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(08.03.2018, 04:00 Uhr)

 
 
 Blindekuhspiele für Erwachsene
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 Spiele 11.04.2018 (13:58 Uhr) Mama
Hallo Esther,

Ich versuche es mal wieder in diesem Verzeichnis. Das andere, in dem wir kommuniziert haben, ist bei neuen Beiträgen irgendwie merkwürdig konfiguriert.

Ich hatte endlich mal wieder Kontakt zu MMama, langsam spielt sich das Alltagsleben nach den Osterferien ja wieder ein. Sie möchte mich in ihr neues Haus einladen. Nicht zu einer Einweihungsparty, die hat sie auf unbestimmte Zeit verschoben, weil sie einfach keine Lust dazu hat. Ich kann es mir aussuchen, ob ich das Haus nun endlich sehen will, oder es ein weiteres Mal mit verbundenen Augen erkunden darf. Da gibt es natürlich keine Zweifel, welche Alternative ich wählen werde. Wir haben noch keinen Termin bestimmt. Im Verlauf der nächsten beiden Wochen ergibt sich aber endlich mal wieder die Möglichkeit für ein Spiel. Aber wir brauchen ja "sturmfrei Bude" bei ihr. Das engt die Termine etwas ein. MMama holt mich dann wieder bei mir zu Hause ab, verbindet mir unterwegs im Auto die Augen und führt mich in ihr Haus. Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt, in dem nicht mehr leer stehenden Haus, das vermutlich auch nicht mehr nach Farbe und Renovierung riecht, einen Erkundungsspaziergang zu machen. Weil ich mich so lange danach sehne, endlich mal wieder längere Zeit eine Augenbinde zu tragen, möchte ich mir dazu noch ein neues paar Frühlingsschuhe zulegen, um es aufregender zu machen. Ich stöbere gerade im Internet. Ich möchte die Schuhe nur im Sitzen anprobieren und wenn ich den Eindruck habe, dass sie passen, sie erst im Haus von MMama oder in ihrem Auto anziehen, sodass ich wirklich noch nie mit diesen Schuhen sehend gelaufen bin. Ich bin schon jetzt ganz hibbelig, wie sich das anfühlen wird.

Gibt es bei dir etwas Neues?
 Re: Spiele 13.04.2018 (13:29 Uhr) EstherJab
Hallo Mama.,

schön dass es mit dem Forum weitergeht. Na ja, direkt so brandheiß Neues gibt es eigentlich nicht, aber eine interessante Entwicklung. Olga hat ja nun ihre Party auf den 21.04.18 festgelegt, wir sind eingeladen, die meisten dürften wir von "Miss Perfect"´s Parties kennen. Die Gastgeberin war so angetan von den Spielen, dass sie sich am 21.04. selbst darin versuchen und mit verbundenen Augen spielen will: Blinde Kuh klassisch mit ihr in der Hauptrolle beginnend, und das Rückräum-Spiel. Bei diesem werden wieder 10 Gegenstände aus der Wohnung ausgewählt, die die Gastgeberin mit verbundenen Augen tastend identifizieren muss. Dann muss sie, zuvor eine Weile um sich selbst gedreht, jeden einzelnen Gegenstand wieder an den Ursprungsort zurückbringen. Erfahrungsgemäß ist es immer witzig und zugleich sehr spannend, die Spielerin dabei zu beobachten.

Interessant ist nun, dass mein Mann sich dazu äußerte. Er würde sich total auf die Party freuen, und mit der Gastgeberin gerne diese Spiele spielen, da er ja sehr gerne bei Blinde Kuh als Spiel auf einer Feier eine attraktive Spielerin neckt und möglichst lange als Blinde Kuh sehen will. Da Olga "dem Filmstar Amber Heard äußerst ähnlich sieht", würde dies "einen tollen Anblick" für ihn geben, wenn sie zudem mit verbundenen Augen spielt und u.a. ihn ja suchen müsste.
Da meinte ich, okay, er müsse bitte irgendwann mal was zurückgeben, er genießt es, eine weibliche Blinde Kuh zu sehen und zu foppen, spielt mit ihr zu gerne das Heißkalt-Spielchen während des Spiels, will aber nie selbst die Blinde Kuh sein. Er sollte mal was zurückgeben, aber natürlich aus freien Stücken, und es selbst mal genießen, die Augen verbunden zu haben.
Da meinte er, ich hätte Recht, und er will es tatsächlich mal selbst versuchen. Auch weil er weiß, wie sehr ich diese Spiele mittlerweile gerne spiele, wenn er selbst mal "blind" spielt, könne er ja erfahren, wie faszinierend das sein könnte.
Er würde sich bei der Party, wenn Olga womöglich schon sehr lange sucht und umherirrt, fangen lassen, "versprochen". Na, da bin ich gespannt.

