plaudern.de

Forumsharing?
Forum suchen
Forum erstellen
Impressum/Kontakt
AGB
Hilfe

109 User im System
Rekord: 181
(29.10.2017, 13:25 Uhr)

 
 
 Spass an Spielen mit verbundenen Augen
  Suche:
 Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 13.11.2017 (15:34 Uhr) EstherJab
Ich bin seitlich schleichend seinem Versuch mich zu fangen ausgewichen, und Amauro stößt mit seinem linken Fuß an den einen von 2 meiner schwarzen Stiefel im klassischen Design und sehr hohen Absätzen.
Amauro geht in die Hocke, und sucht tastend nach dem, was ihn da im Gehen aufhielt. Ich bemerke, wie ich ihn mit totaler Neugier akribisch bei seinem Tun beobachte, ich sauge jede Nuance seiner tastenden Suche in mich geradezu auf.
Amauro geht nicht wie beim Topfschlagen in die Knie, was seine Aufgabe etwas verkompliziert, aber auch würdevoller aussehen lässt, er ist eben auch im Blindekuh- und "Topfschlagen"-Spiel ein Ästhet, der genau weiß, dass er unter permanenter Beobachtung steht. Seine Hände suchen tastend kreisend, und schließlich findet er einen der neuen Stiefel. Hm, sollte ich wirklich noch heute gefangen werden, und die Blinde Kuh sein? Nein, die Vorteile im Spiel liegen klar bei mir, ich agiere sowohl mit Spaß am Spiel als auch hochkonzentriert, er wird mich nicht fangen. Aber dass er meine Aufgabe als Blinde Kuh durch neue Schuhe mit noch höherem Absatz als die grauen Stiefel die ich jetzt anhabe, erschweren KÖNNTE, wird ihm totaler Ansporn genug sein, alles, wirklich ALLES noch einmal in die fast 6 Stunden Spielzeit als Blinder Stier hineinzulegen. Das wird das Spiel noch heißer machen, aber Du kriegst mich nie, NIE, niemals.

Wie Amauro sehr sorgfältig den Stiefel betastet, fasziniert und irritiert mich gleichermaßen, und macht mich schier wahnsinnig.
Jetzt bittet er mich auch noch, dass ich mich so neben ihm stelle, dass er diesen Stiefel mit denen die ich trage vergleichen kann, diesem Fuchs ist alles zuzutrauen.
Okay, ich entgegne, dass ich dies gerne tue, aber ihm müssen die Augen verbunden bleiben. Er soll fühlen, tasten, okay, wenn er sieht, macht er es sich zu einfach. Nein, ich sage ihm, dass ihm die Augen verbunden bleiben müssen, er müsse sich rein auf seinen Tastsinn in diesen Stunden verlassen, in jedem Spiel, ob Zwischen- oder unserem klassischen Blindekuh-Spiel, im besten Fall für 10 Stunden, und das will ich mit jeder Faser meines Körpers und überhaupt, genießen.

Als seine Finger meinen Stiefel berühren, in Höhe meines Knöchels, wird mit heiß und kalt zugleich, dieses Vergleichsspiel ist anregend, verstärkt durch die Berührung Amauro´s, verstärkt auch dadurch, dass ich stehen muss, und meinen Verehrer unter mir weiß, der mit verbundenen Augen nur auf das Spiel seiner Fingerspitzen angewiesen ist, die wie Sensoren ertastete Fakten an sein Gehirn weiterleiten. Das ist so aufregend, dass ich fast eruptieren könnte, bemerkt Amauro mein nervöses Zittern?
Dafür ist er ggf. zu beschäftigt im Moment.
Der neue Stiefel, neben dem den ich trage, und Amauro scheint die Absatzhöhen zu vergleichen, ich bin sowohl dem Wahnsinn als auch der Ohnmacht nahe, es dreht sich alles, ich sehe schwarze Punkte, Herrgott noch mal.
Er müsste ertasten können, dass die Absätze dieser schwarzen Edel-Stiefel noch höher sind, schmaler sind, was geht in seinem Kopf vor? Sortiert er bereits innerlich, welche Schuhe er mir für ein Blindekuh-Spiel mit mir anziehen könnte. Auch wenn es dazu nicht kommt, kommen wird, ich werde mich nicht von ihm fangen lassen, macht mich dieses "es könnte dazu kommen, und dann trägt sie die und die Schuhe dazu" geradezu irrsinnig.
Es knistert einmal mehr total, die Luft steht längst, und ein Funke genügt.

