plaudern.de

Forumsharing?
Forum suchen
Forum erstellen
Impressum/Kontakt
AGB
Hilfe

128 User im System
Rekord: 181
(20.02.2018, 04:01 Uhr)

 
 
 Spass an Spielen mit verbundenen Augen
  Suche:
 Esther&AmauroBlindekuh3 06.12.2017 (13:42 Uhr) amauro
Ich möchte noch ein wenig mit ihr spielen, Ich beginne auf ihrem Rücken Figuren zu zeichnen. Ihr scheint das Spiel Spaß zu machen, begeisterte errät sie, was ich jeweils auf ihrem Rücken zeichne. Es ist erstaunlich wie sensibel sie auf dem Rücken ist und jeweils errät, was ich zeichne.

Ich bin noch lange nicht fertig mit ihren Waden. Ich habe so lange darauf gewartet, diese Waden durch die Feinstrümpfe zu streicheln. Wieder höre ich, wie ihr Atem unruhig und schwer wird. Ich führe meine tastenden Erkundungen fort. Noch immer genieße ich es, absolut nichts zu sehen und sie nur zu spüren. Aber dann bemerke ich, dass sie ein wenig die Lust daran verliert. Das ist nachvollziehbar. Für sie ist es ja immer das gleiche, was sie spürt. Nur für mich sind es immer neue Welten und ein irre schöner Traum, der sich verwirklicht. Also mache ich noch eine letzte Runde über ihre Beine und genieße dieses Gefühl an meinen Fingerkuppen. Noch einmal spüre ich die Wärme ihrer Haut unter dem dünnen Stoff. Noch einmal fahre ich ein wenig ihre Schenkel entlang unter den Rock, aber nicht so weit, dass es völlig unanständig würde. Dann taste ich mich zurück zu ihren Knöcheln und versuche den Knoten zu lösen. Mit verbundenen Augen ist das alles andere als einfach, aber schließlich schaffe ich es. Als ihre Beine befreit sind sucht sie sofort einen etwas breiteren Stand. Das gibt mir die Gelegenheit noch einmal an der Innenseite ihrer Beine entlang zu fahren. Ich spüre wie sie zu zittern beginnt. Die Empfindungen an den Schenkelinnenseiten scheinen nochmals intensiver zu sein, als außen.

Dann frage ich sie, ob sie noch ein bisschen spielen will und ob das darauf, dass sie zu mir kommt - heute oder morgen - je nachdem wie spät es mittlerweile ist, keinen Einfluss hat. Sie bejaht begeistert und meint, unter keinen Umständen würde sie darauf verzichten, das Spiel als Blinde Kuh bei mir fortzusetzen. Sie sagt, dass sie ein Megaspiel als Blinde Kuh will, 20 Stunden lang. Ich weiß nicht, ob wir das konditionell aushalten. Aber gut ist in jedem Fall, dass wir beide nach diesem Sonntag nicht zur Arbeit müssen, wir könnten also tatsächlich die ganze Nacht hindurch spielen. Begeistert lässt sie es auch zu, dass wir das Schuhspiel modifizieren und ich aus ihrem Schuhschrank so viele Schuhe mitnehmen darf, wie ich will, um sie ihr erst dann anzuziehen, nachdem ich ihr die Augen verbunden habe. Das ist schön, sie macht die Tür weit, weit auf, für ein weiteres Spiel mit vertauschten Rollen. Wie schön wird das, wenn ich diese attraktive Frau sehen kann, wärend sie die Augen verbunden hat.

Plötzlich spüre ich das Verlangen in mir, die Augenbinde nach den vielen Stunden abzunehmen und sie anzuschauen. Endlich zu erfahren, wie ihre Schuhe aussehen, die ich bisher nur ertastet habe, endlich zu wissen, wie ihre Beine in diesen Absätzen wirken. Ich taste nach ihr, gehe um sie herum und mache mir an dem feinen Seidenschal zu schaffen, mit dem ich ihr die Hände gefesselt habe. Denn so sehr ich jetzt auch die Augenbinde los haben möchte. Dass ich sie mir selbst abnehme kommt nicht infrage, das wäre ein klarer Regelverstoß. Sie hat es in der Hand, ob ich nach all der Zeit sie anschauen darf oder ob das Spiel für mich mit verbundenen Augen weitergeht. Auch das würde ich akzeptieren. Es hätte sogar einen seltsamen Reiz, dem Verlangen, wieder etwas zu sehen, während sie mit mir weiterspielen will, nicht nachgeben zu können.

Ich merke wie sie ungeduldig wird, während ich immer noch versuche, den Doppelknoten zu lösen. Aber dann gelingt es mir plötzlich doch. Erstaunlich was man mit verbundenen Augen alles ertasten kann und was man zustande bringt, wenn man sich nur ernstlich bemüht.

Jetzt stehen wir also einander gegenüber. Jeder trägt eine Augenbinde, jeder könnte sie sich selbst abnehmen, jeder könnte dem anderen die Augenbinde abnehmen. Ich warte ab und dann spüre ich ihre Hände, die nach mir tasten, an meinem Oberkörper entlang fahren, bis zum Kopf. Sie hat mich nie so berührt, nur gefühlt. Mir wird heiß und kalt. Und dann zieht sie mir das schwarze Tuch von den Augen. Geblendet schließlich sofort die Augen. Obwohl es draußen stockdunkel ist und auch die Beleuchtung im Haus nicht sonderlich hell ist, bin ich total geblendet. Ich tue zunächst einmal gar nichts. Ich spüre, dass sie das irritiert. Ich entschuldige mich bei ihr, dass ich noch ein Moment brauche, bis ich mich wieder an das Licht gewöhnt habe. Sie meint, ich solle mir Zeit lassen, schließlich sei sie ja dafür verantwortlich, dass ich jetzt so geblendet bin.

Langsam kann ich wieder sehen. Ich muss mich fast daran gewöhnen, wieder alle fünf Sinne benutzen zu können. Und dann kann ich endlich sie sehen, diese wunderschönen Beine. Die Pumps, die ich bisher nur erfüllt habe, bestehen aus schwarzem Glattleder. Sie passen wunderbar zu ihrer dünnen, grauen Strumpfhose. Ich schaue ihr ins Gesicht. Der schmale schwarze Streifen des Tuches verbindet perfekt ihre Augen, ohne zu viel ihrer attraktiven Gesichtszüge zu verbergen. Ich liebe den Anblick schöner Frauen mit Augenbinde, stelle ich fest. Ich kann mich an ihr nicht satt sehen. Wie oft war ich schon enttäuscht, wenn ich mir etwas vor meinem geistigen Auge vorgestellt habe, dass ich dann in der Realität gesehen habe, wie wenig die Realität mit dem Idealbild zu tun hatte, dass ich mir vorgestellt hatte. Bei ihr ist es völlig anders. Ich hatte mir vorgestellt, dass sie wunderschön aussieht und ich die Augenbinde um ihren Kopf aufregend finden würde. Aber mein Herz beginnt bei diesem Anblick fast zu rasen. Ich hatte vergessen wie attraktiv diese Frau ist.

Ich schaue erstmals auf die Uhr. Es ist kurz nach Mitternacht. Ich hatte also 12 Stunden lang die Augen verbunden, was nur zwei Drittel der Zeit war, die sie als maximale Spielzeit einseitig festgelegt hatte. Sie sprach davon, dass sie die Fortsetzung des Spieles auf 20 Stunden ausdehnen möchte. Also fast noch einmal so lang wie wir bisher gespielt haben. Ich habe nichts dagegen. Ich könnte ewig mit ihr spielen und alles andere ausblenden. Und ich genieße es so sehr, sie unbeobachtet bewundern zu können. Sie steht noch immer abwartend da. Bisher kenne ich sie in diesen hohen Schuhen nur stehend, ich weiß nicht, wie sie sich anstellt, wie es aussieht, wenn sie sich mit verbundenen Augen in diesen Schuhen bewegt. Ich bin mir sicher, dass sie das Gehen in hohen Schuhen gewöhnt ist. Sie hat mehr allein vier Paar zur Verfügung gestellt, die ich vorher erfühlt habe, die nach meinem Eindruck hohe Absätze hatten. Ich schaue mich suchend um, ob ich die anderen drei Paar finde. Und tatsächlich in einer Ecke des Wohnzimmers liegen die drei Paar. Die Absätze sind zwar unterschiedlich schmal, aber ähnlich hoch. Allerdings habe ich den Eindruck, dass sie nicht die höchsten Absätze trägt.

Ich gehe jetzt auf sie zu, nehme sie an die Hand und ziehe sie langsam in die Mitte des Wohnzimmers.
"Hast du jetzt Lust blinde Kuh zu spielen?" frage ich. Ich sehe wie diese Frage ein Lächeln auf ihr Gesicht provoziert.

"Ja, Spiel mit mir. Gibt mir Gelegenheit, dieses Spiel zu genießen, es zu genießen, dass wir beide hier allein spielen, dass du es bist, der mir die Augen verbunden hat und mit mir spielt. Aber lass nicht gleich alle Ideen aus dem Sack. Wir brauchen für das Spiel bei dir auch noch neue Ideen. Und ich hoffe, du hast viele Ideen dazu, was ich mit verbundenen Augen anstellen kann und erleben kann. Ich freue mich jetzt schon darauf."

Ich gehe wieder auf sie zu, fasse sie an den Schultern und übe sanften Druck aus, damit sie beginnt, sich zu drehen und die Orientierung verliert. Ich sehe jedes Mal, wenn sie mir wieder das Gesicht zuwendet, dass sie glücklich lächelt. Sie muss mindestens genauso viel Spaß daran haben, mit verbundenen Augen zu spielen, wie ich es die letzten Stunden hatte. Um sie vollends zu verwirren, drehe ich mich die letzten drei Mal mit ihr. Dann lasse ich sie los und warte, ob sie mit dem Spiel beginnt oder noch Wünsche für bestimmte Spielvariationen hat.

 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 06.12.2017 (16:22 Uhr) EstherJab
Das Berührungsspiel geht weiter, Amauro betastet sensibel meine Waden, die es ihm angetan haben. Sein Spiel mit den Fingern ist so intensiv wie feinfühlig, ich lege einmal mehr den Kopf in den Nacken, meine Atmung forciert sich mal wieder dabei, eine reine Mundatmung bei ständig offen stehendem Mund. Dabei bin ich wie in einem Korsett gefangen, was das Spiel noch viel aufregender macht und mich richtig heiß.
Dann setzt Amauro sein Spiel mit den Fingern an meinen Beinen fort, scheinbar als Abschluss unseres wunderbaren Spiels, doch spüre ich den Genuss, den mein Verehrer bei diesem Spiel hat, so wie ich seine Berührung genieße, die mit verbundenen Augen sich erst so richtig intensiviert.
Unterhalb meines Rocks, spüre ich seine Hand an meinem inneren Oberschenkel, doch Amauro versteht sein raffiniertes Spiel, geht nicht weiter, stoppt bevor es keine Garantien mehr dafür gibt, etwas ganz anderes noch als Blinde Kuh zu spielen. Und das gefällt mir sogar. Weiteres heben wir uns für ein ganz anderes Mal auf. Gut so.
Amauro´s Hand tastet zum Fußknöchel, findet den Knoten scheinbar, denn die Fessel löst sich, ich suche sofort und fast reflexartig einen breiteren Stand, um wieder fest und sicher zu stehen.
Amauro nutzt diese Gelegenheit sofort, und ich möchte fast sagen, natürlich aus, um noch einmal meine Beine zu berühren, die Innenseiten der Oberschenkel sind bei jeder Frau extrem empfindlich, gerade wenn Männerhände sie berühren. Dass mir die Augen verbunden sind, macht das Gefühl noch extremer, zu wissen, dass auch ihm die Augen verbunden sind, und er ganz auf seine tastenden Finger angewiesen ist, macht alles nur stärker. Wieder erfasst mich ein Beben ausgelöst durch ein Wolllust-Gefühl das meinen gesamten Körper durchströmt.

Amauro hält inne, ich beruhige mich etwas. Und er fragt mich, ob ich noch ein bisschen spielen will und ob das darauf, dass ich zu ihm komme - heute oder morgen - je nachdem wie spät es mittlerweile ist, keinen Einfluss hat.
Ich bejahe natürlich noch in derselben Sekunde. Wie kann er mich das eigentlich fragen, das ist doch wohl bitte absolut selbstverständlich. Und ich sage sogleich, dass ich unter keinen Umständen auf das -vermutlich morgige, tja oder heutige- Blindekuh-Spiel sofort als Blinde Kuh beginnend bei ihm verzichten kann und will! Zudem verlange ich ein absolutes Megaspiel, 20 Stunden lang Blinde Kuh spielen. So wie früher die Boxkämpfe bis zur KO-Entscheidung andauerten, so wird dieses Spiel solange gehen bis ich ihn habe, okay maximal 20 Stunden, wir müssen ja wohl da leider eine zeitliche Grenze ziehen.
Auch der Modifizierung des Schuhspiels dann bei ihm, vor dem eigentlichen Blindekuh-Spiel stimme ich sofort zu. Er darf sich so viele Schuhe aus meinem Schuhschrank mitnehmen, wie er möchte. Ich bin mir sowieso sicher, jeden davon sofort mit verbundenen Augen zu identifizieren und auch in jedem Paar mit verbundenen Augen zu spielen, selbst ein ganztägiges Blindekuh-Spiel.
Ich will Blindekuh-TOTAL, ihn intensiv ja wie eine Furie suchen, dann die Umkehrung, und ihn noch stundenlang suchen lassen, und ich piesacke ihn bis er bettelt dass ich ihn erlöse.

Amauro umgeht mich. Hm, was hat er vor? Ah, ich spüre jetzt, wie er versucht den Knoten des Seidenschals, der doppelt verknotet meine Handgelenke fixiert. Das Tuch ist leicht und fein, so wirkt es, doch reißfest, wenn es straff gewirkt ist, und man es superfest verknotet. Und so ist es nicht ganz einfach, Amauro muss Kraft aufwenden, und erst mal die Finger überhaupt zwischen die Verknotung bekommen, eigentlich aussichtslos, befürchte ich.
Jetzt ruckelt er kräftig, du liebe Güte, hoffentlich gelingt es, sonst bleibe ich so gefesselt. Hm, offenbar will er, dass ich Schuhe und vielleicht dann im Blindekuh-Spiel auch ihn, frei tastend suchen kann.
Na okay.
Und Amauro gelingt es endlich, die Fessel zu lösen. Es kommt wieder mehr Blut in meine Hände, puh.
Ich muss die Hände hinter mir erst mal ein bisschen ausschütteln.
Aber.
Amauro, ich spüre seinen Atem. Er steht direkt vor mir. Wir stehen uns gegenüber, nur ca. 50 Zentimeter trennen uns. Dieser Moment ist unsagbar stark, Sekunden vergehen, wir können nichts sagen. Ich genieße diese Stille, diesen irgendwie magischen Moment, in dem wir uns mit verbundenen Augen gegenüber stehen.
Es ist dann aber soweit, ich ergreife die Initiative. Für wohl fast 12 Stunden wenn nicht mehr, sind Amauro nun die Augen verbunden. Das gleich gleißende künstliche Licht der Deckenbeleuchtung, denn wir müssen im Wohnbereich sein, das Palais besitzt hingegen zahlreiche Spots, muss ihm unsagbar in den Augen brennen, das wird nicht sehr angenehm, fürchte ich.
Ich trete an ihn heran, meine Hände berühren seinen Oberkörper, dies austrainierte Brustmuskulatur, wie bei einem Schwimmer. Wie sich das anfühlt, unglaublich. Mir wird heiß, mir wird kalt, instinktiv bemerke ich, dass es meinem Gegenüber genauso geht, Momente die auch weil uns beiden die Augen verbunden sind, heiß und unvergänglich sind.
Meine Hände vollführen ein Spiel, jetzt habe ich Amauro mal in der Hand, wahrscheinlich bald nicht mehr für lange Zeit? Womöglich, aber ich bin eine geschickte Blinde Kuh, die Dir alles abverlangen wird, ich werde wie eine blinde Katze sein, die raffiniert den richtigen Zeitpunkt zuzuschlagen lauernd ermitteln wird.
Meine Hände erreichen sein Gesicht, mein Gott das glüht ja wie Glühwein. Meine Hand auf dem Tuch, dass seine Augen einen halben Tag abschirmte. Ich ziehe es herunter.
Fast ist es so, als ob mich selbst ein gleißender Lichtstrahl trifft, so spüre ich Amauro´s Augenzucken, oje, ich fühle mit. Amauro wieder unter den Sehenden, nach so vielen Stunden.
Auch wenn es hier in diesem Bereich nicht so hell ist, wie unter der Glaskuppel des Palais, es muss nach so vielen Stunden der Dunkelheit, wie Feuer in den Augen brennen.
Amauro hält inne. Ich bin jetzt doch irritiert, was hat er vor? Nun ist die Situation da, er sieht, mir sind die Augen verbunden, das verschiebt nun die Verhältnisse, und während unseres gleich startenden Such- und Blindekuh-Spiels auch die "Macht"-Verhältnisse zwischen uns um Lichtjahre.
Das wird mir schlagartig klar, doch ist es direkt ein wohliges Gefühl, das ist ganz merkwürdig.

Amauro entschuldigt sich gar, dafür dass er länger brauchte, sich an das Licht zu gewöhnen, das braucht er nicht, entgegne ich, ist ja meine "Schuld" ihn während des von mir so gewollten Blindekuh-Spiels stundenlang in der Finsternis gehalten zu haben.
Er sieht mich an, das erfühle ich. Er betrachtet mich genau. Ich weiß, dass ich ihm gefalle, ich weiß er begehrt mich, das weiß ich erst Recht nach diesem Blindekuh-Spiel.
Ich genieße es, wie er mich jetzt anscheinend betrachtet. Ich hörte schon davon, dass es Männer gibt, die eine Frau wenn ihr die Augen verbunden sind, noch attraktiver finden, als ohne Augenbinde. Warum auch nicht? Anscheinend macht mich diese schwarze, glänzende Satin-Augenbinde noch attraktiver, zuzüglich des Unwissens, das ich nun "habe", was mich verletzlicher erscheinen lässt. Ich stemme sogar aber eine Hand in die Hüften, winkele ein Knie an das andere, "wackel" leicht mit dem Po, ich genieße es, von Amauro in diesen Momenten gar voyeuristische betrachtet zu werden. Geil, denn nichts ist pervers, was beiden gefällt, so ´seh´ ich das.
Mehr kann mehr sein, was ein Band glänzenden Stoffes doch bewirken kann, was ja einen wichtigen Part meines Gesichts verdeckt. Ich genieße seine Blicke, die mich nicht "ausziehen", eher meine Anziehungskraft wiederspiegeln. Wow, das gefällt mir total und lässt mein Herz schneller schlagen.

Hat er die anderen Schuhe entdeckt? Eigentlich müsste er sie entdeckt haben, welches muss ich jetzt suchen?, frage ich mich, das wird er mir aber nicht verraten.
Muss ich ein Schuhpaar suchen, dabei nicht wissend welches eigentlich? Was ich erst am Tragen während eines Blindekuh-Spiels vielleicht erkenne?
Aber Amauro zieht mich an den Schultern weiter in den zentralen -ich kann es nur erahnen- Bereich dieses Wohn-Sektors.

-""Hast du jetzt Lust blinde Kuh zu spielen?" fragt er mich. Sieht er, wie diese Frage ein Lächeln auf mein Gesicht zaubert?

Auch wenn ich das Schuhsuchspiel jetzt erwartete. Okay, vielleicht findet er die Schuhe die ich jetzt trage ja für das Blindekuh-Spiel ideal. Gut so, ich habe mich ja an die Schuhe schon gewöhnt. Hebt er sich das Schuhspiel vielleicht für später auf? Als "Zwischenspiel"?
Okay, erst mal entgegne ich:

-"Ja, Spiel mit mir. Gibt mir Gelegenheit, dieses Spiel zu genießen, es zu genießen, dass wir beide hier allein spielen, dass du es bist, der mir die Augen verbunden hat und mit mir spielt. Aber lass nicht gleich alle Ideen aus dem Sack. Wir brauchen für das Spiel bei dir auch noch neue Ideen. Und ich hoffe, du hast viele Ideen dazu, was ich mit verbundenen Augen anstellen kann und erleben kann. Ich freue mich jetzt schon darauf."

Ich meine es so, wie ich es sage. Ich freue mich total darauf jetzt die Blinde Kuh zu sein, mit ihm dieses wunderbare Spiel zu spielen, ein Spiel für Verliebte, die sich necken, die Suchende den Begehrten unbedingt für sich einfangen will. Denn das Gleichnis gilt genauso umgekehrt. Und ich begehre ihn, diesen starken Typen.
Amauro umfässt meine Schultern, ich soll mich um die eigene Achse drehen, dass soll der sanfte Druck seiner Hände aussagen.
Oh Gott bin ich jetzt aufgeregt, mir steht ein langes, sicher hoch intensives Blindekuh-Spiel mit dem Mann meiner Träume bevor, hier und jetzt.
Früher, was dauerte es, bis wir als Kinder eine Blinde Kuh ermittelt hatten. Jetzt bin ich sogar heiß drauf.
Ich werde duselig gedreht. Und immer duseliger, hm Amauro bleibt aber an seinem Standort. Das könnte mir einen wichtigen Hinweis geben. Doch nicht so der Perfektionist, mein Amauro?

Zu früh gefreut, wenn ich mich denn wirklich drüber gefreut hätte. Denn wenn, dann will ich richtig spielen und völlig orientierungslos gemacht werden.
Die weiteren Drehungen steppt Amauro mit, sodass mir nun wirklich die Orientierung genommen wird, ich weiß nun wirklich nicht mehr, wo ich mich im Raum befinde.

Amauro lässt los, wartet, worauf? Und huscht sogleich weg, als ich mich drehe, unser Spiel beginnt. Ich will sofort forsch suchen, will die Unsicherheit sofort überwinden, die einen als Blinde Kuh erfahrungsgemäß sofort eher langsam schreitend das Spiel beginnen lässt. Ich will eine intensive Vorstellung abliefern, will furios meinen Verehrer überraschen und in Verlegenheit bringen.
Den höre ich aber gar nicht mehr, und muss so auf gut Glück forsch voran gehen, ohne zu wissen auf was ich zusteuere. Ein unglaubliches Gefühl, so blind zu gehen, durch das eigene Haus, dabei mit dem Wissen, genau beobachtet zu werden. Dass mein Verehrer jede meiner Bewegungen genau studiert, macht es noch prickelnder. Ich will ihn überraschen, tappe mutig vor. Und stoße mit einem der Sessel zusammen.
Oje.
Immerhin weiß ich so ungefähr wo ich bin, und wo ER ist, denn er kann sich ein Lachen nicht verkneifen. Na warte.
Da auch schon der erste Zuruf: -"Wo bin ich, meine Liebe?", das soll mich provozieren, ich haste sogleich in die Richtung des Zurufs. Doch die Absätze erschweren mir jetzt ein zügiges Gehen, zudem bin ich noch von den Drehungen duselig, in den ersten Momenten des Spiels war mir das durch mein forsches Auftreten und meine Gedanken noch nicht so bewusst.
Aber ich muss meinem intensiven ersten Auftreten Tribut zollen, ich taumele jetzt eher in ein tiefes Schwarz hinein. Und die Orientierung habe ich wieder verloren, wo bin ich?
Da berührt mich etwas an der Schulter, Amauro!
Ich drehe mich, das geht mit den Absätzen nicht so schnell. Zum Glück sind es ja nicht die Mega-Absätze der schwarzen High Heel-Stiefel.
Hat Amauro das Schuh-Suchspiel vergessen?

Es sind vielleicht 5 Minuten rum, ich verliere etwas an Fahrt. Amauro scheint bislang absolut konsequent ausgewichen zu sein. Ist es seine Taktik, dass ich mich erstmal auspowern soll?
Na warte, ich intensiviere mein Spiel, taste hin und her, suche kreuz und quer, will dynamisch ein hohes Tempo gehen, und meinen Mitspieler zu Fehlern zwingen. Tja, leichter gesagt.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 07.12.2017 (14:07 Uhr) Amauro
Sie beginnt sofort mit dem Spiel und damit, mich zu suchen, kaum dass ich aufgeführt habe, sie im Kreis zu drehen. Es nötigt einem wirklich Respekt ab, wie sie in diesen schmalen Absätzen Drehungen vollführen kann, ohne dass ihr eine Unsicherheit anzumerken ist. Ich gehe einige Schritte zurück, versuche das möglichst leise zu tun. Jetzt zu Beginn unseres Spiels sind ihre verbleibenden Sinne sicherlich noch nicht so sensibilisiert, dass sie alles hört, jeden kleinsten Schritt von mir. Mir jedenfalls ging es so, kurz nachdem sie mir die Augen verbunden hatte.

Erst jetzt wird mir langsam bewusst, dass sich die Machtrollen vertauscht haben. Jetzt bin ich derjenige, der bestimmt. Sie ist diejenige mit dem Handikap, das mir Macht über sie gibt. Im Privatleben bin ich kein Machtmensch, im Beruf muss ich das oft genug sein. Eigentlich liegt gar nicht daran, meine Dominanz auszuspielen. Andererseits habe ich erfahren, welchen Reiz das macht, wie sehr durch die Dominanz des sehenden über denjenigen mit den verbundenen Augen zum Spiel geführt.

Ich rufe ihr zu, sie soll mich doch fangen. Sie sollen erfahren, wie es ist, wenn man den anderen so gern berühren würde, der einem aber immer wieder und wieder entwischt. Bevor ich sie warnen kann, rennt sie gegen einen Sessel. Aber zum Glück sind die Sessel weich. Ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn sie einen bläulichen Bluterguss auf ihren perfekten Beinen hätte, weil ich sie nicht gewarnt habe. Aber es ist vielleicht gar nicht schlecht, dass sie diese Erfahrung jetzt schon macht, das lässt einen vorsichtiger werden, weiß ich aus eigener Erfahrung. Und wer vorsichtig ist, ist nicht so schnell in seinen Bewegungen. Sie hatte das Spiel ziemlich forsch begonnen, ein kleiner Dämpfer ist da gar nicht schlecht und es erleichtert mir das ausweichen, wenn sie sich vorsichtiger bewegt.

