blick, seufzte aber kurz darauf resignierend und streckte schlicht mein linkes Bein zu ihm aus. Er musste kurz lachen, als er verstand, was ich von ihm erwarte und, naja, mein Schmollen konnte ich dann auch nicht mehr so wirklich aufrechterhalten, weil ich einfach zu verlegen war, oje. <3

Er umfasste mein Bein dann leicht am Knöchel, öffnete vorsichtig den kurzen RV und zog dann auch gefühlt sehr langsam und sanft an der Hacke des Schuhs. Dennoch rutschte mir die Stiefelette praktisch ohne Widerstand über Hacke und Spann und einen Moment später war ich auch diesen Schuh los. :)

Er stellte jetzt meine beiden Schuhe neben sich auf die Bank, während ich meine Beine zu mir zurückzog. Normalerweise hätte ich jetzt vermutlich ein Bein zu mir auf die Bank gezogen oder mich in den Schneidersitz gesetzt, aber durch den Rock war beides nicht möglich und so ließ ich meine Beine jetzt einfach weiterhin von der Bank baumeln, legte dabei aber einen Fuß so leicht auf den anderen. Zu dem Zeitpunkt wäre der Schachtreff regulär in gut 15 min. vorbei und wir entschieden uns dann dafür nicht nochmal ein neues Spiel anzufangen. Aber da Emma und ihr Spielpartner noch in einer Partie waren, entschieden wir uns jetzt dazu, einfach den beiden noch zuzuschauen. Wir rückten daher beide an das andere Ende unserer jeweiligen Bank, sodass ich jetzt direkt neben Emma saß und er neben ihrem Spielpartner. Die beiden unterhielten sich eh immer sehr ausgiebig während ihrer Partien (meistens trashtalk :D), daher gaben wir jetzt auch direkt unsere Einschätzung zu der Position ab. Es war eh offensichtlich, dass Emma hier deutlich die Nase vorn hatte. Ohne ihr konkrete Tipps zu geben, habe ich sie dann angefeuert und Basti machte bei ihrem Spielpartner dasselbe, aber im Endeffekt wischte Emma den Boden mit ihm. :D
Wobei die Gesamtstatistik zwischen den beiden anscheinend sehr ausgeglichen ist.

Als deren Spiel rum war, waren beide auch sehr neugierig wie das Match zwischen Basti und mir ausgegangen war und auch hier zeigte Basti dann stolz meine Schuhe vor. Emma und ihr Spielpartner riskierten dann auch beide mal einen Blick unter den Tisch, oje. :D
Ich war dann ehrlich gesagt aber auch sehr froh, dass Emma nicht irgendwelche Aussagen darüber machte, wie gut mir solche Situationen ja gefallen, sondern eher normale Sachen sagte wie, dass ich bestimmt mein bestes gegeben habe und sowas in die Richtung.

Emmas Spielpartner verabschiedete sich auch wenig später und dann waren wir nur noch zu dritt. Emma fragte dann, ob wir jetzt auch gehen. Hier machte Basti dann den Vorschlag, dass ich noch mit zu ihm kommen könnte uuuund damit war ich sehr einverstanden! Es tat mir nur etwas leid für Emma, dass sie jetzt allein den Rückweg zu unserer WG machen musste. Aber sie war fine damit und nachdem wir uns von ihr verabschiedet hatten, packte Basti meine Schuhe in die Tasche zu seinem Schachbrett und wir machten noch eine kurze Abschiedsrunde an den restlichen Tischen, wo noch gespielt wurde. Das war auch nochmal aufregend für mich, weil mehreren da durchaus auffiel, dass ich keine Schuhe anhatte! Gesagt hat dazu aber niemand was, dafür spürte ich dann aber einige Blicke auf mir, als wir uns von den Tischen entfernten und Hand in Hand zur StraBa-Haltestelle gingen.

