plaudern.de

Forumsharing?
Forum suchen
Forum erstellen
Impressum/Kontakt
AGB
Hilfe

119 User im System
Rekord: 181
(03.12.2017, 13:32 Uhr)

 
 
 Spass an Spielen mit verbundenen Augen
  Suche:
 Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 13.11.2017 (15:34 Uhr) EstherJab
Ich bin seitlich schleichend seinem Versuch mich zu fangen ausgewichen, und Amauro stößt mit seinem linken Fuß an den einen von 2 meiner schwarzen Stiefel im klassischen Design und sehr hohen Absätzen.
Amauro geht in die Hocke, und sucht tastend nach dem, was ihn da im Gehen aufhielt. Ich bemerke, wie ich ihn mit totaler Neugier akribisch bei seinem Tun beobachte, ich sauge jede Nuance seiner tastenden Suche in mich geradezu auf.
Amauro geht nicht wie beim Topfschlagen in die Knie, was seine Aufgabe etwas verkompliziert, aber auch würdevoller aussehen lässt, er ist eben auch im Blindekuh- und "Topfschlagen"-Spiel ein Ästhet, der genau weiß, dass er unter permanenter Beobachtung steht. Seine Hände suchen tastend kreisend, und schließlich findet er einen der neuen Stiefel. Hm, sollte ich wirklich noch heute gefangen werden, und die Blinde Kuh sein? Nein, die Vorteile im Spiel liegen klar bei mir, ich agiere sowohl mit Spaß am Spiel als auch hochkonzentriert, er wird mich nicht fangen. Aber dass er meine Aufgabe als Blinde Kuh durch neue Schuhe mit noch höherem Absatz als die grauen Stiefel die ich jetzt anhabe, erschweren KÖNNTE, wird ihm totaler Ansporn genug sein, alles, wirklich ALLES noch einmal in die fast 6 Stunden Spielzeit als Blinder Stier hineinzulegen. Das wird das Spiel noch heißer machen, aber Du kriegst mich nie, NIE, niemals.

Wie Amauro sehr sorgfältig den Stiefel betastet, fasziniert und irritiert mich gleichermaßen, und macht mich schier wahnsinnig.
Jetzt bittet er mich auch noch, dass ich mich so neben ihm stelle, dass er diesen Stiefel mit denen die ich trage vergleichen kann, diesem Fuchs ist alles zuzutrauen.
Okay, ich entgegne, dass ich dies gerne tue, aber ihm müssen die Augen verbunden bleiben. Er soll fühlen, tasten, okay, wenn er sieht, macht er es sich zu einfach. Nein, ich sage ihm, dass ihm die Augen verbunden bleiben müssen, er müsse sich rein auf seinen Tastsinn in diesen Stunden verlassen, in jedem Spiel, ob Zwischen- oder unserem klassischen Blindekuh-Spiel, im besten Fall für 10 Stunden, und das will ich mit jeder Faser meines Körpers und überhaupt, genießen.

Als seine Finger meinen Stiefel berühren, in Höhe meines Knöchels, wird mit heiß und kalt zugleich, dieses Vergleichsspiel ist anregend, verstärkt durch die Berührung Amauro´s, verstärkt auch dadurch, dass ich stehen muss, und meinen Verehrer unter mir weiß, der mit verbundenen Augen nur auf das Spiel seiner Fingerspitzen angewiesen ist, die wie Sensoren ertastete Fakten an sein Gehirn weiterleiten. Das ist so aufregend, dass ich fast eruptieren könnte, bemerkt Amauro mein nervöses Zittern?
Dafür ist er ggf. zu beschäftigt im Moment.
Der neue Stiefel, neben dem den ich trage, und Amauro scheint die Absatzhöhen zu vergleichen, ich bin sowohl dem Wahnsinn als auch der Ohnmacht nahe, es dreht sich alles, ich sehe schwarze Punkte, Herrgott noch mal.
Er müsste ertasten können, dass die Absätze dieser schwarzen Edel-Stiefel noch höher sind, schmaler sind, was geht in seinem Kopf vor? Sortiert er bereits innerlich, welche Schuhe er mir für ein Blindekuh-Spiel mit mir anziehen könnte. Auch wenn es dazu nicht kommt, kommen wird, ich werde mich nicht von ihm fangen lassen, macht mich dieses "es könnte dazu kommen, und dann trägt sie die und die Schuhe dazu" geradezu irrsinnig.
Es knistert einmal mehr total, die Luft steht längst, und ein Funke genügt.

Es wird noch heißer.
Amauro´s Hand fährt den hellgrauen Stiefel nach oben, sie erreicht mein Bein mit der Feinstrumpfhose, die dieses bedeckt.
Nur der dünne Stoff trennt seine Hand von meiner Haut, und dieser sorgt für ein perfektes Gleiten seiner Finger, wow.
Amauro will die Schafthöhe der Stiefel augenscheinlich abgleichen, und scheint zu bemerken, dass dieser Schaft doch etwas höher ist, als bei den grauen Stiefeln. Die Schwarzen würden bis unter den Rock gehen, nichts mehr von der Strumpfhose sichtbar lassen, ich mag das zwar, bin mir aber bei Amauro da nicht ganz sicher.
Was geht in seinem Kopf nur vor, er scheint zu überlegen, sinniert offenbar darüber, was seinen Vorlieben, sollte ich die Blinde Kuh sein, am ehesten entspricht.
Aaarrrghhh. Jetzt weiß ich, wie es ist, etwas nicht zu wissen, weil ich es nicht sehe, so wie es Amauro in diesem Blindekuh-Spiel ja ergeht. Auf keinen Fall lasse ich mich von ihm fangen, das nehme ich mir total vor. Und doch werde ich mit dem Feuer spielen, es ist zu reizvoll, und nur fair gegenüber Amauro, aber fangen wird er mich nicht. Hm, ob ich auch den Rock wechseln würde, damit ich einen kürzeren trage, der zu den schwarzen Supertretern besser passen würde, ich schwarz? Ich habe ja so einen.
Waahh! Wieso mache ich mir diese Gedanken, wenn er mich sowieso nicht fängt? So durcheinander bringt er mich, so konfus macht er mich, so verwirrt mich diese Situation jetzt! Ich muss wieder klare Gedanken fassen.

Waaahhh! Wie ist das möglich, wenn mir Amauro wieder mit den Fingern über die Strumpfhose über die Beine fährt?
Er nutzt diese Gelegenheit, dass zu erfühlen, was ich ihm ja im Blindekuh-Spiel versagte. Okay, es ist ein überaus prickelndes Zwischenspiel, es verwirrt und fasziniert mich zugleich, und es ist unsagbar schön, seine tastenden Finger zu spüren, da ihm die Augen verbunden sind, ja einzige Wahrnehmungsmöglichkeit für ihn, vom Gehör mal abgesehen.
Amauro nutzt nun beide Hände, umfasst mit ihnen meine rechte Wade, und fährt mit den Händen nun das Bein hoch, bis zur Kniekehle. Mir stockt der Atem? Nein, meine Atmung forciert sich fast zu einem Stöhnen. Ich muss mich zusammennehmen.
Seine eine Hand auf der Kniescheibe, die andere in der Kniekehle. Muss ich kreischen? Noch nicht, aber fast. Aaaiiijjjh, Amauro setzt fort, die Hände umfassen nun den Oberschenkel als sie hochfahren. Ich versuche still zu stehen, die Atmung steigert sich derart, dass es für ihn hörbar sein muss. Das regt mich noch zusätzlich auf, ich dreh noch durch. Meine Atmung steigert sich nun zu einem Stöhnen, ich kann nicht anders.
Amauro hält inne.

Ich stehe nur da, bin benebelt, die Atmung beruhigt sich langsam, ist aber -was Wunder- noch absolut unregelmäßig.
Stille.
Zerreißend. Irdendwie.
Aber auch schön.
Es gibt nur uns beide. Er unter mir, in der Hocke, ich stehe, still, doch auch wankend, ob des wahnsinnigen Erlebens eben.
Ich wollte mit ihm Blinde Kuh spielen, um diese Parabel umzusetzen. Ich verliebe mich jedoch in ihn, und dieses Spiel eben, so wie auch Blinde Kuh, kein Spiel mehr, und weil es mit Berührung zu tun hatte auch eben intensiver, prickelnder, erotischer.
Ich will unser Spiel fortsetzen, doch dieses Zwischenspiel verlangt eine neue Ansage, für ein zwar nur im Eventualfall mögliches Blindekuh-Spiel mit mir als Hauptspielerin, aber für meinen Verehrer auch ein Ansporn ins Unermessliche. Zudem reizt mich der Gedanke, in der Tat so, wenn nicht heute, dann demnächst, ein Blindekuh-Spiel mit mir als Blinde Kuh SO zu eröffnen.
Ich finde meine Besinnung und meine Stimme wieder:

-"Amauro, such mich, fang mich. Unser Spiel ist noch nicht beendet, Du hast mich noch nicht gefangen. Sollte es Dir gelingen, darfst Du Dir das Paar Schuhe aussuchen, welches ich zum Spiel als Blinde Kuh tragen muss, ich muss dieses Paar jedoch erst suchen und finden.
Du darfst es mir anziehen.
Das Spiel eben war äußerst aufregend.
Bevor ich Dich suchen müsste, könntest Du dieses Spiel sehend wiederholen, während mir die Augen verbunden sind. Dann hätte ich den Vergleich. Wie es dabei ist, sehend zu bleiben, oder aber die AUGEN VERBUNDEN zu haben."

Kaum habe ich es gesagt, bin ich soweit gefasst, dass ich sofort seitlich wegtippele.
Amauro´s Hand fährt sofort, noch aus der Hocke heraus, nach vorne wischend, doch verfehlt er mich. Er kann sich nicht so schnell aufrichten, und ich schleiche schon mal in die sichere Distanz.
Unser Spiel geht weiter.
Und hat, sollte es zum Rollentausch kommen, eine neue heiße Nuance, noch bevor dieses Spiel beginnen würde, hinzugewonnen.
Wird es dazu kommen?
Eigentlich will ich es nicht darauf ankommen lassen, doch ist der Gedanke ziemlich aufregend und verführerisch.

Amauro sucht mit Vehemenz nach mir, ist jetzt total entschlossen, die Entscheidung herbeizuführen, mich endlich zu fangen.
Ich weiche konsequent aus. Noch hat Amauro nichts zu dem von mir ausgesprochenen Angebot in Bezug auf dieses Spiel zwischen dem Anlegen der Augenbinde bei mir und dem eigentlichen Blindekuh-Spiel mit mir gesagt.
Nachdem ich seinen tastenden Händen einmal mehr mich wegschleichend entging, scheint er etwas sagen zu wollen..


--

Hallo Amauro,

unsere Vorstellungen in Bezug auf das Gleichnis, differieren etwas. Aber das ist okay, es gehört dazu. Du kennst meine Vorlieben, ich Deine, und ich versuche auch darauf einzugehen, weil sie mich interessieren und auch faszinieren.

Mal sehen, was im 2. Strang da noch alles passiert. Diesen haben wir jetzt erreicht! ;-)

VlG Esther
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 15.11.2017 (22:00 Uhr) amauro
Hallo Esther,
bin noch immer stark eingespannt melde mich aber mit einem thread sobald es geht.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 17.11.2017 (07:54 Uhr) amauro
Ich verstehe nicht richtig was sie meint, als sie mir sagt, ich könnte dieses Spiel sehend wiederholen. Meint sie damit, dass ich ihre Waden berühren soll? Wenn ich sehen kann, wie hoch die Schuhe sind, brauche ich sie ja nicht zu betasten. Natürlich ist es ungeheuer aufregend, sie zu berühren. Aber irgendwie fällt dafür ja die Rechtfertigung weg, wenn mir die Augen nicht mehr verbunden sind.
Ich spüre, wie sie von mir weg geht. Sie will also weiterspielen. Ich greife nach ihr, wieder einmal, bestimmt zum hundertsten Mal, ist sie schneller. Ich stehe auf und spüre, wie meine Waden verkrampfen. Ich spüre, wo sie sich befindet, ohne dass ich es höre und bewege mich steif in ihre Richtung Langsam löst sich der Krampf in meinen Waden. Ich glaube, so ein Gefühl, wo sie sich befindet, kann man nur entwickeln, wenn man sehr lange spielt und während dessen wirklich darauf verzichtet, visuelle Wahrnehmungen zu haben. nur dann bildet sich eine solche Sensibilität heraus. Entschlossen bewege ich mich in ihre Richtung. Aber da höre ich schon wieder, wie sich ihre Schritte entfernen.Instinktiv gehe ich weiter in die Richtung, aus der ich ihre Schritte höre. Aber was sie damit gemeint hat, dass ich das Spiel sehend wiederholen könnte verstehe ich nicht. Ich will nicht als der Trottel dastehen, der dumm fragen muss, trotzdem lässt mich die Frage nicht los. Sie hindert mich daran, mich darauf zu konzentrieren, sie endlich zu fangen, sie hindert mich daran, unser Spiel in vollen Zügen zu genießen. Also frage ich einfach:
"Was meinst du damit, dass ich dieses Spiel sehend spielen könnte, während dir die Augen verbunden sind? Wenn ich die Schuhe sehen kann, weiß ich ja, welche Absätze sie haben und wie sie aussehen."
Ich warte auf ihre Reaktion. Ein weiteres Mal bekomme ich von ihr nicht sofort eine Antwort. Vermutlich will sie erst Abstand zwischen sich und mich bringen. Wieder spüre ich die Richtung, in der sie sich befinden muss. Ich drehe mich leicht nach rechts und gehe in diese Richtung. Völlig unvermutet spüre ich unter mir wieder einen Wechsel im Fußboden. Ich hatte nicht in Ansätzen damit gerechnet, dass ich das Wohnzimmer verlassen würde und wieder in Richtung des riesigen Wintergartens gehen würde. Aber Orientierungsfragen spielen für mich längst keine Rolle mehr. Sie ist quasi der Fixstern, an dem ich mich für dieses Spiel orientiere. Da ist es doch völlig gleichgültig, ob ich mich im Wohnzimmer oder im Wintergarten befinde. Es ist völlig gleichgültig ob ich nach rechts oder nach links gehe. Es gibt nur eine Dimension. Entweder ich gehe auf sie zu oder ich entferne mich unbewusst von ihr. Ich beschließe, jetzt einfach stehen zu bleiben, um ihr zu signalisieren, dass ich nur neugierig auf die Antwort bin. Natürlich wäre es schön, ihre Beine in den Feinstrümpfen zu streicheln. Ob es schöner wäre, ihre wunderschönen Beine dabei zu sehen oder ob dieser wahnsinnige Reiz, der damit verbunden ist, sie nur zu spüren wegfällt und es ein müder Abklatsch dessen wird, was ich eben erlebt habe, weiß ich nicht. Ich weiß nicht einmal, ob sie mit "Spiel" meint, dass ich sie berühren soll. Aber schon wieder schlägt meine Fantasie Blasen. Ich stelle mir vor wie es wäre, wenn sie keine Stiefel, sondern Pumps tragen würde und ich von den Fußknöcheln bis hinauf an den Rockansatz diese Beine berühren könnte. Aber auch da wieder die Überlegung, ob es noch den gleichen Reiz hätte, das zu tun, wenn ich sie dabei sehen könnte. Ob ich so unbefangen sie einfach berühren könnte, wenn ich sie sehen könnte und die Rechtfertigung für eine intensive Berührung einfach wegfällt. Ob sie nicht genau das erleben will, was ich eben erlebt habe, nämlich eben nicht zu sehen, wie ich sie berühre, sondern es nur zu spüren. Sich davon überraschen zu lassen, wo und wie ich sie berühre, weil sie nicht sehen kann, in welche Richtung sich meine Hände bewegen. Mit blinde Kuh hätte das nichts mehr zu tun, das wäre mehr. Ob sie damit Fakten schaffen will, dass wir uns noch näher kommen? Bisher wollte sie dominant sein. Wenn Sie sich Gedanken darüber macht, wie das Spiel variiert werden könnte, wenn sie diese Dominanz dann aufgeben?
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 17.11.2017 (07:55 Uhr) amauro
Ich verstehe nicht richtig was sie meint, als sie mir sagt, ich könnte dieses Spiel sehend wiederholen. Meint sie damit, dass ich ihre Waden berühren soll? Wenn ich sehen kann, wie hoch die Schuhe sind, brauche ich sie ja nicht zu betasten. Natürlich ist es ungeheuer aufregend, sie zu berühren. Aber irgendwie fällt dafür ja die Rechtfertigung weg, wenn mir die Augen nicht mehr verbunden sind.
Ich spüre, wie sie von mir weg geht. Sie will also weiterspielen. Ich greife nach ihr, wieder einmal, bestimmt zum hundertsten Mal, ist sie schneller. Ich stehe auf und spüre, wie meine Waden verkrampfen. Ich spüre, wo sie sich befindet, ohne dass ich es höre und bewege mich steif in ihre Richtung Langsam löst sich der Krampf in meinen Waden. Ich glaube, so ein Gefühl, wo sie sich befindet, kann man nur entwickeln, wenn man sehr lange spielt und während dessen wirklich darauf verzichtet, visuelle Wahrnehmungen zu haben. nur dann bildet sich eine solche Sensibilität heraus. Entschlossen bewege ich mich in ihre Richtung. Aber da höre ich schon wieder, wie sich ihre Schritte entfernen.Instinktiv gehe ich weiter in die Richtung, aus der ich ihre Schritte höre. Aber was sie damit gemeint hat, dass ich das Spiel sehend wiederholen könnte verstehe ich nicht. Ich will nicht als der Trottel dastehen, der dumm fragen muss, trotzdem lässt mich die Frage nicht los. Sie hindert mich daran, mich darauf zu konzentrieren, sie endlich zu fangen, sie hindert mich daran, unser Spiel in vollen Zügen zu genießen. Also frage ich einfach:
"Was meinst du damit, dass ich dieses Spiel sehend spielen könnte, während dir die Augen verbunden sind? Wenn ich die Schuhe sehen kann, weiß ich ja, welche Absätze sie haben und wie sie aussehen."
Ich warte auf ihre Reaktion. Ein weiteres Mal bekomme ich von ihr nicht sofort eine Antwort. Vermutlich will sie erst Abstand zwischen sich und mich bringen. Wieder spüre ich die Richtung, in der sie sich befinden muss. Ich drehe mich leicht nach rechts und gehe in diese Richtung. Völlig unvermutet spüre ich unter mir wieder einen Wechsel im Fußboden. Ich hatte nicht in Ansätzen damit gerechnet, dass ich das Wohnzimmer verlassen würde und wieder in Richtung des riesigen Wintergartens gehen würde. Aber Orientierungsfragen spielen für mich längst keine Rolle mehr. Sie ist quasi der Fixstern, an dem ich mich für dieses Spiel orientiere. Da ist es doch völlig gleichgültig, ob ich mich im Wohnzimmer oder im Wintergarten befinde. Es ist völlig gleichgültig ob ich nach rechts oder nach links gehe. Es gibt nur eine Dimension. Entweder ich gehe auf sie zu oder ich entferne mich unbewusst von ihr. Ich beschließe, jetzt einfach stehen zu bleiben, um ihr zu signalisieren, dass ich nur neugierig auf die Antwort bin. Natürlich wäre es schön, ihre Beine in den Feinstrümpfen zu streicheln. Ob es schöner wäre, ihre wunderschönen Beine dabei zu sehen oder ob dieser wahnsinnige Reiz, der damit verbunden ist, sie nur zu spüren wegfällt und es ein müder Abklatsch dessen wird, was ich eben erlebt habe, weiß ich nicht. Ich weiß nicht einmal, ob sie mit "Spiel" meint, dass ich sie berühren soll. Aber schon wieder schlägt meine Fantasie Blasen. Ich stelle mir vor wie es wäre, wenn sie keine Stiefel, sondern Pumps tragen würde und ich von den Fußknöcheln bis hinauf an den Rockansatz diese Beine berühren könnte. Aber auch da wieder die Überlegung, ob es noch den gleichen Reiz hätte, das zu tun, wenn ich sie dabei sehen könnte. Ob ich so unbefangen sie einfach berühren könnte, wenn ich sie sehen könnte und die Rechtfertigung für eine intensive Berührung einfach wegfällt. Ob sie nicht genau das erleben will, was ich eben erlebt habe, nämlich eben nicht zu sehen, wie ich sie berühre, sondern es nur zu spüren. Sich davon überraschen zu lassen, wo und wie ich sie berühre, weil sie nicht sehen kann, in welche Richtung sich meine Hände bewegen. Mit blinde Kuh hätte das nichts mehr zu tun, das wäre mehr. Ob sie damit Fakten schaffen will, dass wir uns noch näher kommen? Bisher wollte sie dominant sein. Wenn Sie sich Gedanken darüber macht, wie das Spiel variiert werden könnte, wenn sie diese Dominanz dann aufgeben?
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 17.11.2017 (14:17 Uhr) EstherJab
Wäre es nicht ein prickelndes Erleben, wenn er mich so wie eben berührt, sehend, und MIR wären die Augen verbunden?
Ich bin mir auf einmal nicht sicher, ob Amauro das verstanden hat, hätte ich es besser ausdrücken sollen?
Mein Verehrer tastet nach mir, er geht etwas steif, was ist passiert? Spielen wir doch zu lange, geht es jetzt auf die Gesundheit? Ich hoffe nicht, ich habe noch nicht genug von diesem tollen Spiel, von diesem Genuss, dass mein Verehrer mich so intensiv und lange dauernd nach mir sucht.
Und ich spüre, sein Instinkt, wo ich mich befinde, verbessert sich, sein Gespür wo ich bin reift in ihm immer besser heran, das macht es für mich noch gefährlicher, und damit insgesamt noch spannender. Je länger er mit verbundenen Augen spielt, um so instinktsicherer wird er, das meine ich genau zu merken. Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt unseres heutigen Spiels.
Äußerst entschlossen wirkend, tappt Amauro nun in meine Richtung, ich fixiere ihn genau und mit größer werdender Anspannung, seine Entschlossenheit verunsichert mich jetzt, und ich tippele von ihm weg, ihn aber stets im Blick haltend. Unser Spiel ist so unsagbar spannend, wir halten uns beide in ständiger Anspannung, unser jeweiliges Spielmotiv und -ziel unbedingt verwirklichen wollend.
Das ist unfassbar stark.
Amauro verfolgt mich unverdrossen, ich tippele weiter, doch merke ich mit einem Mal, dass ihn etwas beschäftigen muss, er mit den Gedanken nicht absolut bei der Verfolgung des Spielziels -also mich zu fangen- ist. Er ergreift das Wort:

-"Was meinst du damit, dass ich dieses Spiel sehend spielen könnte, während dir die Augen verbunden sind? Wenn ich die Schuhe sehen kann, weiß ich ja, welche Absätze sie haben und wie sie aussehen."

Süß.
Ich hatte mich also nicht so ausgedrückt, dass es richtig rüber kam, denn ich meinte das Berührungsspiel, als seine Hände meine Kniescheibe und meinen Oberschenkel berührten. Das würde ich mit verbundenen Augen, während er sieht, wohl noch wesentlich intensiver erleben, als eben noch vorhin. Und die Aussicht darauf, sollte meinen Verehrer noch mehr anstacheln, noch intensiver und vehementer nach mir zu suchen.
Ich antworte nicht sofort, denn bei Amauro weiß frau nie so recht, ich will Entfernung zwischen uns bringen, nicht dass er mit 2-3 Ausfallschritten die Situation ausnutzt, zumal er meine Stimmen orten wird.
Er folgt mir, bereits instinktiv(?), ich bin verunsichert, er geht nach rechts, in meine Richtung, ich wage es nicht, seine Frage zu beantworten, er wird mich orten, ich werde noch irre.
Aaah, jetzt wird es noch gefährlicher, denn Amauro treibt mich regelrecht jetzt ins Winterpalais, mit den weißen, großzügigen Bodenfliese, das macht meine Absätze noch hörbarer!
Au Mann.
Doch auch mein Verehrer wirkt verunsichert. Hat er nicht damit gerechnet, den Wintergarten zu erreichen, mit seiner kristallenen Kuppel, die noch für den Wiederhall meiner Absatzgeräusche sorgt, was es noch riskanter für mich macht, hier Blinde Kuh mit ihm zu spielen?
Hat Amauro somit die Orientierung in diesem Spiel schon lange verloren? Ist die Frage der Orientierung für ihn überhaupt noch relevant? Weil es nur um mich geht? Er sich voll auf mich konzentriert, und alles andere, wo und überhaupt alles andere ist, keine Rolle mehr spielt?
Dann ist dieses Spiel in einer Dimension, die unfassbar stark ja optimal ist. Es geht ins fast metaphysische, bin ich die Sonne für ihn, der Fixstern, der nur von der Erde aus so erscheint, denn sie bewegt sich ja auch, sogar sehr schnell.
Und somit die Erde die um sie kreist immer auch auf Distanz haltend., ja, man kann uns gar mit den Gestirnen vergleichen. Unser Spiel hat somit eine metaphysische Dimension erreicht, das ist unfassbar. Was steckt im Spiel Blinde Kuh eigentlich so alles drin? Das ist kein Kinderspiel, das ist das Erreichen anderer Sphären, wenn Erwachsene, die sich anziehend finden, dies spielen. Mann und Frau, der Mann der blinde Trabant, die Frau der alles sehende Stern, dabei ja in Flammen, an denen sie sich auch mal verbrennen kann.
Doch dieses Spiel mit den Flammen ist ja gerade so reizvoll.

Amauro hält inne. Warum? Gerade jetzt im Winterpalais könnte er seine gewonnene Instinktsicherheit wo ich mich ungefähr aufhalte und die noch wahrnehmbareren Geräusche zu einer Offensive mich endlich zu fangen wunderbar nutzen. Ich warte auf ihn.
Und er? Auf eine Antwort vielleicht? Es beschäftigt ihn, und ich habe ihn zappeln lassen. Es ist an der Zeit, dies aufzulösen, damit darüber Klarheit herrscht.
Und so erkläre ich ihm, wie ich es meinte: Dass er dieses sinnliche Berührungsspiel, sollte er mich doch fangen, an mir wiederholen darf, aber mir dabei die Augen verbunden sind.
Denn wenn ich gefangen werde, würden wir die Rollen wechseln. Amauro würde MIR dann die Augen verbinden, mich die von ihm aus 4 neuen Paaren ausgewählten Schuhe suchen lassen, sie mir anziehen, ohne dass ich wüsste, welche es sind -nun, Stiefel oder Pumps würde ich natürlich merken, aber welche, es sind ja von jeder Gattung 2 Paar zur Auswahl-. Und bevor es los ginge, dürfte er dieses Berührungsspiel vollführen, wenn er mag, und ich bin mir da sicher, denn ein untrennbares Band hat uns längst umschlossen, ihn und mich.
Ich lasse mich nicht fangen, nicht hier und heute, aber ich spreche es aus, weil es ein Anreiz für meinen Verehrer sein soll, mich zum anderen aber aufregen täte, würde es tatsächlich so kommen. Aber dazu müsse er mich erst mal fangen, sage ich zu ihm, in klarer, bestimmter Aussprache. Nur dann, käme es zu diesem Spiel, wenn er denn mag.
Was ich ihm nicht sage ist, dass es mich ziemlich aufregen würde, sollte ich nicht sehen können, wann er mich wo an den Beinen berührt, ich nur fühlen, spüren müsste, nur den leichten Druck seiner Fingerspitzen auf der Strumpfhose. Ob sich Amauro überlegt, welche Schuhe sich dafür am besten eigneten, er zugleich aber im Kalkül hat, welche am besten für ein Blindekuh-Spiel mit mir am geeignetsten erscheinen? Dieses Nichtwissen macht mich einmal mehr wuschig!
Ich habe mich zudem heute endgültig in diesen Mann verliebt. Natürlich würde ich daher ein Berührungsspiel noch aufregender finden, nur so wie eben. Dass mir dabei die Augen verbunden wären, macht es noch heißer und für mich intensiver im Feeling.
Die Dominanz die ich über ihn jetzt ausübe, würde sich noch vor einem Blindekuh-Spiel umkehren, das ist klar. Mich erregt der Gedanke.
Wenn nicht hier und heute, so würde ich mir wünschen, wir spielten noch einmal Blinde Kuh, bei ihm, das Gleichnis würde doch auch umgekehrt gelten, ich wäre neugierig, es auszuprobieren. Heute soll diese Parabel nur in einem Spiel "Männliche Blinde Kuh, sucht die Begehrte" voll und ganz von mir ausgekostet werden. So nehme ich es mir vor, doch spiele ich mit dem Feuer, in dem ich dem blinden Stier Nähe vortäuschen will, doch dazu eben wirklich in seine Nähe gelangen muss, ohne von ihm erfasst zu werden.

Mich bringt das alles etwas durcheinander. Ich muss und will mich wieder voll auf das Spiel konzentrieren.
Wir sind im Winterpalais, ich konnte etwas Entfernung zwischen uns bringen, ich klackere bewusst mit den Absätzen, das Spiel mit dem Feuer ist zu aufregend.
Amauro bewegt sich sofort auf mich zu. Es ist der schiere Wahnsinn, wir spielen seit fast 5 Stunden Blinde Kuh, ein irres Spiel, bislang schon eine absolute Auskostung der Parabel, die so wie die Faust aufs Auge auch das wahre Leben, diese ewige Jagd des Mannes nach der Traumfrau die sich noch ihn frech neckend und auf Distanz haltend, seiner Annäherung entzieht, in diesem Spiel in sich trägt, für mich bedeutet. Wir konnten das heute umsetzen, das steht bereits jetzt fest, und doch liegen noch sage und schreibe über 5 Stunden vor uns.
Und dieser Mann ist ein Phänomen: Völlig blind, seit 5 Stunden schwindelig gespielt und von mir ein ums andere Mal gehörnt, agiert er immer instinktsicherer was meinen ungefähren Standort betrifft, und spielt intensiv nach mir suchend, dabei ausdauernd nach mir tastend.
Fast hätte er mich erwischt, ich entweiche noch so gerade eben.
Wieder folgt er mir, ich will die Distanz diesmal nicht so schnell ausbauen, will sie bewusst gering halten, um Amauro in seinem Selbstbewusstsein jetzt zu erschüttern. Er soll die Nähe spüren, doch mich nicht fangen, dass wird ihn wuselig machen, denke ich mir.
Die weibliche Überlegenheit im Spiel, soll er erleben, sie ist eine der Quintessenzen dieser Parabel.
Doch auch seine Chance, denn Nähe bedeutet für mich Gefahr.

Er ist in fast unmittelbarer Nähe, und ich klackere auf diesen Fliesen auch noch mit den Absätzen, zwischen uns vielleicht 1 Meter Abstand!
Er wendet sofort in meine Richtung, ich weiche sofort rückwärtsgehend weg. Amauro fast nach, setzt nach, seine Fingerspitzen sind nur Zentimeter von meinem Körper weg. Ausfallschritt gar, ich gehe seitlich weg, er verfehlt mich um gefühlte Millimeter.
Ich komme hinter ihn, zwischen uns vielleicht ein halber Meter. Ich tippe auf seine Wirbelsäule, er braucht zu lange für die Drehung um 180 Grad, ich gehe wieder rückwärts, doch Amauro hastet sofort mir nach.
Ich entgehe noch einmal seitlich. Ich werde wieder selbstbewusster, will das Spiel mit dem Feuer jetzt total auf die Spitze treiben.
Wir sind in der 6. Stunde dieses Spiels, ich will noch eine ganze Weile so weiterspielen, mit möglichst geringer Distanz zu meinem blinden Stier. Und ich will das sogar wieder mit zumindest einer Drehung um die eigene Achse. Ein Spiel mit dem Feuer? Ich greife fast in dieses Feuer. Doch ich will es, es törnt mich absolut an, ich bin süchtig danach!


--

Hallo Amauro,

meine Figur überreizt jetzt womöglich, und überspannt den Bogen?
Bleib an ihr dran, es könnte sich jetzt lohnen und demnächst auszahlen ;-)

Ich bin bei einem Rollentausch vor allem auch auf Deine Ideen angewiesen, Du wirst die Zügel da mehr in der Hand halten. Aber ich bemühe mich, auch eigene Akzente dann zu setzen.
Ich überlege, ob wir auf 3 Stränge verlängern. Es hängt von Deinen Ideen ab, die von mir verkörperte Figur spannend-interessant im Spiel zu halten, wie gesagt, die Regel besagt: Nur die-/derjenige die/der die sehende Figur im Spiel verkörpert, darf die Gefangennahme in einem Posting thematisieren.
Derzeit bin ich das -noch-.

Lasse Dir mit dem nächsten Eintrag ruhig wieder Zeit, leider werde ich am WE weniger davon haben, sorry.
Aber unsere Story ist super und auf dem besten Wege.