Ob sie etwas gehört oder gespürt hat oder ob es nur Zufall ist, jedenfalls läuft in meine Richtung. Ich bleibe regungslos stehen, halte die Luft an und warte, bis sie ca. einen knappen Meter an mir vorbei geht. Also war es doch nur Zufall. Als sie fast an mir vorbei ist, berühre ich sie an der Schulter. Ruckartig dreht sie sich um. Ich sehe, wie sie ein klein wenig mit ihren Schuhen zu kämpfen hat. Aber bei weitem nicht so stark, wie ich es vermutet hätte. Sie ist eben eine perfekte Frau, die es versteht, in attraktiven hohen Schuhen, sogar mit verbundenen Augen, absolut ladylike, ein gutes Bild abzugeben.

Ich gehe leicht zur Seite und lasse sie wieder ins Leere laufen. Natürlich merkt sie das nach zwei Schritten und versucht mit ausgestreckten Händen nach mir zu tasten. Ich gehe jetzt weg von ihr, gebe mir aber keine Mühe, leise dabei zu sein. Augenblicklich drehte sich um und folgt mir. Ich gehe rückwärts in Richtung Wintergarten, um sie beobachten zu können, wie perfekt sie sich bewegt. Es ist, wie ich vermutet hatte, die höheren Absätze machen ihre Beine wahnsinnig lang. Das ist unglaublich attraktiv. Als ich in etwa der Mitte des Wintergartens bin, bemühe ich mich um leise Schritte und bewege mich seitlich weg. Sie hat mich tatsächlich nicht gehört und läuft mit ausgestreckten, tastenden Armen weiter in die gleiche Richtung. Das gibt mir Gelegenheit, sie auch von der Seite und von hinten zu sehen. Sie lächelt dabei. Das Spiel scheint mir wirklich Spaß zu machen. Wunderschön, wie ihre kleine Stucknase unter der Augenbinde hervorschaut, wie die Wangen vom Spiel eine leicht rötliche Farbe bekommen und wie ihr roter Mund aufregend zu der schwarzen Augenbinde kontrastiert. Sie ist mit dieser schwarzen Augenbinde noch schöner als ohnehin schon. Es ist wirklich ungerecht, wie sehr die Natur manche Menschen bevorzugt. Ich glaube ich habe in den letzten Jahren keine Frau gesehen, die ich so schön fand. Und mit verbundenen Augen finde ich sie noch viel schöner. Ich muss sie lange in dieser Situation halten, damit sich mir dieser Anblick für immer ins Hirn brennt.

Ich lasse sie weitergehen, bis sie mit ihren ausgestreckten Händen das kalte Glas der Wintergartenaußenwand berührt. Sie scheint jetzt etwas ratlos zu sein, sie dreht sich um und bleibt einfach stehen.

Jetzt mache ich es wie sie, tippe ein wenig mit den Ledersohlen der schwarzen Budapester, die ich trage, auf den Fliesenboden. Sie ist voll motiviert und geht mit schnellen Schritten in die Richtung, aus der ich sie gelockt habe. Es ist frustrierend, sie ist erst wenige Minuten die blinde Kuh und bewegt sich in diesen unglaublich tollen Schuhen mit den schmalen Absätzen viel sicherer, als ich es nach Stunden mit flachen Schuhen tun konnte. Ich darf mich nicht ihren Anblick verlieren, ich muss immer auf der Hut sein, damit sie mich nicht fängt. Ihr ist nach dem Schuhspiel, das hat sie vorhergesagt, also werden wir es ihr jetzt mal ein bisschen schwieriger machen.

"Lass uns das Schuhspiel spielen, aber nicht mit den Schuhen, die du ausgesucht hast, die könntest du ja auch blind erraten, das ist langweilig. Ich nehme mal an, du hast noch andere aufregende Schuhe in deinem Schrank. Zeigst du mir wo dein Schrank ist, dann kann ich ein Paar für dich aussuchen und sie dir anziehen."

Ich sehe ihr Grinsen auf dem Gesicht. Das scheint ihr Spaß zu machen. Ich weiß tatsächlich nicht, wo sie ihren Schuhschrank oder auch nur ihre Garderobe hat, sie ist ja vorhin immer nur verschwunden, während ich die Augen verbunden hatte und ich weiß nicht durch welche Tür im Wohnzimmer sie gegangen ist. Viel zu orientierungslos war ich bei diesem Spiel. Ich beschließe, es ihr mindestens genauso schwer zu machen, wenn sie heute nachmittag zu mir kommt. Sie kennt meine Adresse, war aber noch nie bei mir im Haus. Also wird sie direkt am Eingang von mir die Augen verbunden bekommen, damit sie in einer ihr völlig unbekannten Umgebung spielen muss. Das ist auch notwendig, denn mein Haus hat keine so hallenartigen Räume wie ihres. Je weniger sie davon weiß, umso eher habe ich eine Chance, sie lange im Spiel zu halten.

Ich beschließe, sie meine Dominanz etwas spüren zu lassen. Sie geht auf mich zu. Ich gehe um sie herum und fasse sie von hinten an den Schultern und beginne einen leichten Druck auf ihre Schultern auszuüben, damit sie sich wieder zu drehen beginnt. Sie hat noch viel zu viel Orientierung für dieses Spiel, sie verliert sich noch nicht in dieser neuen Welt ohne visuelle Dimensionen. Ich drehe sie einmal im Uhrzeigersinn und einmal gegen den Uhrzeigersinn. Manchmal bewege ich mich mit ihr, manchmal bleibe ich stehen. Dann lasse ich sie los. Während der ganzen Zeit lächelt sie.

"Jetzt kannst du mich zu deinem Schuhschrank führen" fordere ich Sie auf. Ich bin mir sicher, dass sie mittlerweile jegliche Orientierung verloren hat. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Das schwarze Tuch, mit dem ich ihr die Augen verbunden habe ist identisch mit dem, dass ich als Augenbinde getragen habe. Und unter diesem Tuch sieht man nicht nur nichts, es gibt nicht den kleinsten Lichtschimmer, der einem Orientierung geben könnte. Es ist einfach so als ob ein Sinn komplett ausgeknipst ist, Sehen existiert unter diesem Tuch einfach nicht mehr. Also muss sie sich jetzt zunächst einmal orientieren, wo sie ist, um sich dann langsam wieder zurück ins Wohnzimmer zu tasten und dann durch eine der Türen zu ihrem Schuhschrank hin. Ich nehme an, dass der nicht ganz klein ist. Vielleicht hat sie sogar mehrere Schränke. Mit einem Lächeln beschwert sich bei mir, dass ich sie völlig verwirrt habe. Aber ich glaube, sie hat ihren Spaß daran, von mir so völlig orientierungslos gemacht zu werden. Am liebsten würde ich jetzt wieder beginnen, ihre Beine zu streicheln. Diese wunderbaren straffen Waden in den dünnen hellgrauen Strümpfen. Die Strümpfe werden die Schuhauswahl etwas einengen. Sie soll ja gut aussehen, und zu grau passen nun mal nicht alle anderen Farben. Braune Schuhe wären dazu zum Beispiel völlig ausgeschlossen. Ich frage sie, wie sie es sich vorstellt, wenn sie zu mir kommt und sie nicht weiß, welche Farbe die Schuhe haben, die ich hier anziehe. Ob es aus ihrer Sicht eine neutrale Farbe gibt, die zu allen Schuhen passt und ich vergewissere mich, ob sie auch bestimmt Kleidung trägt die ihre Beine zeigt und sie diese nicht etwa unter irgend einem Hosenbein versteckt. Das wäre wirklich enttäuschend.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 07.12.2017 (17:20 Uhr) EstherJab
Er flieht, flieht vor mir, versucht mir hinterrücks zu entfleuchen, nicht allzu leise, und ich drehe mich sofort um, um ihm hinterher zu sein. Ich merke, wie meine Absätze das Tempo automatisch drosseln, Herrgott.
Will er mich locken? Mir bleibt keine andere Wahl, ich versuche umher tastend, ihm irgendwie zu folgen, ich höre Schritte? Oder sind das meine eigenen? Ich bin verwirrt. Wenn es die schwarzen Mega-Stiefel wären, würden meine eigenen Schrittgeräusche seine noch mehr -und das durch mich selbst- überlagern. Ob ihm das bewusst ist? Meine Beine verlängern sich durch diese hochhackigen Pumps, das mag für das männliche Auge stark aussehen, erschwert mir aber die Aufgabe der blinden Kuh.
Ich will diesen attraktiven Mann so schnell es geht ergreifen, mir wird immer deutlicher, dass er der Mann meines Begehrens ist, und ich ihn berühren, umarmen und küssen will. Jetzt dreht sich dieses Gleichnis, jetzt weiß ich wie es der männlichen Blinde Kuh geht, wenn er die Angebetete zu ergreifen gedenkt.

Amauro muss irgendwie vor mir sein, ich taste und greife nach vorne. Und weiter. Der Boden hat sich verändert oder? Wo ist er? Ich taste weiter nach vorne, und weiter. Treibe ich den begehrten, sehenden Mann vor mir her? Ich bin mir nicht sicher, und das macht mich mal wieder irre.
Doch lächle ich, weil es eben sogar Spaß macht, so blind umher zu tasten, blind nach vorne zu gehen, ihn zu suchen, eine witzige wie erregend-aufregende Suche, und das Wissen darüber, dass zu jeder Zeit, auch die kleinste Facette meines Tuns und ich ALS FRAU von IHM hochkonzentriert angeschaut, beobachtet werde. Das macht mich an, das macht Laune, und so lächle ich, vielleicht verunsichert das auch Amauro, aber ich glaube, er genießt es eher, dass auch ich in dieser gehandicapten Rolle mein Lächeln nicht verliere. Blinde Kuh ist ein Spiel, dass allen Spaß machen soll, auch der Blinde Kuh selbst, die halt auch geneckt wird, das gehört dazu. Doch dies hier ist mehr als ein Spiel, der Ehrgeiz, den Begehrten zu greifen, macht es neben dem Spaß auch zum feurigen "Ernst", ich will ihn haben diesen Traummann.
Wenn Erwachsene Blinde Kuh spielen, muss alles perfekt sein. Alle müssen versuchen ihre jeweilige Rolle so perfekt wie möglich zu spielen, vor allem die Blinde Kuh, aber auch der oder die sehenden Mitspieler, die es der Blinden Kuh schwer machen sollen. Und die Blinde Kuh muss völlig orientierungslos sein, und darf absolut nichts mehr sehen. Und Amauro hat mir die Augen perfekt verbunden. Meine Stupsnase lässt eine relativ schmale Augenbinde zu, ich sehe nichts, und mein Verehrer kann zudem jede Mimik-Nuance bei mir verfolgen, und dies wahrscheinlich äußerst genussvoll.
Auch das finde ich aufregend.

Huch, da fasse ich etwas. Amauro ist es -leider- nicht. Kalt. Glas? Ja. Es muss die Außenwand des Winterpalais sein. Ich drehe mich um 180 Grad. Jetzt bin ich etwas ratlos, bleibe stehen, versuche zu lauschen, nichts. Ich habe keinen Schimmer, wo Amauro ist, oder sein könnte.
Da. Ein Klackern. Seine Schuhe. Wie bitte? Will der Herr mich mit meinen eigenen Waffen schlagen, bzw. foppen? Na warte. Mein Ehrgeiz ist jetzt auf das Äußerste entbrannt, und ich versuche so schnell es geht, dieser Spur zu folgen. Ich taste mutig voran, versuche etwas schneller gehend, den Ort dieses Klackerns zu erreichen. Vielleicht kann ich auch vernehmen oder zumindest erahnen, ob und in welche Richtung der Herr diesen "Klacker"-Ort verlässt, denn er wird ziemlich mobil spielen. Ich muss versuchen quer und umzudenken, wenn ich eine Chance haben will.

Ich taste offenbar ins Leere, in den leeren Raum hinein. Ich bin irgendwo. Und doch nirgends. Ich habe mal wieder die Orientierung komplett verloren, taste auf gut Glück einfach umher.
Da meldet sich Amauro aus einer Richtung in der ich ihn niemals jetzt auch nur vermutet hätte:

-"Lass uns das Schuhspiel spielen, aber nicht mit den Schuhen, die du ausgesucht hast, die könntest du ja auch blind erraten, das ist langweilig. Ich nehme mal an, du hast noch andere aufregende Schuhe in deinem Schrank. Zeigst du mir wo dein Schrank ist, dann kann ich ein Paar für dich aussuchen und sie dir anziehen."

Dieser Mann ist gnadenlos. Und voller Energie und noch mehr voller heißer und innovativer Ideen. Klar, sind noch ein paar Paar Schuhe im Schrank. Jetzt überrumpelt er mich aber trotzdem, au Backe.
Na klar, ich weiß ja welche Schuhe im Wohnbereich bereits abgelegt sind, wenn er jetzt Schuhe von sich aus, ohne mein Wissen aussucht, weiß ich natürlich überhaupt nicht welche das sind, und muss und kann sie erst beim Tragen während des Blindekuh-Spiels versuchen zu identifizieren.
Mir gefällt der Gedanke doch jetzt ziemlich schnell. Das ist eine Herausforderung, dazu noch eine schöne, vor allem schön erregende, richtig aufregende.
Okay, denke ich mir.

Oh, er berührt mich, ah ja, ich soll mich drehen. Dabei bin ich doch schon völlig orientierungslos. Mal drehe ich mich links, mal rechts rum, Amauro´s leichtes Fingertippen auf der Schulter gibt mir das jeweilige Signal. Mir gefällt es auf einmal total, so orientierungslos gemacht zu werden. Ich drehe mich und drehe mich. Mal umgeht mich Amauro, mal bleibt er offenbar stehen, damit ich auch wirklich keinerlei Anhaltspunkt habe.
Ich bin jetzt wirklich total orientierungslos, ich weiß wirklich nicht mehr wo was ist, wo ich überhaupt bin. Perfekt, und so herrlich aufregend, daher lächle ich die ganze Zeit während ich mich endlos drehe.
Oje, wie soll ich da den Schuhschrank finden? Ist wie Blinde Kuh, außer dass der Schrank starr an einer Stelle steht. Wie ich den jetzt aber finden soll, ist mir schleierhaft. Ich muss mich erst wieder hier zurecht finden. Na warte, morgen gibt es Blinde Kuh total, ich suche Dich, bis ich Dich gefunden habe, in Deiner mir bislang unbekannten neuen Wohnung, muss ich in einer mir unbekannten Umgebung Blinde Kuh spielen, aber dann bist Du dran, ich finde Dich nach 10 Minuten, Du suchst nach mir 19 Stunden und 50 Minuten, nehme ich mir vor.
Die endlosen Drehungen enden.
-" Jetzt kannst du mich zu deinem Schuhschrank führen" fordert mich mein Verehrer auf.
Lächelnd und eher etwas salopp-schnippisch gemeint, "beschwere" ich mich erstmal bei Amauro, dass er mich dermaßen orientierungslos gemacht hat, dass ich erstmal Zeit und Power aufwenden muss, erstmal zu sondieren, wo ich überhaupt jetzt bin, bevor ich mich überhaupt daran machen kann, diesen Schuhschrank zu finden. Ich lächle zwar, mich fuchst aber zugleich der Gedanke, dass ich nur daneben stehen werde, und es nicht sehen werde können, wie Amauro nach Herzenslust im Schrank rumguckt und rumkramt, um ein Paar Schuhe zu finden. Mir sind hingegen die Augen verbunden, und muss ihn da gewähren lassen. Zugleich aber löst alles wieder in mir so ein morbides Behagen aus, es ist unfassbar.
Amauro wird um all dies wissen. Uns eint vieles, uns eint zudem, dass wir diese Spiele und Aktionen mit verbundenen Augen lieben, geradezu vernarrt darin sind.

Okay, es kann los gehen.
Oh, Amauro liegt zunächst was auf dem Herzen:
-"Wenn Du morgen zu mir kommst, und ich ja bereits ein oder auch 2,3 Paar Schuhe von Dir bei mir habe, trägst Du eine Kleidung dazu, die zu den Farben Deiner Schuhe passt?"
Die Frage haut mich erst mal um. Ich hatte mir schon den schwarzen Mini ausgedacht, mit dunklen Strümpfen. Ich sage nur, dass ich sowieso keine so knallbunten Schuhe habe, eher die sehr dunklen und gesetzten Farben, und wenn nicht schwarz oder dunkelblau, dann weiß und an hellen Farben bevorzuge ich ja ein helles grau.
Zum morgigen Outfit passt schwarz auf alle Fälle, oder eine andere dunkle Farbe, vielleicht ein dunkles rot, wenn ich das Oberteil in einem entsprechenden Ton wähle.
Na, ob Amauro somit Bescheid weiß, ich will ihn ja morgen auch überraschen.
Amauro entgegnet nur: "Hmm, okay. Ich werde mal schauen. Nun finde für mich den Schuhschrank.", sagt er in so schnippischem wie damit animierendem Ton.

Okay, dann mal los. Ich taste jetzt ziemlich vorsichtig nach vorne, also nicht mehr so forsch wie zu Beginn des Blindekuh-Spiels. Ich bin vorsichtiger geworden, aber ich suche ja kein mobiles Ziel, sondern einen starr vor sich hinstehenden Schrank.
Ich taste und greife, ich taste hierhin, dorthin, nichts.
Da, oh. Eine Wand. Kein Glas. Also nicht das Palais. Also der Wohnbereich. Damit ist mir nicht viel weiter geholfen. Ich will nicht feige an der Wand lang tasten. Und gehe einmal halb um mich selbst gedreht, wieder in den freien Raum.
Wenn es mir gelingt, in den möblierten Bereich zu gelangen, kann ich mich orientieren, anhand des Standorts des Möbels dem ich "begegne", wenn ich dieses denn identifizieren kann.
Okay, ich taste weiter, wechsele auch die Richtung, ich scheine alle Hindernisse dabei unwissentlich zu umgehen, oder?
Amauro muss schon leicht lachen.
-"Herrlich Dich so zu sehen. Aufregend wie Du Dich bewegst, aufregend zu wissen, dass Du dabei nicht weißt, was ich weiß, nämlich wo Du gerade bist, und wohin Du gehst. Und wie unsagbar attraktiv Du dabei bist, die Augenbinde macht Dich noch schöner."
Ich bedanke mich erst mal für das Kompliment und für die schönen Worte, die mich anstacheln, noch perfekter zu spielen und eine gute Figur dabei zu machen.
Ich suche jetzt hin und her, verzweifle fast.
Da, endlich. Das muss der Eckschrank sein, in der hintersten Ecke des möbliert gelassenen Bereichs des Wohn-Sektors.
Immerhin. Es muss jetzt schräg gegenüber davon halbrechts zur Tür gehen, denn der eine Schuhschrank für die Schuhe für draußen, steht im Flurbereich, zu dem diese Tür führt. Ich taste mal in diese Richtung.
Ich suche, ich taste. Da, eine weitere Wand. Welche? Hm, geht es jetzt rechts oder links zur Tür zum Flur?
Ich muss mich entscheiden, ich gehe rechts lang. Verlasse aber die Wand. Ich taste in den leeren Raum hinein, und kollidiere jetzt mit einem der Sessel. Ich hab mich verfranzt. Herrgott, die andere Richtung muss doch richtig gewesen sein. Amauro hat mich heiß, schwindelig und orientierungslos gedreht, ich war auf meine Schuhe konzentriert um mit den Absätzen die Balance zu halten, und weiß nicht mehr wo links und rechts im eigenen Hause ist.

-" Wenn ich wüsste wo der Schuhschrank ist, würde ich Dir mit ´warm, wärmer´ oder ´kalt, kälter´ ja helfen.", und ich höre sein amüsiertes Schmunzeln da klar heraus. Ha ha ha, denke ich mir in leichter Ironie. Aber ich fühle den Spaß mit.
Also Umkehr.
Ich taste mal den Weg zurück, finde ich die Wand wieder. Da wo sie kommen müsste ist sie nicht. Herrgott, ich tappe hier umher ohne Orientierung, und Amauro lacht sich eins, wahrscheinlich, aber er genießt es auch, wie ich mit verbundenen Augen suche, ich will versuchen, eine grazile Figur zu machen.

Da. So die Wand, ich wende mich mal nach links, und siehe da, die Flurtür ist erreicht. Eher als eben noch gedacht.
So, ah ja der Türrahmen.
Ich gehe hindurch, Amauro´s Atem spüre ich hinter mir. Ich muss mich jetzt links halten.
So, da, nein, doch noch nicht. Ich taste suchend, ins Leere. So, jetzt aber. Na endlich.

Den Schrank haben wir erreicht. Er hat Klapptüren nach unten, die Schuhe sind in einer Vorrichtung in diese Klappe sortiert, oben die Stiefel, weiter unten Pumps, Halbschuhe. Es sind zwei Schränke nebeneinander, der andere funktioniert entsprechend genauso.

Ich trete zurück, und muss nun der Dinge harren. Ich höre, wie Amauro sich zum offenen Schrank begibt.
-"Wow, ist ja ´ne wahre Schatzkammer. Mal sehen, was wir da haben."

Dass er jetzt sieht, und ich im Unklaren darüber bin, was er jetzt tut und ausheckt, ich mit verbundenen Augen nur versuchen kann zu erhören, zu erlauschen, was jetzt vor sich geht, macht mich geradezu wahnsinnig.
Und zugleich genieße ich diese besondere Situation.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 08.12.2017 (13:06 Uhr) Amauro
Es stellt für sie sichtlich eine Herausforderung dar, nun völlig orientierungslos den Weg zu ihrem Schuhschrank zu finden. Sie weiß sichtlich nicht einmal mehr, als sie gegen eine Wand stößt, ob sie sich rechts oder links halten muss, um in die richtige Richtung zu kommen. Das ist Orientierungslosigkeit pur, so wollte ich das erreichen. Fasziniert schaue ich ihr zu, wie sie versucht, sich zu orientieren. Viel zu schnell findet sie dann doch den Weg zu ihrem Schuhschrank. Wir kommen hierzu in einen Bereich ihres Hauses, den ich noch nicht kenne, da er hinter einer bisher geschlossenen Tür liegt.

Sie tastet sich noch bis zu dem Schrank, der aus einzelnen Klappen besteht, die man nach unten aufklappen kann. Sie klappt einige dieser Türen für mich auf. Erstaunlich und schön, was man hinter diesen wenigen geöffneten Türen schon sieht. Sie scheint wirklich einen Schuhspleen zu haben. Ich öffne weitere Klappen. Im unteren Bereich hat sie ihre Sportschuhe und flachen Schuhe einsortiert, die interessieren mich nicht. Je höher ich komme, umso eleganter werden die Schuhe. Ich vergesse fast, dass sie neben mir steht. Ich muss darauf achten, dass sie nicht mitbekommt, welche Schuhe ich für sie aussuche. Ich habe bestimmt 20 dieser Klappen geöffnet. Hinter jeder Klappe befinden sich 3-4 Paar Schuhe. Ich sehe unzählige Stiefel. Das scheint eine besondere Vorliebe von ihr zu sein. Stiefel sind elegant, sie würden auch zum Winter passen, aber man sieht zu wenig von ihren Waden, wenn sie Stiefel trägt.

Ich finde auch eine Vielzahl von offenen Schuhen, sandalenartig. Mir kommt ein fieser Gedanke. Es muss so viel schwieriger in diesen Schuhen zu gehen sein, die den Fuß nicht vollständig umschließen. Der Halt darin muss viel schlechter sein als in geschlossenen Schuhen. Also müsste es ihr doch auch viel schwerer fallen, in diesen Schuhen zu gehen und mich zu jagen. D.h. aber für mich, dass ich mich jetzt auf diese Art Schuhe konzentriere. Ich finde es hässlich, wenn vorne aus offenen Schuhen Zehen in Feinstrümpfen heraus schauen, womöglich auch noch mit Strumpfverstärkungen. Also konzentriere ich meine Suche auf Schuhe, die seitlich zwar offen sind, vorne aber geschlossen. Und es müssen natürlich Schuhe mit hohen Absätzen sein, von denen es unzählige in ihrem Schrank gibt. Sie soll ja nicht allein aus der Art des Schuhs erraten können, was ich ihr anziehe. Ich stelle jedes Paar, das infrage kommt auf den Fußboden. Jedes Mal klackert es, wenn ich ein neues Paar auf den Fußboden stelle. Ihr Gesichtsausdruck zeigt Anspannung und Erwartung. Ich sage ihr, dass es gar nicht so leicht ist, sich für ein Paar zu entscheiden. Sie meint, ich könne mir Zeit lassen. Werde ich mir auch lassen. Es macht riesigen Spaß, zu wissen, dass sie absolut nichts sieht, weil ich ihr die Augen verbunden habe. Diesen Zustand möchte ich momentan lange bei ihr aufrechterhalten.

Als ich den Großteil des Schrankes durch bin, stehen fünf Paar Schuhe auf dem Fußboden. Sie sind alle außergewöhnlich und schön und erfüllen meine Vorgaben, die ich mir ausgedacht habe. Ein Paar ist dunkelblau, eines Schwarz, eines weiß, eines Braun und ein Paar hat mehrere Farben. Die hautfarbenbraunen sind wunderschön, aber sie passen absolut nicht zu ihren grauen Strümpfen. Schade. Ich hätte sie gerne in diesen Schuhen gesehen. Die höchsten Absätze hat das schwarze Paar. Man muss acht geben, sie richtig hin zu stellen, da sie ansonsten sofort umfallen, auch weil die Absätze so schmal sind. Es muss richtig heftig sein, in diesen Schuhen zu gehen. Aber es in Schuhe, die sie sich gekauft hat und nicht welche, die ich für sie aussuche. Die Schuhe bestehen aus glänzendem, schwarzen Leder, sie laufen vorne geschlossen spitz zu. Hinten an der Ferse haben sie nur Fesselriemchen. Die Sohle ist rot.