Auch unterwegs und beim Warten an der Haltestelle trafen wir da auf Leute und ich erntete auch weitere Blicke, aber gesagt hat niemand was zu mir. Trotzdem war auch das einfach eine sehr aufregende Zeit für mich! Gerade halt auch jetzt mit Rock und diesen hohen gepunkteten Strümpfen war das einfach nochmal was anderes für mich als sonst "normal" mit Socken. Irgendwie fühlte ich da dieses positive peinlich-berührtsein nochmal stärker. Gleichzeitig fühlte ich mich mit Basti an meiner Seite aber auch sehr sicher. <3
Deswegen, das war einfach eine sehr nice Erfahrung für mich. Und manche schauten schon ein bisschen irritiert zu mir, die meisten aber eher beiläufig und eine, die ungefähr so alt sein müsste wie wir, schaute uns nur so an, als würde sie uns für ein ziemlich süßes Pärchen halten. Das war irgendwie auch sehr nice. :)

So viel war aber gar nicht los, der Schachtreff ist ja immer unter der Woche abends. Und in der Bahn schnappten wir uns dann einen freien Vierer. Wir setzten uns nebeneinander und ich streckte meine Beine zu den gegenüberliegenden Sitzen aus, legte dort meine Füße ab. Was mir hier auch nochmal sehr positiv auffiel, war die weiß abgesetzte Hacke und Spitze der Strümpfe und dass das Punktemuster auch über den Spann geht. Ich mochte das vom Look her so gerne in der Situation! :)

Basti nahm mich so leicht in den Arm und wir redeten dann nochmal über unsere einzelnen Spiele. Naja, und was auch ganz praktisch war: Durch meine Sitzhaltung waren meine Füße quasi permanent in seinem Blickfeld und er äußerte sich dann auch einmal kurz zu meinen Strümpfen. Er meinte, es passt nicht zu meinem restlichen Outfit, dass die im Zehenbereich weiß sind, fand aber auch genau das irgendwie niedlich. Mehr hat er nicht dazu gesagt, aber schon das fand ich eigentlich sehr ermutigend. :)

Ansonsten bleibt nicht mehr viel zu sagen. Wir hatten halt noch einen schönen Rest-Abend und ich habe bei ihm übernachtet. Aber das Thema Schuhklau kam nicht mehr zwischen uns auf.

Darauf kamen wir erst am nächsten Vormittag, als ich von ihm aufbrechen wollte und mir dazu ganz selbstverständlich meine Schuhe anzog, er dann aber grinsend zu mir meinte: "Was machst du da? Das sind doch meine." "Hä? Das sind doch meine", erwiderte ich, aber er dann: "Schon vergessen? Ich habe die doch gestern 'für immer' gewonnen." Ähm, ehrlich gesagt hatte ich das mit dem "für immer" beim Schachtreff tatsächlich improvisiert und realisierte erst jetzt, was das eigentlich bedeutet! Ich sah dann bestimmt auch ziemlich erschrocken aus und Basti sagte lachend: "Keine Sorge, ich schenk sie dir." "Danke", meinte ich doch ziemlich erleichtert, denn mein Plan war von seiner Wohnung aus direkt in die Uni-Bib zu fahren und mich dort mit den anderen zu treffen. "Versuch nur, sie nicht wieder zu verlieren, ok?", zog er mich auf. "Das kann ich dir nicht versprechen", erwiderte ich lachend, küsste ihn zum Abschied und brach dann auf. <3

Puh, und damit wäre dieser Beitrag dann auch endlich am Ende. Wie gesagt war es bei der Hitze doch ein ziemlicher Krampf das alles aufzuschreiben, aber damit seid ihr jetzt auch wieder auf dem aktuellen Stand. Gott, ich bin nur froh, wenn diese Hitze endlich vorbei ist!

Hat sich bei Nikki und dir eigentlich mal wieder was ergeben? :)


@Marlon: Natürlich auch vielen Dank an dich für deine Rückmeldung! Auch wenn es keine konkreten Nachfragen gibt, freue ich mich natürlich immer über positives Feedback und Danke auch für den Glückwunsch! :)


Soweit von mir und liebe Grüße,
Regina
 Re: Minimal eskaliert :D (Erlebnis) 29.06.2026 (16:18 Uhr) Carla
 Re: Minimal eskaliert :D (Erlebnis) 29.06.2026 (23:23 Uhr) Regina
 Re: Minimal eskaliert :D (Erlebnis) 30.06.2026 (10:42 Uhr) Carla
 Re: Minimal eskaliert :D (Erlebnis) 01.07.2026 (13:23 Uhr) Gaijin
 Re: Minimal eskaliert :D (Erlebnis) 02.07.2026 (21:06 Uhr) Regina
 Antwort und neustes Erlebnis 04.07.2026 (16:53 Uhr) Alex
 Re: Antwort und neustes Erlebnis 07.07.2026 (20:25 Uhr) Regina
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