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(03.12.2017, 13:32 Uhr)

 
 
 Spass an Spielen mit verbundenen Augen
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 Esther&AmauroBlindekuh3 06.12.2017 (13:42 Uhr) amauro
Ich möchte noch ein wenig mit ihr spielen, Ich beginne auf ihrem Rücken Figuren zu zeichnen. Ihr scheint das Spiel Spaß zu machen, begeisterte errät sie, was ich jeweils auf ihrem Rücken zeichne. Es ist erstaunlich wie sensibel sie auf dem Rücken ist und jeweils errät, was ich zeichne.

Ich bin noch lange nicht fertig mit ihren Waden. Ich habe so lange darauf gewartet, diese Waden durch die Feinstrümpfe zu streicheln. Wieder höre ich, wie ihr Atem unruhig und schwer wird. Ich führe meine tastenden Erkundungen fort. Noch immer genieße ich es, absolut nichts zu sehen und sie nur zu spüren. Aber dann bemerke ich, dass sie ein wenig die Lust daran verliert. Das ist nachvollziehbar. Für sie ist es ja immer das gleiche, was sie spürt. Nur für mich sind es immer neue Welten und ein irre schöner Traum, der sich verwirklicht. Also mache ich noch eine letzte Runde über ihre Beine und genieße dieses Gefühl an meinen Fingerkuppen. Noch einmal spüre ich die Wärme ihrer Haut unter dem dünnen Stoff. Noch einmal fahre ich ein wenig ihre Schenkel entlang unter den Rock, aber nicht so weit, dass es völlig unanständig würde. Dann taste ich mich zurück zu ihren Knöcheln und versuche den Knoten zu lösen. Mit verbundenen Augen ist das alles andere als einfach, aber schließlich schaffe ich es. Als ihre Beine befreit sind sucht sie sofort einen etwas breiteren Stand. Das gibt mir die Gelegenheit noch einmal an der Innenseite ihrer Beine entlang zu fahren. Ich spüre wie sie zu zittern beginnt. Die Empfindungen an den Schenkelinnenseiten scheinen nochmals intensiver zu sein, als außen.

Dann frage ich sie, ob sie noch ein bisschen spielen will und ob das darauf, dass sie zu mir kommt - heute oder morgen - je nachdem wie spät es mittlerweile ist, keinen Einfluss hat. Sie bejaht begeistert und meint, unter keinen Umständen würde sie darauf verzichten, das Spiel als Blinde Kuh bei mir fortzusetzen. Sie sagt, dass sie ein Megaspiel als Blinde Kuh will, 20 Stunden lang. Ich weiß nicht, ob wir das konditionell aushalten. Aber gut ist in jedem Fall, dass wir beide nach diesem Sonntag nicht zur Arbeit müssen, wir könnten also tatsächlich die ganze Nacht hindurch spielen. Begeistert lässt sie es auch zu, dass wir das Schuhspiel modifizieren und ich aus ihrem Schuhschrank so viele Schuhe mitnehmen darf, wie ich will, um sie ihr erst dann anzuziehen, nachdem ich ihr die Augen verbunden habe. Das ist schön, sie macht die Tür weit, weit auf, für ein weiteres Spiel mit vertauschten Rollen. Wie schön wird das, wenn ich diese attraktive Frau sehen kann, wärend sie die Augen verbunden hat.

Plötzlich spüre ich das Verlangen in mir, die Augenbinde nach den vielen Stunden abzunehmen und sie anzuschauen. Endlich zu erfahren, wie ihre Schuhe aussehen, die ich bisher nur ertastet habe, endlich zu wissen, wie ihre Beine in diesen Absätzen wirken. Ich taste nach ihr, gehe um sie herum und mache mir an dem feinen Seidenschal zu schaffen, mit dem ich ihr die Hände gefesselt habe. Denn so sehr ich jetzt auch die Augenbinde los haben möchte. Dass ich sie mir selbst abnehme kommt nicht infrage, das wäre ein klarer Regelverstoß. Sie hat es in der Hand, ob ich nach all der Zeit sie anschauen darf oder ob das Spiel für mich mit verbundenen Augen weitergeht. Auch das würde ich akzeptieren. Es hätte sogar einen seltsamen Reiz, dem Verlangen, wieder etwas zu sehen, während sie mit mir weiterspielen will, nicht nachgeben zu können.

Ich merke wie sie ungeduldig wird, während ich immer noch versuche, den Doppelknoten zu lösen. Aber dann gelingt es mir plötzlich doch. Erstaunlich was man mit verbundenen Augen alles ertasten kann und was man zustande bringt, wenn man sich nur ernstlich bemüht.

Jetzt stehen wir also einander gegenüber. Jeder trägt eine Augenbinde, jeder könnte sie sich selbst abnehmen, jeder könnte dem anderen die Augenbinde abnehmen. Ich warte ab und dann spüre ich ihre Hände, die nach mir tasten, an meinem Oberkörper entlang fahren, bis zum Kopf. Sie hat mich nie so berührt, nur gefühlt. Mir wird heiß und kalt. Und dann zieht sie mir das schwarze Tuch von den Augen. Geblendet schließlich sofort die Augen. Obwohl es draußen stockdunkel ist und auch die Beleuchtung im Haus nicht sonderlich hell ist, bin ich total geblendet. Ich tue zunächst einmal gar nichts. Ich spüre, dass sie das irritiert. Ich entschuldige mich bei ihr, dass ich noch ein Moment brauche, bis ich mich wieder an das Licht gewöhnt habe. Sie meint, ich solle mir Zeit lassen, schließlich sei sie ja dafür verantwortlich, dass ich jetzt so geblendet bin.

Langsam kann ich wieder sehen. Ich muss mich fast daran gewöhnen, wieder alle fünf Sinne benutzen zu können. Und dann kann ich endlich sie sehen, diese wunderschönen Beine. Die Pumps, die ich bisher nur erfüllt habe, bestehen aus schwarzem Glattleder. Sie passen wunderbar zu ihrer dünnen, grauen Strumpfhose. Ich schaue ihr ins Gesicht. Der schmale schwarze Streifen des Tuches verbindet perfekt ihre Augen, ohne zu viel ihrer attraktiven Gesichtszüge zu verbergen. Ich liebe den Anblick schöner Frauen mit Augenbinde, stelle ich fest. Ich kann mich an ihr nicht satt sehen. Wie oft war ich schon enttäuscht, wenn ich mir etwas vor meinem geistigen Auge vorgestellt habe, dass ich dann in der Realität gesehen habe, wie wenig die Realität mit dem Idealbild zu tun hatte, dass ich mir vorgestellt hatte. Bei ihr ist es völlig anders. Ich hatte mir vorgestellt, dass sie wunderschön aussieht und ich die Augenbinde um ihren Kopf aufregend finden würde. Aber mein Herz beginnt bei diesem Anblick fast zu rasen. Ich hatte vergessen wie attraktiv diese Frau ist.

Ich schaue erstmals auf die Uhr. Es ist kurz nach Mitternacht. Ich hatte also 12 Stunden lang die Augen verbunden, was nur zwei Drittel der Zeit war, die sie als maximale Spielzeit einseitig festgelegt hatte. Sie sprach davon, dass sie die Fortsetzung des Spieles auf 20 Stunden ausdehnen möchte. Also fast noch einmal so lang wie wir bisher gespielt haben. Ich habe nichts dagegen. Ich könnte ewig mit ihr spielen und alles andere ausblenden. Und ich genieße es so sehr, sie unbeobachtet bewundern zu können. Sie steht noch immer abwartend da. Bisher kenne ich sie in diesen hohen Schuhen nur stehend, ich weiß nicht, wie sie sich anstellt, wie es aussieht, wenn sie sich mit verbundenen Augen in diesen Schuhen bewegt. Ich bin mir sicher, dass sie das Gehen in hohen Schuhen gewöhnt ist. Sie hat mehr allein vier Paar zur Verfügung gestellt, die ich vorher erfühlt habe, die nach meinem Eindruck hohe Absätze hatten. Ich schaue mich suchend um, ob ich die anderen drei Paar finde. Und tatsächlich in einer Ecke des Wohnzimmers liegen die drei Paar. Die Absätze sind zwar unterschiedlich schmal, aber ähnlich hoch. Allerdings habe ich den Eindruck, dass sie nicht die höchsten Absätze trägt.

Ich gehe jetzt auf sie zu, nehme sie an die Hand und ziehe sie langsam in die Mitte des Wohnzimmers.
"Hast du jetzt Lust blinde Kuh zu spielen?" frage ich. Ich sehe wie diese Frage ein Lächeln auf ihr Gesicht provoziert.

"Ja, Spiel mit mir. Gibt mir Gelegenheit, dieses Spiel zu genießen, es zu genießen, dass wir beide hier allein spielen, dass du es bist, der mir die Augen verbunden hat und mit mir spielt. Aber lass nicht gleich alle Ideen aus dem Sack. Wir brauchen für das Spiel bei dir auch noch neue Ideen. Und ich hoffe, du hast viele Ideen dazu, was ich mit verbundenen Augen anstellen kann und erleben kann. Ich freue mich jetzt schon darauf."

Ich gehe wieder auf sie zu, fasse sie an den Schultern und übe sanften Druck aus, damit sie beginnt, sich zu drehen und die Orientierung verliert. Ich sehe jedes Mal, wenn sie mir wieder das Gesicht zuwendet, dass sie glücklich lächelt. Sie muss mindestens genauso viel Spaß daran haben, mit verbundenen Augen zu spielen, wie ich es die letzten Stunden hatte. Um sie vollends zu verwirren, drehe ich mich die letzten drei Mal mit ihr. Dann lasse ich sie los und warte, ob sie mit dem Spiel beginnt oder noch Wünsche für bestimmte Spielvariationen hat.

 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 06.12.2017 (16:22 Uhr) EstherJab
Das Berührungsspiel geht weiter, Amauro betastet sensibel meine Waden, die es ihm angetan haben. Sein Spiel mit den Fingern ist so intensiv wie feinfühlig, ich lege einmal mehr den Kopf in den Nacken, meine Atmung forciert sich mal wieder dabei, eine reine Mundatmung bei ständig offen stehendem Mund. Dabei bin ich wie in einem Korsett gefangen, was das Spiel noch viel aufregender macht und mich richtig heiß.
Dann setzt Amauro sein Spiel mit den Fingern an meinen Beinen fort, scheinbar als Abschluss unseres wunderbaren Spiels, doch spüre ich den Genuss, den mein Verehrer bei diesem Spiel hat, so wie ich seine Berührung genieße, die mit verbundenen Augen sich erst so richtig intensiviert.
Unterhalb meines Rocks, spüre ich seine Hand an meinem inneren Oberschenkel, doch Amauro versteht sein raffiniertes Spiel, geht nicht weiter, stoppt bevor es keine Garantien mehr dafür gibt, etwas ganz anderes noch als Blinde Kuh zu spielen. Und das gefällt mir sogar. Weiteres heben wir uns für ein ganz anderes Mal auf. Gut so.
Amauro´s Hand tastet zum Fußknöchel, findet den Knoten scheinbar, denn die Fessel löst sich, ich suche sofort und fast reflexartig einen breiteren Stand, um wieder fest und sicher zu stehen.
Amauro nutzt diese Gelegenheit sofort, und ich möchte fast sagen, natürlich aus, um noch einmal meine Beine zu berühren, die Innenseiten der Oberschenkel sind bei jeder Frau extrem empfindlich, gerade wenn Männerhände sie berühren. Dass mir die Augen verbunden sind, macht das Gefühl noch extremer, zu wissen, dass auch ihm die Augen verbunden sind, und er ganz auf seine tastenden Finger angewiesen ist, macht alles nur stärker. Wieder erfasst mich ein Beben ausgelöst durch ein Wolllust-Gefühl das meinen gesamten Körper durchströmt.

Amauro hält inne, ich beruhige mich etwas. Und er fragt mich, ob ich noch ein bisschen spielen will und ob das darauf, dass ich zu ihm komme - heute oder morgen - je nachdem wie spät es mittlerweile ist, keinen Einfluss hat.
Ich bejahe natürlich noch in derselben Sekunde. Wie kann er mich das eigentlich fragen, das ist doch wohl bitte absolut selbstverständlich. Und ich sage sogleich, dass ich unter keinen Umständen auf das -vermutlich morgige, tja oder heutige- Blindekuh-Spiel sofort als Blinde Kuh beginnend bei ihm verzichten kann und will! Zudem verlange ich ein absolutes Megaspiel, 20 Stunden lang Blinde Kuh spielen. So wie früher die Boxkämpfe bis zur KO-Entscheidung andauerten, so wird dieses Spiel solange gehen bis ich ihn habe, okay maximal 20 Stunden, wir müssen ja wohl da leider eine zeitliche Grenze ziehen.
Auch der Modifizierung des Schuhspiels dann bei ihm, vor dem eigentlichen Blindekuh-Spiel stimme ich sofort zu. Er darf sich so viele Schuhe aus meinem Schuhschrank mitnehmen, wie er möchte. Ich bin mir sowieso sicher, jeden davon sofort mit verbundenen Augen zu identifizieren und auch in jedem Paar mit verbundenen Augen zu spielen, selbst ein ganztägiges Blindekuh-Spiel.
Ich will Blindekuh-TOTAL, ihn intensiv ja wie eine Furie suchen, dann die Umkehrung, und ihn noch stundenlang suchen lassen, und ich piesacke ihn bis er bettelt dass ich ihn erlöse.