Die sollen es werden. Ich nehme die anderen Schuhe und räume sie geräuschvoll in den Schrank. Ordnung muss sein. Ich muss später noch mal zu diesem Schrank zurückkommen und noch einige Schuhe aussuchen, die ich nachher mit nach Hause nehmen, um sie ihr später für das nächste Blinde Kuh Spiel anziehen zu können. Ich frage sie, ob wir später noch mal herkommen können, damit ich mir die Schuhe aussuchen kann. Sie lacht und meint, das müssten wir unbedingt und ich solle ja darauf achten, dass sie nicht sieht, welche Schuhe ich mitnehme. Da kann sie sicher sein, es soll eine Überraschung für sie werden, welche Schuhe ich ihr anziehe. Sie darf die Augenbinde erst abnehmen, wenn ich meine Ausbeute für sie unsichtbar in einer Tasche versteckt habe. Ebenso wie jetzt. Neben dem Schrank steht ein Stuhl. Ich fordere Sie auf, sich auf den Stuhl zu setzen. Sie tastet sich den Schrank entlang, dessen Klappen ich längst wieder geschlossen habe, um den Stuhl zu finden. Dann setzt sich hin. Ihren Rock zieht es dadurch noch ein wenig weiter die Schenkel hinauf. Wunderschön, wie sie da sitzt, die Beine über geschlagen, der Großteil der Schenkel in den Strümpfen sichtbar. Es macht mich fast wahnsinnig, wie schenke in diesen Strümpfen gegeneinander drücken. Es bildet sich ein optischer feiner dunkler Streifen zwischen ihren Schenkeln, dort wo die Strümpfe ihrer beiden Beine aneinander reiben. Ich muss mir einen Moment Zeit nehmen, diesen Anblick zu genießen.

Zum wiederholten Mal gehe ich vor ihr in die Knie. Einerseits ist es wirklich Bewunderung über so viel Attraktivität, andererseits die Notwendigkeit, ihr die Schuhe anziehen zu können. Ich ziehe ihr den Schuh an dem übergeschlagenen Bein aus und den anderen an. Es ist nicht ganz leicht, die sehr schmalen Riem sind in der Schnalle ordnungsgemäß zu befestigen. Sie lacht wissend. Ob sie vor dem geistigen Auge schon überlegt, welche Schuhe ich hier anziehe? Aber sie hat so viele Schuhe mit solchen Riemchen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sie wirklich weiß, welche Schuhe ich hier anziehe. Ich fordere Sie auf, das andere Bein über zu schlagen. Lächelnd macht sie es sofort. Dann ziehe ich ihr den anderen Schuhe an. Die schwarzen Pumps stelle ich zur Seite.

Ich fordere Sie auf, aufzustehen, ich bin gespannt, ob diese wirklich heftigen Schuhe das ihre tun, um ihr das Gehen noch schwieriger zu machen und wie es an ihr aussieht. Sie steht auf und ich sehe wie tatsächlich ihre Füße in den Schuhen unsicher wackeln. Das habe ich bei ihr noch nie gesehen, obwohl ich sie eigentlich nur in Schuhe mit Absätzen kenne. Immer machte sie einen absolut sicheren Eindruck in den Schuhen, die sie trug. Instinktiv hält sie sich an der Kante des Schuhschrankes fest. Aber es sieht toll aus. Ich bitte Sie, sich umzudrehen. Ich möchte sie von hinten sehen, sehen wie ihre Waden stramm und länger werden durch diese hohen schmalen Absätze. Unsicher dreht sie sich um. Die ganze Zeit über hält sich dabei im Schrank fest. Sie muss wirklich Probleme haben, mit diesen Schuhen zurechtzukommen. Dabei muss sie diese Schuhe doch schon früher getragen haben. Ich warte ab, welche Reaktion jetzt von ihr kommt. Wie sie sich jetzt wohl fühlen mag? Ob sie immer noch Lust empfindet oder nur noch Panik, weil ihr Stand so unsicher ist?
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 09.12.2017 (03:31 Uhr) EstherJab
Ich werde absolut wahnsinnig, als ich so neben ihm stehe, wie er offenbar äußerst akribisch, mit totalem Engagement den Schuhschrank durchforstet. Dabei bin ich ausschließlich auf mein Gehör und intuitives Gefühl angewiesen, um irgendwie zu ermessen, was jetzt da geschieht. Doch besteht absolutes Nichtwissen, was mich dermaßen fuchsig macht, dass es nicht auszuhalten ist. Mal wieder der pure Wahnsinn.
Er sucht offenbar engagiert, und lotet bei jedem Paar das er sieht aus, gefällt es ihm und ist es für ein Blindekuh-Spiel geeignet, optisch und von einem gewissen Erschwernis für mich im Spiel der Spiele.
Ich lausche auf das Intensivste. Da, ein Klackern, noch ein Klackern. Hm, stellt er die in Frage kommenden Schuhe etwa in Reih und Glied, eine Vorauswahl? Er sagt jetzt, dass die richtige Auswahl gar nicht so leicht sei. Dieser Schurke. Er sucht mit totaler Akribie, gibt dies noch zu, um mich in den Wahn zu treiben. Ich dreh mal wieder durch. Mit verbundenen Augen steh ich da, und muss ihn gewähren lassen, ihn, dem mein Unwissen bewusst sein muss und was ihm natürlich Genuss beschert.
-"Lass Dir ruhig Zeit bei Deiner Auswahl." entgegne ich gespielt cool, während es in mir brodelt.
Dieser Gauner hatte noch viel mehr Klapp-Laden geöffnet, als ich dies bereits getan habe. Er durchforstete alles auf das Genaueste, mich damit wahnsinnig machend, weil ich mit verbundenen Augen sein Treiben nicht sehen konnte. Jetzt räumt er anscheinend wieder die Schuhe in die Klapp-Vorrichtungen, ich dreh mal wieder ab. Hm. Die Wahl scheint gefallen zu sein, das vorgesehene Paar steht offenbar fest und für mich bereit. Ich platze derart vor Neugier, dass ich vor dem Wahn-Kollaps stehe.

-"Können wir später wieder hierherkommen, damit ich mir noch Schuhe von Dir aussuchen kann, die ich dann bei mir zu Hause einsetzen werde, wenn ich mit Dir dann bei mir äußerst ausführlich Blinde Kuh spiele?", fragt er mich mit schnippisch-überlegenen Unterton.
Ich lache kurz auf, und sage ihm, um Selbstsicherheit zu zeigen, aber auch weil ich es so will, die absolute Herausforderung will:
-"Auf alle Fälle. Achte bitte darauf, dass mir dabei die Augen verbunden sind. Ich darf auf keinen Fall wissen, welche Schuhe das sind, damit Du mich damit dann bei Dir überraschen kannst. Ich bestehe darauf, dass mir die Augen verbunden sind, während Du diese Schuhe aussuchst, diese in einem Behältnis und dieses dann in Deinem Wagen verstaust.", auch hier will ich das totale, perfekte Spiel.
Nun fordert er mich auf, mich auf den Stuhl zu setzen, dem kleinen Hocker neben dem Schuhschrank. Ich taste mich am Schrank entlang zu diesem Stuhl, um diesen zu finden, wieder ein kleines Blindekuh-Spiel "Finde den Stuhl", okay. Ich setze mich, und schlage die Beine übereinander. Hm, werde ich beobachtet, und das ziemlich genau, und für meinen Betrachter genussvoll? Ich spüre dies und genieße daher diesen Moment selbst, und zwar total. Schön, dass ich meinen Verehrer selbst mit verbundenen Augen und somit in einer ´ungünstigeren´ Ausgangslage dafür, in der Hand habe, jedenfalls für einige Momente.
Mein Rock rutscht etwas höher, ich fühle mich gut, ich fühle mich sexy, meine Beine in dieser Strumpfhose, können sich sehen lassen, und übereindergeschlagen sind die Oberschenkel angespannt stramm, wirken noch etwas voluminöser, voluminös sexy. Das weiß ich, da bin ich mir der Wirkung auf Männer bewusst. Na, schau ruhig, finde mich sexy.

Okay, anscheinend geht mein galanter Verehrer vor mir auf die Knie. Ha. Schön zu wissen, ein bisschen Überlegenheit bei mir, viel Galanterie bei meinem Verehrer. Ah ja, er streift mir den einen der Pumps ab, und zieht mir nun diesen Schuh an. Er wirkt von Anfang an leichter, und ich habe gleich einen gewissen Verdacht. Der mich fast ein bisschen erschaudern lässt. Ist das eines der Paare relativ offener Schuhe, mit Fesselriemchen, seitlich offen, vorne aber geschlossen. Boah nein, die haben Mega-Absätze, zudem ziemlich schmal sich nach unten stark verjüngend. Mir läuft es kalt und heiß den Rücken runter. Ich bin mir noch nicht absolut sicher.
Denn welches dieser Paare ist es genau? Ich lache trotzdem auf, suggeriere meinem Verehrer, dass ich schon weiß, welches Paar es vielleicht sein könnte. Amauro befestigt die Schnalle, hat offenbar Schwierigkeiten damit, hihi. Und fordert mich auf, das andere Bein überzuschlagen, das mache ich gerne, ich lächle sanft. Und überlege hin und her, welches Paar der Riemchen-Schuhe das sein könnte. Hm, erst beim Auftreten könnte ich weitere Indizien darüber erhalten. Amauro zieht mir den 2. Schuh sanft an, so wie er alles wohl durchdacht tut.
Ookay.
Der Aufforderung aufzustehen komme ich so gerne wie mit einiger Nervosität nach. Ich brenne. Wie wird es sich anfühlen? Werde ich damit eine klasse Blinde Kuh abgeben, oder eine eher dumme?

Waahh!
Boah. Also, ich wackle. Sind das die aus glänzendem, schwarzen Leder, sie laufen vorne geschlossen spitz zu. Hinten an der Ferse haben sie nur Fesselriemchen, die mit der roten Sohle? Ich meine sie jetzt stehend beim Tragen zu erkennen. Nein, die haben einen filigranen, sehr hohen Absatz, und mit verbundenen Augen, mit der dadurch ausgelösten Schwächung des Gleichgewichtsinns, jetzt solche Schuhe? Nein, das ist glatter Wahnsinn. Ich wackel weiter, habe keinen festen Stand, oh Gott, wie soll das bei einem Blindekuh-Spiel werden? Das geht eigentlich nicht.
Instinktiv halte ich mich an der Oberfläche des Schuhschranks fest, halte eine Hand auf dieser Oberfläche. Eigentlich ist das Gehen auf diesen Schuhen ja kein Problem, aber mit verbundenen Augen, mit abgeschwächtem Gleichgewichtssinn, und dann ja bei einem womöglich langen Blindekuh-Dasein mit schnellen Bewegungen und Wendungen. Oh nein, daran darf ich gar nicht denken. Ich bin ja nur froh, jetzt den Halt nicht zu verlieren, jetzt erst mal einen gewissen Stand zu haben.
Amauro bittet mich, mich umzudrehen. Nun gut, mir ist recht mulmig. Ich drehe mich um, sehr unsicher, ich halte eine Hand weiter auf der Oberfläche des Schranks, meine Beine wirken für mich ungewöhnlich lang, länger als wenn ich diese Schuhe sehend tragen würde. Vorne wirklich nur der vordere Fußballen, ja fast nur die Zehen unten, unter der Sohle der Boden. Dann ´schießen´ meine Füße nach hinten raus nach oben. Und dann diese offenbar filigranen Absätze. Blinde Kuh darin? Unmöglich, denke ich mir.
In mir kommt aber der kämpferische Gedanke: Ich muss mich an diese Schuhe gewöhnen, für ein wahrscheinlich ziemlich ausgiebiges Blindekuh-Spiel, und das so schnell es möglich ist. Das ist meine einzige Chance. Seine kleine Rache, dass ich ihn vorhin ad hoc die Handgelenke band, sie wird ihm teuer zu stehen kommen. Na warte. Ich habe Probleme, mit diesen Schuhen blind zurecht zu kommen, bin verunsichert. Aber ich gebe natürlich nicht auf, ich werde mich gewöhnen, und meinen Verehrer mit einem forschen Vorgehen überraschen. Meine Güte, eine recht optimistische Einschätzung.
Ich halte mich weiter am Schrank fest, wage noch nicht loszulassen. Panikgefühl und aber auch Lust gerade SO die Herausforderung eines Blindekuh-Spiels anzugehen, sorgen für ein rasches Wechselbad in mir, die emotionale Ebene betreffend. Herrgott.
Und Amauro beobachtet das alles geradezu genüsslich.
So, ich wage es, loszulassen. Okay, ich stehe, noch recht wackelig, aber ich stehe.

Ich wage einen ersten, kleinen Schritt. Oh Gott, ich knicke leicht um, fange das noch eben ab, und gehe weiter. Oh, es geht schon besser. Es wird etwas dauern, klar.
Ich nehme meinen Mut zusammen, will das Spiel, und fordere meinen Verehrer auf:
-"Gut, ich meine zu wissen, welche Schuhe das sind. Du besitzt einen guten Geschmack, und vor allem ein perfektes Feeling dafür, mir die Aufgabe raffiniert zu erschweren. Aber ich werde Dich fangen. Sei gewiss, ich werde Dich schnell fangen. Dann werden wir das Gleichnis wieder umdrehen, dann darf mich der Herr wieder mit verbundenen Augen suchen, und das recht lange.
Führe mich bitte nunmehr wieder in unseren Spielbereich."

Und Amauro sagt:

-"Nein, das wäre zu einfach. Du musst unseren Spielbereich finden, mit Deinen neuen Schuhen, und mit verbundenen Augen."

Nun gut, dann kann ich mich auf meinem Weg dorthin schon ein bisschen an diese neue Ausgangslage gewöhnen und ein Feeling für das ´blinde´ Spiel in diesen Schuhen bekommen.
Ich tappe äußerst vorsichtig los. Der erste Schritt, ich setze den zweiten Schritt.
Meine Güte, in einem Blindekuh-Spiel wäre das viel zu langsam, das muss noch viel besser werden.
Da sagt mein Verehrer:

-"Du machst es Dir wirklich zu leicht, meine Liebe. Die Sache muss ich Dir doch noch ein bisschen schwieriger machen."

Und schon spüre ich Amauro´s Hände an meinen Schultern, als er hinter mir steht.
Oh nein. Er dreht mich an den Schultern um die eigene Achse. Ist er irre? Auf diesen Schuhen, mit diesen Absätzen, diese offenen Sandaletten, wenn auch vorne geschlossen, diese Riemchen-Schuhe High Heel, da soll ich mich drehen, und das mit verbundenen Augen?
Amauro weiß aber, und das muss ich letztendlich ihm noch hoch anrechnen, dass er mich schon behutsam und relativ langsam drehen muss, damit es nicht zum Unfall kommt. Dennoch, ist dies ein gewagtes Unterfangen, aber Amauro will eben alles, und alles perfekt.
Ich drehe mich langsam um die eigene Achse. Amauro hält mich, das ist gar ein Vorteil. Aber jetzt kommt noch dieses Schwindelgefühl, und ich verliere die Orientierung, was ist wo in diesem Flur.
Meine Füße, ich muss sie während meiner Rotation entsprechend setzen, und das mit den Absätzen. Das ist Wahnsinn, und zugleich wahnsinnige Spannung pur. Amauro dreht sich zuletzt mit, damit ich nun wirklich keinerlei Anhaltspunkt habe.
Duselgefühl plus diese neuen Treter. So, ich stehe, Amauro überlässt mich meinem weiteren Schicksal. Immerhin, ich habe mich aber durch die Rotation etwas gewöhnt, habe ein bisschen Feeling für diese Schuhe bekommen, mich mit ihnen mit verbundenen Augen zu bewegen.
Sehr, sehr vorsichtig, und nach vorne mit ausgestreckten Armen tastend, bewege ich mich vorwärts. Eine perfekte Übung eigentlich vor unserer Fortsetzung des Blindekuh-Spiels, das wir ja schon vorhin begannen.
Ich setze sehr vorsichtig und langsam einen Schritt vor den anderen, bin super konzentriert, trotz Unsicherheit und blindem Schwindelgefühl. Ich trug diese Schuhe ja schon, wenn auch sehend, was ein entscheidender Unterschied ist, und duselig gedreht war ich dabei natürlich auch nicht. So langsam geht´s, ich knicke aber fast um, aua.
Sehr vorsichtig taste ich weiter, mein Verehrer betrachtet das alles sicher äußerst interessiert, und neugierig, wie ich mich anstelle, und mich selbst jetzt in dieser Situation hoffentlich attraktiv findend.
Ich fühle mich jedenfalls so, und Amauro, einer dieser Männer, die eine Frau noch attraktiver finden, wenn sie die Augen verbunden hat. Das gefällt mir selber, es macht mich an. Und das flößt mir weiteren Mut ein, jetzt unser Spielfeld wieder zu finden. Und dann spielen wir Blinde Kuh bis der Arzt kommt. Aber zu Dir. Denn ich werde Dich fangen, und dann bist Du wieder dran.
Unser Blindekuh-Spiel ist bereits jetzt legendär, diese Dauer, diese Intensität, diese Wolllust im Spiel, Blinde Kuh total. Ich genieße es mit jeder Faser meines aufgeheizten Körpers. Und jetzt in diesen Schuhen, eine neue Dimension der Erschwernis, eine neue Qualität in allem, wir spielen das Spiel der Spiele, das älteste, erfolgreichste und faszinierendste Gesellschaftsspiel der Welt, nur wir beide, es ist UNSER Spiel.

Ich berühre etwas kaltes. Betaste dies, und merke, das ist der Spiegel hier im Flur. Aha, jetzt kann ich mich orientieren, und müsste wissen, wo ich bin und wolang ich jetzt muss. Bei der Drehung weg vom Spielgel knicke ich fast wieder um. Ich darf noch nicht an das Blindekuh-Spiel denken, muss mich erstmal darum kümmern, das Spielfeld überhaupt zu finden, und mich an die neue Spielsitution für mich einzugewöhnen. Vielleicht unwissentlich -aber wahrscheinlich wissentlich, denn bei Amauro läuft eigentlich nichts unwissentlich- hat er mir mit der "Spielfeld-Suche" sogar geholfen.
Ich tappe so langsam in Richtung der Tür zum Wohnbereich. Bilde ich mir jedenfalls ein.
Da müsste die Tür sein. Puh, ich bin ja jetzt schon geschafft.
So, ich taumele fast durch diese Tür, sind wir wieder im Wohnbereich? Jedenfalls spüre ich den heißen Atem Amauro´s, hinter mir. Er wird es genossen haben, mich bei meinem Tun, dass ich mit verbundenen Augen in den Mega-High Heels dieser Riemchenschuhe vollführen musste, beobachtet zu haben. Dieser Genießer.

Ich bin so langsam bereit, ihn mit verbundenen Augen zu suchen. Und ich werde ihn fangen, da bin ich mir sicher. Du wirst eine furiose Blinde Kuh erleben, Amauro.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 10.12.2017 (18:06 Uhr) Amauro
sie steht auf und es ist wirklich so, wie ich es mir gedacht hatte, sie ist extrem unsicher in diesen Schuhen. Aber ich sehe schon, ich habe ihren Ehrgeiz geweckt, sie will sich keinesfalls eine Blöße geben.

Sie hat tatsächliche sofort erraten, welche Schuhe sie trägt, das ist unglaublich, bei der Vielzahl der Schuhe, die sie im Schrank hat. Klar hätte es deutlich mehr Stiefel oder Pumps gegeben als diese Art von Riemchensandaletten, aber trotzdem hätte ich auf den ersten Blick mindestens 5 oder 6 gleichartige Schuhe gesehen, und hätte gewettet, man kann den Unterschied allein durch Erfühlen mit den Füßen nicht feststellen. Trotzdem beschließe ich, ihr weder recht zu geben, noch ihr zu sagen, dass es andere Schuhe sind. Dadurch bleibt für sie wenigstens die gewisse Unsicherheit, da sie nicht weiß, ob sie recht hat.

Sie bittet mich darum, sie wieder auf unseren Spielplatz zu führen. aber so leicht soll sie es nicht haben. Ich nehme sie jetzt nicht an der Hand und gebe ihr halt. Sie wollte dieses Spiel spielen, hat es mir schwer gemacht, jetzt soll sie es auch ein bisschen schwer bekommen. Und ich sage ihr, dass sie alleine zurück zum Spielfeld finden muss. Bis zur Tür des Ganges kann sie sich noch an einer Wand tastend entlang hangeln, aber dann muss sie frei stehen und das Gleichgewicht in diesen Schuhen halten. Wenn es ihr zu gefährlich wird, hoffe ich, dass sie das sagt, es wäre ärgerlich, wenn sie sich jetzt irgendwie den Fuß verstauchen würde, wenn sie in diesen hohen Absätzen umgeknickt. Andererseits sagt sie nichts, warum das Spiel nicht noch ein wenig spannender machen? Also nehme ich sie an den Schultern und beginne langsam, sie im Kreis zu drehen. Schade, dass ihr dabei nicht zuschauen kann. Ich bin zu nah an ihr dran, um sehen zu können, wie sie ihre Beine und Füße bewegt. Trotzdem schaffe ich es nach unten zu schauen, um sicherzustellen, dass ich sie nicht zu schnell drehe und sie deshalb umgeknickt. Ich drehe sie intensiv in beide Richtungen, bevor ich sie loslasse und sie dann auffordere, den Weg zu unserem Spielfeld alleine zu finden. Sie steht mitten im Gang, zwar ist es nach rechts und nach links nur ein kleiner Schritt, damit sie mit ausgestreckten Armen wieder Halt an einer Wand findet, aber zunächst einmal steht sie nur da. Ich gehe einen Schritt zurück und sehe, wie ihre Beine unsicher hin und her minimal wackeln, um das Gleichgewicht zu halten. Dann macht sie einen Schritt. Sie kommt an den Spiegel, der im Gang hängt. Hoppla, Da muss man dann wohl mal drüberputzen, um die Fingerabdrücke wegzuwischen, denke ich mir. Aber das scheint ihr egal zu sein. Unerklärliche Weise scheint sie sofort zu verstehen, was sie berührt hat. Sie ist wirklich extrem sensibel. Sie hat sofort erkannt, welche Schuhe sie trägt und jetzt erkennt sie den Spiegel sofort. Ich muss mich vor ihr in Acht nehmen. Sie braucht sicherlich nicht so lange, um mit ihrer Sensibilität mich zu spüren, während sie oder gerade weil sie die Augen verbunden hat, wie ich dazu gebraucht habe.

Sie tastet sich die Wand des Gangs entlang, bis zu Tür. Die Tür steht noch offen, sie tastet sich hindurch. Aber mitten im Spielfeld sind wir damit noch lange nicht. Ich fordere Sie auf, weiter zu gehen bis sie den Fußbodenwechsel zum Wintergarten erreicht hat. Jetzt wird es wirklich schwierig für sie, nirgends mehr eine Wand oder irgendein Gegenstand, an den man sich entlang tasten, an dem man sich festhalten könnte. Zum 1. Mal wirkt sie nicht wie der Herr der Lage, sie ist extrem unsicher, bei jedem kleinen Schritt den sie macht. Das scheint sich noch jemand an die Situation gewöhnen zu müssen. Aber sie gibt natürlich nicht auf und man sieht, wie sie mit jedem kleinen Schritt an Sicherheit gewinnt. Die Hände hat sie weit nach vorne gestreckt. Ich schaue ihr von hinten zu, bewege mich nicht, um auch keinen akustischen Fixpunkt zu geben, wie sie sich langsam nach vorne bewegt. Unglaublich diese attraktiven langen Beine in diesen hohen Absätzen. Es dauert relativ lange, bis sie den Übergang der verschiedenen Fußbodenbeläge gefunden hat. Dann bleibt sie stehen ich laufe die 7-8 Schritte auf sie zu. Wenn sie glaubt, ich würde ihr jetzt die Orientierung lassen, die sie sich erarbeitet hat, hat sie sich getäuscht. Ich nehme sie in beiden Händen und beginne mich mit ihr erneut zu drehen. Dabei achte ich darauf, dass wir weiter in den Wintergarten hineinkommen, möglichst unbemerkt, bei jeder Drehung nur ein kleines Stück. Dann lasse ich sie los. Ich fordere Sie auf, sich nochmals alleine um sich selbst zu drehen. So viel Sicherheit traue ich ihr jetzt zu, dass sie sich allein drehen kann, ohne um zu knicken. Folgsam drehte sich um sich selbst. Ihr Mund zeigt ein erwartungsvolles Lächeln. Ich frage sie, ob sie Spaß an unserem Spiel hat. Sie bejaht das und meint, sie genieße jede Sekunde.