Es wird noch heißer.
Amauro´s Hand fährt den hellgrauen Stiefel nach oben, sie erreicht mein Bein mit der Feinstrumpfhose, die dieses bedeckt.
Nur der dünne Stoff trennt seine Hand von meiner Haut, und dieser sorgt für ein perfektes Gleiten seiner Finger, wow.
Amauro will die Schafthöhe der Stiefel augenscheinlich abgleichen, und scheint zu bemerken, dass dieser Schaft doch etwas höher ist, als bei den grauen Stiefeln. Die Schwarzen würden bis unter den Rock gehen, nichts mehr von der Strumpfhose sichtbar lassen, ich mag das zwar, bin mir aber bei Amauro da nicht ganz sicher.
Was geht in seinem Kopf nur vor, er scheint zu überlegen, sinniert offenbar darüber, was seinen Vorlieben, sollte ich die Blinde Kuh sein, am ehesten entspricht.
Aaarrrghhh. Jetzt weiß ich, wie es ist, etwas nicht zu wissen, weil ich es nicht sehe, so wie es Amauro in diesem Blindekuh-Spiel ja ergeht. Auf keinen Fall lasse ich mich von ihm fangen, das nehme ich mir total vor. Und doch werde ich mit dem Feuer spielen, es ist zu reizvoll, und nur fair gegenüber Amauro, aber fangen wird er mich nicht. Hm, ob ich auch den Rock wechseln würde, damit ich einen kürzeren trage, der zu den schwarzen Supertretern besser passen würde, ich schwarz? Ich habe ja so einen.
Waahh! Wieso mache ich mir diese Gedanken, wenn er mich sowieso nicht fängt? So durcheinander bringt er mich, so konfus macht er mich, so verwirrt mich diese Situation jetzt! Ich muss wieder klare Gedanken fassen.

Waaahhh! Wie ist das möglich, wenn mir Amauro wieder mit den Fingern über die Strumpfhose über die Beine fährt?
Er nutzt diese Gelegenheit, dass zu erfühlen, was ich ihm ja im Blindekuh-Spiel versagte. Okay, es ist ein überaus prickelndes Zwischenspiel, es verwirrt und fasziniert mich zugleich, und es ist unsagbar schön, seine tastenden Finger zu spüren, da ihm die Augen verbunden sind, ja einzige Wahrnehmungsmöglichkeit für ihn, vom Gehör mal abgesehen.
Amauro nutzt nun beide Hände, umfasst mit ihnen meine rechte Wade, und fährt mit den Händen nun das Bein hoch, bis zur Kniekehle. Mir stockt der Atem? Nein, meine Atmung forciert sich fast zu einem Stöhnen. Ich muss mich zusammennehmen.
Seine eine Hand auf der Kniescheibe, die andere in der Kniekehle. Muss ich kreischen? Noch nicht, aber fast. Aaaiiijjjh, Amauro setzt fort, die Hände umfassen nun den Oberschenkel als sie hochfahren. Ich versuche still zu stehen, die Atmung steigert sich derart, dass es für ihn hörbar sein muss. Das regt mich noch zusätzlich auf, ich dreh noch durch. Meine Atmung steigert sich nun zu einem Stöhnen, ich kann nicht anders.
Amauro hält inne.

Ich stehe nur da, bin benebelt, die Atmung beruhigt sich langsam, ist aber -was Wunder- noch absolut unregelmäßig.
Stille.
Zerreißend. Irdendwie.
Aber auch schön.
Es gibt nur uns beide. Er unter mir, in der Hocke, ich stehe, still, doch auch wankend, ob des wahnsinnigen Erlebens eben.
Ich wollte mit ihm Blinde Kuh spielen, um diese Parabel umzusetzen. Ich verliebe mich jedoch in ihn, und dieses Spiel eben, so wie auch Blinde Kuh, kein Spiel mehr, und weil es mit Berührung zu tun hatte auch eben intensiver, prickelnder, erotischer.
Ich will unser Spiel fortsetzen, doch dieses Zwischenspiel verlangt eine neue Ansage, für ein zwar nur im Eventualfall mögliches Blindekuh-Spiel mit mir als Hauptspielerin, aber für meinen Verehrer auch ein Ansporn ins Unermessliche. Zudem reizt mich der Gedanke, in der Tat so, wenn nicht heute, dann demnächst, ein Blindekuh-Spiel mit mir als Blinde Kuh SO zu eröffnen.
Ich finde meine Besinnung und meine Stimme wieder:

-"Amauro, such mich, fang mich. Unser Spiel ist noch nicht beendet, Du hast mich noch nicht gefangen. Sollte es Dir gelingen, darfst Du Dir das Paar Schuhe aussuchen, welches ich zum Spiel als Blinde Kuh tragen muss, ich muss dieses Paar jedoch erst suchen und finden.
Du darfst es mir anziehen.
Das Spiel eben war äußerst aufregend.
Bevor ich Dich suchen müsste, könntest Du dieses Spiel sehend wiederholen, während mir die Augen verbunden sind. Dann hätte ich den Vergleich. Wie es dabei ist, sehend zu bleiben, oder aber die AUGEN VERBUNDEN zu haben."

Kaum habe ich es gesagt, bin ich soweit gefasst, dass ich sofort seitlich wegtippele.
Amauro´s Hand fährt sofort, noch aus der Hocke heraus, nach vorne wischend, doch verfehlt er mich. Er kann sich nicht so schnell aufrichten, und ich schleiche schon mal in die sichere Distanz.
Unser Spiel geht weiter.
Und hat, sollte es zum Rollentausch kommen, eine neue heiße Nuance, noch bevor dieses Spiel beginnen würde, hinzugewonnen.
Wird es dazu kommen?
Eigentlich will ich es nicht darauf ankommen lassen, doch ist der Gedanke ziemlich aufregend und verführerisch.

Amauro sucht mit Vehemenz nach mir, ist jetzt total entschlossen, die Entscheidung herbeizuführen, mich endlich zu fangen.
Ich weiche konsequent aus. Noch hat Amauro nichts zu dem von mir ausgesprochenen Angebot in Bezug auf dieses Spiel zwischen dem Anlegen der Augenbinde bei mir und dem eigentlichen Blindekuh-Spiel mit mir gesagt.
Nachdem ich seinen tastenden Händen einmal mehr mich wegschleichend entging, scheint er etwas sagen zu wollen..


--

Hallo Amauro,

unsere Vorstellungen in Bezug auf das Gleichnis, differieren etwas. Aber das ist okay, es gehört dazu. Du kennst meine Vorlieben, ich Deine, und ich versuche auch darauf einzugehen, weil sie mich interessieren und auch faszinieren.

Mal sehen, was im 2. Strang da noch alles passiert. Diesen haben wir jetzt erreicht! ;-)