Amauro umgeht mich. Hm, was hat er vor? Ah, ich spüre jetzt, wie er versucht den Knoten des Seidenschals, der doppelt verknotet meine Handgelenke fixiert. Das Tuch ist leicht und fein, so wirkt es, doch reißfest, wenn es straff gewirkt ist, und man es superfest verknotet. Und so ist es nicht ganz einfach, Amauro muss Kraft aufwenden, und erst mal die Finger überhaupt zwischen die Verknotung bekommen, eigentlich aussichtslos, befürchte ich.
Jetzt ruckelt er kräftig, du liebe Güte, hoffentlich gelingt es, sonst bleibe ich so gefesselt. Hm, offenbar will er, dass ich Schuhe und vielleicht dann im Blindekuh-Spiel auch ihn, frei tastend suchen kann.
Na okay.
Und Amauro gelingt es endlich, die Fessel zu lösen. Es kommt wieder mehr Blut in meine Hände, puh.
Ich muss die Hände hinter mir erst mal ein bisschen ausschütteln.
Aber.
Amauro, ich spüre seinen Atem. Er steht direkt vor mir. Wir stehen uns gegenüber, nur ca. 50 Zentimeter trennen uns. Dieser Moment ist unsagbar stark, Sekunden vergehen, wir können nichts sagen. Ich genieße diese Stille, diesen irgendwie magischen Moment, in dem wir uns mit verbundenen Augen gegenüber stehen.
Es ist dann aber soweit, ich ergreife die Initiative. Für wohl fast 12 Stunden wenn nicht mehr, sind Amauro nun die Augen verbunden. Das gleich gleißende künstliche Licht der Deckenbeleuchtung, denn wir müssen im Wohnbereich sein, das Palais besitzt hingegen zahlreiche Spots, muss ihm unsagbar in den Augen brennen, das wird nicht sehr angenehm, fürchte ich.
Ich trete an ihn heran, meine Hände berühren seinen Oberkörper, dies austrainierte Brustmuskulatur, wie bei einem Schwimmer. Wie sich das anfühlt, unglaublich. Mir wird heiß, mir wird kalt, instinktiv bemerke ich, dass es meinem Gegenüber genauso geht, Momente die auch weil uns beiden die Augen verbunden sind, heiß und unvergänglich sind.
Meine Hände vollführen ein Spiel, jetzt habe ich Amauro mal in der Hand, wahrscheinlich bald nicht mehr für lange Zeit? Womöglich, aber ich bin eine geschickte Blinde Kuh, die Dir alles abverlangen wird, ich werde wie eine blinde Katze sein, die raffiniert den richtigen Zeitpunkt zuzuschlagen lauernd ermitteln wird.
Meine Hände erreichen sein Gesicht, mein Gott das glüht ja wie Glühwein. Meine Hand auf dem Tuch, dass seine Augen einen halben Tag abschirmte. Ich ziehe es herunter.
Fast ist es so, als ob mich selbst ein gleißender Lichtstrahl trifft, so spüre ich Amauro´s Augenzucken, oje, ich fühle mit. Amauro wieder unter den Sehenden, nach so vielen Stunden.
Auch wenn es hier in diesem Bereich nicht so hell ist, wie unter der Glaskuppel des Palais, es muss nach so vielen Stunden der Dunkelheit, wie Feuer in den Augen brennen.
Amauro hält inne. Ich bin jetzt doch irritiert, was hat er vor? Nun ist die Situation da, er sieht, mir sind die Augen verbunden, das verschiebt nun die Verhältnisse, und während unseres gleich startenden Such- und Blindekuh-Spiels auch die "Macht"-Verhältnisse zwischen uns um Lichtjahre.
Das wird mir schlagartig klar, doch ist es direkt ein wohliges Gefühl, das ist ganz merkwürdig.

Amauro entschuldigt sich gar, dafür dass er länger brauchte, sich an das Licht zu gewöhnen, das braucht er nicht, entgegne ich, ist ja meine "Schuld" ihn während des von mir so gewollten Blindekuh-Spiels stundenlang in der Finsternis gehalten zu haben.
Er sieht mich an, das erfühle ich. Er betrachtet mich genau. Ich weiß, dass ich ihm gefalle, ich weiß er begehrt mich, das weiß ich erst Recht nach diesem Blindekuh-Spiel.
Ich genieße es, wie er mich jetzt anscheinend betrachtet. Ich hörte schon davon, dass es Männer gibt, die eine Frau wenn ihr die Augen verbunden sind, noch attraktiver finden, als ohne Augenbinde. Warum auch nicht? Anscheinend macht mich diese schwarze, glänzende Satin-Augenbinde noch attraktiver, zuzüglich des Unwissens, das ich nun "habe", was mich verletzlicher erscheinen lässt. Ich stemme sogar aber eine Hand in die Hüften, winkele ein Knie an das andere, "wackel" leicht mit dem Po, ich genieße es, von Amauro in diesen Momenten gar voyeuristische betrachtet zu werden. Geil, denn nichts ist pervers, was beiden gefällt, so ´seh´ ich das.
Mehr kann mehr sein, was ein Band glänzenden Stoffes doch bewirken kann, was ja einen wichtigen Part meines Gesichts verdeckt. Ich genieße seine Blicke, die mich nicht "ausziehen", eher meine Anziehungskraft wiederspiegeln. Wow, das gefällt mir total und lässt mein Herz schneller schlagen.

Hat er die anderen Schuhe entdeckt? Eigentlich müsste er sie entdeckt haben, welches muss ich jetzt suchen?, frage ich mich, das wird er mir aber nicht verraten.
Muss ich ein Schuhpaar suchen, dabei nicht wissend welches eigentlich? Was ich erst am Tragen während eines Blindekuh-Spiels vielleicht erkenne?
Aber Amauro zieht mich an den Schultern weiter in den zentralen -ich kann es nur erahnen- Bereich dieses Wohn-Sektors.

-""Hast du jetzt Lust blinde Kuh zu spielen?" fragt er mich. Sieht er, wie diese Frage ein Lächeln auf mein Gesicht zaubert?

Auch wenn ich das Schuhsuchspiel jetzt erwartete. Okay, vielleicht findet er die Schuhe die ich jetzt trage ja für das Blindekuh-Spiel ideal. Gut so, ich habe mich ja an die Schuhe schon gewöhnt. Hebt er sich das Schuhspiel vielleicht für später auf? Als "Zwischenspiel"?
Okay, erst mal entgegne ich:

-"Ja, Spiel mit mir. Gibt mir Gelegenheit, dieses Spiel zu genießen, es zu genießen, dass wir beide hier allein spielen, dass du es bist, der mir die Augen verbunden hat und mit mir spielt. Aber lass nicht gleich alle Ideen aus dem Sack. Wir brauchen für das Spiel bei dir auch noch neue Ideen. Und ich hoffe, du hast viele Ideen dazu, was ich mit verbundenen Augen anstellen kann und erleben kann. Ich freue mich jetzt schon darauf."

Ich meine es so, wie ich es sage. Ich freue mich total darauf jetzt die Blinde Kuh zu sein, mit ihm dieses wunderbare Spiel zu spielen, ein Spiel für Verliebte, die sich necken, die Suchende den Begehrten unbedingt für sich einfangen will. Denn das Gleichnis gilt genauso umgekehrt. Und ich begehre ihn, diesen starken Typen.
Amauro umfässt meine Schultern, ich soll mich um die eigene Achse drehen, dass soll der sanfte Druck seiner Hände aussagen.
Oh Gott bin ich jetzt aufgeregt, mir steht ein langes, sicher hoch intensives Blindekuh-Spiel mit dem Mann meiner Träume bevor, hier und jetzt.
Früher, was dauerte es, bis wir als Kinder eine Blinde Kuh ermittelt hatten. Jetzt bin ich sogar heiß drauf.
Ich werde duselig gedreht. Und immer duseliger, hm Amauro bleibt aber an seinem Standort. Das könnte mir einen wichtigen Hinweis geben. Doch nicht so der Perfektionist, mein Amauro?

Zu früh gefreut, wenn ich mich denn wirklich drüber gefreut hätte. Denn wenn, dann will ich richtig spielen und völlig orientierungslos gemacht werden.
Die weiteren Drehungen steppt Amauro mit, sodass mir nun wirklich die Orientierung genommen wird, ich weiß nun wirklich nicht mehr, wo ich mich im Raum befinde.

Amauro lässt los, wartet, worauf? Und huscht sogleich weg, als ich mich drehe, unser Spiel beginnt. Ich will sofort forsch suchen, will die Unsicherheit sofort überwinden, die einen als Blinde Kuh erfahrungsgemäß sofort eher langsam schreitend das Spiel beginnen lässt. Ich will eine intensive Vorstellung abliefern, will furios meinen Verehrer überraschen und in Verlegenheit bringen.
Den höre ich aber gar nicht mehr, und muss so auf gut Glück forsch voran gehen, ohne zu wissen auf was ich zusteuere. Ein unglaubliches Gefühl, so blind zu gehen, durch das eigene Haus, dabei mit dem Wissen, genau beobachtet zu werden. Dass mein Verehrer jede meiner Bewegungen genau studiert, macht es noch prickelnder. Ich will ihn überraschen, tappe mutig vor. Und stoße mit einem der Sessel zusammen.
Oje.
Immerhin weiß ich so ungefähr wo ich bin, und wo ER ist, denn er kann sich ein Lachen nicht verkneifen. Na warte.
Da auch schon der erste Zuruf: -"Wo bin ich, meine Liebe?", das soll mich provozieren, ich haste sogleich in die Richtung des Zurufs. Doch die Absätze erschweren mir jetzt ein zügiges Gehen, zudem bin ich noch von den Drehungen duselig, in den ersten Momenten des Spiels war mir das durch mein forsches Auftreten und meine Gedanken noch nicht so bewusst.
Aber ich muss meinem intensiven ersten Auftreten Tribut zollen, ich taumele jetzt eher in ein tiefes Schwarz hinein. Und die Orientierung habe ich wieder verloren, wo bin ich?
Da berührt mich etwas an der Schulter, Amauro!
Ich drehe mich, das geht mit den Absätzen nicht so schnell. Zum Glück sind es ja nicht die Mega-Absätze der schwarzen High Heel-Stiefel.
Hat Amauro das Schuh-Suchspiel vergessen?

Es sind vielleicht 5 Minuten rum, ich verliere etwas an Fahrt. Amauro scheint bislang absolut konsequent ausgewichen zu sein. Ist es seine Taktik, dass ich mich erstmal auspowern soll?
Na warte, ich intensiviere mein Spiel, taste hin und her, suche kreuz und quer, will dynamisch ein hohes Tempo gehen, und meinen Mitspieler zu Fehlern zwingen. Tja, leichter gesagt.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 07.12.2017 (14:07 Uhr) Amauro
Sie beginnt sofort mit dem Spiel und damit, mich zu suchen, kaum dass ich aufgeführt habe, sie im Kreis zu drehen. Es nötigt einem wirklich Respekt ab, wie sie in diesen schmalen Absätzen Drehungen vollführen kann, ohne dass ihr eine Unsicherheit anzumerken ist. Ich gehe einige Schritte zurück, versuche das möglichst leise zu tun. Jetzt zu Beginn unseres Spiels sind ihre verbleibenden Sinne sicherlich noch nicht so sensibilisiert, dass sie alles hört, jeden kleinsten Schritt von mir. Mir jedenfalls ging es so, kurz nachdem sie mir die Augen verbunden hatte.

Erst jetzt wird mir langsam bewusst, dass sich die Machtrollen vertauscht haben. Jetzt bin ich derjenige, der bestimmt. Sie ist diejenige mit dem Handikap, das mir Macht über sie gibt. Im Privatleben bin ich kein Machtmensch, im Beruf muss ich das oft genug sein. Eigentlich liegt gar nicht daran, meine Dominanz auszuspielen. Andererseits habe ich erfahren, welchen Reiz das macht, wie sehr durch die Dominanz des sehenden über denjenigen mit den verbundenen Augen zum Spiel geführt.

Ich rufe ihr zu, sie soll mich doch fangen. Sie sollen erfahren, wie es ist, wenn man den anderen so gern berühren würde, der einem aber immer wieder und wieder entwischt. Bevor ich sie warnen kann, rennt sie gegen einen Sessel. Aber zum Glück sind die Sessel weich. Ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn sie einen bläulichen Bluterguss auf ihren perfekten Beinen hätte, weil ich sie nicht gewarnt habe. Aber es ist vielleicht gar nicht schlecht, dass sie diese Erfahrung jetzt schon macht, das lässt einen vorsichtiger werden, weiß ich aus eigener Erfahrung. Und wer vorsichtig ist, ist nicht so schnell in seinen Bewegungen. Sie hatte das Spiel ziemlich forsch begonnen, ein kleiner Dämpfer ist da gar nicht schlecht und es erleichtert mir das ausweichen, wenn sie sich vorsichtiger bewegt.