Jetzt mache ich es wie sie es mit mir zu Beginn unseres Spiels gemacht hat und fordere Sie auf, laut bis 10 zu zählen. Anschließend kann sie beginnen, mich zu suchen. Sofort beginnt sie lachend zu zählen. Ich versuche möglichst lautlos mit meinen Ledersohlen auf diesem Fliesenboden seitlich von ihr weg zu kommen. Ob das gelingt, ohne dass sie es bemerkt weiß ich nicht. Jedenfalls bleibe ich stehen, als sie bis 8 gezählt hat. Ich sehe sie von der Seite. Als sie bei 10 angelangt ist, beginnt sie nach vorne zu gehen. Also ist es mir doch gelungen, mich unbemerkt weg zu schleichen, denn hätte sie mich gehört, hätte sie sich nach links drehen müssen. Ich lasse sie tastend gehen. Sie muss durch ihren Sport ein Bein extrem über trainieren, denn sie geht nicht geradeaus, sondern beschreibt eine Rechtskurve, immer weiter von mir weg. Sie denkt bestimmt, sie geht gerade aus. Aber das gelingt wohl niemandem, je nachdem wie viel mehr ein Bein genutzt wird, umso mehr geht man in Richtung des schwächeren Beines. Obwohl sie die Arme ausgestreckt hat kommt sie nicht bis an die Glaswand des Wintergartens, sondern beschreibt eine Kurve, bis sie dann endlich doch, als sie die Hände etwas zur Seite streckt mit der linken Hand das Glas des Wintergartens berührt. Jetzt scheint sie wirklich verblüfft und verunsichert zu sein. Ich an ihrer Stelle hätte auch gedacht, dass ich frontal auf die Wand zu gehe und nicht in einem spitzen Winkel auf sie zu komme. Sie denkt einen Moment nach, dann dreht sie sich von der Wand weg. Sie richtet sich mit dem Rücken zur Wand genau aus, indem sie mit beiden Händen nach der Wand greift. Noch immer stehe ich an der gleichen Stelle, völlig lautlos, ich halte sogar, solange es geht, den Atem an. Jetzt geht sie nach vorne. wenn sie geradeaus weiter geht, geht sie mindestens 2 m an mir vorbei. Aber wieder beginnen sie einen leichten Drall nach rechts zu bekommen. Das zwingt mich, ihr auszuweichen. Auf Zehenspitzen versuche ich, mich rückwärts aus der "Gefahrenzone" zu bringen. Dabei dachte ich darauf, dass ich den Rhythmus ihres Schrittes aufnehme, damit die hellen Töne ihrer Absätze auf dem Fußboden bei jedem Schritt meine Schritttöne überlagern. das scheint zu gelingen, denn wieder geht sie an mir vorbei. Das macht irrsinnig Spaß, sie so völlig verwirrt zu haben, sicher zu sein, dass sie nicht weiß, wo ich mich befinde, dass sie nur weiß, dass ich im Raum bin, sie aber momentan so völlig chancenlos ist, mich zu fangen. Ich kann jetzt selbst noch besser nachvollziehen, dass sie mich weite Strecken unseres Spiels, während sie mir die Augen verbunden hatte, einfach suchen ließ, ohne mir auch die geringste Hilfestellung zu geben. Ich habe dann irgendwann versucht, ein Gespräch anzuknüpfen, damit sie sich akustisch aus dem Nichts abheben musste und ich habe versucht, die Spielregeln zu modifizieren. Ich bin gespannt, was ihr einfällt, um ihre Chancen, mich irgendwann zu fangen, zu verbessern. Aber momentan bin ich mir relativ sicher, dass ihr das schwer fallen wird. Sie hat es im Grunde genommen sogar noch schwerer, als ich es hatte: Ihre Schuhe machen es ihr extrem schwer zu gehen, auch jetzt noch macht sie nur kleine Schritte und es scheint unmöglich, mit diesen Schuhen blind lautlos zu gehen, während ich zwar auch Probleme damit habe, lautlos zu gehen, für mich dürfte das aber viel einfacher sein, in flachen gewohnten Schuhen, sehend, wohin ich gehe. Was ihr bleibt ist der Heimvorteil. Aber heute im Lauf des Tages, wird sie den auch noch verlieren. Sie will das totale Spiel, also wird sie unser Spielfeld nicht zu Gesicht bekommen. Sie sieht es erst, wenn sie mich je fangen sollte und ich werde es ihr bestimmt nicht einfach machen. Viel zu aufregend ist es, diese Frau zu beobachten, wie sie mit perfekt verbunden Augen, perfekt gekleidet, jede Bewegung so absolut Lady like macht.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 11.12.2017 (14:59 Uhr) EstherJab
Anscheinend habe ich wirklich nach diesem in diesen High Heel-Sandaletten-Schuhen mit ihren langen, schmalen Absätzen schwierigen Suchspiel nach unserem Spielbereich, selbigen erreicht. Aber Amauro will noch mehr, und die Aufgabe weiterführen und noch reizvoller machen:
Ich muss weitergehen, ohne Ansatz einer Orientierung, also durch den freien Raum, bis zum entlegensten Bereich von der Tür aus gesehen, dem Winterpalais. Eine so schwierige wie äußerst reizvolle Aufgabe, die ich mit diesen Schuhen und mit verbundenen Augen meistern muss. Nirgends eine Wand oder etwas an dem ich mich orientieren kann, ich könnte höchstens anhand der mir geläufigen Raummaße, etwas einschätzen, wie weit ich es habe, wo ich vielleicht ungefähr bin, das ist aber trotzdem nicht leicht, da mir perfekt die Augen verbunden sind.
Ich liebe die Spiele mit verbundenen Augen. Zwar ist Blinde Kuh mit einem als diese, in einem Spiel nur zu zweit meine absolute "Nummer 1", doch mittlerweile ist es so, dass ich bei anderen Spielen oder wenn bei Blinde Kuh kein Mann als Blinde Kuh "zur Hand" ist, ich sogar darauf bestehe, als erste und vielleicht auch einzige die Augen verbunden zu bekommen.
Wenn ein Mann mitspielt, dem es gefällt, wenn ich mit verbundenen Augen spiele, mich äußerst interessiert beobachtet, macht es die Aufgabe nur um so reizvoller.
So auch jetzt, und ich taste vorsichtig voran. Ich bin allerdings äußerst unsicher, setze nur sehr vorsichtige kleine Schritte, nach denen ich aber schon die Raumorientierung verloren habe, was die Aufgabe zusätzlich erschwert, zumal in diesen sehr hohen Absätzen. Dass ich somit nicht Herrin der Lage bin, verunsichert mich und macht mich zugleich mega-fuchsig. Es muss mir gelingen, mich an die Situation mit den neuen Schuhen zu gewöhnen und mich zurecht zu finden, sonst habe ich im Blindekuh-Spiel wenig Chancen. Aber ich gebe selbstverständlich nicht auf, und versuche alles, in bin da ehrgeizig und in der Ehre gepackt.
Mit jedem kleinen Schritt, gewinne ich etwas mehr Sicherheit, ich habe die Arme in voller Länge nach vorne ausgestreckt, um optimal tasten zu können, und aber auch grazil-elegant für meinen Verehrer zu wirken.
Amauro ist mucksmäuschenstill, aber ich merke er ist da irgendwo. Er will mir scheinbar keine akustische Hinweisung geben, und zudem still genießen, wie ich mich sehr langsam nach vorne bewege, in einen für mich wie leer wirkenden freien Raum, in ein tiefes Schwarz. Gleite ich in ein anderes Bewusstsein, in eine andere, dunkle Welt, allem Irdischen entrückt? Um sich verliert sich alles, ich bin nur noch auf einem Weg in ein tiefes Schwarz, bin voll auf meine Fingerspitzen angewiesen, die irgendwann etwas ertasten werden. Doch meine Konzentration gilt auch meinen Füßen, ich darf diese Konzentration durch ein Entgleiten in eine andere "Welt" nicht verlieren, denn die Aufgabe wird ja durch die Mega High Heels noch pikanter.
Ich kann aber auch mit diesen sehr hohen Absätzen, eher durch die Fußballen, die näher am Fußboden sind, erahnen, dass sich der Bodenbelag verändert. Also bin ich auf dem Weg, mein Ziel sind die Fliesen im Palais. Ich bin befühlte Lichtjahre noch von diesen weg, doch da scheine ich diesen doch erreicht zu haben? Ich habe mir etwas Orientierung zurück erarbeitet. Ich triumphiere sogar innerlich, als mir dies bewusst wird! Und halte dafür sogar jetzt inne. Und genieße meinen Triumph!

Da höre ich Schuhgetippel, Amauro? Er kommt zu mir? Ah, von hinten umschließen seine Hände meine Taille, was mich elektrisch geradezu auflädt.
Und seine Hände, die eine meine Taille links nach hinten leicht ziehend, die andere meine Taille rechts noch vorne ziehend. Also Drehungen! Drehungen um die eigene Achse.
Um mir wieder die Orientierung zu nehmen, unser heißes Spiel noch vor der Fortsetzung unseres klassischen Blindekuh-Spiels geht also weiter, Wahnsinn.
Ich drehe mich, Amauro´s Hände wandern von der Taille zu meinen Schultern, und er dreht sich mit, bilde ich mir die leicht kreisenden Bewegungen über diese Drehungen hinaus, nur ein? Ich weiß es nicht, werde duselig gedreht, und muss aufpassen dass die Mega High Heels diese Bewegungen der Füße beim "um die eigene Achse drehen" koordinativ meistern.
Amauro lässt los, und fordert weitere Drehungen, die ich alleine absolvieren muss. Ich drehe mich, habe keinen Halt, finde diesen aber selbstständig. Und drehe mich weiter und weiter.
Amauro scheint alles genießend zu beobachten, ich lächle, selbstbewusst, denn auch ich genieße das Spiel und gar diese Drehungen, die ansonsten eine Blinde Kuh vielleicht unangenehm sind, ich genieße sie, sie gehören vor einem Blindekuh-Spiel dazu wie das Salz in der Suppe.
Ob ich Spaß an unserem Spiel habe, fragt mich Amauro. Das bejahe ich noch in derselben Sekunde, welch Frage, ich sage, dass ich jede Sekunde dieses Spiels genieße, ja eigentlich jede Tausendstelsekunde.

Amauro fordert mich auf, laut bis 10 zu zählen. Aha, er will den Spieß offenbar umdrehen, und so beginnen wie wir vor vielen Stunden. So wie ich durch dieses Zählen von ihm Zeit gewann, mich zu entfernen und einen Start-Standort meiner Wahl auf dem Spielfeld einzunehmen, so will er jetzt diese Zeit für sich gewinnen. Ich gewähre selbstverständlich, wenn, dann spiele ich fair, und will keinerlei Erleichterung für mich im Spiel, in unserem Spiel darf die Aufgabe für die Blinde Kuh keinesfalls erleichtert werden, das fände ich nicht fair. Ich soll zählen, danach darf ich beginnen, ihn zu suchen, seine Worte elektrisieren mich bis in die Haarspitzen.
Mit einem leichten Lachen beginne ich, langsam zu zählen. Amauro wird sich jetzt einen Standort von dem er das Spiel beginnen wird, leise suchen, na okay.
Ich zähle sehr langsam, zwischen den Zahlen also Abstände, in denen ich versuche, die Schritte meines Verehrers zu orten.
Nichts.
Wie bitte?
Schleicht er so leise weg, dass ich ihn absolut nicht hören kann? Wie ist das möglich? Ich versuche mich noch mehr zu konzentrieren, zähle langsamer, bin aber schon bei 8, und höre ihn immer noch nicht. Wahrscheinlich ist er aber schon viele Meter weit weg.
Ich spüre, wie er mich genüsslich betrachten muss, wie ich hochkonzentrier zähle, ohne einen Schimmer davon zu haben, wohin sich Amauro wegschlich, wo er sich nunmehr befindet. Dieses Wissen um mein Nichtwissen wird ihm genauso ein Behagen bescheren, wie mir, als er sich in der Rolle der Blinden Kuh befand.
Mich erfasst allerdings genauso ein Behagen, eben genau SO meinem Verehrer zu gefallen, für seinen Genuss zu sorgen. Es haben sich die beiden Richtigen gefunden, in der Liebe, so wie in der Liebe zum Blinde Kuh spielen, mit allen erdenklichen Varianten innerhalb eines klassischen Spiels.

Ich bin bei "10" angelangt. Ohne jeglichen Anhaltspunkt, tappe ich vorsichtig nach vorne, eröffne das Spiel mit weit ausgestreckten Armen und Händen, die Finger tastend ebenso voll aber dicht beieinander ausgestreckt. Gerade aufrecht in der klassischen Haltung für eine Blinde Kuh gehend, wie viele Millionen Menschen waren im Verlauf der Menschheitsgeschichte in dieser Situation? Mehr vielleicht als bei jedem anderen Gesellschaftsspiel, es wird nie aussterben.
Amauro dürfte erkennen, dass ich überhaupt nicht weiß, wo er ist. Ich weiß noch nicht mal richtig wo ich bin, es müsste irgendwo im Winterpalais sein. Ich bin eine orientierungslose, verwirrte Blinde Kuh, so muss das auch sein, damit das Spiel so lustig wie anregend-aufregend ist und möglichst lange bleibt.
Ich taste weiter, gehe vorsichtig nach vorne. Es geht mit diesen Absätzen, wenn auch langsam und vorsichtig. Da ich keinerlei Anhaltspunkt habe, wo mein Verehrer sich befindet, bleibt mir im Moment keine andere Wahl, als tastend nach vorne zu tappen, wobei ich mir nicht sicher bin, wirklich geradeaus zu gehen. Irgendetwas wird sich ja im Weg befinden, und mir dann zumindest einen Hinweis geben, wo ich mich befinde. Das wird mich etwas sicherer machen, dass ich zumindest einen Ansatz von Raumorientierung habe. Amauro hat mir aber auch wirklich perfekt die Augen verbunden, ich kann absolut nichts mehr sehen, aufregend ist diese Situation, noch aufregender ist, meinen Verehrer da irgendwo zu wissen, wie er jede Facette meines Tuns erfasst.
Ich bin mir jetzt sicher, absolut geradeaus zu gehen. Somit muss ich irgendwann etwas ergreifen, vielleicht ja IHN. Das wäre fast zu einfach. Er begehrt mich, dass weiß ich, aber er wird dieses Spiel ebenso voll auskosten wie ich vorhin.
Das Erstaunliche ist, dass auch ich als Spielerin mit verbundenen Augen das Spiel auskoste, ist es kurz, wäre es auch für mich nur ein kurzes Vergnügen. Aber okay, ich bin auf mein Spielziel fokussiert, und das heißt, ihn zu fangen, ihn, den Begehrten, ich will ihn haben.
Ich tappe weiter, nichts. Von Amauro keine Spur, er beginnt das Spiel still, um mich herauszufordern "fang mich doch", ohne es zu sagen.
Ich variiere jetzt etwas, strecke die Arme jetzt auch leicht seitlich von mir. Da, da ist etwas!
Die Glaswand?
Wie ist das aber möglich? Wieso seitlich, wo sie doch vor mir sein müsste, wie ich mir eben noch einbildete? Bin ich nun geradeaus gegangen? Ich bin jetzt völlig konfus und total verwirrt. Wo bin ich? Okay, im Winterpalais, aber wo dort? Okay es ist ein runder Bau, aber ich verstehe das nicht. Bestimmt feixt sich Amauro jetzt eins, er muss meine Verunsicherung anhand meiner Mimik bemerken. Das ist eine weitere wichtige Nuance. Es reicht ein relativ schmaler Streifen bei mir als Augenbinde, dank meiner Stupsnase. So kann Amauro meine Mimik sehen und deuten, da hat er genug Menschenkenntnis.
Er genießt, das weiß ich.
Ich drehe mich um, die Wand möglichst im Rücken, um entgegengesetzt mitten in den Raum hinein zu "blicken" und zu gehen. Dort vermute ich Amauro, zentral, so hätte ich es auch gemacht, um jede Fluchtmöglichkeit zu haben, die sich bieten kann.
Um sicher zu gehen, habe ich die Hände hinter mir, erfühle die Wand. Okay. So, jetzt nach vorne, vielleicht nicht zu vorsichtig. Ich wollte eine furiose Blinde Kuh sein, doch die perfekten Drehungen, die perfekt verbundenen Augen und diese neuen, High Heel Sandaletten machen aus mir noch eine vorsichtig agierende, verunsicherte Blinde Kuh. Ich tappe nach vorne, nur nicht umknicken, das ist immer noch in meinem Kopf. Ich höre Amauro nicht, hat er vielleicht sogar den Atem angehalten? Was ist, wenn er sich nicht im Zentrum des Raums befindet? Ich werde irre. Ich muss mein Spiel variieren, bin aber noch zu unsicher dafür, will und muss mich noch mehr eingewöhnen und erst mal zurecht finden.
Ich tappe einfach mal voran, gehe ich wirklich geradeaus, irgendwas stimmt doch nicht. Wo ist Amauro, höre ich ihn da etwa? Weicht er mir aus, bin ich also in seiner Nähe? Ich muss jede Chance nutzen, fühlend, dass ich nicht viele haben werde. Ich versuche etwas zügiger nach vorne zu gehen, taste mit den Händen, ich meine nach ihm zu tasten. Doch ich taste ins Leere. War er das eben nicht, oder synchronisiert er seine Schritte -falls das eben leichte Schrittgeräusche waren- mit meinen? Ihm ist alles zuzutrauen. Herrgott noch mal. Ich bin von Amauro völlig verwirrt worden, und meine den Spaß zu spüren, den Amauro haben muss, mich so zu sehen, wie ich fast etwas verzweifelt auf der Suche bin. Das ist eben auch der Spaßfaktor im Spiel, es macht einfach Spaß, eine verwirrte Blinde Kuh umhertappen zu sehen.
Bin ich an Amauro verbeigegangen eben? Ich weiß es nicht. Was weiß ich überhaupt? Eines scheint sicher: Amauro genießt diese Momente, in denen ich nur weiß, er MUSS da irgendwo sein, aber wo? Meine momentane Chancenlosigkeit im lustigen Spiel, sorgt für ein genussvolles Behagen in meinem Verehrer. Ich muss versuchen, selbst als Blinde Kuh in diesem Spiel mich gegen seine Oberhand im Spiel zu stemmen, nur bin ich dazu im Moment zu unsicher und zu verwirrt.

Er dreht den Spieß um, zuvor war ich in dieser gewissen Machtstellung, jetzt haben sich die Machtverhältnisse deutlich zu seinen Gunsten verschoben, und dass kann, das darf er auch, absolut genießen.
Und mir dämmert es langsam: Meine Situation als Blinde Kuh ist noch schwieriger für mich, als es für ihn war, und das war ja schon mehr als schwer genug. Er hat diese flachen Halbschuhe, ich trage diese High Heel Sandaletten, diese erschweren ein Tempo in der Suche, machen schnelle Drehungen im Spiel zum waghalsigen Balance-Akt, und während er meine Stiefelabsätze vorhin in "seinem" Blindekuh-Spiel hören konnte, kann ich seine Schuhe kaum mal vernehmen.
Dass er mich sieht, und immer sehend weiß wohin er geht, dabei auf jede Wendung von mir sofort reagieren kann, während ich ihn nicht sehe, ja gar nichts sehe, und mitunter nicht mal weiß, wo ich bin.
Gut, das ist genauso wie vorhin umgekehrt, dennoch liegen noch mehr Vorteile bei ihm jetzt, als bei mir vorhin. Das darf mich nicht demotivieren. Im Gegenteil, das MUSS mich anspornen, ich muss umdenken und meinen Verehrer zu Fehlern zwingen. Habe ich irgendeinen Vorteil? Vielleicht den Heim-Bonus? Tja, den verliere ich auch noch, steht zu befürchten. Denn Amauro dürfte sich hier schnell akklimatisieren, die diversen Facetten, für die ich ausgerechnet auch noch selbst gesorgt habe, geradezu genüsslich dafür zu nutzen mich immer wieder neu zu verwirren, er wird alles unternehmen, das Spiel permanent für mich schwierig und niemals erleichternd zu gestalten.
Die Regeln sind klar: Das Spiel geht solange, bis ich ihn habe, er wird sich nicht freiwillig fangen lassen, und die Spielsituation jetzt sehr lange, total ausgiebig auskosten, und mich bis um sieben morgen früh als Blinde Kuh im Spiel halten wollend, wenn ich ihn nicht fange. Blinde Kuh total, das totale Spiel, wir wollen es beide, es ist so genussreich. Und ich will eine elegant-grazile, eine attraktive und deshalb vielleicht auch meinen Verehrer daher selbst verwirrend-unaufmerksam machende Blinde Kuh sein.
Um in diesem so heiteren wie anregend-aufregend-superspannenden Spiel zu siegen, muss ich lernen. Hm, könnte ich meinen Verehrer gar mit seinen eigenen Waffen schlagen, dabei sein gentleman-like-Benehmen möglichst superraffiniert ausnutzend?
Mir kommt ein teuflischer Gedanke! Damit kriege ich ihn, damit locke ich ihn aus der Reserve, er muss darauf reagieren. Sonst ist sein Gentleman-Image angekratzt, und dafür ist er zu korrekt.

Zunächst will ich aber mein Tempo etwas forcieren, nur mit langsamen Tippel-Schrittchen werde ich ihn nie erwischen.
Ich gehe etwas forscher voran, taste jetzt mit den Händen etwas mehr und ausladender umher. Ich versuche die Richtungswechsel und damit die Wendungen um bis zu 90 oder 100 Grad etwas abrupter zu gestalten. Ich bin noch weit weg von ihm, und noch weiter weg von einer furios aufspielenden Blinden Kuh, aber ich steigere mich, verlass Dich drauf, mein gutaussehender Galan, Du Mann meiner Träume.
Apropos, rumträumen, obwohl die dauerhafte Dunkelheit und ein Schwindelgefühl was meine Umwendungen wieder erzeugen, dazu verleiten in einem Traum zu versinken, einem Gefühl der Trance gleich, darf ich natürlich nicht. Denn als ich etwas in meinem Nacken spüre, bin ich total überrascht und aus den Gedanken um die Taktik herausgerissen.
Das war keine Hand, dass konnte ich erkennen, obwohl mein langes Haar den Nacken bedeckt. Ich drehe mich, noch zu langsam, höre etwas, oder auch nicht.
Und schon spüre ich etwas Spitzes in meinem Rücken, das war kein Finger, erst recht keine Hand. Ich drehe mich, knicke fast um, noch kriege ich schnelle Drehungen nicht hin, verflixt.
Ich ahne, Amauro hat die Vogelfeder ergriffen. Oh nein, wieder dürfte er es genießen, so wunderbar den Spieß umzudrehen.
Jetzt ist die Feder an der linken Wade, waahh, das kitzelt. Ich greife nach unten, viel zu lange hat das gedauert, ich komme nicht schnell genug nach unten, Amauro irgendwie zu ergreifen. Ich drehe mich, da spüre ich wieder die Feder im Nacken. Drehe mich, knicke fast um, taste fast fuchtelnd nach Amauro, der entwischt, wahrscheinlich in rückwärtiger Bewegung, und ich komme nicht nach, bin in meiner Verwirrung und wieder verlorener Orientierung jetzt gefangen und reagiere viel zu zeitlupenartig in den Wendungen, das kann ein hastig-fuchtelndes Tasten längst nicht ausgleichen.
Ich spüre, wie ich einen knallroten-knallheißen Kopf habe, ich muss total errötet sein, das Spiel wird jetzt wieder richtig heiß, wir erreichen mehr Tempo, tja, Action wollte ich doch haben. Sein Vorteil ist, ich höre seine Schritte kaum, auch auf den Fliesen, aber wir sind vielleicht nicht im Wintergarten? Stimmt, wir sind wohl im Wohnbereich, ich habe den Ortswechsel gar nicht mitbekommen. Ich drehe mich um mich selbst, eine volle Drehung, da Amauro fast zugleich die Feder mal am Rücken dann an die Schulter führt. Diese Drehung bei ausgestreckten Armen brachte auch nichts, außer dass ich mich selbst noch schwindeliger spielte.
Er spielt mit mir, in des Wortes doppelter Bedeutung, und ich spiele dieses Spiel mit mir mit. Um die Verwirrung komplett zu machen, um mich noch wahnsinniger zu machen, lässt Amauro die Feder sinken, und meldet sich zur Abwechslung nicht, weder verbal noch durch eine mich foppende Aktion.

Da fällt mir der teuflische Gedanke ein, den ich vorhin hatte. Ich versuche, meinen Verehrer in ein möglichst langes Gespräch zu ziehen, da mit einem Anreiz versehen, wird er reagieren, dadurch abgelenkt sein, ich folge seiner Stimme, kann ihn orten, und zur Unvorsicht verleiten, zur entscheidenden Fahrlässigkeit, zum Fehler der mich triumphieren lässt. Ich triumphiere bereits jetzt, so genial finde ich mich. Bloß nicht noch abheben. Okay, ich wage es:

-"Es ist das Mega-Spiel der Mega-Spiele, Amauro. Ich will, dass wir verlängern, wir müssen die Spieldauer definitiv verlängern."
Mein Verehrer reagiert sichtlich irritiert -oder interessiert?-:
-"Was schwebt Dir da vor?"
Ich versuche so schnell es geht in die Richtung dieser verbalen Äußerung zu gelangen. Jetzt nicht nachlassen, und dem Hasen Appetit machen, dass er weiter den Gesprächsfaden aufnehmend unkonzentriert wird.
-"Weitere 4 Stunden. Wir verlängern um 4 Stunden, bis um 10 Uhr morgen, oder vielleicht heute, ich weiß nicht, ob es schon nach Mitternacht ist, ich habe jegliches Zeitgefühl verloren."
-"Schön zu wissen. Hm, weitere 4 Stunden? Okay. Aber mit Dir als Blinde Kuh wenn Du mich nicht fängst!"
Ich versuche jetzt meinen Partner ortend auf diese Stimme "zuzugehen", darf den Faden aber nicht verlieren, muss das Gespräch PARALLEL aufrecht erhalten, und dem gejagten Hasen den Mund richtiggehend wässrig machend Appetit machen:
-"Okay, mit mir als Blinde Kuh natürlich, wenn ich Dich nicht fange. Mir bleiben solange die Augen verbunden, bis ich Dich erhasche, selbst wenn es nochmal 4 Stunden zusätzlich dauert. Blinde Kuh total. Das totale Spiel."
Ich spiele natürlich einmal mehr mit dem Feuer, lege mir womöglich selbst weiter 4 Stunden als Blinde Kuh mit verbundenen Augen auf, doch es kommt, wie ich wollte, der Anreiz ist für meinen Spielpartner viel zu groß, als dass es ihn schweigend kalt lässt:
-"Mmmhh. Okay. Du willst das totale Blindekuh-Spiel, als Blinde Kuh? Das kannst Du haben, 4 Stunden länger die Blinde Kuh zu sein. Längerer Genuss, heißerer Genuss, besserer Genuss, totalerer Genuss."