Marcus und ich wollen uns "Ende des Monats" treffen, im Gespräch ist der 26.04.. Bei Marcus ist es ja so, dass er ebenso eine für ihn attraktive Frau -und er findet mich nach eigenen Worten sogar attraktiver als seine (wirklich toll aussehende) Frau- zu sehen, wenn ihr die Augen verbunden sind. Und es gefällt ihm ebenso nach mir zu suchen, das ist so der Unterschied zwischen den beiden Männern. Aber mal sehen, wie sich die Sache entwickelt.
Bei mir ist es aber nicht so, dass mich der Anblick eines attraktiven Mannes -und Marcus ist wirklich ein super-attraktiver Mega-Adonis- dem die Augen verbunden sind, so umhaut. Das Spiel Blinde Kuh muss es dann schon sein, dass ich mit ihm spielen will, erst die Aktion ihm permanent auszuweichen und ihn dabei noch zu hörnen, gibt mir den Kick. Ich weiß nicht wie das bei Dir ist, plaudere doch mal aus dem Nähkästchen, Mama.
Ich freue mich auf die Party und das Treffen mit Marcus. Hoffentlich ergibt sich für Dich noch vor dem 25.05., dass Du einen Mann für Blinde Kuh findest, das wäre klasse. So wie Du mir Marcus vielleicht neidest, so neide ich Dir ein bisschen MMama -auch wenn meine Freundin Kati ein Blindekuh-Fan ist-.

Auch ich hätte mich für die Erkundung mit verbundenen Augen entschieden, ist doch klar, da sind wir Schwestern im Geiste!
Das wird bestimmt wieder eine irre spannende und sehr aufregende Aktion, da bin ich mir sicher. Eine "Entführung" ist immer elektrisierend, wenn man nicht weiß wo es hingeht, wo man ist, und den Ort nicht sieht, und mit diesem Geheimnis auch wieder zurückkehrt. Da ist MMama perfekt. Was würde ich darum geben, an Deiner Stelle zu sein! Mit verbundenen Augen und nach vorne tastend gestreckten Händen, ins Unbekannte hinein zu tasten, das ist immer mega-spannend. Man verliert sich, geht ins "Schwarze" hinein ohne zu wissen was einen erwartet. Super.

Das mit den Schuhen ist zudem natürlich eine heiße Idee. Sie erst mit verbundenen Augen gehend zu tragen, ein heißer Gedanke. Also ich will ja bei dem Treff mit Marcus ein Stiefel-Identifikationsspiel mit verbundenen Augen einbauen, weil ich schon länger diesen Gedanken habe dass das ein superheißes Spiel sein muss. Aber ich habe mich ihm gegenüber darüber noch nicht offenbart. Sollte ich das zuvor ansprechen?
Also ich würde mich für euer Treffen wirklich superschick einkleiden, denn dieses neue Haus, alles bestimmt -so wie ich MMama einschätze- geschmackvoll gestaltet und eingerichtet, diesem neuen Haus hätte ich -mit verbundenen Augen- meine "Aufwartung" gemacht, ihm und der neuen Hausherrin zu Ehren, also im gestylten Look.
Wie siehst Du das? Du bist ja diejenige die dort spielt und "blind" erkunden wird.

Gut, Mama, leider habe ich am WE wenig Zeit, da die Party erst am 21. ist, sind wir an diesem WE viel unterwegs, ein Spiel oder eine Aktion sind aber nicht in Aussicht.