VlG Esther
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 15.11.2017 (22:00 Uhr) amauro
Hallo Esther,
bin noch immer stark eingespannt melde mich aber mit einem thread sobald es geht.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 17.11.2017 (07:54 Uhr) amauro
Ich verstehe nicht richtig was sie meint, als sie mir sagt, ich könnte dieses Spiel sehend wiederholen. Meint sie damit, dass ich ihre Waden berühren soll? Wenn ich sehen kann, wie hoch die Schuhe sind, brauche ich sie ja nicht zu betasten. Natürlich ist es ungeheuer aufregend, sie zu berühren. Aber irgendwie fällt dafür ja die Rechtfertigung weg, wenn mir die Augen nicht mehr verbunden sind.
Ich spüre, wie sie von mir weg geht. Sie will also weiterspielen. Ich greife nach ihr, wieder einmal, bestimmt zum hundertsten Mal, ist sie schneller. Ich stehe auf und spüre, wie meine Waden verkrampfen. Ich spüre, wo sie sich befindet, ohne dass ich es höre und bewege mich steif in ihre Richtung Langsam löst sich der Krampf in meinen Waden. Ich glaube, so ein Gefühl, wo sie sich befindet, kann man nur entwickeln, wenn man sehr lange spielt und während dessen wirklich darauf verzichtet, visuelle Wahrnehmungen zu haben. nur dann bildet sich eine solche Sensibilität heraus. Entschlossen bewege ich mich in ihre Richtung. Aber da höre ich schon wieder, wie sich ihre Schritte entfernen.Instinktiv gehe ich weiter in die Richtung, aus der ich ihre Schritte höre. Aber was sie damit gemeint hat, dass ich das Spiel sehend wiederholen könnte verstehe ich nicht. Ich will nicht als der Trottel dastehen, der dumm fragen muss, trotzdem lässt mich die Frage nicht los. Sie hindert mich daran, mich darauf zu konzentrieren, sie endlich zu fangen, sie hindert mich daran, unser Spiel in vollen Zügen zu genießen. Also frage ich einfach:
"Was meinst du damit, dass ich dieses Spiel sehend spielen könnte, während dir die Augen verbunden sind? Wenn ich die Schuhe sehen kann, weiß ich ja, welche Absätze sie haben und wie sie aussehen."
Ich warte auf ihre Reaktion. Ein weiteres Mal bekomme ich von ihr nicht sofort eine Antwort. Vermutlich will sie erst Abstand zwischen sich und mich bringen. Wieder spüre ich die Richtung, in der sie sich befinden muss. Ich drehe mich leicht nach rechts und gehe in diese Richtung. Völlig unvermutet spüre ich unter mir wieder einen Wechsel im Fußboden. Ich hatte nicht in Ansätzen damit gerechnet, dass ich das Wohnzimmer verlassen würde und wieder in Richtung des riesigen Wintergartens gehen würde. Aber Orientierungsfragen spielen für mich längst keine Rolle mehr. Sie ist quasi der Fixstern, an dem ich mich für dieses Spiel orientiere. Da ist es doch völlig gleichgültig, ob ich mich im Wohnzimmer oder im Wintergarten befinde. Es ist völlig gleichgültig ob ich nach rechts oder nach links gehe. Es gibt nur eine Dimension. Entweder ich gehe auf sie zu oder ich entferne mich unbewusst von ihr. Ich beschließe, jetzt einfach stehen zu bleiben, um ihr zu signalisieren, dass ich nur neugierig auf die Antwort bin. Natürlich wäre es schön, ihre Beine in den Feinstrümpfen zu streicheln. Ob es schöner wäre, ihre wunderschönen Beine dabei zu sehen oder ob dieser wahnsinnige Reiz, der damit verbunden ist, sie nur zu spüren wegfällt und es ein müder Abklatsch dessen wird, was ich eben erlebt habe, weiß ich nicht. Ich weiß nicht einmal, ob sie mit "Spiel" meint, dass ich sie berühren soll. Aber schon wieder schlägt meine Fantasie Blasen. Ich stelle mir vor wie es wäre, wenn sie keine Stiefel, sondern Pumps tragen würde und ich von den Fußknöcheln bis hinauf an den Rockansatz diese Beine berühren könnte. Aber auch da wieder die Überlegung, ob es noch den gleichen Reiz hätte, das zu tun, wenn ich sie dabei sehen könnte. Ob ich so unbefangen sie einfach berühren könnte, wenn ich sie sehen könnte und die Rechtfertigung für eine intensive Berührung einfach wegfällt. Ob sie nicht genau das erleben will, was ich eben erlebt habe, nämlich eben nicht zu sehen, wie ich sie berühre, sondern es nur zu spüren. Sich davon überraschen zu lassen, wo und wie ich sie berühre, weil sie nicht sehen kann, in welche Richtung sich meine Hände bewegen. Mit blinde Kuh hätte das nichts mehr zu tun, das wäre mehr. Ob sie damit Fakten schaffen will, dass wir uns noch näher kommen? Bisher wollte sie dominant sein. Wenn Sie sich Gedanken darüber macht, wie das Spiel variiert werden könnte, wenn sie diese Dominanz dann aufgeben?
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 17.11.2017 (07:55 Uhr) amauro
Ich verstehe nicht richtig was sie meint, als sie mir sagt, ich könnte dieses Spiel sehend wiederholen. Meint sie damit, dass ich ihre Waden berühren soll? Wenn ich sehen kann, wie hoch die Schuhe sind, brauche ich sie ja nicht zu betasten. Natürlich ist es ungeheuer aufregend, sie zu berühren. Aber irgendwie fällt dafür ja die Rechtfertigung weg, wenn mir die Augen nicht mehr verbunden sind.
