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(29.03.2020, 15:52 Uhr)

 
 
 Blindekuhspiele für Erwachsene
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 Trainingsfeld 4 26.03.2020 (10:00 Uhr) WOK
Werte Esther,

auf geht´s in eine weitere Runde.
Alles Gute wünscht Dir

Werner

Wieder bist Du schräg hinter mir, schnell drehe ich mich in Deine Richtung - und vernehme schon wieder ein Kichern von hinten - Na warte!

Immer schneller drehe ich mich um, immer in die gleiche Richtung. Das wird jetzt zu viel, mir ist schwindlig. Ich schwanke. Ich höre Dich lachen. Du scheinst jetzt weiter weg zu sein. Trotzdem wende ich mich - ganz instinktiv - wieder schnell nach hinten. Soviel Blödheit amüsiert Dich natürlich.

Dann sagst Du: "Halte inne. Ich wechsele ein letztes Mal mein Outfit. Wie ich im Badeanzug und mit Overknee-Stiefel aussehe, werde ich Dir aber noch heute Nacht zeigen, wenn Du das willst."
Habe ich das richtig gehört, hast Du das wirklich gesagt? Scheint so.
Also wenn einer da nicht narrisch wird, dann bleibt er wohl immer gescheit!

Gut, dass das Umziehen etwas dauert. Die Pause brauche ich jetzt.

Du erscheinst wieder und verkündest, was Du jetzt anhast: Bolero-Jacke, enger Rock, Plateau-Stiefel.
Das muss bei Deiner Figur wohl umwerfend aussehen. "Ja, verreck! Da legst di nieder!" denke ich. Aber ich spreche das nicht aus, wir sind ja nicht am Waldler-Stammtisch!

"ich muss Dich jetzt endlich fangen" rufe ich stattdessen und glaube, meine Stimme hat sich auch schon mal besser angehört. Allmählich erschöpft sich meine Energie. Ich hetze Dir weiter nach, fuchtele immer wilder und greife doch nur ins Leere. Keine Chance, eher hoffnungslos, aber noch wetzte ich weiter. Da - was war das jetzt? Tatsächlich, ich habe Dich! Ahh, endlich! Endlich habe ich Dich, Esther!"

Du nimmst mir das Tuch ab. Das Licht blendet erstmal noch. Langsam sammle ich mich. Du siehst mir in die Augen und setzt an, mir etwas zu sagen. Jetzt kommt wohl die Entscheidung, das worauf ich seit Stunden brenne! Aber seltsam, jetzt wo es soweit ist, will ich es noch gar nicht hören. Nicht bevor wir mit dem Spielen fertig sind. Jetzt steht ja noch die Super-Runde mit der Super-Maske an!

Ich hebe die Maske auf. Kurz muss ich innehalten, ich habe noch keine ruhige Hand. Dann merke ich auch bei Dir ein Zittern. Jetzt gehe ich auf Dich zu und lasse die Samtflächen vor Deinen Augen landen und schaffe es tatsächlich, trotz meiner Unruhe, die Bügel sauber zu legen.

Umwerfend siehst Du aus, in eleganter Robe, mit dieser Maske. Du übertriffst dabei sogar die bezaubernden US-amerikanischen Stars. Deine Ankündigung von vorhin, was sich später noch ereignen soll, muss ich jetzt ausblenden. Das wäre im Moment zu viel für meinen Kreislauf.

Dein teilweise bedecktes Gesicht - unbeschreiblich. Dein Mund lädt förmlich zum Küssen ein. Aber das kommt später!

Nun wollen wir das neue Spiel beginnen. Mir scheint aber, zu Deiner Eleganz passt kein wildes Fange-Spiel. Stattdessen möchte ich ein paar ruhigere Szenen durchziehen.

Wir beginnen, so quasi, mit einer Mischung aus Blindekuh und Schach. Erstmal wirst Du ordentlich gedreht. Dann zählst Du bis zehn. Während dieser Zeit positioniere ich mich an einer Stelle, die maximal vier Schritte von Dir entfernt ist. Ich bleibe stehen und Du versuchst mich zu erwischen und dazu darfst Du genau diese vier Schritte gehen.

Wenn Du mich nicht gefangen hast, zählst Du wieder. Während des Zählens kann ich meinen Standort - natürlich wieder innerhalb eines Vier-Schritte-Kreises - verändern. Solltest Du mich nach 15 Versuchen nicht erwischt haben, wechseln wir in die nächste Szene.

 Re: Trainingsfeld 4 27.03.2020 (08:22 Uhr) EstherJab
Wow, dieses für mich neue Spiel, dass Du mir während der ersten Drehungen beschreibst, regt mich bereits jetzt total auf, noch bevor wir es spielen. Das ist eine fantastische, äußerst aufregende Variante von Blinde Kuh. Nach den Drehungen muss ich bis "10" zählen, in dieser Zeit schleichst Du von mir genau 4 Schritte weit weg, und hältst inne. Waahhhrrr, und ich muss Dich dann suchen, darf aber ebenfalls nur 4 Schritte gehen, weiß aber nicht, in welche Richtung.
Das fuchst mich, dass ich das nicht weiß, und auf gut Glück diese Richtung instinktiv-intuitiv erahnen muss, und dann mit ausgestreckten Armen und tastenden Händen los tappe und Dich ergreifen muss.
Aaaahhhrrrggghhh, das ist mega-heiß und total scharf, mich regt das Spiel bereits jetzt auf.
Wenn ich Dich nicht fange, wiederholt sich das Spiel, und das für mich atemberaubende und heiße 15 Mal. Wieder würdest Du 4 Schritte von meinem dann eingenommenen Standpunkt in eine von Dir beliebig wählbare Richtung vollziehen, ich muss dies erahnen, und dann wieder 4 Schritte nachdem ich bis "10" zählte, in die vermeintliche Richtung unternehmen. Eine Art "stilles Blindekuh-Spiel", leise, heiß, prickelnd, denn Du kannst mich in aller Ruhe und somit genüsslich ansehen, und mich in meinen Bemühungen beobachten. Dass ich dabei Deine Blicke heiß auf mir spüren werde, ist absolut klar, und dass ich dabei so eine elegante Erscheinung wie auch perfekte Figur -für DICH- sein bzw. machen will, ist ebenfalls sonnenklar.
Dies alles im eleganten Outfit, und mit der absoluten Super-Maske aus "What´s my line?"., diese Maske sah so heiß und sexy an Meredith, Dana, Joana und Melba aus.., und so sexy will ich für Dich in dieser Super-Maske natürlich auch wirken.., und sein.
Du bist Mega-Fan der Show, und insbesondere der Masken-Runde, ich bin Deine Masken-Queen, die Königin mit der Maske aus schwarzem Samt, die meine Augen fest verschließt. Das ist sexy, das ist heiß, und dieses Nicht-Wissen wo Du bist, und aber dieses wiederum Wissen dass Du "da" bist und mich siehst, lässt ein wahnsinniges Wolllustgefühl einmal mehr unsere Körper durchströmen, ich werde irrsinnig und der Ohnmacht bin ich nahe.
Wow, die erste Runde beginnt, nachdem ich nach Deinen Drehungen langsam bis "10" zählte, mit jeder Zahl wurde meine Stimme zittriger, so irre aufregend ist dieses Spiel, das noch gar nicht richtig begann. Ich tappe los, 4 Schritte sind zu absolvieren. Wo Du bist? Gute Frage, ich tappe einfach mal los. Du siehst mich, das spüre ich total, nur kann ich die Richtung dieser mich treffenden Blicke nicht wissen, ich kann sie nicht einmal erahnen. So, 4. Schritt, ich taste jetzt umher, drehe mich fast einmal um die eigene Achse. Ich taste.. ins Leere. Okay. Ich zähle wieder, bis "10". Wow, das ist bereits jetzt total superheiß. Ein ruhiges Spiel, nach Außen so wirkend. In mir kocht es jedoch total, mein Blut siedet in meinem Körper, den dafür allerdings eine Gänsehaut umgibt.

Wie im klassischen Blindekuh-Spiel vorhin, ist es auch hier wieder so, dass sich der Zauber und das prickelnde Knistern erst so richtig entwickelt, wenn das Spiel länger dauert, und die Blinde Kuh kochend heiß gespielt wird. So auch hier, und Du hast mich in der Hand. Du siehst mich, dieses Bild muss Dir gefallen, so wie mich das Spiel und Deine Beobachtung heiß macht, muss Dich dieses Bild heiß machen. Macht es das??? Ist das total scharf für Dich??? Ich würde es am liebsten fragen, aber Du spielst perfekt, dessen bin ich mir sicher, und ich soll Dich nicht orten können. Gut so, richtig so.

Zweiter Versuch: Nach der "10" tappse ich los, ich will variieren, und gehe mal in diese Richtung. 4 Schritte. Wenn Du nicht da bist, raste ich das erste Mal vor Fuchsigkeit aus! So, 4. Schritt, ich taste umher. Nichts. Waaahhhh!!!
Siehst Du, wie aufgeregt ich bin? Mein Gesicht muss zutiefst gerötet sein, und mein Ansporn Dich zu stellen für Dich zudem klar ersichtlich sein. Und ich meine zu bemerken, dass Dich das amüsiert. War da ein Kichern von Dir? Oder bilde ich mir das ein, so als orientierungslose, halb verträumte und blinde Kuh?
Waren die Rate-Queens mit ihren Mega-Masken für Dich ein voyeuristischer Genuss? Dann muss und will ich es ihnen gleichtun. Nein, ich muss Dich noch schärfer machen als es Meredith, Dana & Co. je getan haben, von Ingrid und Marianne aus "Was bin ich?" ganz zu schweigen.
Dieses Spiel in dieser Form ist da geradezu ideal, es müsste Deiner Vorliebe, eine -hoffentlich?- sehr attraktive Frau mit Mega-Maske vor den Augen, elegant gekleidet, die etwas nicht weiß, was Du weißt, dies aber erraten muss, dieses Bild haben wir doch jetzt, und diese ruhige aber nicht weniger heiß-prickelnde Variante von Blinde Kuh, treibt den Genuss doch ins Unermessliche.

3. Runde. Waaahhhrrr, noch 12 Runden sind maximal zu gehen, eine hohe Anzahl, und dies ist ja nur das Opening zu einer Reihe von "Szenen" -wie Du es nennst- die Du mit mir durchspielen willst, was dafür sorgt, dass wir beide optimalen Genuss entwickeln. Ich tappe nach der "10" also los, 4 Schritte, dass ich nachziehe, während Du "Deine" 4 Schritte schon vollzogst ist nur scheinbar ein "Vorteil", denn ich sehe nichts, absolut nichts, völlige Finsternis und ein absolutes Schwarz umgibt mich. Das ist so wahnsinnig prickelnd, wieder durchströmt alle meine Adern ein Wolllustgefühl und mega-heißes Blut.
Wieder kann ich Dich nicht fangen. Wenn es so weitergeht, kriegen wir 15 heiße Runden zusammen, Werner. Wo bist Du? Irgendwo da, ja. Hilflosigkeit ist ja eigentlich was unerträgliches, und Hilflosigkeit basiert ja auf Ahnungslosigkeit, auf Nichtwissen. Hier aber ist diese Ahnungslosigkeit nichts Unerträgliches, im Gegenteil, sie bringt mein Blut in Wallung. Und Deines..? Das will ich zum Kochen bringen.
Auch die 4. Runde, geht an Dich. Du wählst die Richtung Deiner 4 Schritte offenbar mit Bedacht, und sehr variabel. Ich muss versuchen umzudenken. So heiß ein langes Spiel auch ist, aber ich bin sportlich-ehrgeizig, und will Dich stellen. Wir spielen schon sehr lange, und ich will mich Dir noch offenbaren. Also will ich ans Ziel. Andererseits bin ich extrem neugierig und heiß darauf, zu erfahren, was Du mit mir noch so vorhast.
Auch die 5. Runde geht an Dich. Ich stampfe kurz mit dem linken Stiefel auf, weil mich das jetzt kirre macht, Dich nicht gestellt zu bekommen. Da musst Du lachen, tja, Du standst in der 5. Runde ganz wo anders. Na warte, die 6. Runde, ich fange wieder zu zählen an.
Deine Blicke spüre ich. Was denkst Du, was empfindest Du? Die Frau, die Du über 5 Stunden voller Hingabe gesucht hast, sucht nun Dich, im schicken Outfit und mit der Super-Maske aus Deiner TV-Lieblins-Show. Das MUSST Du doch superscharf finden, oder?


..

Wow, Werner. Eine Super-Idee von Dir, mit dem "Chess & Blind woman´s bluff".
Hoffentlich gefällt Dir unsere tolle Story. Du bist jetzt mehr in der "Vorhand". Kann man durch unser imaginäres Spiel, durch unsere Texte, Deine Feelings bzw. den Zauber wenn Du die Masken-Runde im TV oder am PC siehst, auch nur annähernd entfachen? Oder sogar toppen? Ich bin neugierig auf Deine Empfindungen, wenn Du meine Texte liest, und die Deinigen entwickelst.
Regt es Dich an, und auf?

LG Esther
 Re: Trainingsfeld 4 30.03.2020 (11:39 Uhr) WOK
Ja, Esther, es regt mich weiterhin an.

Gruß

Werner


Vorsichtig setzt Du Deine Schritte, jeweils mit ausgestreckten Armen suchend. Dabei erkenne ich eine weitere, besondere Facette dieser Spielevariante. Von meinem Standplatz, an dem ich jetzt zu verweilen habe, kann ich Dein Agieren ruhig und konzentriert beobachten. Besonders jetzt, wo Du die Super-Maske trägst, hat das seinen unvergleichlichen Reiz.

Es gab eine Zeit, so in den 90er-Jahren muss das gewesen sein. "Was bin ich?" lief schon lange nicht mehr im Fernsehen und das Internet, wo man die alten Folgen im Nachhinein ansehen kann, gab es noch nicht. Jedenfalls hatte ich damals noch keines. Seinerzeit habe ich zutiefst bedauert, dass ich mir früher die Sendung nicht öfter angeschaut habe. Speziell wegen dem aufregenden Anblick, den die Raterinnen mit der Maske boten. Aber das war einfach vorbei, verpasst! Hätte nicht gedacht, dass sich das noch nachholen lässt. Und schon gleich gar nicht, dass es noch viel besser kommen könnte. Esther, die Frau, die alles bisher da gewesene übertrifft, sucht mich mit Maske.

Und noch dazu mit der Super-Maske. Auch davon wusste ich lange nichts. Die amerikanische Version war mir völlig unbekannt. Als ich später Aufzeichnungen sah, war ich hin und weg! Ich dachte mir, da mal nahe dran zu sein, das wäre es. Jetzt bin ich noch näher dran und zwar an Esther, die Medrith, Joana, Dana etc. noch in den Schatten stellt. Und sie versucht nicht, irgend einen Prominenten zu erraten - sie sucht mich! Ich kann es kaum fassen!

Auch der Spielverlauf ist ungemein spannend. In der ersten Runde driftest Du voll von mir weg. Beim zweiten Versuch kommst Du mir recht nahe. Fast schon hättest Du mich erwischt, aber auch nur fast! Deine Nähe beschleunigt meinen Kreislauf, es ist der Wahnsinn!

Trotz des eingeengten Aktionskreises scheint es schwieriger zu sein, als ich dachte. Wir sind schon gleich beim zwölften Versuch. Während Deiner Suche muss ich still sein. Zwischen dem vierten Schritt und dem neuen Zählen gibt es immer Gelegenheit zu kurzem Plausch, bei dem ich Dir auch meine Gedanken offenbaren kann.

Auch dieses Mal nichts! Das Spiel nähert sich allmählich seinem Ende. Ich erschrecke, weil ich noch gar keine Idee habe, wie es danach weitergehen soll.

Wieder kommt der Moment, in dem wir ein wenig ratschen. Du sagst, dass auch Dir das Internet neue Welten eröffnet hat und erwähnst Foren, in denen Du Dich mit irgendwelchen Knilchen austauschst und sagst mir, welchen Spaß es macht, dort Phantasien zu beschreiben.

"Schreiben" - Das ist es. Ich habe einen Einfall für die nächste Runde!
Ich werde hinter Dir stehen und mit meinem Finger Worte auf Deinem Rücken schreiben, die Du dann erkennen musst. Nachdem Du die Augen verbunden hast, könnte ich auch auf Deinen Armen oder vielleicht sogar auf dem Bauch etwas schreiben. Ja, daraus lässt sich ´was machen!

Die fünfzehnte und letzte Runde läuft. Diesmal gehst Du im Zickzack und dann direkt auf mich zu. Allerdings kommst Du so zum Stillstand, dass Deine Arme mich nicht ganz erreichen. Atemberaubend!
Nun kann meine neue Idee zum Umsetzen kommen. Nachdem ich aber um Deine Vorliebe für lang ausgedehnte Spiele weiß, frage ich jetzt erst mal, ob Du bei dieser Variante vielleicht noch in eine Verlängerung gehen möchtest.