LG
Esther
 Re: Spiele 22.04.2018 (04:13 Uhr) EstherJab

Hallo Mama,

am gestrigen Nachmittag und Abend erlebten wir eine gelungene Feier, mit 7 Paaren plus Anhang, bei Olga und ihrem Mann. Ich konzentriere mich auf die beiden Spiele, die mit verbundenen Augen gespielt wurden, intensiv, spannend und witzig ging es dabei zu, und es ist ja nicht leicht, das so im Nachhinein zu schildern. Auf alle Fälle waren die Gäste und unsere Gastgeberin mit Eifer und Konzentration dabei, auch als Erwachsene machen solche Spiele Spaß, sind an- und aufregend.
Das Blindekuh-Spiel war 3-geteilt, zunächst versuchte sich die Gastgeberin. Es entwickelte sich ein in der Tat intensives, lustiges Spiel, einmal mehr zeigte sich, das mit der Zeit sich der Spaß daran, einer erwachsenen Blinden Kuh auszuweichen und im Spiel zu halten, sich während so eines Spiels steigert.
Olga tastete umher, versuchte alles, wir wichen konsequent aus. Nur wenn ein Erwachsener gefangen werden konnte, sollte ein Rollentausch erfolgen, legten wir fest. Damit sie nicht gleich erlöst wurde, wenn eines der sehr jungen Kids ihr in die Arme läuft.
Interessant einmal mehr, wie die anderen einen sich steigernden Ehrgeiz entwickelten, sich nicht fangen zu lassen, und das Spiel mit einer Blinde Kuh andauern zu lassen.
Mein Mann agierte einmal mehr begeistert, aber wir -er und ich- hatten ausgemacht, er solle sich nach einer Weile, wenn die Blinde Kuh sich ausgepowert hatte, mal fangen lassen.

Doch dazu kam es nicht. Denn so nach 20 Minuten wurde eine der Frauen schließlich doch erwischt. Julia, musste dann die Rolle der Blinden Kuh antreten, das Spiel setzte sich also fort mit ihr. Eine unglaublich attraktive Frau, mit einer super Figur, und sehr elegant angezogen im konservativ-schicken Sekretärin-Look, wie aus dem Mode-Magazin, als wenn sie zu einem Vorstellungsgespräch als Chef-Sekretärin im Marketing-Management müsste.
Da wollte mein Mann sich denn doch nicht fangen lassen, und Julia doch als Blinde Kuh "genießen", ich konnte das nachvollziehen. Noch mal ca. 20 Minuten Blinde Kuh. Und es war interessant und ein optisches Erlebnis, man merkte wie gerade die Männer diesen Anblick genossen. Mit einem schwarzen, glänzenden, sehr schmal gefalteten Tuch waren ihr die Augen verbunden, die Absätze lang und schmal, so tastete sie zunächst vorsichtig, dann mutiger, nach uns. Wir umgingen und umschlichen sie, sie tastet mal hektisch umher, wechselte abrupt die Richtung, wir hielten dann vorsichtig Abstand und unterließen jede Berührung am Rücken. Dann verließ sie die Kraft etwas, sie agierte langsamer und wir suchten wieder mehr die Nähe um sie zu foppen, und mit dem Feuer zu spielen. Das war ungemein interessant, und ich beobachtete auch mal ganz bewusst die anderen. Mein Mann, er fand das alles ziemlich aufregend, tja so muss es wohl auch in früheren Jahrhunderten gewesen sein dachte ich mir.
Die Kids verließen dann als erstes das Spielfeld, und die Luft war zunehmend aus dem Spiel, bis wir unsere Blinde Kuh dann schließlich erlösten.

Das Spiel gefiel aber so sehr, dass später eine weitere Runde gespielt wurde. Und nun war dann endlich mal mein Mann am Zug. Er meldete sich gar freiwillig, und ließ sich die Augen verbinden und kräftig herumdrehen.
Es machten mehr Frauen mit als Männer, und ich kam so dann mal in den Genuss, als sehende Spielerin mal meinen Mann im Spiel zu halten, und auch zu sehen, wie wir Frauen Spaß daran haben, mit einer männlichen Blinden Kuh Spaß zu haben und Schabernack zu treiben.
Vor allem wenn Julia meinem Mann zurief "Hier bin ich! Wo bin ich?" und sie ihm auswich und ihn umging, fast umtänzelte, hatte ich mal einen Blick wie das aussah, und dieses Gleichnis wirkt, wenn man es von außen, als "Dritte" betrachtete, die modisch Topgestylte und ihr gehörntes "Opfer" welches sie bemüht zu ergreifen gedenkt. Mein Mann war sichtlich erregt, spielte mit zunehmend glühendem Kopf, und machte seine Sache prima und tapfer, suchte hin und her, toll.
Ein sehr schönes Spiel, und wie schon gesagt, so ähnlich muss es früher zugegangen sein. Nach nochmal so ca. 20 Minuten war das Spiel beendet.
Mein Mann sprach von einem "tollen Erlebnis" und würde das Spiel gerne noch mal irgendwann gerne spielen. Na, vielleicht ja mal mit mir alleine, habe ich ihn endlich soweit??? Na, mal sehen.