Ob sie etwas gehört oder gespürt hat oder ob es nur Zufall ist, jedenfalls läuft in meine Richtung. Ich bleibe regungslos stehen, halte die Luft an und warte, bis sie ca. einen knappen Meter an mir vorbei geht. Also war es doch nur Zufall. Als sie fast an mir vorbei ist, berühre ich sie an der Schulter. Ruckartig dreht sie sich um. Ich sehe, wie sie ein klein wenig mit ihren Schuhen zu kämpfen hat. Aber bei weitem nicht so stark, wie ich es vermutet hätte. Sie ist eben eine perfekte Frau, die es versteht, in attraktiven hohen Schuhen, sogar mit verbundenen Augen, absolut ladylike, ein gutes Bild abzugeben.

Ich gehe leicht zur Seite und lasse sie wieder ins Leere laufen. Natürlich merkt sie das nach zwei Schritten und versucht mit ausgestreckten Händen nach mir zu tasten. Ich gehe jetzt weg von ihr, gebe mir aber keine Mühe, leise dabei zu sein. Augenblicklich drehte sich um und folgt mir. Ich gehe rückwärts in Richtung Wintergarten, um sie beobachten zu können, wie perfekt sie sich bewegt. Es ist, wie ich vermutet hatte, die höheren Absätze machen ihre Beine wahnsinnig lang. Das ist unglaublich attraktiv. Als ich in etwa der Mitte des Wintergartens bin, bemühe ich mich um leise Schritte und bewege mich seitlich weg. Sie hat mich tatsächlich nicht gehört und läuft mit ausgestreckten, tastenden Armen weiter in die gleiche Richtung. Das gibt mir Gelegenheit, sie auch von der Seite und von hinten zu sehen. Sie lächelt dabei. Das Spiel scheint mir wirklich Spaß zu machen. Wunderschön, wie ihre kleine Stucknase unter der Augenbinde hervorschaut, wie die Wangen vom Spiel eine leicht rötliche Farbe bekommen und wie ihr roter Mund aufregend zu der schwarzen Augenbinde kontrastiert. Sie ist mit dieser schwarzen Augenbinde noch schöner als ohnehin schon. Es ist wirklich ungerecht, wie sehr die Natur manche Menschen bevorzugt. Ich glaube ich habe in den letzten Jahren keine Frau gesehen, die ich so schön fand. Und mit verbundenen Augen finde ich sie noch viel schöner. Ich muss sie lange in dieser Situation halten, damit sich mir dieser Anblick für immer ins Hirn brennt.

Ich lasse sie weitergehen, bis sie mit ihren ausgestreckten Händen das kalte Glas der Wintergartenaußenwand berührt. Sie scheint jetzt etwas ratlos zu sein, sie dreht sich um und bleibt einfach stehen.

Jetzt mache ich es wie sie, tippe ein wenig mit den Ledersohlen der schwarzen Budapester, die ich trage, auf den Fliesenboden. Sie ist voll motiviert und geht mit schnellen Schritten in die Richtung, aus der ich sie gelockt habe. Es ist frustrierend, sie ist erst wenige Minuten die blinde Kuh und bewegt sich in diesen unglaublich tollen Schuhen mit den schmalen Absätzen viel sicherer, als ich es nach Stunden mit flachen Schuhen tun konnte. Ich darf mich nicht ihren Anblick verlieren, ich muss immer auf der Hut sein, damit sie mich nicht fängt. Ihr ist nach dem Schuhspiel, das hat sie vorhergesagt, also werden wir es ihr jetzt mal ein bisschen schwieriger machen.

"Lass uns das Schuhspiel spielen, aber nicht mit den Schuhen, die du ausgesucht hast, die könntest du ja auch blind erraten, das ist langweilig. Ich nehme mal an, du hast noch andere aufregende Schuhe in deinem Schrank. Zeigst du mir wo dein Schrank ist, dann kann ich ein Paar für dich aussuchen und sie dir anziehen."

Ich sehe ihr Grinsen auf dem Gesicht. Das scheint ihr Spaß zu machen. Ich weiß tatsächlich nicht, wo sie ihren Schuhschrank oder auch nur ihre Garderobe hat, sie ist ja vorhin immer nur verschwunden, während ich die Augen verbunden hatte und ich weiß nicht durch welche Tür im Wohnzimmer sie gegangen ist. Viel zu orientierungslos war ich bei diesem Spiel. Ich beschließe, es ihr mindestens genauso schwer zu machen, wenn sie heute nachmittag zu mir kommt. Sie kennt meine Adresse, war aber noch nie bei mir im Haus. Also wird sie direkt am Eingang von mir die Augen verbunden bekommen, damit sie in einer ihr völlig unbekannten Umgebung spielen muss. Das ist auch notwendig, denn mein Haus hat keine so hallenartigen Räume wie ihres. Je weniger sie davon weiß, umso eher habe ich eine Chance, sie lange im Spiel zu halten.

Ich beschließe, sie meine Dominanz etwas spüren zu lassen. Sie geht auf mich zu. Ich gehe um sie herum und fasse sie von hinten an den Schultern und beginne einen leichten Druck auf ihre Schultern auszuüben, damit sie sich wieder zu drehen beginnt. Sie hat noch viel zu viel Orientierung für dieses Spiel, sie verliert sich noch nicht in dieser neuen Welt ohne visuelle Dimensionen. Ich drehe sie einmal im Uhrzeigersinn und einmal gegen den Uhrzeigersinn. Manchmal bewege ich mich mit ihr, manchmal bleibe ich stehen. Dann lasse ich sie los. Während der ganzen Zeit lächelt sie.

"Jetzt kannst du mich zu deinem Schuhschrank führen" fordere ich Sie auf. Ich bin mir sicher, dass sie mittlerweile jegliche Orientierung verloren hat. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Das schwarze Tuch, mit dem ich ihr die Augen verbunden habe ist identisch mit dem, dass ich als Augenbinde getragen habe. Und unter diesem Tuch sieht man nicht nur nichts, es gibt nicht den kleinsten Lichtschimmer, der einem Orientierung geben könnte. Es ist einfach so als ob ein Sinn komplett ausgeknipst ist, Sehen existiert unter diesem Tuch einfach nicht mehr. Also muss sie sich jetzt zunächst einmal orientieren, wo sie ist, um sich dann langsam wieder zurück ins Wohnzimmer zu tasten und dann durch eine der Türen zu ihrem Schuhschrank hin. Ich nehme an, dass der nicht ganz klein ist. Vielleicht hat sie sogar mehrere Schränke. Mit einem Lächeln beschwert sich bei mir, dass ich sie völlig verwirrt habe. Aber ich glaube, sie hat ihren Spaß daran, von mir so völlig orientierungslos gemacht zu werden. Am liebsten würde ich jetzt wieder beginnen, ihre Beine zu streicheln. Diese wunderbaren straffen Waden in den dünnen hellgrauen Strümpfen. Die Strümpfe werden die Schuhauswahl etwas einengen. Sie soll ja gut aussehen, und zu grau passen nun mal nicht alle anderen Farben. Braune Schuhe wären dazu zum Beispiel völlig ausgeschlossen. Ich frage sie, wie sie es sich vorstellt, wenn sie zu mir kommt und sie nicht weiß, welche Farbe die Schuhe haben, die ich hier anziehe. Ob es aus ihrer Sicht eine neutrale Farbe gibt, die zu allen Schuhen passt und ich vergewissere mich, ob sie auch bestimmt Kleidung trägt die ihre Beine zeigt und sie diese nicht etwa unter irgend einem Hosenbein versteckt. Das wäre wirklich enttäuschend.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 07.12.2017 (17:20 Uhr) EstherJab
Er flieht, flieht vor mir, versucht mir hinterrücks zu entfleuchen, nicht allzu leise, und ich drehe mich sofort um, um ihm hinterher zu sein. Ich merke, wie meine Absätze das Tempo automatisch drosseln, Herrgott.
Will er mich locken? Mir bleibt keine andere Wahl, ich versuche umher tastend, ihm irgendwie zu folgen, ich höre Schritte? Oder sind das meine eigenen? Ich bin verwirrt. Wenn es die schwarzen Mega-Stiefel wären, würden meine eigenen Schrittgeräusche seine noch mehr -und das durch mich selbst- überlagern. Ob ihm das bewusst ist? Meine Beine verlängern sich durch diese hochhackigen Pumps, das mag für das männliche Auge stark aussehen, erschwert mir aber die Aufgabe der blinden Kuh.
Ich will diesen attraktiven Mann so schnell es geht ergreifen, mir wird immer deutlicher, dass er der Mann meines Begehrens ist, und ich ihn berühren, umarmen und küssen will. Jetzt dreht sich dieses Gleichnis, jetzt weiß ich wie es der männlichen Blinde Kuh geht, wenn er die Angebetete zu ergreifen gedenkt.

Amauro muss irgendwie vor mir sein, ich taste und greife nach vorne. Und weiter. Der Boden hat sich verändert oder? Wo ist er? Ich taste weiter nach vorne, und weiter. Treibe ich den begehrten, sehenden Mann vor mir her? Ich bin mir nicht sicher, und das macht mich mal wieder irre.
Doch lächle ich, weil es eben sogar Spaß macht, so blind umher zu tasten, blind nach vorne zu gehen, ihn zu suchen, eine witzige wie erregend-aufregende Suche, und das Wissen darüber, dass zu jeder Zeit, auch die kleinste Facette meines Tuns und ich ALS FRAU von IHM hochkonzentriert angeschaut, beobachtet werde. Das macht mich an, das macht Laune, und so lächle ich, vielleicht verunsichert das auch Amauro, aber ich glaube, er genießt es eher, dass auch ich in dieser gehandicapten Rolle mein Lächeln nicht verliere. Blinde Kuh ist ein Spiel, dass allen Spaß machen soll, auch der Blinde Kuh selbst, die halt auch geneckt wird, das gehört dazu. Doch dies hier ist mehr als ein Spiel, der Ehrgeiz, den Begehrten zu greifen, macht es neben dem Spaß auch zum feurigen "Ernst", ich will ihn haben diesen Traummann.
Wenn Erwachsene Blinde Kuh spielen, muss alles perfekt sein. Alle müssen versuchen ihre jeweilige Rolle so perfekt wie möglich zu spielen, vor allem die Blinde Kuh, aber auch der oder die sehenden Mitspieler, die es der Blinden Kuh schwer machen sollen. Und die Blinde Kuh muss völlig orientierungslos sein, und darf absolut nichts mehr sehen. Und Amauro hat mir die Augen perfekt verbunden. Meine Stupsnase lässt eine relativ schmale Augenbinde zu, ich sehe nichts, und mein Verehrer kann zudem jede Mimik-Nuance bei mir verfolgen, und dies wahrscheinlich äußerst genussvoll.
Auch das finde ich aufregend.

Huch, da fasse ich etwas. Amauro ist es -leider- nicht. Kalt. Glas? Ja. Es muss die Außenwand des Winterpalais sein. Ich drehe mich um 180 Grad. Jetzt bin ich etwas ratlos, bleibe stehen, versuche zu lauschen, nichts. Ich habe keinen Schimmer, wo Amauro ist, oder sein könnte.
Da. Ein Klackern. Seine Schuhe. Wie bitte? Will der Herr mich mit meinen eigenen Waffen schlagen, bzw. foppen? Na warte. Mein Ehrgeiz ist jetzt auf das Äußerste entbrannt, und ich versuche so schnell es geht, dieser Spur zu folgen. Ich taste mutig voran, versuche etwas schneller gehend, den Ort dieses Klackerns zu erreichen. Vielleicht kann ich auch vernehmen oder zumindest erahnen, ob und in welche Richtung der Herr diesen "Klacker"-Ort verlässt, denn er wird ziemlich mobil spielen. Ich muss versuchen quer und umzudenken, wenn ich eine Chance haben will.

Ich taste offenbar ins Leere, in den leeren Raum hinein. Ich bin irgendwo. Und doch nirgends. Ich habe mal wieder die Orientierung komplett verloren, taste auf gut Glück einfach umher.
Da meldet sich Amauro aus einer Richtung in der ich ihn niemals jetzt auch nur vermutet hätte:

-"Lass uns das Schuhspiel spielen, aber nicht mit den Schuhen, die du ausgesucht hast, die könntest du ja auch blind erraten, das ist langweilig. Ich nehme mal an, du hast noch andere aufregende Schuhe in deinem Schrank. Zeigst du mir wo dein Schrank ist, dann kann ich ein Paar für dich aussuchen und sie dir anziehen."

Dieser Mann ist gnadenlos. Und voller Energie und noch mehr voller heißer und innovativer Ideen. Klar, sind noch ein paar Paar Schuhe im Schrank. Jetzt überrumpelt er mich aber trotzdem, au Backe.
Na klar, ich weiß ja welche Schuhe im Wohnbereich bereits abgelegt sind, wenn er jetzt Schuhe von sich aus, ohne mein Wissen aussucht, weiß ich natürlich überhaupt nicht welche das sind, und muss und kann sie erst beim Tragen während des Blindekuh-Spiels versuchen zu identifizieren.
Mir gefällt der Gedanke doch jetzt ziemlich schnell. Das ist eine Herausforderung, dazu noch eine schöne, vor allem schön erregende, richtig aufregende.
Okay, denke ich mir.