Ich will mich weiter nähern, gehe in Richtung der Stimme, die ich anscheinend vor mir hertreibe. Noch wage ich den entscheidenden Ausfallschritt -ins Glück oder ins Leere?- nicht, die Distanz muss ich weiter verkürzen.
-"Das wollte ich hören. Wir verlängern bis 10 Uhr. Ich muss aber dann was zu mir nehmen, wir fahren dann zum Sonntags-Brunch. Zuvor, wenn sie mir nicht schon verbunden bleiben, verbinde mir bitte sehr sorgfältig die Augen, damit ich nicht mitbekomme, welche Schuhe Du in die Tasche die ich Dir zur Verfügung stelle einpackst.
Nach dem Brunch fahren wir zu Dir, mir sind dabei selbstverständlich die Augen verbunden, eine "Entführung", hin zur Fortsetzung des Spiels, den ganzen restlichen Sonntag, den ganzen Montag, ein also mehr als 24stündiges Spiel, bei dem mir ggf. die gesamte Zeit die Augen verbunden sind."

-"Okay, klingt super, Esther!", aaahhh, der Hase hat Appetit bekommen, und hat dabei nicht gemerkt, dass ich die Distanz reduzieren konnte, da bin ich mir absolut sicher. Ich spiele ein riskantes Spiel, wenn ich ihn jetzt nicht fange, wird sich unser fantastisches Spiel zeitlich steigern. "Drohen" tut mir aber eigentlich nichts, denn ich kann von diesem Spiel mit verbundenen Augen nicht genug bekommen.

Ich wähne jetzt meinen Verehrer vor mir, in einer Entfernung, die den schnellen Ausfallschritt mit voran tastenden Händen an den ausgestreckten Armen erfolgversprechend erlaubt!
Ich wage es, gerade als er das letzte Wort, meinen Namen, ausspricht.

JETZT!
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 12.12.2017 (13:56 Uhr) Amauro
Sie versucht mich auszutricksen, so wie ich das vorhin auch mit ihr getan habe und versuche mich in ein Gespräch zu verwickeln. Aber ich durchschaue sie, viel zu sehr weiß ich, wie man auf akustische Signale angewiesen ist, um wenigstens in die Nähe des anderen Spielers zu kommen. Ich beschließe mich zum Schein darauf einzulassen. Ich gebe ihr Antwort und sehe, wie sie mit noch immer kleinen tippelnden Schritten auf mich zu geht. Es ist aufregend zu sehen, wie ihre Fersen bei jedem Schritt leicht wackeln, um das Gleichgewicht in den hohen Schuhen immer wieder neu zu finden. Ich bleibe stehen, bis ich meinen Satz beendet habe. Sie kommt viel zu schnell näher. Es macht aber auch keinen Sinn, jetzt auszuweichen oder einfach aufzuhören zu sprechen. Also ducke ich mich einfach nach unten als sie mir näher kommt. Sie scheint genau das beabsichtigt zu haben, was ich vermutet habe. Sie macht einen weiteren Schritt nach vorne und greift mit den Armen. Aber sie greift ins Leere, weil ich mich weg geduckt habe. Ich beeile mich, in der Hocke bleibend, schnell weg zu kommen. Leise geht es nicht und sie versucht mir nachzusetzen. Aber ich komme so schnell weg von ihr, dass ich aufstehen und dann mit größeren Schritten in Richtung des Wohnzimmers fliehen kann.

Es wäre eine peinliche Vorstellung gewesen, wenn sie durch die hohe Schuhe wirklich den höchsten Schwierigkeitsgrad des Spieles hat und mich nach wenigen Minuten fangen würde, während ich Stunden dazu benötige, sie zu fangen.

"Man muss sich wirklich vor dir in acht nehmen, du bist eine geniale Spielerin und fast hättest du mich erwischt" gestehe ich ihr.

Ich höre wie sie lacht. Ich muss sie wenigstens ein oder zwei Stunden im Spiel halten. Dass sie mir nach noch nicht einmal einer halben Stunde den Spielspaß mit ihr verdirbt und mich fängt, das geht gar nicht. Ich muss mir eine neue Strategie überlegen. Eigentlich würde ich ihr ja gerne die Hände auf dem Rücken fixieren, so wie sie es mit mir getan hat, aber ihre Schritte sind so unsicher. Was mache ich, wenn sie doch das Gleichgewicht verliert und die Hände nicht zum Gleichgewicht halten oder sich abzustützen einsetzen kann. Das allerschlimmste wäre, wenn sie umfallen und sich dabei verletzen würde. Also muss ich das mit den gefesselten Händen noch ein wenig aufschieben, bis sie sicherer in ihren Schuhen geht. Denn flache Schuhe, die es ihr erleichtern würden, mich mit schnelleren Schritten zu verfolgen, will ich keinesfalls anziehen.

Ich beschließe, so wie sie das auch getan hat, den Bereich des Wohnzimmers, der eigentlich nicht als Spielfeld vorgesehen ist, nun doch in das Spiel einzubeziehen und mich hinter Möbelstücken zu verstecken. Als ich ihr das Kompliment gemacht habe, dass sie das Spiel hervorragend spielt, hat sie sich natürlich wieder in meine Richtung aufgemacht. Während ich nachdenke, stehe ich auf der Stelle und sie kann meine Schritte nicht hören. Trotzdem geht sie zielsicher in eine Richtung weiter, die Hände weit nach vorne ausgestreckt. Ich gehe, ihrem Schrittrhythmus folgend, zwei Schritte zur Seite und halte den Atem an, um sie ein weiteres Mal an mir vorbeigehen zu lassen. Ich kann es mir verkneifen, sie zu berühren. Ich lasse sie einfach weitergehen. Sie geht wieder in Richtung der Tür, hinter der sich ihr phänomenaler Schuhschrank befindet. Ich schleiche mich, immer im Rhythmus ihrer Schritte hinter das Sofa, das relativ nah an der Wohnzimmerwand steht. Dann rufe ich:

"Fang mich doch."

Sie scheint völlig überrascht zu sein, sehr schnell fährt sie herum in die Richtung, aus der ich ihr gerufen habe. Sie lacht auf. Es scheint ihr nicht furchtbar viel auszumachen, dass sie mich eben nicht gefangen hat, obwohl sie schon sehr nahe dran war. Wieder versucht sie mit schnellen Schritten auf mich zuzugehen. Erstaunlich, wie schnell sie geht, obwohl sie ersichtlich noch Probleme hat, mit verbundenen Augen in diesen hohen Schuhen zu gehen. Sie ist ein Zocker, das sieht man. Sie setzt alles auf eine Karte und geht dabei bewusst auf Risiko. Das muss ich in meine Spielstrategie mit einbeziehen. Ich bin eher der vorsichtigere Typ, der lieber mal etwas lässt, wenn ihm das Risiko nicht abschätzbar erscheint. Sie ist diejenige, die einfach drauflos geht. Wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, sie kann durch dieses Tuch irgendetwas sehen und wagt es deshalb, so schnell zu gehen. Aber ich kann wirklich sicher sein, dass sie hinter diesem Tuch nicht das kleinste bisschen Licht sieht. Zu perfekt ist der schwarze Stoff, um die Augen zu verbinden und ich habe ihn wirklich straff um ihren Kopf gebunden.

Ich kann gerade noch 'Vorsicht' rufen, bevor sie mit dem Knie gegen den Couchtisch stößt. Sie bleibt abrupt stehen und fällt dabei fast um, so sehr muss sie ihre Geschwindigkeit, die sie plötzlich auf null zurück fährt ausgleichen.

"Was ist?" fragt sie.

"Fass vor dich in etwa der Höhe deines Knies", fordere ich Sie auf.

Sie beugt sich vorsichtig nach vorne. Auch das scheint in den Schuhen schwierig zu sein. Dann spürt sie den Tisch. Ihr entfährt ein erstauntes "Oh".

Das hatte ich eigentlich nicht geplant, ich wollte nicht preisgeben wo ich bin, dann musste ich doch eingreifen, damit sie sich nicht verletzt. Ich hätte es mir nie verziehen, wenn diese wunderschönen Knie irgendwo angestoßen wären. Ich muss mit ihr für diese Warnrufe einen Deal vereinbaren.

"Du hast mich gegen die Möbelstücke ohne Vorwarnung laufen lassen. Ich warne dich. Dafür müssen wir eine Sonderregel erfinden. Immer wenn ich dich warne musst du dich anschließend im Kreis drehen und auf fünf zählen, damit du wieder ein wenig die Orientierung verlierst" fordere ich. Aber eigentlich ist es eine blöde Idee, denn sie kann, nachdem sie aufgehört hat, sich zu drehen, wieder nach dem Gegenstand tasten, an den sie sich gestoßen hätte und die Orientierung sofort wieder bekommen. Es gibt mir allenfalls die Gelegenheit, mich aus der unmittelbaren Gefahrenzone weg zu bewegen. Aber das ist besser als nichts.

Sie stimmt zu und beginnt sich folgsam augenblicklich um sich selbst zu drehen, während sie auf fünf zählt. Vermutlich kalkuliert sie, dass ich mich jetzt von der Stelle bewege. Aber ich beschließe, genau das nicht zu tun. Ich bleibe einfach stehen und schaue zu, wie sie sich um sich selbst dreht.

Als bis fünf gezählt hat, hört sie auf, sich zu drehen und sucht, wie ich es erwartet hatte, mit den tastenden Händen wieder nach dem Couchtisch. Sie hat sich während des Drehens etwas von dem Couchtisch weg bewegt. Es scheint sie zu verwirren, dass sie den Couchtisch nicht mehr in unmittelbarer Umgebung ertasten kann. Das ist gut. Aber dann geht sie ein wenig in die Knie, was ihren Rock nach oben schnappen lässt und wieder etwas mehr von ihren wohlgeformten Sportlerschenkeln frei gibt und tastet nach unten. Nach zwei kleinen Schritten hat sie den Tisch wieder gefunden. Sie tastet sich um den Tisch herum und kommt mir unweigerlich näher. Ich bleibe bewegungslos stehen und halte zur Sicherheit ein weiteres Mal den Atem an. Wenn ich so weiter spiele, werde ich irgendwann den Erstreckungstod sterben, stelle ich fest. Ich habe sie nur immer dann atmen gehört, wenn sie unmittelbar neben mir stand, was sie erst tat, als ich die Hände auf dem Rücken gefesselt hatte. Also warum halte ich die Luft schon an, wenn sie noch zwei, drei Meter von mir weg ist, frage ich mich. Vermutlich weil ich es ihr zutraue, viel sensibler auf das zu hören, was sie umgibt. Trotzdem wäre es wichtig für mich zu wissen, wann sie mich tatsächlich atmen hören kann. Ich beschließe einen gefahrvollen Test zu machen und beginne zu atmen, während sie noch zwei Schritte vom Sofa entfernt ist. Es ist immer noch der Sofa zwischen uns und zwischen Sofa und Wand sind auch nochmals zwei Schritte, sodass ich mich immer noch rückwärts entfernen kann. Ich atme ein, habe aber nicht den Eindruck, dass sie mir näher kommt. Entweder lässt sie es sich nicht anmerken, dass sie mich hört oder sie hört mich wirklich nicht. Der Versuch hat also nicht wirklich einen Erkenntnisgewinn für mich gebracht. Sie ist doch diejenige, die die Augen verbunden hat. Sie ist noch im Nachteil, warum mache ich mir solche Gedanken, frage ich mich. Stattdessen sollte ich sie doch spüren lassen, dass ich jetzt derjenige bin, der die Macht im Spiel hat.

Sie stößt mit dem Knie jetzt gegen das weiche Sofa. Sie kniet sich mit meinen beiden auf das Sofa und versucht tastend über das Sofa hinaus den Luftraum hinter dem Sofa zu erkunden. Ich gehe einen Schritt zurück, was ich selbst kaum höre, weil in diesem Bereich ja ein Teppich liegt. Sie geht rückwärts von dem Sofa herunter, stellt sich wieder auf die Beine und tastet sich um den Sofa herum. Ich gehe um den Sofa in entgegengesetzter Richtung herum. Irgendwie scheint sie es doch bemerkt zu haben, dass ich mich ebenfalls beim Sofa befinde. Aber sie hat keine Chance, der Sofa ist zu groß und ihre Schritte sind zu unsicher, als dass sie mich fangen könnte. Ich mache mir einen Spaß daraus, sie um das Sofa herumgehen zu lassen und einfach nur darauf zu achten, dass ich immer an der gegenüberliegenden Seite des Sofas bin. Als wir zweimal um das Sofa herum sind mache ich mich rückwärtsgehend leise aus dem Staub, wieder in Richtung Wintergarten. Bevor ich den schalldämpfenden Teppich verlasse, bleibe ich stehen, damit sie nicht wieder meine Schritte auf den Fliesen hört. Sie scheint es nicht bemerkt zu haben, dass ich mich entfernt habe. Denn sie tastet sich weiter um den Sofa herum. Dabei lacht sie voller Vorfreude.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 13.12.2017 (16:21 Uhr) EstherJab
Ausfallschritt, ich wage es, wähne meinen Verehrer fast unmittelbar vor mir. Ich kann nur einen größeren Schritt machen, kann nicht direkt einen zweiten setzen, riskiere also alles bei diesem einen, wenn auch größeren Schritt. Jetzt.
Aber, aber. Oh nein. Meine Hände tasten ins Leere! Ich bin jetzt total irritiert, und kann nicht schnell genug auf das Rascheln wohl vor mir unten reagieren. Ist Amauro in die Knie gegangen, oder wie? Ich versuche irgendwie runter zu greifen, mit den Schuhen will ich eigentlich nicht zu sehr in die Hocke, ich taste nach unten, nichts.
Und ich kann nur vernehmen, wie Amauro nach hinten weg wohl fast strauchelnd mir entwischt, ich setze zwar noch aufrecht nach, aber er entkommt, verflixt.
Und damit steht fest, ich muss wenn ich ihn nicht fange, für weitere Stunden die Blinde Kuh sein, muss für weitere Stunden die Augen verbunden haben, wenn es mir nicht gelingt, Amauro zu fangen. Na okay, ich kriege Dich, wetten?

Jetzt wagt er auch noch, mich aus sicherer Entfernung anzusprechen, grrr!
-"Man muss sich wirklich vor dir in acht nehmen, du bist eine geniale Spielerin und fast hättest du mich erwischt".
Danke für das Kompliment, und pass ja auf. Ich lache auf, mir macht das Spiel riesigen Spaß, auch wenn ich die gehörnt-blinde Kuh bin. Aber wenn ich Dich kriege, wird das Gleichnis gedreht, werde ich es wieder genießen, mit Dir zu spielen, Dich meine Überlegenheit spüren lassen, und Dich mit vorgemachter Nähe immer wieder zu reizen.
Ich kann Amauro anhand der Worte, seines Kompliments, annähernd orten, gehe mit ausgestreckten Armen, tastenden Händen noch vorne in diese Richtung. Ich höre ihn nicht, er verhält sich mucksmäuschenstill. Mir bleibt nichts anderes übrig, als erstmal in diese Richtung seiner Worte zu gehen, in der Hoffnung, dass er dort ist, aber gefasst darauf, sobald ich irgendein Rascheln höre, die Richtung zu wechseln, dies rasch und auf diesen Schuhen immer noch ein waghalsiges Manöver.

War da was? Schritte? Ich versuche zu hören, oder bilde ich mir schon leise, leichte Geräusche ein, da ich schon etwas duselig gespielt bin? Ich taste nach vorne gehend weiter, bin irritiert und verunsichert.
Wo ist er? Umgeht er mich, umschleicht er mich, oder ist er vor mir, oder hinter mir, er macht sich einen Spaß, mich so mit verbundenen Augen voran tappend zu beobachten, die ich nicht weiß, wo er ist.
Er genießt das bestimmt so, wie ich es stundenlang genoss, als die Rollen noch umgekehrt besetzt waren.
Gleichwohl löst dies in mir ein behagliches Gefühl aus, ich weiß nicht. Was weiß ich überhaupt noch?
Dass ich weiter mache, dass ich ihn suche bis ich ihn habe.

Plötzlich und völlig unvermittelt, mich aus Gedanken und wie aus Trance-Träumen reißend:

-"Fang mich doch!"

Ich erschrecke fast. Und das kam aus unvermuteter Richtung. Doch sofort wende ich mich mit ausgestreckten Armen und tastenden Händen in die Richtung dieses Rufs. Ich lache sogar selbstbewusst auf, warum auch nicht, das Spiel ist immer noch ein Spiel und macht mir Spaß, ich liebe es, Blinde Kuh zu spielen, auch in der Rolle der Blinden Kuh. Ich gehe so schnell es geht in die Richtung des Zurufs, ich will noch dynamischer und damit riskanter spielen, sonst sind die Chancen zu minimal, Amauro zu erwischen. Nicht dass er noch denkt ich könnte etwas sehen, weil ich versuche, etwas furioser jetzt zu spielen. Mit diesem edlen Satin-Tuch, sind mir von Amauro absolut perfekt die Augen verbunden worden. Meine Augen sind perfekt abgedeckt, das Tuch schmiegt sich nahtlos an meine Augenlider die ich auch noch fair geschlossen halte, und es ist an meinem Hinterkopf sehr stramm und doppelt verknotet. Nicht der kleinste Lichtreflex dringt an meine Augen, ich kann wirklich absolut nichts mehr sehen.

Wieder "trifft" mich jetzt ein Zuruf völlig unvermittelt, und aus nicht vermuteter Richtung:
-"Vorsicht!"
Huch, ich halte inne, strauchele fast, da ich plötzlich von 7 kmh auf 0 stoppen muss, und das auf den Absätzen, oje.
Ich frage irritiert, was ist? Amauro sagt, ich solle in Kniehöhe nach vorne fassen. Ich ertaste eine Fläche, nachdem es mir in diesen Schuhen fast etwas krampfhaft gelungen ist, mich etwas zu beugen, es müsste der Tisch im Wohnbereich sein, ein erstauntes "Oh!" entfährt mir da. Denn ich hätte diesen Tisch jetzt nicht da erwartet, wo ich meine mich zu befinden. Aha, wir sind im möblierten Bereich, da will er sich wohl vor mir verstecken, oder wie? Ich werde Dir die Suppe versalzen.

Wieder meldet sich Amauro:

-"Du hast mich gegen die Möbelstücke ohne Vorwarnung laufen lassen. Ich warne dich. Dafür müssen wir eine Sonderregel erfinden. Immer wenn ich dich warne musst du dich anschließend im Kreis drehen und auf fünf zählen, damit du wieder ein wenig die Orientierung verlierst.", fordert mich Amauro auf.
Okay, das ist sogar eine reizvolle Idee, und ich bin durchaus bereit fair zu spielen, und mir nicht einen Vorteil der den Reiz des Spiels konterkarieren könnte zu verschaffen. Zudem ja immer die Gelegenheit, mich an die Situation mit diesen Schuhen zu gewöhnen.
Zudem kommt mir einmal mehr jetzt doch im Nachhinein ein teuflischer Gedanke! Ich drehe mich um die eigene Achse, und zähle dabei bis 5. Dass mich Amauro dabei beobachtet, und wohl leise wegschleicht, gefällt mir sogar, es knistert dabei natürlich auch jetzt!
Ich drehe und drehe mich. Ich kalkuliere, und das ist mein teuflischer Gedanke, dass ich den Wohnzimmertisch wieder finde, er ist ja in der Nähe, ich ertaste ihn, und kann mich wieder orientieren. Hihi, ausgetrickst Amauro.

5, so, ich taste mal. Hm. Verflixt. Ich taste, ich fuchtele dabei leicht seitlich mit den Händen, und kann den Tisch nicht finden. Händeringend versuche ich nach dem Tisch zu tasten. Und taste ins Leere. Habe ich mich durch die Drehungen etwas entfernt? Wie ist das möglich?
Ich gehe etwas in die Knie, taste jetzt irritiert umher, wo ist dieser Tisch? Ich tippele einen Schritt, einen weiteren. Und ertaste endlich den Tisch.
Ich taste mich um den Tisch herum, Amauro hat sich bei einem der Möbel versteckt, das weiß ich geradezu instinktiv. Ein Versteckspiel, bei dem mir die Augen verbunden sind und Amauro mich sieht, reizt mich, zum einen eine Schwierigkeit für mich, zum anderen könnten für das Spiel witzige Situationen entstehen, und mein Verehrer könnte leichtsinnig werden, da er von einem gewissen Schutz für sich durch die Möbel ausgehen könnte.

Höre ich ein Atmen? Jedenfalls habe ich diese leichte "Geräuschkulisse" einige Zeit lang nicht vernommen. Ich täusche mich wohl. Ich tappe weiter, wo der Tisch war, kommt ein Sessel, sowie das Sofa. Hinter dem Sofa, wäre eine Versteckmöglichkeit, das erscheint mir aber relativ einfach, oder? Alles absuchen, während er mich sieht? Aber irgendwo muss ich ja anfangen, hm, wenn ich nur irgendeine Meldung von ihm bekäme. Fange ich wieder ein Gespräch an? Vorhin war das nicht erfolgreich, aber einmal ist keinmal.
Fast kommt es mir vor, als hätte ich jetzt etwas mehr Dominanz über ihn, da ich den Eindruck habe, dass er fast ängstlich entweicht, er vorsichtiger spielt, dabei sieht er, ich hingegen, mir sind die Augen verbunden, ich sehe nichts, und weiß zeitweise nicht mehr wo ich bin, geschweige denn wo er ist oder sein könnte.

Ich tappe weiter, und stoße mit dem Knie gegen etwas Weiches. Ich ertaste das Sofa, meine Knie dann auf das Sofa, mich interessiert der Bereich hinter dem Sofa, eine geradezu klassische Versteckmöglichkeit, die ich selbst aufgesucht hätte, wäre ich an Amauro´s Stelle. Ich taste über die breite Rückenlehne dieses Sofas hinaus. Ich taste ins Leere, habe aber das Gefühl, dass Amauro in fast unmittelbarer Nähe sein muss.
Ich steige wieder vom Sofa, dass ich mit den Knien bestieg. Ich bin mit dem Sofa noch nicht fertig, irgendwas stimmt da nicht. Jedenfalls "fühle" ich die Nähe meines Verehrers, er muss sich in der Nähe aufhalten.
Ich stehe wieder, habe eine Hand auf dem Sofa, fange an, dieses zu umgehen, mit der anderen Hand nach vorne tastend.
Ich meine, meinen Verehrer an diesem Sofa zu orten, bin mir aber nicht 100%ig sicher. Ich gehe weiter, umgehe dieses Sofa mit unsicheren Schrittchen, eine Hand am Sofa, die andere tastet nach Amauro.
Ich meine, meinen Partner zu hören, sehr leise Schritte, ein leises Atmen. Ich gehe weiter, Amauro scheint sich am anderen Ende aufzuhalten, meine ich. Ich gehe weiter, und weiter. Okay. Hm, jage ich Amauro an diesem Sofa?
Ja, so ist es, bilde ich mir ein. Okay, dann ist dies ein Katz&Maus-Spiel im sprichwörtlichen Sinn, im wörtlichen Sinn ist es nun so, dass der Katze die Augen verbunden sind, und sie den Mäuserich versucht einzufangen. Jetzt gilt es, geschickt zu fintieren, und schnell zu sein. Da das Sofa einen Orientierungs- und Fixpunkt in diesem "Blinde Katze & sehender Mäuserich"-Spiel darstellt, bin ich nicht chancenlos, im Gegenteil. Ich gehe immer zügiger und immer vehementer tastend um dieses Sofa. Amauro meine ich zu hören, und zu orten.

Gefühlt bin ich jetzt 2 mal um dieses Sofa getappt. Aber es geht weiter, mit Geduld und Gefühl, komme ich dem Mäuserich auf die Schliche. Ich tappe weiter um das Sofa, versuche meine Schrittfolge zu forcieren. Ich muss fintieren, und auch abrupt die Richtung wechseln, fast wie Haken schlagen, dann kommt mir mein Verehrer vielleicht sogar "entgegen", läuft er mir womöglich noch in die Arme dabei?
Ich versuche es.
Und drehe mich um, wechsele dabei nicht nur die Richtung um das Sofa, sondern auch die Hände wechseln nun, die andere Hand nun am Sofa, die andere tastet nach Amauro.
Hm, okay, er hat wohl schnell darauf reagieren können, aber ich gebe natürlich nicht so schnell auf. Wir sind gefühlte 5 mal um das Sofa, unsere Bahnen ziehend. Nur Geduld, dieses Spiel gewinne ich.
Ich haste jetzt nicht so schnell um das Sofa. Lasse Amauro damit hinter mir, näher kommen. Ich werde mich blitzartig umwenden, meine Taktik erscheint so genial, dass ich direkt auflache. Ich bin in der Vorhand, das spüre ich nur allzu deutlich.
Sind wir schon 10 mal um das Sofa? Okay, ich spiele weiter. Habe beide Hände auf der Sitzfläche, und ich meine, wie Amauro auf der anderen Seite an der Lehne mir genüsslich zusieht. Überraschung, ich greife schnell hinter das Sofa, ein Knie auf der Sitzfläche. Ich taste ins Leere.
Okay, er ist wohl doch schnell zu einer Seite weg.
Ich bekomme meine Gelegenheit, verlass Dich drauf. Ich tappe weiter um das Sofa, drossele mein Tempo, stöhne -gespielt- leicht "vor Erschöpfung" und will dadurch meinen Verehrer in Sicherheit wiegen. Soll er von hinten ruhig ein bisschen näher kommen.
So geht es noch weitere gefühlte 10 Umrundungen des Sofas weiter, und noch weiter 10. Okay, ich meine ihn jetzt hinter mir zu wissen, und wende mich schnell um, verliere wegen der Schuhe aber fast den Halt, und kann nicht schnell genug in die andere Richtung tappen.
Daran wird´s gelegen haben, dass ich ihn nicht zu fassen kriege. Also muss ich diese Taktik wieder neu aufbauen. Ich merke, wie ich jetzt durch dieses "Blinde Katze"-Spiel echt geschlaucht bin. Zudem habe ich mich selber schwindelig gespielt, durch die permanente seitwärts-Bewegung auf diesen Sandaletten-High Heels habe ich zudem an Kraft verloren.
Wir sind wohl 40 mal um dieses Sofa, ich versuche es noch einmal mit der schnellen Wende-Taktik, bevor ich meinen Verehrer versuchen werde in ein Gespräch zu ziehen, um ihn besser orten zu können.