VlG Esther
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 19.11.2017 (12:15 Uhr) amauro
Es ist tatsächlich so, wie ich vermutet hatte, sie hätte Spaß daran, mich mit verbundenen Augen nur zu spüren. Ich kann das nachvollziehen. Ich finde es auch faszinierend, wenn ich sie spüre, wie sie mich berührt, während ich absolut nichts sehen kann. Jede Berührung ist so unsagbar viel intensiver. Vielleicht wäre es für sie sogar der Reiz, die Rollen bei einem weiteren Treffen zu tauschen, auch wenn ich es heute nicht schaffen sollte, sie zu fangen. Sie scheint Spaß daran zu haben, sich vorzustellen, wie es wäre, ihre dominante Haltung mir gegenüber aufzugeben. Das ist gut, denn immer nur in eine Richtung Dominanz auszuüben ist für mich keine Alternative.

Ich habe Gelegenheit, während sie mir doch noch Antwort gibt, mich mit in ihre Richtung zu bewegen. Sie scheint mit dem Feuer spielen zu wollen und klappert sogar noch laut mit den Absätzen, als sie sich von mir entfernt. Das muss Absicht sein, denn in letzter Zeit hat sie es mehr und mehr geschafft, für mich unhörbar ihren Standort zu wechseln. Ich spüre, dass ich ihr nahe bin. Ich muss ihr jetzt auf den Fersen bleiben. Wenn ich ihr so nahe bin ,schafft sie es auch kaum, lautlos zu gehen. Vermutlich braucht sie Zeit dazu, vorsichtige lautlose Schritte zu machen, die sie nicht hat, wenn ich ihr so nahe bin. Ich höre sie unmittelbar vor mir. Ich greife nach vorne. Aber ein weiteres Mal greife ich ins Leere. Ich versuche rechts und links zu tasten, aber ich bekomme sie trotzdem nicht zu fassen. Das ist eigentlich egal, denn ich möchte dieses unsagbar erregende Spiel auch nach Stunden noch nicht beenden. Ich möchte die Augenbinde noch nicht abnehmen. Ich will noch länger weiter mit ihr spielen. Es wäre schön, sie noch einmal an den Beinen streicheln zu dürfen, aber perfekt wäre es, wenn ich dabei noch die Augen verbunden hätte.

Ich höre, wie sich ihre Schritte jetzt schneller entfernen, ich komme ihr blind nicht so schnell hinterher. Das muss wirklich knapp gewesen sein. Dass sie keinen Kommentar abgibt und ihre Schritte eine so kurze Frequenz haben, habe ich noch nicht erlebt. Ich habe nur eine Erklärung dafür, ich muss ihr sehr, sehr nahe gekommen sein. Ich lasse es zu, dass sie sich weiter von mir entfernt und gehe nur ganz langsam weiter nach vorne, die Arme weit ausgestreckt. Jetzt höre ich ihr Lachen. Aber es ist nicht mehr so überheblich und herausfordernd wie vorher, es ist einfach nur ein Lachen, wie es jemand hat, der Spaß am Spiel hat, der Spaß daran hat, mit einem anderen zusammen zu sein.
Ich gestehe ihr, wie sehr mir dieses Spiel Spaß macht:

"Weißt du, dass ich es noch immer unsagbar genieße, dass du mir heute die Augen verbunden hast und mit mir spielst? Ich liebe dieses Spiel, ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren oder Jahrzehnten etwas aufregenderes gemacht zu haben. Es ist toll, dass wir die Spielzeit auf 10 Stunden verlängert haben. Das gibt mir Gelegenheit, das Spiel voll auszukosten. Wenn du nicht mehr willst, kannst du dich ja fangen lassen. Aber komm nicht auf die Idee, das Spiel auf andere Art und Weise zu beenden."

Ich gehe weiter in die Richtung, in der ich sie spüre. Es ist merkwürdig, einerseits will ich das Spiel nicht beenden, andererseits will ich sie unbedingt fangen. Aber viel besser als ein Rollentausch, wenn ich sie fangen würde, wäre es, nochmals ihre Beine in den dünnen Strümpfen zu spüren, mit verbundenen Augen zu spüren.

Jetzt höre ich sie wieder. Sie muss einige Schritte von mir entfernt sein. Also beschleunige ich meine Schritte, um ihr wieder näher zu kommen. Der Abstand ist für sie offensichtlich groß genug, dass sie Zeit hat, sich lautlos zu entfernen, denn als ich die Stelle erreiche, an der sie eben noch gestanden haben muss, greife ich zum 100. Male ins Leere. Ich drehe mich lächelnd um. Es ist als ob wir gerade erst zu spielen begonnen hätten, so sehr mag ich dieses Spiel.

Ich frage mich, ob sie bei einem Rollentausch auch so lange Spaß an diesem Spiel hätte oder ob ihr die Augenbinde nicht unangenehm oder lästig würde. Ich höre wieder ihr Lachen, dieses Lachen, dass ich so sehr mag und das noch viel intensiver ist, weil ich nichts sehen kann, nichts sehen kann, weil sie mir die Augen verbunden hat mit dem schwarzen Tuch, dass noch immer nach ihr duftet. Sie ist ein weiteres Mal hinter mir. Irgendwie hat sie es geschafft, hinter mich zu kommen. Ich drehe mich um und gehe sehr schnell in ihre Richtung. Wohl habe ich noch im Hinterkopf, dass sie nicht davor zurückscheut, mich auch gegen Möbelstücke, hinter denen sie sich versteckt, laufen zu lassen, aber die Lust am Spiel ist stärker. Ich vergesse alle Vorsicht und laufe in die Richtung des Lächelns. Dann spüre ich mit meinen ausgestreckten Händen das kühle Glas des Wintergartens. Ich bin verwirrt, ich hatte in meinem Kopf die Vorstellung, dass ich wieder in Richtung Wohnzimmer laufe. Jetzt spüre ich in meinem Nacken wieder etwas feines. Sie muss die Feder wieder gefunden haben, oder was das auch immer ist, jedenfalls sind es nicht ihre Finger, die mich berühren. Ich bleibe einfach stehen und lasse sie ein wenig mit mir spielen. Sie versteht meine Absicht und streicht mit diesem leichten Gegenstand an meinem Körper entlang. Es ist schade, dass es nicht ihre Finger sind, die mich berühren. Ich überlege mir, wie ich sie dazu bringen könnte, dass sie mich wieder mit ihren Fingern berührt. Das ist natürlich risikoreicher für sie, weil sie mir näher ist und ich sie leichter fangen könnte. Das habe ich zwar die letzten Stunden nicht geschafft, aber so sehr oft hat sie mich auch nicht direkt mit den Fingern berührt. Langsam drehe ich mich um und frage sie herausfordernd, ob sie sich nicht traut, mich mit den Fingern zu berühren und ob wir das Spiel modifizieren müssen, damit sie sich traut. Denn schließlich träumt sie ja davon, dass sie die Augen verbunden hat, während sie meine Finger an den Beinen spürt, weshalb soll ich dann nicht mit verbundenen Augen ihre Finger spüren?
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 20.11.2017 (15:31 Uhr) EstherJab
Unser Spiel ist prickelnd und aufregend. Ich genieße es total, Blinde Kuh mit meinem Verehrer zu spielen, der mich so hartnäckig, so ausdauernd und intensiv sucht, und doch auch offen dabei zeigt, dass er das Spiel genießt und erregend findet. So hatte ich es mir gewünscht.
Und Amauro setzt nach, mit weit ausgestreckten Armen, ausgestreckten Händen, doch relativ langsam gehend. Ich lache, ich lache nicht hämisch, ich lache weil mich das Spiel erheitert, und ich zugleich diese Metapher in vollsten Zügen auskoste.

Und Amauro ergreift das Wort:

-"Weißt du, dass ich es noch immer unsagbar genieße, dass du mir heute die Augen verbunden hast und mit mir spielst? Ich liebe dieses Spiel, ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren oder Jahrzehnten etwas aufregenderes gemacht zu haben. Es ist toll, dass wir die Spielzeit auf 10 Stunden verlängert haben. Das gibt mir Gelegenheit, das Spiel voll auszukosten. Wenn du nicht mehr willst, kannst du dich ja fangen lassen. Aber komm nicht auf die Idee, das Spiel auf andere Art und Weise zu beenden."

Oh nein, das habe ich auch nicht vor, mein Lieber, denke ich mir, doch sage ich nichts, und genieße seine Worte. Wir sind eben total eine Wellenlänge, das zeigen seine Worte doch sehr deutlich. Auf alle Fälle werde ich mich nicht fangen lassen, solange ich das Spiel nicht beenden will, und Amauro "sieht" das ja genauso. Wunderbar, absolut optimal würd´ ich mal sagen.
Ich bin etwas von ihm entfernt, und er forciert wieder seine Schrittfolge, sich dabei in meine Nähe bewegend, oh, Esther, aufpassen!
Ich schleiche so leise wie möglich davon, und Amauro greift einmal mehr in den luftleeren Raum, ich könnte das nicht nur noch knapp 6 Stunden spielen oder insgesamt 10 Stunden, ich könnte das 20 Stunden lang spielen, ein herrliches Spiel, geradezu göttlich. Blinde Kuh ist in letzter Zeit mein absolutes Lieblingsspiel geworden, und am besten ist es in dieser Besetzung: Ein Mann, dem man nahe steht, muss die Blinde Kuh sein, und mich suchen, mich alleine, ich will ihn mit keinem anderen Mitspieler teilen, und mit einer anderen Mitspielerin schon gar nicht.

Amauro wendet sich um, dabei ein sanftes Lächeln. Irgendwie unglaublich. Wäre es ein gewöhnliches Blindekuh-Spiel wäre die Blinde Kuh genervt und frustriert, verzweifelt und erschöpft. Nicht so Amauro. Weil es eben ein ganz besonderes Spiel ist, zwischen zwei sich nahe Stehenden, für die Blinde Kuh ein Superspiel ist, prickelnd, anregend, aufregend und megaheiß, Bravo mein blinder Stier.
Er spielt, dabei lächelnd, als hätten wir gerade erst begonnen, na, dann kann es ja noch ein paar Stunden so weiter gehen, ich werde das Spiel mit dem Feuer auf die Spitze treiben, vollstes Risiko gehen. Ob Rollentausch oder Geständnis plus Kuss., wird Amauro dem widerstehen können? Ich würde es drauf ankommen lassen, mal sehen, wie er sich entscheiden täte. Aber er fängt mich sowieso nicht, hihi!
Ich beende das Spiel wann es mir gefällt, so nach 10 Stunden, nehme ihm das Tuch ab, und gestehe ihm gegenüber meine Gefühle. So wird´s kommen.

Wieder lache ich, aus sicherer Distanz. Es ist wieder nicht hämisch, ich habe vorhin wohl auch übertrieben, nein es ist herzlich gemeint, denn Blinde Kuh ist immer noch ein sehr lustiges Spiel, nicht nur für Kinder, Erwachsene spielen dieses Spiel sowieso viel zu selten, ordnen es pauschal ein und lehnen es ab. Schade, ihr wisst ja nicht, was ihr Tolles verpasst.
Ich schleiche mich hinter Amauro. Ob er auch mit den anderen Sinnen das Spiel genießt, das Tuch müsste nach mir duften, ob ihn das aufregt? Bestimmt, das bilde ich mir zumindest ein. Huch, ich darf nicht die Konzentration verlieren, denn Amauro dreht sich schnell um, und versucht ebenso zügig meinen Standort zu erreichen.
Ich stehe wieder im Winterpalais, hm, ob Amauro soweit die Orientierung erlangt hat, dass er das weiß, wo ich bin, in welchem Bereich unseres Spielfelds? Oder ist er so auf mich fixiert, dass er es nicht weiß, hahaha, das ist ja das Prickelnde, ich weiß was, was er nicht weiß, ich weiß sogar alles, und er tappt in absoluter Dunkelheit umher.
Durch seitliches Wegtippeln, ohne das die Absätze dabei den Fliesenboden touchieren müssen, schleiche ich lautlos zur Seite, hinter mir ja die Glaswand des Palais. Und die erreicht Amauro mit seinen Fingerspitzen.
Und scheint absolut irritiert, Konfusion zeichnet seinen Gesichtsausdruck aus. Ich muss fast loslachen, doch ein Lachen würde mich jetzt absolut verraten, ich kann noch so gerade eben ein Lachen unterdrücken!
Ich greife zur Vogelfeder, die ich abgelegt hatte, Zeit für eine neue, eher alte Nuance, denn die Feder setze ich wieder ein, ha!
Sein ausrasierter Nacken, ist das Ziel der Federspitze. Kitzelt das nicht schön?

Oh.
Was ist das?
Mein reflexartiges Zucken nach links, hätte ich mir wirklich sparen können. Ich ging voll davon aus, dass Amauro sofort reagiert, sich umwendet und nach mir greifen will.
Doch Amauro hält inne.
Hääh?

Ist das eine Finte? Oder der Beginn eines Zwischenspiels? Ist es ihm angenehm, mit der Feder am Nacken berührt zu werden? Vorstellbar ist dies, denn mir würde es gefallen.
Amauro senkt die Arme, hält sie nun leicht seitlich von sich weg, legt den Kopf in den Nacken. Ich werte dies als ein klares Zeichen für ein Break, und spiele mit der Feder, lasse diese an seinem Rücken hinunter streichen. Dann lasse ich sie wieder hinauf zu seinem Nacken am Rücken entlang gleiten. Wow, das ist ein wunderbares Spiel. Ihm sind die Augen verbunden, und er genießt ausschließlich durch sein Gefühl. Und ich genieße dieses Spiel.
Und streiche mit der Feder zickzackartig jetzt seinen Rücken vom Nacken aus hinunter, bis zu den Hüften. Amauro hält dabei die Arme leicht seitlich vom Körper abgespreizt, die Hände offen, die Finger jedoch zusammen. Er gluckst, und stöhnt leicht auf. Boah, Wahnsinn. Meine Schneidezähne auf der Unterlippe, genieße ich mein raffiniertes Federspiel.

Amauro dreht sich sehr langsam um, und stellt mir eine Frage, die mich nun wiederum noch mehr irritiert.
Ob ich mich nicht trauen täte, ihn mit den Fingern zu foppen, und stattdessen durch die Feder einen größeren Abstand zu ihm walten zu lassen. Ob wir das Spiel modifizieren müssten, damit ich mich traue, ihn mit den Fingern zu berühren.
Natürlich will er mich dadurch herausfordern, und dadurch das Spiel noch aufregender machen. Das kann ich gut verstehen, natürlich, unser Spiel soll so heiß wie möglich sein.

Und mir kommt jetzt ein geradezu teuflischer Gedanke, ich spüre regelrecht, wie meine Augen jetzt funkeln, mir der Speichel sich sammelt, und ich mir die Lippen lecke.
Ich fordere meinen Verehrer auf, inne zu halten und zu warten.
Nun entfleuche ich mal kurz in den Flur, zum Schrank mit meinen Schals und Tüchern. Ein schwarzer, glänzender Satin-Schal, ca. 12 Zentimeter breit, das ist jetzt genau richtig. Und ich eile schnell wieder zu Amauro.
Du willst es noch heißer? Okay, kannst Du haben, und ich werde mich sogar sehr trauen, ihn mit meinen Fingern zu berühren, verlass Dich drauf.
Zudem werde ich aber meinem Verehrer so einen Anreiz mich zu fangen, dass er gleich innerlich explodieren müsste!

Ich binde ihm nun, hinter ihm stehend, die Handgelenke mit diesem raffinerten, schwarz-glänzenden Satin-Schal zusammen, der so edel aussieht, wie der schwarze Seiden-Dammast-Schal, mit dem meinem Verehrer die Augen seit vielen Stunden fest verbunden sind.
Amauro stöhnt leise auf, ihm scheint es zu gefallen.

-"Okay, hör zu, Amauro. Wie Du bemerkt hast, wird Dir die Aufgabe mich zu fangen noch einmal ganz massiv erschwert. Deine Hände sind mit einem sehr edlen, schwarzen Satin-Schal gebunden. Fange mich, ohne Deine Hände zu Hilfe zu haben. Ich bestimme, wann die Fessel gelöst wird, wenn Du mich nicht fangen solltest.
Sollte es Dir doch gelingen, darfst Du entscheiden, mit welchem der beiden Schals Du mir die Augen verbinden willst. Und wenn Du magst, darfst Du selbst entscheiden, ob Du für das Berührungsspiel in diesem Fall selbst die Augen verbunden haben willst -mit dem anderen Schal-, bevor ich dann die von Dir ausgesuchten Schuhe erst finden muss, und Du mir dabei zusiehst. Wie Du DANN im Blindekuh-Spiel den anderen Schal verwendest, ist Deine Sache, denk Dir was aus.
Aber ich sage Dir, fangen wirst Du mich nicht, jetzt erst Recht nicht."

Ich führe meinen blinden und jetzt auch noch an den Handgelenken gebundenen erst mal von der Glaswand weg, und drehe ihn kräftig um die eigene Achse.
Unser Spiel geht weiter, unter neuen, heißen Voraussetzungen! Und, oh nein, ich lasse mich nicht fangen. Wann ich die Fessel löse, vielleicht nach 30 Minuten? Mal sehen, wie sich Amauro macht, der sich immer noch nicht äußerte. Überraschte ich ihn derart, dass er sprachlos ist? Allem Anschein nach gefällt ihm aber diese Spielvariante, aufrecht, tappt er nun in die Richtung in der er meine Absätze ausmacht, denn mit denen klackere ich erstmal ganz bewusst.
Ich habe nun leichteres Spiel, und will das natürlich voll und ganz ausnutzen. Ich berühre Amauro´s Rücken, lasse gar meine Finger über seinen ganzen Rücken gleiten, bis zu seinen Händen, berühre den Knoten des Satin-Tuchs, und seine Finger, die sofort zucken!
Er wendet sich um, das geht langsamer, da er offenbar mit der neuen Situation noch nicht ganz zurecht kommt!

Haaahhaaha!
Super, mein blinder Kampfstier. So gehandicapt macht das Gleichnis ja noch mehr Laune. Such mich doch, fang mich doch. Wow. Als wenn wir jetzt erst richtig durchstarten, nach 5,5 Stunden Spielzeit. Links, rechts, ja wo bin ich?
Amauro macht aber eine klasse Figur, versucht mit den Füßen voran zu tasten, und gar mit Oberkörper- und Schulter-Bewegungen nach mir zu fahnden.
Wir erreichen den freigeräumten Teil des Wohnbereichs. Ich spiele jetzt permanent in seiner unmittelbaren Nähe und habe mir vorgenommen, nie mehr als 2 Meter Abstand, Berührungen mit meinen Händen, und nach diesen, einen Schritt weg und eine Drehung um mich selbst. Dies kündige ich Amauro sogar an!
Um den blinden Kampfstier so richtig superheiß zu machen.
Sein Gesicht tief gerötet, sein Gesichtsausdruck voller Entschlossenheit, will Amauro jetzt die Entscheidung herbeiführen. Okay, ich bin bereit, nehme diese Herausforderung an, der heiße Tanz geht in eine neue, superaufregende Phase.
Und der Preis für meinen Verehrer sollte doch allzu verlockend sein: Ein Berührungsspiel bei dem mir die Augen -und ihm???- verbunden sind, eine Schuh-Suche, neue Schuhe, und ich muss dann die Blinde Kuh sein, die den heiß Begehrten suchen muss??? Und was macht er dann mit dem zweiten Schal????

Darauf will ich es heute gar nicht ankommen lassen. Obwohl mich dies alles ungemein reizen, mich total aufregen würde.

--

Hallo Amauro,

es ist hoffentlich okay, wenn ich die Karten etwas offen lege. Eigentlich sollte schon mit diesem Posting hier eine "Trendwende" in unserem Dialog, unserem imaginären Spiel eingeleitet werden. Aber Dein letzter Eintrag war wieder so super, ich wollte meine Gedanken und Ideen dazu erst mal hier notieren.
Mit meinem nächsten Eintrag -nach Deinem- sollte es dann eine "Trendwende" im Spiel geben. Ideen und Anreize dazu liegen ja nun vor, ich bin gespannt ob und in wie weit Du darauf zurückgreifst.

Und auf Deine Ideen für eine Umkehrung der Parabel, erst recht.

Lasse Dir bitte Zeit. Leider geht es mir im Moment nicht sehr gut, ich bin schwer erkältet. Dennoch wollte ich gerne heute posten -ich hoffe, mein Eintrag gefällt Dir-.

VlG Esther
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 21.11.2017 (10:45 Uhr) amauro
Ein weiteres Mal bekomme ich auf meine Frage nicht sofort von ihr eine Antwort.Stattdessen spüre und höre ich sie plötzlich nicht mehr. Sie muss irgendwie wieder verschwunden sein. Aber ich weiß nicht weder wie, noch wohin. Ich bleibe stehen. Dann höre ich gedämpft wie ein Schrank oder eine Schublade geschlossen wird. Kurz darauf wieder ihre Schritte. Ich strecke meine Arme aus und gehe tastend in die Richtung aus der ihre Schritte kommen, um das Spiel fortzusetzen. Bevor ich auch nur in ihre Nähe komme, höre ich plötzlich nichts mehr. Entweder sie stehen geblieben oder hat sie es ein weiteres Mal geschafft, sich um mich herum zu schleichen. Ich bleibe stehen um durch meine eigenen Bewegungen nicht eine Geräuschkulisse zu erzeugen, die mich daran hindert, sie wahrzunehmen, außerdem kann ich mich stehend besser konzentrieren. Ich lasse meine Hände fallen. Dann spüre ich plötzlich von hinten wie sie mich an beiden Handgelenken umfasst. Was ist das jetzt? Sie zieht meine Hände und Arme sanft auf meinem Rücken. Ich lasse es geschehen. Ich will nicht derjenige sein, der sich jetzt los reißt, sich umdreht und sie fängt, um das Spiel zu beenden. Viel zu neugierig bin ich, was sie jetzt wieder vorhat.

Ich spüre an den Handgelenken Stoff. Einerseits überrascht sie mich total, andererseits bin ich von dem Gefühl, das der Stoff auf meiner Haut erzeugt fasziniert ich lasse sie regungslos gewähren. Plötzlich zieht sich der Stoff um meine Handgelenke zusammen und ich stelle völlig überrumpelt fest, dass sie mir die Hände an den Handgelenken auf den Rücken gefesselt hat. Was ist das? Ich hatte angeregt, dass wir das Spiel modifizieren, damit sie mich öfters berühren kann. Aber ich war weit davon entfernt, daran zu denken, dass das damit verbunden ist, dass ich an den Händen gefesselt werde. Sie hat die Spielvariation auch nicht mit mir diskutiert. Sie hat einfach Fakten geschaffen. Ihre Dominanz über mich nimmt jetzt noch zu. Ich frage mich, wie lange sie das geplant hat. Denn dass es ihr gefällt, dass es sie erregt, mich zu fesseln, ist für mich deutlich spürbar.

Ich versuche meine Hände zu befreien. Es ist aussichtslos. Ich höre wie sie lächelt, aber nicht mehr hämisch, auch nicht mehr triumphierend. Sie lacht das Lächeln, das mich auf sie aufmerksam gemacht hat. Sie muss das schon öfters gemacht haben, geht es mir durch den Kopf. Viel zu schnell hat sie mich gefesselt und viel zu perfekt ist diese Fesselung. Sie hat sie nicht so eng gemacht, dass es schmerzen würde oder mir das Blut abgedrückt wird. Gleichzeitig habe ich aber keinerlei Chance, mich zu befreien. So wie sie mir perfekt mit einem Tuch die Augen verbunden hat, dass ich seit Stunden nicht den kleinsten Lichtschein sehen kann, hat sie mir jetzt perfekt die Hände auf den Rücken gefesselt, was es mir unmöglich macht, mich selbst zu befreien.Eigentlich müsste ich der Panik nahe sein. Denn zum ersten Mal in diesem Spiel könnte ich mir, wenn ich es wollte, die Augenbinde nicht mehr selbst von den Augen reisen. zum ersten Mal bin ich ihr ausgeliefert, zum ersten Mal bin ich überhaupt jemandem so wehrlos ausgeliefert, ohne sehen zu können, was sie vor hat. Aber das Gegenteil ist der Fall. Ich bemerke, wie ich angesichts dieser Situation meinen Atem nur sehr schwer unter Kontrolle halten kann, das hört sich eher wie Stöhnen an, stelle ich fest, als ob ich neben mir stünde.

Irgendwie ist die Situation erst jetzt perfekt. Nicht für das Spiel aber für die Realität in der ich mich seit Stunden befinde. Auch wenn ich nicht die Absicht hatte, mir das Tuch selbst abzunehmen und das auch jetzt ganz bestimmt nicht will, war da doch immer im Hinterkopf der Gedanke daran, einen eventuellen Reflex, das doch zu tun unterbinden zu müssen. Dieser Reflex ist jetzt durch sie unterbunden. Ich kann mich also völlig in die Situation einer neuen Realität fallen lassen. Alles außerhalb dieser Realität verliert an Bedeutung, weil ich mich ja nicht selbst aus dieser Realität entfernen kann, ich kann mir die Augenbinde nicht mehr selbst abnehmen. Alles bisherige war aufregend und schön, aber das jetzt ist Perfektion, wird es mir bewusst.

Sie erzählt jetzt, dass sie mir die Hände mit einem edlen, schwarzen Schal gefesselt hat und natürlich, dass sie bestimmt, wann die Fesseln gelöst werden. Wenn ich sie fange, darf ich entscheiden, was ich mit den beiden nun im Spiel befindlichen Schals mache. wieder diktiert sie die Regeln. aber das wird sich bei einem Rollentausch ändern. Ich frage mich, ob sie wirklich bereit wäre für einen Rollentausch, der sie in die identische Situation bringen würde, in der ich jetzt bin, auch wenn es nicht nur die Erfüllung einer Spielschuld wäre. Nur wenn sie dazu bereit wäre und wenn es ihr Spaß machen würde, bewegen wir uns auf Augenhöhe. Geht es ihr ihr jedoch nur darum, mich zu dominieren ist das nicht der Fall. Es ist in Ordnung, wenn es ihr Spaß macht die Oberhand zu gewinnen und wenn Sie mir dazu die Augen verbindet und mir die Hände fesselt. Es ist faszinierend und ich genieße diese Situation, aber es muss einfach auf Gegenseitigkeit beruhen. Und gefragt hat sie mich nicht, ob sie das alles mit mir anstellen darf. Als ich mich auf ihren Vorschlag, wie die Kinder blinde Kuh zu spielen eingelassen habe, ging es nur darum. Aber jetzt ist es eigentlich kein Spiel mehr, da ich vollkommen wehrlos bin und sie alle Fäden in der Hand hält. Also frage ich Sie:

"Auch wenn ich dich nicht fangen sollte, die Chancen sind jetzt wirklich denkbar gering, willst du trotzdem morgen am Sonntag einen Rollentausch vornehmen? Wärst du bereit zu mir zu kommen und dich in die gleiche Situation zu begeben, wie ich mich heute bei dir begeben habe und hättest du Spaß daran?"

Fast schon wie erwartet bekomme ich zumindest jetzt keine Antwort. Aber das bin ich schon gewöhnt, dass Antworten gar nicht oder verspätet kommen. Das ist schade, denn die Antwort wäre sehr wichtig für mich. Stattdessen spüre ich, wie sie mich an den Schultern nimmt und mich irgendwohin führt. Die Situation in der ich mich jetzt befinde ist so außergewöhnlich, dass ich komplett vergessen habe, wo ich mich befinden könnte. Aber letztendlich ist es ja auch gleichgültig. Es scheint ihr unsäglichen Spaß zu machen, mich in dieser Situation zu haben. Ich höre wie sie erwartungsvoll lacht, nicht mehr überheblich, einfach nur aus Freude am Spiel und an unserer Situation. Dann beginnt sie auch noch, mich um mich selbst zu drehen. Hoffentlich treibt sie es nicht zu heftig, hoffe ich, denn die Hände kann ich nicht mehr benutzen, um mein Gleichgewicht zu suchen und mich abzustützen, falls ich stürze.

Obwohl es eigentlich aussichtslos ist, beginne ich trotzdem wieder nach ihr zu suchen, als sie mich los lässt. Für sie scheint sich die Spielsituation geändert zu haben. Ich höre jetzt deutlich jeden ihrer Schritte, das kann kein Zufall, das ist Absicht. Dann plötzlich spüre ich durch mein dünnes Hemd ihre weichen Finger. Sie fahren vom Nacken bis ganz hinunter an die Stelle, an der sich meine gefesselten Hände befinden.Ich drehe mich um, eher instinktiv, um sie zu fangen. Das ist eigentlich dumm. Denn meine Hände befinden sich auf dem Rücken. Also muss sie sich eigentlich auch hinter mir befinden, damit ich sie greifen kann. Aber auch das ist faktisch unmöglich, denn meine Hände sind so eng auf den Rücken gefesselt, dass ich keine Chance habe nach ihr zu greifen. Eigentlich können wir das Spiel so nicht fortsetzen, denn ihre Vorgabe war ja, dass ich sie nicht lediglich berühre, sondern zu fassen bekomme.
Aber auch das ist gleichgültig. Denn zum ersten Mal spüre ich ihre Hände und Finger intensiv an unterschiedlichsten Stellen meines Körpers. Mit ihren Berührungen dirigiert sie mich im Grunde genommen immer in die Richtung aus der sie kommen. Wir lachen beide. Ich stelle fest, dass sich bewusst laut lache, wenn mir die Situation soll Spaß bereitet. Ich habe den Eindruck, dass ihre Berührungen nach und nach zu einem streicheln werden.Das ist so schön. Ich hätte nicht gedacht, Spielvorschlag solche Dimensionen erreichen könnte. Ich habe noch mehr jegliches Gefühl für Zeit verloren. Ich kann mich völlig in dieser Situation verlieren. Ich kann mich nicht erinnern, je so weit von den täglichen Sorgen und Nöten entfernt gewesen zu sein wie jetzt. Alles wird unwichtig. In dieser lichtlosen Welt gibt es eigentlich nur noch sie und ihre Berührungen. Ich kann nicht genug davon bekommen. Sie offensichtlich auch nicht, denn wir lachen und die gern wie die kleinen Kinder. Stellt sich mir die Frage, ob das mit umgekehrter Rollenverteilung auch so wäre und was aus ihrer Sicht denn jetzt der Sinn des Spieles ist, denn ergreifen kann ich sie definitiv nicht mehr, viel zu perfekt hat sie mir die Hände auf dem Rücken festgebunden.

Hallo Ester,
schade das es dir nicht gut geht, ich hoffe du bist bald wieder gesund. Vielleicht kann dich der Beitrag ein bisschen aufmuntern.

Ich finde unser Kopfkino gerade so toll, dass es schrecklich wäre, wenn du schon im nächsten Beitrag eine Trendwende einleiten würdest. Kannst dir damit nicht noch eine Weile Zeit lassen, damit wir noch ein bisschen miteinander träumen?
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 21.11.2017 (14:49 Uhr) EstherJab
Das Spiel macht jetzt erst richtig Laune, jetzt ist es eigentlich perfekt. Denn mein Verehrer findet die Situation prickelnd, absolut heiß, doch auch witzig, und so müssen wir beide lachen, Amauro muss sogar laut lachen, hat er in der Tat auch seinen Spaß in der für ihn ja nicht so leichten Situation? Boah.