Oh, er berührt mich, ah ja, ich soll mich drehen. Dabei bin ich doch schon völlig orientierungslos. Mal drehe ich mich links, mal rechts rum, Amauro´s leichtes Fingertippen auf der Schulter gibt mir das jeweilige Signal. Mir gefällt es auf einmal total, so orientierungslos gemacht zu werden. Ich drehe mich und drehe mich. Mal umgeht mich Amauro, mal bleibt er offenbar stehen, damit ich auch wirklich keinerlei Anhaltspunkt habe.
Ich bin jetzt wirklich total orientierungslos, ich weiß wirklich nicht mehr wo was ist, wo ich überhaupt bin. Perfekt, und so herrlich aufregend, daher lächle ich die ganze Zeit während ich mich endlos drehe.
Oje, wie soll ich da den Schuhschrank finden? Ist wie Blinde Kuh, außer dass der Schrank starr an einer Stelle steht. Wie ich den jetzt aber finden soll, ist mir schleierhaft. Ich muss mich erst wieder hier zurecht finden. Na warte, morgen gibt es Blinde Kuh total, ich suche Dich, bis ich Dich gefunden habe, in Deiner mir bislang unbekannten neuen Wohnung, muss ich in einer mir unbekannten Umgebung Blinde Kuh spielen, aber dann bist Du dran, ich finde Dich nach 10 Minuten, Du suchst nach mir 19 Stunden und 50 Minuten, nehme ich mir vor.
Die endlosen Drehungen enden.
-" Jetzt kannst du mich zu deinem Schuhschrank führen" fordert mich mein Verehrer auf.
Lächelnd und eher etwas salopp-schnippisch gemeint, "beschwere" ich mich erstmal bei Amauro, dass er mich dermaßen orientierungslos gemacht hat, dass ich erstmal Zeit und Power aufwenden muss, erstmal zu sondieren, wo ich überhaupt jetzt bin, bevor ich mich überhaupt daran machen kann, diesen Schuhschrank zu finden. Ich lächle zwar, mich fuchst aber zugleich der Gedanke, dass ich nur daneben stehen werde, und es nicht sehen werde können, wie Amauro nach Herzenslust im Schrank rumguckt und rumkramt, um ein Paar Schuhe zu finden. Mir sind hingegen die Augen verbunden, und muss ihn da gewähren lassen. Zugleich aber löst alles wieder in mir so ein morbides Behagen aus, es ist unfassbar.
Amauro wird um all dies wissen. Uns eint vieles, uns eint zudem, dass wir diese Spiele und Aktionen mit verbundenen Augen lieben, geradezu vernarrt darin sind.

Okay, es kann los gehen.
Oh, Amauro liegt zunächst was auf dem Herzen:
-"Wenn Du morgen zu mir kommst, und ich ja bereits ein oder auch 2,3 Paar Schuhe von Dir bei mir habe, trägst Du eine Kleidung dazu, die zu den Farben Deiner Schuhe passt?"
Die Frage haut mich erst mal um. Ich hatte mir schon den schwarzen Mini ausgedacht, mit dunklen Strümpfen. Ich sage nur, dass ich sowieso keine so knallbunten Schuhe habe, eher die sehr dunklen und gesetzten Farben, und wenn nicht schwarz oder dunkelblau, dann weiß und an hellen Farben bevorzuge ich ja ein helles grau.
Zum morgigen Outfit passt schwarz auf alle Fälle, oder eine andere dunkle Farbe, vielleicht ein dunkles rot, wenn ich das Oberteil in einem entsprechenden Ton wähle.
Na, ob Amauro somit Bescheid weiß, ich will ihn ja morgen auch überraschen.
Amauro entgegnet nur: "Hmm, okay. Ich werde mal schauen. Nun finde für mich den Schuhschrank.", sagt er in so schnippischem wie damit animierendem Ton.

Okay, dann mal los. Ich taste jetzt ziemlich vorsichtig nach vorne, also nicht mehr so forsch wie zu Beginn des Blindekuh-Spiels. Ich bin vorsichtiger geworden, aber ich suche ja kein mobiles Ziel, sondern einen starr vor sich hinstehenden Schrank.
Ich taste und greife, ich taste hierhin, dorthin, nichts.
Da, oh. Eine Wand. Kein Glas. Also nicht das Palais. Also der Wohnbereich. Damit ist mir nicht viel weiter geholfen. Ich will nicht feige an der Wand lang tasten. Und gehe einmal halb um mich selbst gedreht, wieder in den freien Raum.
Wenn es mir gelingt, in den möblierten Bereich zu gelangen, kann ich mich orientieren, anhand des Standorts des Möbels dem ich "begegne", wenn ich dieses denn identifizieren kann.
Okay, ich taste weiter, wechsele auch die Richtung, ich scheine alle Hindernisse dabei unwissentlich zu umgehen, oder?
Amauro muss schon leicht lachen.
-"Herrlich Dich so zu sehen. Aufregend wie Du Dich bewegst, aufregend zu wissen, dass Du dabei nicht weißt, was ich weiß, nämlich wo Du gerade bist, und wohin Du gehst. Und wie unsagbar attraktiv Du dabei bist, die Augenbinde macht Dich noch schöner."
Ich bedanke mich erst mal für das Kompliment und für die schönen Worte, die mich anstacheln, noch perfekter zu spielen und eine gute Figur dabei zu machen.
Ich suche jetzt hin und her, verzweifle fast.
Da, endlich. Das muss der Eckschrank sein, in der hintersten Ecke des möbliert gelassenen Bereichs des Wohn-Sektors.
Immerhin. Es muss jetzt schräg gegenüber davon halbrechts zur Tür gehen, denn der eine Schuhschrank für die Schuhe für draußen, steht im Flurbereich, zu dem diese Tür führt. Ich taste mal in diese Richtung.
Ich suche, ich taste. Da, eine weitere Wand. Welche? Hm, geht es jetzt rechts oder links zur Tür zum Flur?
Ich muss mich entscheiden, ich gehe rechts lang. Verlasse aber die Wand. Ich taste in den leeren Raum hinein, und kollidiere jetzt mit einem der Sessel. Ich hab mich verfranzt. Herrgott, die andere Richtung muss doch richtig gewesen sein. Amauro hat mich heiß, schwindelig und orientierungslos gedreht, ich war auf meine Schuhe konzentriert um mit den Absätzen die Balance zu halten, und weiß nicht mehr wo links und rechts im eigenen Hause ist.

-" Wenn ich wüsste wo der Schuhschrank ist, würde ich Dir mit ´warm, wärmer´ oder ´kalt, kälter´ ja helfen.", und ich höre sein amüsiertes Schmunzeln da klar heraus. Ha ha ha, denke ich mir in leichter Ironie. Aber ich fühle den Spaß mit.
Also Umkehr.
Ich taste mal den Weg zurück, finde ich die Wand wieder. Da wo sie kommen müsste ist sie nicht. Herrgott, ich tappe hier umher ohne Orientierung, und Amauro lacht sich eins, wahrscheinlich, aber er genießt es auch, wie ich mit verbundenen Augen suche, ich will versuchen, eine grazile Figur zu machen.

Da. So die Wand, ich wende mich mal nach links, und siehe da, die Flurtür ist erreicht. Eher als eben noch gedacht.
So, ah ja der Türrahmen.
Ich gehe hindurch, Amauro´s Atem spüre ich hinter mir. Ich muss mich jetzt links halten.
So, da, nein, doch noch nicht. Ich taste suchend, ins Leere. So, jetzt aber. Na endlich.

Den Schrank haben wir erreicht. Er hat Klapptüren nach unten, die Schuhe sind in einer Vorrichtung in diese Klappe sortiert, oben die Stiefel, weiter unten Pumps, Halbschuhe. Es sind zwei Schränke nebeneinander, der andere funktioniert entsprechend genauso.

Ich trete zurück, und muss nun der Dinge harren. Ich höre, wie Amauro sich zum offenen Schrank begibt.
-"Wow, ist ja ´ne wahre Schatzkammer. Mal sehen, was wir da haben."

Dass er jetzt sieht, und ich im Unklaren darüber bin, was er jetzt tut und ausheckt, ich mit verbundenen Augen nur versuchen kann zu erhören, zu erlauschen, was jetzt vor sich geht, macht mich geradezu wahnsinnig.
Und zugleich genieße ich diese besondere Situation.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 08.12.2017 (13:06 Uhr) Amauro
Es stellt für sie sichtlich eine Herausforderung dar, nun völlig orientierungslos den Weg zu ihrem Schuhschrank zu finden. Sie weiß sichtlich nicht einmal mehr, als sie gegen eine Wand stößt, ob sie sich rechts oder links halten muss, um in die richtige Richtung zu kommen. Das ist Orientierungslosigkeit pur, so wollte ich das erreichen. Fasziniert schaue ich ihr zu, wie sie versucht, sich zu orientieren. Viel zu schnell findet sie dann doch den Weg zu ihrem Schuhschrank. Wir kommen hierzu in einen Bereich ihres Hauses, den ich noch nicht kenne, da er hinter einer bisher geschlossenen Tür liegt.

Sie tastet sich noch bis zu dem Schrank, der aus einzelnen Klappen besteht, die man nach unten aufklappen kann. Sie klappt einige dieser Türen für mich auf. Erstaunlich und schön, was man hinter diesen wenigen geöffneten Türen schon sieht. Sie scheint wirklich einen Schuhspleen zu haben. Ich öffne weitere Klappen. Im unteren Bereich hat sie ihre Sportschuhe und flachen Schuhe einsortiert, die interessieren mich nicht. Je höher ich komme, umso eleganter werden die Schuhe. Ich vergesse fast, dass sie neben mir steht. Ich muss darauf achten, dass sie nicht mitbekommt, welche Schuhe ich für sie aussuche. Ich habe bestimmt 20 dieser Klappen geöffnet. Hinter jeder Klappe befinden sich 3-4 Paar Schuhe. Ich sehe unzählige Stiefel. Das scheint eine besondere Vorliebe von ihr zu sein. Stiefel sind elegant, sie würden auch zum Winter passen, aber man sieht zu wenig von ihren Waden, wenn sie Stiefel trägt.

Ich finde auch eine Vielzahl von offenen Schuhen, sandalenartig. Mir kommt ein fieser Gedanke. Es muss so viel schwieriger in diesen Schuhen zu gehen sein, die den Fuß nicht vollständig umschließen. Der Halt darin muss viel schlechter sein als in geschlossenen Schuhen. Also müsste es ihr doch auch viel schwerer fallen, in diesen Schuhen zu gehen und mich zu jagen. D.h. aber für mich, dass ich mich jetzt auf diese Art Schuhe konzentriere. Ich finde es hässlich, wenn vorne aus offenen Schuhen Zehen in Feinstrümpfen heraus schauen, womöglich auch noch mit Strumpfverstärkungen. Also konzentriere ich meine Suche auf Schuhe, die seitlich zwar offen sind, vorne aber geschlossen. Und es müssen natürlich Schuhe mit hohen Absätzen sein, von denen es unzählige in ihrem Schrank gibt. Sie soll ja nicht allein aus der Art des Schuhs erraten können, was ich ihr anziehe. Ich stelle jedes Paar, das infrage kommt auf den Fußboden. Jedes Mal klackert es, wenn ich ein neues Paar auf den Fußboden stelle. Ihr Gesichtsausdruck zeigt Anspannung und Erwartung. Ich sage ihr, dass es gar nicht so leicht ist, sich für ein Paar zu entscheiden. Sie meint, ich könne mir Zeit lassen. Werde ich mir auch lassen. Es macht riesigen Spaß, zu wissen, dass sie absolut nichts sieht, weil ich ihr die Augen verbunden habe. Diesen Zustand möchte ich momentan lange bei ihr aufrechterhalten.

Als ich den Großteil des Schrankes durch bin, stehen fünf Paar Schuhe auf dem Fußboden. Sie sind alle außergewöhnlich und schön und erfüllen meine Vorgaben, die ich mir ausgedacht habe. Ein Paar ist dunkelblau, eines Schwarz, eines weiß, eines Braun und ein Paar hat mehrere Farben. Die hautfarbenbraunen sind wunderschön, aber sie passen absolut nicht zu ihren grauen Strümpfen. Schade. Ich hätte sie gerne in diesen Schuhen gesehen. Die höchsten Absätze hat das schwarze Paar. Man muss acht geben, sie richtig hin zu stellen, da sie ansonsten sofort umfallen, auch weil die Absätze so schmal sind. Es muss richtig heftig sein, in diesen Schuhen zu gehen. Aber es in Schuhe, die sie sich gekauft hat und nicht welche, die ich für sie aussuche. Die Schuhe bestehen aus glänzendem, schwarzen Leder, sie laufen vorne geschlossen spitz zu. Hinten an der Ferse haben sie nur Fesselriemchen. Die Sohle ist rot.