 Re: Trainingsfeld 4 31.03.2020 (08:25 Uhr) EstherJab
Dieses mega-heiße Spiel bringt mein Blut in Wallung, und nicht nur das, mein Blut kocht.. siedend heiß, in jeder Sekunde dieses atemberaubend schönen Spiels. "Chess and Blind woman´s Bluff" ist eine derart heiße Idee von Dir, dass ich mir vorstellen kann, noch viele Runden zu spielen.
Es gelingt mir einfach nicht, Dich zu ergreifen. Auf der einen Seite macht mich das fuchsig, mein Gesicht muss dabei zutiefst gerötet sein. Auf der anderen Seite wiederum, ist ein sehr langes Spiel auch ein sehr heißes Spiel, und Spiele mit verbundenen Augen entfalten für mich eigentlich erst bei einer sehr langen Dauer ihren absoluten Reiz. Und auch Dir wird dies offenbar immer bewusster, so mein Eindruck.

Puh, die 12. Runde dieses Spiels steht an, es macht Dir riesigen Spaß mich so vehement agieren zu sehen, wie ich ehrgeizig voranschreite und umher taste. Es muss ein sagenhafter Reiz für Dich sein, das ist klar, und das macht auch mich innerlich superheiß.
Und jetzt machst Du die ganze Sache auch noch heißer. Denn Du sprichst mich zwischen meinem 4. und letzten Schritt sowie meinem neuerlichen Zählen bis "10" vor der 12. Runde einfach mal so mit prickelnden Worten an.

-"Du bietest mir einen atemberaubenden Anblick, Esther. Du weißt, wie begehrenswert ich Dich finde, und jetzt, suchst Du mich, in diesem elegant-sexy Outfit, und mit dieser heißen Mega-Maske, intensiv, prickelnd, und die Atmosphäre sprüht nur so vor Erotik."
-"Wow, was für Worte! Auch mich erregt dieses Spiel ungemein. Noch mehr als das Blindekuh-Spiel vorhin, jetzt bin ich in der Rolle der Suchenden, diese Mega-Maske verbindet mir nicht nur die Augen, sie zu tragen bringt hammerstarkes Feeling, und Deine Blicke zu spüren, erregt mich unermesslich. Übrigens, ich bin Deinem bayerischen Charme erlegen, Werner."

Du schweigst, doch wir wissen um die Erotik die all dem steckt. Und ich zähle jetzt bis "10", die 12. Runde beginnt. Dann gehe ich los, wo bist Du diesmal, mein Lieber? Ich spreche auch während meines Ganges, meiner 4 Schritte: -"Ich finde Dich, ich bin Dir auf der Spur, Werner.", Du sagst nichts, ich meine aber Deine Nähe zu ahnen, ich bin auf der richtigen Fährte, und dass Du mich siehst, jede Nuance meines Bewegungsablaufs in Dich einsaugst, aber mit Sicherheit auch immer mein halb verdecktes Gesicht mit der Mega-Maske auf meinen Augen im Blick hast, lässt mich schwindlig vor Erregung werden. So, jetzt taste ich nach dem 4. Schritt mit den Händen und Fingern umher.

Nichts..!

Waaahhh! Es geht also weiter. Und Du lachst etwas keck, was mich noch fuchsiger macht. Dann ergreife ich mal das Wort:
-"Im Internet, da gibt es eine website, da tauschen sich User über Spiele mit verbundenen Augen aus. Vor allem ihre Fantasien darüber, sind Thema, es macht mir Spaß mich mit den Usern dort auszutauschen. Da habe ich auch die Idee für diese Stunden hier mit Dir entwickelt. Meine Freundin war die erste, die dieses Gleichnis, dass ein Blindekuh-Spiel bedeutet, wenn es die Frau mit einem Mann dem die Augen verbunden sind, spielt, erkannt hat. Und in der Umsetzung mit Dir, war das doch der absolute Hammer eben!"
-"Stimmt. Aber jetzt wo Du die Augen verbunden hast, dazu mit dieser atemberaubenden Super-Maske, und wir Szenen nachspielen, die ich für Dich entwerfe, ist das alles noch einmal gesteigert, oder Esther?"
-"Absolut, mich zerreißt es vor prickelndem Feeling, Werner."

Auch die 13. und 14. Runde sind prickelnd-heiß, und es gelingt mir nicht, Dich endlich zu stellen. Meine pausenlosen Gedanken, irren zwischen Fuchsigkeit und das mich ein langes Spiel kochend heiß macht, hin und her. Ein Rausch der Gefühle. Dazu noch das Wissen um Deinen Spaß und Deinem Ausleben Deiner voyeuristischen Neigung, einer Frau mit verbundenen Augen beim Spiel zuzusehen. Auch Deine Gedanken schwirren offenbar zwischen diesen beiden Optionen. Mich macht das alles wahnsinnig und ich bin immer wieder der Ohnmacht nahe.

So, die 15. und vorerst letzte Runde. Ich will versuchen umzudenken, und Dich irgendwie doch noch in Bedrängnis bringen.
-.. 10!", okay, ich tappe los, gehe aber jetzt in Zickzack-Linien, um dadurch meinen Radius doch noch zu erweitern und Dich zu verunsichern. Ich komme nach dem 4. Schritt zum Stehen. Und taste jetzt unsicher umher, die Arme dabei in vollster Streckung und auch die Finger sind voll ausgestreckt, meine letzte Chance, Dich zu ergreifen, und damit unsere Spiele zu beenden. Stehe ich somit kurz vor meinem Outing meine Gefühle für Dich betreffend? Mein Herzschlag ist jetzt noch donnernder in mir.
Aber: Nichts! Ich werde wahnsinnig. Dabei spüre ich Deine Blicke, als wenn Du nur wenige Zentimeter von mir weg bist. Und das bist Du tatsächlich, denn aus nächster Nähe sprichst Du zu mir:
-"Ich bin direkt vor Deinen Fingern, wären die Fingernägel noch 1cm länger, Esther, tja, dann."

Ich versinke im Boden.
Aber nur sprichwörtlich. Es hat wahrhaft nicht viel gefehlt, Du bist mir nur so gerade eben entkommen. Was für ein wahnsinnig prickelndes Spiel, ich muss Dir dies denn sofort und ehrlich gestehen, aber Du weißt dies ohnehin selber nur zu gut, wie Du mir sagst.
Am liebsten möchte ich jetzt in Deine Arme sinken. Aber, noch habe ich Dich ja nicht gestellt, und nur Du darfst mich von der Augenbinde befreien, und so steht erst noch die nächste "Szene" an.., in diesem heißen von Dir entworfenen Szenario, in welchem ich Dich mit Super-Maske zu stellen habe, oder eine Aufgabe erfolgreich gemeistert habe, so dass Du mir die Maske abnimmst.

-"Ich kenne Deine Vorliebe für ausgedehnte Spiele mit verbundenen Augen. Wir können noch einige Runden jetzt dranhängen, Esther. Noch hast Du Deine Aufgabe mich zu stellen oder Erfolg in einer "Szene" zu haben, nicht erfüllt. Es geht also weiter."
-"Ich würde noch weitere Runden spielen, aber -falls ich Dich nicht zuvor stelle oder eine "Szene" erfolgreich meistere, und ich mich Dir dann offenbare- erst später, im Haus. Wir verlängern bitte dann unsere Spiele, und damit Deine "Szenen" dann ins Haus, wenn ich Dich nicht zuvor hier auf dem Rasen stelle, innerhalb unserer 10-Stunden-Spielzeit. Im Haus ginge es dann noch einmal eine Zeit lang weiter, okay?"

Du bejahst begeistert. Und beschreibst mir die nächste Szene, habe ich Erfolg, befreist Du mich von der Augenbinde und erwartest meine Worte, wie ich mich entschieden habe, was uns betrifft. Du erklärst mir, dass ich für das folgende Spiel 3 Versuche habe. Gelingt es mir, das Spielziel zu erreichen, befreist Du mich von der Augenbinde. Liege ich jedoch bei allen Versuchen falsch, gibt es ein Sanktionsspiel, was wiederum einer "Szene" entspricht.
Du erklärst mir das Spiel, und dieses Spiel hat es in sich, ist prickelnd und heiß, es geht um Berührung. Und schon bei Deiner Beschreibung kocht das Blut in mir brodelnd heiß.

-"Ich werde hinter Dir stehen und mit meinem Finger Worte auf Deinem Rücken schreiben, die Du dann erkennen musst. Da Du die Augen verbunden hast, könnte ich auch auf Deinen Armen oder vielleicht sogar auf dem Bauch etwas schreiben.", Deine Stimme zittert, während ich erzittere.

Waaahhh!
Wir stehen uns gegenüber, als Du das Spiel erklärst. Ich spüre Deine Blicke, auf die Maske, auf mich. Was Du fühlst erahne ich, als wenn ich in Dich hineinsehe. Die Bilder von Meredith, Dana, Joana & Co. scannst Du förmlich auf das Bild, dass ICH Dir biete, und ich fühle es genau, die anderen Damen verschwimmen dabei für Dich, ich toppe sie alle. Waaahhhhrrrrr, und das ist der glatte Wahnsinn, das zerreißt mich regelrecht, da explodieren die Herzkranzgefäße.

Behutsam drehst Du mich um, damit mein Rücken vor Dir ist. Die Bolero-Jacke sitzt knalleng, ich müsste das also gut erfühlen können. Da Du mich nun schon intensiv berührst, der Druck Deines Zeigefingers auf meinem Bolero-Jackett erfühlbar ist, steckt natürlich Erotik in diesem Spiel, zuzüglich dass mir die Augen verbunden sind, und uns dieser Umstand in Wallung bringt.
Ich spüre Deinen Zeigefinger, wie er auf meinem Rücken die "Runde" macht, ich versuche mich zu konzentrieren.., das könnte ein "T" sein, Herrgott noch mal. Oder schreibt er jetzt "Bayern"? Das war aber eben ein "T", und auch ein "S" mein ich zu erkennen. Und einen Konsonanten, das müsste ein "I" sein, ein "R" ist auch dabei. Fertig. Oh. Hm, ich muss mir das jetzt etwas zusammenreimen, zu einem Wort, bin aber total unsicher.

"TRANSIT" sage ich, bin mir jetzt doch so sicher, dass ich siegesgewiss bin. So, das war es dann, mein lieber Werner. Ich bereite mich innerlich darauf vor, Dir meine Gefühle zu offenbaren. Das war es dann mit unserem heißen Spiel-Tag, ich bin fast ein wenig enttäuscht, es hätte noch weiter gehen können, denn auf die weiteren "Szenen" wäre ich gespannt gewesen. Nun aber kommt es zum Outing, und ich will Dich. Und das ganz, und es wird noch heißer, heißer als Du Dir vorstellen kannst. Ich bin bereit, nimm mir nun bitte die Super-Maske ab, Werner.

-Leider falsch."

Waaaas???

-Das Wort, dass ich auf Deinen Rücken schrieb warst Du selbst: ESTHER ."

Ich zergehe in der Sonne und falle fast in Ohnmacht.
Das darf doch bitte nicht wahr sein. Dass ich das nicht erkannt habe, obwohl das Spiel sehr schwierig ist, kann ich fast nicht fassen. Okay, das Outing muss ich noch mal verschieben, aber so enttäuscht bin ich gar nicht mal darüber.

Das nächste Wort schreibst Du auf meinen Oberarm, von oben nach unten, statt von links nach rechts, da muss ich mich total konzentrieren. Aber das eben hat mich schon verunsichert. Ich erahne Deinen Blick, wie er sich von meinem Arm auf den Du "schreibst" nach oben, zu meinem Gesicht und der Maske richtet. Auch Deine Konzentration ist durch dieses Bild beeinträchtigt, aaaarrrgggghh. Oh wie ich das liebe und heiß finde.
So, das ist am Anfang ganz klar ein "P", das ist schon mal klar. Okay, ich konzentriere mich weiter. Ich spüre Deinen heißen Atem, auch Du bist Dir der Hochspannung in dieser ganzen Aktion bewusst. Oh Mann, schwierig. Das müsste ein "L" sein. Ein "A" war da auch noch. Tja, "V" oder "U", das ist hier die Frage. Ein "E", okay. Ein "R" kommt gleich danach, okay. Und irgendwas noch. Tja, das ist alles jetzt reichlich mager. Aber wenn das ein "V" war, anfangs ein "P", und "ER" so zum Schluss, dann kann ich es mir zusammenreimen.
Ich bin jetzt 100%ig siegesgewiss. Ich weiß das Wort, und wieder bereite ich mich jetzt innerlich darauf vor, mich Dir zu offenbaren, und dann folgen die heißen Küsse. Dann gehörst Du mir, und es geht ins Haus. Gleich wird es hell für mich, denn Du nimmst mir die Maske ab..!

-"Das Wort lautet: "PALAVER"..!"

-"Falsch."

Bitte nein, das kann doch jetzt bitte nicht sein.

-"Das Wort lautete "PLAUDERN", ich ließ mich da durch die website inspirieren, bei der Du bist."

I break together.. hätte Helge Schneider jetzt gesagt. Und wir müssen beide lachen. Au Mann, ja der Spaß darf jetzt auch bei dieser heiß-prickelnden Atmosphäre nicht ausbleiben. Ich habe noch einen Versuch, ojeoje. Na denn.

Jetzt wird es noch mal heiß, denn Du schreibst etwas auf meinen Bauch, auf die Bluse, denn die Bolero-Jacke trage ich offen, die trägt man nämlich offen. Wieder erahne ich, wie Dein Blick sich von unten nach oben zu meinem Gesicht mit der Super-Maske immer wieder richtet. Es gefällt Dir total, mich mit der Maske auf den Augen zu sehen.

Erschwerend ist, dass ich seitenverkehrt "denken" muss. So, also nun, ja, das müsste ein "T" sein. "P" oder was? Ein "I"? Und schon bist Du fertig, oder was? Ein ziemlich kurzes Wort. Da mir die Augen perfekt verbunden sind, kannst Du dieses Spiel natürlich wunderbar auf meinen Bauch verlagern. Deine Berührungen gefallen mir, Du bist ja nicht irgendwer, sondern der Mann zu dem ich mich hingezogen fühle.
Ich bin mir jetzt nicht so sicher, ich muss mehr intuitiv raten.

-"TRIP", wie die Kurzreise, das englische Wort für "Ausflug"?"

-"Nein, TIPI wie das Indianerzelt."

Wwwaaaaaahhhhh! Ich drehe mich einmal um mich selbst vor irre werden und "Haare raufen" dass ich daneben lag, wie eben beim "Chess and Blind woman´s bluff" war ich in dieser "Szene" ganz nah dran, am Erfolg, am Outing, an DIR.
Wir pusten einmal durch. Was für ein Spiel, was für heiße Momente einmal mehr. Es ist Wahnsinn.
-"Es geht weiter, Esther. Ich erkläre Dir die nächste "Szene"."

Es kommt jetzt zur nächsten "Szene" die Du Dir erdacht hast.
Du erklärst mir diese:

-"Ich nehme jetzt das weiße Tuch, mit dem mir vorhin die Augen verbunden waren, und knote es in Tasthöhe Deiner Hände an einen der Sträucher, die dieses weite Rasen-Rechteck umgeben bzw. in diesem Garten sind. Du weißt natürlich nicht an welchem. Auf dem Rasen werde ich Dich mehrfach um die eigene Achse drehen, Dich an eine andere Stelle führen, und dann noch einmal mehrfach um Dich selbst drehen. Deine Aufgabe ist es dann, dass weiße Tuch zu finden. Es ist dann, als hättest Du mich gefunden. Es gibt keine Heiß- oder Kalt-Hinweise, da das Areal sehr groß ist, hast Du immerhin 20 Minuten Zeit. Ich bin in Deiner Nähe, und werde das alles genießend beobachten."

Ich erröte wohl zutiefst im Gesicht, das glänzend ausschauen dürfte, mein Mund ist leicht geöffnet, und mir gefriert ein bisschen das Blut in den Adern. Eine so spannende wie heißprickelnde Suche steht mir bevor. Mit verbundenen Augen, in diesem Outfit, von Dir schwindlig gedreht und völlig orientierungslos gemacht, siehst Du mich, wie ich suche, Du etwas weißt was ich nicht weiß, und die Mega-Maske dabei meine Augen fest und absolut sicher von allem Visuellen abschirmt. Das gefällt Dir, "Was bin ich?"/"What´s my line" in kompakter Form, aber nicht nur Raten und Reden.., it´s the action that counts, Honey". Yeah!