Langsam gehe ich, noch langsamer, und plötzlich wende ich mich, und greife nach vorne. Nichts. Au Mann!
Da höre ich aus einer etwas weiteren Entfernung hinter mir:

-"Bewundernswert, Dein ausdauerndes Spiel."

Ich halte sofort inne, als beide Hände in leicht kniender Haltung auf der Sitzfläche dieses Sofas, dieses gottverdammten Sofas habe.
Ich koche. Doch zugleich wieder dieses Behagen, unglaublich. Ich wende mich einmal mehr um, wie lange hat Amauro mich bei meiner Aktion beobachtet, wie lange hatte er sich da schon davongeschlichen. Ich bin ihm nicht böse, denn ich bin die blinde Kuh, einmal mehr gehörnt. Aber das stachelt mich nur noch mehr an.
Ich tappe voran, in die Richtung aus der der Ruf kam. Ich tappe weiter, bin ich im freigeräumten Teil des Wohnbereichs? Anscheinend. Ich verliere mich jetzt in diesem Spiel, träume fast, falle in Trance, dann wieder gehe ich konzentriert voran, ein nie zuvor dagewesenes Wechselbad, ich verliere mich in der Tiefe des Raums, eine Tiefe dir mir unendlich erscheint.
Ich gehe weiter.
Amauro meldet sich:

-"Es macht Dir hoffentlich noch Spaß. Ein bisschen Necken gehört zu Blinde Kuh. Wenn Du mich begehrst, wirst Du mich akribisch suchen, doch so leicht sollst Du es natürlich nicht haben.
Du bist äußerst attraktiv, in diesen Schuhen, in Deinem Outfit, mit Deiner Figur und mit verbundenen Augen, ein schwarzer Satin-Schleier, der Dir die Augen attraktiv verschließt."

Worte die mir gefallen, und ich versuche so elegant-grazil voran zu schreiten, wie es nur irgend geht. Blinde Kuh, unser Blindekuh-Spiel, es hat so viele Facetten, eben noch Spaß und ich als gehörnte blinde Kuh, jetzt ein sagenhaftes Kompliment, und die Blinde Kuh stolziert als geschmeicheltes, hoffentlich elegant-grazil wirkendes Wesen ihrem Verehrer entgegen. Wirklich entgegen? Ich hoffe es.
Die Worte hatten einen gewissen Widerhall im Klang.
Hm, Amauro im Winterpalais?
Da höre ich ein Klackern. Er versucht mir ein akustisches Signal mit seinen Schuhen zu geben?
Ich versuche schnell darauf zuzugehen, aber ich bin zu langsam.
Ich tappe jetzt wohl auf Fliesen, zum Glück kann man den Raum bis zum Palais auch mit verbundenen Augen ohne Hindernis durchschreiten. Jetzt höre ich das Klackern seitlich von mir, also hat er sich kurz zur Seite weg schleichen können.
Ich greife seitlich, ins Leere.

Im Winterpalais geht unser so heiteres wie anregend-aufregendes Blindekuh-Spiel in eine weitere, sicher megaheiße Phase.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 14.12.2017 (14:33 Uhr) Amauro
Sie hat erst seit einer starken halben Stunde die Augen verbunden. Ich muss schauen, dass das Spiel möglichst schwierig bleibt. Also klappere ich zunächst nur einmal verhalten mit den Sohlen auf dem Fliesenboden. Sie kommt auf mich zu, unterschätzt aber die Größe des Raumes und greift seitlich neben sich. Aber ich bin mindestens noch 3 m weit von ihr entfernt. Ich habe immer noch die Feder in der Hand. Es ist zwar ein Spiel mit dem Feuer, dennoch versuche ich, sie ein wenig zu reizen. Ich strecke meinen Arm weit von mir, dazu noch die Feder, so dass ein gutes Stück Raum zwischen ihr und mir bleibt. Ich komme von schräg hinten und versuche sie an der Backe zu streicheln. Augenblicklich greift sie mit einer Hand an ihre Backe. Sie scheint darauf überhaupt nicht gefasst gewesen zu sein, denn viel zu langsam sind ihre Bewegungen.Ich bleibe einfach stehen, um mit meinen Schulen kein Geräusch zu machen. Jetzt versuche ich es an der Kniekehle. Zunächst zeigt sie überhaupt keine Reaktion. Spürt sie die Feder durch die feinen Strümpfe hindurch etwa nicht? Das kann ich mir kaum vorstellen. Will sie mich aus der Reserve locken und täuschen? Ich erhöhe, soweit das mit der dünnen, weichen Feder überhaupt geht, etwas den Druck. Und da scheint sie etwas zu spüren. Diesmal ist sie schneller dabei. Sie dreht sich um sich selbst und geht auf mich zu. Schnell gehe ich rückwärts seitlich von ihr weg. Sie scheint aufgrund der Geräusche ihrer eigenen Schuhe nicht gehört zu haben, dass ich nicht geradeaus von ihr weg gehe, sondern mich zur Seite wende. Das hallende Geräusch hier im Wintergarten, dass ihre Schuhe erzeugen ist deutlich lauter als ihre Schritte waren, als sie die Augen nicht verbunden hatte und etwas weniger gewagte Absätze trug, so kommt es mir jedenfalls vor. Sie streckt die Arme geradeaus und lacht dabei, wohl weil sie glaubt, mich fangen zu können. Aber ich bin längst wieder aus ihrer Lauflinie seitlich abgetaucht.Ich beschließe, sie einfach gehen zu lassen und zunächst einmal überhaupt nichts weiter zu machen. Sie hatte sich mehrfach vor mir davon geschlichen in ein anderes Zimmer, als ich die Augen verbunden hatte und ich war auch ganz auf mich alleine zurückgeworfen gewesen. Zwar werde ich mich nicht in ein anderes Zimmer schleichen, da mir dieses Haus nicht gehört und das unhöflich wäre, aber ich versuche mich so abwesend wie möglich zu stellen. Ich kontrolliere meinen Atem, damit sie ihn nicht hören kann, aber sie steht vermutlich ohnehin zu weit weg. Er ist ihr jetzt klar geworden, dass ich mich nicht mehr vor ihr befinde. Sie dreht sich mit weit ausgestreckten Armen. Dabei lächelt sie glücklich. Es sieht wunderschön aus, wie diese Frau glücklich lächelnd spielt.

Sie geht nach vorne, kommt tatsächlich etwas in meine Richtung. Aber ich beschließe das Spiel mit dem Feuer fortzusetzen und einfach abzuwarten, wie weit sie geht, denn sie ist noch ein gutes Stück entfernt. Tatsächlich bekommt sie wieder einen leichten seitlichen Drall in ihre Laufrichtung. Es ist ihr nicht bewusst, dass sie aufgrund ihrer unterschiedlich starken Muskeln an den Beinen nicht gerade aus gehen kann. Wie sollte es auch, sie kann nicht sehen, wo sie beginnt und wo das Ziel ist. Also kann ich einfach stehen bleiben und sie in einer Entfernung von ca. 1 m mit ausgestreckten Armen ein weiteres Mal vorbei gehen lassen. Ich halte die Luft an. Sie geht einfach weiter. Nach weiteren fünf Schritten stößt sie wieder an die kalte Außenwand des Wintergartens. Jetzt da draußen tiefste Nacht ist, fast schon morgen, ist die Wand nochmals kälter geworden. Es hat bestimmt heftige Minusgrade draußen. Sie tastet sich mit nach links ausgestrecktem Arm mit den Fingerspitzen an der Wand im Uhrzeigersinn entlang, während sie den rechten Arm in den Raum hinein hält und einfach weitergeht. Ihr Gang bekommt etwas träumerisches. Aber ihre Schritte werden von Minute zu Minute sicherer. Sie scheint sich daran zu gewöhnen, in diesen sehr labilen hohen Schuhen auch mit verbundenen Augen gehen zu können. Sie entfernt sich immer mehr von mir, während sie an dem Rund des Wintergartens entlang tastet. Ich weiß nicht, ob es dir langweilig wird, lange ist sie noch nicht so völlig ohne Reaktion von mir. Ich beschließe, noch eine Weile zuzuwarten. Ich habe keine Ahnung, wie lange sie mich vorhin mit verbundenen Augen hier alleine gelassen hat. Aber gefühlt war es deutlich länger als die Zeit, die ich mich jetzt für sie unauffindbar mache. Nach einigen weiteren Schritten kommt sie an das Ende des Wintergartens und in den Bereich des Fußbodenbelagwechsels. Sie spürt das mit ihren Schuhen und fährt mit der Schuhspitze an der Fußbodenleiste, die den Belagübergang markiert, entlang. Dann dreht sie sich in den Raum und beginnt entlang dieser Leiste zu balancieren. Immer ein Schuh rechts und einen Schuh links der Leiste. Das scheint wie ein neues Spiel für sie zu sein. Scheinbar benötigt sie mich dafür überhaupt nicht. So kann sie jedenfalls geradeaus laufen, da sie eine gerade Linie jetzt entlang der Leiste ertasten kann. Als sie auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes angekommen ist, dreht sie sich wieder und fragte den Raum hinein, ob ich noch da bin.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 15.12.2017 (16:06 Uhr) EstherJab
Ich habe seitlich von mir getastet, doch einmal mehr in einen leeren Raum hinein. Doch ich weiß ihn in der Nähe, das Schuhklackern war eindeutig und wir befinden uns im Wintergarten unter der gigantischen, kristallenen Kuppel.
Was ist das jetzt an meiner Wange? Eine Berührung, registriere ich schnell, bin aber so perplex, dass ich nicht sofort reagiere was einen Fangversuch angeht, zumal ich irgendeine "Richtung" nicht identifizieren kann. Aber ich greife mir natürlich fast reflexartig an die betroffene Wange. Aber natürlich reagiere ich mit den Füßen viel zu langsam, einmal mehr bin ich die gehörnte, blinde Kuh.

Ich greife viel zu spät in die Richtung aus der ich diese Attacke vermute, und mit den Füßen bin ich sowieso zu spät am tippeln in die Örtlichkeit in der ich Amauro vermute.
Ich muss taktisch völlig anders vorgehen, vielleicht auch mal gar nicht auf einen "Angriff" reagieren, somit meinen Verehrer irritieren, der es vielleicht noch mal an der Stelle versucht, und ich dann vorbereitet bin und ihn schnell überrasche.
Da ist etwas an meiner Kniekehle? Oder bilde ich es mir nur ein? Jedenfalls reagiere ich nicht auf diese vermeintliche Berührung, sondern tappe weiter offenbar ins leere Nichts hinein. Da! Jetzt ist es sicher, dass ich an der Kniekehle berührt werde, und wende mich sofort um, und gehe zügig in die Richtung, in der ich den mich piesackenden Amauro vermute.
Habe ich ihn überrascht? Ich setze nach, und gehe mit ausgestreckten Armen tastend voran. Nichts, au Mann, das kann doch jetzt nicht sein, ich taste weiter, gehe voran, höre Amauro aber nicht, und muss auf gut Glück tastend ihn jetzt irgendwie ergreifen.
Aber ich tappe ins Nichts.
Irgendwie muss er mir wieder entwischt sein, und dass er nichts sagt, keinen Piep von sich gibt, fuchst mich jetzt ins Unermessliche. Er spielt mit mir, er spielt mit mir in des Wortes doppelter Bedeutung, und das Fatale ist ja, dass mich das nicht nur fuchst, sondern gleichzeitig anmacht, mich geradezu wollüstig nach ihm weiter suchen lässt. Blinde Kuh ist für uns kein gewöhnliches Spiel, es ist Leidenschaft, pure, geile Leidenschaft, und ich suche Dich weiter, ausdauernd und hoffentlich noch furioser. Das ist nämlich noch ausbaufähig, aber ich steigere mich, da bin ich mir sicher.
Und so lache ich auf, zeige meinem Verehrer mein Selbstbewusstsein, und das ich noch lange nicht aufgebe. Ich lache auf, bin optimistisch und verliere mich sogar in dieser Geräuschkulisse, in der sich der Widerhall meiner langen, schmalen Absätze auf den Fliesen dieses kuppelartig überdachten Winterpalais mit meinem Lachen symbiotisch vermischt. Und wieder verliere ich mich, verliere ich mich in dieser Geräuschkulisse, und zudem in dieser völligen Finsternis die mich seit wohl fast einer Stunde umgibt.
Und Amauro schweigt, scheint sich aber aus der Distanz heraus an jede meiner Bewegungen zu orientieren, und sein Ausweichen darauf abzustimmen. Klar, hab ich ja genauso gemacht. Dadurch, dass er sich nicht meldet, bin ich mir selbst überlassen, zumal Amauro mich jetzt auch nicht mehr berührt. Und ich verliere mich immer mehr in diesem Spiel, suche und taste mit verbundenen Augen, in einer Mischung aus Trance und Konzentration, taumele von einem ins andere. Und das Ganze ist dabei unglaublich prickelnd, und den begehrten Schatz, den ergreife ich noch, das weiß ich ganz genau.
Ich wende mich um, auf Gut Glück, denn mein Verehrer befindet sich offenbar nicht vor mir, das erspüre ich.
Ich strecke die Arme tastend nach vorne, die Hände ausgestreckt, doch die Finger fast geschlossen aneinander, und ich lächle bei diesem aufregenden Spiel, immer noch ein Spiel, aber was für eins.
Und ich weiß, mein Verehrer betrachtet mich, und ihm gefällt was er sieht, und das macht mich an, und steigert meinen Ehrgeiz, ggf. noch sehr lange weiter zu spielen. Aber diese Stille jetzt in unserem Spiel ist echt zum wahnsinnig werden für mich, auch das gehört dazu, und da fintiert Amauro schon supergeschickt, und weiß um die Gefühle die er so ins Spiel bringt.
Ich suche auf Gut Glück, gehe voran, gehe gerade aus. Glaube ich zumindest. Ohne Anhaltspunkt gehe ich jedenfalls irgendwie nach vorne, da ich das stille Spiel genieße, komme ich fast wieder ins Träumen, herrjeh, aber das Spiel gefällt mir ja so. Schreite ich womöglich so an ihm vorbei, ohne es zu merken, und er feixt sich klammheimlich einen ins Fäustchen? Selbst das macht mich an, wenn es so wäre.

Ich ertaste plötzlich etwas, aber es ist natürlich nicht Amauro. Es ist eiskalt. Ich fühle mit den Fingern, ertaste, das muss die Glaswand des Palais sein. Meine Güte, da draußen muss es stockdunkel sein, so wie es stockdunkel für mich ist, doch da draußen ist es bestimmt um die 10 Grad minus, während in mir selbst das Blut kocht, ich durch mein enges Outfit, die hochgeschlossene Bluse und nicht zuletzt durch dieses intensiv-superaufregende Spiel total aufgeheizt bin.
Ich taste mich jetzt nach links an dieser Glaswand entlang, im Uhrzeigersinn sozusagen, meine linke Hand ausgestreckt an der Glaswand, mit der rechten Hand taste ich von mir weg, in der Hoffnung, da ist Amauro.
Ich darf nicht ins Träumen geraten, dafür eher Amauro, wenn ihm so sehr gefällt, was er sieht. Vielleicht ist das eine Chance? Denn meine Schritte werden immer sicherer, bemerke ich, ich habe mich an diese Schuhe, diese Absätze und mit ihnen Blinde Kuh zu spielen, offenbar gewöhnt.
Ich taste mich weiter an der Glaswand entlang, darauf spekulierend, dass Amauro, der nun schon sehr lange nichts von sich hören ließ, sich klammheimlich hier an den Rand dieses Spielbereichs, und die Wand ist nun mal der Rand, verdrückt hat. Na warte.
In einem ´gewöhnlichen´ Blindekuh-Spiel wäre die Blinde Kuh wohl verzweifelt, wenn die anderen Spieler sich nicht melden, aber mir gefällt diese Stille sogar, sie schwebt geradezu über uns beiden, die wir uns zueinander hingezogen fühlen.

Ich ertaste mit dem einen Fuß plötzlich einen kleinen Wiederstand. Hm, das müsste die Bodenleiste sein, die den einen Belag, die Fliesen des Palais, vom anderen Bodenbelag im Wohnbereich abgrenzt. Ich bin also einmal das gläserne Rondell des Palais abgeschritten, von Amauro keine Spur, ich muss taktisch irgendwie ganz anders vorgehen.
Ich habe einen Fuß jetzt auf der Leiste, setze den anderen davor. Hm, mir gefällt das. Das ist fast ein neues Spiel: Ich balanciere etwas an dieser Leiste, die nur eine minimale "Anhöhe" in diesem Raum ist, einer "Linie" gleich, die einen gewissen Fix- und damit Orientierungspunkt für mich als Blinde Kuh bedeutet. Einen Fuß knapp links an dieser Leiste, der andere knapp rechts davon.
Ich erinnere mich an eine junge Seiltänzerin in einem Zirkus den ich mit Amauro besuchte. Die Artistin balancierte auch mit verbundenen Augen über diesen äußerst schmalen Grat, den dieses Drahtseil bildete. Sie tat dies mit traumwandlerischer Sicherheit, was natürlich bewundernswert war.
Mir gefällt das Spiel, und ich versuche dadurch auch, meinen Verehrer zu irritieren, ihn aus der Reserve zu locken ala "Esther, was machst Du denn da?", und schon könnte ich ihn orten.

Ich erreiche offenbar die gegenüberliegende Seite dieses Raumübergangs, und wende mich um. Da Amauro sich nicht meldete, versuche ich ihn nun ins Gespräch zu ziehen, nicht nur, weil ich seine Stimme endlich wieder hören will:
-"Wo bist Du? Bist Du noch da, Amauro?" frage ich in den Raum hinein, nichts ahnend wo sich mein Spielpartner befindet, in welchem Winkel er sich stillschweigend verbirgt.

Nichts.

Das kann ja wohl nicht angehen. Er hat das Spielfeld, geschweige denn das Gebäude, nicht verlassen, das weiß ich, und es wäre auch absolut nicht Amauro´s Art.
Doch jetzt hörnt er mich schon auf geradezu perfide Weise. Doch selbst das, hat was, selbst das macht mich an und sorgt für ein morbides Glücksgefühl, wie ein Adrenalin-Schub, es lässt sich nicht schildern.
Okay. Hm, ich locke Dich aus der Reserve, mein Bester. Und spreche in den Raum hinein:

-"Was fühlst Du, wenn Du spielst? Was sind Deine Empfindungen, wenn Du mit mir Blinde Kuh spielst? Spürst Du das Gleichnis, wie ich es vorhin spürte, über den Begehrenden eine gewisse Dominanz zu üben, ihm spielerisch das Begehrte auf prickelnde Art vorzuenthalten?"

Schweigen.
Ich spreche ruhig weiter, hoffend, dass Amauro das Beben in meiner Stimme denn doch nicht bemerkt.

-"Was fühlst Du, wenn Du mich siehst, wenn mir die Augen verbunden sind, wenn ich mich dabei bemühe mich elegant-grazil zu bewegen, und Dich zu erhaschen. Was empfindest Du, wenn ich mit verbundenen Augen akribisch nach Dir suche, weil ich Dich begehre und Dich erlangen will?"

Schweigen. Höre ich da aber ein schwerer werdendes Atmen, da irgendwo im mir verdunkelten Raum? Ich spreche weiter:

-"Mir gefällt es sehr, mit verbundenen Augen zu spielen, Dich zu suchen, dieses knisternde, mich erregende Gefühl, wenn Du Dich mir entziehst, mit mir spielst, was mich anspornt und elektrisiert zugleich. Was empfindest Du dabei, verrate es mir.", den letzten Satz hauche ich fast lasziv aus mir heraus.

Schweigen.
Okay, ich tappe in den Wintergarten hinein, in dem ich Amauro nur vermuten kann. Wieder gehe ich mit voraus gestreckten Armen, tastenden Händen vorwärts.
Da berührt mich etwas am Po, ich drehe mich, greife ins Leere. Gehe weiter, versuche einen abrupten Richtungswechsel nach links, auf Gut Glück.
Da spüre ich eine Berührung an der rechten Schulter, wende mich zugleich nach rechts, auf den alten Trick reinfallend, weil ich hastig meinen Verehrer ergreifen will.
Ich fasse ins Leere, Amauro hat mich überlistet. Wieder wende ich mich um, knicke fast um, Amauro scheint mich zu umgehen. Ich greife und taste, wo ich ihn vermute, und tappe ins Nichts.

Plötzlich etwas hauchzartes in meinem Gesicht, auf das ich "stoße", ich bin völlig verwirrt, kreische kurz auf, fuchtele tastend nach vorne, als ob ich ein Spinnenweben vor mir entfernen will.
War dass das Seidentuch, mit dem ich vor gefühlten Stunden meinen Spielpartner hörnte? Ich drehe mich, drehe mich fast einmal um die gesamte eigene Achse, fast im trancehaften Traum. Ich merke, mein Kopf glüht.
Na warte mein lieber Amauro. Gleich kriege ich Dich.

Da will mein Verehrer offenbar das Wort ergreifen. Ich halte gar inne. Na, was will der Herr mir sagen?


--

Hallo Amauro,

unser heißes Spiel geht weiter.
Leider habe ich zu wenig Zeit. Morgen gebe ich noch eine Party, und nächste Woche, die Woche vor Weihnachten, stehe ich total im Stress. Gefühlte "100 Menschen", für die ich da sein muss. Lasse Dir bitte ruhig Zeit mit Deinem nächsten Eintrag.
Wenn ich es einmal am Tag überhaupt schaffe zu posten, wäre das viel. Verzeih bitte, wenn es mal dauert.
Über kurz oder lang erhältst Du auf alle Fälle ein Posting.

LG Esther
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 17.12.2017 (11:12 Uhr) amauro
Sie stellt viele Fragen und es ist wenig fair von mir, nicht zu antworten. Nachdem sie mir beteuert, wie sehr ihr dieses Spiel Spaß macht, muss ich endlich ein Lebenszeichen von mir geben, zum einen damit sie weiß, dass ich noch im Raum bin, zum anderen gebietet es einfach die Fairness im Spiel, auf Fragen, wenn auch verzögert, zu antworten.

"Ich fühle mich gut bei unserem Spiel. Ich bin fasziniert davon, wie attraktiv du aussiehst, wenn du dich mit verbundenen Augen bewegst. Und ich bewundere dich dafür, wie schön du bist. Es macht mir unendlichen Spaß, nachdem du mich so viele Stunden lang mit verbundenen Augen im Spiel gehalten hast, dass ich jetzt derjenige bin, der dir ein wenig das Spielgeschehen aufzwingen kann. Aber eigentlich hatte ich geglaubt, es sei leichter. Du bist wirklich ein schwieriger Spielpartner. Ich hätte nie geglaubt, dass du mich mit verbundenen Augen in diesen wunderschönen aber wahnsinnig hohen Schuhen so schnell in die Enge treiben kannst. Aber ich habe nicht die Absicht, dich aus dem Spiel zu lassen, bevor es 6:00 Uhr morgens ist. Du hast die Spielzeit definiert, also machen wir sie jetzt auch voll. Ich genieße jede Minute, in der ich mich dir spielen kann. "

Bewusst gehe ich nicht auf ihre Anspielungen, dass sie mich begehrt, dass es ein erregendes Gefühl bei ihr auslöst, ein. Natürlich tut es das bei mir auch. Mehr als das. Ich finde diese Situation mindestens so erregend wie sie. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich jemals eine Frau noch aufregender finden könnte, als sie jetzt gerade in diesem Moment. Ich weiß nicht was es ist, das bisschen Macht, dass ich sie über sie ausübe, solange ich sehen kann und sie nicht. Ob es diese rosigen gesunden Gesichtszüge sind, die unter dem eleganten schwarzen Tuch hervorschauen. Ob es ihr Kleidungsstil ist, der so hundertprozentig zu ihrer Figur, zu Ihrem Typ passt? Oder ob es einfach eine Art Fetisch ist, der mir Spaß beschert, ihr die Augen zu verbinden. Aber letztendlich ist das ja alles auch gleichgültig. Ich genieße diese Situation. Es gibt kein gestern und kein morgen, einfach nur das Zusammensein mit ihr. Und die Spielsituation erleichtert so vieles. Es kann keine ungute Stille aufkommen, wie bei einem Date, kein darauf folgendes peinliches Wegschauen. Keine Überlegung, ob sie das Date vielleicht beenden will, aber nicht unhöflich sein will. Es ist kein Problem auch mal eine viertel Stunde gar nichts zu sagen, einfach nur die Anwesenheit des anderen zu genießen, sich daran zu freuen, wie sehr er einem gefällt, ihn hemmungslos mustern zu können. Ich empfinde das als ein perfektes Date. Und das wird auch nicht zu intim zu einem so frühen Zeitpunkt, weil wir ja im Spiel sind. Gleichzeitig kann ich sie anstarren, wie ich nie eine Frau anstarren würde, egal wie attraktiv ich sie finde, denn ich bin in jeder Hinsicht unbeobachtet. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass es ihr Spaß macht, wenn ich sie bewundernd anschaue, würde ich es doch nie tun, wenn sie sehen könnte, dass ich es mache. Dass sie die Augen verbunden hat erleichtert so vieles. Man sollte Models, die über den Laufsteg gehen, grundsätzlich die Augen verbinden, denke ich. Man könnte sie viel unbefangener anschauen und bewundern, wenn sie eine nicht dabei beobachten könnten und man sich dessen bewusst wäre. Irgendwie lässt es unsere Kultur nicht mehr zu, dass man eine Frau einfach nur anschaut und bewundert. Das ist politisch nicht korrekt. Dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass es Frauen in bestimmten Situationen nicht mögen, wenn sie bestimmte Männer anzuschauen und bewundern. Gibt es jedoch Sicherheit darüber, dass man sie attraktiv findet, dass sie bewundert werden. Nicht gefallen. Aber dafür schief angeschaut. Diese gesellschaftliche Konvention kann man in diesem Spiel so völlig vergessen. Auch das ist es, was mir so gut gefällt daran, dass sie mich zu einem Blinde Kuh Spiel eingeladen hat. Vielleicht jetzt hier vorhin gleich. Vielleicht war das sogar der Hauptgrund dafür, dass sie dieses Spiel vorgeschlagen hat.