Die sollen es werden. Ich nehme die anderen Schuhe und räume sie geräuschvoll in den Schrank. Ordnung muss sein. Ich muss später noch mal zu diesem Schrank zurückkommen und noch einige Schuhe aussuchen, die ich nachher mit nach Hause nehmen, um sie ihr später für das nächste Blinde Kuh Spiel anziehen zu können. Ich frage sie, ob wir später noch mal herkommen können, damit ich mir die Schuhe aussuchen kann. Sie lacht und meint, das müssten wir unbedingt und ich solle ja darauf achten, dass sie nicht sieht, welche Schuhe ich mitnehme. Da kann sie sicher sein, es soll eine Überraschung für sie werden, welche Schuhe ich ihr anziehe. Sie darf die Augenbinde erst abnehmen, wenn ich meine Ausbeute für sie unsichtbar in einer Tasche versteckt habe. Ebenso wie jetzt. Neben dem Schrank steht ein Stuhl. Ich fordere Sie auf, sich auf den Stuhl zu setzen. Sie tastet sich den Schrank entlang, dessen Klappen ich längst wieder geschlossen habe, um den Stuhl zu finden. Dann setzt sich hin. Ihren Rock zieht es dadurch noch ein wenig weiter die Schenkel hinauf. Wunderschön, wie sie da sitzt, die Beine über geschlagen, der Großteil der Schenkel in den Strümpfen sichtbar. Es macht mich fast wahnsinnig, wie schenke in diesen Strümpfen gegeneinander drücken. Es bildet sich ein optischer feiner dunkler Streifen zwischen ihren Schenkeln, dort wo die Strümpfe ihrer beiden Beine aneinander reiben. Ich muss mir einen Moment Zeit nehmen, diesen Anblick zu genießen.

Zum wiederholten Mal gehe ich vor ihr in die Knie. Einerseits ist es wirklich Bewunderung über so viel Attraktivität, andererseits die Notwendigkeit, ihr die Schuhe anziehen zu können. Ich ziehe ihr den Schuh an dem übergeschlagenen Bein aus und den anderen an. Es ist nicht ganz leicht, die sehr schmalen Riem sind in der Schnalle ordnungsgemäß zu befestigen. Sie lacht wissend. Ob sie vor dem geistigen Auge schon überlegt, welche Schuhe ich hier anziehe? Aber sie hat so viele Schuhe mit solchen Riemchen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sie wirklich weiß, welche Schuhe ich hier anziehe. Ich fordere Sie auf, das andere Bein über zu schlagen. Lächelnd macht sie es sofort. Dann ziehe ich ihr den anderen Schuhe an. Die schwarzen Pumps stelle ich zur Seite.

Ich fordere Sie auf, aufzustehen, ich bin gespannt, ob diese wirklich heftigen Schuhe das ihre tun, um ihr das Gehen noch schwieriger zu machen und wie es an ihr aussieht. Sie steht auf und ich sehe wie tatsächlich ihre Füße in den Schuhen unsicher wackeln. Das habe ich bei ihr noch nie gesehen, obwohl ich sie eigentlich nur in Schuhe mit Absätzen kenne. Immer machte sie einen absolut sicheren Eindruck in den Schuhen, die sie trug. Instinktiv hält sie sich an der Kante des Schuhschrankes fest. Aber es sieht toll aus. Ich bitte Sie, sich umzudrehen. Ich möchte sie von hinten sehen, sehen wie ihre Waden stramm und länger werden durch diese hohen schmalen Absätze. Unsicher dreht sie sich um. Die ganze Zeit über hält sich dabei im Schrank fest. Sie muss wirklich Probleme haben, mit diesen Schuhen zurechtzukommen. Dabei muss sie diese Schuhe doch schon früher getragen haben. Ich warte ab, welche Reaktion jetzt von ihr kommt. Wie sie sich jetzt wohl fühlen mag? Ob sie immer noch Lust empfindet oder nur noch Panik, weil ihr Stand so unsicher ist?
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 09.12.2017 (03:31 Uhr) EstherJab
Ich werde absolut wahnsinnig, als ich so neben ihm stehe, wie er offenbar äußerst akribisch, mit totalem Engagement den Schuhschrank durchforstet. Dabei bin ich ausschließlich auf mein Gehör und intuitives Gefühl angewiesen, um irgendwie zu ermessen, was jetzt da geschieht. Doch besteht absolutes Nichtwissen, was mich dermaßen fuchsig macht, dass es nicht auszuhalten ist. Mal wieder der pure Wahnsinn.
Er sucht offenbar engagiert, und lotet bei jedem Paar das er sieht aus, gefällt es ihm und ist es für ein Blindekuh-Spiel geeignet, optisch und von einem gewissen Erschwernis für mich im Spiel der Spiele.
Ich lausche auf das Intensivste. Da, ein Klackern, noch ein Klackern. Hm, stellt er die in Frage kommenden Schuhe etwa in Reih und Glied, eine Vorauswahl? Er sagt jetzt, dass die richtige Auswahl gar nicht so leicht sei. Dieser Schurke. Er sucht mit totaler Akribie, gibt dies noch zu, um mich in den Wahn zu treiben. Ich dreh mal wieder durch. Mit verbundenen Augen steh ich da, und muss ihn gewähren lassen, ihn, dem mein Unwissen bewusst sein muss und was ihm natürlich Genuss beschert.
-"Lass Dir ruhig Zeit bei Deiner Auswahl." entgegne ich gespielt cool, während es in mir brodelt.
Dieser Gauner hatte noch viel mehr Klapp-Laden geöffnet, als ich dies bereits getan habe. Er durchforstete alles auf das Genaueste, mich damit wahnsinnig machend, weil ich mit verbundenen Augen sein Treiben nicht sehen konnte. Jetzt räumt er anscheinend wieder die Schuhe in die Klapp-Vorrichtungen, ich dreh mal wieder ab. Hm. Die Wahl scheint gefallen zu sein, das vorgesehene Paar steht offenbar fest und für mich bereit. Ich platze derart vor Neugier, dass ich vor dem Wahn-Kollaps stehe.

-"Können wir später wieder hierherkommen, damit ich mir noch Schuhe von Dir aussuchen kann, die ich dann bei mir zu Hause einsetzen werde, wenn ich mit Dir dann bei mir äußerst ausführlich Blinde Kuh spiele?", fragt er mich mit schnippisch-überlegenen Unterton.
Ich lache kurz auf, und sage ihm, um Selbstsicherheit zu zeigen, aber auch weil ich es so will, die absolute Herausforderung will:
-"Auf alle Fälle. Achte bitte darauf, dass mir dabei die Augen verbunden sind. Ich darf auf keinen Fall wissen, welche Schuhe das sind, damit Du mich damit dann bei Dir überraschen kannst. Ich bestehe darauf, dass mir die Augen verbunden sind, während Du diese Schuhe aussuchst, diese in einem Behältnis und dieses dann in Deinem Wagen verstaust.", auch hier will ich das totale, perfekte Spiel.
Nun fordert er mich auf, mich auf den Stuhl zu setzen, dem kleinen Hocker neben dem Schuhschrank. Ich taste mich am Schrank entlang zu diesem Stuhl, um diesen zu finden, wieder ein kleines Blindekuh-Spiel "Finde den Stuhl", okay. Ich setze mich, und schlage die Beine übereinander. Hm, werde ich beobachtet, und das ziemlich genau, und für meinen Betrachter genussvoll? Ich spüre dies und genieße daher diesen Moment selbst, und zwar total. Schön, dass ich meinen Verehrer selbst mit verbundenen Augen und somit in einer ´ungünstigeren´ Ausgangslage dafür, in der Hand habe, jedenfalls für einige Momente.
Mein Rock rutscht etwas höher, ich fühle mich gut, ich fühle mich sexy, meine Beine in dieser Strumpfhose, können sich sehen lassen, und übereindergeschlagen sind die Oberschenkel angespannt stramm, wirken noch etwas voluminöser, voluminös sexy. Das weiß ich, da bin ich mir der Wirkung auf Männer bewusst. Na, schau ruhig, finde mich sexy.

Okay, anscheinend geht mein galanter Verehrer vor mir auf die Knie. Ha. Schön zu wissen, ein bisschen Überlegenheit bei mir, viel Galanterie bei meinem Verehrer. Ah ja, er streift mir den einen der Pumps ab, und zieht mir nun diesen Schuh an. Er wirkt von Anfang an leichter, und ich habe gleich einen gewissen Verdacht. Der mich fast ein bisschen erschaudern lässt. Ist das eines der Paare relativ offener Schuhe, mit Fesselriemchen, seitlich offen, vorne aber geschlossen. Boah nein, die haben Mega-Absätze, zudem ziemlich schmal sich nach unten stark verjüngend. Mir läuft es kalt und heiß den Rücken runter. Ich bin mir noch nicht absolut sicher.
Denn welches dieser Paare ist es genau? Ich lache trotzdem auf, suggeriere meinem Verehrer, dass ich schon weiß, welches Paar es vielleicht sein könnte. Amauro befestigt die Schnalle, hat offenbar Schwierigkeiten damit, hihi. Und fordert mich auf, das andere Bein überzuschlagen, das mache ich gerne, ich lächle sanft. Und überlege hin und her, welches Paar der Riemchen-Schuhe das sein könnte. Hm, erst beim Auftreten könnte ich weitere Indizien darüber erhalten. Amauro zieht mir den 2. Schuh sanft an, so wie er alles wohl durchdacht tut.
Ookay.
Der Aufforderung aufzustehen komme ich so gerne wie mit einiger Nervosität nach. Ich brenne. Wie wird es sich anfühlen? Werde ich damit eine klasse Blinde Kuh abgeben, oder eine eher dumme?

Waahh!
Boah. Also, ich wackle. Sind das die aus glänzendem, schwarzen Leder, sie laufen vorne geschlossen spitz zu. Hinten an der Ferse haben sie nur Fesselriemchen, die mit der roten Sohle? Ich meine sie jetzt stehend beim Tragen zu erkennen. Nein, die haben einen filigranen, sehr hohen Absatz, und mit verbundenen Augen, mit der dadurch ausgelösten Schwächung des Gleichgewichtsinns, jetzt solche Schuhe? Nein, das ist glatter Wahnsinn. Ich wackel weiter, habe keinen festen Stand, oh Gott, wie soll das bei einem Blindekuh-Spiel werden? Das geht eigentlich nicht.
Instinktiv halte ich mich an der Oberfläche des Schuhschranks fest, halte eine Hand auf dieser Oberfläche. Eigentlich ist das Gehen auf diesen Schuhen ja kein Problem, aber mit verbundenen Augen, mit abgeschwächtem Gleichgewichtssinn, und dann ja bei einem womöglich langen Blindekuh-Dasein mit schnellen Bewegungen und Wendungen. Oh nein, daran darf ich gar nicht denken. Ich bin ja nur froh, jetzt den Halt nicht zu verlieren, jetzt erst mal einen gewissen Stand zu haben.
Amauro bittet mich, mich umzudrehen. Nun gut, mir ist recht mulmig. Ich drehe mich um, sehr unsicher, ich halte eine Hand weiter auf der Oberfläche des Schranks, meine Beine wirken für mich ungewöhnlich lang, länger als wenn ich diese Schuhe sehend tragen würde. Vorne wirklich nur der vordere Fußballen, ja fast nur die Zehen unten, unter der Sohle der Boden. Dann ´schießen´ meine Füße nach hinten raus nach oben. Und dann diese offenbar filigranen Absätze. Blinde Kuh darin? Unmöglich, denke ich mir.
In mir kommt aber der kämpferische Gedanke: Ich muss mich an diese Schuhe gewöhnen, für ein wahrscheinlich ziemlich ausgiebiges Blindekuh-Spiel, und das so schnell es möglich ist. Das ist meine einzige Chance. Seine kleine Rache, dass ich ihn vorhin ad hoc die Handgelenke band, sie wird ihm teuer zu stehen kommen. Na warte. Ich habe Probleme, mit diesen Schuhen blind zurecht zu kommen, bin verunsichert. Aber ich gebe natürlich nicht auf, ich werde mich gewöhnen, und meinen Verehrer mit einem forschen Vorgehen überraschen. Meine Güte, eine recht optimistische Einschätzung.
Ich halte mich weiter am Schrank fest, wage noch nicht loszulassen. Panikgefühl und aber auch Lust gerade SO die Herausforderung eines Blindekuh-Spiels anzugehen, sorgen für ein rasches Wechselbad in mir, die emotionale Ebene betreffend. Herrgott.
Und Amauro beobachtet das alles geradezu genüsslich.
So, ich wage es, loszulassen. Okay, ich stehe, noch recht wackelig, aber ich stehe.

Ich wage einen ersten, kleinen Schritt. Oh Gott, ich knicke leicht um, fange das noch eben ab, und gehe weiter. Oh, es geht schon besser. Es wird etwas dauern, klar.
Ich nehme meinen Mut zusammen, will das Spiel, und fordere meinen Verehrer auf:
-"Gut, ich meine zu wissen, welche Schuhe das sind. Du besitzt einen guten Geschmack, und vor allem ein perfektes Feeling dafür, mir die Aufgabe raffiniert zu erschweren. Aber ich werde Dich fangen. Sei gewiss, ich werde Dich schnell fangen. Dann werden wir das Gleichnis wieder umdrehen, dann darf mich der Herr wieder mit verbundenen Augen suchen, und das recht lange.
Führe mich bitte nunmehr wieder in unseren Spielbereich."

Und Amauro sagt:

-"Nein, das wäre zu einfach. Du musst unseren Spielbereich finden, mit Deinen neuen Schuhen, und mit verbundenen Augen."

Nun gut, dann kann ich mich auf meinem Weg dorthin schon ein bisschen an diese neue Ausgangslage gewöhnen und ein Feeling für das ´blinde´ Spiel in diesen Schuhen bekommen.
Ich tappe äußerst vorsichtig los. Der erste Schritt, ich setze den zweiten Schritt.
Meine Güte, in einem Blindekuh-Spiel wäre das viel zu langsam, das muss noch viel besser werden.
Da sagt mein Verehrer:

-"Du machst es Dir wirklich zu leicht, meine Liebe. Die Sache muss ich Dir doch noch ein bisschen schwieriger machen."