Ich merke, wie Du offenbar das weiße Tuch aufliest. Ich halte mir mal fairerweise die Ohren zu, wo an welchen Strauch Du das weiße Tuch bindest, werde ich nicht wissen. Nach einer Weile, führst Du mich offenbar in die Mitte des Rasens. Dieser ist von Sträuchern umgeben, aber auch eine Seite führt zu einer Art Park mit Elementen, darunter auch Sträucher. Wird also nicht ganz einfach sein.


..

Lieber Werner,
glatter Wahnsinn, unser heißes Blindekuh-Rendezvous. Es macht echt totalen Spaß. Führe doch bitte unsere Geschichte weiter.
Ich habe unsere Story etwas vorangetrieben. Du kannst aber -wenn Du dies möchtest- die Geschichte nach dem Tuch-Suchspiel wieder auf das "Chess & Blind Woman"-Spiel und/oder das "Wort-Erkennung"-Spiel zurückführen, wenn Du eigene Ideen hierzu einbringen willst.

In letzter Zeit sahen wir keine Folge von "What´s my line?", das nehmen wir aber wieder auf. In Bezug auf "Was bin ich?" sahen wir zuletzt einen Clip aus 1969, in Farbe, der Kinderstar "Heintje" wurde erraten, mit Annette und Anneliese im Rate-Team, aber Hans Sachs kam dem damals sehr jungen Sänger auf die Spur. Es gibt ja über die RaterInnen jeweils wikipedia-Artikel, der Hans war ja sogar Oberstaatsanwalt in Nürnberg. Na, da war er ja für bohrende Fragen genau der Richtige.

Alles Gute für Dich Werner, bleib bitte gesund.

LG Esther
 Re: Trainingsfeld 4 06.04.2020 (10:18 Uhr) WOK
Liebe Esther,

nachfolgend eine weitere Fortsetzung.
Dir und den Deinen alles Gute und jetzt vor allem viel Gesundheit!

Werner

Herrlich, Du stimmst dem "Wörter erkennen" zu! Ich brenne förmlich darauf, Dir noch näher zu kommen, Dir nicht mehr aus dem Weg gehen zu müssen, sondern Dich jetzt berühren zu können.

Ich stehe hinter Dir und genieße einen faszinierenden Anblick. Deine Frisur, der ein leichter Fliederduft entströmt, garniert mit den Bügeln der Maske. Deine Bolero-Jacke, enganliegend und Deine Figur betonend. Einfach umwerfend!

Mein Zeigefinger berührt nun Dein Schulterblatt. Ohne zu überlegen, schreibe ich Deinen Namen in Großbuchstaben. "ESTHER" schreibe ich, ich kann einfach nicht anders.

Wenn das jetzt nur nicht zu leicht war! Ich merke, wie Du ganz konzentriert die Buchstaben wahrnimmst. Du scheinst es erfasst zu haben. Doch dann sagst Du "Transit" .

Es ist wohl doch schwieriger als ich dachte. Ich muss die Latte gar nicht höher legen. Jetzt schreibe ich mal auf Deinen linken Arm. Ich brauche nochmal ein Wort. Irgendwas Dir Naheliegendes muss es sein. Gerade noch hast Du von dieser Internet-Seite gesprochen, auf der Du öfter chattest. Aber wie hieß die doch gleich wieder?

"Plaudern", genau das war es. Ich schreibe, dieses Mal etwas langsamer, "PLAUDERN". Dabei sehe ich Dich von vorn und betrachte Deine Mimik. Dein Kopf bewegt sich. Mir scheint, er folgt meiner Schreibbewegung. Dieses Mal wirst Du es erfasst haben. Doch Deine Antwort lautet "Palaver". Sinngemäß würde es sogar stimmen, aber wir nehmen es genau. Darum entgegne ich "falsch!".

Das scheint Dich jetzt schier umzuhauen. Aber es entmutigt Dich nicht. Du brennst schier auf das nächste Wort. Deine Jacke ist vorn offen. Das reizt mich, jetzt auf Deinen flachen Bauch zu schreiben. Ich will nicht zu sehr unter Deine Kleidung greifen, darum muss es dieses Mal was Kurzes sein. Soll ich dir jetzt einen Tipp geben? Ja, ich schreibe "TIPP"! Als ich beim Aufstrich für das zweite "P" bin, halte ich inne. Jetzt heißt es "TIPI", ein Hauch von Wild-West in unserem Spiel!
Das kurze Wort erkennst Du vielleicht eher. Aber Du liest "TRIP" - wieder nichts!

Drei Versuche hatten wir angesetzt, also geht es in eine neue Runde.
Fangen haben wir schon gespielt, wie wäre es jetzt mal mit verstecken?

Über eine Stuhllehne hängt noch das weiße Tuch mit dem Du mir vorhin die Augen verbunden hattest. Dieses befestige ich nun an einem der Sträucher. Dann führe ich Dich in die Mitte des Rasens, wo wir gemeinsam ein paar Walzerdrehungen vornehmen. Danach führe ich Dich über eine Achterlinie und wieder zurück an die selbe Stelle. Mit einer Hand schiebe ich Dich leicht in eine Drehung, die Du dann forstsetzt. Das dürfte zur Desorientierung ausreichen.

Jetzt habe ich Gelegenheit, Dich in Ruhe zu beobachten. Du scheinst förmlich über den Rasen zu schweben. Deine Hände tasten suchend nach den Zweigen. Noch bewegst Du Dich im freien Raum.
Du begibst Dich - wohl unbewusst - in den parkähnlichen Teil Deines Gartens.

Jetzt erreicht Deine linke Hand einen Zweig. Vorsichtig betastest Du diesen. Du erkennst den Flieder, den einzigen im Garten, was Dir ein Stück weit Orientierung gibt. Deine Hände suchen nun das Tuch. Dabei umrundest Du den Strauch. Fast zweimal gehst Du um ihn herum, das ist Dir wahrscheinlich gar nicht bewusst. Du setzt zu einer weiteren Runde um den Busch an. Dieses Mal mit so viel Abstand, dass Deine rechte Hand gerade noch über die Blätter streift, während Dein linker Arm, etwas nach oben getreckt, kleine Kreisbewegungen vollführt. Es wirkt wie ein Tanz, geheimnisvoll, feenhaft und voll Grazie und Erotik.

Dann stößt Deine linke Hand an ein Blatt der Sommerlinde. Du bleibst stehen und wendest Dich dieser zu. Jetzt begreife ich den Sinn dessen, was du gerade eben getan hast: Du hast den Baum gesucht. Nachdem Du diesen nun auch gefunden hast, wir auch er auf versteckte Tücher untersucht. Die unteren Zweige befinden sich in Deiner Kopfhöhe. Also suchst Du in nach oben aufgerichteter Haltung was Dir wieder die Anmut von vorhin verleiht.

Die Sonne steht nun schon tief und taucht das Blattwerk in ein buntes Farbenspiel. Eine zauberhafte Romantik umgibt nun diesen Garten, in dem eine zauberhafte Esther das Geheimnis des weißen Tuchs ergründet.
 Re: Trainingsfeld 4 06.04.2020 (14:42 Uhr) EstherJab
Dieses Spiel ist ein heißer Superknaller.., ich muss mit verbundenen Augen, mit dieser Mega-Maske die meine Augen absolut verschließt, das weiße Tuch suchen, mit dem Dir zuvor über fast 6 Stunden lang die Augen für ein Blindekuh-Spiel verbunden waren. Das ist heiß, das ist prickelnd, und die Drehungen die ich vollziehen muss, enden nun, und Du führst mich auf dem Spielfeld jetzt etwas umher. Du wirst mich an eine andere Stelle führen, um mich noch mehr zu verwirren, was Dir höchsten Genuss bereiten dürfte, um mir endgültig jede Orientierung zu nehmen, damit das Spiel für mich die höchste Schwierigkeit und Dir größtes Behagen bereitet.

Du schiebst mich mit einer Hand in eine Drehung, ich verstehe dies, und drehe mich selbstständig jetzt noch einmal mehrfach um die eigene Achse, während Du Dich wohl zu einem, Deinem, Standort begibst, von dem aus Du meine Aktionen sehr gut beobachten und genießen kannst. Ich möchte natürlich anmutig für Dich spielen, und Dir einen grazil-eleganten Anblick bieten, ist doch ganz klar, Dein Genuss wird meiner sein, denn ich werde Deine Blicke nur allzu gut spüren.
Und so schreite ich nun los, die Hände tastend voran, an voll ausgestreckten Armen, mich kerzengerade haltend, ich will Dir etwas bieten. Gleichwohl mir schon etwas schwindlig ist, und ich glaube, Du bemerkst dies, was Dir noch größeres Behagen bieten dürfte.

Ich taste umher, nicht hektisch, ich versuche fließende Bewegungen zu vollziehen, doch versuche ich natürlich nach Zweigen zu tasten. Dort an einem der Zweige eines Buschs, wird das Tuch sein. Ich stelle mich auf eine längere, intensiv durchzuführende Suche ein. Du wirst den Ort für das Tuch mit viel Bedacht gewählt haben, der auch eine für mich schwierig-lange und intensive Suche bedeuten dürfte. Komisch.., denn genau SO will ich dies selbst. Das Spiel ist das eine, die Gefühle dabei, für mich als Spielerin, für Dich als mich verehrenden Bewunderer und Beobachter, sind noch wichtiger als das Spiel selbst.

Ich gehe und taste. Noch habe ich nichts zu befühlen gefunden, ich gehe irgendwo noch im freien Raum umher, und taste jetzt doch etwas unsicher nach einem ersten Anhaltspunkt. Wo ich mich auf dem Rasen befinde, weiß ich nicht. Auch habe ich jegliches Zeitgefühl verloren, scheine ich irgendwie über die Rasenfläche zu schweben? Für Dich vielleicht. Wäre fantastisch. Aber wo ist der erste Strauch, damit ich meine Suche so richtig beginnen kann. Es gilt, Strauch für Strauch ausfindig zu machen, und intensiv Zweig für Zweig zu betasten. Diese Mega-Maske aus "What´s my line?", ich spüre sie total auf meinen Augen, diese fantastische Super-Maske intensiviert meine Gefühle und mein Spiel noch zusätzlich, und ich weiß, dieser Anblick ist für Dich magisch, und das macht mich total an.

Ich schreite nun einfach mal geradeaus voran, und taste nach vorne. Hm, es wirkt irgendwie nicht mehr so "weitläufig", irgendwie scheint sich was zu verengen. Ich würde mir am liebsten die Maske abnehmen, nur um zu sehen wo ich bin. Aber zum einen spiele ich fair, und nur Du darfst mir die Mega-Maske abnehmen, wenn ich Dich kriege oder ein anderes Spielziel in Deinen "Szenen" erreicht habe, und außerdem ist mit dieser Mega-Maske -diesem heißen, meine Augen superverschließenden Teil- das Spiel für mich selbst ein heißer Genuss.
So taste ich mal weiter, die Spannung ist enorm, und ich spüre diese auch bei Dir.

Da, meine linke Hand spürt etwas. Ah ja, ein erster Anhaltspunkt, ein Zweig, von einem Strauch, das ist das was ich erstmal suche, okay. Ich betaste den Zweig jetzt mit beiden Händen, vorsichtig versuche ich die Identität dieses Zweiges zu ertasten.
-"Der Fliederbusch? Ja, der Fliederbusch!", entfährt es mir, vor Aufregung. Denn es ist nur einer davon in meinem Garten. Ich müsste mich also im Parkbereich befinden.., hierhin schritt ich, ohne es bemerkt zu haben. Puhh. Ist ja so spannend wie Blindekuh, auch wenn mein "Ziel" unbeweglich ist. Aber ebenso schwierig einzukreisen und zu stellen. Auch unter den massiven Block-Absätzen meiner Highheel-Plateau-Stiefel spüre ich den staubigen Boden dieses Terrains jetzt, und ich umgehe jetzt dabei mit den Händen die Zweige betastend diesen Strauch. Ich suche das weiße Tuch, wenn ich gleich Erfolg hätte, wäre dies sehr früh und überraschend. Ich bin in einer win-win-Situation, entweder das heiße Spiel geht weiter, oder aber, ich oute mich Dir gegenüber, und ein sehr heißes, ganz anderes "Spiel" spiele ich dann mit DIR.

Ich tappe weiter um diesen Strauch, versuche jeden Zweig zu betasten. Ich darf nichts auslassen. Wie es der Teufel will, würde gerade dann an einem von mir ausgelassenen Zweig das Tuch gebunden sein, dann würde ich endlos weitersuchen, ohne zu ahnen, dass ich sehr nah am Tuch dran war.
Ich umgehe diesen Strauch weiter, intensiv tastend, dabei auch mal mit dem rechten Arm scheinbar "rotierend". Wirkt es für Dich wie eine Art "Ballett", mit mir als Ballerina mit verbundenen Augen? Genießt Du den Anblick? Und dieses prickelnde feeling, Du weißt etwas, was ich erst sehr bemüht in Erfahrung bringen muss? Bin ich die "blinde Fee", voller Anmut, und eine für Dich intensiv-visuelle Erotik ausstrahlend?

Mich führen meine Gedanken in den Wahnsinn. Dabei muss ich doch hochkonzentriert spielen, tasten, und meiner Intuition folgen. Ich versuche nun, mich wieder zu besinnen, auch wenn ich Deine Blicke intensiv spüre, und dies für mich pricklig-knisternd ist. Meine ausholende Armbewegung hatte schon ihren Sinn, denn in der Nähe dieses Fliederstrauchs muss der Lindenstrauch sein, der mir weitere Orientierung bietet. An diesem Strauch hier ist kein Tuch zu finden, ich muss weitersuchen, und dieser Lindenbusch soll mir als eine Art "Ausgangsbasis" dienen.
Da, ich berühre eines der Blätter, dass muss er sein, der Lindenbusch, ich muss auch diesen intensiv betasten. Alles unter Deiner permanenten, höchstinteressierten Beobachtung. Klar, ist dies auch ein voyeuristisches Spiel voller Erotik und intensiv-prickelnder Spannung.
Ich muss die Hände heben, die unteren Zweige sind in "Augenhöhe", dann muss ich mich strecken. Das dürfte meinen großen Busen betonen, und meinen ganzen Körper in straff-strammer Haltung zeigen, meine ich dabei, wie Deine Augen wie Sensoren dies erfassen, dies geradezu scannen? Ich fühle, wie sich mein ganzer Körper anspannt, mir wird unter der Super-Maske heiß, während ein kalter Schauer über meinen Rücken jagt. Ich taste händeringend in des Wortes doppelter Bedeutung nach oben, der Körper angespannt, alles scheint straff und stramm auszusehen, bringt das Dein Blut in Wallung.., zuzüglich der schwarzsamtigen Mega-Luxusmaske, die ich auf den Augen trage, zuzüglich dieses Outfits, elegant-edel, die Bolero-Jacke, der enge schwarze Rock, die weiße Bluse und die elegant-klassischen Super-Stiefel, deren Block-Absatz-Hacken den Boden in meiner Streckung sekundenlang verlassen?

Ein leichter, kühler Luftzug erfasst mich nun. Wie spät ist es? Wir sind seit vielen Stunden in unsere Spiele mit verbundenen Augen vertieft. Und ich habe ja dieses heiße Suchspiel voller subtiler Erotik gerade erst begonnen.
Dieser Lindenstrauch schein kein weißes Tuch zu beherbergen. Ich suche weiter, ich will erst diesen Park durchsuchen, dann werde ich im Garten Strauch für Strauch der den Rasen umgibt systematisch suchen und jeden Zweig betasten. Es kann sehr lange dauern. Aber dieses Geheimnis, da irgendwo hast Du -der Mann meiner Träume- vor einiger Zeit das weiße Tuch versteckt und an einen Zweig geknotet, dieses Tuch mit dem ich Dir vor vielen Stunden die Augen verband, einem Symbol unserer gegenseitigen totalen Anziehung gleich, irgendwo ist es, und ich will dieses Geheimnis enträtseln.

Was für ein Bild? Was für ein Bild biete ich Dir, Werner. Dir.., dem die Rate-Damen in deutscher wie U.S.-Variante Deiner Lieblings-Show einen so subtil-erotischen Anblick bieten wenn sie die Masken-Runde spielen, was biete ich Dir für ein Bild, jetzt, in einem langen, intensiven, heißen Suchspiel, das noch lange Zeit andauern dürfte? Ist das nicht noch viel besser, als jede Masken-Runde in den Shows, die müssen doch im Vergleich zu mir bieder wirken. ICH bin viel besser, oder?
Ja oder ja?