Das Rückräumspiel war ebenso intensiv und witzig. Und dauerte sehr lange, fast eine Stunde. Olga musste 10 Gegenstände aus der Wohnung tastend erraten, und dann -jeweils zuvor mehrfach um die eigene Achse gedreht- mit verbundenen Augen zu ihrem Ursprungsplatz zurückbringen. Auch das war ein schöner, starker Anblick, sie musste sich erst zurechtfinden, das dauert mitunter eine Weile, sie lag in der Richtung oftmals zunächst falsch, und das ist für die Zuschauer natürlich so ein klammheimlicher wie offener Spaß. Denn man muss lachen, und das verunsichert natürlich die Spielerin. Köstlich- aber man muss sie auch bewundern, wie sie so suchte und auch sie war elegant gestylt, das gefiel.
Es gelang ihr alle Gegenstände aufzuräumen, und sie war als die Augenbinde abgenommen wurde ziemlich geschafft, doch megaglücklich.
Alle waren voll dabei, das Spiel fesselt die Betrachter, auch wenn es dauert- das ist faszinierend. Ich will mich auch mal wieder an diesem Spiel versuchen, klarer Fall.

Okay, Mama, soweit meine Schilderungen, hast Du Fragen oder Anregungen, es ist immer nicht leicht im Nachhinein zu schildern, das kann nicht immer so detailreich sein, sei da bitte nachsichtig.

Das Treffen mit Marcus muss leider verschoben werden, auf "Anfang Mai".
Noch gut einen Monat können wir hier uns austauschen, dann gehen leider die Lichter aus.

Wie sieht es bei Dir und MMama aus? Gibt es Neues zu berichten?
Ich wünsche Dir einen angenehmen Sonntag, und lass mal von Dir lesen.

LG
Esther
 Re: Spiele 22.04.2018 (17:05 Uhr) mama
Hallo esther,

ein toller bericht. ich kann mich Dienstag revanchieren, morgen erkunde ich mmamas Haus in Hautfarben riemchensandalen mit schmalen absätzen. Das wird aufregend, in den Schuhen habe ich wenig halt, es fehlt die stabile ferse. ein neuer schwierigkeitsgrad.

wo habt ihr bei der Party gespielt im Haus oder im Garten und wen hat dein mann gefangen?
wie haben die kinder mitgespielt, wolltd da keines die blinde Kuh sein?
wie würdest du gerne mit ihm spielen? ganz klassisch blinde Kuh und welche Rolle würdest du gerne spielen?

ich bin neugierig, ich weiss!
 Re: Spiele 23.04.2018 (03:11 Uhr) EstherJab

Hallo Mama,

Danke für Deinen Eintrag und Dein Interesse an meiner Schilderung der Spiele mit verbundenen Augen bei der gelungenen Party vom Samstag.
Heute steht für Dich ein sicher sehr aufregendes Treffen mit MMama an, und die schmalen Absätze die Du tragen wirst, erinnern mich an Julia von der Party, die auf dem Rasen als Blinde Kuh mit ebenfalls derart schmalen Absätzen ihrer Pumps spielte, das es beim Hinsehen schon alleine bedenklich schien.
Ich muss Dir wirklich Recht geben, so mit verbundenen Augen zu spielen, ist eine echte Herausforderung und Erschwernis. Julia konnte eben deshalb nicht so schnell spielen wie es nötig gewesen wäre jemanden zu fangen, obwohl sie ihre Rolle toll spielte: Mal hektisch umhertastend, dann wieder langsamer, wohl Kräfte sammelnd, und es war faszinierend auch die anderen zu beobachten. Wie diese bei den "schnellen Spielphasen" der Blinden Kuh die Distanz suchten, bei den "langsamen Spielphasen" sich mehr trauten, und die Blinde Kuh am Rücken, an ihrem grauen Samtjackett, antickten.
Julia, die zweite Blinde Kuh, spielte ihre Rolle noch besser als die erste Blinde Kuh, Olga.
Also ich kann es auch als Frau nachvollziehen: Eine derart attraktive Frau, schick angezogen, die mit verbundenen Augen versucht jemanden zu fangen, das ist ein reizvoller Anblick, insbesondere für die mitspielenden Männer, das konnte man erkennen. Mein Mann war schon ziemlich aufgeregt.