Und schon spüre ich Amauro´s Hände an meinen Schultern, als er hinter mir steht.
Oh nein. Er dreht mich an den Schultern um die eigene Achse. Ist er irre? Auf diesen Schuhen, mit diesen Absätzen, diese offenen Sandaletten, wenn auch vorne geschlossen, diese Riemchen-Schuhe High Heel, da soll ich mich drehen, und das mit verbundenen Augen?
Amauro weiß aber, und das muss ich letztendlich ihm noch hoch anrechnen, dass er mich schon behutsam und relativ langsam drehen muss, damit es nicht zum Unfall kommt. Dennoch, ist dies ein gewagtes Unterfangen, aber Amauro will eben alles, und alles perfekt.
Ich drehe mich langsam um die eigene Achse. Amauro hält mich, das ist gar ein Vorteil. Aber jetzt kommt noch dieses Schwindelgefühl, und ich verliere die Orientierung, was ist wo in diesem Flur.
Meine Füße, ich muss sie während meiner Rotation entsprechend setzen, und das mit den Absätzen. Das ist Wahnsinn, und zugleich wahnsinnige Spannung pur. Amauro dreht sich zuletzt mit, damit ich nun wirklich keinerlei Anhaltspunkt habe.
Duselgefühl plus diese neuen Treter. So, ich stehe, Amauro überlässt mich meinem weiteren Schicksal. Immerhin, ich habe mich aber durch die Rotation etwas gewöhnt, habe ein bisschen Feeling für diese Schuhe bekommen, mich mit ihnen mit verbundenen Augen zu bewegen.
Sehr, sehr vorsichtig, und nach vorne mit ausgestreckten Armen tastend, bewege ich mich vorwärts. Eine perfekte Übung eigentlich vor unserer Fortsetzung des Blindekuh-Spiels, das wir ja schon vorhin begannen.
Ich setze sehr vorsichtig und langsam einen Schritt vor den anderen, bin super konzentriert, trotz Unsicherheit und blindem Schwindelgefühl. Ich trug diese Schuhe ja schon, wenn auch sehend, was ein entscheidender Unterschied ist, und duselig gedreht war ich dabei natürlich auch nicht. So langsam geht´s, ich knicke aber fast um, aua.
Sehr vorsichtig taste ich weiter, mein Verehrer betrachtet das alles sicher äußerst interessiert, und neugierig, wie ich mich anstelle, und mich selbst jetzt in dieser Situation hoffentlich attraktiv findend.
Ich fühle mich jedenfalls so, und Amauro, einer dieser Männer, die eine Frau noch attraktiver finden, wenn sie die Augen verbunden hat. Das gefällt mir selber, es macht mich an. Und das flößt mir weiteren Mut ein, jetzt unser Spielfeld wieder zu finden. Und dann spielen wir Blinde Kuh bis der Arzt kommt. Aber zu Dir. Denn ich werde Dich fangen, und dann bist Du wieder dran.
Unser Blindekuh-Spiel ist bereits jetzt legendär, diese Dauer, diese Intensität, diese Wolllust im Spiel, Blinde Kuh total. Ich genieße es mit jeder Faser meines aufgeheizten Körpers. Und jetzt in diesen Schuhen, eine neue Dimension der Erschwernis, eine neue Qualität in allem, wir spielen das Spiel der Spiele, das älteste, erfolgreichste und faszinierendste Gesellschaftsspiel der Welt, nur wir beide, es ist UNSER Spiel.

Ich berühre etwas kaltes. Betaste dies, und merke, das ist der Spiegel hier im Flur. Aha, jetzt kann ich mich orientieren, und müsste wissen, wo ich bin und wolang ich jetzt muss. Bei der Drehung weg vom Spielgel knicke ich fast wieder um. Ich darf noch nicht an das Blindekuh-Spiel denken, muss mich erstmal darum kümmern, das Spielfeld überhaupt zu finden, und mich an die neue Spielsitution für mich einzugewöhnen. Vielleicht unwissentlich -aber wahrscheinlich wissentlich, denn bei Amauro läuft eigentlich nichts unwissentlich- hat er mir mit der "Spielfeld-Suche" sogar geholfen.
Ich tappe so langsam in Richtung der Tür zum Wohnbereich. Bilde ich mir jedenfalls ein.
Da müsste die Tür sein. Puh, ich bin ja jetzt schon geschafft.
So, ich taumele fast durch diese Tür, sind wir wieder im Wohnbereich? Jedenfalls spüre ich den heißen Atem Amauro´s, hinter mir. Er wird es genossen haben, mich bei meinem Tun, dass ich mit verbundenen Augen in den Mega-High Heels dieser Riemchenschuhe vollführen musste, beobachtet zu haben. Dieser Genießer.

Ich bin so langsam bereit, ihn mit verbundenen Augen zu suchen. Und ich werde ihn fangen, da bin ich mir sicher. Du wirst eine furiose Blinde Kuh erleben, Amauro.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 10.12.2017 (18:06 Uhr) Amauro
sie steht auf und es ist wirklich so, wie ich es mir gedacht hatte, sie ist extrem unsicher in diesen Schuhen. Aber ich sehe schon, ich habe ihren Ehrgeiz geweckt, sie will sich keinesfalls eine Blöße geben.

Sie hat tatsächliche sofort erraten, welche Schuhe sie trägt, das ist unglaublich, bei der Vielzahl der Schuhe, die sie im Schrank hat. Klar hätte es deutlich mehr Stiefel oder Pumps gegeben als diese Art von Riemchensandaletten, aber trotzdem hätte ich auf den ersten Blick mindestens 5 oder 6 gleichartige Schuhe gesehen, und hätte gewettet, man kann den Unterschied allein durch Erfühlen mit den Füßen nicht feststellen. Trotzdem beschließe ich, ihr weder recht zu geben, noch ihr zu sagen, dass es andere Schuhe sind. Dadurch bleibt für sie wenigstens die gewisse Unsicherheit, da sie nicht weiß, ob sie recht hat.

Sie bittet mich darum, sie wieder auf unseren Spielplatz zu führen. aber so leicht soll sie es nicht haben. Ich nehme sie jetzt nicht an der Hand und gebe ihr halt. Sie wollte dieses Spiel spielen, hat es mir schwer gemacht, jetzt soll sie es auch ein bisschen schwer bekommen. Und ich sage ihr, dass sie alleine zurück zum Spielfeld finden muss. Bis zur Tür des Ganges kann sie sich noch an einer Wand tastend entlang hangeln, aber dann muss sie frei stehen und das Gleichgewicht in diesen Schuhen halten. Wenn es ihr zu gefährlich wird, hoffe ich, dass sie das sagt, es wäre ärgerlich, wenn sie sich jetzt irgendwie den Fuß verstauchen würde, wenn sie in diesen hohen Absätzen umgeknickt. Andererseits sagt sie nichts, warum das Spiel nicht noch ein wenig spannender machen? Also nehme ich sie an den Schultern und beginne langsam, sie im Kreis zu drehen. Schade, dass ihr dabei nicht zuschauen kann. Ich bin zu nah an ihr dran, um sehen zu können, wie sie ihre Beine und Füße bewegt. Trotzdem schaffe ich es nach unten zu schauen, um sicherzustellen, dass ich sie nicht zu schnell drehe und sie deshalb umgeknickt. Ich drehe sie intensiv in beide Richtungen, bevor ich sie loslasse und sie dann auffordere, den Weg zu unserem Spielfeld alleine zu finden. Sie steht mitten im Gang, zwar ist es nach rechts und nach links nur ein kleiner Schritt, damit sie mit ausgestreckten Armen wieder Halt an einer Wand findet, aber zunächst einmal steht sie nur da. Ich gehe einen Schritt zurück und sehe, wie ihre Beine unsicher hin und her minimal wackeln, um das Gleichgewicht zu halten. Dann macht sie einen Schritt. Sie kommt an den Spiegel, der im Gang hängt. Hoppla, Da muss man dann wohl mal drüberputzen, um die Fingerabdrücke wegzuwischen, denke ich mir. Aber das scheint ihr egal zu sein. Unerklärliche Weise scheint sie sofort zu verstehen, was sie berührt hat. Sie ist wirklich extrem sensibel. Sie hat sofort erkannt, welche Schuhe sie trägt und jetzt erkennt sie den Spiegel sofort. Ich muss mich vor ihr in Acht nehmen. Sie braucht sicherlich nicht so lange, um mit ihrer Sensibilität mich zu spüren, während sie oder gerade weil sie die Augen verbunden hat, wie ich dazu gebraucht habe.

Sie tastet sich die Wand des Gangs entlang, bis zu Tür. Die Tür steht noch offen, sie tastet sich hindurch. Aber mitten im Spielfeld sind wir damit noch lange nicht. Ich fordere Sie auf, weiter zu gehen bis sie den Fußbodenwechsel zum Wintergarten erreicht hat. Jetzt wird es wirklich schwierig für sie, nirgends mehr eine Wand oder irgendein Gegenstand, an den man sich entlang tasten, an dem man sich festhalten könnte. Zum 1. Mal wirkt sie nicht wie der Herr der Lage, sie ist extrem unsicher, bei jedem kleinen Schritt den sie macht. Das scheint sich noch jemand an die Situation gewöhnen zu müssen. Aber sie gibt natürlich nicht auf und man sieht, wie sie mit jedem kleinen Schritt an Sicherheit gewinnt. Die Hände hat sie weit nach vorne gestreckt. Ich schaue ihr von hinten zu, bewege mich nicht, um auch keinen akustischen Fixpunkt zu geben, wie sie sich langsam nach vorne bewegt. Unglaublich diese attraktiven langen Beine in diesen hohen Absätzen. Es dauert relativ lange, bis sie den Übergang der verschiedenen Fußbodenbeläge gefunden hat. Dann bleibt sie stehen ich laufe die 7-8 Schritte auf sie zu. Wenn sie glaubt, ich würde ihr jetzt die Orientierung lassen, die sie sich erarbeitet hat, hat sie sich getäuscht. Ich nehme sie in beiden Händen und beginne mich mit ihr erneut zu drehen. Dabei achte ich darauf, dass wir weiter in den Wintergarten hineinkommen, möglichst unbemerkt, bei jeder Drehung nur ein kleines Stück. Dann lasse ich sie los. Ich fordere Sie auf, sich nochmals alleine um sich selbst zu drehen. So viel Sicherheit traue ich ihr jetzt zu, dass sie sich allein drehen kann, ohne um zu knicken. Folgsam drehte sich um sich selbst. Ihr Mund zeigt ein erwartungsvolles Lächeln. Ich frage sie, ob sie Spaß an unserem Spiel hat. Sie bejaht das und meint, sie genieße jede Sekunde.