Ich taste weiter voran, tappe etwas umher, links - rechts - geradeaus. Ich erreiche das Ende des Parks, ein Maschenzaun trennt dieses Grundstück vom Nachbarn. Nach rechts, dort sind nur Bäume, nach links, sind noch ein paar Sträucher. Diese muss ich systematisch nach dem Tuch absuchen. Durchaus möglich, dass Du diesen abgelegenen Teil für das Versteck gewählt hast. Oder nicht? Ist das Ziel näher, als ich jetzt vermute? Um mich zu täuschen? Dieses Nichtwissen macht mich rasend. Aber auch hier durchströmt meinen Körper ein gewisses geiles feeling. Okay, ich wende mich nach links, und taste mich am Zaun lang, staubiger Boden unter meinen Stiefeln. Wähne ich Dich hinter mir? Kann sein, ich höre Dich nicht, aber ich weiß, dass Du jede meiner Aktionen und Bewegungen mit Deinen Augen aufsaugst wie ein Schwamm.
Nein, Du bist irgendwie vor mir. Klar, mein Gesicht mit der mich ´zierenden´ Maske ist Dein begehrtestes visuelles Ziel für Deine Augen. Ich lächle verlegen. Meine linke Hand tastet seitlich ausgestreckt, bald müsste da der nächste Busch sein. So, hachjeh, Wachholder, aber auch hier könntest Du das Tuch angebunden haben. Der Strauch ist nicht sehr umfangreich und bietet wenig Nuancen. Aber ich betastete dieses rau-struppige Teil, wie eine von der Security, die jemanden nach Waffen filzt. Dass ich auch in die Hocke gehe, meinen Körper nach vorne senke, betont im engen Rock meinen superprallen Po. Und ich merke Deinen jetzt sehr intensiven Blick auf mein umfangreiches Hinterteil nur allzu gut.
Nichts, okay, ich drehe mich um, taste weiter. Deinen Augen bietet sich nun nicht mehr mein großer Po, dafür mein Konterfei mit Maske. Für Dich sicher fast genauso erregend, und das fühle ich. 2 Wachholder sind da noch, dann noch zwei Brombeer-Sträucher, pieksig und nicht ganz ohne, eigentlich brauche ich Handschuhe dafür. Aber ich muss es so versuchen.
Hoffentlich verpasse ich jetzt nicht den nächsten Wachholder. Ich taste und suche jetzt wie eine Blinde Kuh. Es ist jetzt wie Blinde Kuh spielen mit einem Wachholder. Der kann sich zwar nicht bewegen, aber die Suche ist trotzdem schwierig.
Du bemerkst meine Schwierigkeiten bei dieser Suche, und ich bemerke zudem wie es Dich belustigt, aber auch Deinen Voyeurismus mich so suchend und tastend zu sehen, befriedigt. Eigenlich bräuchte ich jetzt "Heiß!"- und "Kalt!"-Rufe von Dir, aber Du lässt mich bewusst zappeln. Okay, das gehört natürlich zum Spiel dazu. Ich verzweifle jetzt etwas, und suche seit wohl 20 Minuten nach dem Wachholder. Schließlich höre ich Dich: "Wärmer, noch wärmer." Ah ja.., gut, natürlich hat auch das seinen Reiz. Du sagst Deine Hinweise zudem in einem mich provozierenden, Überlegenheit ausstrahlenden Ton. Was mich rasend macht. Du feixt Dir doch innerlich noch eins, zumal wenn an diesem Strauch auch kein Tuch ist. Und das fuchst mich jetzt ins Unermessliche. Das, und aber auch der Anblick -Deine Traumfrau mit Mega-Maske aus der TV-Show die etwas zu erraten oder zu finden hat- sorgt für doppelten Genuss in Dir. Aaaaaahhhhrrrrggghhh!!!!!!!!!!!!!!! Mich macht das an und mega-vogelig.

-"Nun.., okay, es wird jetzt doch langsam heiß.", ich taste mal weiter geradeaus.
-"Hm, kälter." - wie? Was? Also doch eine leichte Richtung, wohin? Links? Rechts? Ich wähle links.
-"Noch kälter." Waaahhhhh!!! Also jetzt scharf nach rechts.
-"Es wird wieder wärmer. Heiß." Ich tappe mal weiter jetzt geradezu.
"Heißer, noch heißer", ah ja. Ich bin auf der richtigen Fährte. Diese Abhängigkeit und Deine Dominanz lassen mich fast besinnungslos werden. Zumal, für was? Nachher ist das Tuch da auch nicht. Du suhlst Dich geradezu in meinem Nichtwissen. Aber ich will nicht nur das, ich will, dass Dir die Augen übergehen. Also gewinne ich wieder an Anmut, als ich endlich den Wachholder erreiche. Ich ertaste diesen umgehend, von oben nach unten, leicht nach vorne gebeugt -Dein Blick hinter mir ist wieder eindeutig- und in der Hocke. Nach intensiver Betastung ist auch dieser Strauch ohne Befund.
Okay, es geht weiter. Ein weiteres Blindekuh-Spiel nach dem letzten Wachholder der hier steht, steht an. Da ich nicht weiß, von welcher Seite ich den eben betasteten Wachholder verließ, weiß ich auch nicht, in welcher Richtung und Distanz der nächste Wachholder steht. Eine Suche also innerhalb der Suche nach dem Tuch. Also erst mal den Strauch suchen. Dir wird dies bewusst, und ich kann Dein feixen wie Deine bewundernden Blicke mich betreffend total erahnen. Diese Mischung macht den unglaublichen Reiz unseres jetzigen Spiels aus. Und die Mega-Maske unterstreicht dies für den Liebhaber des Visuellen, wenn eine Dame, hoffentlich so attraktiv für den Betrachter wie nur irgend möglich, die Augen verbunden hat.

Ich tappe umher. Endlich erreiche ich den Strauch, das Spiel wiederholt sich. Wieder kann ich nichts ertasten.
-"Dich im Spiel zu sehen, Esther, wie Du mit verbundenen Augen suchst, hat seinen eigenen, totalen Reiz. Ein göttlicher Anblick.", Worte wie Seide.

Und sie spornen mich total an. Solltest Du wirklich das Tuch an einen der Brombeer-Sträucher gebunden haben. Eine pieksige Angelegenheit, ich kann es mir kaum vorstellen. Ich gebe dieses Ziel zumindest vorläufig auf, und will versuchen, wieder den Rasen zu erreichen. Die Sträucher die diesen Rasen umgeben, könnten eher in Betracht kommen. Also versuche ich nun den Weg zurück zu finden.
Die Gefahr, dass ich mich dabei verirre, ist zwar groß, aber ich muss es riskieren.
Ich tappe los, ein Wachholder, wenn ich mich links halte, dann nach rechts, müsste ich den "Park" wieder verlassen. Nach einer Weile fühle ich.. Baumrinde. Ich muss in das kleine Wäldchen geraten sein, auf der vom Rasen betrachtet rechten Seite des "Parks". Wie komme ich jetzt hier wieder raus? Ich verzweifle jetzt etwas. Wirr tappe ich jetzt in irgendeine Richtung. Und gerate offenbar immer tiefer in dieses Wäldchen und immer mehr in die Irre. Ich irre jetzt umher.
-"Werner? Ich irre jetzt umher. Bitte gebe mir Heiß oder Kalt vor, damit ich wieder auf die Rasenfläche komme."

-"Ich bin hier, am Rand des Rasens.", ah, ich kann ihn orten. Und gehe in die Richtung seines Rufs.
-"Warm, wärmer."
Ich bin auf der richtigen Spur.
-"Heißer, noch heißer."
Ich merke, wie Du seitlich von mir weg gehst, unter meinen Stiefeln spüre ich jetzt wieder den Rasen. Und ich wende mich sogleich nach links. Es gilt nun die Seiten zu erreichen, und jeden Strauch systematisch zu betasten. Eine Herkuline-Aufgabe. Ich bin schon etwas verschwitzt, und die Sonne könnte nun schon am Horizont versunken sein. Die Flutlichtanlage geht zum Glück automatisch an. Wir spielen wohl schon über 10 Stunden lang Spiele mit verbundenen Augen. Und wir haben noch lange nicht genug!
Ich will das Geheimnis des weißen Tuchs endlich entschlüsseln.
-"Die 20 Minuten sind längst rum, Esther. Das Spiel geht solange weiter, bis Du das Tuch gefunden hast, dann sind unsere Spiele beendet? Oder ich führe Dich gleich in die nächste "Szene", dann gehen unsere Spiele weiter, bis Du Erfolg hast."

-"Ich überlasse Dir die Entscheidung, Werner. Gebe mir noch 10 Minuten. Wenn ich es nicht schaffe das Tuch zu finden in dieser Zeit, tauche ich in Deine nächste "Szene" ein, okay?"

Du überlegst scheinbar, und wartest mit der Antwort ab.


..

Hallo Werner,

unser Chat geht wohl langsam in eine finale Phase. Es macht Dir hoffentlich so riesigen Spaß, wie mir. Was fällt Dir noch ein? Welche Ideen hast Du noch?

Wir haben einen Clip entdeckt, was für totale TV-Nostalgiker. Kennst Du den Clip schon, ein Ausschnitt von "Was bin ich?" aus dem Jahre 1958 (!).
Gebe bei youtube.com ein : "Was bin ich, Robert Lembke - Ausschnitt der Sendung vom 21.03.1958"
Es gilt den "Beruf" der Hausfrau zu erraten, wobei es oft lustig wird. Ein Stück Zeitgeist gar, als Frauen eben noch Nur-Hausfrauen waren. Echt witzig, also bei der Frage ob es bei diesem Beruf Trinkgeld gibt, habe ich mich ja fast ausgeschüttet vor Lachen. Und dann die Frage ob die Dame bei der "Heilsarmee" sei, göttlich, absolut göttlich.
Marianne war da ja noch blutjung, wohl noch keine 20. Und Annette hätte ich nicht wiedererkannt. Hans und Guido wieder mit dabei, an Guido ist ein Sparkassen-Kassierer verloren gegangen. Und der Foxterrier ist auch wieder dabei, und diese Deko, mit Terrier-Figur und der Wurst für den Hund, ich lach mich scheckig. Richtig was für TV-Nostalgiker, und so eine brav-biedere, gemütliche Show. Wir waren da echt beeindruckt und kamen aus dem Schmunzeln und Lachen nicht mehr raus.

Liebe Grüße, bleib bitte gesund!
Esther
 Re: Trainingsfeld 4 09.04.2020 (09:35 Uhr) WOK
Hallo Esther,

auch mir macht es weiterhin Spaß. Aber, wie immer, brauche ich noch ein bisschen, bis ich wieder anschließen kann.

Ich wollte mich aber auf jeden Fall noch vor den Feiertagen melden und Dir und Deinen Lieben ein frohes Osterfest wünschen - wenn es auch heuer ganz ungewohnt abläuft.

Die Folge mit der Hausfrau glaube ich zu kennen. aber ich muss sie mir nochmals anschauen. Interessant, dass auch Du diesen alten Schinken etwas abgewinnen kannst. Für Dich liegt das ja alles schon so weit zurück, wie für mich die Vorkriegszeit.

Alles Gute und bis bald

Werner
 Re: Trainingsfeld 4 09.04.2020 (10:49 Uhr) EstherJab
Hallo Werner,

danke für Dein Posting. Ja, Ostern ist diesmal ganz anders. Wichtig ist die Gesundheit, und sonst nichts anderes.
Weit weg, ja, zeitlich.., (Vorkriegszeit? Du meinst das sicher sprichwörtlich, denn sooo alt bist Du ja nun auch nicht), doch wir haben Gefallen an dieser alten, gemütlichen und durch das brav-biedere auch -unfreiwillig? oder doch freiwillig?- lustigen TV-Show. Klar können wir dem "alten Schinken" was abgewinnen, nicht nur die Masken-Runde ist aufregend, auch die Berufe zu erraten ist unterhaltsam-witzig für uns Zuseher.

Wir haben noch etwas entdeckt, was gerade für meinen Mann interessant war: Er ist ja u.a. ein Fan der Gruppe "The Supremes".., und tatsächlich.. Diana Ross, Florence Ballard und Mary Wilson waren in der Show zu erraten. "The Supremes on What´s my line? 1967", eine Schwarzweiß-Aufnahme die Du bei YouTube.com entdecken kannst!
Da aber schon diese Super-Masken für die Frauen, noch nicht ganz so perfekt, so eng anliegend, wie ich es besser finde, aber es sind schon die Vorläufer dieser Super-Masken aus den 1970ern.
"The Supremes" wurden natürlich erkannt. Sie waren 2x in der Show, es gibt noch einen Clip mit einer noch älteren Aufnahme auf YouTube.com.

Lieber Werner, vielen Dank für Deine Oster-Wünsche. Auch Dir frohe Ostern. Ich bin gespannt, was Du zu unserer Story schreibst, und sie ggf. fortsetzt.

LG
Esther
 Re: Trainingsfeld 4 21.04.2020 (12:09 Uhr) WOK
Hallo Esther,

hat jetzt leider noch länger gedauert, als ich zunächst dachte, aber nun geht es zumindest ein Stückchen weiter.

Viele Grüße

Werner


Du wendest dich von der Linde ab. Nach einigen Schritten erreichst Du den Zaun und gehst nun an ihm entlang. Offensichtlich sind die Wachholderbüsche jetzt Dein Ziel. Ich stehe daneben und beobachte, wie Du Dich langsam näherst, wie Du nun den ersten Strauch absuchst. Du gehst dabei auch mal in die Hocke, was Deinen herrlichen Körper erneut in Szene setzt.

Du gehst weiter und kommst zu den Brombeerstauden. Natürlich, auch dort könnte das Tuch hängen. Deine systematische Suche beginnt. Das erscheint mir jetzt aber doch gefährlich. Ich sage: "kalt", was Dich zu einem Richtungswechsel drängt. Jetzt näherst Du Dich den beiden anderen Wachholdern um auch diese gründlich zu überprüfen. Für mich bedeutet das eine weitere Gelegenheit, Deine graziösen Bewegungen zu genießen. Unbeschreiblich, wie Du die Stauden betastest. Ja, ja, ein Wacholder müsste man sein.

Danach steuerst Du das kleine Wäldchen an. Leider ist das jetzt die ganz falsche Richtung, weht doch der weiße Lappen von einem Rhododendron auf dem Rasen. Um das Ganze abzukürzen, lotse ich Dich mit Warm-/Kalt-Angaben zurück auf das Gras.

Langsam erreichst Du die Büsche. Wir hatten 20 Minuten für dieses Spiel angesetzt. Die sind jetzt vorbei. Als ich es dir mitteile, bittest Du um eine Zeitverlängerung von zehn Minuten. Offenbar ahnst Du es, wie nahe Du dran bist.

Ich überlege kurz: Wenn wir noch weitere zehn Minuten dranhängen, hast Du das Tuch und unser Spiel ist vorbei. Ohne Verlängerung hast Du jetzt verloren. Wir setzen dann noch eine Runde drauf, vielleicht im Haus. Draußen wird es jetzt langsam kühl. Es wäre reizvoll, unendlich lang zu spielen, aber ich will nicht an den Punkt kommen, an dem es uns zu viel wird.

"In Ordnung" sage ich deshalb, "Noch zehn Minuten". Schließlich steht danach Deine Offenbarung an. Du wirst mir sagen, ob Du meine Gefühle erwiderst. Du wirst es damit entscheiden, ob noch mehr aus unserer Beziehung wird. Und es steht noch unser gemeinsamer Abend an, den möchte ich jetzt auch nicht weiter verkürzen.

Also, es geht an´s Finale. Noch einmal sehe ich Dich mit der Super-Maske agieren. Noch einmal entfachst Du den Zauber vergangener "Whats my line?"-Episoden in diesem Garten. Noch einmal streckst Du Deine Arme suchend aus. Noch einmal mischt sich Deine Erotik in die herrliche Abendstimmung - Romantik in ihrer Vollendung!
 Re: Trainingsfeld 4 24.04.2020 (14:47 Uhr) EstherJab
Hallo Werner,

unsere Story geht in ihre finale, sehr heiße Phase.