Ich berühre meinen Verehrer jetzt doch öfter, reize die Situation jetzt total aus, denn sein massives Handicap über die ihm ja verbundenen Augen hinaus, bedeutet eine so elementare Erschwernis seiner Aufgabe, dass ich leichtes Spiel habe. Gar nicht mal so schlecht für ein heißes Spiel, in dem Gefühl zählt, auch den anderen zu spüren, der einen als Blinde Kuh im Spiel hält, ihn dominant dirigiert, mit Berührungen auch irgendwie leitet, räumlich wie auch in Bezug auf die Gefühlswelt. Ich spüre instinktiv, wie ich Amauro´s Gefühlswelt in diesem Spiel immer wieder neu und massiv beeinflusse, ich merke regelrecht, wie seine Gedanken nur um dieses Spiel und um mich kreisen, so wie ich wörtlich um ihn kreise. Als seine "Sonne", der Fixstern, das zentrale Gestirn, um den blinden Trabanten, der unbesehen ja auch irgendwie um mich suchend kreist. Da ist es wieder, dieses geradezu metaphysische in unserem Spiel.
Meine Berührungen werden zu einem Streicheln, an seinem Rücken, an seinen starken Schultern. Das Spiel erhält dadurch, dass es ihm kaum möglich ist, eine sinnliche Nuance.
Schon längst scheint sich Amauro in dieser Spielsituation zu verlieren, sucht er wie in Trance? Nein, es ist eher eine andere Bewusstseinsebene, die mit diesem Genuss am Spiel, diesem blinden Zentrieren um mich als begehrtes Objekt dieser Suche mit verbundenen Augen zu tun hat, so mein Eindruck.
Amauro hält gar inne, wenn ich ihn streichelnd am Rücken berühre, statt sofort diese Spur aufzunehmen.
Hm, ich sollte den Anreiz mich zu fangen ein bisschen forcieren, in dem ich ihn frech reize. Ich klackere mit den Absätzen, hinter ihm stehend, und drehe mich um die eigene Achse, also noch mal Geklackere mit den Absätzen. Amauro wendet sich um, ich entgehe spielerisch.
Ich schleiche wieder hinter ihn, und foppe ihn nun von hinten mit meinen Fingern. Die Ring- und großen Finger beider Hände gleichzeitig hinter ihm, berühren diese seine Wangenknochen direkt unterhalb des Tuchs!
Das war frech, und ich ziehe die Hände schnell zurück, Amauro gluckst auf, und da er nicht wusste wie ihm geschieht, ist seine Reaktion zu langsam. Er wendet sich um. Ich gehe rückwärts, drehe mich um die eigene Achse, er kommt mir sehr nahe, ich entweiche seitlich weg.
Das Spiel wiederhole ich mit den beiden Zeige- und den beiden großen Fingern, wieder rücklings an den Wangenknochen unterhalb der Augenbinde. Meine Fingerspitzen spüren dabei seinen heißen Kopf, wir spielen ja seit Stunden, seit Stunden "kocht" Amauro´s Kopf, Wahnsinn.
Ich tippele zwei kurze Schritte nach hinten, drehe mich um die eigene Achse, Amauro versucht mich zu orten, kommt mir nahe, ich weiche konsequent aus.

Aber ich variiere. Die nächste Berührung ist wieder eine Streicheleinheit für die Rückenpartie, bis zur Handfesselung, seine Finger berühre ich dabei provozierend sanft und lange.
Amauro geht RÜCKWÄRTS, die Arme so gut es geht hinter sich, VON SICH, um mich irgendwie zu ERGREIFEN.
Das ist bemüht, doch auch von mir irgendwie gemein. Ich muss die Regeln definieren, und erinnere, dass ich ihm noch eine Antwort schuldig bin.
Seine Frage, seine Bitte, ich habe sie noch nicht beantwortet, wie unsensibel von mir, denn eine Antwort wäre ihm wichtig, und so verbinde ich meine Antwort, mit einer Regel-Definition. Amauro sagte mir:

"Auch wenn ich dich nicht fangen sollte, die Chancen sind jetzt wirklich denkbar gering, willst du trotzdem morgen am Sonntag einen Rollentausch vornehmen? Wärst du bereit zu mir zu kommen und dich in die gleiche Situation zu begeben, wie ich mich heute bei dir begeben habe und hättest du Spaß daran?"

Aus sicherer Distanz, aber Amauro hält ohnehin inne, als ich das Wort ergreife, antworte ich:

-"Ich schulde Dir eine Antwort, Amauro. Wir spielen seit um 12.00 Uhr, ich will mit Dir 10 Stunden lang Blinde Kuh spielen, also bis um 22.00 Uhr. Wie lange wir bereits spielen, verrate ich Dir nicht. Denn Zeit darf für Dich keine Rolle spielen, in Deiner Welt völliger Finsternis, in der Du Dich bewegst, um das Objekt Deiner Begierde zu orten und zu finden.
Sollte es Dir nicht gelingen, mich zu fangen, treffen wir uns morgen. Ich bin absolut bereit dazu, mich in dieselbe Situation zu begeben. Die Regeln für unser Spiel, definierst Du.
Gelingt es Dir, mich hier und heute zu fangen, gilt dies ebenso, und wir verlängern das Spiel, bis ich Dich fange oder Du es für beendet erklärst. Aber Du wirst mich nicht fangen.
Da Du es jetzt wahrlich nicht leicht hast, folgende Regel-Definition für Dich: Ich gelte als gefangen, bei jeder Berührung durch Dich, mit den Schultern, mit dem Oberkörper oder den Füßen. Okay?"

Amauro sagt nichts. Er begibt sich sofort in meine Richtung, ich drehe mich noch einmal um mich selbst, und nochmal, die Absätze klackern, in diesem Wohnbereich, in dem wir unser Spiel fortsetzen. Amauro kommt näher, ich drehe mich nochmal, mir wird fast duselig.
Amauro, dessen Gesicht die totale Entschlossenheit aufzeigt, kommt mir sehr nahe, ich schleiche mich weg.
Unser Spiel geht in eine weitere, superheiße Phase.
Ich habe noch lange nicht genug, noch lange nicht. Auf der Uhr sind noch über 4 Stunden zu gehen, ich werde aber nicht müde, dieses Spiel zu spielen, dieses Spiel mit Amauro, dieses Spiel mit dem Feuer, dieses Spiel als alles sehendes Zentrales Gestirn, um das mein blinder Trabant stundenlang kreist, nicht wissend wie ihm geschieht, denn den Takt bestimme ich.


---

Hallo Amauro,

es geht mir schon wieder etwas besser, und Dein Eintrag munterte mich in der Tat auf. Wie Du schreibst, dass ist wahnsinnig stark, Du bist literarisch total begabt, wirklich super.
Ich wollte eigentlich die Trendwende in unserem KK einleiten, aber Du hattest gebeten, dass ich mir damit noch eine Weile Zeit lasse. Okay, ich hoffe, mein Eintrag gefällt Dir. Träumen wir noch ein bisschen miteinander, mit Dir als Blinde Kuh.
Die Trendwende würde ich aber demnächst einleiten, ggf. verlängern wir auf 3 Stränge, es kommt dabei sehr auf Deine Ideen an. Du hattest einmal geschrieben, dass Du Ideen hast, als Mann eine weibliche Blinde Kuh in einem sehr langen Spiel sehr ausgiebig zu foppen. Das Gleichnis also umzukehren, darauf bin ich gespannt.

Es ist unser letztes Kopfkino, das sollte man wirklich genießen.

VlG Esther
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 21.11.2017 (16:43 Uhr) Amauro
Ich liebe dieses Spiel und will gar nicht, dass es vorüber ist. Genau genommen ist das Spiel erst jetzt perfekt, das ist unvorstellbar, aber es ist so. Erst jetzt kann ich wirklich in einer zweiten Realität sein, nachdem ich mir die Augenbinde nicht mehr selbst abnehmen kann. Und erst seit mein Aktionsradius weiter eingeschränkt ist, kommt sie mir näher und berührt mich. Eigentlich sollte man blinde Kuh immer so spielen, zumindest wenn man es zu zweit tut. Man animiert dadurch, dass man sich die Hände auf den Rücken binden lässt den sehenden Spieler dazu, einen öfter und intensiver zu berühren.

Sie berührt mich an immer anderen Stellen. Immer wieder gehe ich in die Richtung, in der ich sie vermute, während sie mich streichelt. Ja es ist kein bloßes Berühren mehr. Aber natürlich ist sie immer schneller. Sie scheint nach wie vor Spaß an diesem Spiel zu haben. Ich möchte es bis zum Schluss auskosten, die vollen 10 Stunden, die sie angesetzt hat. Aber ob sie so lang Spaß an diesem Spiel hat? Ich bin ja derjenige, der sich in einer außergewöhnlichen Situation befindet. Objektiv würde man zwar glauben, dass derjenige mit den verbundenen Augen weniger Spaß an diesem Spiel hat, aber es scheint scheinbar genau umgekehrt zu sein, denn ich habe gerade die außergewöhnlichste Zeit seit langem. Wobei, wenn sie diejenige wäre, der ich die Augen verbunden hätte, würde ich problemlos 10 Stunden lang mit ihr spielen und nicht müde werden, ihr zuzuschauen, wie sie sich so attraktiv in ihren wunderschönen Kleidern bewegt. Vielleicht geht es ihr ja mit mir genauso.

Sie fängt jetzt doch zu sprechen, allerdings relativ weit weg. Ich will fair sein und bewege mich, solange sie spricht, nicht auf sie zu. Sie sagt mir, dass sie die 10 Stunden mit mir auf jeden Fall spielen will, dass sie mir aber nicht sagt, wie viel Zeit schon verstrichen ist. Das ist aufregend und perfektioniert diese neue Realität in der ich mich befinde. Es ist auch aufregend, dass sie auf diese Art und Weise noch ein wenig ihre Dominanz zeigt. Vorhin fand ich es noch merkwürdig, dass sie einfach die Spielregeln einseitig geändert hat. Die außergewöhnliche Empfindungen dies bei mir hervor gerufen hat, kenne ich erst jetzt und ich bin ihr fast dankbar dafür, dass wir es nicht diskutiert haben, ob ich mir von ihr die Hände fesseln lasse, denn zugestimmt hätte ich wahrscheinlich nicht. Sie erklärt auch ihre Bereitschaft, morgen mit mir zu spielen. Ich darf die Regeln definieren. Das ist mutig. Denn damit gibt sie mir auch die Freiheit, auf diese jetzt schon extremen Spielregeln, wenn ich es möchte, noch einiges drauf zu setzen. Offensichtlich hat sie jedoch kein Problem damit, genauso wie ich jetzt für längere Zeit blinde Kuh zu spielen. Das ist schön.

Dann erleichtert sie noch die Spielregeln. Jede Berührung mit dem Oberkörper und den Füßen oder den Schultern soll jetzt als gefangen gelten. Fast bedaure ich es, dass sie die Regeln erleichtert, denn eigentlich will ich sie nicht wirklich fangen, hätte das Spiel dann doch ein Ende. Jetzt hört sie auf zu sprechen. Ich setze das Spiel fort und laufen vorsichtig in ihre Richtung. Ich höre noch einmal ihre Absätze. Sie klappern in kurzen Abständen. Sie dreht sich um sich selbst, zumindest glaube ich das, wissen tue ich es nicht. Und wieder ist sie weg. Trotzdem gehe ich weiter in die Richtung, aus der ich sie zuletzt gehört habe. Plötzlich spüre ich an einer Wade ihre Berührung. Ich muss seitlich an ihr vorbeigegangen sein. Sie hat sich offensichtlich weg gedruckt und berührt mich jetzt. Nach den neuen Spielregeln würde ich es vielleicht schaffen mit dem Fuß, an dem sie mich streichelt, seitlich zu tasten und sie zu berühren. Aber das will ich gar nicht. Also bleibe ich einfach stehen. Dann ist sie weg. Wieder lautlos. Aus einiger Entfernung lässt sie mich ihre Absätze hören. Ich drehe mich um und gehe in ihre Richtung. Diesmal spüre ich ihre Hände auf meiner Brust. Ich habe keine Ahnung ob sie das frontal von vorne oder von einer Seite macht. Ich entscheide mich für vorne und mache einen schnellen Schritt. Ihre Hände sind weg, aber auch sie ist nicht da. Wieder lacht sie aus sicherer Entfernung ihr freudiges Spiellachen. Ich muss mit lachen. Trotzdem geht mir der Gedanke nicht aus dem Kopf, dass die Gefahr besteht, dass wir die 10 Stunden nicht ausreizen, weil ich Sie, jetzt, da sie mir näher ist und mich öfters so angenehm berührt. vielleicht doch schneller fange.

Ich entschließe mich, selbst eine Regeländerung zu initiieren:

"Mir macht unser Spiel so sehr Spaß und dir offensichtlich auch, wollen wir nicht die 10 Stunden in jedem Fall voll machen? Sollte ich dich nach den neuen Regeln fangen, wie wäre es, wenn wir da nur ein Zwischenspiel spielen und anschließend weiter blinde Kuh spielen?" Irgendwie habe ich den Eindruck dass sie mich nicht versteht ich setze nach:

"Wenn du Spaß daran hast, gilt die Spielregel, dass ich in jedem Fall die von dir angesetzten 10 Stunden spiele und die Augenbinde keinesfalls vorher abgenommen wird. Es liegt an dir, ob du mich so lange gefesselt halten willst oder mich irgendwann losbindest. Ich genieße jedenfalls momentan unser neues Spiel, zu dem du mich gefesselt hast, wenn es dir Spaß macht, dass ich gefesselt bin, habe ich nichts dagegen. Aber die Augenbinde muss in jedem Fall an ihrem Platz bleiben, sonst wäre unser Spiel zu Ende. Unser Spiel ist um vieles intensiver, seit du mich gefesselt hast. Das hätte ich nie geglaubt, aber es ist so," gestehe ich.

"Wenn du das auch so siehst, müssen wir uns für den Fall der Fälle ein Zwischenspiel ausdenken, dass ich als Belohnung bekomme, ohne dass du mir die Augenbinde abnimmst, sollte ich dich nach den neuen Regeln fangen, bevor die 10 Stunden um sind."
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 22.11.2017 (16:18 Uhr) EstherJab
Unser Spiel geht in eine neue, aufregende Phase. Die Augen verbunden, die Hände gebunden, macht sich Amauro weiter auf die Suche nach mir. Meine Berührung werden intensiver, da ich etwas mehr Zeit dafür habe, Amauro seine Hände und Arme nicht nutzen kann, mich zu ergreifen, sein Radius ist eingeschränkt, was ihm die Aufgabe sehr erschwert.
Nach Schläfen und Wangenknochen, die ich -die ich mich dafür von hinten an ihn heranschlich- mit jeweils zwei meiner Finger berührte, fasse ich ihm nun frech an die Wade, mich kess duckend dafür!
Natürlich kommt Amauro gar nicht erst herab, ich komme schnell wieder in die aufrechte Position und gehe seitlich weiter, er hat keine Chance mich zu ergreifen. Und Amauro hält inne.
Ich umschleiche meinen Verehrer so lautlos wie es nur geht, und komme nun auf eine geradezu teuflische Idee, wie ich Amauro necken kann.
Denn, ihn vorne zu berühren, ist in seiner Lage für mich mit wesentlich geringerem Risiko verbunden, als wenn er ´normal´ wie eine ´übliche´ Blinde Kuh mit voran gestreckten Armen und Händen tasten kann.
Ich klackere erst mal mit den hohen Absätzen meiner Stiefel -die Absätze der anderen 2 Paare sind gar noch höher!- um meinen suchenden Verehrer zu reizen.
Er bewegt sich auf mich zu, um sicher zu gehen, werde ich meinen Angriff leicht seitlich ausführen, um besser an ihm vorbei entweichen zu können.
Soo, und ich lege BEIDE Handinnenflächen auf seine Brust, er muss die Berührung spüren. Und hastet nach vorne, wie von mir berechnet, und ich entweiche an ihm vorbei.
Gnahaaha. Ich lache aus sicherer Entfernung.

Amauro sagt etwas:

-"Mir macht unser Spiel so sehr Spaß und dir offensichtlich auch, wollen wir nicht die 10 Stunden in jedem Fall voll machen? Sollte ich dich nach den neuen Regeln fangen, wie wäre es, wenn wir da nur ein Zwischenspiel spielen und anschließend weiter Blinde Kuh spielen?"

Ich verstehe nicht recht, und merke, wie ich die Stirn ob seiner Aussage runzele. Hm, sollte ich gefangen werden, müsste ich die Blinde Kuh sein, für den Rest der verbliebenen Zeit, wenn ich ihn nicht wieder fangen würde. Will er etwa nach einer Gefangennahme und einem "Zwischenspiel" -etwa einer Suche nach einem Gegenstand- weiter SELBER die Blinde Kuh sein? Macht ihm das so viel Spaß? Ich bin irritiert, und weiß noch nicht, was ich ihm sagen soll.
Aber Amauro ergänzt und versucht zu erklären:

"Wenn du Spaß daran hast, gilt die Spielregel, dass ich in jedem Fall die von dir angesetzten 10 Stunden spiele und die Augenbinde keinesfalls vorher abgenommen wird. Es liegt an dir, ob du mich so lange gefesselt halten willst oder mich irgendwann losbindest. Ich genieße jedenfalls momentan unser neues Spiel, zu dem du mich gefesselt hast, wenn es dir Spaß macht, dass ich gefesselt bin, habe ich nichts dagegen. Aber die Augenbinde muss in jedem Fall an ihrem Platz bleiben, sonst wäre unser Spiel zu Ende. Unser Spiel ist um vieles intensiver, seit du mich gefesselt hast. Das hätte ich nie geglaubt, aber es ist so."

Und weiter:

-"Wenn du das auch so siehst, müssen wir uns für den Fall der Fälle ein Zwischenspiel ausdenken, dass ich als Belohnung bekomme, ohne dass du mir die Augenbinde abnimmst, sollte ich dich nach den neuen Regeln fangen, bevor die 10 Stunden um sind."

Ich bin irgendwie baff, und verunsichert. Doch ich entgegne aus sicherem Abstand:

-"Ich will noch eine ganze Weile mit Dir Blinde Kuh spielen, wenn Du mich nicht fängst, spielen wir insgesamt 10 Stunden lang Blinde Kuh, mit Dir als Blinde Kuh. Ob und wann ich die Fessel löse, entscheide ich, das ist klar. Ich will mit Dir noch eine längere Zeit so Blinde Kuh spielen, Du scheinst es zu mögen, offenbar gefällt es Dir, und findest es aufregend. Ooookay, mein blinder Kampfstier, Deine oberen Hufe bleiben gebunden."

Ich lache kurz etwas neckisch, und führe weiter fort:

-"Solltest Du mich fangen, würdest Du trotzdem weiter der blinde Stier sein wollen, nach einem Zwischenspiel? Ich biete Dir folgendes an: Solltest Du mich fangen, kommt es zu einem Rollentausch, nach einem Zwischenspiel, bei dem Dir die Augen verbunden sind. Falls Deine Fesseln bis dahin schon gelöst wurden, werde ich sie Dir für das Zwischenspiel wieder anlegen, Dich sanft fesseln (dies sage ich in fast laszivem Ton). Ich führe Dich dann an eine bestimmte Stelle unseres weitläufigen Spielfelds. Finde den Weg in den Flur, dabei musst Du Dich nach 3 Schritten, 2 mal um Dich selbst drehen.
Hast Du den Weg gefunden, findet der Rollentausch statt, zuvor muss ich mit verbundenen Augen das von Dir ausgesuchte neue Schuhpaar finden, ohne es zu berühren.
Erlaube uns den Rollentausch, falls Du mich fängst. Denn das ist Anreiz und wichtige Essenz für unser Spiel, denn ich spiele mit dem Feuer wenn ich Dir nahe komme oder mich melde, um Dich zu reizen, immer der Gefahr ausgesetzt, selbst zur blinden Kuh zu werden, die sich die Augen verbinden lassen muss!
Sollte der Rollentausch entfallen, selbst wenn Du mich fängst, hätte das Spiel jetzt nicht den entscheidenden Reiz des "Spiels mit dem Feuer", an dem ich mich womöglich verbrenne. Aber Du fängst mich nicht, niemals. Ich biete Dir an, das Spiel noch mal um 2 Stunden zu verlängern, lasse uns insgesamt 12 Stunden lang spielen, bis Mitternacht, from 12 a.m. to 12 p.m.. Mit Dir als Blinde Kuh, vielleicht ja auch mit mir als Blinde Kuh, für den Rest der verbliebenen Zeit, die bis zu 2 Stunden mehr für mich als Blinde Kuh bedeuten könnten. Falls Du mich fängst.
Genug der langen Worte, such mich, fang mich, ich warte immer noch auf Dich!"

Insgeheim denke ich mir, er fängt mich ohnehin nicht, ich treibe dieses Blindekuh-Spiel mit ihm bis zum Exzess, Blinde Kuh bis der Arzt kommt.

Amauro wendet entweder dieselbe Taktik an wie ich, die Worte erst mal unbeantwortet zu lassen, auch um den anderen etwas zu verunsichern. Oder er denkt über eine Entgegnung nach, während er jetzt vehement nach vorne in die Richtung meiner Worte prescht.
Einmal mehr zeigt sein Gesichtsausdruck jetzt die totale Entschlossenheit an, mich endlich zu fangen. Amauro tappt blind und gebunden voran.
Ich klackere noch zusätzlich mit den Absätzen, und drehe mich einmal um mich selbst, und sage: "Hier bin ich, hier stehe ich, warm, wärmer, noch wärmer, heiß, heißer, noch heißer..!", und gehe im letzten Moment zur Seite weg.
-"Hättest Du tasten können, hättest Du mich eben gefangen." sage ich in einem Ton, der mein Grinsen dabei für Amauro plastisch greifbar machen müsste.
Der so Gehörnte, geht zum nächsten Fangversuch über, als ich mich nach meinen Worten einmal schnell um mich selbst drehte.
Die Abstände lasse ich bewusst gering, ich kann es mir erlauben. Werde ich übermütig, leichtsinnig? Ach was, ich habe die Sache jetzt total im Griff und unter Kontrolle. Ich bin die Chefin, ich regiere hier, und lasse den blinden Trabanten weiter um mich kreisen, ihn jetzt dabei sogar umtänzelnd.
Ich sehe, wie Amauro´s Hände zucken, er wollte nach mir greifen, denn er ahnte meine Nähe genau, hörte während ich ihn umtänzelte die Absätze, meine Kleidung, doch die Bindung verhindert dies.


Was für ein Spiel, durch die Zeitverlängerung stehen uns noch sage und schreibe 6 Stunden Spielzeit bevor. Ein geradezu episches Spiel, episch lang, episch heiß, episch magisch. Und wir verlieren uns in einem Spiel-Rausch, der noch etliche Stunden andauern wird.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 22.11.2017 (21:16 Uhr) amauro
Ich bin etwas enttäuscht von ihrem Vorschlag. Das Zwischenspiel sollte eine Belohnung für mich sein, weil ich sie gefangen habe um danach weiter zu spielen. Klar sie braucht Motivation, sich nicht fangen zu lassen, wenn es nach dem Zwischenspiel weitermgeht, wie gehabt, fehlt ihr wohl die Motivation. Und sie will dann nur die Restwert spielen. Heisst das, dass dann morgen kein Spiel stattfindet?
Ich bin ratlos. Ich hätte gerne als Zwischenspiel ihre Beine befühlt, vielleicht ihre Schuhe gewechselt. Ich weiß nicht, ob ich Uhr das einfach sagen soll, oder ob das nur die Stimmung zerstört obwohl wir gar nicht wissen, ob es überhaupt zu einem Zwischenspiel kommt, denn ob ich sie fange ist mehr als ungewiss. Unkonzentriert spiele ich weiter.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 23.11.2017 (07:34 Uhr) Amauro
Ich höre, wie sie wieder mit den Absätzen klappert, das kann nur Absicht sein, um mich zu reizen, denn viel zu oft hat sie sich in der letzten Zeit völlig lautlos bewegt. Sie hat dies immer perfekter getan.
Ich taste mich vorsichtig in die Richtung weiter, aus der die Absätze zu hören sind. Sie werden lauter und lauter. Jetzt muss ich einfach nach ihr greifen denke ich. Konzentriert will ich mit den Händen fassen. Dann wird mir bewusst, dass sie mir die auf den Rücken gebunden hat. Das ist mehr als aufregend. Sie hat immer noch hatte die absolute Oberhoheit über mich. Ich hätte nie gedacht, dass mir so eine Spielsituation Spaß macht, aber ich liebe es. Gerade dieses Tuch, mit dem sie mir die Hände auf den Rücken gefesselt hat, macht mir bewusst, wie sehr ich mich in einer anderen Welt befinde. Sie lacht, vermutlich weil sie bemerkt, dass ich versucht habe, die Hände zu benutzen.
Ich gestehe ihr, dass ich es aufregend finde, die Hände benutzen zu wollen in diesem Spiel, sie aber nicht benutzen zu können, weil sie das unterbunden hat. Und schon lässt sie mich das wieder spüren. Diesmal berührt sie mich an meinem Hinterteil. Frauen und die Hinterteile von Männern! Ich versuche ein wenig die Knie zu beugen, um mit den Händen weiter nach unten zu kommen, um ihre Hände an meinem Hinterteil zu fassen zu bekommen. Aber sie lacht nur und ich höre, wie sie einen Schritt von mir weg geht. Ich drehe mich um, versuche sie vor mir her zu treiben, aber wieder höre ich von ihren Schritten nichts mehr. Ob es anders wäre, wenn sie andere Schuhe tragen würde, mit denen sie nicht so leicht schleichen könnte oder machen die Schuhe da keinen unterschied? Die Idee, mit dem Zwischenspiel die Schuhe zu wechseln hat da schon ihren Reiz, man könnte es versuchen, ihr dadurch die Möglichkeit, sich leise zu bewegen zu nehmen. Egal, ich will weiter spielen, immer ihre wunderschönen Beine in den Stiefeln vor meinem geistigen Auge. Es ist ein fast noch intensiverer Eindruck, sie nur zu hören und mich an ihren Anblick zu erinnern, als wenn ich sie tatsächlich sehen würde.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 23.11.2017 (15:37 Uhr) EstherJab
Haha, ich weiche ein ums andere Mal geschickt aus. Die Absätze meiner eleganten Stiefel sind zwar hoch, aber nicht so hoch, als dass ich damit meinen Verehrer nicht raffiniert umschleichen und frech umgehen könnte.
Das Handicap der gebundenen Hände, Amauro gesteht mir, dass er es äußerst aufregend findet, die Hände nicht benutzen zu können. Das ist ja geradezu genial, dass er diese Parabel, als Mann die begehrte Frau zu ergreifen, die sich aber geschickt und ihn dabei neckend all dem entzieht, SELBST derart genießt, und ein zusätzliches Handicap neben der Blindheit dies noch verstärkt. Ein morbides Behagen, einmal mehr, diesmal bei dem Gehörnten selbst. Das ist fantastisch, dies ich geradezu göttlichst genial.

Meinen nächsten Angriff, ich führe ihn am knackigen Hinterteil meines Verehrers aus. Die Versuchung ist nur all zu groß, auch wenn seine Hände ja in der Nähe dieses Angriffs liegen. Darin liegt aber auch ein zusätzlicher Reiz.
Ich wage es, wow, dieser athletische Po, da werden Frauen schwach. Und Amauro versucht, die Knie zu beugen, um mich mit den Händen zu erwischen. Das sehe ich rechtzeitig, und entweiche lachend nur einen Schritt nach hinten, und schon hat Amauro verloren, hihi.
Amauro dreht sich um, geht forsch nach vorne. Will er mich vor sich hertreiben? Eine Taktik die nicht die Schlechteste ist, ich würde es auch so versuchen.
Ich schleiche mal zur Seite, und will nichts mehr von mir hören lassen. Das wird ihn jetzt wahnsinnig machen, dass ich auch gedanklich ihm immer einen Schritt voraus bin, er soll seine Chancenlosigkeit und damit meine Dominanz durchaus spüren, sie gehört zu diesem Gleichnis, dieser Parabel, dass dieses Spiel auch ein wenig die Realität zwischen den Geschlechtern, die Sehnsucht männlicherseits, die "interessierte" Distanz weiblicherseits, den Begehrenden noch foppend, so herrlich wiederspiegelt.

Hm, vorhin hatte ich den Eindruck, dass Amauro etwas enttäuscht war, und seine Suche unkonzentriert wirkte.
Jetzt schießt es mir durch den Kopf: Hatte ich Amauro nicht zuvor eine ganz andere Spielvariante für ein Zwischenspiel wenn er mich gefangen nehmen sollte, vorgeschlagen???
Ja richtig, ich entsinne mich:

"Sollte es Dir doch gelingen, darfst Du entscheiden, mit welchem der beiden Schals Du mir die Augen verbinden willst. Und wenn Du magst, darfst Du selbst entscheiden, ob Du für das Berührungsspiel in diesem Fall selbst die Augen verbunden haben willst -mit dem anderen Schal-, bevor ich dann die von Dir ausgesuchten Schuhe erst finden muss, und Du mir dabei zusiehst. Wie Du DANN im Blindekuh-Spiel den anderen Schal verwendest, ist Deine Sache, denk Dir was aus."

Und nicht dieses jetzt mir jetzt ziemlich -im Vergleich- dusselig vorkommende "Finde den Flur"-Suchspiel.
Meine Güte, was für ein Fauxpas von mir? Ich muss und will das noch mal gerade biegen, dass bin ich dieser so supertaff spielenden Blinden Kuh, das bin ich Amauro schuldig. Aus sicherer Distanz muss und will ich das Wort nochmal ergreifen.

-"Du, ich muss Dir was sagen. Solltest Du mich fangen, Amauro, hatte ich Dir vorgeschlagen, das sinnliche Berührungsspiel an meinen Beinen mit verbundenen Augen zu vollführen, und mir bereits mit dem anderen Schal, mit dem Dir jetzt die Handgelenke gebunden sind, die Augen zu verbinden. Du darfst aber entscheiden, welchen Schal Du für wessen Augen verwenden darfst.
Danach kannst Du die Augenbinde abnehmen, das Paar Schuhe auswählen, welches ich beim Blindekuh-Spiel tragen muss, und dieses muss ich zunächst suchen.
Das "Finde den Flur"-Suchspiel, vergiss das mal, ich bin schon selbst ein bisschen durcheinander, was Wunder, bei diesem total aufregenden, superheißen Blindekuh-Spiel mit Dir. Verzeih mir bitte."

Amauro´s Gesichtszüge hellen sich tatsächlich auf.
Ich führe weiter aus:

-"Aber ein Rollentausch bei Gefangennahme, ich würde drauf bestehen. Damit ich die volle Motivation habe, Dich 12 Stunden lang Blinde Kuh sein zu lassen. Also, such mich, fang mich, ich warte immer noch auf Dich!"

Na, Amauro´s Gesichtszüge hellen sich noch mehr auf, doch er sagt nichts. Was geht jetzt wieder in seinem Kopf vor? Dieser Mann macht mich mal wieder fuchsig. Na warte, ich bin die Herrin hier, wenn jemand den anderen fuchsig macht, dann ich Dich, hier regiere ich.
Ich will mich nicht fangen lassen, obwohl es mich reizen würde, total reizen würde, diese Spielvarianten zu probieren, und dieses Berührungsspiel, wenn mir selbst die Augen verbunden sind, und vielleicht ja auch meinem Verehrer, das wäre megaheiß! Aber ich will diese Parabel weiter auskosten, und Amauro soll noch eine ganze Weile die Hände gebunden haben. Er findet es prickelnd, und ich kann ihn noch perfekter necken und wahnsinnig machen. Also win-win, dann reizen wir das doch mal vollends aus, mein Lieber.

Unser Spiel geht weiter, ich berühre ihn streichelnd, am Rücken, er gluckst auf, wendet sich, ich entgehe spielerisch, seinen minimierten Radius so eiskalt wie feixend ausnutzend.
Doch Amauro genießt meine Hände, die ihn berühren? Fantastisch.
Auch vorne an der Brust, kann ich die Berührung wagen, stets aber wachsam, ein ausfallender Schritt meines Verehrers, kann teuer für mich werden, ich will noch länger so spielen.
Ich spüre bei der Berührung die Brustwarzen dieses Mannes, puuuhh.
Ich umgehe ihn raffiniert, und halte ihm nun von hinten "die Augen zu", wie es eine Frau tut, um ihren Geliebten zu überraschen, nur berühren meine Hände natürlich das Seiden-Dammast-Tuch, ich fühle aber seine Augenlider durch den dichten Stoff, sie sind geschlossen, wie süß.
Natürlich bemerkt Amauro diese Berührung, sein leichter Stöhner, oh la la. Es scheint ihm zu gefallen. Er wendet sich um, meine Hände haben das Tuch an seiner Augenpartie längst wieder verlassen müssen, ich weiche einen Schritt zurück, noch einen, und drehe mich um die eigene Achse, die Schuhe klackern, mein Verehrer kam zwar näher, ich aber weiche seitlich weg.

Wieder komme ich hinter Amauro. Wieder halte ich ihm von hinten "die Augen zu", diesmal hält Amauro inne. Ich erspüre, dass er inne halten wird, meine Berührung auf dem Tuch -die seine Augenlider aber unter dem Tuch durch den sanften Druck meiner Hände erfühlen- genießt und auf sich wirken lässt.
Ich stehe hinter ihm, er nutzt diese Situation nicht aus, um plötzlich die Arme nach hinten heraus irgendwie zu "strecken", erreichen könnte er mich ehedem sowieso nicht, das ist anatomisch unmöglich.
Meine Hände "massieren" jetzt sehr sanft, seine Augenlider, die unter dem Tuch geschlossen sind. Ich finde das aufregend, und sehr sinnlich, ein weiteres Zwischenspiel. Eine Sinnlichkeit, ein Zusammenspiel zwischen uns, eine gewisse Zärtlichkeit und viel Gefühl, verstärkt dadurch, dass ihm eben die Augen verbunden sind.
Nur Spiele mit verbundenen Augen, besitzen einer derartige Magie, wie jetzt dieser Moment einmal mehr zeigt.
So geht es einige Minuten, dann verlassen meine Hände ´seine Augen´, das Tuch, dass im Obermaterial reine Seide besitzt, und somit seinen Augenlidern wie meinen Fingern nicht unangenehm im Tragen, wie im Berühren ist. Wieder göttliche Momente, doch unser Spiel geht weiter.