Sie geht weiter in den Wintergarten hinein, nachdem sie durch meine Antwort jetzt hören konnte, dass ich mich selbst im Wintergarten befinde. Sie streckt die Arme aus und geht in meine Richtung. Aber sie geht nicht schnell, nicht so, wie wenn sie mich möglichst sofort fangen wollte. Es ist eher so, als ob sie darauf Wert legen würde, besonders attraktiv für mich zu wirken. Das ist schön. Wieder driftet sie in einem Bogen von der idealen Geradeauslinie ab. Ich brauche mich nicht zu bewegen, sie verfehlt mich, auch mit ausgestreckten Armen, um mindestens einen Meter. Nachdem sie an mir vorbei ist, schleiche ich hinter sie und ärgere mich selbst darüber, dass ich meine Schritte höre. Aber das ist egal. Ich gehe in die Hocke und berühre ihre Waden. Sie dreht sich nicht um, um nach mir zugreifen. Sie bleibt einfach stehen. Ob das ein Trick ist oder ob sie meine Berührungen genießt? Ich jedenfalls würde nichts lieber tun, als diese Waden, diesmal sehend, länger zu streicheln.
ich traue mich nicht, einen ihrer Unterschenkel in beide Hände zu nehmen, da ich mir dadurch die Möglichkeit nehmen würde, seitlich nach hinten, wie ein Krebs, in der Hocke zu flüchten, sollte sie sich doch noch abrupt umdrehen, um mich zu fangen. Ich sehe aus den Augenwinkeln, wie sie den Kopf wieder in den Nacken legt. Ein untrügliches Zeichen dafür dass es ihr Spaß macht. Oder ist sie so clever, dass sie sogar diese Körpersprache noch benutzt, um mich in Sicherheit zu wiegen?

Ich beende die Berührung ihre Waden und gehe drei Schritte nach hinten von ihr weg. Mir fällt das zweite schwarze Tuch ein, dass ich noch in meiner Hosentasche habe. Sie bleibt erwartungsvoll stehen, wartet wohl ab, was ich als nächstes tue. Ihre Arme hat sie immer noch ein wenig nach vorne gestreckt. Ich schleiche seitlich neben sie und verknote nun den Schal möglichst schnell um ihr linkes Handgelenk. Damit scheint sie nicht gerechnet zu haben. Trotzdem sehe ich, wie sie zu lächeln beginnt. Ich habe den Eindruck, dass sie den Arm gar nicht wegziehen will, sondern Spaß daran hat, sich fesseln zu lassen. Es braucht nur einen ganz leichten Zug an dem Tuch an ihrem Arm, damit sie bereitwillig beide Hände auf den Rücken legt. Ich brauche mir also keine Gedanken darüber zu machen, dass es ihr nicht gefallen könnte, wenn ich ihr jetzt die Hände auf dem Rücken fixiere. Akribisch lege ich das Tuch um das zweite Handgelenk und verknote es. Es ist lang genug, dass ich dann die Tuchendenden über Kreuz nochmals um ihre beiden Handgelenke wickeln kann und sogar zwischen beiden Handgelenke durch. Dann mache ich einen einfachen Knoten. Aus meiner Sicht ist es unmöglich, dass sie sich jetzt selbst befreit.

Ich warte ab, was sie tut. Ob sie sich äußert, ob ihr das gefällt, wie sie es findet, ob sie zunächst versucht, ob sie sich selbst befreien kann nun oder ob sie einfach losgeht, um mich wieder zu finden. Zwar hatte ich ihr vorher schon die Hände gefesselt, als sie die Augen verbunden hatte, aber es war klar, dass ich sie befreien musste, damit sie mir im Spiel die Augenbinde abnehmen kann. Jetzt ist es anders, jetzt wird es zum Spiel. Ich habe die Macht, die Augenbinde abzunehmen oder die Fesseln zu lösen. Sie schafft es jedenfalls jetzt selbst nicht mehr, sich die Augenbinde abzunehmen. Das ist eine völlig neue Spieldimension, wie ich vorher erfahren habe. Es macht den Reiz dieses Spiels für denjenigen, der die Augen verbunden hat noch um ein Vielfaches intensiver. Zumindest war es bei mir so. Ob sie gleich empfindet weiß ich nicht, aber ich warte ab, was sie aus der Situation macht. Jedenfalls gibt es mir viel leichter die Möglichkeit, ihre Beine durch die dünnen Strümpfe zu berühren.

Die Frage, warum sie mich zu diesem Spiel eingeladen hat, lässt mich trotzdem nicht los. Ich beschließe sie einfach um eine Antwort zu bitten:

" es war mir nicht bewusst, was für ein tolles Spiel wird das spielen was für eine wunderbare Zeit ich mit dir habe, sich zugesagt habe, dass ich dich zu einem blinde Kuh Spiel besuche. Was hast du dir dabei gedacht? Weshalb hast du mich nicht einfach zum Essen eingeladen oder gefragt ob wir miteinander ins Kino gehen? Warum dieses Spiel ausgewählt?" Ich warte auf ihre Reaktion, sowohl auf eine Antwort, als auch, ob sie sich um Tretminen eine Richtung geht, diesmal ohne die tastenden Hände, um mich zu fangen. Und ich bin gespannt, wie sie sich jetzt in diesem unsagbar hohen Schuhen den schmalen Absätzen bewegt, wenn sie mit den Händen kein Gleichgewicht mehr halten kann.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 18.12.2017 (03:22 Uhr) EstherJab
Nun also antwortet mir Amauro:

-"Ich fühle mich gut bei unserem Spiel. Ich bin fasziniert davon, wie attraktiv Du aussiehst, wenn Du Dich mit verbundenen Augen bewegst. Und ich bewundere Dich dafür, wie schön Du bist. Es macht mir unendlichen Spaß, nachdem Du mich so viele Stunden lang mit verbundenen Augen im Spiel gehalten hast, dass ich jetzt derjenige bin, der Dir ein wenig das Spielgeschehen aufzwingen kann. Aber eigentlich hatte ich geglaubt, es sei leichter. Du bist wirklich ein schwieriger Spielpartner. Ich hätte nie geglaubt, dass Du mich mit verbundenen Augen in diesen wunderschönen aber wahnsinnig hohen Schuhen so schnell in die Enge treiben kannst. Aber ich habe nicht die Absicht, dich aus dem Spiel zu lassen, bevor es 6:00 Uhr morgens ist. Du hast die Spielzeit definiert, also machen wir sie jetzt auch voll. Ich genieße jede Minute, in der ich mich Dir spielen kann."

Mich faszinieren seine Worte, und sie stacheln mich regelrecht an, weiter zu spielen, ihn vielleicht -für mich- unendlich lange zu suchen, in diesem fantastischen Spiel, in welchem ich sogar allzu gerne die Augen verbunden habe. Mit verbundenen Augen zu spielen ist das Allergrößte, ich genieße es sogar, dass er mir ´das Spielgeschehen aufzwingen kann´, so wie er sich ausdrückt, ich genieße sogar die Machtposition die er nunmehr im Spiel innehat, und ich somit irgendwie ihm "unterwürfig" bin. Das löst gar Behagen in mir aus.
So wie es ist, ist es sogar ein perfektes Date, wo es auch mal passt, gar nichts zu sagen, es gibt nur uns, und unsere Faszination für das Spiel, die Faszination des einen für den anderen, die sogar die Macht über den anderen mit einschließt. Wenn es denn dem anderen sogar gefällt, dass der andere eine gewisse Macht über einen selbst hat, und das ist bei mir, wie vorhin bei ihm der Fall. Daran ist überhaupt nichts Makabres, im Gegenteil. SO ist das bei uns, und lässt uns das Spiel -was mehr als ein Spiel für uns ist- noch stundenlang uns in den Bann ziehen.
Dass er mich andauernd beobachtet, ja beobachten muss, weil dies zum Spiel dazugehört, dass er mich gar fasziniert betrachtet, weil ich dabei so attraktiv bin und mit Augenbinde sogar noch attraktiver für ihn ausschau, gibt mir den absoluten Kick. Das macht unser Spiel auch irgendwie unbefangener, weil ich ihn dabei nicht sehen kann, die Konvetion dass Männer eigentlich eine Frau nicht fasziniert betrachten dürfen, weil dies als sexistisch gilt, diese Konvention fällt hier. Gleichwohl sie vorhanden ist, aber wir können auf sie pfeifen. Ich denke, Models die auf dem Laufsteg flanieren sollten dies deshalb grundsätzlich mit verbundenen Augen tun. Hm, ob Amauro genauso denkt? Wir sind eine Wellenlänge, deshalb könnte ich mir dies vorstellen, ach was, insgeheim bin ich mir da sogar absolut sicher.
Seine Stimme hat wieder diesen typischen Widerhall, also ist Amauro im Winterpalais in welchen ich meine nun mitten hinein zu tappen. Ich strecke einmal mehr die Arme weit nach vorne, will so grazil-elegant wie nur irgend möglich erscheinen, FÜR IHN, für mich, in diesem geradezu göttlichen Spiel. Die Götter des Olymp, wenn sie ein Spiel spielten, es MUSS Blinde Kuh gewesen sein. Ist Schach wirklich das ´königliche Spiel´? Sicher. Zur Erbauung aber spielten die Könige vielleicht selbst nicht Blinde Kuh. Aber zur Erbauung beobachteten die Könige ihren Hofstaat beim Blindekuh-Spiel, das dieser bewiesenermaßen als alltägliche Unterhaltung spielte, und in großer Gesellschaft war die Blinde Kuh da -sicher ganz bewusst und natürlich- weiblich, dabei bevorzugt bestimmt die attraktivste Dame des Hofes. Da steht dieses Spiel gar in einem historischen Kontext.

Als ich weiter nach vorne gehe, meine ich etwas zu hören, reagiere aber nicht. Da plötzlich etwas an meiner Wade, ich reagiere indem ich inne halte, aber nicht nach unten greife. Ich weiß selbst nicht recht, ob ich fintiere oder diese Berührung nur fasziniert genieße, obwohl sie nur kurz ist. Mit verbundenen Augen spürt man als Frau die männliche Berührung nur allzu intensiv und mit Gänsehaut. Und ich lege instinktiv den Kopf in den Nacken, den Mund geöffnet, von Nasen- auf eine hörbare Mundatmung wechselnd. Dies tue ich keinesfalls berechnend, es kommt so aus mir heraus, weil ich diese Berührung an empfindsamer Stelle -und dies gerade mit verbundenen Augen- so perfekt finde, so prickelnd und sinnlich.
Wie muss Amauro das jedoch erleben, ich könnte eine Verunsicherung in ihm, ob ich genieße oder fintiere, durchaus nachvollziehen. Selbst das gibt mir wieder einen lasziven Kick.
Amauro lässt ab, und scheint sich nach hinten heraus zu entfernen. Ich bleibe jedoch stehen, in genau dieser Position, die Arme leich nach vorne gestreckt, und lasse ihn gewähren, lege mein weiteres Schicksal in den nächsten Momenten nun irgendwie in seine Hände. Ich warte irgendwie erwartungsvoll, doch worauf eigentlich? Ich lasse ihn gewähren, verlasse mich vollauf auf seine Idee, er wird es schon wissen, ich vertraue ihm ganz. Es ist wirklich so, ich lege mein Schicksal in seine Hände, was für ein Moment.
Da plötzlich, an meinem linken Handgelenk des von mir leicht ausgestreckten Arms, ein Stoff wie es scheint. Der seidige, schwarze Dammast? Es scheint so, ich lächle nur sanft. Was hat er vor? Ich lege mein Schicksal weiter in seine Hand, er wird es wissen, was mir jetzt gut tut, und unser Spiel weiter faszinierend prickelnd sein lässt. Daher ziehe ich den Arm auch gar nicht weg. Das klassische Blindekuh-Spiel, das lassen wir mal jetzt sausen, denn ein wunderbares, hochintensives Zwischenspiel erscheint jetzt nicht nur angesagt, es ist jetzt absolut dran, die Distanz bleibt ja erhalten, denn ich sehe nichts, und er nutzt nichts aus, es gefällt uns beiden. So braucht es nur einen leichten Zug das Handgelenk auf den Rücken zu führen, das andere, rechte Handgelenk führe ich selbst instinkiv oder eher bewusst zum Rücken. Es läuft aber fast alles automatisch, wieder so ein Faszinosum.
Als sich die Schlinge mehrfach um meine Handgelenke legt, sich Stoff auf Stoff reibt, beim sich schlingen und verknoten, ich dies merke und höre, steigert sich die Mundatmung bei mir, die ich den sehr wahrscheinlich hochgeröteten Kopf weiter in den Nacken gelegt halte, den Mund dabei weit geöffnet, aus dessen Winkeln womöglich der Speichel leicht fließt. Die Bindung ist einmal mehr perfekt, eine Befreiung nicht möglich, und ich will dies gar so.
Der Reiz dieses Zwischenspiels ist immens. Ich kann mich nicht befreien, bin meinem Verehrer absolut ausgeliefert, und verlange gar die Berührung an meinen Waden. Nur er kann die Fessel lösen, ist Herr über den mich bindenden Knoten. Nicht Herr der Ringe, sondern Herr des Knotens. Dieses Spiel führt uns in eine neue Dimension, empfinde ich es nur so? Nein, er muss es genauso empfinden, das weiß ich.
Er lässt von mir, diese nur leichte Distanz, seinen Atem spürend und diese Stille, macht diesen Moment produktiver Ruhe noch heißer. Und irgendwie habe auch ich ihn ja in der Hand: Tappe ich los, um ihn zu finden, oder gewähre ich ihm nun die Macht, mich zu berühren, ohne "Gegenwehr"? Hihi. Da lasse ich ihn mal zappeln.
Doch Amauro ergreift indes das Wort:

-"Es war mir nicht bewusst, was für ein tolles Spiel wir spielen, was für eine wunderbare Zeit ich mit Dir habe, als ich zugesagt habe, dass ich Dich zu einem blinde Kuh Spiel besuche. Was hast Du Dir dabei gedacht? Weshalb hast Du mich nicht einfach zum Essen eingeladen oder gefragt ob wir miteinander ins Kino gehen? Warum hast Du dieses Spiel ausgewählt?"

Den Kopf immer noch im Nacken, das Gesicht wohl tief gerötet, die Augen fest verbunden und nunmehr stramm gefesselt, antworte ich. Einmal mehr erläutere ich dieses Gleichnis, dass das wahr Leben wiederspiegelt: Der Mann sucht das Glück, die begehrte Frau, dieses entzieht sich seinen Einfangversuchen, dies noch gar lachend, ihn dabei hörnend. Doch zugleich fasziniert vom ausdauernden Suchen, der unverdrossenen Suche nach ihr, die sie ihm noch Nähe vormacht, und ins Leere tappen lässt. Über all dem eine knisternde, erotische Spannung. Das müsse doch auch er im Spiel gespürt haben, frage ich ihn. Und er bejaht. Habe ich da bei ihm selbst eine Forcierung der Atmung vernommen?
Berühre mich, steigere mein Verlangen, Dich endlich zu fangen, damit wir uns in den Armen liegen können, nach stundenlangem, hochintensivem Spiel voller erotischer Spannung. Spürst Du es nicht auch, diese hocherotische Metapher in einem Blindekuh-Spiel wenn es nur Mann und Frau spielen, die sich zueinander hingezogen fühlen. Und es ist klar, die Frau wartet erst mal ab, lässt ihn suchen, und entzieht sich frech, doch die Häsin bekommt Appetit, durch die beharrliche Suche ihres Galans.
Nun ist es umgekehrt, doch bist Du der Begehrte, die die Blinde Kuh einzufangen gedenkt. Eine zarte Berührung steigert mein Verlangen, Dich endlich zu ergreifen.

Und schon spüre ich seine Hände an meiner linken Wade, die diese voll umfassen, hoch und runter gleiten. Wieder ist die Strumpfhose die ideale Gleitbahn für seine Hände. Die Fesselung macht alles noch intensiver, das Wissen, dass ich ihm und seinen Berührungen voll ausgeliefert bin. Was für ein Spiel so zwischendurch, und doch die Aufladestation für unser weiteres Blindekuh-Spiel.
Seine Berührung intensiviert sich weiter, seine linke Hand bleibt an meiner linken Wade, die andere Hand erfässt nun meine rechte Wade.
Geschickt und gefühlvoll nun das Spiel seiner beiden Hände an jeweils einer Wade. Ich mir steigt das kochende Blut weiter auf, stoßweise erfolgt nun die Atmung aus offenem Mund, den Kopf presse ich dabei regelrecht in den Nacken. Seine Hände fahren unter den Rock, mit verbundenen Augen ist dieses Spiel von derart intensiver Intensität, dass ich alsbald aufschreie.
Amauro lässt ab.
-"Suche mich, Blinde Kuh. Wir sind noch lange nicht fertig, unser Spiel hat doch gerade erst begonnen. Ich spiele Dich in eine hocherotische Trance, in eine Dir völlig neue Dimension Deines Bewusstseins. Du wirst nicht mehr wissen, ob Du von dieser Welt bist, oder von einer anderen, Dir bislang unbekannten."
Diese Worte elektrisieren mich zutiefst. Und schon spüre ich, wie Amauro´s Hände -nunmehr auf meinen Schulter- mich zu Drehungen um die eigene Achse animieren. Ich drehe mich, noch halten mich seine Hände.
Auf diesen Schuhen, und nunmehr gefesselt, wird das Blindekuh-Spiel für mich eine neue Herausforderung sein, und das schwindelig gedreht.

Amauro lässt ab, und entfleucht, ich bin total durcheinander. Und begebe mich auf die Suche. Ich tappe, schwer gehandicapt und doch von all dem absolut beeindruckt und fasziniert los, in eine neue Dimension unseres aufregenden Spiels.
Da plötzlich ein Antippen auf meiner Schulter, die Drehung erweist sich als überaus schwieriges, wie irgendwie geiles Unterfangen. Ich falle von einer Gefühlswallung in die andere, und alles steigert sich exzessiv ins nahezu Unermessliche.
Amauro, wo bist Du, gleich fange ich Dich, schreie ich fast heraus.
-"Hier bin ich, meine Liebe."
Okay, ich kann das orten, wende mich, dies gar ohne jegliches Anzeichen eines Umknickens und gar zügig, und tappe in die entsprechende Richtung. Das flößt mir Mut und Kampfgeist ein, sowie eine erotisierende Anspannung, die sich von Minute zu Minute im Spiel steigert.

Wenn ich Dich fange, drehe ich den Spieß um, dann bin ich wieder die Herrin über Dich, und spiele mit Dir, in des Wortes doppelter Bedeutung.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 20.12.2017 (13:40 Uhr) Amauro
Natürlich verehllt sie mich ein weiteres Mal, ihr Radius ist nunmehr so extrem eingeschränkt, dass sie im Grunde genommen zentimeternah an mir vorbeigehen kann, ohne mich zu fangen. Ich lasse sie weitergehen, bevor sie jedoch aus der Reichweite meines ausgestreckten Armes ist, nehme ich die hintere spitze Seite der Feder und streiche ihr damit über den Rücken, an der Wirbelsäule entlang. Sie versucht sich auf den Absätzen umzudrehen. Das gelingt ihr nicht, sie kommt fast ins Stolpern, fängt sich aber wieder. Fast hätte ich eingreifen müssen. Keinesfalls hätte ich es zugelassen, dass sie umfällt und sich noch nicht einmal mit den Händen abstützen könnte. Dieser Gleichgewichtsverlust beim Drehen scheint sie so verunsichert zu haben, dass sie in eine völlig falsche Richtung geht. Ich lasse sie gehen und spiele dann mit der Feder an ihren Händen. Diesmal dreht sich etwas vorsichtiger um und kommt tatsächlich auf mich zu. Aber es ist leicht, einfach zwei Schritte zur Seite zu gehen, um ihr auszuweichen. Sie geht an mir vorbei. Ich schaffe es irgendwie wieder vor sie zu kommen, gehe in die Hocke und berühre ihre Kniescheiben. Sie geht ebenflass in die Knie, um mich zu fangen. Ein sinnloses Unterfangen, denn sie kann ja die Arme nicht einsetzen und wenn sie mit beiden Beinen in der Hocke ist, kann sie noch nicht einmal mit den Beinen nach mir suchen.

Als sie vollständig in der Hocke ist, gehe ich um sie herum und streichle von hinten mit zwei Fingern über ihre Wangen. Sie lächelt ihr göttliches Lächeln und versucht aufzustehen. Das scheint richtig schwierig zu sein. Die hohe Schuhe und die fehlende Einsatzfähigkeit ihrer Hände und Arme machen ihr zu schaffen. Aber auch mit diesen Bewegungen sieht sie unglaublich feminin aus. Wenn sie mich je fangen sollte, liegt das nicht daran, dass sie mich in die Enge treibt, sondern daran, dass ich mich in ihrem Anblick verliere, mich in einer wieder anderen Realität verliere, in der es nur ihren Anblick gibt. Das ist heute der Tag der neuen Realitäten. Zuerst die völlig nicht visuelle Realität unglaublich spannend und intensiv und jetzt diese Realität, die nur ihren wunderschönen Anblick kennt. Das ist abwechslungsreicher als eine Fernreise.

Ich versuche es jetzt von der Seite, als sie sich wieder aufgerichtet hat und berühre ihre Schenkel entlang des Rocksraums mit zwei Fingern. Sie dreht sich vorsichtig zu mir, während ich die Finger einfach stehen lasse und fühle, wie sich ihre muskulösen Schenkel unter meinen Fingern drehen. Als sie versucht auf mich zurückzugehen, muss ich mich schleunigst aus dem Staub machen. Sie geht trotzdem geradeaus, scheint meine Schritte nicht gehört zu haben. So habe ich Gelegenheit, wieder von hinten an sie heranzukommen. Ich möchte sie jetzt wirklich wahnsinnig spielen und streichle ihre Kniekehlen, seitlich hinten. Sie quietscht förmlich auf, sie scheint in den Kniekehlen kitzlig zu sein. Trotzdem versucht sie jetzt rückwärts zu gehen, um mich zu fangen. Das funktioniert natürlich ein weiteres Mal nicht, da ich ja seitlich versetzt zu ihr stehe. Ich berühre auch noch ihre zweite Kniekehle, sie beginnt förmlich sich zu schütteln, so sehr scheint es sie zu kitzeln. Große Schritte kann sie noch immer in den wunderschönen Schuhen nicht machen, also kitzle ich einfach weiter, während ich ebenfalls rückwärts gehe.

Ich schaue auf die Uhr. Es ist halb fünf Uhr morgens. Normalerweise schlafe ich um diese Zeit schon seit Stunden. Aber ich fühle keine Müdigkeit. Ich werde vermutlich von meinem Körper mit immer neuen Adrenalinschüben versorgt, die dieses Spiel, die sie bei mir auslöst, die Müdigkeit gar nicht erst aufkommen lassen.Ich möchte ihre Spielzeit in jedem Fall füllen und ich bin mir relativ sicher, dass es bis dahin keinen Rollentausch mehr geben wird. Ihre Bewegungen werden etwas langsamer. Wird sie müde, habe ich es zu heftig mit ihr getrieben, ist sie erschöpft? Ich spüre, wie meine Zunge am Gaumen klebt. Gefühle wie Durst und ähnliches waren in der letzten Zeit einfach nicht existent, viel zu intensiv war das Erleben mit ihr. So frage ich sie, ob sie ebenfalls Durst hat, sie bejaht das.