Wow.., Du hast mich mit "Heiß"-"Kalt"-Tipps wieder auf die Rasenfläche gelotst, und ich wende mich zunächst nach links, wo eine Reihe Buschwerk das große Rasen-Rechteck, unser Hauptspielfeld, umsäumt. Für eine Seite musste ich mich ja entscheiden.
Das Spiel ist enorm spannend, und ich habe noch einmal 10 Minuten Zeit, um das weiße, edle Tuch, mit dem Dir 6 Stunden lang für unser heißes Blindekuh-Spiel die Augen verbunden waren, zu finden.., und um das Geheimnis dieses weißen Tuchs zu entschlüsseln.
Ich ertaste einen ersten Strauch, Stachelbeer-Strauch. Vorsichtig versuche ich jeden Zweig dieses Strauchs zu befühlen. Ich taste immer intensiver, als ich keinen Erfolg habe, und ich wieder Deine Blicke spüre, die mein Tun genauestens beobachten. Ich wende mich mal zu Dir, jedenfalls in die Richtung in der ich meine wo Du bist, und lächle etwas zaghaft-unsicher. Dir bedeutet dieser Anblick sehr viel, ich, die ich die Mega-Maske mit dem schwarzen Samtbezug trage, die meine Augen großflächig und eng anliegend perfekt verbindet, und das im edlen Business-Outfit mit raffinierter Bolero-Jacke und schmal geschnittenem Rock, der Po, Hüften und Oberschenkel eng umschließt.
Ich bemerke sogar wie Du schluckst, ja ich erahne Deine aufsaugenden Blicke, es bietet sich Dir ein Bild, dass Dich erotisiert, dass Dich in den Bann zieht, dass Dich wollüstig auf mich macht. Jaaa, das wollte ich erreichen. Mein Outing, dass auch ich Dich will, wird dann noch explosiver für Dich sein, Dein Begehren wird unermesslich sein, dieses Bild und mein Outing, werden Dich verschlingen.
Und ich muss sehr nah am Tuch sein, und diesen Momenten, die unvergesslich sein werden, das dürfte uns beiden absolut klar sein.
Ich tappe weiter, als ich die Suche an diesem Strauch aufgebe.
Ich werde Dich bitten, da es langsam wirklich kühl wird, die nächste "Szene", sollte ich das weiße Tuch in jetzt wohl 8 Minuten nicht finden, ins Haus zu verlagern. Und so bitte ich Dich darum, und Du wirst darauf eingehen. Noch eine Runde im Haus, noch eine "Szene" im Haus, wie Du mir sagst.., falls ich das Tuch nicht finden sollte.

-"Okay, ich schwanke bei dieser Szene zwischen einem "Blindekuh-Schach" wie wir es vorhin mit Dir spielten, oder Blindekuh-klassisch, wie Du es mit mir stundenlang spieltest, aber bei Dir in Deinem Haus."
-"Wow, das klingt super-aufregend. Aber ich werde das Tuch finden, dann gebe ich Dir meine Entscheidung bekannt. Es wird noch ein langer Abend."
("Und eine lange Nacht." hätte ich fast noch gesagt, und kann mir das noch gerade so verkneifen, Du sollst es noch nicht wissen)
Gibt es da noch etwas zu "entscheiden".., müsstest Du Dir denken, aber wir zögern das jetzt noch etwas hinaus. Erst gilt es, das Tuch zu finden. Ich tappe weiter, meine Hände ringen voraus, meine Finger tasten nach dem nächsten Busch, den ich sorgfältig tastend nach dem Tuch absuche. Wieder nichts.
Sollte ich mich jetzt mal zur anderen Seite begeben? Also zickzack? Ich beschließe jedoch, Seite für Seite systematisch abzusuchen, auch wenn dies mehr Zeit kosten würde, was ich ja definitiv nicht wissen kann.

-"Halte inne, Esther. Ich ziehe das von der Zeit ab, keine Sorge. Richte Dich auf, drehe Dich zu mir. Ich möchte Dich betrachten."

Oh, ein heißes Zwischenspiel. Ich wende mich zu Dir, lächle leicht überlegen. Die Mega-Maske ist an der Nase ausgespart, schmiegt sich aber perfekt an meine Konturen um die Nase, die Maske ist massiv im Umfang, verschließt großflächig meine Augen, doch leicht im Tragen, der schwarze Samt und die Strass-Verzierung verleiht ihr eine sehr edle, ja sehr luxuriöse Note. Und Du siehst mich an. Sekunden, die zu Minuten werden.
Ich lächle sanft, und spüre, wie sich Dein Atem forciert, es muss Dich irre aufregen. Das spüre ich nur allzu deutlich, und die Situation jetzt kehrt sich sogar ins Gegenteil. Wer ist hier immer unsicherer und aufgeregter? Der -eigentlich dominante, sehende Herr?-, oder die Dame, der die Augen verbunden sind, und dem dominanten Herrn ja irgendwie "untertan" ist?
Und Du bemerkst, wie Du in die Defensive gerätst, und Dir gefällt das auch noch. Was für Gefühle. Das wirst Du selbst am besten wissen, aber ich erahne es. Und zwischen uns besteht in diesen Momenten eine ganz besondere, erotische Spannung.
Zitternd sagst Du:
-"Okay, suche bitte weiter."
Und ich wende mich wieder meiner Aufgabe zu. Eines ist klar, nachher, habe ich Dich in der Hand!

Ich ertaste den nächsten Strauch, ein Fliederbusch. Und ich betaste auch hier jeden Zweig sehr intensiv, versuche, nichts auszulassen. Denn das weiße Tuch könnte ja an jeden Zweig von Dir gebunden worden sein. Foppst Du mich, und hältst das Tuch gar die ganze Zeit lang in der Hand, um dieses Spiel sehr lange zu genießen? Selbst das würde ich Dir nicht übel nehmen, merkwürdig.., aber wahr: Ich würde drüber hinweggehen, und Dich nur umarmen wollen. Aber, ich gehe davon aus, irgendwo ist das weiße Tuch.. ich muss dieses Geheimnis endlich ergründen.
Wieder nichts, da bin ich mir jetzt sicher, ich tappe mal weiter, das Ganze ist jetzt ja schon ziemlich eingegrenzt, hm, ob ich jetzt einfach doch mal die Seite wechsele, auch wenn ich hier auf dieser Seite noch nicht alle Sträucher abgetastet habe? Quasi "zickzack"? Warum nicht? Und ich verbinde das jetzt mit einem "Zwischenspiel" auf meine Art, ich will Dich provozieren, und Schnappatmung bei Dir auslösen.
Ich liebe Dich, nie war ich verliebter in einen Mann, als wie in Dich. Dein bayerischer Charme, ich bin ihm erlegen. Noch heute werde ich mich Dir offenbaren, wenn ich endlich Erfolg in einer "Deiner Szenen" habe.

Ich wechsele ad hoc die Seite, und will dazu schräg-diagonal über den Rasen gehen, eine lange Diagonale über das Rasen-Viereck.., hin zu den anderen Büschen, die dieses Viereck an der anderen Seite umsäumen.
Und ich will dies so grazil-anmutig, in meiner eleganten Business-Kleidung, diesen Edel-Boots mit hohen Blockabsatz, und mit meiner Mega-Supermaske die mir die Augen so perfekt verbindet, tun. Mit voran gestreckten Armen, tastenden Händen, langsam-grazil einen Fuß vor den anderen zu setzen, dabei in einer Mischung lächelnd, die etwas Unsicherheit aber auch Optimismus ausstrahlt. Und ich will dabei Deine mich verschlingenden Blicke spüren, die meinen Gang hinüber zur anderen Seite.. aufsaugen wie ein Schwamm. Es soll Dich provozieren, ja verunsichern.., es soll Dir ein Schauspiel voller subtiler Erotik bieten. Schreite an meiner Seite.., oder so, wie es Dir am besten gefällt mich "begleitend".. so dass Du alles perfekt betrachten kannst, suche Dir den Dir angenehmsten und besten Blickwinkel dafür aus.
Melba und Joana, Meredith und Joyce, saßen mit ihren Mega-Masken "nur" am Rate-Pult, was Dich schon sehr beeindruckt. Ich hingegen.. schreite mit Mega-Maske und Edel-Outfit so anmutig wie möglich über eine Rasenfläche, tastend suchend.., und Du kannst das in all seinen Nuancen genießend sehen. DAS will ich Dir bieten. Das konnten Dir keine Kameras des U.S.- oder des deutschen TVs bei den beiden Shows je bieten.

Ich schreite los. Taste mit voll vorgestreckten Armen nach vorne, und gehe eher langsam-bedächtig, das Ziel kann ich ungefähr orten. Und ich bin mir jetzt sogar sicher, dass das Tuch auf der anderen, von mir jetzt anvisierten Seite ist.
Ich gehe vorsichtig, ah ich bemerke Dich.
Wahnsinn, Deine Atmung scheint gesteigert, Du gehst zügig neben mir, dann scheinst Du vor mir zu sein, offenbar rückwärtsgehend, ich merke ein Huschen. Ah ja, Du willst diverse Blickwinkel einnehmen, Du scheinst es zu genießen. Ich lächle verlegen.. und gehe mal weiter, wissend, Dich sehr zu beeindrucken, was mir wohlige Schauer über den Rücken jagt und mir Gänsehaut bereitet. Du willst keine Sekunde dieses Schauspiels verpassen, den starken Eindruck habe ich.
Ich verlangsame die Schritte um Dir -und mir- noch größeren weil längeren Genuss zu bieten, taste dazu noch mit den Händen an ausgestreckten Armen wie eine Blinde Kuh, lächle leicht und etwas verlegen. Ich merke Dein Schlucken und ein leichtes Aufstöhnen bei Dir? Ha! Das wollte ich herausprovozieren.

Da erreiche ich fast schon plötzlich einen der Büsche, der anderen Seite. Diese Blätter? Hm, das müsste der gelb blühende Rhododendron sein, das kann ich ertasten. So.., mal weiter, das Teil ist ziemlich umfangreich. Ich taste vorsichtig, dann immer intensiver. Eine Intuition sagt mir, dass ich sehr nah am Ziel bin.
-"Noch 20 Sekunden, Esther."

Oh nein, ich muss mich sputen, und dieser Rhododendron ist quasi meine letzte Chance. Ich taste hastig weiter. Oder jetzt noch schnell zu einem anderen Busch? Ich bin hin- und hergerissen.

DA!

Ich erfühle etwas, was nicht zu diesem Strauch gehört! Dann betaste ich diesen "Fremdkörper" am Busch direkt und intensiv. Eindeutig, das ist der Stoff des weißen Tuchs, mit dem ich Dir vor etlichen Stunden die Augen verband, und unsere Spiele damit eröffnete.
Ja, Wahnsinn, ich habe gewonnen. Aber nur Du darfst mir die Mega-Maske abnehmen. Ich setze eine "fordernde" Mimik auf, mein Gesicht Dir offenbar zugewandt.

-"Knapp über der Zeit, Esther."

Oh nein. Ich stöhne laut auf, meine Hände, die abrupt schon im Reflex zur Maske greifen wollten, sinken wieder.

-"Dir bleiben die Augen verbunden. Ich führe Dich nun ins Haus, Esther."

Ich begebe mich in Deine starken Arme, Du führst mich sicher und gefühlvoll, ja galant ins Haus.

-"Ich überlege. Eine letzte "Szene", in Deinem Wohnzimmer., versuche mich dort zu stellen. Hm, entweder "Blindekuh-Schach" oder Blindekuh-klassisch, ich überlege noch. Dein Wohnzimmer ist groß, geräumig und ich kann mich auch gut verstecken. Suche mich, Esther. Hm.., oder vielleicht ein anderes Spiel, Du müsstest Dein Smartphone suchen, dass ich gut verstecken könnte."

Du führst mich behutsam ins Wohnzimmer. Wir stehen voreinander, ich spüre Deine Blicke einmal mehr, und dass Dir gefällt was Du siehst, regt mich total auf.
Ich bin nun gespannt auf die von Dir jetzt definierten Regeln für ein weiteres, super-heißes Blindekuh-Spiel. Oder für ein anderes, letztes Spiel, in einer letzten "Szene"? Ich bin sehr gespannt.


--

Lieber Werner,

wir sind in unserem Kopfkino jetzt im "Endspiel". Es macht riesigen Spaß, ist anregend und total interessant. Ich hoffe, es geht Dir genauso beim Schreiben und Lesen, ich bin nie mit halbem Herzen dabei, immer mit dem Ganzen.
Das mit dem Blindekuh-Spiel als Du mich im Kopfkino suchen musstest, war perfekt, das was ich schon immer so schreiben wollte. Nun, da "mir" im Kopfkino die Augen mit der "What´s my line?"-Mega-Supermaske verbunden sind, versuche ich Dir etwas "zurückzugeben", was mir hoffentlich gelingt, etwas was in Deiner Vorstellung über "What´s my line?" bzw. "Was bin ich?" hinausgeht. Was fühlst Du, wenn Du meine Einträge liest, gefällt es Dir?

Wir haben wieder Clips zu "What´s my line?" gesehen, die Episode in der die Schauspielerin Cicely Tyson zu erkennen ist, mit Joyce und ihrer Mega-Maske. So eine Maske wie sie Joyce trägt, trage "ich" in unserem Kopfkino, käme das auch Deiner Vorstellung entgegen?
Das mit dem Modell-Fotographen war interessant, und vor allem was für meinen Mann. Soupy und Gene kamen dann ja aus dem Knipsen gar nicht mehr raus  .

Auch die Folge mit Promi-Gast Ruby Dee war interessant, Lynn trägt hier die Mega-Maske, leider seitlich etwas abstehend, da gefällt mir diesmal Arlene´s Maske doch besser, die Maske muss bei mir einfach glatter anliegen. Bei den Berufen ging es um Eiskreme-Macher und dass die Rennwagen-Mechanikerin erraten wurde, habe ich anfangs nicht gedacht.
Bei der Episode als Kevin McCarthy zu erkennen war, haben wir uns nur die Masken-Runde angesehen, Sherrye und Arlene mit der Mega-Maske.

Werner, auf bald, und bleibe bitte eines: Gesund.

LG Esther
 Re: Trainingsfeld 4 03.05.2020 (11:40 Uhr) WOK
Die letzten zehn Minuten sind angebrochen. Du inspizierst jetzt den Stachelbeer-Strauch. Deine Haltung dabei - unbeschreiblich! Aber irgendwie ist der Busch so geformt, dass ich Dich hier gar nicht so recht beobachten kann. Das wurmt mich jetzt. Ich versuche, mich zwischen Strauch und Zaun zu begeben, um Dich von vorn zu betrachten. Das haut nicht hin. Aber es drängt mich derart, dass ich jetzt das Spiel unterbreche. "Halte inne, Esther" sage ich. Du gehst darauf ein, wendest Dich mir zu, mit einem Lächeln, für das ich keine Worte finde.

Du, mit der Maske aus "Whats my line?", mir zugewandt, mit diesem Lächeln - einfach phantastisch. Vom Spielablauf habe ich momentan die Oberhand, beziehungsweise ich hätte sie eigentlich. Aber ich merke, wie ich immer mehr in Deinen Bann gerate. Und Du scheinst es auch zu merken. Diese Situation könnte ich ewig genießen. Aber das Spiel muss weitergehen. "Suche bitte weiter!" sage ich deshalb. Mehr bringe ich nicht über meine Lippen. Ich fürchte, meine Stimme klingt jetzt sehr unsicher.

Jetzt machst Du Dich am Flieder zu schaffen. Wieder ein umwerfend, packendes Bild! Das frische Grün der Blätter, die lila Blüten und dazwischen Du, in blütenweißer Bluse, mit Bolero-Jacke, engem Rock und Plateau-Stiefeln - und mit der Super-Maske!

Auch dieser Strauch war es nicht. Du schwebst zum nächsten. Zumindest erscheint es mir so, wie Du mit ausgestreckten Armen quer über den Rasen gehst. Es zieht mich irgendwie mit und ich begleite Dich zum Rhododendron. Das war es dann wohl! Zwanzig Sekunden sind es noch und Du stehst direkt davor. Vorsichtig betastest Du Blüten und Laub. Noch Zehn Sekunden. Noch bist Du knapp einen Meter daneben. Noch fünf Sekunden, vier, drei zwei, eins -aus! Und dann findest Du auch schon das Tuch. Aber knapp über der Zeit!

So kommt es nun doch noch zu einer weiteren Runde. Ich führe Dich ins Haus, ins Wohnzimmer zum Couchtisch. Du läßt Dich auf die Couch sinken. Ich setze mich vis-a-vis.

Wie ich Dich jetzt am Tisch sitzen sehe - mit der Super-Maske - fühle ich mich ganz in die Sendung "Whats my line?" versetzt. Du verkörperst Lynn, Mederith, Arlene, Joanna, Dana und all die anderen Schönheiten. Du bist jetzt alle in einer! Und ich bin gleichzeitig Regisseur, Moderator, Zuschauer und Ehrengast. Wir beide sind jetzt in einer eigenen Welt!