Ich spüre, wie sie von mir weg geht. Sie will also weiterspielen. Ich greife nach ihr, wieder einmal, bestimmt zum hundertsten Mal, ist sie schneller. Ich stehe auf und spüre, wie meine Waden verkrampfen. Ich spüre, wo sie sich befindet, ohne dass ich es höre und bewege mich steif in ihre Richtung Langsam löst sich der Krampf in meinen Waden. Ich glaube, so ein Gefühl, wo sie sich befindet, kann man nur entwickeln, wenn man sehr lange spielt und während dessen wirklich darauf verzichtet, visuelle Wahrnehmungen zu haben. nur dann bildet sich eine solche Sensibilität heraus. Entschlossen bewege ich mich in ihre Richtung. Aber da höre ich schon wieder, wie sich ihre Schritte entfernen.Instinktiv gehe ich weiter in die Richtung, aus der ich ihre Schritte höre. Aber was sie damit gemeint hat, dass ich das Spiel sehend wiederholen könnte verstehe ich nicht. Ich will nicht als der Trottel dastehen, der dumm fragen muss, trotzdem lässt mich die Frage nicht los. Sie hindert mich daran, mich darauf zu konzentrieren, sie endlich zu fangen, sie hindert mich daran, unser Spiel in vollen Zügen zu genießen. Also frage ich einfach:
"Was meinst du damit, dass ich dieses Spiel sehend spielen könnte, während dir die Augen verbunden sind? Wenn ich die Schuhe sehen kann, weiß ich ja, welche Absätze sie haben und wie sie aussehen."
Ich warte auf ihre Reaktion. Ein weiteres Mal bekomme ich von ihr nicht sofort eine Antwort. Vermutlich will sie erst Abstand zwischen sich und mich bringen. Wieder spüre ich die Richtung, in der sie sich befinden muss. Ich drehe mich leicht nach rechts und gehe in diese Richtung. Völlig unvermutet spüre ich unter mir wieder einen Wechsel im Fußboden. Ich hatte nicht in Ansätzen damit gerechnet, dass ich das Wohnzimmer verlassen würde und wieder in Richtung des riesigen Wintergartens gehen würde. Aber Orientierungsfragen spielen für mich längst keine Rolle mehr. Sie ist quasi der Fixstern, an dem ich mich für dieses Spiel orientiere. Da ist es doch völlig gleichgültig, ob ich mich im Wohnzimmer oder im Wintergarten befinde. Es ist völlig gleichgültig ob ich nach rechts oder nach links gehe. Es gibt nur eine Dimension. Entweder ich gehe auf sie zu oder ich entferne mich unbewusst von ihr. Ich beschließe, jetzt einfach stehen zu bleiben, um ihr zu signalisieren, dass ich nur neugierig auf die Antwort bin. Natürlich wäre es schön, ihre Beine in den Feinstrümpfen zu streicheln. Ob es schöner wäre, ihre wunderschönen Beine dabei zu sehen oder ob dieser wahnsinnige Reiz, der damit verbunden ist, sie nur zu spüren wegfällt und es ein müder Abklatsch dessen wird, was ich eben erlebt habe, weiß ich nicht. Ich weiß nicht einmal, ob sie mit "Spiel" meint, dass ich sie berühren soll. Aber schon wieder schlägt meine Fantasie Blasen. Ich stelle mir vor wie es wäre, wenn sie keine Stiefel, sondern Pumps tragen würde und ich von den Fußknöcheln bis hinauf an den Rockansatz diese Beine berühren könnte. Aber auch da wieder die Überlegung, ob es noch den gleichen Reiz hätte, das zu tun, wenn ich sie dabei sehen könnte. Ob ich so unbefangen sie einfach berühren könnte, wenn ich sie sehen könnte und die Rechtfertigung für eine intensive Berührung einfach wegfällt. Ob sie nicht genau das erleben will, was ich eben erlebt habe, nämlich eben nicht zu sehen, wie ich sie berühre, sondern es nur zu spüren. Sich davon überraschen zu lassen, wo und wie ich sie berühre, weil sie nicht sehen kann, in welche Richtung sich meine Hände bewegen. Mit blinde Kuh hätte das nichts mehr zu tun, das wäre mehr. Ob sie damit Fakten schaffen will, dass wir uns noch näher kommen? Bisher wollte sie dominant sein. Wenn Sie sich Gedanken darüber macht, wie das Spiel variiert werden könnte, wenn sie diese Dominanz dann aufgeben?
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 17.11.2017 (14:17 Uhr) EstherJab
Wäre es nicht ein prickelndes Erleben, wenn er mich so wie eben berührt, sehend, und MIR wären die Augen verbunden?
Ich bin mir auf einmal nicht sicher, ob Amauro das verstanden hat, hätte ich es besser ausdrücken sollen?
Mein Verehrer tastet nach mir, er geht etwas steif, was ist passiert? Spielen wir doch zu lange, geht es jetzt auf die Gesundheit? Ich hoffe nicht, ich habe noch nicht genug von diesem tollen Spiel, von diesem Genuss, dass mein Verehrer mich so intensiv und lange dauernd nach mir sucht.
Und ich spüre, sein Instinkt, wo ich mich befinde, verbessert sich, sein Gespür wo ich bin reift in ihm immer besser heran, das macht es für mich noch gefährlicher, und damit insgesamt noch spannender. Je länger er mit verbundenen Augen spielt, um so instinktsicherer wird er, das meine ich genau zu merken. Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt unseres heutigen Spiels.
Äußerst entschlossen wirkend, tappt Amauro nun in meine Richtung, ich fixiere ihn genau und mit größer werdender Anspannung, seine Entschlossenheit verunsichert mich jetzt, und ich tippele von ihm weg, ihn aber stets im Blick haltend. Unser Spiel ist so unsagbar spannend, wir halten uns beide in ständiger Anspannung, unser jeweiliges Spielmotiv und -ziel unbedingt verwirklichen wollend.
Das ist unfassbar stark.
Amauro verfolgt mich unverdrossen, ich tippele weiter, doch merke ich mit einem Mal, dass ihn etwas beschäftigen muss, er mit den Gedanken nicht absolut bei der Verfolgung des Spielziels -also mich zu fangen- ist. Er ergreift das Wort:

-"Was meinst du damit, dass ich dieses Spiel sehend spielen könnte, während dir die Augen verbunden sind? Wenn ich die Schuhe sehen kann, weiß ich ja, welche Absätze sie haben und wie sie aussehen."

Süß.
Ich hatte mich also nicht so ausgedrückt, dass es richtig rüber kam, denn ich meinte das Berührungsspiel, als seine Hände meine Kniescheibe und meinen Oberschenkel berührten. Das würde ich mit verbundenen Augen, während er sieht, wohl noch wesentlich intensiver erleben, als eben noch vorhin. Und die Aussicht darauf, sollte meinen Verehrer noch mehr anstacheln, noch intensiver und vehementer nach mir zu suchen.
Ich antworte nicht sofort, denn bei Amauro weiß frau nie so recht, ich will Entfernung zwischen uns bringen, nicht dass er mit 2-3 Ausfallschritten die Situation ausnutzt, zumal er meine Stimmen orten wird.
Er folgt mir, bereits instinktiv(?), ich bin verunsichert, er geht nach rechts, in meine Richtung, ich wage es nicht, seine Frage zu beantworten, er wird mich orten, ich werde noch irre.
Aaah, jetzt wird es noch gefährlicher, denn Amauro treibt mich regelrecht jetzt ins Winterpalais, mit den weißen, großzügigen Bodenfliese, das macht meine Absätze noch hörbarer!
Au Mann.
Doch auch mein Verehrer wirkt verunsichert. Hat er nicht damit gerechnet, den Wintergarten zu erreichen, mit seiner kristallenen Kuppel, die noch für den Wiederhall meiner Absatzgeräusche sorgt, was es noch riskanter für mich macht, hier Blinde Kuh mit ihm zu spielen?
Hat Amauro somit die Orientierung in diesem Spiel schon lange verloren? Ist die Frage der Orientierung für ihn überhaupt noch relevant? Weil es nur um mich geht? Er sich voll auf mich konzentriert, und alles andere, wo und überhaupt alles andere ist, keine Rolle mehr spielt?
Dann ist dieses Spiel in einer Dimension, die unfassbar stark ja optimal ist. Es geht ins fast metaphysische, bin ich die Sonne für ihn, der Fixstern, der nur von der Erde aus so erscheint, denn sie bewegt sich ja auch, sogar sehr schnell.
Und somit die Erde die um sie kreist immer auch auf Distanz haltend., ja, man kann uns gar mit den Gestirnen vergleichen. Unser Spiel hat somit eine metaphysische Dimension erreicht, das ist unfassbar. Was steckt im Spiel Blinde Kuh eigentlich so alles drin? Das ist kein Kinderspiel, das ist das Erreichen anderer Sphären, wenn Erwachsene, die sich anziehend finden, dies spielen. Mann und Frau, der Mann der blinde Trabant, die Frau der alles sehende Stern, dabei ja in Flammen, an denen sie sich auch mal verbrennen kann.
Doch dieses Spiel mit den Flammen ist ja gerade so reizvoll.