Das gibt Gelegenheit zu einem weiteren Zwischenspiel. Ich fordere Sie auf, die Küche zu suchen, wo die Getränke sind. Nachdem wir während unseres Spiels wieder in den Wintergarten abgedriftet sind, hat sie ein gutes Stück Weg zurückzulegen. Sie lächelt und meint, das wäre ein tolles Zwischenspiel. Ich sehe, wie sie in die genau entgegengesetzten Richtung geht. Sie ist völlig orientierungslos, dass wird mir ein weiteres Mal bewusst. Es ist toll, dass sie so völlig blind ist, dass sie wirklich nucht weiß, wo sie sich befindet im Raum und in welche Richtung sie geht. Ich verkneife es mir, sie darauf hinzuweisen. Sie hat mich stundenlang in die falsche Richtung gehen lassen, das ist jetzt eine kleine Rache. Außerdem empfand ich es nicht als gemein, dass sie mich in die falsche Richtung laufen ließ. Das war Teil des Spielreizes. Ich beobachte, wie sie es in Richtung der Glaswand des Wintergartens geht. Draußen ist noch immer stockfinstere Nacht. Im Garten vor der Glaswand leuchten einige vereinzelte Lampen. Dort wo der Schatten jenseits des Lichtscheins beginnt, ragen große Bäume und Büsche gespenstisch auf. Es hat seinen besonderen Reiz, wie sie so vor dieser von Dunkelheit bestimmten Silhouette steht. Das Licht im Wintergarten wirft einen ganz besonderen Schein auf ihre Beine. Sie spürt jetzt mit der Fußspitze die Glaswand, es macht leise "plopp" als sie mit einem Schuh die Wand berührt. Vermutlich spürt sie lediglich ein Hindernis, denn sie dreht sich nicht um. Ich sehe, wie sie sich vorsichtig der Wand nähert, bis sie mit den Knien fühlen kann. Dann mit der Schulter. Dann dreht sie sich um, um mit den auf dem Rücken fixierten Händen trotzdem fühlen zu können. Erst jetzt scheint ihr klar zu werden, dass sie die Wand des Wintergartens vor sich hat. Ich warte ab, ob sie um Hilfe bittet oder das Spiel weiterspielen will und den Weg in die Küche sucht.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 20.12.2017 (20:53 Uhr) EstherJab
Meine Suche setze ich weiter fort, elektrisiert von all dem, schwindelig gedreht, und auch diese erotische Spannung im Spiel, den Begehrten endlich einzufangen. Gefesselt bin ich, die Augen verbunden, stärker eingeschränkt kann eine derartige Suche nicht erfolgen. Doch gerade das macht es so spannend, so prickelnd und erotisch aufgeladen.
Und Amauro bemerkt diese Anspannung, dieses Spannung im Spiel, die mit einer gewissen Erotik zu tun hat, gerade dadurch, dass sich der Begehrte, der Sehende im Spiel der Blinden Kuh mit ihr Katz&Maus spielend, so spielerisch wie sie neckend, entzieht.
Und Amauro brennt nun geradezu ein Feuerwerk diesbezüglich ab, foppt mich anscheinend mit der Feder am Rücken und an den Händen, ich tappe wohl wieder in eine falsche Richtung, bin ganz durcheinander, ich stolpere fast beim mich Umwenden, er berührt meine Kniescheiben, ich gehe in die Hocke, fast im Reflex, doch ohne meine Hände bin ich ohne Chance des "Zugriffs", der wohl mit Händen sehr wohl möglich gewesesen wäre.
In der Hocke, habe ich mich selbst fast gelähmt, denn mit der Handbindung auf dem Rücken komme ich nur schwer hoch. Der Herr scheint mich locker-spielerisch einfach zu umgehen, hinter mir kommt er nun gnadenlos, ein wahres Katz&Maus-Spiel, dass durch die Dominanz des Mäuserichs über die Katze, der die Augen verbunden sind, ein erotische Spannung sondergleichen hat.
Von hinten, hinter mir, streichen zwei seiner Finger über meine Wangen, Teufel auch. Wie aber kann ich ihm böse sein, bereitet er mir doch ein distanz-erotisches Erleben der besonderen Art, und so lächle ich, obwohl gehörnt. Das lässt sich alles gar nicht mehr in Worte fassen, aber Amauro hält Wort, lässt mich durch sein dominantes Spiel in der Tat in eine andere Erlebnis-Welt eintauchen, alle Achtung.
Ich will wieder hochkommen, und unser Spiel aufrecht fortsetzen, so schnell gebe ich nicht auf, und will auch als Blinde Kuh meinen Verehrer fordern. Die hohen Absätze dieser seitlich offenen Schuhe, und vor allem die Bindung meiner Hände auf dem Rücken, machen mir ziemlich zu schaffen.
Kaum bin ich endlich wieder in der aufrechten Position, lässt mir Amauro, der seine Rolle des sehenden Mitspielers in diesem speziellen Blindekuh-Spiel absolut perfekt spielt, ja geradezu zelebriert, mir keine Ruhe.
Denn schon spüre ich seine Finger an meinen Schenkeln, huuu. Ich muss mich umwenden, und schnell auf ihn zugehen, schießt es mir durch den Kopf. Es gelingt, und ich gehe durch die Fesselung leicht wankend geradeaus. NICHTS! Wo ist er, ich will ihn endlich fangen, und dann sinken wir -uns küssend- zu Boden.
Doch er will mich jetzt wirklich total heiß und in den Wahnsinn spielen, die Angriffe erfolgen immer schneller, und an diversen Stellen, von denen ich absolut nichts ahne, so ist es immer wieder eine totale Überraschung. Nun sind die Finger plötzlich an den Kniekehlen, seitlich von hinten. Wie ist er nur wieder hinter mich gekommen, ich ahnte dies nicht, und er überrascht mich, spielt mich so schwindelig und mich irre machend.
Waah!
Ich bin doch so wahnsinnig empfindlich und kitzelig an den Kniekehlen. Ich kreische derart auf, dass es sich wie ein Quietschen anhört, Au Weia.
Ha, ich gehe einfach rückwärts, er muss ja hinter mir sein, gleich habe ich Dich. Nichts, oh nein.
Und schon sind seine Finger an der anderen Kniekehle, um Gottes Willen, mich durchdringt jetzt ein inneres Vibrieren, von Kopf bis Fuß, und mich befällt ein derartiges Zittern am ganzen Körper, was wie der Versuch, dieses irre Feeling abzuschütteln, wirken muss. Herrgott noch mal.
Ich tippele nach hinten, in traumatischer Trance fast, um meinen Verehrer zu berühren, dann wäre das Spiel gewonnen, aber ich scheitere einmal mehr. Wahnsinn, dass ich das auch noch genieße, so in den Wahn gespielt zu werden, erotisches Trauma, oder traumatische Erotik? Ich weiß es nicht, und werde immer konfuser, doch mit Adrenalin auch aufgepumpter. Und die Kitzelei geht auch noch weiter, Amauro´s permanentes Abwehrfeuer, ich stehe zwischen Trauma, Wahnsinn und Ohnmacht.

Wieviele Stunden spielen wir, mit mir als Blinde Kuh? Sind es Stunden? Ich habe keinerlei Zeitgefühl mehr, es müsste aber mitten in der Nacht sein. An Schlaf ist aber nicht zu denken, wozu schläft der Mensch überhaupt? Ich bin so voller Adrenalin, und auch weiblichem Testosteron, gibt es das überhaupt? Die erotische Spannung in diesem Spiel, in dieser ganzen Aktion, hält meinen Kreislauf auf Trab, mein Stoffwechsel ist sowieso durcheinander, seit gestern morgen habe ich nichts mehr gegessen, das scheint mir aber egal. Ich denke nur noch daran, Amauro irgendwie zu erwischen, genieße aber zugleich sein Spiel, mich in den Wahnsinn zu foppen, was zugleich eine erotisch aufgeladene Atmosphäre inklusive einem Wollustgefühl in mir auslöst, das in meinen gesamten Körper ausstrahlt.
Dennoch werden meine Bewegungen langsamer, der Wille ist zwar da, doch werde ich langsam schwächer, ich bin ins Dilirium gespielt, das Handicap des langen Lichtverlusts für die Augen und die unkommode Lage per Handfesselung fordern nun einen gewissen Tribut. Oje.

Amauro wendet sich an mich, fragt, ob ich Durst verspüre, was ich sofort bejahe.
Und er fordert mich auf, die Getränke aus der Küche zu holen. Mit den Absätzen kann ich erfühlen und heraushören, wir sind im Winterpalais. Hm, wie sind wir eigentlich hierher geraten? Das Suchspiel war eben so intensiv, lange und herausfordernd, dass ich gar nicht bemerkt habe, wo wir spielen, wo ich überhaupt bin.
Ich entgegne sofort, dass das ein super Zwischenspiel ist, und sicher total aufregend wird. Auch weil es ein ganzen Stück Weg ist, bis ich die Küche aus dem Wintergarten heraus erreicht haben werde, dies gefesselt und mit verbundenen Augen. Am Sonntag werden mir womöglich 20 Stunden lang die Augen verbunden sein, erschreckend? Nein, eher aufregend dieser Gedanke, und diese Aussicht.
Und nun habe ich den Ehrgeiz, die Küche zu finden, von hier aus. Allerdings habe ich keine Orientierung, wo ich mich im Winterpalais befinde, und tappe einfach drauf los, ich kann nur vermuten, dass es in diese Richtung gehen müsste. Nichts ahnend, wie ich so losgehe, ob ich das unterschätze?
Hm, und keine Hinweise von Amauro, er lässt mich also einfach machen, und ich spüre seine Blicke, die mich beobachten, und ich merke seinen Genuss, wie er etwas weiß, was ich nicht weiß, da mir die Augen verbunden sind, er hingegen alles sieht, wohin ich gehe, ob richtig oder falsch. Das fuchst mich einerseits, auf der anderen dieses behagliche Gefühl.
Auch ich genoss es vorhin, Amauro in die falsche Richtung tappen zu lassen, Hinweise gab es da auch von mir nicht, das ist der Reiz an diesem Spiel, und für den Sehenden im Spiel ein besonderer Genuss.
Nun bin ich an der Reihe. Und tappe hier umher, gehe ich im Kreis? Wo ist etwas an dem ich mich orientieren kann? Ich will selbst in die Küche finden, und weiß nicht mal wo ich bin. Ich vermute nur mal, so vom Gefühl her, das müsste der richtige Weg sein.
Was muss Amauro empfinden, wie er mich so suchend sieht? Ich weiß, er sieht mir lächelnd zu, ich weiß, es fasziniert ihn. Draußen muss es stockfinster sein, die zahlreichen Light-Spots dieses Winterpalais unter dieser gewaltigen, kristallenen Kuppel erleuchten indes diesen Rundbau wie ein gleißendes, weiß-hellgelbes Juwel, in diesem Juwel bewege ich mich, es hat etwas gar philosophisches, etwas metaphysisches. Auf den weißen Fliesen müssen die Lichtstrahlen sich reflektieren, und mit meiner schwarzen Augenbinde kontrastieren, jetzt werde ich selbst schon irgendwie "philosophisch", fast pathetisch. Aber kann man diese Geschichte, unser Blindekuh-Spiel so ganz ohne Pathos überhaupt schildern? Ich denke: Nein.

Mit meiner Fußspitze bemerke ich jetzt etwas. Was ist das?
Ich kann es nicht identifizieren. Ich drücke meinen Körper an etwas, zunächst die Knie, dann die Schulter, es ist wie eine Schrankwand, doch glatt, von homogener Struktur. Klar, jetzt dämmert es mir, als ich mich umwende, um mit den Händen fühlen zu können: Die Glaswand, die dieses Winterpalais umgrenzt.
Ich muss also an das andere Ende gegangen sein, mich von meinem Ziel also entfernt haben. Tja, so ist das, wenn man die Augen verbunden hat, und einem völlig die Orientierung nach stundenlangem Spiel abhanden gekommen ist.
Für einen Heiß-/Kalt-Tipp wäre ich Amauro jetzt dankbar, aber ich bin ehrgeizig, will es wissen, und meinen Verehrer mit meinem Orientierungssinn trotz Blindheit und seinem mich eben in den Wahnsinn-Foppen beeidrucken.
Ich tappe also voran, auf den weißen Fliesen höre ich die eigenen Absätze, setze einen Schritt vor den anderen, vorsichtig, behutsam und eher bedächtig. Ich will mich absolut konzentrieren. Wenn ich jetzt geradeaus gehe, müsste ich den Wintergarten alsbald verlassen.
Amauro, ich weiß ihn da irgendwo, wie er mir zuschaut, das stachelt mich an und regt mich auf. Bekomme ich einen leichten Drall nach rechts? Ich komme jedenfalls mit der Schulter wieder an die Glaswand wie es scheint.
Mein Gott noch mal, wo bin ich???
Denn ich weiß ja nicht, in welchem Bereich ich die Glaswand erreichte. Wenn ich geradeaus gehe, heißt das nicht, dass ich das Palais verlasse, ich könnte jetzt auch diagonal wieder die Wand dieses Rundbaus erreicht haben.
Um ein ständiges hin und her gehen zu vermeiden, muss ich wohl oder übel, mich rücklings mit den Händen an der Wand langtasten. Das erscheint mir zu unästhetisch. Also spiele ich Risiko, und tappe nun, mich leicht nach links haltend wieder nach vorne, aber eben eher schräg nach links, dort den hinausführenden Sektor vermutend.
Ich tappe los, tappe weiter, und weiter, komme wieder an etwas glattes kaltes. Da ich nicht tasten kann, bin ich langsam und vorsichtig, stupse daher nur leicht mit dem Gesicht an dieses glatte, kalte Etwas, genannt Glaswand. Ich werde nun endgültig wahnsinnig. Also retour. Ich halte mich nun wieder nach links gehend, nachdem ich mich umwendete, und die Glaswand mit den Händen erfühlte.
Also gegebenenfalls braucht es so 10 oder mehr Versuche, dann bin ich endgültig im traumatisierten Wahn.
Amauro dürfte dies alles belustigt-fasziniert betrachten, doch das stachelt mich an, regt mich auf und an.

So, wieder gerate ich an die Glaswand. So könnte es wohl noch stundenlang weitergehen. Nächster Versucht. Und wieder gerate ich an die Glaswand. Wenn es so weitergeht, verdursten wir. Es gelingt mir nicht, umzudenken, und ich irre mit verbunden Augen nur noch umher.
So sage ich, nach dem 9. oder 10 Versuch:

-"Amauro, hilf mir bitte mit ´Heiß´ oder ´Kalt´!"

Gefällt es ihm dass ich mich in seine Hand begebe, ihm die Macht gebend, da mir die Augen verbunden sind? Auch das hat etwas Prickelndes, etwas Genießerisches, für ihn, aber auch für mich.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 22.12.2017 (12:08 Uhr) Amauro
Ich habe es scheinbar doch übertrieben, denn jetzt bittet sie um Hilfe.Das habe ich während dieser gesamten 12 Stunden, während denen ich die Augen verbunden hatte, nicht getan. Ist das Spiel für sie durch die hohen Schuhe umso viel schwieriger als es für mich war oder ist sie einfach bereit schneller aufzugeben? Egal, ich will es in keiner Hinsicht übertreiben und helfe ihr natürlich. Tatsächlich irrt sie auch völlig orientierungslos durch den Wintergarten und stößt immer wieder mit einem Bein gegen die Glaswand, ohne wirklich weiter zu kommen.

Sie steht mit dem Rücken zum Wintergarten in einem Winkel von etwa 45° zur idealen Lauflinie in die Küche. Ich fordere Sie auf, geradeaus zugehen. Sie bekommt wieder diesen seitlichen Drall und bewegt sich dadurch weiter weg von der Küche anstatt in die Richtung. Ich sage 'kalt'. Entgegen meiner Erwartung bewegt sie sich jetzt noch mehr nach links statt nach rechts. Ich beeile mich ihr ein 'kälter' zuzurufen. Etwas verwirrt bleibt sie stehen, dreht sich dann jedoch nach rechts und hat jetzt in etwa die richtige Richtung. Ohne dass ich etwas weiter sagen würde, machte sich wieder auf den Weg. Als sie wieder einen Linksdrall bekommt bringe ich sie mit einem 'kälter' wieder zum Stillstand. Diesmal scheint sie es verstanden zu haben und begibt sich etwas mehr nach rechts. Schade, dass sie dadurch jetzt weiss, dass sie zu einem Linksdrall neigt.

Auf diese Art und Weise schaffen wir es, dass sie tatsächlich irgendwann mit einem ihrer wunderschönen Schuhe gegen die Küchentüre stößt. Die Tür ist geschlossen, vermutlich hat sie das getan, damit ich mit verbundenen Augen während meiner Spielzeit nicht hineingehe. Sie dreht sich um, um mit ihren auf dem Rücken fixierten Händen die Türklinke nach unten drücken zu können. Als sie es geschafft hat, lächelt sie triumphierend und geht in die Küche.

Ich gehe auf sie zu und löse den Schal von ihren Händen. Ich frage sie, ob sie sich setzen will und ich nach etwas zum Trinken schauen soll, oder ob sie das selbst tun möchte. Ich sehe, wie sie mit den Händen entlang der Kochinsel tastet, um einen der darunter abgestellten Barhocker zu finden, auf den sie sich setzt. Offensichtlich braucht sie ein wenig Ruhezeit.

Ich finde neben dem Kühlschrank einige Flaschen Mineralwasser. Ich frage sie, wo ich Gläser finde, sie beschreibt mir den Schrank, ich hole zwei Gläser und fülle sie mit dem sprudelnden Wasser. Als ich ihr das Glas in die Hände drücke, beginnt sie sofort gierig zu trinken. Ich schenke ihr noch zweimal nach, dann ist offensichtlich ihr Durst gestillt.

Ich frage sie ob sie sehr erschöpft ist, ob sie überhaupt noch Lust hat weiter zu spielen. Und ob sie es positiv empfindet, dass ich ihre Hände befreit habe oder das Spiel mit fixierten Händen spannender wäre. Es ist mittlerweile fast 5:00 Uhr morgens. Draußen ist es noch immer stockdunkel. Nach ihren Regeln hätten wir noch 1 Stunde zu spielen. Während des Spieles muss ich ja ohnehin noch aus dem Schuhschrank die Schuhe holenn, die ich mitnehmen will, um ihr ein paar davon bei mir Zuhause bei der Fortsetzung unseres Spieles anzuziehen. Solange das nicht erledigt ist, darf sie sich die Augenbinde keinesfalls abnehmen. Ich gehe einen Schritt zurück und schaue sie an. Sie hat ein Bein über das andere geschlagen. Die Linie entlang ihrer Schenkel, der sie sich berühren, macht mich fast wahnsinnig.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 22.12.2017 (14:05 Uhr) EstherJab
Amauro hat mein geradezu flehentliches Bitten erhört, ohne Hilfe komme ich jetzt nicht mal aus dem Winterpalais hinaus und geschweige denn wohl in die Küche, zu den begehrten Getränken. Ich habe seit fast einem ganzen Tag nichts mehr zu mir genommen, gehe in diesem überaus erregenden Spiel total auf, dass ich alles andere vergesse. Doch Amauro hilft jetzt, ansonsten irre ich noch für Stunden durch das Winterpalais, das mag lustig und anregend für Amauro sein, doch für Stunden für mich dann doch irgendwann frustrierend, und unserem Spielvergnügen nicht zuträglich.
Amauro fordert mich auf, gerade aus zu gehen, diese Dominanz, diese Abhängigkeit, wird mir sofort bewusst, er sieht, mir sind die Augen seit Stunden verbunden, und das elekrifiziert mich mal wieder.
Gehe ich wirklich gerade aus? Ich versuche es, versuche, mich darauf zu konzentrieren, höre ich da etwas? Ich weiß nicht, und tappe weiter. Jetzt höre ich Amauro und seinen Tipp: "Kälter!", oje, das heißt womöglich dass ich auf der völlig falschen Fährte bin. Daraufhin wende ich mich mal mehr nach rechts, es kann sein, dass ich etwas nach links neigte, was "augenscheinlich" nicht richtig ist.
Doch da höre ich wieder ein -"Kälter!", in bestimmter Tonart. Jetzt werde ich langsam wahnsinnig, und trotzdem strahlt dabei ein wonniges Gefühl in mir hoch. Dieses irre Wechselbad ist es, was mich so gerne mit verbundenen Augen spielen lässt. Eines ist mir absolut klar: Sollte es je wieder zu einem Blindekuh-Spiel kommen, mit ihm, bei einer Party oder sonst einer geselligen Runde, MUSS ICH als Blinde Kuh beginnen, darauf werde ich jederzeit bestehen.
Ich stoppe irritiert, nach diesem Hinweis-Ruf. Aber langsam begreife ich: Ich muss mich wohl noch mehr in die rechte Richtung begeben, dort scheint das Ziel, diesen Bereich überhaupt erst mal wieder zu verlassen, eher zu liegen. Herrgott noch einmal.
Dieses Zwischenspiel geht weiter, nach einigen "Heiß!"- und "Kalt"-Hinweisen, den Schattierungen dazwischen, und einigen Irrungen und Wirrungen, erreiche ich endlich mit meinen Fußspitzen die Küchen-Tür. Mittlerweile sterbe ich vor Durst.
Mit der Hand auf dem Rücken, mich umwendend gelingt es mir, die Küchentür zu öffnen, ich lächle und triumphiere auf das Totalste, nachdem es mir endlich gelungen ist, in die Küche zu gelangen.
Mir wird anscheinend die Fessel gelöst, uhhh. Ich brauche etwas Ruhe, und ertaste nun mit den Händen den Bar-Hocker, um mich setzen zu können. Amauros Frage, ob ich mich setzen will, und er nach etwas zu Trinken schauen soll, hat sich damit beantwortet, ich spüre seine suchenden Blicke, okay, soll er mal nach was suchen, wenn auch sehend.
Ich genieße es sogar, mit ihm zu sprechen, während er sieht, und mir die Augen verbunden sind, so halte ich denn alsbald ein Glas Mineralwasser in der Hand, und trinke begierige, Amauro schenkt nach, und ich leere 2-3 Gläser des kühlen Wassers.
Ich sitze auf dem Bar-Hocker, schlage die Beine übereinander, bin mir der Wirkung und den Blicken meines Verehrers genauso gewiss, wie seiner Erregung, das spüre ich, das merke ich als Frau so instinktiv, wie ich nur etwas bemerken kann. Das scheint uns Frauen angeboren, und wo wäre die Menschheit ohne diese Instinkte? Längst erloschen.
Auch das macht dieses Spiel so reizvoll, wenn es Erwachsene spielen, insbesondere in der Konstellation "Ein Mann - eine Frau", ist doch ganz klar.

Er fragt mich, ob ich erschöpft sei, und ob es gut so sei, dass ich wieder frei tasten kann, oder ob das Spiel mit fixierten Händen spannender ist.
Viel Zeit ist wohl nicht mehr zu gehen, und ich erinnere Amauro erst mal daran, dass wir bis um 10 Uhr an diesem Morgen, unser Treffen verlängerten, dann brunchen wir auswärts, um dann in seinem neuen Haus das Spiel fortzusetzen, welches dann 20 Stunden andauern wird. Zuvor wird er eine Auswahl von Schuhen aus meinem Schrank in einer Tasche verstauen, mir sind während dessen selbstverständlich die Augen verbunden, ich darf die Identität dieser Schuhe keinesfalls kennen.
Eben war ich echt ein bisschen groggy, doch jetzt will ich wieder mit aller Lust und Vehemenz weiter spielen, mein Ziel, Amauro zu erwischen, den Spieß für die restliche Spielzeit umzudrehen, ist noch nicht erreicht, und solange bin ich mit absoluten Ehrgeiz und voller Spiel-Laune dabei, ist doch total klar.
Ich stehe vom Bar-Hocker auf, und drehe meinem Verehrer den Rücken zu, will eine Handbindung. Doch Amauro zögert. Warum zögert er? Er fragte mich eben doch noch, ob ich die Handbindung wünsche, oder es mir lieber sei, frei tasten zu können.
-"Finde nun den Weg zurück, in unseren Spielbereich, nach zahllosen Drehungen um die eigene Achse. Ob Du dabei frei tasten kannst, und zusätzlich noch "Heiß-Kalt!"-Tipps von mir erhältst, ist vom Ausgang eines Zwischenspiels abhängig. Ich führe Dich zunächst in den 2. Wohnbereich Deines Hauses, wo das Zwischenspiel stattfindet, und von dem aus Du den Weg zurück in das Winterpalais finden musst, ob nun gebunden oder frei, ob mit oder ohne "Heiß-Kalt!"-Tipps.
Mir gefriert einmal mehr das Blut in den Adern! Was hat dieser Mann jetzt wieder vor. Diese Ungewissheit ist allerdings einmal mehr megaspannend, dieses auf die Folter spannen, diese Dominanz löst totale Gänsehaut einmal mehr an mir, ja gar in mir, aus!

Amauro führt mich von der Küche in den zweiten Wohnbereich, einem kleineren Wohn- und TV-Zimmer.
Und sagt:

-"In Deinem Schuhschrank habe ich mehrere Paar hochhackiger Stiefel gesehen, die sich ziemlich ähneln, hohe Absätze, Reißverschluss, klassische Form, glattes Leder, aber diverse gesetzte Farben. Eines werde ich gleich aussuchen. Ob es auch eines der Paare ist, die ich nachher mitnehmen werde, weißt Du nicht, und das ist auch gut so. Ich werde Dir dieses Paar anziehen. Deine Aufgabe ist es, dieses Paar, nur anhand des Tragegefühls, also so beim Auftreten, Dein Gefühl in Bezug auf die Höhe der Absätze und dergleichen, mit verbundenen Augen zu identifizieren. Nenne also die richtige Farbe. Okay?
Dafür verlasse ich Dich eben mal, um im Flur das entsprechende Paar meiner Wahl aus dem Schrank zu holen. Zur Sicherheit binde ich Dir die Hände, auch wenn ich weiß, Du wirst dies nicht tun, aber dass Du Dir erst gar nicht die Augenbinde abnehmen kannst, wenn Du wolltest, würde mir gefallen."

Und mir gefällt es auch. Und was für ein superheißes Spiel ist ihm da eingefallen. Zudem diese Mega-Spannung dadurch, dass ich wenn ich richtig liege, meine Aufgabe mir erleichtere. Liege ich jedoch daneben, wird mir die Aufgabe doch ziemlich erschwert. Ob mit oder ohne Fesselung, ob mit oder ohne "Heiß-Kalt!"-Hinweisung, durch diese Wett-Situation, diese superspannende Identifizierungs-Aufgabe MIT VERBUNDENEN AUGEN, hat diese Angelegenheit einen mega-aufregenden und super-heißen Touch. Ich bin bereit, sage ich Amauro.

Und der bindet mich jetzt. Und entfleucht in den Flur.
Ich erwarte ihn, stehe in diesem kleinen Wohnzimmer, und explodiere dabei innerlich vor Aufregung, ich bin zu Zerreißen gespannt auf die nächsten Momente.
Nach einer ganzen Weile kehrt Amauro in dieses kleine Wohnzimmer, zu mir zurück. Mein Herz rast, es wummert bis ins Gehirn.

---

Hallo Amauro,

meine Zeit wird bis und vor allem während der Feiertage -leider- immer begrenzter. Es kann sein, dass ich nicht zeitnah postingtechnisch auf Deine Einträge reagieren kann. Habe bitte Verständnis.
Wir sind wohl im letzten Drittel angelangt, unser Spiel und unser KK sind superheiß, bereits jetzt unvergesslich für mich. Mit uns haben sich 2 gefunden, klarer Fall.

Dir ein schönes Weihnachten, angenehme Feiertage, lass es Dir gut gehen.

Liebe Grüße,
Esther
0 User im Forum. Kostenloses Forumhosting von plaudern.de. Dieses Forum im eigenen Design entführen. Impressum
Papier sparen durch druckoptimierte Webseiten. Wie es geht erfahren Sie unter www.baummord.de.