Unser finales Spiel geht los. Ich gebe die Regeln vor:
Wir spielen einen abgewandelten "Whats my line?"-Klassiker. Es gilt Gegenstände aus Deiner Wohnung zu erraten, die ich auf den Tisch stelle. Du stellst die üblichen zehn "Ja/Nein-Fragen". Hast Du es nach zehn Fragen nicht geschafft, versuchst Du das Ding zu ertasten.
Wenn Du es errätst, bekommst Du so viel Punkte, wie noch Fragen offen wären. Für einen ertasteten Gegenstand gibt es einen Punkt. Zusätzlich kannst Du noch zwei Punkte sammeln, wenn Du das erratene Trumm wieder aufräumst. Das Spiel endet, sobald Du 30 Punkte gesammelt hast. Was dann kommt, daran wage ich noch gar nicht zu denken, es würde mir den Verstand vollends rauben. Jetzt wird erst noch einmal gespielt.

Ich hole sicherheitshalber einen Notizblock und einen Bleistift - bin ja schließlich auch schon über 25! Und ich hole den ersten Gegenstand zum Erraten: einen hölzernen Kochlöffel aus Deiner Küche.

Liebe Esther,

ja, mir gefallen Deine Einträge, zumindest die, die Du in unserem Dialog bringst.
Und es hat einen besonderen Reiz, Phantasien zu entwickeln, die dann eine Rückkoppelung zu erfahren. Ich erinnere mich, dass ich als Schüler schon mal ein Kopfkino betrieb. Damals hat mir eine Lehrerin gefallen. Ich habe das weder ihr noch jemand anderen offenbart. Aber ich habe mir manches ausgemalt, was ich mit ihr hätte erleben können. War auch nicht schlecht, aber völlig einseitig. Das Spiel mit Dir ist jetzt Fortsetzung und Vervollkommenung dieser alten Sache.
Deshalb an dieser Stelle mal auch einen herzlichen Dank für diesen Gedankenaustausch.

Alles Gute und viel Gesundheit auch Dir und den Deinen.
Herzliche Grüße
Werner


 Re: Trainingsfeld 4 04.05.2020 (14:50 Uhr) EstherJab
Du hast mich in mein Wohnzimmer geführt, die Augen sind mir natürlich weiterhin mit dieser absoluten Mega-Maske aus den 1970er-"What´s my line?"-Episoden verbunden, ich kann absolut nichts sehen, schon seit vielen Stunden, und diese Mega-Maske zu tragen, für mich total aufregend und es regt mich noch mehr auf, dass Du mich total fasziniert beobachtest und ich wirklich jeden Deiner Blicke absolut spüre und in mich geradezu aufsauge. Ich dreh noch total ab!

Und es ist ein absoluter Super-Hammer wie wir beide heute spielen, super-prickelnd und mega-aufregend. Aha, Du führst mich zu einem Stuhl, an den Ess-Tisch in der Ess-Ecke des Wohnzimmers. Also doch kein Action-Spiel ala Blindekuh-klassisch oder Blindekuh-Schach?
Ah ja, Du gibst jetzt die Regeln für unser allem Anschein nach letztes Spiel, Deine letzte "Szene", bekannt, und die hat es wahrhaft in sich. Wie konnte es auch anders sein: Du bist seit Jahrzehnten ein geradezu glühender Fan der Masken-Runde aus "Was bin ich?" und der originären Show "What´s my line?". Was läge da näher, als so eine Runde nun als abschließenden Höhepunkt -was unsere Spiele mit verbundenen Augen betrifft- zu spielen?

Waahhh, das ist mega-aufregend. So super-prickelnd wie ich Blindekuh-klassisch mit Dir spielte, es für mich eine subtile Mega-Erotik bedeutet, wenn ein Mann der mich total begehrt mich mit verbundenen Augen suchen muss und ich ihn dabei dominant-spielerisch reize und necke, mich ihm immer wieder kichernd und provozierend entziehe.., so ist es für Dich die subtile Erotik pur, die Frau Deines Begehrens zu erleben, wie sie mit verbundenen Augen "What´s my line?" spielen muss, und Du Dich an diesem Anblick geradezu ergötzt. Mir ist das total bewusst, und ich finde es ebenfalls mega-aufregend, für Dich diese Rolle zu spielen, und ich will sie absolut perfekt spielen, ist doch total klar.
Aaaaahhhhhhhrrrgggg. Diese Regeln sind superheiß! Denn Du verfeinerst sie noch, würzt sie geradezu mit raffiniertesten Nuancen, die ein langes, aufgeheizt-elektrifizierendes Spiel garantieren und totalen, absoluten Spiel-Genuss.

Waahhh, dieses Punktsystem hat es in sich, garantiert ein langes, genussvolles Spiel, und die Nuancen perfektionieren diese "What´s my line?"-Variante zum Spiel der Superlative zwischen uns, es wird einige Zeit dauern, die 30 Punkte zu sammeln.
Alleine schon wenn Du nur vor mir sitzt, an unserem "Rate-Pult", und Du mir Fragen stellst, mich dabei direkt von vorne siehst, ich Deine Blicke auf meiner Maske spüre, und Deine innere Erregung dabei mit der meinigen "konkurriert", das ist an "Das ist ein mega-heißes Super-Spiel" absolut nicht zu überbieten..!
Ein Ober-Hammer Deiner Spiel-Regeln ist, dass ich den durch Fragen erratenen oder -falls ich es mit den Fragen nicht schaffe- ertasteten Gegenstand wieder zurückräumen muss. Hierzu wirst Du mich vorher mehrfach um die eigene Achse drehen, so dass ich erst einmal tastend die Orientierung wieder erlangen, mich zurecht finden und den Gegenstand wieder an Ort und Stelle bringen muss.
Dann beginnt die nächste Runde, ein sagenhaftes Spiel liegt vor uns, das spüre ich total. Die Regeln garantieren uns höchsten Spiel-Genuss und für Dich totalen Blick-Kontakt mich in diversen Rate- und Such-Aktionen genießend zu beobachten.

Wenn die 30 Punkte eingesackt sind -und das Spiel geht ja solange bis ich diese Punktzahl erreicht habe-, steht mein Outing bevor.
Ich offenbare mich Dir, aber es dürfte auch Dir klar sein, wie dieses Outing ausfällt. Doch ob Du schon erahnst, was danach folgt? Ich will Dich.., ich habe in diesem Haus noch ein Schlafzimmer, darin steht ein Bett. Eine Beziehung muss bei mir totale Leidenschaft bedeuten, dass man heiß aufeinander ist, das man den anderen total begehrt. Das hast Du mir mit dem Blindekuh-Spiel gezeigt, Du begehrst mich total. Den Beweis hast Du glänzend erbracht.
Du bist ein etwas älterer Herr, aber das Alter ist nur eine Zahl. Du gefällst mir total, hast beste Manieren, bist nicht dumm, bist nicht nur ökonomisch sondern auch gesellschaftlich erfolgreich, hast das gewisse Etwas, und finden wir Frauen nicht einen Mann der reif und erfahren ist, nicht fast immer auch reizvoll und attraktiv? Und Dein bayerischer Charme hat mich in den Bann gezogen, und ich bin diesem erlegen. Nach dem Spiel .. wird es noch heißer, das kann ich Dir versprechen. Aber ich sage noch nichts, und erst wird dieses "What´s my line?-Spiel meine ganze Konzentration erfordern. Okay, ich bin für die erste Runde bereit, Werner.., was ich Dir nun auch sage.

Ah ja, Du verlässt mich, um den ersten Gegenstand zu holen. Da bist Du ja schon wieder -"Okay, Esther, was habe ich nun vor Dir auf den Tisch gelegt? Errate es durch geschicktes Fragen, beim 10. "Nein", musst Du den Gegenstand ertasten. Und danach Rückräumen. Rückräumen musst Du ihn auch, wenn Du ihn durch das Fragespiel erraten hast.".
Deine Worte machen mich ganz wuschig, Herrgott noch mal. Ich muss mich konzentrieren.

Ich spüre Deine Blicke, an mir und auf meiner Maske. Das ist aber auch wirklich ein raffiniertes Teil, edel und elegant, so wirkt diese Augen-Maske, schwarzer Samt auf einer kompakten doch leichten, die Augen großflächig abdeckenden Edel-Maske, die Strass-Punkte, die die Maske umrahmen, und die durchsichtigen Bügel schonen die Frisur, sind aber zugleich auch fast emotions-gnadenlos diese Maske auf den Augen haltend. Ich lächle verlegen, denn Deine Blicke so prickelnd sie sind, so verunsichern sie mich doch auch. Du weißt den Gegenstand, ich nicht. Deine Dir bewusste Dominanz über mich, dieses wohlige Gefühl in Dir, etwas zu wissen, dass ich erst herausfinden muss, sorgt dafür, dass eine enorme Spannung über unserem Rate-Pult schwebt, über all dem eine erotisch aufgeladene Note liegt.

Ich beginne mit leicht zitternder Stimme, und mach mal einen auf "Hans Sachs":
-"Gehe ich Recht in der Annahme, dass der Gegenstand hier aus dem Wohnzimmer stammt?"
-"Ähhhm.., nein."

Waaaaahhhhhh! Dieses "Ähhhm" vor Deinem "nein" war von Dir bewusst-berechnend gesagt, um mich mit dem "nein" dann noch mehr zu provozieren. Das ist natürlich noch raffinierter von Dir. Okay, ich nehme diese indirekte Herausforderung natürlich an.

-"Dann stammt der Gegenstand aus dem Flur?"
-"Äääääähhhhhm.. äh.., nein."

Jetzt drehe ich bereits nach 2 Fragen vor Fuchsigkeit durch. Ich spüre den Spaß den Du neben Deiner inneren Erregung mich mit dieser Super-Maske zu sehen, hast, jetzt sehr deutlich, Du weißt dies, und das bereitet Dir natürlich noch mehr Spiel-Genuss.
Ich will jetzt eher mal einkreisen:
-"Stammt der Gegenstand aus dem hinteren Teil der Wohnung, von uns weiter weg hier sozusagen.
-"Ja."
-"Hm, also dem Schlafzimmer?"
-"Äh, nein."

Kruzifix no amal, würde man in Deiner Heimat wohl sagen.
-"Also aus der Küche?"
-Ja."

Aha.., da bin ich doch nach 3 "Neins" auf der richtigen Spur.
Das der Gegenstand direkt vor mir liegt, ich aber nicht weiß, um was es sich dabei handelt, regt mich jetzt bis ins Unermessliche auf. Das lasse ich Dich wohl spüren, und ich bemerke instinktiv wie Dir dies gefällt. Ich werde wahnsinnig. Und Dein Blick so meine ich, kreist um mein Gesicht, oder wechselt zwischen meinem Mund und der Maske. Ich merke Deine Erregung total.
-"Ähm.., handelt es sich um eines der elektrischen Küchengeräte?"
-"Äh.., ich würde mal sagen.."

Jetzt spannst Du mich bewusst auf die Folterbank.

-"Nein."

Waaahhhh. Dieses Spiel ist bereits jetzt der Wahnsinn.

-"Gehe ich Recht in der Annahme, dass dieser Gegenstand nichts mit der Zubereitung von Speisen zu tun hat, es sich beispielsweise um den Küchen-Kalender an der Wand handelt?"
-"Guter Versuch, Essie. Aber leider falsch. Nein."

Ich muss schlucken, jetzt wird es eng. Aber ich habe ja herausgefunden, das Teil dient der Speisenzubereitung. Könnte es sich um eine Gewürz-Dose handeln, oder eine der Öl-Fläschchen.

-"Es handelt sich um eine Würze oder Zutat, beispielsweise eine der Gewürzdosen oder Öl-Flaschen?"
-"Ääääähhh, nein."

Oh mein Gott, das 6. "Nein", ich muss besser werden, klarer Fall. Aber für Dich -und irgendwie auch für mich, da diese Fuchsigkeit in mir, mir auch ein morbides Behagen bereitet- ist das alles ein Mega-Genuss. Jetzt kannst Du Deine Lieblings-Show mal mit mir mit allen Schikanen auskosten.

-"Ist es etwas, was direkt zur Zubereitung dient, vielleicht einer der Kochtöpfe?"
-"Ja."
Ich komme Dir auf die Schliche.
-"Dann handelt es sich um ein Behältnis, etwa der Messbecher, ein Topf oder eine Pfanne?"
Ich bin auf der richtigen Spur, Werner, die ersten 4 Punkte sind so gut wie eingesackt, mein Lächeln, wechselt von Verlegenheit in ein siegesgewisses Lächeln.

-"Nein, falsch."

Waaaaaaaaahhhhhhhh! Also wie jetzt? Besteck oder was? Ich versuche es und riskiere alles, das Einkreisen bringt nichts:

-"Handelt es sich um Besteck?"
-"Nein, Esther, aber Du bist relativ nah dran."

Ich könnte platzen, ja explodieren. Da liegt dieses Teil vor mir, und ich würde mir die Maske jetzt abnehmen, aber das ist ja der Dreh an diesem heißen Spiel, und auch der Erfolgsgarant für die Show gewesen: Die Rate-Queens tappten im Dunkeln umher, während die Zuseher alles wussten. Das jetzt live mit mir, bereitet Dir wohlige Schauer auf dem Rücken, und ich genieße gar wie ich immer unduldsamer mit mir werde.
-"Wenn nicht direkt Besteck, dann doch etwas, was zum Zerteilen, zum Zerschneiden dient, etwa ein Küchen-Messer, oder der Mörser, also was zum Zerkleinern?"
-"Nein, Essie. Das 9. "Nein".., übrigens."
Herrjeh, jetzt wird es eng, und ich weiß langsam nicht mehr weiter.
-"Der Gegenstand dient also der Zubereitung einer Speise, ein manuelles Küchengerät?"
-"Ja, richtig."
-"Schneebesen.., um Ei-Schaum zu schlagen?", sage ich fast verzweifelt.
-"Nein, Esther, das 10. "Nein" was Du damit kassiert hast. Sind leider 0 Punkte in dieser Runde. Du hast aber die Chance 3 Punkte zu machen, ertaste den Gegenstand, und räume ihn rück."

Okay. Du forderst mich auf, die Hände auszustrecken, und Du gibst mir dieses Teil, drückst es sanft in meine Hände.
Hm.., ich fühle, ich taste. Ein langer.. Stiel? Und am Ende.., ja klar, das ist der hölzerne Kochlöffel. Ich stöhne auf, jetzt fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren, meine Güte, das kann ja nicht wahr sein. Der hölzerne Kochlöffel. Kann ja nicht angehen. Okay, die Runde war zum Üben, ich muss besser werden, aber der erste Punkt ist schon mal gemacht. Doch jetzt ist Action angesagt, und eine heiße, prickelnde Suche nach der richtigen Küchen-Schublade. Du führst mich jetzt wohl etwas ins Zentrum des Wohnzimmers, und drehst mich nun um mich selbst, mich dabei entgegengesetzt umgehend, Du denkst an alles. Nach wohl 10 Drehungen lässt Du mich los, ich bin nun auf mich gestellt. Aber Du beobachtest nun alles sehr genau, und ich merke, wie Du die für Dich optimale Blickrichtung zu mir einnimmst, und Du wirst mich "begleiten", ist ja ganz klar.

In der einen Hand den Kochlöffel, den ich aber sogleich mal zum Tasten verwende, und die andere Hand, mit der ich voraustaste, so mache ich mich auf die Suche. Fantastisch, wie Du "What´s my line?" mit einem Suchspiel koppelst, bei dem ich mit verbundenen Augen einen Gegenstand wieder an Ort und Stelle bringen muss.
Aber ich muss erst die Orientierung erlangen. Wo bin ich in diesem Zimmer. Ich taste einfach mal voraus, und merke wie Du mich umschleichst, um mich immer wieder optimal betrachten zu können. Klar, dass mein Gesicht mit der Mega-Maske die meine Augen perfekt verbindet, dabei für Dich im Fokus steht.
Daher lächle ich leicht, doch ich bin zugleich konzentriert. Ich taste und taste.
Da, eine Wand? Ich taste an ihr entlang. Da, ein Schrank. Okay, ich gehe mal zurück, in den Raum hinein, ich meine, die Tür ist auf der anderen Seite.
Aua. Ich kollidiere mit dem Wohnzimmer-Tisch, den ich ganz vergessen habe. Durch die sehr hohen Absätze meiner Edel-Boots muss ich nach den Drehungen auch erst wieder vollends die Balance gewinnen.
So, aha, ich stoße mit dem Sessel zusammen. Jetzt weiß ich ungefähr wo ich bin. Ich taste weiter, doch komme ich nun an eine andere Wand. Ich taste an dieser entlang. Komisch, da müsste jetzt doch die Tür kommen. Aber ich stoße mit einer Kante zusammen, die unterhalb meiner Hände ist. Ich taste mal vorsichtig mit dem Kochlöffel, ah ja, die Pflanzen auf dem Fensterbrett. Ich bin in eine falsche Richtung gegangen, Herrgott noch mal.