Da das Wetter am Samstag sehr schön war, wurde der erste Teil der Feier nach draußen verlegt, und eben auch das Blindekuh-Spiel. Es macht noch mehr Laune, Blinde Kuh draußen auf einem Rasen unter strahlend blauem Himmel und Sonnenschein zu spielen.
Später, und gerade für das Rückräum-Spiel, war dann wieder Party drinnen, angesagt.

Von den Kindern wollte wohl keines die Blinde Kuh sein, ihnen gefiel es sichtlich, die eine wie die andere Blinde Kuh suchen zu lassen, und dann ja noch in der späteren Runde den blinden Stier, meinen Mann.
Dem gelang es nicht, jemanden zu fangen, obwohl er sich redlich bemühte. Also das war echt was für mich, es macht riesigen Spaß, noch dazu als Ehefrau, den geliebten Mann als Blinde Kuh zu erleben, und ausgibig suchen zu lassen.
Wir sprachen natürlich gestern darüber, und ich habe ihn wohl fast soweit, auch mal dieses reizvolle Spiel -Blinde Kuh klassisch- nur mit mir zu spielen, und das auch mal intensiver und somit für länger.
Natürlich würde ich die sehende Rolle dann bevorzugen, ganz klar. Das ist doch dann diese aufregende Metapher, dieses Gleichnis, oft hier beschrieben, und wohl auch der Ansatz für die Beliebtheit des Spiels in früherer Zeit, als es nur Erwachsene spielten.
Ich habe großen Gefallen daran gefunden, ich werde das noch als alte Oma toll finden.

Natürlich hätte es auch seinen Reiz, ihn mit verbundenen Augen zu suchen. Ein Rollentausch wäre also mehr als okay.
Die Treffen mit Marcus würde ich deshalb nicht beenden, dann hätte ich eben zwei Männer, mit denen ich Blinde Kuh spiele. Doppeltes Glück.
Für Dich wäre es doch das Beste, wenn Dein Mann auch Dein Partner für Blinde Kuh -klassisch- wäre. Zu schade, wenn er Dein Empfinden, Deine Neigung, wirklich nicht teilen würde.

Gut, Mama. Leider bin ich ab Mittwoch beruflich auf Reisen, u.a. auch Berlin wo ich meinen dortigen GP treffe -den ich in der Tat fragen werde, ob er einen zweiten Vertrauensbeweis bei dem mir die Augen verbunden sind, durchführen würde wollen-, sodass ich eine Woche lang nicht hier im Forum sein werde.
Nicht dass Du Dich also wunderst, oder denkst ich hätte das Forum verlassen. Der 25.5. kommt leider ja noch früh genug.
Als nächstes steht ja -sehr wahrscheinlich noch im Mai- eine gemeinsam mit meiner Freundin Katy organisierte Party an, bei der "Miss Perfect" -die am Samstag auch intensiv in der sehenden Rolle mitspielte- ihre Spielschuld als Blinde Kuh einlösen wird. Die will ich richtig heiß spielen, das soll hochintensiv und lang dauernd sein.
Aber erst mal steht Dein Treffen heute mit MMama an, da bin auch ich sehr gespannt.