Amauro hastet mir nach, ich tippele jetzt einfach mal so lautlos wie möglich davon. Im möbliert gelassenen Teil des Wohnbereichs, auf dem Sofa, auf einem der Kissen hatte ich ein leicht-luftiges, buntes Seidentuch deponiert, dies kommt jetzt zum Einsatz.
Zum Augenverbinden ist dieses Tuch, ein leichtes Tüchlein mit durchsichtigem Gewebe nicht geeignet, doch es ist hier und jetzt auch nicht dafür gedacht.
Ich nähere mich wieder Amauro, dem die Augen verbunden und die Handgelenke gebunden sind, tapfer sucht er immer noch nach mir. Hinter ihm, eine Hand mit dem Tuch über seinen Kopf haltend, das Tuch vor seinem Gesicht, und er geht diesem Stoff ´entgegen´, der somit auf sein Gesicht ´fällt´. Amauro ist absolut irritiert, stöhnt leicht auf, ich merke seine Konfusion sogar hinter ihm stehend, und habe meinen Spaß.
Ich ziehe das Tuch schnell weg, und entfliehe. Amauro kommt nicht hinterher. Ich kombiniere etwas, die nächste Berührung durch meine Hand, von hinten an seiner Wange.
Die Wärme seines Gesichts ist atemberaubend, er glüht, und das ja seit Stunden, das Spiel ist heiß und hält uns seit heute Mittag in seinem Bann.
Mit einer der Tuchspitzen touchiere ich seinen Nacken, ich will ihn wahnsinnig machen. Amauro dreht sich, ich schleiche weg, und klackere während einer Drehung um die eigen Achse mit den Absätzen. Er erwischt mich nicht, hätte es aber vielleicht wenn er hätte tastend greifen können, was ich ihm auch noch frech sage.
Ich brenne ein Feuerwerk ab: Berührung mit der Hand, mit dem Tuch, Drehungen die er hören muss, und bewusstes Schuhgeklacker, in stetigem Wechsel. Inklusive Zurufen, die ihn provozieren sollen: "Fang mich doch!"

Wie lange soll ich seine Hände gebunden lassen? Er genießt es scheinbar, es ist offenbar für ihn so gar ein perfektes Spiel. Ich aber will für mich selbst etwas mehr Herausforderung, mehr Feuer für mich, mit dem ich spiele und mich gar daran verbrennen könnte.
Doch noch halte ich an seiner Fesselung fest. Ich könnte sie lösen, jederzeit. Aber Amauro soll mich so noch ein bisschen suchen, ich fühle seine Lust, so weiter zu spielen, diese Herausforderung für ihn, mich doch noch zu überraschen und zu fassen.
Na warte. Ich halte Dich im Spiel, Du wirst nicht wissen wie Dir geschieht, und ich habe noch lange, lange, lange nicht genug.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 24.11.2017 (08:14 Uhr) Amauro
Sie scheint bemerkt zu haben, dass sich über ihren Vorschlag zum Rollentausch enttäuscht bin, obwohl ich es mir nicht anmerken lassen wollte. Es ist auch diese Sensibilität für die Gefühle anderer, die mich an ihr so fasziniert. Gerade weil sie diese Sensibilität besitzt, weiß sie auch genau, wie sie es anstellen muss, mir das Spiel zu erschweren, mir aber trotzdem Spaß zu machen. Wohl deshalb modifiziert sie das Spiel.

Jetzt lässt sie dieses unglaublich erregende Spiel mit ihren Beinen zu. Allerdings möchte sie, dass ich zunächst ihr ebenfalls dazu die Augen verbinde. Sie scheint es zu genießen, wenn ich sie berühre, will aber dazu die Augen verbunden haben. Und das Schönste ist, sie setzt mir kein zeitliches Limit dabei. Aber sie besteht auf dem Rollentausch, falls ich sie fange, dass sie eine Motivation hat, mit mir zu spielen und mir auszuweichen. Nachdem sie offensichtlich darauf brennt, sich selbst die Augen verbinden zu lassen, ist das schwierig zu verstehen. Aber ich lass es im Raum stehen. Zu verlockend ist dieses Angebot.
"Wenn wir das Spiel zu spielen, ist es wirklich eine Belohnung für mich, wenn ich dich fange. Ich geh mal davon aus, dass es für dieses Zwischenspiel kein zeitliches Limit gibt mit Ausnahme der 12 Stunden" frage ich in den Raum, aber es ist eher eine Forderung an sie.

Ich freue mich so sehr darüber, die Chance zu bekommen, ihre Beine zu streicheln dass ich ein weiteres Mal nicht konzentriert bin. Jetzt spüre ich völlig überraschend ihre Finger auf meinem Rücken. Ich drehe mich um, aber natürlich ist sie längst wieder weg. Sie zeigt mir deutlich, wie sehr sie mich in der Hand hat, seit mir die Hände auf den Rücken gebunden hat. Denn schon berührt sie mich vorne an der Brust. Sie berührt sogar meine Brustwarzen. Das kann natürlich nicht kalt lassen, es ist ausgeschlossen, dass sie das nicht mit voller Absicht macht. Aber in diesem Spiel verschieben sich die Werte. Was gefällt, ist erlaubt. sie scheint das genau so zu sehen, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie meine die Brustwarzen berühren würde, wenn ich die Augen nicht verbunden hätte.

Schon ist sie wieder weg. Ich lache und freue mich. Dieses Spiel mit ihr ist so schön. Jetzt plötzlich kommt sie von hinten und legt ihre Hände auf den Schal, als wollte sie mir die Augen zu halten. Das ist nun wirklich völlig überflüssig, denn dieser Schal verhindert seit Stunden absolut perfekt, dass ich auch nur die kleinste Kleinigkeit sehe. Instinktiv mache ich die Augen auf sehe natürlich genauso wenig wie zuvor. Aber die Absicherung, dass ich wirklich gar nichts sehen kann mach die Sache noch aufregender. Ich drehe mich um. Ein weiteres Mal die völlig falsche Reaktion, denn zu fassen bekäme ich sie doch nur mit meinen auf dem Rücken fixierten Händen und sie muss ja hinter mir stehen. Aber natürlich ist sie schon wieder weg. Sie lässt mich ihre Schuhe hören. Und völlig überraschend ist sie wieder hinter mir, berührt wieder von hinten meine Augenpartie mit ihren Händen. Diesmal versuche ich es anders. Ich bleibe stehen, will ihr zeigen, dass sie nicht weg zu rennen braucht. Sie ist unglaublich sensibel und streicht mir über das Gesicht, aber ihre Haut ist von meiner immer noch durch das Tuch getrennt. Ich bleibe einfach stehen und genieße. Es ist so anders, von ihr berührt und gestreichelt zu werden, während ich absolut blind bin. Es wird alles viel intensiver. Nie zuvor habe ich etwas Vergleichbares gespürt. Ich frage mich, wie sie es empfinden würde, wenn ich mir die Augen verbinde und sie anschließend an den Beinen berühren würde. Ob das für sie auch umso vieles aufregender und anregender wäre, wie ihre Berührungen für mich sind, seit sie mir die Augen verbunden hat? Ich bleibe einfach stehen und genieße ihre Berührungen. Ich weiß nicht wie lange es geht. Aber viel zu schnell verlassen ihre Hände wieder meine Augenpartie.

Also geht das Spiel weiter. Ich drehe mich um, um in Ihrer Nähe zu bleiben.
Ich höre mehr das Rascheln meiner eigene Kleider, als ihre Schritte. Es ist ein Teufelskreis. Entweder bleibe ich stehen und höre und fühle, wo sie sich hin bewegt, das gibt ihr aber Gelegenheit, sich zu entfernen oder ich versuche mich zu bewegen, muss mich dann aber so sehr auf meine eigenen Schritte konzentrieren, dass ich weder höre noch fühle wo sie sich befindet. Ich weiß nicht was sie gemacht hat, denn plötzlich spüre ich etwas leichtes, seidenes vor dem Gesicht. Zunächst befürchte ich, dass es ein Spinnennetz sein könnte. Aber das ist ausgeschlossen, es hat fast schon klinisch sauber bei ihr ausgesehen, als ich gekommen bin und die Räume sind so hoch, da kann es in Augenhöhe keinesfalls ein Spinnennetz geben. Instinktiv stöhne ich auf. Ich weiß nicht, was es ist, was mich da berührt. Sie lacht. Dann zieht sie dieses unbekannte Etwas über meinen Kopf. Es muss ein sehr dünnes Tuch sein. Wieder ist sie weg. Sie hat mich auch nach Stunden des Spieles wiederum so irritiert, dass ich hier nicht hinterherkomme.

Dann spüre ich ihre Hand auf meiner Wange. Gleichzeitig diese leichte Berührung eines Stoffs im meinem Nacken. Ich drehe mich um, ich habe immer noch nicht gelernt, dass ich sie eigentlich im "Rückwärtsgang" viel eher erwischen würde. Ich spüre ihre Nähe, kann aber nicht ausmachen, wo sie sich befindet. Dann spüre ich, wie ihre Nähe irgendwie entschwindet.

"Wenn du jetzt die Arme ausgestreckt hättest, hättest du mich gefangen" sagt sie lachend. Ich lache mit. Ob sie weiß, um wie viel intensiver unser Spiel nochmals geworden ist, seit sie mir unerlaubt die Hände gefesselt hat?

Jetzt startet sie eine richtige Offensive. Ich spüre ihre Hand mal an einem Körperteil, mal an einem andern. Mal spüre ihre Haut direkt auf meiner Haut, dann wieder getrennt durch diesen dünnen Stoff . Dann wieder höre ich Schuhgeklapper und spüre sie nicht. Immer wieder ruft sie aus sicherer Entfernung "Fang mich doch". Ich lache und versuche ihr hinterher zu kommen, ihr Spieltempo aufzunehmen. Offensichtlich verlässt sie genauso wenig die Lust an diesem Spiel wie mich.
Ein weiteres Mal ruft sie: "Fang mich doch. Fang mich doch. Ich habe noch lange, lange, lange nicht genug davon mit dir blinde Kuh zu spielen."

Das ist aufregend. Auch die geringste Wahrscheinlichkeit, dass sie mir in absehbarer Zeit die Augenbinde abnimmt hat sie dadurch negiert. Irgendwie gehört auch das zum Spiel, sicher zu sein, dass die Situation andauert. Alles andere wäre nicht perfekt. Und ich stachle sie ebenfalls an, mich weiter in dieser Situation zu halten:
"Ich werde dich natürlich fangen" sage ich im Brustton der Überzeugung. "Die einzige Chance, die du hast, liegt darin, dass ich meine Hände nicht dazu benutzen kann, dich zu fangen. Es wäre ja gar keine Herausforderung, dieses Spiel, wenn du mir die Hände nicht auf den Rücken gebunden hättest."

Ich höre sie nur lachen. "Nie und nimmer wirst du mich fangen" sagt sie aus sicherer Entfernung. Ich mache mich auf den Weg in die Richtung, aus der ich sie höre. Ich lasse jegliche Vorsicht außen vor und gehe einfach in ihre Richtung, als ob ich meinen Weg sehen könnte. Ich höre ihr Lachen, dass immer wieder aus einer anderen Richtung kommt. Ich ändere meine Richtung, immer dann wenn ich sie wieder an anderer Stelle lachen höre. Dieses Lachen ist so schön. Man kann sich so sehr darin verlieren, wenn man nichts sieht.

Dann plötzlich stoße ich mit einem Fuß etwas zur Seite. Es klappert, ähnlich wie dann, wenn sie mich ihre Schritte hören lassen will. Das muss einer der Schule gewesen sein, die ich vorher ertastet habe. Sie müssen noch irgendwo hier herumgestanden haben.

"Wenn du dir so sicher bist, dann können wir es ja ein wenig schwieriger für dich machen, zieh die Schuhe an, die ich gerade angestoßen habe. Die höheren Absätze werden dir zu schaffen machen."

Die Vorstellung, dass sie jetzt andere Schuhe anzieht und ich noch nicht einmal weiß, ob es Stiefel oder Pumps sind, macht mich rasend. Aber gerade diese Unwissenheit ist das aufregende an unserem Spiel. Ich kann noch nicht einmal die Hände benutzen, um den Schuh, den ich eben mit dem Fuß berührt habe, zu erfühlen. Auch so ein perfektionierender Effekt ihrer Idee, mir die Hände zu fesseln. Aber es wäre toll, wenn es keiner der Stiefel wäre, denn wenn ich sie dann tatsächlich fange und ihre Beine berühren darf, könnte ich ihre Waden unter der Strumpfhose viel intensiver spüren als durch das Leder eines Stiefels. Ich setze noch einen drauf:

"Wenn ich dich fange, bevor ich beginne, dich zu streicheln, verbinde ich dir natürlich die Augen. Mit diesem Stoff, mit dem du mich die ganze Zeit foppst binde ich dir die Hände genauso auf den Rücken, wie du es jetzt mit mir gerade machst."

Die Vorstellung, in diese neue Dimension des Spieles einzutreten erregt mich. Ich muss die Augenbinde dazu ja nicht abnehmen. Ich kann sie erfühlen solange ich will, ich muss sie nur eben fangen und dass ich das schaffe ist, da hat sie wirklich recht, extrem unwahrscheinlich, solange sie nicht unvorsichtig wird oder das Spiel etwas schwieriger für sie wird. Das Spiel ist aufregend, ja erregend, von daher wäre es nicht schlimm, wenn ich in diesen nächste Phase des Spiels nicht käme. Trotzdem will ich sie provozieren, das Spiel für sich selbst schwieriger zu machen und unvorsichtiger zu werden. Prompt kommt natürlich auch ihre Reaktion:

"So hohe Absätze, dass du mich fangen würdest gibt es gar nicht" sagt sie im Brustton der Überzeugung.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 24.11.2017 (15:41 Uhr) EstherJab
Jetzt sagt mir dieser Mann doch -in seiner Situation!- im Brustton vollster Überzeugung: "Ich werde dich natürlich fangen, die einzige Chance, die du hast, liegt darin, dass ich meine Hände nicht dazu benutzen kann, dich zu fangen. Es wäre ja gar keine Herausforderung, dieses Spiel, wenn du mir die Hände nicht auf den Rücken gebunden hättest."
Das wagt er tatsächlich zu sagen, und natürlich so, dass es mich herausfordern soll, dass es mich kiebig machen soll, mich reizen und provozieren soll.
Das gebe ich gleich mal zurück, wie es eine Frau bei einem Mann nun mal tut, ich lache nur, ich lache nur laut auf. Und sage dann:
-"Nie und nimmer wirst Du mich fangen!", natürlich in einem sehr hochnäsigen Ton versteht sich., und aus sicherer Entfernung, damit nichts anbrennt.

Amauro bewegt sich sogleich in meine Richtung, aus der er die Worte hörte. Und er scheint offenbar kaum noch Rücksicht auf sich selbst zu nehmen, er muss ja auch einiges wagen, um mich fangen zu können. Und das gefällt mir ungemein, so muss das auch sein, die männliche Blinde Kuh muss alles erdenklich versuchen, um der Begehrten endlich habhaft zu werden. Ja, so setzen wir das Gleichnis perfekt um: Ich tue alles um nicht gefangen zu werden und meinen Häscher zu irritieren und zu foppen, er tut alles, um die Begehrte endlich zu fangen, die so begehrte endlich in den Händen zu haben.

Meine Richtungswechsel müssen noch viel abrupter und damit überraschender für Amauro kommen, er muss mich fast zugleich von links, rechts, vorne und hinten hören, vermuten, spüren. So bekommen wir den richtigen, zackig-spritzigen Drive in unser Spiel, und die Blinde Kuh wird heiß-schwindelig in den totalen Irrsinn gespielt.
Und Amauro geht darauf ein! Was bleibt ihm auch anderes übrig, und er spielt seine Rolle so stark, so supergeil, auf jedes Lachen von mir reagiert er, wendet sich um, tappt hin und her. Toll, so muss das sein. Und wir spielen, als wenn wir gerade erst begonnen haben. Unglaublich. Uns macht das Spiel derart Spaß, und ist zugleich so prickelnd-anregend-knisternd, längst sind wir im Rausch eines perfekten Blindekuh-Spiels "Männliche Blinde Kuh sucht die sehende Dame seines Herzens".

Amauro stößt mit einem Fuß jetzt gegen einen Schuh der 4 Schuhpaare, die ich hier herbrachte, damit er eines auswählt, falls ich doch noch die Blinde Kuh sein müsste und ich mir dieses Paar dafür anziehen muss.
Es sind die schwarzen Pumps mit sehr gewagt hohem und schmalem Absatz, höher als der meiner Stiefel, die ich jetzt trage, und was das angeht, nur getoppt durch die schwarzen Stiefel mit den Mega-Absätzen. Sollte Amauro diese für ein eventuelles Blindekuh-Spiel mit mir auswählen, wäre dies die gewagteste und gefährlichste Variante für mich, es würde ein Blindekuh-Spiel für mich massiv erschweren, insbesondere in einer ersten Phase nach etlichen Drehungen um die eigene Achse um mich völlig orientierungslos zu machen.
Aber es sind die schwarzen Pumps, auch gewagt, auch elegant und sexy mit ihren hohen, schmalen Absätzen.
Und Amauro sagt in meine Richtung:

-"Wenn du dir so sicher bist, dann können wir es ja ein wenig schwieriger für dich machen, zieh die Schuhe an, die ich gerade angestoßen habe. Die höheren Absätze werden dir zu schaffen machen."

Boah. Uh, das ist eine mich provozierende und total überraschende Aufforderung. Sind das wieder Amauro´s Psycho-Spielchen, mich aus der Reserve zu locken, und mich zu Leichtsinn und Fehlern zu verleiten. Und er spielt damit, dass ich aus meiner Überlegenheit, von der ich so überzeugt bin, seinen Aufforderungen das Spiel für mich ggf. zu erschweren, deshalb nicht widerstehen kann.
Aber auch darin liegt der Reiz des Spiels: Ich bin in einer überlegenen Position, er hingegen ist schon durch seine "Blindheit" sehr stark eingeschränkt. Jede Ablehnung einer Erschwernis für mich, wäre FEIGE, und genau darauf spekuliert womöglich Amauro. Herrgott noch mal, dies sind die Momente im Spiel, in denen MICH der Herr quasi in der Hand hat. Aber ich kann es einmal mehr diesem blinden Stier nicht abschlagen.

Aber Amauro soll nicht wissen, welche Schuhe dies sind. In mir reift ein geradezu teuflischer Gedanke.
Doch Amauro sagt noch etwas, was die Provokation und unser Spiel jetzt weiter auf eine geradezu unfassbar Spitze treibt:

-"Wenn ich dich fange, bevor ich beginne, dich zu streicheln, verbinde ich dir natürlich die Augen. Mit diesem Stoff, mit dem du mich die ganze Zeit foppst binde ich dir die Hände genauso auf den Rücken, wie du es jetzt mit mir gerade machst."

Uuuhh, mir wird direkt schwindelig, bei seinen Worten. Sollte ich mich bei einer Gefangennahme wirklich in diese überaus prickelnde Situation begeben? Ich werde jetzt selbst wahnsinnig. Denn zum einen will ich mich heute absolut nicht fangen lassen, zum anderen wäre aber diese Spielsituation bevor das eigentliche Blindekuh-Spiel mit mir als Blinde Kuh beginnen würde, derart reizvoll für mich, das ich jetzt fast von meinen Empfindungen her explodiere. Zwar hätte ich den schwarzen Satin-Schal als Bindung für meine Handgelenke vorgezogen, dennoch:
Alles würde in eine neue, geradezu göttliche Dimension geraten, wenn uns beiden die Augen verbunden wären, er mich an den Waden berührt, und ich noch gebunden wäre. Ich müsste ihn gewähren lassen, wäre ihm ausgeliefert, mehr noch als er mir jetzt ausgeliefert ist.

Das ist alles rein hypothetisch, wird mir, die ich in diesen Gedanken versank, jetzt aber klar. Ich lasse mich nicht fangen, nicht hier und heute, mögen die Forderungen Amauro´s noch so reizvoll sein. Er bringt mich durcheinander, will meine Überzeugung von meiner totalen Überlegenheit provokant ins Wanken bringen.
Ich muss die Kontrolle jetzt 100%ig wieder erlangen, er darf meine Verunsicherung keinesfalls bemerken, in diesem kleinen Psycho-"Krieg", den ein solches Blindekuh-Spiel wie wir es spielen -wobei: ist nicht jedes Blindekuh-Spiel selbst auf Kindergeburtstagen nicht auch immer irgendwie mit einem "Psycho-Krieg" verbunden?- ist auch ein psychologisches "Ringen", das ist gar der elementare Punkt dabei, gerade im Spiel Mann/Frau.
Ich versuche die Oberhand zu erlangen, in dem ich im absoluten Ton der Überzeugung sage:

-"So hohe Absätze, dass du mich fangen würdest gibt es gar nicht!"

Nur zu. Ich nehme jede Herausforderung an von Dir. Du fängst mich niemals, auch nicht in diesen Pumps, die mein Entweichen etwas schwerer machen könnten, zumal ich auch sehr schnelle, abrupte Positionswechsel vollführen muss.
Ich nehme mir leise diese Pumps, Amauro steht etwas entfernt von mir, und ich sehe, wie er versucht, hochkonzentriert, jeden Laut mitzubekommen, jedes Geräusch dahin gehend akribisch zu analysieren, was ihm Aufschluss über diese Schuhe gibt, bwz. darüber was ich gerade tue. Tja, und ich beobachte ihn dabei, wie er mich lauschend "beobachtet", wir umschleichen uns gegenseitig im sprichwörtlichen Sinn, auch das eines dieser irgendwie erquickenden Spielchen im Rahmen unseres Blindekuh-Spiels.

Ich sage nichts. Amauro soll genau hören, er muss anhand der Geräuschkulisse mein Tun identifizieren. Und das ich das will, brauche ich auch nicht zu sagen, das spürt er einmal mehr instinktiv. Angestrengt versucht Amauro, jede Geräuschnuance jetzt wahrzunehmen, und ich bemerke seine sich steigernde Erregung dabei.
Denn zunächst ziehe ich mir die hellgrauen Stiefel mit hohem Absatz aus -wenn auch nicht so hoch wie die der Dunkelblauen geschweige denn der Schwarzen-. Hierzu ziehe ich den Reißverschluss des ersten Stiefels den ich ausziehe bewusst und damit provokativ langsam herunter. Ich ziehe ihn wieder hoch, langsam, ganz langsam. Dann ziehe ich ihn wieder runter, wiederhole dieses Spiel aber noch ein paar Mal.
Amauro´s Mund, offen, er schließt ihn nur, um schlucken zu können, denn schlucken muss er nun erst mal. Ha, als Frau erkenne ich natürlich genau die Erregung meines blinden Galans. Wow, jetzt habe ich meinen Verehrer wieder in der Hand.
Mit dem zweiten Stiefel wieder das gleiche Spiel, dann streife ich die Stiefel ganz bewusst so von den Füßen die von den Strümpfen umhüllt sind, das dieses Knistern Amauro bewusst irritieren und aufregen soll.
Sein Gesichtsausdruck bestätigt mir das auch noch ganz wunderbar.
Die Pumps versuche ich nun ebenso geräuschvoll -soweit dies möglich ist- anzuziehen, meine Füße gleiten in diese Schuhe. Uh, ich wachse. Die Absätze sind schon ein anderes Kaliber, ich muss mich schnell eingewöhnen. Mir wird aber klar, dass sich die Spielsituation, das Spielgefühl für mich etwas verschieben wird.
Und mir wird eiskalt klar, dass das Amauro in diesen Momenten ebenso klar ist. Wieder so ein heißes psychologisches Spiel. Ich werde einmal mehr wuschig im Kopf.

So, fertig. Hm, ich klackere mal mit den Absätzen. Es ist anders, vorhin das war "massiver", jetzt klingt es etwas , hm, ich würde sagen.. "feiner".
Ha! Das macht es aber auch für Amauro etwas schwerer, da er noch genauer hören und wahrnehmen muss. Gleicht sich das aus? Eher nicht, denn Amauro kommt sofort auf mich zu. Äih, ich muss mich sofort auf ein ´neues´ Ausweichen einstellen, und das ist jetzt sofort und schnell ein fast waghalsiges Unterfangen. Diese eleganten Schuhe sind eigentlich ja nicht für ein Spiel wie Blinde Kuh gedacht, bei dem die sehende Spielerin auch mal schnell und abrupt Positionswechsel hinbekommen muss.

Es gelingt mir -fast wankend und fast umknickend- Amauro zu entgehen. Ist dies Speichel in seinem Mundwinkel? Scheint so. Das Spiel geht in eine weitere, neue Phase.
Der Preis, den die Blinde Kuh bei einer Gefangennahme erhält, bietet offenbar einen totalen Anreiz, jetzt alles erdenkliche zu unternehmen, mich zu fangen. Nicht nur ein langer, heißer Kuss, wie mir vorschwebte, sondern ein aufregendes Berührungsspiel, bei dem uns beiden die Augen verbunden sind, und mir die Handgelenke noch zusätzlich, dann eine Schuh-Suche für mich, dann ein Schuhwechsel, und ich muss dann die Blinde Kuh sein.
Doch Amauro hat dafür "nur" bis Mitternacht Zeit. Und fangen lassen will ich mich hier und heute keinesfalls.

Ich versuche mich schnell an die neuen Schuhe zu gewöhnen, und die schnellen, permanenten Positionswechsel und teils gar reflexartigen Ausweichbewegungen zu perfektionieren. Fast hätte mich Amauro gerade erwischt, doch seine Handicaps, sie bleiben entscheidend größer. Ich knicke fast um, ich muss jetzt doch noch wesentlich konzentrierter und konsequenter spielen, das hat Amauro jedenfalls geschafft.
Ich komme hinter ihn, und ziehe an einem der Tuch-Enden, das von meiner Warte aus linke Tuch-Ende, Amauro muss den Kopf fast in den Nacken legen. Und geht RÜCKWÄRTS direkt auf mich zu! Damit hat er seine Taktik, sein Spielverhalten jetzt geändert, und der Rücken dieses Mannes ist jetzt nur noch ca. 30 Zentimeter von mir weg, und kommt immer näher.
Ich kann nur noch ebenfalls rückwärts jetzt entkommen, rückwärts, schnell, und das auf den Dingern?
Waahh!
Ich fall fast hinten über, kann mich gerade noch fangen, und entkomme nach eineinhalb Schrittchen nach hinten, dann noch seitlich wegtippelnd.
Das war mega-knapp, und das ist Amauro auch bewusst:
-"Fast hätt ich Dich gehabt!"

Ja das stimmt.
-""Fast" reicht aber nicht!"
Entgegne ich, und mein Verehrer schreitet zügig tapfer wieder in meine Richtung. Es ist leichter, wenn ich jetzt in einem größeren Bogen um ihn herum komme, dabei drehe ich mich auf meinem Weg einmal um die eigene Achse, ein leichtes Klackern, Amauro hört dies, ändert seine Richtung, und ich komme noch leichter dadurch hinter ihn.
Wieder ziehe ich an einem Tuch-Ende, nicht so heftig, die Augenbinde soll natürlich in ihrer perfekten Position die Augen Amauro´s absolut perfekt abdeckend bleiben. Mit der anderen Hand streichele ich seine Schulter.
Amauro lässt sich fast nach hinten fallen, ich schreie auf! Kreischend laufe ich, fast dabei strauchelnd, zur Seite weg, Amauro verfehlt mich um gefühlte Millimeter. Er wendet sich um 90Grad genau in meine Richtung, und setzt mir nach. Erstmals muss ich richtig laufen, und das auf diesen Schuhen, oh nein. Fast knicke ich um. Dies sind keine Laufschuhe.
Ich wage noch nicht mal eine Drehung jetzt. Das Spiel ist in einer neuen Dimension angelangt, es wird für mich gefährlicher, das ist klar.
Aber das ganze wird somit auch heißer, für mich, für ihn.

So, etwas Abstand, ich steh still da, Amauro wendet sich in eine falsche Richtung. Ich überlege, wir spielen, als ob wir gerade erst begannen, obwohl schon so viele Stunden vergingen, und sage es dann:

-"Ich will die Zeit unseres Spiels noch einmal verlängern. Nicht bis 12 Uhr Mitternacht. Geht es nach mir, spiele ich mit Dir die gesamte Nacht lang Blinde Kuh, bis um 6 Uhr morgens.
Ich verlängere damit unsere Spielzeit um 6 Stunden.
Solltest Du mich fangen, würde dies -sollte ich Dich nicht so schnell fangen- auch meine Zeit als Blinde Kuh gegebenenfalls erheblich aufstocken. Und für das Zwischenspiel hätten wir dann auch erheblich mehr Zeit. Okay?"

Amauro sagt nichts, was bedeutet sein Stirnrunzeln? Da ich mich nicht fangen lassen werde, verlange ich fast unmenschliches. Aber ich habe mich längst in einen Rausch gespielt.
Aber wie ist das mit ihm, den ich in seiner "blinden Hölle" nun aus sicherem Abstand umschleiche?


--

Hallo Amauro,

am Wochenende habe ich leider wenig Zeit. Lasse Dir selbige also bitte bei Deinem Eintrag.
Unser KK ist unsagbar klasse. Ich hoffe, Du siehst es genauso.
Da hat man richtig wieder Lust darauf, Blinde Kuh zu spielen.
Die Trendwende will ich alsbald nach 1-2 Einträgen meinerseits einleiten. Mir gehen langsam die Ideen aus, "Dich" zu foppen, ohne dass es repetativ wird.

VlG Esther
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 26.11.2017 (12:13 Uhr) amauro
Auf meine Frage, ob sie die Schuhe, gegen die ich gestoßen bin, anzieht, sagt sie nichts. Aber ich höre, wie sie den Reißverschluss an ihren Stiefeln aufzieht. Ich bleibe stehen, es wäre unfair, sie jetzt zu jagen, während sie ihre Schuhe wechselt. Ich höre, wie sich zweimal ein Reißverschluss bewegt. Dann ein 3. ein 4. und plötzlich ein 5. Mal. Ich hatte geglaubt, die ersten beiden Töne kämen davon, dass sie an ihren bisherigen Stiefeln den Reißverschluss öffnet und dann neue Stiefel anzieht und die Reißverschlüsse schließt. Denn ich weiß ja nicht, welche Schuhe sie anzieht. Aber das kann nicht sein, warum dann fünf Mal dieser ton? Sie will mich also ein weiteres Mal verwirren und spielt offensichtlich mit den Reißverschlüssen. Dadurch macht sie es mir unmöglich, zu erkennen, ob sie nun Stiefel oder Pumps anzieht. Diese Ungewissheit ist aufregend, sie macht mich völlig wuschig. sie weiß wirklich, wie sie mich wuschig macht, wie sie immer neue unbekannte Größen i dieses Spiel bringt. Na warte, wenn die Revanche kommt, werde ich es dir heimzahlen, denke ich. Solange ich sie nicht fange, habe ich auch keine Chance, in Erfahrung zu bringen, welche Schuhe sie sich anzieht. Denn solange mir die Hände auf dem Rücken gefesselt sind und ich sie nicht fange, kann ich ja nicht ertasten, was für Schuhe sie anhat. Theoretisch wäre sogar möglich, dass sie weiter mit ihren bisherigen Stiefeln spielt und nur mit dem Reißverschluss gespielt hat, um mich zu verwirren.

Dann bewegt sie sich wieder, ich höre den Ton ihre Schuhe. Sie muss die Schule gewechselt haben, denn es hört sich anders an. Die Absätze können nicht mehr so massiv sein. Der Ton ist feiner, höher, das kann nur von sehr schmalen Absätzen herkommen. die Stiefel die sie bisher getragen hat, waren sehr elegant, aber sie waren im Grunde genommen gerade noch alltagstauglich. Dagegen gibt es Schuhe, die frau nicht den ganzen Tag über anzieht, die frau nur auf eine Abendveranstaltung trägt. Ich stelle mir vor, dass sie jetzt solche Schuhe trägt. Das nützt mir aber auch nichts, denn wenn ich mich richtig erinnere, hatten sowohl Stiefel als auch Pumps schmale hohe Absätze und beide Arten von Schuhen könnte Sie zum Beispiel zu einem Konzertbesuch tragen. Aber etwas ist klar, sie hat nun höhere Absätze als vorhin. Ich stelle mir vor, wie dies ihre Beine noch attraktiver macht. Frauenbeine müssen lang sein, lang insbesondere durch Absätze. Das macht sie attraktiv. die Waden formen sich dadurch so perfekt.