Amauro hält inne. Warum? Gerade jetzt im Winterpalais könnte er seine gewonnene Instinktsicherheit wo ich mich ungefähr aufhalte und die noch wahrnehmbareren Geräusche zu einer Offensive mich endlich zu fangen wunderbar nutzen. Ich warte auf ihn.
Und er? Auf eine Antwort vielleicht? Es beschäftigt ihn, und ich habe ihn zappeln lassen. Es ist an der Zeit, dies aufzulösen, damit darüber Klarheit herrscht.
Und so erkläre ich ihm, wie ich es meinte: Dass er dieses sinnliche Berührungsspiel, sollte er mich doch fangen, an mir wiederholen darf, aber mir dabei die Augen verbunden sind.
Denn wenn ich gefangen werde, würden wir die Rollen wechseln. Amauro würde MIR dann die Augen verbinden, mich die von ihm aus 4 neuen Paaren ausgewählten Schuhe suchen lassen, sie mir anziehen, ohne dass ich wüsste, welche es sind -nun, Stiefel oder Pumps würde ich natürlich merken, aber welche, es sind ja von jeder Gattung 2 Paar zur Auswahl-. Und bevor es los ginge, dürfte er dieses Berührungsspiel vollführen, wenn er mag, und ich bin mir da sicher, denn ein untrennbares Band hat uns längst umschlossen, ihn und mich.
Ich lasse mich nicht fangen, nicht hier und heute, aber ich spreche es aus, weil es ein Anreiz für meinen Verehrer sein soll, mich zum anderen aber aufregen täte, würde es tatsächlich so kommen. Aber dazu müsse er mich erst mal fangen, sage ich zu ihm, in klarer, bestimmter Aussprache. Nur dann, käme es zu diesem Spiel, wenn er denn mag.
Was ich ihm nicht sage ist, dass es mich ziemlich aufregen würde, sollte ich nicht sehen können, wann er mich wo an den Beinen berührt, ich nur fühlen, spüren müsste, nur den leichten Druck seiner Fingerspitzen auf der Strumpfhose. Ob sich Amauro überlegt, welche Schuhe sich dafür am besten eigneten, er zugleich aber im Kalkül hat, welche am besten für ein Blindekuh-Spiel mit mir am geeignetsten erscheinen? Dieses Nichtwissen macht mich einmal mehr wuschig!
Ich habe mich zudem heute endgültig in diesen Mann verliebt. Natürlich würde ich daher ein Berührungsspiel noch aufregender finden, nur so wie eben. Dass mir dabei die Augen verbunden wären, macht es noch heißer und für mich intensiver im Feeling.
Die Dominanz die ich über ihn jetzt ausübe, würde sich noch vor einem Blindekuh-Spiel umkehren, das ist klar. Mich erregt der Gedanke.
Wenn nicht hier und heute, so würde ich mir wünschen, wir spielten noch einmal Blinde Kuh, bei ihm, das Gleichnis würde doch auch umgekehrt gelten, ich wäre neugierig, es auszuprobieren. Heute soll diese Parabel nur in einem Spiel "Männliche Blinde Kuh, sucht die Begehrte" voll und ganz von mir ausgekostet werden. So nehme ich es mir vor, doch spiele ich mit dem Feuer, in dem ich dem blinden Stier Nähe vortäuschen will, doch dazu eben wirklich in seine Nähe gelangen muss, ohne von ihm erfasst zu werden.