Jetzt mache ich es wie sie es mit mir zu Beginn unseres Spiels gemacht hat und fordere Sie auf, laut bis 10 zu zählen. Anschließend kann sie beginnen, mich zu suchen. Sofort beginnt sie lachend zu zählen. Ich versuche möglichst lautlos mit meinen Ledersohlen auf diesem Fliesenboden seitlich von ihr weg zu kommen. Ob das gelingt, ohne dass sie es bemerkt weiß ich nicht. Jedenfalls bleibe ich stehen, als sie bis 8 gezählt hat. Ich sehe sie von der Seite. Als sie bei 10 angelangt ist, beginnt sie nach vorne zu gehen. Also ist es mir doch gelungen, mich unbemerkt weg zu schleichen, denn hätte sie mich gehört, hätte sie sich nach links drehen müssen. Ich lasse sie tastend gehen. Sie muss durch ihren Sport ein Bein extrem über trainieren, denn sie geht nicht geradeaus, sondern beschreibt eine Rechtskurve, immer weiter von mir weg. Sie denkt bestimmt, sie geht gerade aus. Aber das gelingt wohl niemandem, je nachdem wie viel mehr ein Bein genutzt wird, umso mehr geht man in Richtung des schwächeren Beines. Obwohl sie die Arme ausgestreckt hat kommt sie nicht bis an die Glaswand des Wintergartens, sondern beschreibt eine Kurve, bis sie dann endlich doch, als sie die Hände etwas zur Seite streckt mit der linken Hand das Glas des Wintergartens berührt. Jetzt scheint sie wirklich verblüfft und verunsichert zu sein. Ich an ihrer Stelle hätte auch gedacht, dass ich frontal auf die Wand zu gehe und nicht in einem spitzen Winkel auf sie zu komme. Sie denkt einen Moment nach, dann dreht sie sich von der Wand weg. Sie richtet sich mit dem Rücken zur Wand genau aus, indem sie mit beiden Händen nach der Wand greift. Noch immer stehe ich an der gleichen Stelle, völlig lautlos, ich halte sogar, solange es geht, den Atem an. Jetzt geht sie nach vorne. wenn sie geradeaus weiter geht, geht sie mindestens 2 m an mir vorbei. Aber wieder beginnen sie einen leichten Drall nach rechts zu bekommen. Das zwingt mich, ihr auszuweichen. Auf Zehenspitzen versuche ich, mich rückwärts aus der "Gefahrenzone" zu bringen. Dabei dachte ich darauf, dass ich den Rhythmus ihres Schrittes aufnehme, damit die hellen Töne ihrer Absätze auf dem Fußboden bei jedem Schritt meine Schritttöne überlagern. das scheint zu gelingen, denn wieder geht sie an mir vorbei. Das macht irrsinnig Spaß, sie so völlig verwirrt zu haben, sicher zu sein, dass sie nicht weiß, wo ich mich befinde, dass sie nur weiß, dass ich im Raum bin, sie aber momentan so völlig chancenlos ist, mich zu fangen. Ich kann jetzt selbst noch besser nachvollziehen, dass sie mich weite Strecken unseres Spiels, während sie mir die Augen verbunden hatte, einfach suchen ließ, ohne mir auch die geringste Hilfestellung zu geben. Ich habe dann irgendwann versucht, ein Gespräch anzuknüpfen, damit sie sich akustisch aus dem Nichts abheben musste und ich habe versucht, die Spielregeln zu modifizieren. Ich bin gespannt, was ihr einfällt, um ihre Chancen, mich irgendwann zu fangen, zu verbessern. Aber momentan bin ich mir relativ sicher, dass ihr das schwer fallen wird. Sie hat es im Grunde genommen sogar noch schwerer, als ich es hatte: Ihre Schuhe machen es ihr extrem schwer zu gehen, auch jetzt noch macht sie nur kleine Schritte und es scheint unmöglich, mit diesen Schuhen blind lautlos zu gehen, während ich zwar auch Probleme damit habe, lautlos zu gehen, für mich dürfte das aber viel einfacher sein, in flachen gewohnten Schuhen, sehend, wohin ich gehe. Was ihr bleibt ist der Heimvorteil. Aber heute im Lauf des Tages, wird sie den auch noch verlieren. Sie will das totale Spiel, also wird sie unser Spielfeld nicht zu Gesicht bekommen. Sie sieht es erst, wenn sie mich je fangen sollte und ich werde es ihr bestimmt nicht einfach machen. Viel zu aufregend ist es, diese Frau zu beobachten, wie sie mit perfekt verbunden Augen, perfekt gekleidet, jede Bewegung so absolut Lady like macht.
 Re: Esther&AmauroBlindekuh3 11.12.2017 (14:59 Uhr) EstherJab
Anscheinend habe ich wirklich nach diesem in diesen High Heel-Sandaletten-Schuhen mit ihren langen, schmalen Absätzen schwierigen Suchspiel nach unserem Spielbereich, selbigen erreicht. Aber Amauro will noch mehr, und die Aufgabe weiterführen und noch reizvoller machen:
Ich muss weitergehen, ohne Ansatz einer Orientierung, also durch den freien Raum, bis zum entlegensten Bereich von der Tür aus gesehen, dem Winterpalais. Eine so schwierige wie äußerst reizvolle Aufgabe, die ich mit diesen Schuhen und mit verbundenen Augen meistern muss. Nirgends eine Wand oder etwas an dem ich mich orientieren kann, ich könnte höchstens anhand der mir geläufigen Raummaße, etwas einschätzen, wie weit ich es habe, wo ich vielleicht ungefähr bin, das ist aber trotzdem nicht leicht, da mir perfekt die Augen verbunden sind.
Ich liebe die Spiele mit verbundenen Augen. Zwar ist Blinde Kuh mit einem als diese, in einem Spiel nur zu zweit meine absolute "Nummer 1", doch mittlerweile ist es so, dass ich bei anderen Spielen oder wenn bei Blinde Kuh kein Mann als Blinde Kuh "zur Hand" ist, ich sogar darauf bestehe, als erste und vielleicht auch einzige die Augen verbunden zu bekommen.
Wenn ein Mann mitspielt, dem es gefällt, wenn ich mit verbundenen Augen spiele, mich äußerst interessiert beobachtet, macht es die Aufgabe nur um so reizvoller.
So auch jetzt, und ich taste vorsichtig voran. Ich bin allerdings äußerst unsicher, setze nur sehr vorsichtige kleine Schritte, nach denen ich aber schon die Raumorientierung verloren habe, was die Aufgabe zusätzlich erschwert, zumal in diesen sehr hohen Absätzen. Dass ich somit nicht Herrin der Lage bin, verunsichert mich und macht mich zugleich mega-fuchsig. Es muss mir gelingen, mich an die Situation mit den neuen Schuhen zu gewöhnen und mich zurecht zu finden, sonst habe ich im Blindekuh-Spiel wenig Chancen. Aber ich gebe selbstverständlich nicht auf, und versuche alles, in bin da ehrgeizig und in der Ehre gepackt.
Mit jedem kleinen Schritt, gewinne ich etwas mehr Sicherheit, ich habe die Arme in voller Länge nach vorne ausgestreckt, um optimal tasten zu können, und aber auch grazil-elegant für meinen Verehrer zu wirken.
Amauro ist mucksmäuschenstill, aber ich merke er ist da irgendwo. Er will mir scheinbar keine akustische Hinweisung geben, und zudem still genießen, wie ich mich sehr langsam nach vorne bewege, in einen für mich wie leer wirkenden freien Raum, in ein tiefes Schwarz. Gleite ich in ein anderes Bewusstsein, in eine andere, dunkle Welt, allem Irdischen entrückt? Um sich verliert sich alles, ich bin nur noch auf einem Weg in ein tiefes Schwarz, bin voll auf meine Fingerspitzen angewiesen, die irgendwann etwas ertasten werden. Doch meine Konzentration gilt auch meinen Füßen, ich darf diese Konzentration durch ein Entgleiten in eine andere "Welt" nicht verlieren, denn die Aufgabe wird ja durch die Mega High Heels noch pikanter.
Ich kann aber auch mit diesen sehr hohen Absätzen, eher durch die Fußballen, die näher am Fußboden sind, erahnen, dass sich der Bodenbelag verändert. Also bin ich auf dem Weg, mein Ziel sind die Fliesen im Palais. Ich bin befühlte Lichtjahre noch von diesen weg, doch da scheine ich diesen doch erreicht zu haben? Ich habe mir etwas Orientierung zurück erarbeitet. Ich triumphiere sogar innerlich, als mir dies bewusst wird! Und halte dafür sogar jetzt inne. Und genieße meinen Triumph!

Da höre ich Schuhgetippel, Amauro? Er kommt zu mir? Ah, von hinten umschließen seine Hände meine Taille, was mich elektrisch geradezu auflädt.
Und seine Hände, die eine meine Taille links nach hinten leicht ziehend, die andere meine Taille rechts noch vorne ziehend. Also Drehungen! Drehungen um die eigene Achse.
Um mir wieder die Orientierung zu nehmen, unser heißes Spiel noch vor der Fortsetzung unseres klassischen Blindekuh-Spiels geht also weiter, Wahnsinn.
Ich drehe mich, Amauro´s Hände wandern von der Taille zu meinen Schultern, und er dreht sich mit, bilde ich mir die leicht kreisenden Bewegungen über diese Drehungen hinaus, nur ein? Ich weiß es nicht, werde duselig gedreht, und muss aufpassen dass die Mega High Heels diese Bewegungen der Füße beim "um die eigene Achse drehen" koordinativ meistern.
Amauro lässt los, und fordert weitere Drehungen, die ich alleine absolvieren muss. Ich drehe mich, habe keinen Halt, finde diesen aber selbstständig. Und drehe mich weiter und weiter.
Amauro scheint alles genießend zu beobachten, ich lächle, selbstbewusst, denn auch ich genieße das Spiel und gar diese Drehungen, die ansonsten eine Blinde Kuh vielleicht unangenehm sind, ich genieße sie, sie gehören vor einem Blindekuh-Spiel dazu wie das Salz in der Suppe.
Ob ich Spaß an unserem Spiel habe, fragt mich Amauro. Das bejahe ich noch in derselben Sekunde, welch Frage, ich sage, dass ich jede Sekunde dieses Spiels genieße, ja eigentlich jede Tausendstelsekunde.

Amauro fordert mich auf, laut bis 10 zu zählen. Aha, er will den Spieß offenbar umdrehen, und so beginnen wie wir vor vielen Stunden. So wie ich durch dieses Zählen von ihm Zeit gewann, mich zu entfernen und einen Start-Standort meiner Wahl auf dem Spielfeld einzunehmen, so will er jetzt diese Zeit für sich gewinnen. Ich gewähre selbstverständlich, wenn, dann spiele ich fair, und will keinerlei Erleichterung für mich im Spiel, in unserem Spiel darf die Aufgabe für die Blinde Kuh keinesfalls erleichtert werden, das fände ich nicht fair. Ich soll zählen, danach darf ich beginnen, ihn zu suchen, seine Worte elektrisieren mich bis in die Haarspitzen.
Mit einem leichten Lachen beginne ich, langsam zu zählen. Amauro wird sich jetzt einen Standort von dem er das Spiel beginnen wird, leise suchen, na okay.
Ich zähle sehr langsam, zwischen den Zahlen also Abstände, in denen ich versuche, die Schritte meines Verehrers zu orten.
Nichts.
Wie bitte?
Schleicht er so leise weg, dass ich ihn absolut nicht hören kann? Wie ist das möglich? Ich versuche mich noch mehr zu konzentrieren, zähle langsamer, bin aber schon bei 8, und höre ihn immer noch nicht. Wahrscheinlich ist er aber schon viele Meter weit weg.
Ich spüre, wie er mich genüsslich betrachten muss, wie ich hochkonzentrier zähle, ohne einen Schimmer davon zu haben, wohin sich Amauro wegschlich, wo er sich nunmehr befindet. Dieses Wissen um mein Nichtwissen wird ihm genauso ein Behagen bescheren, wie mir, als er sich in der Rolle der Blinden Kuh befand.
Mich erfasst allerdings genauso ein Behagen, eben genau SO meinem Verehrer zu gefallen, für seinen Genuss zu sorgen. Es haben sich die beiden Richtigen gefunden, in der Liebe, so wie in der Liebe zum Blinde Kuh spielen, mit allen erdenklichen Varianten innerhalb eines klassischen Spiels.

Ich bin bei "10" angelangt. Ohne jeglichen Anhaltspunkt, tappe ich vorsichtig nach vorne, eröffne das Spiel mit weit ausgestreckten Armen und Händen, die Finger tastend ebenso voll aber dicht beieinander ausgestreckt. Gerade aufrecht in der klassischen Haltung für eine Blinde Kuh gehend, wie viele Millionen Menschen waren im Verlauf der Menschheitsgeschichte in dieser Situation? Mehr vielleicht als bei jedem anderen Gesellschaftsspiel, es wird nie aussterben.
Amauro dürfte erkennen, dass ich überhaupt nicht weiß, wo er ist. Ich weiß noch nicht mal richtig wo ich bin, es müsste irgendwo im Winterpalais sein. Ich bin eine orientierungslose, verwirrte Blinde Kuh, so muss das auch sein, damit das Spiel so lustig wie anregend-aufregend ist und möglichst lange bleibt.
Ich taste weiter, gehe vorsichtig nach vorne. Es geht mit diesen Absätzen, wenn auch langsam und vorsichtig. Da ich keinerlei Anhaltspunkt habe, wo mein Verehrer sich befindet, bleibt mir im Moment keine andere Wahl, als tastend nach vorne zu tappen, wobei ich mir nicht sicher bin, wirklich geradeaus zu gehen. Irgendetwas wird sich ja im Weg befinden, und mir dann zumindest einen Hinweis geben, wo ich mich befinde. Das wird mich etwas sicherer machen, dass ich zumindest einen Ansatz von Raumorientierung habe. Amauro hat mir aber auch wirklich perfekt die Augen verbunden, ich kann absolut nichts mehr sehen, aufregend ist diese Situation, noch aufregender ist, meinen Verehrer da irgendwo zu wissen, wie er jede Facette meines Tuns erfasst.
Ich bin mir jetzt sicher, absolut geradeaus zu gehen. Somit muss ich irgendwann etwas ergreifen, vielleicht ja IHN. Das wäre fast zu einfach. Er begehrt mich, dass weiß ich, aber er wird dieses Spiel ebenso voll auskosten wie ich vorhin.
Das Erstaunliche ist, dass auch ich als Spielerin mit verbundenen Augen das Spiel auskoste, ist es kurz, wäre es auch für mich nur ein kurzes Vergnügen. Aber okay, ich bin auf mein Spielziel fokussiert, und das heißt, ihn zu fangen, ihn, den Begehrten, ich will ihn haben.
Ich tappe weiter, nichts. Von Amauro keine Spur, er beginnt das Spiel still, um mich herauszufordern "fang mich doch", ohne es zu sagen.
Ich variiere jetzt etwas, strecke die Arme jetzt auch leicht seitlich von mir. Da, da ist etwas!
Die Glaswand?
Wie ist das aber möglich? Wieso seitlich, wo sie doch vor mir sein müsste, wie ich mir eben noch einbildete? Bin ich nun geradeaus gegangen? Ich bin jetzt völlig konfus und total verwirrt. Wo bin ich? Okay, im Winterpalais, aber wo dort? Okay es ist ein runder Bau, aber ich verstehe das nicht. Bestimmt feixt sich Amauro jetzt eins, er muss meine Verunsicherung anhand meiner Mimik bemerken. Das ist eine weitere wichtige Nuance. Es reicht ein relativ schmaler Streifen bei mir als Augenbinde, dank meiner Stupsnase. So kann Amauro meine Mimik sehen und deuten, da hat er genug Menschenkenntnis.
Er genießt, das weiß ich.
Ich drehe mich um, die Wand möglichst im Rücken, um entgegengesetzt mitten in den Raum hinein zu "blicken" und zu gehen. Dort vermute ich Amauro, zentral, so hätte ich es auch gemacht, um jede Fluchtmöglichkeit zu haben, die sich bieten kann.
Um sicher zu gehen, habe ich die Hände hinter mir, erfühle die Wand. Okay. So, jetzt nach vorne, vielleicht nicht zu vorsichtig. Ich wollte eine furiose Blinde Kuh sein, doch die perfekten Drehungen, die perfekt verbundenen Augen und diese neuen, High Heel Sandaletten machen aus mir noch eine vorsichtig agierende, verunsicherte Blinde Kuh. Ich tappe nach vorne, nur nicht umknicken, das ist immer noch in meinem Kopf. Ich höre Amauro nicht, hat er vielleicht sogar den Atem angehalten? Was ist, wenn er sich nicht im Zentrum des Raums befindet? Ich werde irre. Ich muss mein Spiel variieren, bin aber noch zu unsicher dafür, will und muss mich noch mehr eingewöhnen und erst mal zurecht finden.
Ich tappe einfach mal voran, gehe ich wirklich geradeaus, irgendwas stimmt doch nicht. Wo ist Amauro, höre ich ihn da etwa? Weicht er mir aus, bin ich also in seiner Nähe? Ich muss jede Chance nutzen, fühlend, dass ich nicht viele haben werde. Ich versuche etwas zügiger nach vorne zu gehen, taste mit den Händen, ich meine nach ihm zu tasten. Doch ich taste ins Leere. War er das eben nicht, oder synchronisiert er seine Schritte -falls das eben leichte Schrittgeräusche waren- mit meinen? Ihm ist alles zuzutrauen. Herrgott noch mal. Ich bin von Amauro völlig verwirrt worden, und meine den Spaß zu spüren, den Amauro haben muss, mich so zu sehen, wie ich fast etwas verzweifelt auf der Suche bin. Das ist eben auch der Spaßfaktor im Spiel, es macht einfach Spaß, eine verwirrte Blinde Kuh umhertappen zu sehen.
Bin ich an Amauro verbeigegangen eben? Ich weiß es nicht. Was weiß ich überhaupt? Eines scheint sicher: Amauro genießt diese Momente, in denen ich nur weiß, er MUSS da irgendwo sein, aber wo? Meine momentane Chancenlosigkeit im lustigen Spiel, sorgt für ein genussvolles Behagen in meinem Verehrer. Ich muss versuchen, selbst als Blinde Kuh in diesem Spiel mich gegen seine Oberhand im Spiel zu stemmen, nur bin ich dazu im Moment zu unsicher und zu verwirrt.