Das Spiel geht also weiter, ich fange an, mich in ihre Richtung zu bewegen. Ich versuche es möglichst rasch zu tun, solange sie sich noch nicht an die neuen Schuhe gewöhnt hat. Ob es ihr gelingt, mit diesen Schuhen so lautlos zu gehen, wie sie es mit den Stiefeln geschafft hat? Ich müsste sie längst erreicht haben, aber fast schon wie erwartet, ist da wieder nichts, wo ich sie vermutet habe. Mein Aktionsradius ist ja nach wie vor eingeschränkt, da ich die Hände und Arme nicht benutzen kann. Plötzlich spüre ich, wie von hinten jemand an den Tuchenden meiner Augenbinde zieht. Hoffentlich zieht sie nicht zu sehr, es wäre richtig blöd, wenn Sie mir jetzt die Augenbinde von den Augen ziehen würde, es wäre enttäuschend, wenn ich plötzlich auch nur ein wenig sehen könnte. Das würde das komplette Spiel zunichte machen. Instinktiv lege ich den Kopf in den Nacken, damit das Tuch nicht verrutscht. Gleichzeitig gehe ich rückwärts, um sie mit meinen auf dem Rücken fixierten Händen zu fassen zu bekommen. Ich höre hektisch tippelnde Schritte. Ich setze rückwärts nach. Nach 4 Schritten gebe ich auf. Es muss ihr ein weiteres Mal gelungen sein, unbemerkt zur Seite zu treten. Aber ich muss sie fast erreicht haben. Ich höre ihren Atem, der eher stoßweise und unregelmäßig ist, wie bei jemandem der etwas aufregendes erlebt oder außer Puste gerät. Ich kann aber nicht ausmachen, ob sie rechts oder links von mir ist. Atmen ist etwas anderes als Absatzklackern viel undeutlicher und viel unbestimmter.

Ich versuche sie zu einer Reaktion zu provozieren und sage in die Lichtlosigkeit vor mich hinein, dass ich sie fast gefangen hätte. ich höre leise sich entfernende Schritte, bevor sie mir zustimmt und meint, ich hätte sie aber nur fast erreicht und das reiche nun mal nicht. Da hat sie recht. Sie sagt es ein wenig triumphierend, wohl weil sie es auch mit diesen Schuhen schafft, mich einerseits aus unmittelbarer nähe zu reizen, sich aber andererseits nicht fassen zu lassen. Dann höre ich wieder Schritte. Mit diesen neuen Schuhen ist es irgendwie schwieriger auszumachen, wo und wohin sie sich bewegt. Unerwartet spüre ich, wie sie wieder hinten an einem Tuchende zieht und gleichzeitig meine Schulter berührt. Sie liebt es wirklich, mit dem Feuer zu spielen. Oder bin ich so vollkommen unfähig, sie zu fangen, so wie sie mich verpackt hat, dass das kein Risiko für sie darstellt? Ich lasse mich nach hinten fallen. Diesmal scheint es wirklich so knapp zu sein wie nie zuvor, denn sie kreischt erschreckt auf. Dann wieder ihre hektischen Schritte. Ich versuche instinktiv nachzusetzen, aber die mir von ihr beigebrachten Handicaps hindern mich daran, sie zu fangen. Trotzdem höre ich viele Schritte. Sie geht offensichtlich auf Nummer sicher und versucht Abstand zwischen uns zu bringen.

Dann erklärt sie mir aus sicherer Entfernung, dass sie das Spiel nochmals verlängern will. Sie will die ganze Nacht mit mir spielen. Ich merke langsam, wie mich die Kondition verlässt. Außerdem hatte ich mich darauf gefreut, sie morgen bei mir begrüßen zu können und ausgeruht ein völlig neues Spiel von null an zu beginnen. Andererseits will ich das Spiel nicht beenden, solange ich so viel Spaß daran habe und sie es offensichtlich auch genießt, mit mir zu spielen. Also mache ich einen anderen Vorschlag:

"Ich habe nichts dagegen, wenn wir das Spiel heute verlängern, ich hatte versprochen, dich so lange zu suchen, bis ich dich fange oder du keine Lust mehr hast. Also suche ich dich notfalls auch bis morgen früh um 6. Das ist in Ordnung. Eenn ich dich fange, möchte ich unser Zwischenspiel spielen, aber keinesfalls nur die restliche verbleibende Zeit dich zur blinden Kuh machen. Ich möchte in jedem Fall, dass du morgen zu mir kommst und dir von mir die Augen verbinden lässt. Gleiches Recht für alle, also soll das Spiel für dich auch so lange dauern, wie für mich."

Während ich das sage, versuche ich mich in die Richtung zu bewegen, aus der sie mir geantwortet hat. Dass ich nun nicht einmal mehr eine genaue Vorstellung davon habe, wie ihre Beine aussehen, weil ich nicht wirklich weiß, wie sie noch höre Schuhen wirken und ob das Stiefel oder Pumps sind und welche Farbe sie haben macht mich rasend. Es steigert den Reiz an diesem Spiel ins Unermessliche. Dieses Gefühl der Unwissenheit, dass von der Augenbinde und dem Spiel herkommt macht den absoluten Reiz aus. es ist deshalb reizvoll, weil man ja diese Unwissenheit ganz einfach beenden könnte. Aber dieser Zustand, dass die Unwissenheit besteht kommt daher, dass sie mir die Augen verbunden hat und er kommt daher, dass sie mir die Augenbinde nicht abnimmt. Der besondere Kick daran ist, dass ich mir noch nicht einmal mehr selbst die Augenbinde abnehmen kann, weil sie es ist auf die sich meine Unwissenheit fixiert, die diesen Zustand geschaffen hat. Ich genieße diesen Reiz. Einerseits braucht dieser Reiz nicht so schnell sein Ende zu haben, andererseits will ich nichts mehr, als sie zu fangen und wirklich intensivst ihre Beine zu befühlen.

Ich überlege mir, dass ich alle vier Paar Schuhe, die sie mir bereitgestellt hat mitnehmen müsste, damit ich ihr bei mir Zuhause morgen eines der Paare anziehen könnte, nachdem ich ihr die Augen verbunden habe. das Paar, dass sie jetzt gerade trägt, scheidet eigentlich von vorneherein aus, sie hat jetzt Gelegenheit, sich an diese Schuhe zu gewöhnen. Ich will ihr aber das Handikap unbekannte hohe Schuhe zu tragen beibringen, wenn wir mit vertauschten Rollen spielen. Irgendwie müsste sie es mir gestatten, statt der Schuhe, die sie jetzt trägt, egal wie toll sie darin aussieht, noch ein anderes Paar auszusuchen. Idealerweise eines, von dem sie nicht weiß, welches. Aber ich spinne hier rum. Bisher habe ich nicht die leiseste Chance gehabt, sie zu fangen, weshalb sollte sich das in nächster Zeit ändern? Weshalb sollte sich das bis morgen früh um 6 ändern? Wieder höre ich ihre Schritte, wie sie mir ausweicht. Ich bekomme langsam erneut ein Gefühl dafür, ich spüre es förmlich, wo sie sich befindet. Also drehe ich mich jetzt nach links und versuche möglichst schnell hinter ihr her zu kommen. Ich spüre, wie sich die Entfernung reduziert. Die neuen Schuhe scheinen ihr wirklich zu schaffen zu machen. Erstaunlich, dass das so viel ausmacht, denn sie hat doch diese Schuhe bestimmt schon oft getragen. Aber natürlich kann man im normalen Leben als attraktive Frau die Gehgeschwindigkeit wählen, die einem passt, man muss ja nicht einem anderen ausweichen, vor ihm fliehen. Ich versuche jetzt meine Schulter nach vorne zu bringen, da ich meine, dass sie sich unmittelbar vor mir befinden muss. Aber wieder gehe ich ins Leere. Trotzdem sind da ihre Schritte, die sich unmittelbar neben mir mit schnellem Stakkato ihrer Absätze entfernen. Ich lache. Das Spiel ist so aufregend, so erregend, mit ihr so schön. Nur zu wissen, dass es hohe attraktive Schuhe sind, die sie trägt, aber nicht welche, macht dieses Spiel noch besser.

"Lässt du dir zum blinde Kuh Spiel von mir auch die Hände auf den Rücken fesseln?" frage ich sie. Ich muss wissen, wie weit ich mit gehen kann. Keinesfalls möchte ich etwas tun, was ihr keinen Spaß bereitet. Allein der Ansatz wäre verfehlt. Zwar hat sie mir die Hände auch ohne zu fragen einfach nur gefesselt, aber das ist etwas anderes. Männern wird der Vorwurf gemacht, sie würden Frauen dominieren, umgekehrt ist dies kein Vorwurf. Wir sind alle schon so verdreht sozialisiert, dass wir uns als Männer nicht mehr trauen, so etwas einfach, und sei es auch nur als Spielvariante, zu tun. Ich habe zwar den Eindruck, dass es dir gefallen hat, als ich angekündigt habe, ich würde ihr die Hände fesseln, bevor ich beginne, ihre Beine zu streicheln, aber wirklich positiv erlaubt hat sie es mir nicht. Ich bleibe stehen, um Antwort auf meine beiden Fragen zu hören. Ich bleibe auch stehen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Sie hat es geschafft, dass ich fast außer Atem gekommen bin auf der Jagd nach ihr in diesem neuen hohen Schuhen. Ich wollte die neue Situation ausnutzen, ihre Unsicherheit für mich benutzen. Zwar bin ich auch unsicher, aber für mich änderte sich nichts, da ich ja nur weiter zu spielen brauchte in der Situation, in der ich bereits vorher war. Sie dagegen hat offensichtlich Schwierigkeiten mit den hohen Schuhen schnell zu gehen und mir auszuweichen. Ich hoffe sie hat diese Schwierigkeiten noch. Jedenfalls muss ich jetzt etwas zur Ruhe kommen. Sollte ich ihre Schritte hören oder spüren, dass sie sich bewegt, müsste ich natürlich nachsetzen, um ihr keine Chance zu lassen, sich an die Situation zu gewöhnen. Aber solange ich nicht bemerke, dass sie sich bewegt, sondern einfach nur in diesen hohen unbekannten Schuhen dasteht, bleibe ich auch stehen und warte auf Antwort.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 26.11.2017 (18:29 Uhr) EstherJab
Unser Spiel geht weiter. Doch Amauro ergreift nun das Wort, um auf meinen Vorschlag, ja mein Verlangen, das Spiel noch einmal um 6 Stunden zu verlängern, folgendes zu entgegnen:

-"Ich habe nichts dagegen, wenn wir das Spiel heute verlängern, ich hatte versprochen, dich so lange zu suchen, bis ich dich fange oder du keine Lust mehr hast. Also suche ich dich notfalls auch bis morgen früh um 6. Das ist in Ordnung. Eenn ich dich fange, möchte ich unser Zwischenspiel spielen, aber keinesfalls nur die restliche verbleibende Zeit dich zur blinden Kuh machen. Ich möchte in jedem Fall, dass du morgen zu mir kommst und dir von mir die Augen verbinden lässt. Gleiches Recht für alle, also soll das Spiel für dich auch so lange dauern, wie für mich."

Oh, das ist ein Vorschlag, der mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Das Spiel nach 6 Uhr, wenn wir uns ausgeruht, und vielleicht geschlafen haben, morgen wieder aufzunehmen, mit mir als Blinde Kuh, egal ob er mich heute erwischt, oder nicht. Und das für dieselbe Zeit, also maximal 18 Stunden. Mir macht Blinde Kuh zu spielen eigentlich soviel Spaß, dass ich es 24 Stunden spielen könnte. Aber 18 Stunden als Blinde Kuh. Amauro dürfte es als Zeichen der Schwäche ansehen, sollte ich feige verweigern.
Und gleiches Recht für alle, da hat er natürlich Recht, welch Wortspiel. Okay, ich halte ihn solange im Spiel wie es derzeit aussieht, und ich verlängere die Spielzeit ja ein ums andere Mal, weil mir das Spiel mit Amauro als Blinde Kuh soviel Spaß macht. Eigentlich hat er somit das Recht, die Regeln für ein weiteres Spiel festzulegen, und dass ich selbstverständlich als Blinde Kuh beginnen muss.

Aber ich zögere mit meiner Antwort. Denn Amauro bewegt sich auf mich zu, ich muss reagieren, darf die Konzentration in diesem bereits sehr lange andauernden Spiel nicht verlieren. Sollte er mich fangen, steht mir bereits hier und jetzt die Rolle der Blinden Kuh bevor. Und falls er mich um 0.00 Uhr zu fassen bekommt, muss ich vielleicht für 6 Stunden die blinde Kuh sein, plus 18 dann morgen, dann bin ich wirklich 24 Stunden, einen ganzen Tag die Blinde Kuh. Er erfasst mich fast ein Schauer, denn ich finde den Gedanken eigentlich superspannend und überaus reizvoll!!! Das muss man sich mal vorstellen, wie ist sowas möglich?

Amauro auf dem Vormarsch, er kommt immer näher. Ob er meine neuen Schuhe erkannt hat. Sowohl die schwarzen Pumps als auch die Stiefel in der selben Farbe, sie haben sehr hohe, eher schmale Absätze, von beiden kommt ein eher "feineres" Klackern als von den Massiven der hellgrauen Stiefel.
Ob er weiter sinniert, darüber, und ob ihn das wahnsinnig macht? Wow, das finde ich klasse, wenn es so wäre. Ich wollte meinen Verehrer mit diesem Blindekuh-Spiel mehr als ein ums andere Mal wahnsinnig machen, seine Sehnsucht nach mir, mit spielerischen Mitteln ausdehnen, und ich noch wuschig dabei machen.
Das muss auch die Motivation im Barock und vor allem im Rokoko gewesen sein, als in kleiner alltäglicher Runde ein Herr eine, 2, 3, 4 oder 5 Damen suchen musste. Die Macht, die den Frauen durch die männliche Sehnsucht gegeben wurde, den Mann spüren zu lassen, mit ihm, und damit mit ihr, der Macht, zu spielen, und der Herr gerät dabei an den Rand des Wahnsinns.

Klasse, und Amauro spielt das gar mit noch stärkerer Einschränkung, als wie ihm schon mit den verbundenen Augen auferlegt wurde.
Würde er sich am liebsten die Augenbinde abnehmen? Er darf es nicht, und er kann es auch gar nicht. Auch das ein reizvoller Aspekt, der ihn ziemlich durcheinander bringt, das spüre ich, das merke ich ihm an.

Amauro ist nahe, ich muss endlich reagieren. Cool, lässig gehe ich ihm aus dem Wege, so mag es aussehen, doch gedanklich bin ich dabei, über SEINE Gedanken zu sinnieren. Blinde Kuh, ich lerne heute, dass es auch ein psychologisches Spiel ist, gerade, wenn es Mann und Frau spielt. In genau dieser Konstellation, wenn der Mann als der Begehrende, das Objekt seiner Begierde zu ergreifen erdenkt, sie dies aber nicht zulassen will, und ihn mit einem stundenlangen Entweichen zur Weißglut reizen will.

Amauro reagiert, er muss erfühlt haben, in welche Richtung ich seitlich wegging. Er setzt hinterher, nach links gehend. Diese Schuhe, verflixt, ich kann nicht so schnell mit ihnen gehen, wie ich es jetzt gerne täte. Die Schuhe erschweren mir das Spiel als sehend im Spiel, das kann ja nicht angehen. Amauro ist trotz Blindheit und Handicap ein gewitzter Spieler, der nicht aufgibt, der niemals aufgeben würde. Ich kriege nicht den Abstand hin, den ich gerne erreichen würde. Amauro hetzt mich, ist jetzt wirklich in der Rolle des Jägers, kann das Hääschen ihm entkommen?

Ich versuche es, hier und heute, kriegst Du mich nicht. Und morgen werde ich Dich schnell fangen, damit ich das Gleichnis und dessen Umsetzung mit Dir wieder genießen kann. Also das sind wirklich keine Schuhe für eine "Flucht", dafür sind sie ja auch nicht gedacht. Im Leben kann ich damit die Schrittfolge ja selbstbestimmt wählen. Aber diese Spielsituation bedeutet, sehr zügig, geschickt und reaktionsschnell dem Fänger zu entkommen.

Amauro versucht, mit der Schulter nach vorne zu gelangen, mich mit der Schulter zu berühren. Dafür hat er aber den Abstand nicht entscheidend genug verkürzen können. Ich sehe das, und tippele mal so schnell es geht davon, bewusst Töne mit den Absätzen zu erzeugen. Ein Moment, der die Hoffnung in ihm nachhaltig und psychologisch erschüttern soll, mich zu fangen, ja, mein Lieber, die Psychospielchen innerhalb unseres eigentlichen Blindekuh-Spiels, sie gehen weiter, und sind ein weiter Reiz dieses ganzen Geschehens.

Doch der Herr kontert, mit einem LACHEN! Das kann ja nicht wahr sein, jetzt reizt er MICH damit bis auf´s Blut, na okay. Dich werde ich noch ziemlich lange Blinde Kuh sein lassen, das steht jetzt unabdingbar fest, ich zieh das bis um 6 morgen früh durch. Eigentlich müsste ich sogar so gemein sein, und ihm sagen: Nur wenn Du mich hier fängst, komme ich morgen zu Dir und bin von Anfang an die Blinde Kuh.
Amauro, er wirkt etwas aus der Puste, die letzten Minuten haben ihn Kraft gekostet. Nicht nur ihn, auch mich, denn mit diesen Schuhen ist das Spiel schwieriger und anstrengender für mich geworden.
Auf die Dauer könnte das für Amauro entscheidend sein, mich zum entscheidenden Fehler zwingen. Ist es das, was er wollte? Vielleicht. Diese Psychologie im Spiel macht mich wahnsinnig, ist aber auch das Faszinierende.
Amauro sagt:

-"Lässt du dir zum blinde Kuh Spiel von mir auch die Hände auf den Rücken fesseln?"

Gleiches Recht für alle, denke ich mir sofort. Ich hatte ihm ja auch die Hände gebunden, sogar ohne zu fragen. Sicher, wenn ein Mann die Frau dominiert, sieht dies die Gesellschaft nicht gerne. Umgekehrt, da wird über den Mann gelacht. Was las ich neulichst? 20 Prozent der Opfer häuslicher Gewalt sind Männer, zur Polizei traut sich aber kaum einer, weil er nicht ernst genommen werden oder ausgelacht würde. Ist aus der Gleichberechtigung ein Ungleichberechtigung geworden? Beim Sorgerecht sieht Mann´s: Das bekommt automatisch die Frau, egal wie die Frau so ist, und Männer, egal wie sie sind, sind da die Dummen.
Das gilt nicht für uns. Und ich bin nicht feige. Ich bin bereit, diese Herausforderung anzunehmen, AAAABER!!!
Jetzt nehme ich das auf, was ich vorhin mir so dachte, und kontere meinen Verehrer eiskalt aus, mal sehen was er dazu zu sagen hat. Da bin ich schon äußerst gespannt:

-"Amauro, natürlich dürftest Du mich morgen binden, so wie ich Dich gebunden habe. Gleiches Recht für alle. Aber, wird es dazu kommen? NUR, hast Du verstanden, NUR dann, WENN Du mich heute bis morgen um 6 Uhr in der Frühe fängst, DANN werde ich morgen Mittag bei Dir sein, und wir spielen Blinde Kuh. Solange Du willst, mit mir als Blinde Kuh beginnend, gerne mit gebundenen Händen, ich scheue diese Herausforderung nicht. Und ich werde Dich fangen. Ich werde Dich sogar sehr schnell fangen. Und dann musst Du die Blinde Kuh einmal mehr sein. Das werde ich genießen. Ich werde sogar genießen, die Blinde Kuh zu sein, mit gebundenen Händen. Noch mehr werde ich genießen, wenn Du die Blinde Kuh bist. So wie ich es jetzt unsagbar genieße, hörst Du?"

Sage ich in einem hochnäsigen und arroganten Ton.
Amauro´s Gesicht zeigt jetzt eine derartige Entschlossenheit, wie nie zuvor SO in diesem Spiel, und hastet hektisch in meine Richtung! Ich gehe -wir sind im Bereich des Wohnbereichs der von den Möbeln her nicht verändert wurde- zwischen Sofa und Tisch, und Amauro hört mich, hastet nach vorne. Und kolidiert mit der Tischkante, aua, das arme Knie. Amauro bleibt auch hier Gentleman, flucht nicht, lässt sich nix anmerken, ich spüre jedoch, dass er es jetzt wissen will, und niemals aufgeben wird, mich zu ergreifen.
Es ist der pure Wahnsinn. Unser Spiel geht weiter. Zwischen den Möbeln, die mir jetzt einen gewissen Schutz geben, spiele ich mit ihm jetzt Katz&Maus, wobei dem Kater die Augen verbunden sind. Fang Deine Katze!

Ich umgehe den Tisch, meine Absätze sind auch auf dem Teppich hörbar, Amauro versucht sie zu ´verfolgen´, mit seinen Ohren, und koordiniert seine Bewegung dahingehend, mir nahe zu kommen.
Ich umtippele aber den Tisch etwas zu schnell für ihn. Ich durchbreche dieses Spiel, gehe zu einem der Sessel. Amauro bemerkt dies, und versucht mich zu orten. Er begibt sich in meine Nähe. Ich drehe mich hinter der Rückenlehne einmal um die eigene Achse. Amauro kolidiert mit der vorderen Sitzfläche des Sessels. Ich lache auf, Amauro versucht hinter den Sessel zu mir zu kommen.
Ich sehe das, und tappe schnell wieder zum Tisch. Amauro stöhnt auf, und Kommando retour, es geht wieder zum Tisch. Dieses Katz&Maus-Spiel mit blindem Kater gefällt mir, das kann gerne noch so weiter gehen.

Ich rufe, um meinen Verehrer weiter zu reizen:

-"Fang mich doch, wo bleibst Du, mein blinder Stier?"

Amauro versucht mich zu orten. Ich klackere mal diesen filigranen Absätzen, um ihn weiter zu provozieren. Amauro wendet sich in meine Richtung. Bislang hat er sich noch nicht zu meinen provokanten Worten geäußert. Na, ich warte auf ihn, ich warte auf seine Worte, wenn sie denn kommen.
Aber ich erwarte auch ein immer heißer und noch spannender werdendes Blindekuhspiel, mit diesem taffen, superstarken blinden Stier.
Fang mich doch!
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 29.11.2017 (07:54 Uhr) amauro
Einerseits sagt sie gleiches Recht für alle, andererseits stimmt sie dem Rollentausch nur zu, wenn ich sie fange.Eigentlich ein bisschen unfair, nachdem ich bisher alles mitgemacht habe, was sie sich gewünscht hat. Andererseits werde ich sie fangen, da bin ich mir sicher, jetzt da Sie diese hohen Schuhe an den Füßen hat, mit denen es ihr sogar für mich fühlbar schwer fällt, mir auszuweichen. Sie sagt, dass sie mir gegebenenfalls morgen wieder die Augen verbinden und die Hände fesseln will, weil sie es unsagbar genießt. Ich genieße es auch, hätte mir nie vorstellen können, dass ich es so genießen könnte, wenn eine Frau mir die Augen verbindet. Aber ist es bei ihr die Unkenntnis, wie viel Spaß es bereiten kann, mit verbundenen Augen so lange zu spielen oder ist es einfach nur die Dominanz, die sie schon jetzt daran denken lässt, wie es sein würde, mich erneut zur blinden Kuh zu machen. Hatte sie schon von Anfang an vor, mich auch zu fesseln, oder war das eine Idee aus dem Spielverlauf heraus? Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Sie setzt zu ihrer Erklärung wieder diesen den hochnäsigen und arroganten Ton auf, den ich ihr nicht abnehme. Hat der Ton seinen Grund im Spiel oder ist der Ton Zeichen dafür, wie sie wirklich tickt? Schwierig das jetzt definitiv zu entscheiden, ich muss das weiter erforschen. Momentan ist das gleichgültig, denn es macht nichts wie sie tickt, solange sie meine Spielpartnerin ist. Blinde Kuh kann auch mit miesen Charakteren Spaß machen, solange sie sich an die Spielregeln halten, denke ich mir. Trotzdem kann und will ich es mir nicht vorstellen, dass sie ein mieser Charakter ist.

Ich muss jetzt endlich fangen, damit ich morgen die Gelegenheit habe, sie stundenlang unbeobachtet zu bewundern. Ich überlege mir bereits, wie ich mein Wohnzimmer und das sich anschließende Esszimmer leer räume, um spielen zu können. Denn so riesig wie ihr Haus ist meines nicht. Ich bin da mehr der praktische Typ, der sich fragt, was der Nutzen über eine bestimmte Größe eines Zimmers hinaus bringt, ob es nicht nur lästig ist, es unterhalten zu müssen. Ich beschließe, sie das Spielzimmer gar nicht erst sehen zu lassen und ihr bereits davor die Augen zu verbinden, sollte es so weit kommen.

Ich versuche möglichst schnell nach vorne zu gehen. Viel zu unkontrolliert. Die Quittung bekomme ich sofort. Ich stoße mit der Hüfte gegen eine Kannte. Ein weiteres Mal muss ich die Zähne zusammen beißen, um nicht zu schreien. Ich fühle sie auf der anderen Seite des Tisches, ja es muss ein Tisch sein, was sonst könnte mir in Hüfthöhe solche Schmerzen bereiten? Ich versuche um den Tisch herum zu gehen. Das ist unsagbar schwierig, wenn man sich mit den Händen nicht an ihm entlang tasten kann. Mit der schmerzenden Hüfte muss ich die Tischkante entlang tasten. Schon unter Einsatz meiner Hände wäre es schwierig, sie in dieser Situation, nur um einen Tisch herumgehend zu fangen. Mir können da nur ihre hohen Schuhe und ihre Unsicherheit helfen. Gut ist es, dass ich sie offensichtlich so in die Ecke getrieben habe, dass sie nicht mehr auf ihre Schritte achten kann. Auch wenn sich ihre Absätze jetzt etwas gedämpft anhören, kann ich gut hören, wo sie sich befindet. Deshalb höre ich jetzt auch, wie sie sich von den Tisch, um den ich mich herum taste, ich weiß nicht ob es ein oder zweimal oder dreimal waren, entfernt. Ich spüre etwas weiches an meinem Knie. Das muss ein Sessel sein. Warum spielen wir eigentlich jetzt plötzlich nicht mehr im freigeräumt Bereich des Zimmers, sondern dort wo die Möbel abgestellt sind? Habe ich sie so in die Enge getrieben, dass sie diese zusätzlich Erschwernis braucht? Oder ist das Gehen für sie mit den Schuhen wirklich so schwierig, dass sich meine Chancen so weit verbessert haben? Na warte, wenn du zu diesen Schuhen auch noch die Augen verbunden bekommst, wird es für dich richtig schwierig und für mich richtig schön, mit dir zu spielen.

Ich spüre, dass sie mir gegenüber hinter dem Sessel steht. Könnte ich jetzt meine Hände benutzen, würde ich mich einfach auf den Sessel knien und nach ihr greifen. Spannend, dass das ein weiteres Mal nicht geht. Ich komme nicht schnell genug um den Sessel herum und höre, wie sie sich auf der gegenüberliegenden Seite des Sessels schon wieder entfernt. Sie scheint sich auf der sicheren Seite zu wiegen und fordert mich schon wieder auf, ich solle sie doch endlich fangen. Warum nennt sie mich blinder Stier? Sehe ich so testosterongeladen aus, wie ein Stier in einer Kampfarena? Diesmal bin ich vorsichtiger, ich will nicht schon wieder schmerzhaft Bekanntschaft mit einer Tischkante machen. Sie muss wieder in Richtung des Tisches gegangen sein, da bin ich mir sicher. Es ist leichter, sich zu orientieren, wenn die Möbel da sind. Vielleicht kann ich sie in ein Gespräch verwickeln, das sie ablenkt und mir gleichzeitig noch genauer verrät, wo sie sich gerade befindet.

"Dann muss ich wohl tatsächlich so lange spielen, bis ich dich fange, wenn du mir die Gelegenheit einer Revanche nicht ohne Spielerfolg gibst. Ob das früher im Barock genauso war, dass der Mann nur in den Genuss kam, der Frau die Augen zu verbinden, wenn er sie fangen konnte. Und wenn das Spiel irgendwann endete, in dem ihn eine Horde von Frauen so ärgerte, dass er keine fing und irgendjemand die Lust am Spiel verlor, fand kein Rollentausch statt?" Denke ich laut. Jetzt versuche ich mich möglichst schnell und Tisch herumzudrücken, um in ihre Nähe zu kommen. Es reicht ja, wenn ich sie mit einem Fuß berühre. Es muss gar nicht der ganze Körper sein. Natürlich will ich nicht nach ihr treten, wie nach einem Fußball. Aber wenn ich sie in meiner unmittelbaren Nähe spüre, werde ich es schon versuchen, ein Bein nach vorne zu strecken, um sie endlich zu berühren, am liebsten an den Beinen, die mir seit Stunden nicht aus dem Kopf gehen.

Wie wäre das jetzt schön, mit verbundenen Augen ihre Beine betasten zu dürfen, solange, wie es mir Spaß macht. Aber würden sie es wirklich so lange dulden? Ich stelle eine Frage an Sie:

"Wenn ich dich jetzt fange, kann ich dann wirklich so lange deine Beine berühren, wie ich mag? Und wenn es bis morgen früh um sechs dauert? Welche Garantie habe ich, dass du wirklich so lange mitmachst, wie ich Spaß daran habe? Du hast dir die Garantie dafür, dass ich so lange blinde Kuhspiele, wie du Spaß daran hast ja ziemlich eindeutig selbst beschafft. Du hast einfach meine Hände auf den Rücken gefesselt, ohne zu fragen, sodass ich keine Chance habe, mir die Augenbinde selbst abzunehmen."
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 29.11.2017 (07:54 Uhr) amauro
Einerseits sagt sie gleiches Recht für alle, andererseits stimmt sie dem Rollentausch nur zu, wenn ich sie fange.Eigentlich ein bisschen unfair, nachdem ich bisher alles mitgemacht habe, was sie sich gewünscht hat. Andererseits werde ich sie fangen, da bin ich mir sicher, jetzt da Sie diese hohen Schuhe an den Füßen hat, mit denen es ihr sogar für mich fühlbar schwer fällt, mir auszuweichen. Sie sagt, dass sie mir gegebenenfalls morgen wieder die Augen verbinden und die Hände fesseln will, weil sie es unsagbar genießt. Ich genieße es auch, hätte mir nie vorstellen können, dass ich es so genießen könnte, wenn eine Frau mir die Augen verbindet. Aber ist es bei ihr die Unkenntnis, wie viel Spaß es bereiten kann, mit verbundenen Augen so lange zu spielen oder ist es einfach nur die Dominanz, die sie schon jetzt daran denken lässt, wie es sein würde, mich erneut zur blinden Kuh zu machen. Hatte sie schon von Anfang an vor, mich auch zu fesseln, oder war das eine Idee aus dem Spielverlauf heraus? Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Sie setzt zu ihrer Erklärung wieder diesen den hochnäsigen und arroganten Ton auf, den ich ihr nicht abnehme. Hat der Ton seinen Grund im Spiel oder ist der Ton Zeichen dafür, wie sie wirklich tickt? Schwierig das jetzt definitiv zu entscheiden, ich muss das weiter erforschen. Momentan ist das gleichgültig, denn es macht nichts wie sie tickt, solange sie meine Spielpartnerin ist. Blinde Kuh kann auch mit miesen Charakteren Spaß machen, solange sie sich an die Spielregeln halten, denke ich mir. Trotzdem kann und will ich es mir nicht vorstellen, dass sie ein mieser Charakter ist.

Ich muss jetzt endlich fangen, damit ich morgen die Gelegenheit habe, sie stundenlang unbeobachtet zu bewundern. Ich überlege mir bereits, wie ich mein Wohnzimmer und das sich anschließende Esszimmer leer räume, um spielen zu können. Denn so riesig wie ihr Haus ist meines nicht. Ich bin da mehr der praktische Typ, der sich fragt, was der Nutzen über eine bestimmte Größe eines Zimmers hinaus bringt, ob es nicht nur lästig ist, es unterhalten zu müssen. Ich beschließe, sie das Spielzimmer gar nicht erst sehen zu lassen und ihr bereits davor die Augen zu verbinden, sollte es so weit kommen.