LG
Esther



 Re: Spiele 27.04.2018 (09:27 Uhr) Mama
Hallo Esther,

ich bin dir noch den Bericht schuldig:
Wie schon bei den Malen zuvor holte mich MMama bei mir Zuhause ab. Als ich im Auto saß, zog ich meine neuen Schuhe an. Du erinnerst dich, die Sandalen mit den Fesselriemchen, in denen ich zuvor noch nie gelaufen war. Dann fuhren wir los und einige Meter später habe ich mir das schwarze Tuch, das ich dabei hatte, vor die Augen gebunden. Was für eine wunderschöne aufregende absolute Lichtlosigkeit das ein weiteres Mal war.
MMama fuhr wohl in die Garage ihres neuen Hauses, so hörte es sich zumindest an. Ich hörte auch, wie sich ein Garagentor schloss. Dann öffnete sie die Beifahrertür und holte mich aus dem Auto. Meine neuen Schuhe sind echt der Hammer. Ich konnte kaum stehen, weil die Absätze ja sehr schmal sind und dadurch, dass es Sandalen sind, die keine feste Ferse haben, sondern nur zwei Riemchen, kaum stehen. Bei festen Schuhen mit Absätzen hat man zumindest im Schuh Halt. Das war diesmal auch nicht mehr der Fall.
Jedenfalls führte sie mich dann zum Gang, den ich ja schon kannte. Ich konnte mich auf beiden Seiten des Ganges mit ausgestreckten Armen etwas festhalten, sodass es mit dem Gehen dann doch irgendwie hinhaute. Mit der Zeit habe ich mich während des Spiels an die Schuhe gewöhnt. Es war wirklich unsagbar aufregend, die gleiche Situation, die ich eigentlich schon mehrfach in ihrem Haus erlebt hatte, jetzt nochmals in diesen Schuhen zu erleben.
Das Haus fühlte sich plötzlich ganz anders an. Durch die Möblierung hallte es nicht mehr so und es roch auch ganz anders. Die letzten Male roch es irgendwie nach Baustelle, ich kann das gar nicht näher beschreiben. Jetzt roch es angenehm. Vermutlich hatte MMama ein Duftspray oder Parfüm versprüht. Hätte man mir gesagt, dass ich mich in einem völlig anderen Haus befinde als die letzten Male, ich hätte es sofort geglaubt.
Obwohl ich mich kaum auf den Beinen halten konnte, drehte mich MMama trotzdem mehrfach im Kreis, um mir jegliche Orientierung zu nehmen. Die perfekte Spielsituation! Dann machte ich mich auf die Suche. Natürlich suchte ich ein weiteres Mal die Stange in der Mitte des Treppenhauses.Ich war ziemlich ungeduldig, die Stange zu finden. Aber MMama hatte mich durch das Treppenhaus in das Wohnzimmer geführt, das konnte ich noch feststellen. Nachdem sie mich im Kreis gedreht hatte, war ich völlig orientierungslos und hatte keine Ahnung, in welche Richtung ich mich bewegen musste, um wieder ins Treppenhaus zu gelangen. Dieses Gefühl, irgendetwas blind unbedingt finden zu wollen, es aber nicht direkt zu können, weil man eine Augenbinde trägt ist so toll, fast noch besser, als wenn man das gesuchte Ziel dann erreicht hat.
Also tastete ich mich jetzt am Mobiliar vorbei. Ein Ledersofa, einen Couchtisch, eine Schrankwand und allerlei Dekorationsgegenstände, die ich teilweise identifizieren konnte, teilweise nicht. Mmama war während der ganzen Zeit völlig still, ich hörte nur ihre Absätze ab und zu im Zimmer. Sie wollte mich einfach nur in meine eigene Welt abtauchen lassen. Ich hatte schon jegliches Zeitgefühl verloren, als sich endlich die Tür fand, von der ich mir sicher war, dass sie ins Treppenhaus führte. Kennst du das, wenn du aufgeregt bist und dir der Mund trocken wird, obwohl du eigentlich gar kein Durst hast? So ging es mir jetzt. Ich tastete mich durch das angenehme riechende Wohnzimmer ins Treppenhaus. Ich spürte jetzt auf dem Fliesenboden einen Teppich. Ob das jetzt das Treppenhaus war oder nicht wusste ich nicht, denn der Teppich, so steltle ich es mir zumindest vor, dämpfte auch hier den Schall, sodass ich zumindest nicht mehr diese typische Akustik von Treppenhäusern mit Steinböden hörte. Auf dem Teppichboden konnte ich wirklich nur noch ganz kleine Schritte machen, sonst wäre ich einfach umgefallen oder zumindest schmerzhaft umgeknickt. Aber ich wollte mich nicht aufhalten lassen. Und irgendwann war sie plötzlich da, die Stange!