Er dreht den Spieß um, zuvor war ich in dieser gewissen Machtstellung, jetzt haben sich die Machtverhältnisse deutlich zu seinen Gunsten verschoben, und dass kann, das darf er auch, absolut genießen.
Und mir dämmert es langsam: Meine Situation als Blinde Kuh ist noch schwieriger für mich, als es für ihn war, und das war ja schon mehr als schwer genug. Er hat diese flachen Halbschuhe, ich trage diese High Heel Sandaletten, diese erschweren ein Tempo in der Suche, machen schnelle Drehungen im Spiel zum waghalsigen Balance-Akt, und während er meine Stiefelabsätze vorhin in "seinem" Blindekuh-Spiel hören konnte, kann ich seine Schuhe kaum mal vernehmen.
Dass er mich sieht, und immer sehend weiß wohin er geht, dabei auf jede Wendung von mir sofort reagieren kann, während ich ihn nicht sehe, ja gar nichts sehe, und mitunter nicht mal weiß, wo ich bin.
Gut, das ist genauso wie vorhin umgekehrt, dennoch liegen noch mehr Vorteile bei ihm jetzt, als bei mir vorhin. Das darf mich nicht demotivieren. Im Gegenteil, das MUSS mich anspornen, ich muss umdenken und meinen Verehrer zu Fehlern zwingen. Habe ich irgendeinen Vorteil? Vielleicht den Heim-Bonus? Tja, den verliere ich auch noch, steht zu befürchten. Denn Amauro dürfte sich hier schnell akklimatisieren, die diversen Facetten, für die ich ausgerechnet auch noch selbst gesorgt habe, geradezu genüsslich dafür zu nutzen mich immer wieder neu zu verwirren, er wird alles unternehmen, das Spiel permanent für mich schwierig und niemals erleichternd zu gestalten.
Die Regeln sind klar: Das Spiel geht solange, bis ich ihn habe, er wird sich nicht freiwillig fangen lassen, und die Spielsituation jetzt sehr lange, total ausgiebig auskosten, und mich bis um sieben morgen früh als Blinde Kuh im Spiel halten wollend, wenn ich ihn nicht fange. Blinde Kuh total, das totale Spiel, wir wollen es beide, es ist so genussreich. Und ich will eine elegant-grazile, eine attraktive und deshalb vielleicht auch meinen Verehrer daher selbst verwirrend-unaufmerksam machende Blinde Kuh sein.
Um in diesem so heiteren wie anregend-aufregend-superspannenden Spiel zu siegen, muss ich lernen. Hm, könnte ich meinen Verehrer gar mit seinen eigenen Waffen schlagen, dabei sein gentleman-like-Benehmen möglichst superraffiniert ausnutzend?
Mir kommt ein teuflischer Gedanke! Damit kriege ich ihn, damit locke ich ihn aus der Reserve, er muss darauf reagieren. Sonst ist sein Gentleman-Image angekratzt, und dafür ist er zu korrekt.

Zunächst will ich aber mein Tempo etwas forcieren, nur mit langsamen Tippel-Schrittchen werde ich ihn nie erwischen.
Ich gehe etwas forscher voran, taste jetzt mit den Händen etwas mehr und ausladender umher. Ich versuche die Richtungswechsel und damit die Wendungen um bis zu 90 oder 100 Grad etwas abrupter zu gestalten. Ich bin noch weit weg von ihm, und noch weiter weg von einer furios aufspielenden Blinden Kuh, aber ich steigere mich, verlass Dich drauf, mein gutaussehender Galan, Du Mann meiner Träume.
Apropos, rumträumen, obwohl die dauerhafte Dunkelheit und ein Schwindelgefühl was meine Umwendungen wieder erzeugen, dazu verleiten in einem Traum zu versinken, einem Gefühl der Trance gleich, darf ich natürlich nicht. Denn als ich etwas in meinem Nacken spüre, bin ich total überrascht und aus den Gedanken um die Taktik herausgerissen.
Das war keine Hand, dass konnte ich erkennen, obwohl mein langes Haar den Nacken bedeckt. Ich drehe mich, noch zu langsam, höre etwas, oder auch nicht.
Und schon spüre ich etwas Spitzes in meinem Rücken, das war kein Finger, erst recht keine Hand. Ich drehe mich, knicke fast um, noch kriege ich schnelle Drehungen nicht hin, verflixt.
Ich ahne, Amauro hat die Vogelfeder ergriffen. Oh nein, wieder dürfte er es genießen, so wunderbar den Spieß umzudrehen.
Jetzt ist die Feder an der linken Wade, waahh, das kitzelt. Ich greife nach unten, viel zu lange hat das gedauert, ich komme nicht schnell genug nach unten, Amauro irgendwie zu ergreifen. Ich drehe mich, da spüre ich wieder die Feder im Nacken. Drehe mich, knicke fast um, taste fast fuchtelnd nach Amauro, der entwischt, wahrscheinlich in rückwärtiger Bewegung, und ich komme nicht nach, bin in meiner Verwirrung und wieder verlorener Orientierung jetzt gefangen und reagiere viel zu zeitlupenartig in den Wendungen, das kann ein hastig-fuchtelndes Tasten längst nicht ausgleichen.
Ich spüre, wie ich einen knallroten-knallheißen Kopf habe, ich muss total errötet sein, das Spiel wird jetzt wieder richtig heiß, wir erreichen mehr Tempo, tja, Action wollte ich doch haben. Sein Vorteil ist, ich höre seine Schritte kaum, auch auf den Fliesen, aber wir sind vielleicht nicht im Wintergarten? Stimmt, wir sind wohl im Wohnbereich, ich habe den Ortswechsel gar nicht mitbekommen. Ich drehe mich um mich selbst, eine volle Drehung, da Amauro fast zugleich die Feder mal am Rücken dann an die Schulter führt. Diese Drehung bei ausgestreckten Armen brachte auch nichts, außer dass ich mich selbst noch schwindeliger spielte.
Er spielt mit mir, in des Wortes doppelter Bedeutung, und ich spiele dieses Spiel mit mir mit. Um die Verwirrung komplett zu machen, um mich noch wahnsinniger zu machen, lässt Amauro die Feder sinken, und meldet sich zur Abwechslung nicht, weder verbal noch durch eine mich foppende Aktion.

Da fällt mir der teuflische Gedanke ein, den ich vorhin hatte. Ich versuche, meinen Verehrer in ein möglichst langes Gespräch zu ziehen, da mit einem Anreiz versehen, wird er reagieren, dadurch abgelenkt sein, ich folge seiner Stimme, kann ihn orten, und zur Unvorsicht verleiten, zur entscheidenden Fahrlässigkeit, zum Fehler der mich triumphieren lässt. Ich triumphiere bereits jetzt, so genial finde ich mich. Bloß nicht noch abheben. Okay, ich wage es:

-"Es ist das Mega-Spiel der Mega-Spiele, Amauro. Ich will, dass wir verlängern, wir müssen die Spieldauer definitiv verlängern."
Mein Verehrer reagiert sichtlich irritiert -oder interessiert?-:
-"Was schwebt Dir da vor?"
Ich versuche so schnell es geht in die Richtung dieser verbalen Äußerung zu gelangen. Jetzt nicht nachlassen, und dem Hasen Appetit machen, dass er weiter den Gesprächsfaden aufnehmend unkonzentriert wird.
-"Weitere 4 Stunden. Wir verlängern um 4 Stunden, bis um 10 Uhr morgen, oder vielleicht heute, ich weiß nicht, ob es schon nach Mitternacht ist, ich habe jegliches Zeitgefühl verloren."
-"Schön zu wissen. Hm, weitere 4 Stunden? Okay. Aber mit Dir als Blinde Kuh wenn Du mich nicht fängst!"
Ich versuche jetzt meinen Partner ortend auf diese Stimme "zuzugehen", darf den Faden aber nicht verlieren, muss das Gespräch PARALLEL aufrecht erhalten, und dem gejagten Hasen den Mund richtiggehend wässrig machend Appetit machen:
-"Okay, mit mir als Blinde Kuh natürlich, wenn ich Dich nicht fange. Mir bleiben solange die Augen verbunden, bis ich Dich erhasche, selbst wenn es nochmal 4 Stunden zusätzlich dauert. Blinde Kuh total. Das totale Spiel."
Ich spiele natürlich einmal mehr mit dem Feuer, lege mir womöglich selbst weiter 4 Stunden als Blinde Kuh mit verbundenen Augen auf, doch es kommt, wie ich wollte, der Anreiz ist für meinen Spielpartner viel zu groß, als dass es ihn schweigend kalt lässt:
-"Mmmhh. Okay. Du willst das totale Blindekuh-Spiel, als Blinde Kuh? Das kannst Du haben, 4 Stunden länger die Blinde Kuh zu sein. Längerer Genuss, heißerer Genuss, besserer Genuss, totalerer Genuss."

Ich will mich weiter nähern, gehe in Richtung der Stimme, die ich anscheinend vor mir hertreibe. Noch wage ich den entscheidenden Ausfallschritt -ins Glück oder ins Leere?- nicht, die Distanz muss ich weiter verkürzen.
-"Das wollte ich hören. Wir verlängern bis 10 Uhr. Ich muss aber dann was zu mir nehmen, wir fahren dann zum Sonntags-Brunch. Zuvor, wenn sie mir nicht schon verbunden bleiben, verbinde mir bitte sehr sorgfältig die Augen, damit ich nicht mitbekomme, welche Schuhe Du in die Tasche die ich Dir zur Verfügung stelle einpackst.
Nach dem Brunch fahren wir zu Dir, mir sind dabei selbstverständlich die Augen verbunden, eine "Entführung", hin zur Fortsetzung des Spiels, den ganzen restlichen Sonntag, den ganzen Montag, ein also mehr als 24stündiges Spiel, bei dem mir ggf. die gesamte Zeit die Augen verbunden sind."

-"Okay, klingt super, Esther!", aaahhh, der Hase hat Appetit bekommen, und hat dabei nicht gemerkt, dass ich die Distanz reduzieren konnte, da bin ich mir absolut sicher. Ich spiele ein riskantes Spiel, wenn ich ihn jetzt nicht fange, wird sich unser fantastisches Spiel zeitlich steigern. "Drohen" tut mir aber eigentlich nichts, denn ich kann von diesem Spiel mit verbundenen Augen nicht genug bekommen.

Ich wähne jetzt meinen Verehrer vor mir, in einer Entfernung, die den schnellen Ausfallschritt mit voran tastenden Händen an den ausgestreckten Armen erfolgversprechend erlaubt!
Ich wage es, gerade als er das letzte Wort, meinen Namen, ausspricht.

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