Ich versuche möglichst schnell nach vorne zu gehen. Viel zu unkontrolliert. Die Quittung bekomme ich sofort. Ich stoße mit der Hüfte gegen eine Kannte. Ein weiteres Mal muss ich die Zähne zusammen beißen, um nicht zu schreien. Ich fühle sie auf der anderen Seite des Tisches, ja es muss ein Tisch sein, was sonst könnte mir in Hüfthöhe solche Schmerzen bereiten? Ich versuche um den Tisch herum zu gehen. Das ist unsagbar schwierig, wenn man sich mit den Händen nicht an ihm entlang tasten kann. Mit der schmerzenden Hüfte muss ich die Tischkante entlang tasten. Schon unter Einsatz meiner Hände wäre es schwierig, sie in dieser Situation, nur um einen Tisch herumgehend zu fangen. Mir können da nur ihre hohen Schuhe und ihre Unsicherheit helfen. Gut ist es, dass ich sie offensichtlich so in die Ecke getrieben habe, dass sie nicht mehr auf ihre Schritte achten kann. Auch wenn sich ihre Absätze jetzt etwas gedämpft anhören, kann ich gut hören, wo sie sich befindet. Deshalb höre ich jetzt auch, wie sie sich von den Tisch, um den ich mich herum taste, ich weiß nicht ob es ein oder zweimal oder dreimal waren, entfernt. Ich spüre etwas weiches an meinem Knie. Das muss ein Sessel sein. Warum spielen wir eigentlich jetzt plötzlich nicht mehr im freigeräumt Bereich des Zimmers, sondern dort wo die Möbel abgestellt sind? Habe ich sie so in die Enge getrieben, dass sie diese zusätzlich Erschwernis braucht? Oder ist das Gehen für sie mit den Schuhen wirklich so schwierig, dass sich meine Chancen so weit verbessert haben? Na warte, wenn du zu diesen Schuhen auch noch die Augen verbunden bekommst, wird es für dich richtig schwierig und für mich richtig schön, mit dir zu spielen.

Ich spüre, dass sie mir gegenüber hinter dem Sessel steht. Könnte ich jetzt meine Hände benutzen, würde ich mich einfach auf den Sessel knien und nach ihr greifen. Spannend, dass das ein weiteres Mal nicht geht. Ich komme nicht schnell genug um den Sessel herum und höre, wie sie sich auf der gegenüberliegenden Seite des Sessels schon wieder entfernt. Sie scheint sich auf der sicheren Seite zu wiegen und fordert mich schon wieder auf, ich solle sie doch endlich fangen. Warum nennt sie mich blinder Stier? Sehe ich so testosterongeladen aus, wie ein Stier in einer Kampfarena? Diesmal bin ich vorsichtiger, ich will nicht schon wieder schmerzhaft Bekanntschaft mit einer Tischkante machen. Sie muss wieder in Richtung des Tisches gegangen sein, da bin ich mir sicher. Es ist leichter, sich zu orientieren, wenn die Möbel da sind. Vielleicht kann ich sie in ein Gespräch verwickeln, das sie ablenkt und mir gleichzeitig noch genauer verrät, wo sie sich gerade befindet.

"Dann muss ich wohl tatsächlich so lange spielen, bis ich dich fange, wenn du mir die Gelegenheit einer Revanche nicht ohne Spielerfolg gibst. Ob das früher im Barock genauso war, dass der Mann nur in den Genuss kam, der Frau die Augen zu verbinden, wenn er sie fangen konnte. Und wenn das Spiel irgendwann endete, in dem ihn eine Horde von Frauen so ärgerte, dass er keine fing und irgendjemand die Lust am Spiel verlor, fand kein Rollentausch statt?" Denke ich laut. Jetzt versuche ich mich möglichst schnell und Tisch herumzudrücken, um in ihre Nähe zu kommen. Es reicht ja, wenn ich sie mit einem Fuß berühre. Es muss gar nicht der ganze Körper sein. Natürlich will ich nicht nach ihr treten, wie nach einem Fußball. Aber wenn ich sie in meiner unmittelbaren Nähe spüre, werde ich es schon versuchen, ein Bein nach vorne zu strecken, um sie endlich zu berühren, am liebsten an den Beinen, die mir seit Stunden nicht aus dem Kopf gehen.

Wie wäre das jetzt schön, mit verbundenen Augen ihre Beine betasten zu dürfen, solange, wie es mir Spaß macht. Aber würden sie es wirklich so lange dulden? Ich stelle eine Frage an Sie:

"Wenn ich dich jetzt fange, kann ich dann wirklich so lange deine Beine berühren, wie ich mag? Und wenn es bis morgen früh um sechs dauert? Welche Garantie habe ich, dass du wirklich so lange mitmachst, wie ich Spaß daran habe? Du hast dir die Garantie dafür, dass ich so lange blinde Kuhspiele, wie du Spaß daran hast ja ziemlich eindeutig selbst beschafft. Du hast einfach meine Hände auf den Rücken gefesselt, ohne zu fragen, sodass ich keine Chance habe, mir die Augenbinde selbst abzunehmen."
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 29.11.2017 (16:20 Uhr) EstherJab
Unser Spiel geht munter weiter. Ich habe den Eindruck, dass mein "blinder" Verehrer so durcheinander gespielt wurde von mir, dass er gar nicht weiß wie ihm geschieht, dass wir wieder im möblierten Teil des Wohnbereichs sind. Er tappt auf mich zu, ich verlagerte das Spiel wieder zum Tisch.
Amauro erhebt das Wort:

"Dann muss ich wohl tatsächlich so lange spielen, bis ich dich fange, wenn du mir die Gelegenheit einer Revanche nicht ohne Spielerfolg gibst. Ob das früher im Barock genauso war, dass der Mann nur in den Genuss kam, der Frau die Augen zu verbinden, wenn er sie fangen konnte. Und wenn das Spiel irgendwann endete, in dem ihn eine Horde von Frauen so ärgerte, dass er keine fing und irgendjemand die Lust am Spiel verlor, fand kein Rollentausch statt?"

Uuuh das ist zum einem eine gute Frage, die ich nur beantworten könnte, hätte ich in dieser Zeit gelebt, als hochwohlgeborene Dame in Adelskreisen, zum anderen zeigt seine Äußerung mir auf, dass er mich allzu gerne als Blinde Kuh sehen und mit mir ausgiebig dieses wunderbare spielen würde. Wenn nicht hier, dann morgen bei sich. Hm, ich kenne ja seinen Wohnbereich, ich werde mir schon noch eine Strategie ausdenken, ihn in diesem Wohnbereich zu fassen zu bekommen. Garantiert denkt er nicht daran, dort irgendwas umzuräumen, um mich damit zu verwirren. Ich sehe ja den Wohnbereich sowieso vorher, bevor er mir für das Blindekuh-Spiel die Augen verbindet. Da kann ich mir kurz vor dem Spiel schon mal einen Eindruck verschaffen, hihi.
Huch, ich sinniere darüber? Bringt mich Amauro so durcheinander, mit seiner Bitte, das Spiel morgen bei ihm fortzuführen, mit mir als Blinde Kuh beginnend, gerne auch mit gebundenen Händen?
Ich forderte ihn heraus: Wenn er mich hier und heute bzw. bis 6 Uhr morgen, nicht fängt, gibt es auch keine Revanche morgen ab mittags. Um ihn total zu reizen, um alles nur erdenkliche zu versuchen mich endlich zu fangen, ihn total dahingehend anzustacheln!
Und das scheint gelungen. Wow, er ist derart versessen darauf, heute meine Beine zärtlich zu berühren, wenn mir bereits die Augen verbunden sind, mich die von ihm ausgesuchten neuen Schuhe suchen zu lassen -oder muss ich die derzeitigen anbehalten, die mir ein Spiel als Blinde Kuh extrem erschweren würden?-, und mich die Blinde Kuh sein lassen, möglichst bis 6 Uhr morgens. Und er ist extrem versessen darauf, morgen mich von Anfang an die Blinde Kuh sein zu lassen.
Ooookay.
Aber erst, wenn er mich bis 6 Uhr morgen früh fängt. Somit hat unser Spiel wohl den allerhöchsten Anreiz für Amauro mich jetzt unbedingt zu erwischen. Mich reizt zwar die Aussicht auf ein Spiel und Zwischenspiele bei denen mir die Augen verbunden sind, und seine Hände auf meinen Beinen, das ist verlockend. Aber, das kann, muss aber gleich oder morgen noch nicht sein, und ich habe riesigen Spaß daran, ihn wirklich bis um 6 Uhr in der Frühe im Spiel zu halten, und dieses Gleichnis in den vollsten Zügen auszukosten.
Es ist also für uns beide die ultimative Herausforderung. Ich kann nur gewinnen: Die Metapher voll auszukosten und vollends auszureizen, oder mich doch noch heute oder morgen mit verbundenen Augen den Ideen, Spielen und Berührungen Amauro´s voll und ganz hinzugeben, mich ihm -bei allem Spaß an den Spielen mit mir verbundenen Augen- auch ein Stück weit auszuliefern. Woow, yeah. Ich würde voll darin aufgehen."

Amauro versucht, um den Tisch herum, mich anscheinend mit den Fußspitzen berühren zu wollen. Eine gute Taktik jetzt auf dem sich verengenden Raum in unserem teilmöblierten Wohnraum-Spielbereich.
Ich entweiche aber durch rückwärtsgehen, Amauro´s Füße immer genauestens beobachtend. Von seinen Händen droht mir ja keine Gefahr, haha.
Ich tippele etwas vom Tisch weg, will wieder in den offeneren Bereich des Wohnsektors. Amauro versucht zu folgen, er will etwas sagen, na, was liegt ihm denn auf dem Herzen.?

-"Wenn ich dich jetzt fange, kann ich dann wirklich so lange deine Beine berühren, wie ich mag? Und wenn es bis morgen früh um sechs dauert? Welche Garantie habe ich, dass du wirklich so lange mitmachst, wie ich Spaß daran habe? Du hast die Garantie dafür, dass ich so lange Blinde Kuh spiele, wie du Spaß daran hast, dir ja ziemlich eindeutig selbst beschafft. Du hast einfach meine Hände auf den Rücken gefesselt, ohne zu fragen, sodass ich keine Chance habe, mir die Augenbinde selbst abzunehmen."

Ich lache kurz auf. Wohl wahr, es stimmt, ich habe dieses Gleichnis des suchenden Herrn, der mit verbundenen Augen dem Glück -sprich der Angebeteten- hinterherjagt, und sich das Glück ihn noch neckend dabei "verflüchtigt" bis fast zur Gänze ausgereizt und genossen. Auch mit der Handbindung, die ich ihm ohne zu fragen auferlegte.
Seit Stunden spielen wir, seit Stunden sucht mich Amauro akribisch, ausdauernd, äußerst bemüht und mit vollstem Engagement und Spaß daran, sogar wenn ich Schabernack mit ihm trieb und ihn dabei auch etwas veräppelnd foppte, was ja zum Spiel und zum Gleichnis unbedingt gehört.
Ich antworte sofort:

-"Du kriegst von mir alle Garantien. Wenn Du mich fängst, werde ich allergrößten Spaß daran haben, mir von Dir die Augen verbinden zu lassen. Ich bin dann Deine Blinde Kuh, zuvor werde ich die Schuhe die Du dafür aussuchst mit größtem Engagement und noch größerer Neugier auf diese Schuhe akribisch suchen. Deine Berührungen werden mich wahnsinnig machen, berühre meine Beine solange Du Spaß daran hast. Und Blinde Kuh bin ich im Spiel auf die engagierteste Weise die Du Dir überhaupt vorstellen kannst. Ich suche Dich mit höchster Intensität, pass also bloß auf!
Was ich nicht ganz verstehe: Mal angenommen, Dir würde es tatsächlich gelingen, mich gegen Mitternacht zu fangen. Willst Du dann nach der Schuhsuche 6 Stunden lang meine Beine streicheln? So prickelnd dies ist, aber da wünsche ich mir mehr Abwechslung und Action. Ich suche Dich, werde alles daran setzen, Dich zu fangen.
Aaaber: Erst musst Du mich fangen! Ansonsten erlöse ich Dich um 6 Uhr, und die Revanche entfällt!"

Und ich lache auf, nicht hämisch, einfach nur ein heiteres Lachen, dass Amauro animieren soll, seine Suche fortzusetzen.
Ich klackere mit den Absätzen, bewusst. Amauro versucht mich zu orten, und geht in meine Richtung. Er will noch energischer nach mir suchen, will jetzt die Entscheidung.
Okay, gut so, genau das macht es ja aus, wir beide haben auch nach stundenlangem Spiel die volle, engagierte Energie, unser jeweiliges Ziel zu erreichen, das macht das Spiel superspannend, und ich muss wirklich die totale Konzentration auf Amauro hoch halten, so wie umgekehrt er auf mich. Die Begehrte, die genauestens jede seiner Bewegungen fixiert und seine Versuche sie zu erwischen gar dabei vorausschauend berechnet, die dabei geschmeidig-dynamisch ein sich bewegendes Ziel ist, muss blind und ohne tastende Hände geortet und gefasst werden. Über allem schwebt eine enorme Spannung, eine so behagende wie elektrisierende Anspannung bei beiden, sie und ihn. Ich genieße das mit jeder Faser meines Körpers, der ein irgendwie wolllüstiges Gefühl bei diesem Spiel entwickelt.

Ihn zu reizen und zu foppen, steigert mein Anspannung, diese Elektrisierung meines sich bewegenden Körpers, einem zentralen Gestirn gleich, der den blinden Trabanten um sich kreisen lässt, seine Blindheit dabei genüsslich ausnutzend.
Wieder verfehlt mich Amauro. Ich bemerke aber, wie ich mich verlangsame, langsam aber stetig an Tempo verliere. Ich drehe mich um die eigene Achse, meinem Verehrer ein akustisches Signal mit den Absätzen dabei gebend. Das Wissen, dass er mich dabei orten kann, ist wieder dieses Spiel mit dem Feuer, ihm meine Nähe vormachend, doch auch herausfordernd, denn das Spiel mit dem Feuer macht es aus, dieses Spiel zwischen sehender Frau und dem Mann, dem die Augen verbunden sind.
Wir erreichen wieder den frei geräumten Teil des Wohnsektors. Ich husche weiter, in das Winterpalais, dessen gewaltige, kristallene Kuppel uns überragt, unter ihr spielt sich dieses beispiellose Spiel ab, sind wir nah bei den Göttern?
Die Fliesen lassen meine Absätze erschallen, selbst diese schmaleren Absätze, der glatte Untergrund macht es jetzt noch schwieriger für mich, mit diesen filigraneren Absätzen. Diese sind nicht dafür geschaffen, einer blinden Kuh schnell und reaktionsbedingt auszuweichen, vor allem nicht auf diesen glatten Fliesen. Sie sind ja auch gar nicht für sowas gedacht.
Das macht es nur um so heißer.
Ich klackere bewusst, Amauro ist mir auf der Spur, ich lasse ihn näher herantreten, noch näher, ich klackere noch mal mit den Absätzen.
Er tritt noch näher, ich bin etwas geschafft, das merke ich und wird mir beinahe schlagartig klar. Gerade jetzt, wo ich noch für viele Stunden mit Amauro spielen will. Aber ich werde weiter machen, das Spiel mit ihm und dem Feuer noch weiter auf die Spitze treiben.
Ich entgehe ihm im letzten Moment, um hinter ihn zu kommen, doch er dreht sich quasi mit mir mit, ich erreiche seinen Rücken nicht, weil er mir bei meinem Versuch ihn zu umgehen mir seine Vorderfront stets vor Augen hält. Waah!
Als er einen Ausfallschritt macht, ist es um mich geschehen? Fast, so gerade eben kann ich durch einen Rückwärtsschritt ihm entgehen, fast bricht mir der Absatz dabei weg, denke ich.
Und der totale Schrecke fährt mir in die Glieder. Doch es ging noch mal gut.

In mir steigt neue Power auf. Ich will noch viele Stunden spielen, bis zur totalen Erschöpfung wird es gehen. Um 6 in der Frühe, werden wir kraftlos zu Boden sinken, uns dabei in den Armen -die ich bei ihm noch befreien werde- halten!


--

Hallo Amauro,

in meinem nächsten Posting werde ich die Trendwende einleiten.
Es macht mir riesigen Spaß, unser Kopfkino, ich genieße es total. Aber mir gehen die Ideen aus, Dich noch sehr lange im Spiel als Blinde Kuh zu halten. Nicht, dass es repetativ wird, und totale Gemeinheiten die demütigend wirken (Eiswürfel in den Hemdkragen; Glas Wasser über den Kopf ausgießen; schubsen und treten) sind nicht mein Ding.
Das besagte Gleichnis, dass meine Freundin und Ronald so perfekt in der Konstellation "4 Frauen - 1 Mann" mit dem 1. Kopfkino hier überhaupt aus der Taufe hoben, haben wir beide in der besten -wie ich finde- aller Konstellationen "1:1" perfekt vertieft. Super. SO könnte ich es mit Marcus niemals spielen, aber in unserer -Deiner und meiner- Fantasie ist ja alles möglich.

Keine Sorge, mir würde es auch gefallen, die Blinde Kuh in unserem letzten Kopfkino alsbald zu verkörpern. Ich bin von Deinen Ideen und Gedanken dazu abhängig, es käme mehr auf Deine Akzente an, ich würde eher "nur reagieren". Aber ich bin total gespannt, wie Du eine Blinde Kuh reizen und lange im Spiel halten würdest, bin gespannt auf Deine Ideen hierzu. Du hast da schon was ausgeheckt, wie ein Posting von Dir verriet. Na, da bin ich wirklich neugierig. Die Regel, dass nur derjenige, der die sehende Figur im KK darstellt, die Abnahme der Augenbinde beim anderen in einem Posting thematisieren darf, behalten wir natürlich bei. Genießen wir unser letztes Kopfkino.

VlG Esther
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 30.11.2017 (18:13 Uhr) Amauro
Ich verstehe Ihre Aussage nicht ganz. Wie soll ich, während ich noch die Augen verbunden habe, nachdem ich sie gefangen habe, Schuhe für sie verstecken? Ich möchte doch nur ihre Beine in den Schuhen, die sie jetzt gerade trägt befühlen. Möchte diese Schuhe betasten, um zu erfahren, wie sich diese Schuhe anfühlen, deren Ton mich bei jedem ihrer Schritte wahnsinnig macht. Aber schön ist es, dass sie mir kein zeitliches Limit auferlegt. Sie meint es wäre langweilig, wenn ich nur ihre Beine berühren würde. Für sie vielleicht, für mich bestimmt nicht. Allerdings glaube ich auch nicht, dass ich nach diesem anstrengenden Spiel bis morgen früh um sechs durchhalte.

Egal, momentan ist das einzige Ziel, sie zu fangen, um dadurch das Recht zu erwerben, ihr die Augen zu einem ausführlichen Gegenspiel zu verbinden. Wieder höre ich ihr wunderschönes heiteres Lachen, das mich von Anfang an so sehr für Sie eingenommen hat. Und ich höre ihre Absätze. Jetzt hören Sie sich nicht mehr gedämpft an. Sie muss also aus dem Bereich, in dem die Möbel stehen auf unser eigentliches Spielfeld gegangen sein. Ich versuche möglichst schnell aus diesem unergründlichen Wirrwarr der Möbel, in dem ich mich faktisch verheddert habe, zu kommen. Gut ist es, dass ich ihr Lachen gehört habe, so weiß ich wenigstens, in welche Richtung ich gehen muss, um wieder in die Mitte des Raumes zu gelangen. Trotzdem muss ich vorsichtig sein, da ich ja mit meinen Händen noch immer nicht tasten kann. Sie scheint so viel Spaß daran zu haben, die volle Macht über mich zu haben, seit ich die Hände auf dem Rücken gefesselt habe, dass sie wohl nicht daran denkt, das Seidentuch zu lösen, das mich gefangen hält.

Jetzt höre ich wieder diese schnellen Schritte. Dreht sie sich ein weiteres Mal um ihre eigene Achse? Will sie mich ein weiteres Mal in eine ungewollte Hektik versetzen, um möglichst ungeplant nach ihr zu suchen und dadurch wieder an Boden zu verlieren? Ich beschließe, mich nicht mehr hetzen zu lassen. Schon höre ich, wie sich der Ton ihrer Schuhe wieder ändert. Also muss sie jetzt wieder im Wintergarten gelandet sein. Immer noch erregt mich diese Ungewissheit, wie diese Absätze, die sich so anders anhören als die ihrer Stiefel, die sie vorher getragen hat, aussehen. Ich weiß noch immer nicht, welche Schuhe sie trägt. Nur eins weiß ich, ich habe sie mit größter Wahrscheinlichkeit nie zuvor gesehen. Sie hatte zwar immer elegante Schuhe an, wenn ich sie bisher getroffen habe, sehr hohe schmale Absätze, so wie ich sie gefühlt habe, waren nach meiner Erinnerung aber nie dabei. Und ich kann mich an fast jedes ihre Kleidungsstücke erinnern, in dem ich sie je gesehen habe. In jedem war sie perfekt gekleidet, in jedem war sie unsagbar attraktiv.

Jetzt höre ich nur noch wenige Schritte von mir entfernt ihr Klackern. Ich versuche mich nun doch wieder schneller in ihre Richtung zu bewegen. Ein weiteres Mal lasse ich jegliche Vorsicht außer acht. Unmittelbar neben mir höre ich, wie sich Stoff aneinander reibt. Ich drehe mich in ihre Richtung. Aber wieder ist sie nicht da. Ich versuche in die Dunkelheit um mich einen Ausfallschritt zu machen. Unmittelbar nach dem ich meine Bewegung begonnen habe, höre ich wieder ihre Schuhe auf den Fliesen. Sie hat es mehr geahnt als gesehen, anders kann es nicht sein und ist wieder rückwärts von mir weg geflüchtet. Wieder setze ich nach. Aber ich erwische sie nicht. Sie muss irgendwie unbemerkt zur Seite getreten sein. Ich versuche zu fühlen wo sie ist, zu hören was sie tut. Aber ein weiteres Mal höre ich nur das Rauschen des Blutes in meinen Ohren, weil ich eben doch wieder in Hektik verfallen bin. Ich ärgere mich ein wenig über mich selbst. Andererseits ist es ja gerade der Rausch des Spieles, in den man gerät, der das Spiel und den Spaß daran ausmacht. Obwohl ich sie jetzt eigentlich gerne fangen würde, um endlich diese Beine in den durchsichtigen Strümpfen zu spüren, liebe ich dieses Spiel noch immer unsagbar. Ich drehe mich aufs Geratewohl um neunzig Grad zur Seite und gehe einfach weiter. Vielleicht steht sie ja hier irgendwo. Und irgendwann muss sie sich ja wieder bewegen. Sie ist mir nahe, das jedenfalls spüre ich, wir kommen uns räumlich immer näher, seit ich die Hände nicht mehr einsetzen kann.

Ich gehe mit langsamen Schritten, damit sich mein Kreislauf etwas beruhigt. Und tatsächlich lässt das Rauschen des Blutes in den Ohren nach. Ich spüre, dass da etwas hinter mir ist. Ich verlangsame bewusst meine Schritte, bin aber auf der Hut, um dann, wenn ich etwas hinter mir hören oder spüren sollte, ich mich schnell umdrehen kann oder auch einfach einen Schritt nach hinten machen kann. Ich überlege mir, ob ich den Gesprächsfaden wieder anknüpfen soll, um sie weiter aus der Reserve zu locken. Aber das hat sie längst verstanden, was ich damit bezwecke. Sie hat bestimmt eine Gegenstrategie dazu entwickelt. Also lasse ich es sein und lasse sie in dem Glauben, dass ich nicht weiß, wo sie sich befindet. Ich wackle ein wenig mit meinen Fingern. Alles andere geht nicht mehr. Ich weiß nicht wie lange ich die Hände schon auf dem Rücken fixiert habe. Aber was sie da fixiert hat ist perfekt. Noch immer habe ich keine Chance, mich selbst zu befreien. Wo sie das wohl so perfekt gelernt hat? Hat sie in ihrem Leben schon andere Männer fixiert? Das war keinesfalls das erste Mal. Ausgeschlossen, dass jemand so geschickt mit einem Schal einem anderen die Hände auf dem Rücken fixiert, wenn er das nie zuvor getestet hat und Erfahrungen gesammelt hat.

Der Gedanke daran, dass ich hoffentlich morgen bei mir Zuhause die Gelegenheit erhalte, das selbe mit ihr zu machen, erregt mich mehr und mehr. Wie mag es wohl aussehen, wenn diese unglaublich attraktive Frau in Kostüm, Strümpfen und hohen Absätzen vor mir steht, die Augen verbunden und die Hände auf dem Rücken fixiert? Vor meinem geistigen Auge zeichnet sich etwas ab. Meine Vorstellungen werden viel intensiver, fast realitätsnah, mit jeder Stunde, die ich nichts sehen kann. Aber ich muss aufpassen, dass ich jetzt nicht in irgend eine Scheinrealität abdrifte, wo ich doch so kurz davor bin, sie zu fangen und endlich berühren zu dürfen.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 01.12.2017 (17:03 Uhr) EstherJab
Amauro setzt nach. Ich kann nur so gerade eben noch seitlich entweichen. Jetzt auf diesem weißen Fliesenboden im Winterpalais und mit diesen sehr hohen, filigranen Absätzen, erreicht das Spiel für uns eine weitere Dimension, und für mich einen noch höheren Schwierigkeitsgrad. Und das, obwohl ich sehend bin, meinem Verehrer sind indes die Augen verbunden, seine Hände gebunden. Ich werde mal wieder wuschig.
Oje oje, hatte ich Amauro das eigentlich nicht richtig erklärt? Natürlich muss ich die Schuhe die er sich für mich aussucht, wenn ich die Blinde Kuh sein muss, mit verbundenen Augen suchen. Während er natürlich dieser Darbietung zusehen darf. Beim Berührungsspiel zuvor sind ihm die Augen verbunden, so wie mir. Hm, ob es ihm gelingt, mit verbundenen Augen mir die Augen zu verbinden? Es kommt auf sein Geschick, sein Gefühl an, da traue ich ihm einiges zu.
Ich muss das wohl noch einmal richtig erklären.
Hm, wenn wir uns morgen am frühen Nachmittag treffen, und mir ein womöglich 18stündiges Blindekuh-Spiel bevorsteht, muss ich tipptopp aussehen, will mich stylen und die eleganteste Kleidung, und die passenden Schuhe dafür tragen. Vielleicht den neuen Karo-Rock weiß/dunkelblau, oben super-eng, nach unten hin weiter mit großzügiger Faltung, dazu die dunkelblauen, klassischen Edel-Glattleder-Stiefel mit hohem Absatz, dazu die dunkelblaue Bluse. Oder doch meine neue Business-Kostüm-Kombination mit engem Rock und Business-Jackett aus blauem glänzenden Satin-Stoff, mit der schicken weißen Bluse drunter, und dunkelblaue Pumps als Schuhwerk? Denn Amauro soll als sehend im Spiel verunsichert sein, seine Coolness im Spiel die ich bei ihm vermuten würde, will ich mental aufbrechen, und er soll Appetit bekommen, und ich fange ihn dann um so schneller. Das wird das Gleichnis wieder umgedreht, der Mann wieder zum Jäger der Begehrten, wie im richtigen Leben. Aber ich lasse Dich zappeln, so wie heute.

Waaah!!!

Wieso mache ich mir diese Gedanken? Ich will mich hier jetzt keinesfalls fangen lassen, Amauro soll bis 6 in der Frühe suchen, und ich will das total genießen. Hm, mache ich mir diese Gedanken, weil ich es selbst so ungemein reizvoll finde, dieses Berührungsspiel mit verbundenen Augen zu spielen, die Schuhe blind zu suchen, und ihn morgen von Anbeginn? Vielleicht. Denn das Gleichnis, es gilt auch umgekehrt, wenn die Frau den Mann ungemein anziehend findet. Und ich finde ihn so ungemein anziehend, optisch, von seiner Art her, von allem her.
Okay, aber hier und jetzt, bist Du mir ausgeliefert, ich bestimme den Takt, fang mich doch endlich.
Ich spüre den Spaß bei ihm, trotz der für viele andere Menschen doch undankbar wirkenden Spielsituation. Aber das ist es gerade, es geht nicht um Demütigung, es geht um ein witziges Spiel, aber vor allem um diese mega-heiße Situation des Gleichnisses, die auch im suchenden Mann, der mit verbundenen Augen die ihn noch foppende Begehrte zu ergreifen versucht, eine elektrisierende Spannung, vielleicht auch ein Wolllustgefühl auslöst!
Jaa, darum geht es, und das hat auch Amauro erkannt. SO ist das Spiel ultraheiß, mega-spannend und anregend in einem, in uns beiden, das muss man stundenlang auswälzen, sich in diesen heißen Momenten suhlen, spielen bis zum Exzess, bis der Arzt kommt.

Amauro dreht sich um 90 Grad, ich stehe still, traue mich nicht mich zu bewegen. Wir sind uns nahe, wenn er mich jetzt hört -und auf diesen Fliesen sind selbst diese schmalen, hohen Absätze sehr gut vernehmbar- kann es schon um mich geschehen sein. Ich bin eigentlich in einer win-win-Situation. Fängt er mich, stehen mir superheiße Stunden bevor, zuvor ein sinnliches Berührungsspiel und eine witzige Schuh-Suche, die zugleich aufregend-anregend ist. Oder Amauro bleibt die Blinde Kuh, ich foppe ihn weiter in den Wahnsinn, und habe meinen Spaß.
Amauro geht auf gerate wohl weiter, schleicht er an mir vorbei, in unmittelbarster Nähe? Wäre ein weiterer Hammer. Er geht langsam, es wirkt fast so, als hätte er meine unmittelbare Nähe irgendwie gemerkt. Die Spannung ist jetzt nicht mehr zum Aushalten. Was geht jetzt in ihm vor? Ahnt er wo ich bin, will mich aber in Sicherheit wiegen, dass ich denken soll dass er das nicht weiß. Diese Psycho-Spielchen innerhalb eines Blindekuh-Spiels wenn es Frau und Mann zu zweit und diese Parabel vor Augen habend spielen, sind das Sahnehäubchen obendrauf, und machen das Spiel zum Bewusstseins-Trip der morbid-lustigen Extraklasse.

Ich bin jetzt leicht schräg hinter ihm, habe ihn an mir vorbeitappen lassen, rege mich nicht, versuche keinen Laut von mir zu geben, und platze dabei vor Aufregung, ihn dabei keine Millisekunde aus den Augen lassend. Weiß er wo ich bin, und tut so als wüsste er das nicht? Das macht mich rasend!
Die Glaskuppel wird zum Himmelfahrtsgewölbe für Nervenschwache.
Welche Nuancen apokalyptischen Wahnsinns hält dieses Spiel noch bereit? Fast denke ich, um das zu erfahren, müsste er mich direkt doch fangen. Dann steigerte sich womöglich das alles für mich noch, wohin wage ich gar nicht zu Ende zu denken.

Was ist denn jetzt???

Ich sehe, wie Amauro mit den Fingern wackelt. Okay, viel mehr kann er ja mit den Händen, mit seinen oberen Extremitäten nicht machen, aber, was soll das bedeuten.
Das mich das irritiert, gehört das zu einem Plan, mich zu verunsichern? Amauro arbeitet auch mit psychologischen Tricks, dieser ausgefuchste Kerl.
Ich wage den Gang nach vorne, ihn dabei hinterrücks streifend mit der Hand, schnell muss das gehen, ich höre selbst, wie sich Stoff auf Stoff reibt, Strumpfhose und Rock sich scheuern. Die Absätze zudem, sorgen für einen fast dazu orchestrierten Geräuscheffekt.
Da! Amauro reagiert sofort, seine scheinbare Lethargie war nur Tarnung. Er wendet sich reaktionsschnell sofort um, muss sich aber um geschätzte fast 150 Grad drehen, während ich zügig weiter gehe. Hätte Amauro die Hände zu Hilfe gehabt, mit ausholendem Schwung hätte er mich wohl erwischt.
So kann ich wieder entkommen. Doch er setzt weiter nach, nimmt die Spur der Absätze auf, und geht mir nach, hastet mir gar nach. Ich schreie. Er kommt mir weiter hinterher.
Ich flüchte in des wahren Wortes in den möblierten Bereich, hinaus aus dem kristallbedachten Palais, dessen Fliesenboden die Spot-Lichter so wiederspiegelt, dass ich so schnell fast in ein dunkles "Loch" flüchte. Meine Augen können sich gar nicht so schnell daran gewöhnen, da hat Amauro jetzt durch die Augenbinde fast sogar einen Vorteil!
Das ging so schnell, dass ich fast nichts mehr sehe, für einen Moment, ja für sogar länger als einen Moment, wird dies ein Spiel "Blinde Stier sucht die blinde Kuh".
Im Wohnbereich ist fast alles dezenter beleuchtet. Bevor ich mich wieder besinne, und meine Augen sich endlich, endlich gewöhnt haben, drehe ich mich um, kurz zuvor inne haltend.

Amauro ist hinter mir, Entfernung ca. 1 Meter.