Mich bringt das alles etwas durcheinander. Ich muss und will mich wieder voll auf das Spiel konzentrieren.
Wir sind im Winterpalais, ich konnte etwas Entfernung zwischen uns bringen, ich klackere bewusst mit den Absätzen, das Spiel mit dem Feuer ist zu aufregend.
Amauro bewegt sich sofort auf mich zu. Es ist der schiere Wahnsinn, wir spielen seit fast 5 Stunden Blinde Kuh, ein irres Spiel, bislang schon eine absolute Auskostung der Parabel, die so wie die Faust aufs Auge auch das wahre Leben, diese ewige Jagd des Mannes nach der Traumfrau die sich noch ihn frech neckend und auf Distanz haltend, seiner Annäherung entzieht, in diesem Spiel in sich trägt, für mich bedeutet. Wir konnten das heute umsetzen, das steht bereits jetzt fest, und doch liegen noch sage und schreibe über 5 Stunden vor uns.
Und dieser Mann ist ein Phänomen: Völlig blind, seit 5 Stunden schwindelig gespielt und von mir ein ums andere Mal gehörnt, agiert er immer instinktsicherer was meinen ungefähren Standort betrifft, und spielt intensiv nach mir suchend, dabei ausdauernd nach mir tastend.
Fast hätte er mich erwischt, ich entweiche noch so gerade eben.
Wieder folgt er mir, ich will die Distanz diesmal nicht so schnell ausbauen, will sie bewusst gering halten, um Amauro in seinem Selbstbewusstsein jetzt zu erschüttern. Er soll die Nähe spüren, doch mich nicht fangen, dass wird ihn wuselig machen, denke ich mir.
Die weibliche Überlegenheit im Spiel, soll er erleben, sie ist eine der Quintessenzen dieser Parabel.
Doch auch seine Chance, denn Nähe bedeutet für mich Gefahr.

Er ist in fast unmittelbarer Nähe, und ich klackere auf diesen Fliesen auch noch mit den Absätzen, zwischen uns vielleicht 1 Meter Abstand!
Er wendet sofort in meine Richtung, ich weiche sofort rückwärtsgehend weg. Amauro fast nach, setzt nach, seine Fingerspitzen sind nur Zentimeter von meinem Körper weg. Ausfallschritt gar, ich gehe seitlich weg, er verfehlt mich um gefühlte Millimeter.
Ich komme hinter ihn, zwischen uns vielleicht ein halber Meter. Ich tippe auf seine Wirbelsäule, er braucht zu lange für die Drehung um 180 Grad, ich gehe wieder rückwärts, doch Amauro hastet sofort mir nach.
Ich entgehe noch einmal seitlich. Ich werde wieder selbstbewusster, will das Spiel mit dem Feuer jetzt total auf die Spitze treiben.
Wir sind in der 6. Stunde dieses Spiels, ich will noch eine ganze Weile so weiterspielen, mit möglichst geringer Distanz zu meinem blinden Stier. Und ich will das sogar wieder mit zumindest einer Drehung um die eigene Achse. Ein Spiel mit dem Feuer? Ich greife fast in dieses Feuer. Doch ich will es, es törnt mich absolut an, ich bin süchtig danach!


--

Hallo Amauro,

meine Figur überreizt jetzt womöglich, und überspannt den Bogen?
Bleib an ihr dran, es könnte sich jetzt lohnen und demnächst auszahlen ;-)

Ich bin bei einem Rollentausch vor allem auch auf Deine Ideen angewiesen, Du wirst die Zügel da mehr in der Hand halten. Aber ich bemühe mich, auch eigene Akzente dann zu setzen.
Ich überlege, ob wir auf 3 Stränge verlängern. Es hängt von Deinen Ideen ab, die von mir verkörperte Figur spannend-interessant im Spiel zu halten, wie gesagt, die Regel besagt: Nur die-/derjenige die/der die sehende Figur im Spiel verkörpert, darf die Gefangennahme in einem Posting thematisieren.
Derzeit bin ich das -noch-.

Lasse Dir mit dem nächsten Eintrag ruhig wieder Zeit, leider werde ich am WE weniger davon haben, sorry.
Aber unsere Story ist super und auf dem besten Wege.

VlG Esther
1 User im Forum. Kostenloses Forumhosting von plaudern.de. Dieses Forum im eigenen Design entführen. Impressum
Papier sparen durch druckoptimierte Webseiten. Wie es geht erfahren Sie unter www.baummord.de.