Ich taste mal so entlang, dass ich zur Mitte des Fensterbretts gelange. Dann muss ich nur 180 Grad mich drehend dann geradeaus gehen, dann muss ich zur Tür gelangen. So, Arme voraus, in der einen Hand den Kochlöffel, mit dem ich zugleich wunderbar tasten kann. Ich spüre Dich neben mir, Du kicherst leicht, doch ein leichter Stöhner, der mir den "speziellen" Genuss den Du empfindest, verrät, jagt mir einen eiskalten Schauer über den Rücken. Spaß und Erotik ergeben eine derart heiße Symbiose in diesem Spiel, dass meine Herzkranzgefäße einmal mehr heute regelrecht explodieren.
Meine Gefühle wallen sich jetzt aber derart in mir, dass ich fast etwas träumend den Tisch wieder vergesse, mit dem ich jetzt zusammenpralle.
"Waahhh!!" Entfährt es mir, und ich höre Dich lachen.

So, ich umgehe mal den Tisch, dabei auf diesem entlang tastend -dabei bin ich leicht gebeugt, und spüre Deine Blicke auf meinem Po, was mein Herz noch schneller pochen lässt-, und nun wieder so ungefähr jedenfalls geradeaus. Ich gelange an die Wand, so jetzt müsste ich mich rechts halten, dann muss da der Türrahmen kommen. Und tatsächlich. Uff, ich bin ja jetzt schon etwas geschafft.
Durch die Tür, in den Flur, ich taste fast etwas verzweifelt, doch ich weiß nun, wo ich lang muss.
Ups, mein Gesicht berührt die Tücher, die an den Kleiderhaken hängen. Dabei überlege ich plötzlich, mit welchem davon ich DIR nachher, für die heißen Stunden dieser Nacht die Augen verbinden werde, das ist eine Spezialität von mir, das verwundert Dich dann sicherlich nicht wirklich.

Aber ich muss mich konzentrieren. Da.., dieser Türrahmen müsste zur Küche führen. Vorsichtig, so. Hm, nun die richtige Schublade, ich muss mich in meiner eigenen Küche ja zurechtfinden können. Ein räumliches "Bild" entsteht vor meinen geistigen Auge, Du huschst schnell vor mich, damit Du alles gut im Blick hast. Okay.
So, das müsste die richtige Schublade sein. Ich öffne diese und finde hoffentlich den richtigen Platz, die richtige "Schale", wie nennt man das eigentlich? Okay, so neben dem Schneebesen und dem Brat-Wender.

-"Bravo Esther, das sind Deine ersten 2+1 Punkte, also 3 Punkte!"
-"Yeah. Ein geiles Spiel. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Führe mich bitte wieder ins Wohnzimmer."
-"Findest Du den Weg nicht alleine?"

Du willst alles. Okay, ich taste aus der Küche heraus. Du hinter mir, aber schon im Flur steppst Du seitlich an mir vorbei für die ideale Blickposition von vorne.
Ich schaffe es wieder ins Wohnzimmer, und Du führst mich jetzt wieder an meinen Platz am "Rate-Pult". Was kommt als nächstes? Ich bin sehr gespannt. Ein Zehntel der Punkte habe ich schon mal, aber es wäre noch besser, wenn ich mehr Punkte durch ein relativ frühes Erraten eines Gegenstandes einheimsen würde.

Es dauert eine Weile, bis Du wieder am Tisch bist. Ich kann aber nichts verräterisches hören, als Du etwas auf den Tisch legst. Das macht mich wieder kribbelig. Du zögerst mit Deiner Aufforderung, dass ich mit den Fragen beginnen soll. Ich merke Deine Blicke an mir total. Du willst dies genießen, mich so zu sehen, wie Marianne, Ingrid, Sherrye, Joana, Arlene, Melba, Lynn, und und und. Und unser Spiel ist ja noch viel knisternder, spannender und erotischer.
Sekunden, wie Stunden. Ich lächle verlegen.., doch weicht mein verlegenes Lächeln einem immer mehr Überlegenheit ausstrahlenden, Dich vielleicht verunsichernden Lächeln. Hast Du mich in der Hand.., oder eher ICH DICH?
Dein Zittern in der Stimme ist jetzt jedenfalls äußerst aufschlussreich:

-"Es.. Esther, äh, Du darfst .. äh, Deine Fragen beginnen, ich bin be.. bereit."

Es beginnt die 2. Runde, eine aufgeheizte, erotisch aufgeladene, fantastische Atmosphäre umgibt unser heißes "What´s my line?"-Spiel., ein Spiel der Superlative.


--

Mein lieber Werner,

hoffentlich gefällt Dir unsere Geschichte weiterhin, die mit "What´s my line?" unsere Story heiß beendet wird, das ist natürlich eine fantastische Idee von Dir. So wie Du meine Vorliebe, mit einem Mann alleine Blinde Kuh zu spielen, diesen mit verbundenen Augen nach mir suchen lassend, ihn dabei spielerisch und provozierend zu foppen und sehr ausdauernd zu reizen und zu dominieren, mitmachtest, so mache ich nur allzu gerne Deine Vorliebe die Masken-Runde bei "Wml?"/"Wbi" betreffend mit.
Ein toller Abschluss.., aber in diesem sind wir ja noch lange nicht am Ende. Ein klasse Text, ein fantastisches Kopfkino.
Ich würde Dich bitten, unsere Geschichte voranzutreiben, und die 2. Runde von unserem "What´s my line?"-Spiel zu gestalten, welche Ideen und Vorstellungen hast Du davon? Ich wäre sehr gespannt.

Du sprichst sicher meinen Dialog mit Andy an. Okay, es war mal was ganz anderes und hier im Forum ja auch sehr umstritten. Es zeigte die Teufelin in mir, some inner Demons, but we all have them. Wenn ich Blinde Kuh mit einem Mann in der Hauptrolle spiele, kommt die Teufelin ja auch in mir hoch, ist doch ganz klar. Sind interessante Anfragen vorliegend im Forum, gehe ich ggf. darauf ein. Eine Userin, sie nannte sich "sh", hatte beispielsweise vor Jahren eine Anfrage die interessant war, sie sollte einem Geschäftspartner ihr blindes Vertrauen zu ihm beweisen, mit verbundenen Augen. Sie war unsicher und fragte hier, ob und wie sie darauf eingehen sollte. Das war interessant und ich gab Hinweise. Wenn so was hier wieder aufläuft, würde ich darauf dann ein gehen.

Der Dialog mit Andy ist beendet, ich konzentriere mich ganz auf Dich und unser Kopfkino. Wie es danach hier weitergeht mit mir? Ich verfolge das distanziert, mal sehen. Treffen unseres Kreises, der Spiele mit verbundenen Augen durchführt, wird es nach Covid-19 geben. Hoffentlich ist dieser Albtraum C-19 endlich eines Tages vorbei.
Ja, seit ich hier bin, liebe ich es ebenfalls Fantasien zu entwickeln, und sich ergänzende Texte mit einem männlichen Co-Autor zu schreiben. Amauro und Blindfolder waren wirklich erstklassige Co-Autoren, mit Dir macht es besonderen Spaß, da Du diese "What´s my line?"-Note mit einbringst, und auch mir diese TV-Show gefällt, insbesondere natürlich die Masken-Runde. Und "Was bin ich?" ist zudem ein Stück echter deutscher TV-Nostalgie. Der 1958-Clip war echt süß, auch die Rate-Runde wo Sängerin "Alexandra" erkannt werden musste, war schön.

Das mit der Lehrerin klingt interessant. Sie war sicher sehr attraktiv und beflügelte Deine Fantasie, ich finde das interessant und irgendwie schön. War Dein Kopfkino "mit ihr" nur rein erotisch besetzt? Oder bist Du in Deiner Fantasie "nur" "mit ihr gegangen"? Oder war sie in Deiner Fantasie gar eine Rate-Queen mit Augen-Maske?

Was ist mit Deiner Bekannten, Deiner Partnerin? Trefft ihr euch auch in Corona-Zeiten (ein ekliges Wort), und Du hoffst auf ein "Blindekuh"-Spiel, wie ihr es schon mal spieltet?

Lieber Werner, ich hoffe, Du schreibst hier weiter, ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, Dir und Deinem Anhang. Bleib(t) gesund.

LG Esther
 Re: Trainingsfeld 4 10.05.2020 (09:43 Uhr) WOK
Während ich zurück komme und wieder Platz nehme, richtet sich mein Blick natürlich auf Dich. Du sitzt am Tisch mit Super-Maske und mit einem Lächeln, das mich erneut in Deinen Bann zieht.
Ich lege den Kochlöffel auf den Tisch. Ich habe ihn ausgewählt. Du mußt ihn erraten. Wieder so eine Situation, in der ich eigentlich voll in der überlegenen Situation bin. Aber auch nur eigentlich.

Es geht los. Deine erste Frage beginnt mit den Worten "Gehe ich recht in der Annahme dass.", wie wir es vom legendären "Hans" aus "Was bin ich?" kennen - Wahnsinn! Du versteht es, den Zauber einer längst vergangenen Epoche in unsere Zeit zu holen.

Aber jetzt Achtung, ich muss ja antworten. Was hast Du gefragt? Wie die Frage letztlich ausging, habe ich kaum noch mitbekommen. Gerade noch fällt es mir ein. Du fragtest, ob der Gegenstand aus dem Wohnzimmer stammt. Also "nein". Aber ich bringe es kaum über die Lippen. Zuvor stammele ich ein "Ähhm". Mist, vorhin hatte ich noch den Eindruck, ich würde Dir imponieren, jetzt mach ich einen auf Volltrottel.

Ich betrachte Dich prüfend, aber Dein Mund verrät keine Enttäuschung. Mir scheint sogar, Du wirkst sehr interessiert. Die Verzögerung in der Antwort scheint Dich elektrisiert zu haben. Dann macht es vielleicht gar nichts aus, dass mir Deine Frage nach dem Flur schon wieder ein "Ähhm nein!" entlockt.
Es wird doch schwieriger als ich dachte. Du rührst jetzt im Nebel. Aber nicht lange. Jetzt gehst Du es systematischer an und frägst nach dem hinteren Wohnungsteil und hast bald auch die Küche ermittelt. Dann geht es um ein elektrisches Küchengerät. Wie weiland Robert Lembke sage ich "Äh, ich würde mal sagen - - nein!"

Du kommst der Sache immer näher, aber erreichst sie doch nicht. Das baut bei uns beiden eine ungemeine Spannung auf. Es bringt uns voll in Fahrt, scheint mir. Das Spiel mit Dir übertrifft alle Folgen von "Whats my line?" und "Was bin ich?" zusammen!

Deine letzte Frage gilt dem Schneebesen. Stimmt fast, aber ist doch nicht richtig. Erst mal null Punkte. Wenn es so weitergeht, erlebe ich Deine Offenbarung erst in einigen Wochen. Aber das Ertasten geht jetzt schnell. Auf diese Weise erkennst Du den Kochlöffel sofort.

Ein Punkt, immerhin. Logisch, dass Du Dich nun an´s Rückräumen machst, um noch zwei weitere einzusacken. Also erstmal drehen. Zur Vollendung Deiner Verwirrung gehe ich dabei ein paar Schritte um Dich herum. Das hat funktioniert, es braucht seine Zeit bis Du erst mal aus dem Wohnzimmer herausfindest. Unglaublich, wie bezaubernd Du auch dabei wieder wirkst. Du hast nun den Flur gefunden, Deine Schritte werden sicherer. Du streifst ein paar Schals, die an der Garderobe hängen. Wofür die wohl schon zweckentfremdet wurden?

In der Küche wirkt es richtig professionell, wie Du die richtige Schublade findest und das Teil einräumst. Das Ganze fasziniert mich so immens, dass ich Dich jetzt gar nicht zurück führen möchte. Ich fordere Dich auf, selbst den Weg zu finden. Du schaffst das auch recht flott. Mein auf Dich gerichteter Blick wird dann aber im Gang von den Tüchern abgelenkt. Ich schnappe mir ein grün gemustertes aus. Grün, wie die Hoffnung! Worauf darf ich heute noch hoffen? Lautlos nehme ich das Tuch und lege es zusammen. Als wir beide unsere Positionen wieder eingenommen haben, liegt es bereits vor Dir.

Nun kann es weiter gehen, aber Du wartest noch. Worauf denn? Ach so, freilich, Du meinst, ich müsste erst noch etwas holen. Á la Robert Lembke sage ich "Es geht weiter bei der Esther!, Du darfst beginnen!" Ich merke, dass ich zittere. Habe ich jetzt gar gestottert? Schon folgt: "Gehe ich recht in der Annahme, dass das Objekt dieses Mal nicht aus Holz ist?"

Das kurze Wort "ja" kriege ich gerade noch heraus. Als Du dann auf Metall tippst, entlockt es mir schon wieder ein "Ähäm, nein". Du fragst nach Kunststoff. Jetzt bin ich in der Klemme. Ist das Tuch nun aus echter Seide, oder vielleicht eine Kunstfaser? Dadurch werde ich noch nervöser. "Ähm.".

"Plastik?" konkretisierst Du Deine Frage und erlöst mich dadurch aus meiner Not. "Ähm, ähm, nein" stammele ich. "Könnte man das, was auf dem Tisch liegt, denn als Textil bezeichnen?" - "Ähm, ja." "Etwa ein Kleidungsstück?" - Äh, ja!"

Dieses Mal scheinst Du mir schnell auf die rechte Fährte zu kommen.

Liebe Esther,

ja, irgendwie müssen wir jetzt allmählich einen guten Schluss finden. Noch drängt die Story weiter, aber wir sollten es auch nicht ewig in die Länge ziehen.

Deine "Schnecken-Aktivitäten" möchte ich nicht bewerten. Aber als ich Deine Frage, ob mir Deine Einträge gefallen, mit "ja" beantwortete, schien es mir geboten, dies zu präzisieren.

An das Kopfkino mit der Lehrerin habe ich kaum noch detaillierte Erinnerungen. Aber die Rate-Maske kam eher nicht vor. Eins weiß ich noch gut: Ich machte mit meinen Eltern einen Ausflug an den Spitzingsee (in echt). Ich stellte mir aber vor, mit dieser Lehrerin dort zu sein. Außerdem war in meinen Gedanken mein damaliger bester Freund dabei, der ebenfalls eine attraktive Frau dabei hatte. Wenn ich heute an den Spitzingsee komme und an damals denke, ist mir die Phantasie besser in Erinnerung, als das was wir damals wirklich machten.

Mit meiner Freundin war es jetzt auch etwas schwierig. Da wir nicht zusammen wohnen, gelten wir ja als haushaltsfremde Personen. Da lag der Schwerpunkt jetzt auch auf Telefon, Whats-App und dergl.
Auch Dir und Euch alles erdenklich Gute und viel Gesundheit.

Viele Grüße
Werner


 Re: Trainingsfeld 4 11.05.2020 (14:48 Uhr) EstherJab

-"Es geht weiter bei der Esther!, Du darfst beginnen!" mit Deinem bayerischen Akzent klingt das fast nach Robert Lembke persönlich, hihi.., so geht es jetzt in die zweite Runde unseres so aufregenden wie witzigen Spiels "What´s my line?"/"Was bin ich?", über dem mehr als ein Hauch sinnlicher Erotik liegt. Denn Deinen Blick auf die Mega-Maske, meinen Mund, auf mich, das spüre ich nur allzu deutlich und dass dahinter ein Begehren liegt, das heiß und voller Feuer ist, ist mit jeder Sekunde offensichtlicher.
"Es geht weiter bei der Esther.", das kenne ich -natürlich mit anderen Namen- aus den Clips, die ich von "Was bin ich?", jener wohl einst legendären TV-Show, im Internet-Videoportal sah. Deine Begeisterung für die Masken-Runde ist längst zu mir übergeschwappt, und Du verfeinerst dieses Spiel im TV nun hier live zum Spiel der Megalative zwischen uns. Wow, wie mich das anturnt.