Ich werde wahnsinnig, ein Schock durchzuckt meinen gesamten Körper. Er muss mir ziemlich flink und dabei sich nach den Absatzgeräuschen und dem Scheuern der Kleidung -Feinstrumpfhosenstoff auf Rock-Innenstoff- orientiert haben. Zudem wurde er immer sicherer, zudem arrangiert er sich immer mehr mit der ihm umgebenden Dunkelheit, dass er fast "sehen" konnte. Das wird mir schlagartig klar.
Dazu die totale Motivation, die die Aussicht auf ein überaus sinnliches Berührungsspiel, mir die Augen zuvor zu verbinden, mich ausgesuchte Schuhe suchen zu lassen, und dann mit mir womöglich stundenlang Blinde Kuh zu spielen.
Werde ich Opfer meines Übermuts, eines Unachtsamwerdens aus einem beinahe arroganten Überlegenheitsgefühls?
Wie viele Stunden spielen wir bereits? Ich bin zu neugierig, wie kann ich in diesem Moment nur auf die Armbanduhr schauen, bin ich denn wahnsinnig?

22.57 Uhr.

Amauro ist seit fast 11 Stunden Blinde Kuh. "Unfassbar!" schießt es mir durch den Kopf, und tippele dabei mit den Füße, schrecke auf, blicke nach vorne.
Amauro ist fast direkt vor mir, waaah. Er muss mich anhand des Tippelns weiter lokalisiert haben.
Ich entweiche rückwärtsgehend, hastig dabei, laut dabei, denn meine Atmung arbeitet Akkord, zudem die Absätze, die zwar fein doch vernehmbar klackern.
Ich gerate an die Wand, am Fenster, zwischen Sofa und der Zimmerpalme. Amauro geht zügig nach vorne, und ich bemerke:

Ich bin gefangen. Gefangen zwischen Zimmerpalme rechts von mir, dem Sofa links, die Wand hinter und Amauro vor mir.
Aus. Das Denken, jede Wahrnehmung fallen von mir, was fühle ich? Irgendwie Nichts. Sollte ich nicht erschrocken sein? Nein. Stehe ich unter Schock, und kann mich nicht rühren? Vielleicht.
Amauro, spürt er, dass er dem Ziel näher ist, als es noch möglich ist? Sein Mund zeigt Unsicherheit. Vielleicht weil er es gar nicht fassen kann, unmittelbar vor dem Triumph zu sein?
Er tappt vor, ich kann es sehenden Auges nicht ändern, kann nicht mehr reagieren. Was ich fühle, weiß ich nicht, doch schlägt das Herz bis zum Blusenkragen, ja wummert direkt in mein Gehirn. Mein Körper ist indes auf 1.000 Grad aufgeheizt.
Seine Schulter berührt die meine. Auch wenn ich das wie in Zeitlupe auf mich zukommen sehe, so kann ich nicht mehr reagieren.

Amauro hat mich gefangen. Nach fast 11stündiger Spielzeit. Wir können nichts sagen, er lächelt, er lächelt nur, dann, in einer Mischung aus Erleichterung und aber auch seufzend:

-"Endlich habe ich Dich, Esther."

Ich lächle. Ich lächle, und bin fast ebenso erleichtert, das ist schon komisch, aber ist es damit zu begründen, dass mir nun gleich ein vielleicht noch heißeres Erleben der absoluten Superlative bevorsteht? Ich bin glücklich. Denn was war das für ein Spiel? Der pure Wahnsinn. Und wir haben dieses Gleichnis, das gleich dem richtigen Leben entsprungen zu sein scheint, in dem der Mann die Ersehnte einfangen will, diese aber sich ihn noch frech reizend ihm entzieht, wahrhaft in diesem Spiel umsetzen können. Keine Aktion kann diese in spielerischer Form so umsetzen wie Blinde Kuh zwischen Mann und Frau. Sehr wahrscheinlich ist dieses Spiel -was den weiblichen wie männlichen Spielern wohl gar nicht so bewusst ist- deshalb bei Erwachsenen immer noch so beliebt, früher ja noch viel mehr, als sogar fast nur Erwachsene dieses hübsche Spiel spielten.

Beruhigt sich seine Atmung? Meine jedenfalls nur langsam, wenn überhaupt. Ich ergreife die Initiative, und greife Amauro an den Schultern. Und "schiebe" ihn vor mir her, er geht rückwärts, ich vorwärts, ich will uns in den zentralen Wohnbereich führen, uns für das Kommende zentrieren.

Wir erreichen einen zentralen Punkt im unmöblierten Wohnbereich. Ich würde ihn küssen wollen, ich tue etwas anderes: Meine Hände gleiten hinter seinem Rücken herunter, ich löse seine Fessel, dieses schwarz-glänzende Satin-Band, das eine Breite von ca. 8 Zentimetern aufweist.
Ich tue es fast automatisch, ich weiß gar nicht wie mir geschieht, es dreht sich alles, das sind magische Momente.
Amauro´s Hände sind frei, seine Augen bleiben verbunden. Ich nehme ihm die Augenbinde nicht ab. Meine Hände wieder vorne, sie berühren seine Brust. Ich überlasse ihm die Wahl der Augenbinde, die er für mich vorsieht.
Wird er die seine wählen, die seine Augen seit so vielen Stunden jegliches Licht nimmt? Oder dieses Satin-Band? Oder das Seidentuch mit dem ich ihn reizte. Wird er mich damit binden?
Es liegt neben mir. Ich greife es schnell. Und gebe es Amauro, so wie das Satin-Tuchband, es liegt in seiner Hand, in des Wortes doppelter Bedeutung.

Was geschieht nun? Es liegt in Amauro´s Hand. Ich drehe mich nur um.
Brauchen wir eine Pause? Müsste ich nicht endlich wieder etwa zu mir nehmen? Während des Spiels war das kein Thema, ich habe seit einem halben Tag nichts mehr zu mir genommen.
Ich drehe ihm einfach nur den Rücken zu, und schließe die Augen, mein Herz rast, ich atme unregelmäßig und wohl hörbar aufgeregt durch die Nase.
Wie wird Amauro sich entscheiden, in Bezug auf die Augenbinde? Wird er seine abnehmen und mir damit die Augen verbinden, mit dem ebenfalls schwarz-glänzenden Seiden-Dammast-Tuch, superedel und hochwertig?
Oder wird er sich für das Satinband entscheiden, mit dem ich ihm die Handgelenke band? Das wäre es noch, wenn er mir damit die Augen verbinden würde. Welche Rolle spielt das Seidentuch, mit dem ich Amauro während unseres jetzt schon legendären Blindekuh-Spiels reizte? Zum Verbinden der Augen ist es nicht geeignet.
Wird er mich binden? Der Gedanke elektrisiert mich, und mehr noch diese Ungewissheit, was Amauro im Schilde führen wird.

Sekunden vergehen, wie Minuten. Die Spannung ist unerträglich, und doch so unglaublich faszinierend.
Ich öffne die Augen.
Ich sehe nur, wie ein schwarzes Tuch sich unmittelbar vor meinen Augen befindet, und näher kommt. Ich versuche, so lange wie möglich meine Augenlider offen zu halten.
Das Schwarze "etwas" senkt sich auf meine Augen, ich schließe die Augenlider instinktiv, um meine Augen vor dem Stoff zu schützen.
Welche Augenbinde hat Amauro mir angelegt, ich versuche mit meiner Gesichtshaut -soweit sie vom Tuch bedeckt wird- und den empfindsamen Augenlidern den Stoff zu "ertasten", und schon vernehme ich die Geräusche, wenn sich Tuchende an Tuchende bei einer Verknotung reibt. Ein unsagbar geiles Geräusch. Meine Nasenatmung ist in eine unregelmäßige Mundatmung übergegangen, ich stöhne fast auf. Mir werden die Augen verbunden, mir wird heiß, ein magic moment, ein magic feeling sondergleichen.
Der Knoten zieht sich stramm, und immer strammer. Ich versuche weiterhin mit der Gesichtshaut sofern sie vom Tuch bedeckt wird, die Identität der Augenbinde heraus zu tasten.
Ich habe schon eine gewisse Ahnung, einen Verdacht.

Sind Amauro die Augen verbunden? Hat er das Tuch ausgetauscht, oder seine Augenbinde aufbehalten? Jedenfalls ist es ihm so oder so gelungen, mir die Augen perfekt zu verbinden.
Oh, uh.
Schon spüre ich etwas an meiner Wade. Mir wird heiß und kalt zugleich. Es müsste sich eine Gänsehaut auf meiner Wade gebildet haben. Ich tippele überaus nervös mit den Füßen, als ich das, was meine Wade zu umfassen scheint, noch intensiver spüre. In mir steigt eine Mega-Hitze auf.


--

Hallo Amauro,

lasse Dir bitte sehr viel Zeit mit Deinem nächsten Eintrag. Denn am Wochenende habe ich selbst leider sehr wenig davon. Aber Du weißt, früher oder später erhältst Du immer ein Posting von mir.
Wir starten die "2. Halbzeit" unseres fantastischen, intensiven Kopfkinos. Unser letztes Kopfkino holt aus dem Thema noch mal alles raus, und Du formulierst so stark, ich kann da kaum mithalten.
Mein Ziel, diese Parabel gedanklich-imaginär zu vertiefen, wurde erreicht, sie gilt aber auch umgekehrt.

Wird es Deiner Figur gelingen, meine Figur 7 Stunden im Spiel zu halten? Und was hast Du mit ihr vor?
Da bin ich echt gespannt. Ich bin von Deinen Ideen abhängig, der "sehende" in unserem KK ist da etwas in der Vorhand. Und das bist demnächst nach einem Zwischenspiel Du, bzw. die von Dir in unserem KK verkörperte Figur. Die Parabel gilt genauso umgekehrt, wir werden dies ergründen.
Meine Figur wird mit aller Intensität und hochmotiviert spielen.

Gruß Esther
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 03.12.2017 (12:00 Uhr) amauro
Ich scheine sie tatsächlich überrumpelt und mit meinen wackelnden Fingern abgelenkt zu haben. Ich drehe mich um, kaum dass ich einen Ton von ihr wahrnehme und gehe zügig in ihre Richtung. Ich höre sie sehr nahe. Dann ihre hektischen Schritte, die sich schnell von mir entfernen. Jetzt muss ich dran bleiben. Ich lasse jegliche Vorsicht außerAcht8, vergesse, dass ich mit den Händen nicht tasten kann und natürlich überhaupt nicht sehen kann, wohin ich gehe. Ich gehe ihr einfach so schnell ich es irgendwie kann hinterher. Ich setze alles auf eine Karte, so nahe war ich noch nie dran, sie zu fangen. Ich höre, wie sich der Ton ihrer Schuhe auf dem Fußboden verändert, sie muss wieder in den Wintergarten gehastet sein. Anders kann man diese Bewegungen, die ich höre nicht mehr bezeichnen. Ich spüre jetzt selbst, wie sich der Fußboden unter meinen Schuhen verändert, ich ignoriere es und renne fast hinter ihr her. Wenn sie gerade weitergeht, muss sie irgendwann an eine Wand kommen. wie will sie dann noch ausweichen? Ist das jetzt endlich die Chance, auf die ich seit Stunden warte? Aber was bilde ich mir ein, sie in die Enge treiben zu können, ich sehe absolut nichts und kann die Arme nicht ausstrecken, um meinen Radius zu erweitern. Ich höre sie sehr nahe. Dann plötzlich keine Schritte mehr. Ich bleibe stehen, um besser hören zu können. Wir müssen nahe einer Wand sein, das kann ich spüren. Aber wo ist sie jetzt schon wieder. Ich höre gar nichts von ihr. Eben noch war sie mir so nahe. Sie muss völlig reglos da stehen und die Luft anhalten, alles andere würde ich fühlen. Ich gehe langsam nach vorne, versuche meine Schultern möglichst breit zu machen.

Und da ist es. Ich spüre ihren warmen Körper mit der linken Schulter. Endlich habe ich sie gefangen. Kann sie wieder berühren. Darauf habe ich hingearbeitet. Ich höre wie sie lächelt, ich habe sie gefangen. Und sie hat es mir wirklich nicht leicht gemacht. Ich glaube auch nicht, dass sie jetzt gefangen werden wollte, sie hat einfach einen taktischen Fehler gemacht. Ich frage sie wie es ihr geht. Sie sagten dass sie glücklich ist und unser Spiel so sehr genießt.

Bevor irgendwie ein unsicheres Loch aufkommen kann, fasst sie mich an den Schultern und schiebt mich rückwärts vor sich her. Ich sehe, wenn ich nach vorne gehe nichts und auch nichts wenn ich rückwärts gehe, also ist es eigentlich gleichgültig, dass ich jetzt rückwärtsgehe. Irgendwann spüre ich, dass wir den Bereich des Wintergartens verlassen und wieder ins Wohnzimmer kommen. Dann lässt der Druck auf meine Schulter nach. Ich bleibe stehen. Ich spüre ihre warmen weichen Finger, die meine Arme entlang gleiten und ihren Atem, weil sie mir sehr nahe kommt. Und dann löst sie das Tuch, mit dem sie mir so perfekt die Hände auf den Rücken gefesselt hat. Ich bewege meine Hände nach vorne. Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich völlig verkrampft bin und mir die Schultergelenke schmerzen von dieser Fixierung. Auch der Bereich meiner Handgelenke, an denen das Tuch war, juckt etwas. Egal. Viel zu aufregend ist diese Situation noch immer. Ich werde die Augenbinde jetzt noch nicht abnehmen. Jetzt kommt der extrem aufregende neue Teil unseres Spiels. DerHhöhepunkt des Spiels würde nicht stattfinden, wenn ich jetzt nicht mehr die blinde Kuh wäre! Sie drückt mir in die eine Hand das Tuch, das noch warm von meinen Handgelenken ist und in die andere ein weiteres Tuch, das sich unheimlich leicht und dünn anfühlt. Das war das Tuch, mit dem sie mich vor einer scheinbar unendlich langen Zeit berührt hat und ich es nur mit der Haut spüren konnte, aber nicht anfassen, weil mir die Hände von ihr auf den Rücken gebunden waren.

Jetzt nehme ich sie an den Schultern und drehe sich um 180°. Sie folgt meinem sanften Druck. Aufregend, wie ihre Absätze dabei klappern. Zum ersten Mal geben die Schuhe einen Ton von sich, den ich bestimme. Die Absätze der Schuhe, von denen ich noch immer nicht weiß, welche es sind. Ob es Pumps oder Stiefel sind, wie sich die Absätze anfühlen. Selbst wenn ich weiß welche Art von Schuh es ist, wie sie aussehen weiß ich noch immer nicht. Aber diese außergewöhnlichen Gefühle, die damit verbunden sind, dass ich einen ihrer Schuhe nur vom Fühlen kenne, nicht aber vom Sehen, wird mir noch eine Weile erhalten bleiben. Das ist toll. Ich lege mir das dünne Tuch über eine Schulter. Das andere nehme ich in beide Hände und taste mich an ihren Kopf. Dann lege ich es ihr über die Augen und ziehe es um ihren Kopf. Ich muss aufpassen, dass ich beim verknoten des Tuches nicht ihre Haare mit verknote, dass würde ihr wehtun und das will ich keinesfalls. Es scheint sie zu erregen, dass ich sie berühre, dass ich ihr die Augen verbinde. Ich bemerke, wie ihr Atem schwer wird und sie leicht zu zittern beginnt. Ich mache einen einfachen Knoten und versuche dann mit meinen Fingern zu ertasten, ob das Tuch auch wirklich ihre Augen verdeckt. Dann mache ich einen 2. Knoten und ziehe das Tuch eng um ihren Kopf, damit sie auch wirklich blind ist. Wenn dieses Tuch das gleiche ist wie, das, das ich um die Augen habe, muss sie jetzt ebenfalls völlig blind sein. Das Tuch ist wie dafür gemacht, blinde Kuh zu spielen, absolut perfekt

Endlich ist es soweit. Ich gehe vor ihr in die Knie. Jetzt kann ich tatsächlich auf einem Knie sein. Das andere Bein stelle ich auf den Fuß. Jetzt sieht sie ja nicht mehr dieses fast demütigende kniende Haltung vor ihr. Aber es gibt mir mehr Stabilität, um mich nicht auch noch auf mein Gleichgewicht konzentrieren zu müssen, während ich endlich ihre Beine berühre.

Jetzt taste ich nach ihren Waden. Ich spüre dünne Strümpfe und darunter warme weiche Haut. Also hat sie keine der Stiefel angezogen, die ich erfühlt habe. Das ist perfekt. Ich liebe es so sehr, ihre Waden zu berühren. Es ist schön, dass sie nicht eine dieser extrem dünnen Frauen ist, die meinen, es sehe gut aus, wenn sie nur aus Haut und Knochen bestehen. An ihren Waden spürt man noch Fleisch und Muskeln. Ich mag es, wenn Frauen gesunde Rundungen haben. Neugierig taste ich an ihren Waden entlang nach unten. Ich fahre mit meinen Fingern an dem Leder ihrer Schuhe entlang. Das scheint sie etwas zu kitzeln. Sie kichert. Dann bin ich an der Spitze der Schuhe angelangt. Sie laufen wirklich spitz zu. Sie bestehen aus Glattleder und haben eine sehr dünne Sohle, klassische Pumps eben. Ich taste weiter nach hinten zu den Absätzen. Sie verjüngen sich. Es sind Stilettoabsätze, sie sind schon noch etwas breiter, aber deutlich schmäler als die Absätze ihre Stiefel, die ich noch immer vor meinem geistigen Auge habe. Es ist aufregend, dass ich die Schuhe noch immer nicht sehen kann, nicht weiß welche Farbe sie haben. Ihre Strümpfe waren grau, die hat sie nicht gewechselt. Aber was passt zu grau? Braune Schuhe passen nicht dazu, aber Schwarz dürfte passen, grau dürfte passen, vielleicht sogar weiß oder blau.

Ich streichle ihre Beine von den Knöcheln über die Waden nach oben bis zur Kniekehle. Ich spüre, wie sie förmlich bebt. Das muss sie erregen. Ich habe etwas vergessen, fällt es mir plötzlich ein. Ich habe die Augen noch immer verbunden und kann nicht überprüfen, ob sie sich auch nicht an ihrer Augenbinde zu schaffen macht. Außerdem habe ich völlig überrascht vor Stunden, oder waren es nur Minuten, erfahren, wie unglaublich erregend es sein kann, wenn einem zu der Augenbinde auch noch die Hände fixiert werden, damit man wirklich jede Möglichkeit verliert, sich selbst wieder in die Welt des Lichtes zurückzubringen. Noch immer habe ich das zweite Tuch über der Schulter. Ich stehe auf. Das scheint sie etwas zu verwirren. Sie hört plötzlich auf zu atmen. Ich taste mich hinter sie und ziehe ihre beiden Handgelenke auf den Rücken. Sie scheint zu verstehen. Jetzt habe ich ein kleines Problem. Weder kann ich mich erinnern, jemals jemandem die Hände gefesselt zu haben, noch kann ich sehen was ich da tue. Ich lege ihr mein Problem dar:

"Du hast mir erlaubt, dir die Hände zu fesseln. Aber ich hab keinerlei Erfahrung darin, wie man jemanden mit einem Tuch die Hände fesselt. Das kannst du perfekt, ich nicht. Sehen kann ich auch nicht was ich da tue. Bei der Polizei bin ich auch nicht, sonst könnte ich jetzt Handschellen aus dem Hosensack ziehen. Die würde ich dir jetzt sofort anlegen. Hast du für mein Problem irgend eine Lösung?"

Ich halte ihre Handgelenke auf dem Rücken und warte auf die Antwort.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 04.12.2017 (14:58 Uhr) EstherJab
Ah, es müssen natürlich seine Hände sein, die nun meine Waden berühren. An den Waden bin ich äußerst empfindlich. Klar, wer Sport treibt, dazu noch eine etwas raue, wie Lacrosse, hat eine Muskulatur, und die ist empfindlicher als Nicht-Sportler glauben. Amauro umfasst die Wade, eine Feinstrumpfhose trennt seine Finger von der Haut, doch spüre ich seine Finger, die wunderbar die Strumpfhose entlanggleiten.
Ich bin eher kurvig, keine von diesen Hungerhaken-Figuren, das dürfte meinem Verehrer gefallen. Ein also "kurviges gleiten" für Amauro, und dass ihm dabei offenbar die Augen verbunden sind, da ich nunmehr erfühle, dass er mir das schwarz-glänzende Satin-Tuch vor die Augen legte, mir damit absolut superperfekt die Augen verbunden hat, macht es noch viel aufregender. Zu wissen, auch er muss sich absolut auf sein Gefühl, auf die ´Infos´ seiner Fingerspitzen konzentrieren, macht es noch heißer, mich elektrifiziert das alles, und macht mich extrem nervös, und dennoch ist dies alles äußerst genussreich.

Amauro´s Hände gleiten die Waden hinunter nach unten. Seine Finger sind an meinen Schuhen, er wird längst gecheckt haben, das sind Pumps, aber welche, hihi.
Hm, er nestelt jetzt an den Schuhen, was mich jetzt noch wuschiger macht, als ich ohnehin schon bin. Jetzt kitzelt mich das, und ich muss kichern, so falle ich von einem Feeling in das nächste. Das schafft auch nur wieder ein Spiel mit verbundenen Augen, und wenn beiden die Augen verbunden sind, ist das für die Betastete und den Tastenden gleichermaßen stark und mega-heiß!
Uh, Amauro´s Finger erreichen nun die spitzen, vorderen Enden der Pumps, sie laufen vorne natürlich spitz zu, keine "Pieke", das mag ich nicht, aber natürlich enden sie vorne zulaufend. Es erregt mich jetzt, denn Amauro´s Finger erreichten eine Art "Endpunkt", doch sein Spiel geht natürlich weiter.
Es sind klassische Pumps, so wie ich eben klassische Stiefel mag, und glattes Leder bevorzuge ich auch hier, es sieht einfach eleganter aus.

Wie erwartet, geht Amauro´s jetzt immer raffinierter werdendes Finger-Tastspiel weiter, ich atme immer schwerer, ich liebe dieses Zwischenspiel zutiefst, da es anregend ist, und mich für das bevorstehende, bestimmt superspannende Blindekuh-Spiel und zuvor Schuh-Suchspiel auf die absolute Betriebstemperatur bringt, und ohnehin ein absolutes Highlight für sich genommen bildet.
Amauro´s Finger erreichen die Absätze, das kann ich ziemlich genau erspüren. Und die befingert er jetzt natürlich akribisch. Wunderbar, dass er das Tuch nicht abnahm, weiter mit verbundenen Augen spielt, so wie mir die Augen jetzt verbunden sind. So sind wir im Spiel miteinander vereint, blind gleichermaßen, er tastend und fühlend, ich fühlend und in total gespannter Erwartung, was er als nächstes vorhat. Eben diese Auslieferung. Auch das kann nur ein Spiel mit verbundenen Augen erreichen, Spaß und eine gewisse Erotik, das geht nur mit verbundenen Augen.

Die Absätze sind schmaler als die von den Stiefeln die ich zuvor trug, das dürfte er ertasten können, auch das ist aufregend. Aber bei der Farbe. Ob er rumrätselt was die Farbe betrifft? Hihi, etwas was er nicht weiß, aber ich. Da kann er noch so intensiv tasten. Aber er dürfte kombinieren, was zu meinem Outfit passen könnte.
Doch seine Hände verlassen meine Schuhe, und gleiten nun die Beine hinauf, bis zu den Kniekehlen. Boah, ist das aufregend. Er tastet, blind, ich, ebenso blind, fühle seine Finger, wie sie gleitend erkunden.
Das ist unglaublich aufregend.
Und mich befällt ein Zittern, was Wunder? Welche Frau könnte da stillhaltend und kalt sein?
Meine Hände zucken, meine Arme zucken ebenfalls leicht zur Seite. Will ich mir die Augenbinde jetzt regelrecht von den Augen reißen? Da mich diese Situation derart aufheizt, dass es kaum auszuhalten ist?
Oh, das wäre fatal, und würde das Spiel zerstören, so halte ich gerade noch inne was diesen Aspekt betrifft.

Amauro, er verlässt seine offenbar kniende Haltung. Oh ja, das kann in die Knie gehen, oder hat er etwas anderes vor? Ich zittere am ganzen Leibe, meine Hände wollen sich immer noch nicht beruhigen. Oh nein, ich darf mir das Tuch keinesfalls abnehmen, allem inneren und äußeren "Erdbeben" die dieses Spiel in und an mir auslöst.
Ich bin verwirrt, was ist jetzt, meine Atmung beruhigt sich gar. Warum hört Amauro auf, warum hält er inne?
Aah. Er ertastet nun meine Handgelenke, an den Armen die ich leicht von mir wegwinkelte.
Und zieht sie mir sanft hinter meinen Rücken. Ich erschaudere fast, als mir bewusst wird, dass ich dies insgeheim ersehnte. Ich muss jetzt total errötet sein, mein Kopf kocht.
Aber zugleich erspüre ich die Unsicherheit meines Verehrers. Er hat Skrupel, das fühle ich. Das darf unser Spiel jetzt nicht zerstören, und so versuche ich -trotz aller Aufregung- einfühlsam zu sein, dabei innehaltend.
Amauro will etwas sagen, was liegt ihm auf dem Herzen?

-"Du hast mir erlaubt, dir die Hände zu fesseln. Aber ich hab keinerlei Erfahrung darin, wie man jemanden mit einem Tuch die Hände fesselt. Das kannst du perfekt, ich nicht. Sehen kann ich auch nicht was ich da tue. Bei der Polizei bin ich auch nicht, sonst könnte ich jetzt Handschellen aus dem Hosensack ziehen. Die würde ich dir jetzt sofort anlegen. Hast du für mein Problem irgend eine Lösung?"

Ich muss jetzt direkt schmunzeln.

-"Ich konnte erfühlen, dass Du mir die Augen mit dem Satintuch verbunden hast, mit dem ich Dir die Hände band.
Ich gab Dir ja noch das Seidentuch, leicht zwar und durchsichtig, aber das kriegt keiner durchgerissen, wenn es schmal gerafft ist, glaub mir. Wo ist das?"
-"Über meiner Schulter."
-"Okay, noch hältst Du meine Handgelenke. Ich halte sie hinter mir an meinem Rücken zusammen. Greife das Seidentuch, so an den Enden, Deine Handrücken nach unten weisend, dabei Tuchenden in Deinen Fäusten. Gleite so, unter meine Handgelenke, das Tuch dann unterhalb meiner Gelenke, Deine Fäuste mit den Tuchenden ´darin´ seitlich rechts/links von meinen Handgelenken, und führe die Fäuste dann oberhalb meine Handgelenke zusammen. Dann versuche mit verbundenen Augen, das Tuch oberhalb meiner Gelenke auf diesen zu verknoten. Okay? Schaffst Du das?"

-"Okay. Wird nicht einfach."
-"Es hat Dir keiner gesagt, dass es heute leicht wird. So, ich will zunächst fühlen, dass Du die Augen verbunden hast. Dazu wende ich mich kurz um, okay?"

Die Antwort warte ich erst gar nicht ab, ich gehe frech von seiner Zustimmung aus. Ich erfühle seine Wangen, sie glühen.
Ich erfühle den seidigen Dammast, die leichte Struktur dieses hochwertigen edlen Tuchs, im Obermaterial reinste Seide.
Die Augen sind ihm immer noch absolut perfekt verbunden, Wahnsinn. Ich wusste es zwar, denn nur ich kann ihn von der Augenbinde befreien, oder wenn ich ihm den "Befehl" dazu gebe. Dies wird erst vor dem Suchspiel sein. Doch wollte ich dies nur allzu gerne mit verbundenen Augen "überprüfen", meine Finger diesen tollen Stoff ertasten lassen, der auf seinen Augen liegt, fantastisch fühle es sich an, und seine Wärme hat dieses Tuch aufgeheizt.
So wie seine Pulsadern, wie sein Blut das diese Adern im zuckenden Rhythmus durchströmte, dieses Satintuch erhitzt haben, mit dem mir nun die Augen verbunden sind. Das ist der reinste Wahnsinn, das muss man sich echt mal bewusst machen. Zugleich ertaste ich das Seidentuch, und lege es in seine Hände, das habe ich mir jedenfalls vorgenommen
Meine Hände suchen die Seinen. Ich finde sie, und lege das Tuch in seine Hände, ich erfühle, wie er meine Anweisung verstanden hat. So hat er jetzt das Tuch, die Tuchenden in den Fäusten, die Handrücken weisen nach unten. Ich drehe mich, und lege die Handgelenke rücklings, so, dass diese seine Fäuste erreichen.
So geht es, so bindet er mich jetzt, in kocht das Blut nun endgültig hoch, ich bemerke wie das Blut in meine Wangen strömt und ich den Kopf in den Nacken lege, dabei fast keuchend atme, stoßweise fast.
Amauro gelingt es, den Knoten sehr fest zu machen, eine doppelte Verknotung, damit das Ganze Halt hat.

Sofort gleiten seine Hände meinen Rücken hinauf, uns beiden sind die Augen fest verbunden, ich fühle seine Hände, es durchströmt meinen ganzen Körper ein aufregendes, wolllüstiges Gefühl.
Meinem Verehrer ergeht es nicht anders, seine Fingerspitzen dienen ihm als Überträger von Infos, aber auch von heißen Feelings. Mit verbundenen Augen ist alles noch viel intensiver.
Seine Hände erreichen den Blusenkragen, meinen Nacken, und gleiten am Hals nach vorne. Amauro´s großer und der Zeigefinger, sind an der Halsschlagader.
Die muss wie wild zucken, und das dürfte ihm nicht entgehen. Dass ihm das nicht entgeht und mein eingebildetes Wissen darum, sorgt in mir für einen weiteren Schub in Punkto Aufregung, ist das verwunderlich?
Und Amauro´s Finger bleiben auf meiner Halsschlagader, das scheint er geradezu zu genießen, ich habe den Kopf weiter in den Nacken gelegt, atme hörbar mit offenem Mund.
Während seine eine Hand auf meiner Halsschlagader bleibt, tastet sich die andere von hinterrücks zu meinem Kehlkopf. Ich stehe davor ohnmächtig zu werden.

Aber dieser Mann erspürt dies. Und scheinbar im allerletzten Moment vor einer Ohnmacht meinerseits, gleiten seine Hände vom Halsbereich weg, zu meinen Schultern.
Von dort streben seine Hände an die Außenseite meiner Arme, an deren "Enden" meine Handgelenke stramm gebunden sind.
Ich ruckele mit den Gelenken wie in einem Reflex, den ich nicht steuern kann. Zwecklos, das Tuch ist zwar leicht, doch reißfest, zum doppelten Knoten superstramm gebunden, zudem unlöslich. Das muss Amauro wohl schon aufschneiden. Macht nichts, das Teil ist kostengünstig.
Zum Suchspiel und Blindekuh muss ich ja die Hände gelöst haben.
Hm, WIRKLICH?
Schießt es mir plötzlich durch den Kopf, der dafür etwas frei ist, als Amauro´s Finger an meinen äußeren Oberarmen hoch und runter entlangstreichen.
Er könnte die Schuhe, die er für mein Blindekuh-Spiel vorsieht, auch irgendwo aufbaumeln, und ich muss sie aufrecht suchen, und das womöglich mit gebundenen Händen. Das wäre ja was anderes als Topfschlagen, was auf allen Vieren nur mit gelösten, freien Händen geht.
Das würde ihm womöglich einfallen. Aber ich fände das Suchspiel dann noch viel, viel aufregender. Ob ich ihm das sage?
Diesem raffinierten Mann wäre es allerdings zuzutrauen, von selbst darauf zu kommen.

Unser Spiel geht weiter, Amauro´s Hände auf meinem Rücken, erreichen sie die gebundenen Handgelenke, ein kurzes Tippspiel mit seinen Fingerspitzen auf den meinen, die ein bisschen wackeln als die Berührung stattfindet. Ich muss lachen, Spaß muss sein, und lockert jetzt etwas die aufgeheizte Atmosphäre unseres Tastspiels.
Doch das ändert sich, als Amauro meinen festen Po, der umhüllt ist von einem knallengen Rock, kurz berührt.
Doch suchen seine Hände zielsicher meine Beine, und fahren knapp unter den Rock. Aaargh, puh.