Ich war etwas unentschlossen, ob ich die Stange einfach hinaufklettern sollte. Denn eigentlich hatten wir vereinbart, dass ich blind das möblierte Haus erkunden sollte. Aber dann hörte ich plötzlich wie MMama von hinten auf mich zukam. Ich hatte keine Ahnung, was sie beabsichtigte und wartete einfach, während ich mich mit beiden Händen an der Stange festhielt. Was MMama dann machte war unglaublich: Sie legte mir Handschellen an und zwar so, dass sich die etwas längere Kette zwischen den einzelnen Schellen hinter der Stange befand, sodass ich von der Stange gar nicht mehr weg kam. Das tat sie alles, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Aber der Zweck war klar. Sie wollte mir den Freifahrtschein geben, alles anzustellen, was mir mit der Stange einfiel, denn weg von der Stange konnte ich ja jetzt nicht mehr. Also konnte ich jetzt das machen, was mir ohnehin schon im Kopf herumgeschwirrt war, die Stange hinaufklettern. MMama ist wirklich eine einfühlsame Freundin. Sie wollte mir keinen verbalen Freifahrschein geben, aber mir trotzdem zeigen, dass ich das machen kann, wonach ich mich sehne, sie wusste sogar, wonach ich mich sehnte, ohne dass wir darüber gesprochen hätten.
Ich hatte natürlich, wie sich das für ein elegantes Outfit gehört auch eine Feinstrumpfhose an. Sich mit den Schenkeln durch die Feinstrumpfhosen an der Stange festzuhalten, um hoch klettern zu können ist alles andere als einfach, denn es bildet sich ja fast eine Rutschschicht zwischen Stange und Beinen. Also musste ich mit möglichst vielen Partien meiner Beine mich möglichst fest an diese Stange klammern. Das Ergebnis ist unbeschreiblich. Ich kann das kaum in Worte fassen.
Ich hatte bisher immer geglaubt, mit verbundenen Augen könne man sehr intensiv fühlen und ich hätte das intensivste Gefühl erreicht, das überhaupt vorstellbar ist. Aber das was ich jetzt erlebte war der absolute Hammer.
Obwohl es mir MMama nicht gestanden hat, bin ich mir nahezu sicher, dass sie ganz genau weiß, was ich empfunden habe. Jedenfalls kletterte ich an dieser Stange hoch, bis zur totalen Erschöpfung.
Als ich dann wirklich nicht mehr konnte, ließ ich mich langsam an der Stange heruntergleiten und bat MMama, mich zu befreien. Dann bat ich sie, mich mit ins Wohnzimmer zu führen, damit ich mich erst mal setzen konnte, um mich ein wenig zu erholen. Den Nachhall der Gefühle nach wir vor völlig blind hinter der Augenbinde in mir zu spüren , war einfach nur schön, um nicht auf der Welt hätte ich jetzt die Augenbinde abnehmen wollen.
MMama überschüttetee mich mit Fragen, wie es gewesen sei, und ob es auch bestimmten Ordnung gewesen sei, dass sie mich mit Handschellen an diese Stange gefesselt hatte. Irgendwann war mir klar, dass sie eigentlich das gleiche erleben wollte und ihre Fragen darauf hinzielten, sie es mir aber nicht gestehen wollte. Deshalb fragte ich sie, ob ich die Augenbinde abnehmen könnte, was sie bejahte. Als ich mich dann halbwegs an die Helligkeit gewöhnt hatte, konnte ich nach vielen Besuchen zum ersten Mal dieses Haus sehen. Es ist wunderschön und von MMama sehr geschmackvoll eingerichtet. Ich habe den Eindruck, sie haben nahezu vollständig neues Mobiliar gekauft, jedenfalls konnte ich mich bei kaum einem Möbelstück erinnern, es jemals gesehen zu haben. Irgendwann fiel mein Blick wieder auf MMama. Sie hatte einen verträumten sehnsuchtsvollen Blick und ich erinnerte mich an ihre Fragen, wie es gewesen sei, mit Handschellen an diese Stange gefesselt. Also forderte ich sie jetzt einfach auf, sich hin zu stellen und ging dann von hinten auf sie zu und verband ihr die Augen. Sie glättete das Tuch mit ihren Händen selbst. Als ich um sie herumging, konnte ich ein seliges Lächeln sehen.
Natürlich hatte sie sich auch heute wird herausgeputzt. Sie trug eine leichte weiße Seidenbluse, relativ kurze hautfarbene Shorts, eine hautfarbene dünne Feinstrumpfhose und hohe, ebenfalls Hautfarbene, glänzende Pumps.
Hoppla. Es hat geklingelt. Später mehr, wenn du möchtest.
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