Unser Spiel geht weiter, zwei auf einer Wellenlänge, die sich blind verstehen, denn ihnen sind die Augen verbunden. Besser geht´s nicht.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 05.12.2017 (08:38 Uhr) Amauro
Vertraut sie mir nicht oder weshalb will sie ertasten, ob die Augenbinde noch an ihrer Stelle ist. Und was macht es für einen Sinn, wenn wir jetzt die Hände auf dem Rücken fixiert. Sie würde es dann doch nicht bemerken, wenn ich mir die Augenbinde abnehme, was aber ein klarer Regelverstoß wäre. Trotzdem lasse ich sie gewähren. Es ist aufregend, von einer so attraktiven Frau, der die Augen verbunden sind, ertastet zu werden, eine viel intensivere Berührung, als wenn sie mich sehen könnte. Auch wenn man dabei selbst überhaupt nicht sehen kann.Wie kommt sie überhaupt auf die Idee, dass ich die Augenbinde jetzt abnehmen würde? Hat sie noch immer nicht verstanden, dass es unsagbar aufregend ist, gerade mit verbundenen Augen ihre Beine zu erfühlen. Es wäre absolut lusttötend, wenn ich gerade jetzt die Augen nicht mehr verbunden hätte. Das macht ja gerade den Reiz aus, sie nur intensiv spüren, aber nicht zugleich sehen zu können.

Sie erklärt mir, wie ich ihr die Hände fesseln soll. Im Grunde genommen habe ich mir das so schon gedacht. Also nehme ich das Tuch, das sich so dünn anfühlt, wie ihre Feinstrumpfhosen, aber nicht flexibel. Ich schlinge es von oben nach unten über ihre Hände, die sie bereitwillig hinter dem Rücken eng aneinandergelegt hat und dann wieder zurück nach oben. Das Tuch ist sehr lang. Ich spüre, dass ich noch genügend Tuch übrig habe. Einem spontanen Gedanken folgend, weiche ich von ihrer Anweisung ab. Ich schlinge ein Ende des Tuches jetzt zwischen ihren Armen durch, das andere unten zwischen den Händen. Unterhalb ihrer Hände kreuze ich die Tuchenden und führe sie wieder zwischen den Armen nach oben. Dann verknote ich die Enden. Auf diese Art und Weise sind zwar ihre Handgelenke nicht mehr eng aneinander gefesselt. Aber ich kann den Teil des Tuches der um ihre Handgelenke geht noch weiter zusammenziehen. Es ist unmöglich, mit verbundenen Augen eine Schleife zu binden, also mache ich einen doppelten engen Knoten. Ich bemühe mich einerseits ihr nicht weh zu tun, andererseits diese Fixierung aber so eng zu machen, dass sie sich keinesfalls befreien kann.

Ich höre wie ihr Atem schwer wird und spüre das auch an ihren Händen. Ich fahre ihre Unterarme entlang nach oben. Ich spüre, wie sie versucht mit ihren Händen auszutesten, ob sie sich befreien kann. Sie versucht sie gegeneinander zu verschieben. Obwohl ich nicht sehen kann, was ich da zusammengebunden habe, bin ich mir relativ sicher, dass es für sie unmöglich ist, sich zu befreien. Ich habe zwar keine Ahnung, wie ich den Knoten je wieder lösen soll, aber das ist im Moment egal. Ich fahre ihren Rücken entlang nach oben, bis ich den Kragen ihrer Bluse erreicht. Den taste ich seitlich entlang weiter nach oben und spüre plötzlich die nackte Haut ihres Halses und etwas das pocht. Das muss ihre Halsschlagader sein. Ihr Puls geht schnell. Es muss sie ziemlich erregen, was ich gerade mit ihr anstelle. Ob sie jemals die Augen verbunden und die Hände auf den Rücken gefesselt hatte, sodass sie sich selbst die Augenbinde nicht mehr abnehmen konnte? Wenn sie das ganze nur ansatzweise so empfindet, wie ich es vorher empfunden habe, als sie das gleiche mit mir angestellt hat, ist sie absolut außer sich. Das Irre daran war, dass es nicht langweilig wurde, je länger es dauerte. Es war einfach perfekt um sich in die Situation fallen zu lassen. Kein Gedanke erforderlich, ob man sich die Augenbinde abnimmt, da es einfach nicht geht. Ich würde das jederzeit wieder mit mir machen lassen, solange sie es ist, die das mit mir anstellt.

Ich spüre, wie sie jetzt den Kopf in den Nacken legt. Eine so typische weibliche Bewegung. Ich verbleibe noch ein wenig an ihre Halsschlagader und lasse meine Hände dann langsam an ihren Ober-und Unterarmen entlang wieder nach unten gleiten. Ich komme wieder an ihren Handgelenken an und taste nach dem Tuch, ob es seine Funktion noch erfüllt und es ihr absolut unmöglich macht, sich selbst zu befreien. Ich spüre wie sie versucht an ihren Fesseln zu rütteln. Ich spüre aber auch, dass diese unnachgiebig sind. Ich spiele mit dem Gedanken, sie zu fragen, wie sie sich fühlt. Dann beschließe ich aber, sie in diesem Kosmos aus spüren und aufgeregt sein allein zu lassen. Ich tippe nur kurz auf ihre Fingerspitzen um sie ein wenig zurückzuholen aus dieser Welt, in der sie sich gerade befindet. Sie lacht auf. Jetzt ist es nicht nur dieses gespielte überhebliche Lachen, jetzt ist es ein natürliches Lachen. Dieses Lachen hört sich an, als ob sie Spaß hätte bei dem was wir gerade tun. Ich taste an ihrem Rücken entlang weiter nach unten. Ich habe die Augen verbunden, so kann ich es mir leisten unkorrekt zu sein und über ihren wunderschönen Po zu gleiten und ihn zu berühren. Sehr schnell endet ihr enger Rock und ich spüre ihre Oberschenkel. Ich hatte fast vergessen, wie kurz dieser Rock ist. So wunderschön, ich liebe perfekt geschnittene kurze Röcke. Beine werden erst dann perfekt, wenn man auch die Schenkel in Strümpfen sehen kann. Ich kann diese Strümpfe nicht sehen, aber ich darf sie betasten, solange ich will, das war die Belohnung dafür, dass ich sie gefangen habe. Und diese Belohnung koste ich jetzt aus, ich habe stundenlang darauf hin gearbeitet.

Ich berühre seitlich ihre Schenkel und bin so frech, sogar noch ein wenig an ihnen hinauf unter den Rock zu fahren, aber nur ein kleines Stückchen. Es soll nicht anzüglich sein, was ich da mache, aber ich will auch an die Grenzen gehen. Ich spüre, wie sich ihre Oberschenkelmuskulatur weiter anspannt. Da spüre ich die Sportlerin. Sie hat unglaublich straffe Schenkel unter dieser wunderbaren Strumpfhose. Warm spüre ich ihren Körper. Es fühlt sich unglaublich, dass zwischen diesen wunderschönen Körper und meinen Fingern eine kleine dünne Stoffschicht ist, viel besser als wenn die Beine nackt wären. Sie hat es nicht nötig, aber Feinstrumpfhosen können auch kleine Schönheitsfehler an Beinen kaschieren. Gedankenverloren streiche ich jetzt an der Vorderseite ihrer Schenkel nach unten und spüre die Kniescheibe. Ich mache mit einem Finger kreisende Bewegungen um die Kniescheibe. Sie spannt die Muskulatur an und lässt sie locker, spannt an und lässt sie locker. Ein neues Spiel. Aufregend, wie sich dadurch auch der feine Stoff ihrer Strumpfhose unter meinen Fingern bewegt und knistert. Dann lasse ich meine Finger ihre Reise fortsetzen in ihre Kniekehlen. Sie kreischt auf, da scheint sie kitzlig zu sein. Aber tapfer hält sie meine Kitzeleien an ihre Kniekehle aus. Ob es Überwindung kostet, oder sie es mehr und mehr genießt? Jedenfalls zuckt sie immer wieder mit den Muskeln, bleibt aber auf beiden Beinen stehen. Mein absolut liebster Körperteil an ihr sind neben den Knien und den Oberschenkeln ihre Waden. Diese fülligen muskulösen Waden, die aber nicht zu muskulös sind. Es sieht nicht aus wie bei einer Bodybuilderin, einfach nur so, wie sportliche Beine aussehen, daran erinnere ich mich auch noch nach Stunden. Die Waden sind stramm, gezwungenermaßen durch die hohen Absätze. Ich beginne jetzt mit dem linken Unterschenkel und umfasse ihre Waden und Schienbeine mit beiden Händen und streiche langsam bis zum Fußknöchel hinunter. Sie zieht hörbar die Luft ein, das muss ihr unsagbar gefallen. Ich fahre mit drei Fingerspitzen wieder nach oben zurück bis zu den Kniekehlen. Dann wiederhole ich das am anderen Bein. Ich spüre, wie ihre Beine ganz, ganz leicht zittern.

Ich fahre wieder über die beiden Unterschenkel von der Kniekehle bis zu ihren Fersen, am Schuhansatz halte ich inne. Wieder konzentriere ich mich auf einen Fuß fahre rechts und links oberhalb des Leders an ihrem Fuß entlang. Das scheint sie irre zu machen. Ich spüre, wie sie zu tippeln beginnt. Sie atmet unregelmäßig, so als ob sie sich ein kreischen verkneifen müsste. Ja, jetzt kommt die kleine Rache dafür, dass du mich stundenlang gefoppt hast! Ich spüre, wie sie es nicht mehr aushält, die Beine still zu halten. Dagegen muss ich etwas tun. Mir fällt ein, dass ich ein schwarzes Seitentuch vorsorglich mitgebracht hatte, um sicher zu gehen, dass wir zu unserem Spiel auch wirklich ein Tuch haben, mit dem man die Augen perfekt verbinden kann. Ich hatte das Tuch extra für diesen Anlass noch gekauft. Blöd von mir, zu glauben, sie hätte nicht selbst für ein perfektes Tuch gesorgt. Aber ich wollte einfach sichergehen, dass unser Spiel perfekt wird.

Ich stehe auf, um mit den Händen in meine Hosentasche zu kommen. Ich fühle das Tuch. Ich falte es auseinander und halte es an beiden Enden. Dann fasse ich sie rechts und links an ihren Fußgelenken und schiebe die Beine zusammen. Willig folgt sie meinem leichten Druck und stellt die Beine mit einem Absatzklackern eng aneinander. Jetzt beginne ich ihre Fußgelenke nach dem gleichen Schema aneinander zu fesseln, wie ich das bei den Handgelenken gemacht habe. Sie scheint völlig verwirrt zu sein. Wieder wird ihr Atem schwer, aber sie sagt nichts und lässt mich einfach weiter machen.

Ich ziehe das Tuch eng zusammen. Sie soll keinesfalls Schmerzen haben, aber sie soll sich bewusst werden, dass sie nun ihre Beine nicht mehr bewegen, nicht mehr vor mir weglaufen kann. Das Tuch ist etwas dicker als das Tuch, mit dem ich ihre Hände auf den Rücken gefesselt habe. Diesen Knoten, den ich jetzt mache, könnte ich vermutlich auch mit verbundenen Augen wieder lösen.

Als ich mir sicher bin, dass sie ihre Beine nicht mehr bewegen kann mache ich dort weiter, wo ich vorher aufgehört habe. Ich streichle, nein eigentlich kitzle ich ihre Füße, entlang der Schuhe. Zumindest muss sie meine Berührungen als kitzeln empfinden. Denn jetzt höre ich, wie sie zu kreischen beginnt und spüre, wie ihr Körper bebt. Ich möchte es nicht übertreiben, wir spielen blinde Kuh und nicht irgendein Kitzelspiel. Also höre ich relativ schnell wieder auf, nachdem ich sie eine Weile auf diesem Level gehalten habe, mich mit ihren Füßen zu befassen wende mich wieder ihren unglaublich tollen Waden zu. Sie atmet erleichtert aus, es ist eher ein Stoßseufzer. Ich frage sie, ob es sehr schlimm ist, wenn ich sie so an den Füßen berühre. Ich habe noch viele Fragen, aber viel wichtiger ist es, ihre Beine so intensiv zu berühren, wie ich noch nie etwas berührt habe. Ich will von ihr noch wissen, ob es in Ordnung ist, wenn wir unser Spiel morgen - oder ist es heute - bei mir fortsetzen. Ich habe noch immer keine Ahnung, wie viel Uhr es ist. Und erstmals teilt sie diese Ahnungslosigkeit mit mir. Ich kann wirklich so lange weitermachen, wie ich will. Sie könnte mir noch nicht einmal sagen, dass jetzt die Zeit, die sie einseitig für unser Spiel festgesetzt hat, abgelaufen ist. Ich möchte auf jeden Fall so lange mit ihr weitermachen, bis sie jedes Zeitgefühl verliert. Denn damit verbunden ist der Eintritt in eine völlig neue Welt, so zumindest habe ich es empfunden.

Aber ich will auch noch wissen, was sie sich anzieht, wenn sie nicht weiß, welche Schuhe ich ihr anziehe. Ich will sie fragen, ob ich mir aus ihrem Schuhschrank noch weitere Paare aussuchen und mitnehmen darf, um ihr eines davon anzuziehen, sobald ich ihr bei mir Zuhause die Augen verbunden habe. Und ich will ihre Bestätigung, dass sie mir ihre Beine in einem kurzen Rock zeigt. Dass ich stundenlang das anschauen darf, was ich momentan nur fühlen kann.

Nie hätte ich gedacht, dass ich so etwas erleben würde, wenn mir eine Frau die Augen verbindet. Aber nicht um alles in der Welt möchte ich diese Augenbinde jetzt abnehmen. Ich will mit meinen Fingerspitzen ihre Beine "sehen", viel intensiver und anders als ich das mit den Augen könnte. Ich brauche auch keine Skrupel zu haben, denn es ist ein Spiel, dass wir da spielen. Niemals würde ich eine Frau, auch sie nicht, außerhalb dieses Spiels berühren, das wäre nicht in Ordnung. Aber im Rahmen dieses Spiels fällt diese Konvention. Es ist Teil des Spieles, also darf ich es auch auskosten.
 Re: Kopfkino Esther&Amauro Blindekuh 2 05.12.2017 (14:58 Uhr) EstherJab
Amauro sind die Augen verbunden. Ich habe ihm für das Spiel Blinde Kuh die Augen sehr fest verbunden. Er ist ein absoluter Gentleman, der sich -wenn er die Blinde Kuh sein muss- niemals die Augenbinde selbst abnehmen würde, nur wenn er einen Mitspieler oder eine Mitspielerin fängt, oder er von ihm oder ihr erlöst wird. Er fing mich zwar, doch wollten wir dieses Zwischenspiel, und von mir erging keinerlei Order, dass er sich die Augenbinde nun abnehmen darf.
Unser Zwischenspiel, ein Tastspiel, ist so sinnlich wie aufregend zugleich, es macht mir nicht nur Spaß, es lässt mich fast in eine Ekstase geraten, was Amauro bemerkt, und er sein Vergnügen daran hat, und dies vollauf auskostet. Stundenlang ließ ich ihn da ja auch zappeln, foppte ihn gar dabei, jetzt wird er belohnt, und nicht nur er, er belohnt ja auch mich, durch dieses sinnliche Spiel, in dem ich ihm ausgeliefert bin. So wie er als Blinde Kuh ja auch mir spielerisch ausgeliefert war, und manch Schabernack über sich ergehen lassen musste. Aber dies ist kein Schabernack, das ist aufregende Sinnlichkeit, sinnliche Aufregung pur.

Seine Hand, vielleicht sogar beide, fahren unter meinen Rock, meine Oberschenkelmuskulatur spannt sich immer mehr an, hoffentlich verkrampft sie nicht. Aber es ist zu aufregend. Kein anderer Mann dürfte dies tun, keiner. Er ist der Mann meines Herzens, ich verliebe mich endgültig, noch hier und heute. Man kann als Frau dieses Blindekuh-Spiel SO wie wir es spielen, und natürlich dieses Tastspiel, nur eben SO spielen, wenn man sich zum Mann mit dem man spielt hingezogen fühlt. NIE könnte man als Frau das so spielen, mit einem Mann den man von vornherein abstoßend findet, das ist völlig normal, das ist eben so.
Spürt er die Wärme meines Körpers, erfühlt er die stramme Muskulatur durchaus durchtrainierter Schenkel?
Was mir total gefällt ist, dass diese Feinstrumpfhose, obwohl eine -wenn auch hauchdünne- "Barriere" zwischen der Haut meiner Beine und seiner Finger bildet, die aber ein Gleiten seiner Hände so unschlagbar faszinierend sinnlich ermöglicht. Perfekt. Tja, für einen Perfektionisten wie Amauro natürlich optimal, OPTIMAL.

Aaaiijj. Amauro´s Hand berührt meine Kniescheibe, als seine Hand wieder leicht nach unten weg von meinem Oberschenkel gleitet.
Er lässt seine Hand um die Kniescheibe kreisen. Ich werde noch irre. Hm, ich bin in der Lage, meine Muskulatur in diesem Bereich, dank des Trainings ja zugleich auch im Kraftraum, zusammen zu ziehen, "zucken" zu lassen, bewusst.
Und das tue ich jetzt, ein neues Spiel, mein Lieber, was sagst Du nun? Der Stoff der Strumpfhose knistert dabei, und untermalt das ja auch knisternde Spiel.
Dann fährt seine Hand in die Kniekehle, mit einem Mal. Ich kreische auf! Gut dass das sonst niemand hört, wir sind ja unter uns.
Waahh, ich bin da kitzlig, Mann, au weia.
Kaum auszuhalten. Aber merkwürdiger Weise nicht weil´s so kitzlig ist, sondern weil es eben auch so verdammt sinnlich, heiß und erotisierend ist.
Doch spüre ich zugleich, dass dieser Mann heute das Spielerische, selbst in diesem aufgeladen heißen Spiel, sieht, und hier und heute nicht allzu weit gehen wird. Und das ist klasse. Das ist genau richtig, denn heute steht einzig und alleine das Erleben im Spiel mit verbundenen Augen für uns Zentrum. Weil ihm, mir oder in diesem Optimalfall uns beiden die Augen verbunden sind, sind diese Spiele, Blinde Kuh so wie dieses Tastspiel und das mir ja wahrscheinlich noch bevorstehende Schuh-Suchspiel so aufregend, uns in eine neue Ebene das Fühlens befördernd.
Ich zucke mit der Muskulatur einmal mehr und immer wieder, solange Amauro meine Kniekehle berührt. Ich würde am liebsten mit den Füßen rumtippeln, unterbinde dies aber denn doch mit dem Zucken der Muskulatur, um eben eine Art "Ausgleich" für dieses mich elektrifizierende Berühren zu schaffen. Und doch ist alles für mich vollster Genuss, diese Mischung macht mich ja so rasend und alles so faszinierend aufregend.

Und es geht weiter. Uh, jetzt ist seine Hand an meinem linken Unterschenkel, beide Hände meine ich zu spüren, mir sind die Augen verbunden, ich kann nur fühlen, den sanften Druck seiner Finger, dieser Druck gelangt als Info mit Lichtgeschwindigkeit in mein Gehirn.
Ich muss schlucken, gluckse fast dabei. Ich habe das Gefühl, dass gerade meine Unterschenkel, meine Waden, für Amauro besonders anziehend zu sein scheinen. Passt mal wieder perfekt, denn da bin ich empfindsam.
Klar, die Waden sind muskulös. Aber nicht wie bei einer Bodybuilderin. Denn diese Muskulatur muss für den Sport den ich betreibe auch Schnellkraft bieten. Fast wie bei einer Leichtathletin. Bodybuilderinnen würden hingegen auf dem Lacrosse-Feld keine gute Figur machen, so wie man sie auch nicht auf den Tennisplatz stellen kann.
Moment mal. Jetzt dreh ich durch. Amauro streicht jetzt mit beiden Händen, eine an der Wade die andere am Schienbein, geradezu aufreizend entlang. Hinunter bis zum Knöchel. Er tut dies zum einen mit so viel Gefühl und zum anderen derart aufreizend langsam, als ob er jeden Quadratmillimeter den er berührt vollends gefühlstechnisch auskosten will, dass ich vollautomatisch ohne es bewusst steuern zu können, laut hörbar gefühlte 1.000 Kubikzentimeter Atemluft mit der Nase saugend einziehe.
Boah, göttlich. Und auch nur mit verbundenen Augen, hochkonzentriert so erlebbar.

Seine Finger, sind es 3 oder nur 2, ich versuche es trotz totaler Aufregung in mir, anhand des leichten Druckgefühls an meinem Bein herauszufinden. Doch bevor ich das weiter recherchieren kann, sind diese Finger bereits da, wo sie hinwollten: In der Kniekehle. Dann lässt Amauro ab, ich bin jetzt absolut totalst irritiert und konfus.
Ah, er wiederholt das nun am anderen Bein, ich dreh noch ab. Ein Zittern, ein Beben in mir das sich nun nach außen durch ein Zittern Bahn bricht, kann ich nicht mehr unterdrücken. Dieser Mann hat mich in der Hand, ich bin ihm und seinen Ideen ausgeliefert und kann kaum noch stehen. Bin ich wieder der Ohnmacht nahe? Ich will mich konzentrieren, doch dieses Spiel, sein Spiel mit den Fingern, verhindert dies und lässt mich von einem heißen Feeling ins nächste taumeln.
Seine Finger gleiten die Waden hinunter, sind wieder am Schuhansatz. Könnte es noch stundenlang so weitergehen, müssen wir verlängern, und fahren dann unmittelbar zu ihm? Mir müssen dabei die Augen verbunden sein, ich bestehe auf eine "Entführung"! Aber noch sind wir hier, noch für viele Stunden.
Seine Finger fahren nun links und rechts am Schuhansatz hin und her, jetzt kann ich das Rumtippeln mit den Füßen nicht mehr unterbinden, kann es auch mit irgendeinem "Ausgleich" nicht mehr unterdrücken. Ich tippele übernervös mit den Füßen, das mein Verehrer das bemerken muss, sprengt Adrenalin in mir von irgendwoher weg. Ich drehe hier noch total durch. Meine Atmung habe ich nicht mehr unter Kontrolle, sie muss längst stoßweise erfolgen, den Kopf im Nacken, ja das ist der letzte "Ausgleich" den ich noch hinbekomme, stoßweises unregelmäßiges Atmen aus dem offenen Mund aus dem Speichel zu fließen scheint und dabei den Kopf im Nacken. Und auch nur so kann ich ein Schreien so gerade eben unterdrücken.
Die Beine kann ich nun doch nicht mehr still halten, aus dem Tippeln wird fast ein tänzelndes Steppen. Ist es die "Rache" für ein gnadenloses Blindekuh-Spiel, oder uns beiden ein totales Sinnlichkeitserlebnis einhergehend mit einem ekstatischen Wechselbad von Gefühlen, die meinen Körper durchschwemmen zu bieten? Wahrscheinlich beides, Amauro hat auch dies bei aller leidenschaftlichen Spontanität durchdacht. Was ist er nur für ein Mann?

Das Spiel endet. Bin ich erleichtert, fällt alles in mir ab? Auch, aber eher nicht, für meine Begriffe doch noch etwas verfrüht. Wahnsinn, wie kann das sein?
Amauro hält jedenfalls inne, doch da ist irgendwas, an irgendwas nestelt mein Verehrer jetzt doch herum, ich kann die Geräusche jedenfalls nicht zuordnen, da mir die Augen verbunden sind, Herrin meiner Sinne bin ich auch noch nicht.
Dieses Unwissen macht mich mal wieder irrsinnig. Ich taumele einmal mehr von einem Gefühl ins nächste.
Was macht er denn bloß jetzt.
Ah, seine Finger an meinen Knöcheln, das Spiel geht weiter. Hm, er schiebt jetzt irgendwie meine Füße zusammen, ich steh da als ob ich "gedient" hätte, hihi, Füße eng aneinander, okay, und nun?

Da spüre ich etwas an den Beinen. Seine Hände sind es nicht, oder? Was ist das? Was macht er?
Nein.
Nein. Das kann jetzt nicht sein, oder?
Er bindet mir die Füße, die Beine. Das kann nicht sein. Ich stehe jetzt unmittelbar vor der Ohnmacht, kann mich gerade noch zusammenreißen. Wieder forciert sich meine Atmung, äußerst unregelmäßig stoßweise, der Kopf wieder im Nacken, einziger "Ausgleich" in dieser Ausgeliefert-Situation. Ich lasse Amauro machen, es ist zu aufregend. Ich frage mich nur halbherzig, womit ich gebunden werde. Es muss ein neues Tuch, ein Schal irgendwie im Spiel sein. Seine Bindung ist perfekt, nicht zu stramm, doch sind die Beine gebunden, ich kann ihm nicht weglaufen, will ich auch nicht, aber das Wissen es auch gar nicht zu können wenn ich wollte, setzt noch einen drauf. Hoffentlich ist das Tuch schwarz, es muss schwarz sein, das fühle ich. Schwarze Augenbinde, schwarze Fußfessel, ach wäre das Handgelenkstuch mal auch in schwarz und nicht kunterbunt. Dann wäre ich die gebundene schwarze, blinde Katze, dem blinden Kater ausgeliefert.

Das Spiel geht jetzt weiter, mit der verpackten blinde Katze, dem zwar blinden doch mobilen Kater ausgeliefert. Amauro streicht nun entlang dem Schuhansatz entlang, das kitzelt mich jetzt wieder, es ist unsagbar.
Ich taumele von einem Feeling ins nächste, jetzt muss ich aufkreischen, weil ich es nicht mehr aushalte, und doch dieses Spiel verlange, das kann ja gar nicht angehen. Und da ist wieder dieses Beben in mir, dass sich nach außen verlagert, dass ich auch äußerlich erbebe.
Das geht noch weiter, dann lässt Amauro ab, um woanders weiter zu machen bzw. neu anzusetzen. Also wieder auch ein neuer Ansatz für mich, neu zu empfinden, neue Reize zu erleben, dieses Wechselbad, dieses Taumeln von einem Reiz zum anderen, eine Abfolge von Ekstasen. Es lässt sich gar nicht beschreiben, und Amauro beherrscht es diese virtuose Klaviatur geradezu perfekt.

Amauro, jetzt wieder an den Waden, ich atme fast erleichtert aus, bin wieder in einer neuen Ebene angelangt. Wie ich Amauro im Blindekuh-Spiel auf Trab hielt, so ist es hier in diesem Spiel umgekehrt, und zwischen den Ebenen, Ekstase und Sinnlichkeit, hält mich Amauro auf Trab.
Amauro berührt meine Waden sehr behutsam, gefühlvoll, schön.
Er fragt mich, ob es für mich schlimm sei, wenn er meine Füße so berührt. Na, an den Sohlen wär´s schlimm. Also ich verneine, mit zitternder Stimme.
Es entwickelt sich ein Gespräch, während er meine Waden sorgfältig betastet. Will er zur Beruhigung damit beitragen? Oder ist dies eine neue Ebene, ein Gespräch mit verbundenen Augen, sich nur auf die Worte und den Partner ohne visuelle Ablenkung -obwohl mich seine Berührungen parallel wirklich nicht kalt lassen-?

Ob wir unser Blindekuh-Treffen morgen -oder heute- fortsetzen, will er wissen. Tja, die Frage ist dahingehend gut, als dass ich jetzt selber nicht mehr weiß, ist jetzt noch Samstag, oder schon Sonntag, ist heute noch heute, oder ist jetzt schon morgen, also heute heute. Ich bin total durcheinander, so wie Amauro das Zeitgefühl verlor, längst verloren hat, ist es mir nun vollends ebenso verloren gegangen. Man müsste direkt drüber lachen. Aber die Bedeutung, dass wir beide in eine neue, 4. Dimension vorstoßen, verbietet, das ins Lächerliche zu ziehen.
Kann man blind zu eins verschmelzen? Durch ein Spiel, durch eine Abfolge von Spielen, einem oder beiden sind hierzu die Augen verbunden. Das hier heute, lässt mich sagen: Ja.
Ja natürlich treffen wir uns morgen, oder heute, jedenfalls Sonntag. Ich will das totale Blindekuh-Spiel, will ihn suchen bis der Arzt kommt, 20 Stunden Blinde Kuh, mit allen Facetten und Zwischenspielen die man sich erdenken kann.
Ob ich hier noch mal die Blinde Kuh bin, und ihn suche? Wer weiß, denn er kann, da in mir jedes Zeitgefühl schwindet, dieses Spiel jetzt solange fortführen, wie er will.
Aber ich wünsche mir doch -so megaheiß unser jetziges Spiel auch ist- Abwechslung, solange kann ich nicht gefesselt stehen, oder vielleicht auch liegen. Eine Schuh-Suche und Blinde Kuh bedeuten Abwechslung und Action, teile ich Amauro mit.

Was ich mir anziehe, am Sonntag, bevor er mir die Schuhe seiner Wahl anzieht, wobei mir die Augen verbunden sind? Hm, ich entscheide spontan, ich zieh mir den schwarzen Mini. Nur für IHN zieh ich den schwarzen Mini an, sang schon Sabrina Setlur. Passen Stiefel, passen Pumps, aber auf alle Fälle eine schwarze Strumpfhose.
Ob er weitere Schuhe aus meinem Schrank zu sich nach Hause bringen darf, nachher, um daraus eines auszuwählen, dass er mir morgen vor dem Blindekuh-Spiel anzieht, während mir also schon die Augen verbunden sind. Aber ja, entgegne ich. Man kann nachher auch ein Spiel draus machen. Mir sind die Augen verbunden, während ich nur lauschen kann, wie er sich über meine Schuhe hermacht, und ich nicht weiß, welche er aussucht, was mich rasend machen würde.
Hm, Amauro scheint mit all dem zufrieden, sehr zufrieden sogar, und scheint über ein Schuhspiel zum Schluss unseres Treffens heute, nachzudenken. Ich kann es nur erahnen.

Amauro massiert und betastet meine Waden sehr sanft und voller Gefühl. Es regt mich jetzt wieder auf, nachdem es mich nach dem Spiel an den Füßen erstmal scheinbar beruhigte.
Doch Amauro setzt fort, nachdem er mein stoßweises Mundatmen vernimmt, und anscheinend genau weiß, dass ich mit offenem Mund einmal mehr den Kopf in den Nacken lege.
Seine Hände gleiten zum Rocksaum, dann umfassen sie meinen Po, der knackig und prall in einem ist, ich stöhne auf, will reflexartig losgehen, weil ich total aufgeregt bin, doch kann ich keinen Schritt setzen, zu perfekt hat er mich ´verpackt´.
Doch verbleiben seine Hände nicht lange an meinem verlängerten Rücken. Sie umspielen nun meine gebundenen Hände. Mit meinen Fingern seine Finger zu spüren, macht mich an und verrückt.
Da betasten Amauro´s Finger auch schon meinen Rücken. Die eng anliegende Bluse müsse meine Wirbelsäule genauso ertastbar machen wie seine vorhin beim Blindekuh-Spiel.
Es ist scheinbar sein Zeigefinger, der jeden Wirbel einzeln streichend hinuntergleitet. Jetzt umfasst Amauro zwischen den gebundenen Armen hindurch meine Taille. Dann verbleiben seine Hände seitlich an der Taille, es kitzelt, aaarhh.
Und ich kann mich nicht rühren, da ich verschnürt bin. Wahnsinn, ich lache und kreische, Spaß und erstaunlicher Weise durch eine gewisse Qual ausgelöste Wolllust gehen jetzt ineinander über. Unbeschreiblich.
Und auch hier wieder: Sobald es zuviel erscheint, lässt Amauro geschickt ab von mir, um etwas anderes zu ergründen, meine Grenzen weiter austestend.

Seine Hände auf meinem Rücken, mit dem Zeigefinger scheint er etwas zu zeichnen. Um, ein Tipp hier, ein Tipp da, jeweils auf fast der Schulter.
Dann zieht sich ein Strich entlang der Wirbelsäule, dann ertastet mein Rücken eine geschwungene Linie von links nach rechts. Hey, ein Mondgesicht.
Das errate ich sofort, und Amauro: "Richtig, Esther.", wir lachen beide, der Spaß soll auch bei diesem Spiel nicht zu kurz kommen.
Amauro hält inne. Was kommt jetzt? Ich bin so herrlich gefangen in diesem "Korsett", dass mich blinde Katze dem blinden Kater ausliefert.

Amauro berührt wieder die Waden, sie haben es dem blinden Kater angetan.
Ich genieße seine sanfte Berührung.
Es kann noch lange so weitergehen, aber ich kann so lange nicht stehen bleiben. Und liegen, danach ist mir nicht.
Ich will mich bewegen, ob ich nun die Hände frei zum umher tasten habe, das darf Amauro entscheiden.
Noch ist unser sinnliches Tastspiel mit ekstatischen Nuancen und kleiner Rache meines blinden Katers nicht vorbei, und ich genieße jede Sekunde seines Tuns.
Doch Schuhe suchen, und Blinde Kuh, das will ich noch hier und "heute", was "heute" auch immer bedeuten mag, Samstag, Sonntag, wie auch immer.
1 User im Forum. Kostenloses Forumhosting von plaudern.de. Dieses Forum im eigenen Design entführen. Impressum
Papier sparen durch druckoptimierte Webseiten. Wie es geht erfahren Sie unter www.baummord.de.