Aaarrrggghhh, was liegt da vor mir nun auf dem Tisch? Mir sind mit der Mega-Maske aus "What´s my line?" immer noch superperfekt die Augen verbunden, und der Anblick muss ziemlich scharf für Dich sein. Ich will Dich noch mehr beeindrucken und irritieren, Dich so faszinieren wie verunsichern, mehr als es Lynn, Joyce, Arlene, Dana, Melba und Sherrye je taten. Die musst Du bei Deinen Blicken auf mich regelrecht vergessen.., das ist mein Ziel, und ich weiß, ich habe es längst erreicht. Doch dieses heiße Spiel geht noch in einige Runden. Immerhin, ich bin mir absolut sicher, zumindest immer 3 Punkte pro Runde, durch Ertasten des Gegenstandes und erfolgreiches Rückräumen einzuheimsen, so dass wir auf maximal 10 Spielrunden kommen.
Nach meinem Outing werden wir ein Paar sein, mit einer so langen Zukunft wie nur irgend möglich. Dann wünsche ich mir, dass wir 2 dieses Spiel wieder spielen, ohne Blinde Kuh oder ähnlichem zuvor oder danach. Dann wünsche ich mir 80 oder 100 Rate-Runden, das muss fantastisch sein.
Nun gilt es, endlich mit den Fragen zu beginnen. Ich will mehr Punkte einheimsen, und muss dazu geschickter vorgehen, mehr einkreisen und Ausschluss-Fragen stellen, ich entsinne mich der Clips die ich zu "Was bin ich?" sah. Diese Rate-Queens und -Kings gingen geschickt zu Werke, ich will es ihnen gleich tun, und dabei auf Dich zugleich eine erotisierende Wirkung erzielen.
Ich fange mal mit dem Material an, mit einer Ausschluss-Frage:

-""Gehe ich recht in der Annahme, dass das Objekt dieses Mal nicht aus Holz ist?"
-"Ja."
-"Dann tippe ich auf Metall?", oje, ich hätte wohl besser wieder eine Ausschluss-Frage stellen sollen, und schon passiert mir das erste "Nein":
-"Ähem.., nein."

Dennoch gehe ich wieder recht forsch zu Werke, viele Materialen bleiben in einem Haushalt ja nicht:
-"Gehe ich Recht in der Annahme, dass das Material aus Kunststoff ist?"

Du zögerst, was bedeutet dies?
-"Ähem."
Ich schiebe allzu spontan nach:
-"Plastik?"
-"Ähm, ähm, nein."

Ich verunsichere Dich, auch was meine Fragen betrifft, und werde immer mutiger und spontaner, obwohl ich überlegter spielen wollte:

-"Könnte man das, was auf dem Tisch liegt, denn als Textil bezeichnen?" hört sich richtig echt nach der Marianne an, schießt mir durch den Kopf!
-"Ähm, ja."
-"Etwa ein Kleidungsstück?"
-"Äh, ja!"

Boah. Hm, nach nur zwei "Neins" bin ich ziemlich weit vorgedrungen bezüglich des Geheimnisses des direkt vor mir liegenden Gegenstandes. Ein Kleidungsstück also, aber im Schlafzimmer warst Du eben bestimmt nicht, da wo mein Kleiderschrank ist. Hm, dies könnte und müsste bedeuten, dass Du Dich vorhin im Flur "bedient" hast, bei den Jacken und Halstüchern, jetzt im Sommer hängen da keine Mäntel und dergleichen.
Hm, dass eine meiner Jacken vor mir liegt, kann ich mir nicht recht vorstellen. Solltest Du etwa eines der Tücher -darunter sehr edle- genommen haben, die ich vorhin beim Rückräumen des Holzlöffels mit meinem Gesicht leicht touchierte, und dabei den Gedanken hatte, Dir bei den noch bevorstehenden heißen Stunden dieser Nacht, mit einem davon die Augen zu verbinden?
Das wäre ja ultra-heiß.
Ich will einkreisen und ausschließen, ich will mal zur Rate-Füchsin mutieren, hm, wie stelle ich das am geschicktesten an?

Deine Blicke, auf mich, der mir mit der absoluten Mega-Maske, diesem edel-schicken Teil aus der U.S.-TV-Show absolut perfekt die Augen verbunden sind, machen mich allerdings wieder absolut nervös. Dieses prickelnd wohlige Gefühl, Dich zu faszinieren, Dich zu irritieren, und Dir zugleich megahammer-mäßig zu gefallen, diese Gedanken ans Outing und eine heiße Nacht, dürfen mich nicht allzu sehr ablenken, Herrgott.
Einkreisen und ausschließen. Mich treibt der Gedanke um, es wäre der Hammer, wenn es eines der Tücher wäre.

-"Es ist eine Textilie, die nicht aus meinem Kleiderschrank im Schlafzimmer von Dir ausgesucht wurde."
-"Ja." Kurz, aber alles andere als trocken.., höre ich da etwa ein Schlucken, als wenn ich Dich ertappt hätte? Das macht mich mega-nervös, Werner. Das sind diese superheißen Momente im Spiel, wenn ich auf frischer Spur bin, keinen Fehler machen darf, nicht schon austicken darf, und Du Dich auf dem falschen Fuß erwischt worden zu sein fühlst. Fast wie bei Blinde Kuh, wenn eine/r nah am anderen dran ist, ohne es zu ahnen oder es gar doch zu ahnen, was aber trügerisch sein kann.
Spiele mit verbundenen Augen sind das heißeste was es an Spielen gibt, wenn eine Frau mit einem Mann spielt, klarer Fall.

-"Also aus dem Flur?"
-"Ja. Esther, Du bist nah dran."

Versuchst Du damit, mir Mut zu machen, oder mich nervös zu machen und zu Fehlern zu verleiten? Nervös bin ich bereits, wähne ich mich zu früh am Ziel?"
-"Es ist aber keine der Jacken?"
-"Richtig."
-"Eines der Halstücher?"
-"Stimmt."
-"Du willst es allerdings genauer wissen?"
-"Ja, Esther. Wenn, dann richtig."

Herrgott bin ich nervös, es macht mich jetzt kribbelig, nah am Ziel zu sein. Mir sind die Augen perfekt verbunden, das Teil ist vor mir, und wenn es eines der edlen Tücher ist, würde ich es jetzt bereits zu gerne in den Händen halten und befühlen. Doch das ist natürlich gegen die Regeln.
Ich kann nur mit Ausschließen die "Neins" begrenzen, das ist mir klar.

-"Es ist nicht das dunkelrote.., und auch nicht das schwarze Tuch aus Kunstfasern?
-"Keines davon."

Mein Entschluss steht indes fest: Dieses Tuch, direkt vor mir, wird dies sein, mit dem ich DIR nachher, während der superheißen Stunden nach meinem Outing, die Augen verbinden werde.., um Dich auf meine Art, sehr "speziell", zu verwöhnen. Was für ein mega-heißer Gedanke!
In mir steigt geradezu ein Gefühl totaler Wollust auf.., wie ist das bei Dir, möchte ich Dich fragen, doch reiße ich mich -noch- zusammen.

-"Es ist auch nicht das grün-gemusterte Edel-Tuch, das glänzende?"
-"Nein, Esther." Sagst Du mit einem kleinen Seufzer.., also schiebe ich nach:
-"Dann ist es das grün-gemusterte Tuch!"

Du klatscht.
Yippie.., klasse, ich habe mit nur 3 "Neins" das Tuch erraten, und das bedeutet geradezu magische 7 Punkte für mich, und ich kann noch zwei durch das Rückräumen erzielen. 9 Punkte in einer Runde, wow, das bringt mich dem Spielziel und uns damit meinem Outing ein ziemliches Stück näher.

Ich darf das Tuch an mich nehmen.., und befühle und betaste es erst einmal intensiv. Wie einen Schatz. Du ahnst noch nicht, was ich heute Nacht noch damit vorhabe.
Wir stehen auf, und Du führst mich behutsam wohl in das Zentrum des Zimmers. Ein heißer Akt einmal mehr, als Du mich um meine eigene Achse drehst, das Tuch halte ich fest in beiden Händen. Uuhh, Du drehst mich schwindelig, und auf den hohen Absätzen fällt die Balance umso schwerer mit jeder Drehung.
Du umgehst mich, um meine Verwirrung zu steigern. Und Du führst mich nun an eine andere Stelle, um mich wieder zu drehen, mich dabei umgehend. Ich weiß nun definitiv nicht mehr, wo ich mich im Raum befinde.
Was ist nun?
Du nimmst mir das Tuch nun sanft ab. Ich bin irritiert, was hast Du vor?
Du bist hinter mir? Werden mir nun von Dir meine Hände auf den Rücken gebunden, um die Sache für mich schwieriger zu machen, da ich dann nicht mit den Händen voraus tasten kann?

Nein, Du lässt das Tuch, zu einem breiten Streifen gefaltet nun an der Maske hin und her gleiten, als wenn Du mir damit zusätzlich die Augen verbinden würdest wollen.
Die Maske ist zu kompakt, als dass es angesagt wäre, mir mit dem Tuch die Augen quasi doppelt zu verbinden. Aber Du spielst ein erotisches Zwischenspiel, dass es in sich hat und mich ultra-nervös macht. Du lässt das Tuch über die Augenpartie der Maske streichen und gleiten, ich kann Dich nur gewähren lassen und gerate dabei immer mehr in eine Trance, in eine zunehmende Vor-Besinnungslosigkeit, da ich auch noch Deinen heißen Atem in meinem Nacken irgendwie noch bemerke.
Du lässt das Tuch weiter auf der Maske von links nach rechts und wieder zurück gleiten. Der Samt der Maske und das synthetische Material des Tuchs erzeugen dabei ein leicht scheuerndes Geräusch, das meine Trance weiter verstärkt, Du bringst mich an den Rand der Ohnmacht, weißt dies, und nutzt dies weiter aus.., und machst gnadenlos weiter.
Dann merkst Du, dass ich in den nächsten Sekunden die Besinnung verlieren werde, und Du lässt das Tuch sinken.
Du bindest das grün-gemusterte Tuch nun als Halstuch eben um meinen Hals, eben wofür es da ist. Dabei spüre ich Deinen heißen Atem in meinem Nacken nun doch bewusster und damit intensiver.

Nun lässt Du los, und ich bin auf mich allein gestellt.
Das Tuch um meinem Hals, kann ich mich nun frei tastend auf den Weg machen. Zunächst muss ich wieder die Orientierung erlangen, was mir nach einer Weile dann auch gelingt. Den Weg zum Flur finde ich. Auch die Leiste mit den Tüchern.
Ich gluckse leicht auf, senke den Nacken, wende mich leicht dabei hinter mich, wo Du stehen dürftest.
-"Welches Tuch hättest Du genommen, um mir für heute und unsere Spiele die Augen zu verbinden?"
-"Entweder das schwarze.., oder das, was Du gerade um den Hals hast."

Das bestärkt mich, Dir mit dem grün-gemusterten Tuch nachher die Augen zu verbinden. Nehme ich für mich dann das schwarze Tuch? Nein. Wenn auch mir die Augen für "spezielle Momente" der kommenden Nacht verbunden sein sollten, dann NUR mit dieser Mega-Maske, in die ich mich total "verguckt" habe.

Sanft geleitest Du mich wieder an das "Rate-Pult".., es steht die 3. Rate-Runde an -10 werden es insgesamt nicht mehr werden-, und ich habe fast die halbe Punktzahl die ich benötige erreicht.., 12 Punkte von 30. Ich bin richtig stolz auf mich.

-"Ich muss den Korb für Dich wohl wieder ein bisschen höher hängen, Esther."

Okay.., Deine Worten spornen mich an, und ich bin richtig ehrgeizig. Du darfst den Schwierigkeitsgrad ruhig ausweiten.


--

Lieber Werner,

unsere heiße Story ist auf der Zielgeraden und in der finalen Phase. Ich hoffe, Deine Worte bedeuten nicht, dass Du keinen Spaß mehr an unserer Geschichte hast, das kann ich mir nicht vorstellen, und würde mich kränken.
Ich gehe davon aus, dass auch Du noch gerne weiter machst, wir unsere Geschichte noch richtig schön und heiß abrunden und ins Ziel bringen. Die 30 Punkte will "ich" ja noch unbedingt einsacken.
Blinde Kuh mit Dir als blindem Stier, und jetzt "What´s my line?" mit mir als blinder Rate-Kuh sind die Highlights unsere Geschichte. "What´s my line?" mit mir und der Mega-Maske, das würde ein Super-Spiel zwischen uns werden, auch in "echt", da sind wir uns einig? Warum frage ich überhaupt? 

Der Dialog mit Andy ist beendet. Die Inhalte waren/sind sicher strittig.
Aber ist es nicht viel schlimmer, wenn sich über eine körperbehinderte Userin, die im Rollstuhl sitzt, lustig gemacht wird? Und wenn Sie als Spanierin nicht so gut deutsch spricht, das noch kritisiert wird? Ich weiß nicht. Und so was darf hier auch noch stehen bleiben. Das ist wirklich schlimm. Dass da keiner einschreitet, verstehe ich nicht.

Andy und ich entwickelten ja nur eine Fantasie.

Wir leben in einer sehr schweren Zeit, hoffen wir, dass sie nicht noch schwerer wird. Wenn ich jetzt sehe, dass der Durchhaltewille bei vielen schwach entwickelt ist, ist dies mehr als bedenklich.
Auch ich muss auf Teile der Familie dieser Tage verzichten, auch auf meinen Sport. Ihr haltet durch Telefon und Whats-App Kontakt, und Deiner Freundin geht es hoffentlich gut.

In der Fantasie ist alles möglich. Interessant ist ja, dass Du an der Fantasie mehr in Erinnerung behalten hast, als am Ausflug damals selbst. Die Lehrerin hatte Dir ja offenbar ganz schön den Kopf verdreht, sie muss Dich echt beeindruckt haben. Und Dein Freund hatte in Deiner Fantasie am Spitzingsee eine attraktive Frau "an seiner Seite", war das auch eine Lehrerin an eurer Schule, oder hattest Du für ihn eine Prominente "vorgesehen"? Kenne ich die womöglich -nicht persönlich, sondern who she is-?
Stimmt irgendwie, wenn ich so drüber nachdenke, an die Fantansien von einst, hat man eine bessere Erinnerung als an die wahren Begebenheiten.

Hast Du letztens wieder Clips zu "What´s my line?" oder "Was bin ich?" gesehen, vielleicht hast Du ja Video-Tipps für mich.

Dir weiterhin alles Gute, bleib(t) gesund.

LG Esther
 Re: Trainingsfeld 4 18.05.2020 (14:43 Uhr) WOK
Du schließt aus, dass ich etwas aus dem Schlafzimmer geholt habe. Daraus leitest Du ab, dass das gesuchte Stück aus dem Flur stammt. Damit ist eng eingegrenzt, was noch in Frage kommt.

Ich bin direkt erschrocken, wie schnell und detektivisch klar Du jetzt vorgehst. Ich habe das Gefühl, Du durchschaust mich mit verbundenen Augen. Die Super-Maske mit dem Röntgenblick. Die Unruhe hat mich wieder im Griff. Ich muß erst mal schlucken, vor ich antworten kann. Es geht dieses Mal so schnell, ich komme kaum mit. Jetzt fallen auch schon die Jacken raus, womit klar ist, dass es sich um ein Halstuch handelt. Mein Glück, dass wenigstens vier Stück dort hingen. Jetzt wird es doch nochmal schwierig für Dich. Bin gespannt, wieviel Fragen jetzt noch nötig sind.

"Es ist nicht das dunkelrote?" "Nein, äh das heißt jetzt Ja, es ist es nicht." Diese Fragestellung haut mich schier um. Erst jetzt fällt mir die Raffinesse auf. Du fragst so herum, weil dann die Fehlgriffe zu einem Ja führen. Du hast es wirklich voll drauf! Erst beim letzten Versuch kommst Du dahinter. Aber trotzdem hast Du sieben Punkte eingeheimst.

Das Rückräumen wird ohnehin eher eine leichtere Nummer werden. Da müssen wir Dich doch wenigstens ordentlich schwindlig drehen, sonst wird´s witzlos!

Du hast das Tuch noch in Deinen Händen. Sicher wäre es ein erregender Anblick, wenn Dir damit die Augen verbunden wären. Das will ich doch gleich mal ausprobieren. Ich nehme das Tuch, falte es zu einem geeigneten Streifen und lege es - über der Maske - auf Deine Augen. Unbeschreiblich - was ich in mir tut, vermag ich in keinen Worten auszudrücken!

Aber ich glaube, es kommt bei aller Eleganz nicht an die Super-Maske heran. Deshalb lege ich Dir das Tuch jetzt - wie es sich eigentlich gehört als Halstuch um.

So, nun sucht die Ratefee die Orientierung, die sie schnell findet. Du schwebst in den Gang und hängst das Tuch wieder über den Haken. Beim Rückweg möchte ich Dich dieses Mal begleiten. Arm in Arm schweben wir beide - zumindest erscheint mir das so - zurück zum Ratepult.

Hinter Dir steht ein kleiner Tisch, darauf ein Aschenbecher und ein Feuerzeug. Nach letzterem greife ich mit spitzen Fingern, um es nach Möglichkeit lautlos an mich zu nehmen. Ich meine, es ist mir gelungen. Dann gehe ich zwecks Täuschung damit in die Küche. Ich betrachte eine Weile die Aussicht aus dem Fenster, um den Eindruck zu erwecken, ich würde hier nach etwas suchen.

Nachdem das Ding auf den Tisch liegt und auch ich meinen Platz wieder eingenommen habe, geht es weiter - wieder bei der Esther!
"Gehe ich recht in der Annahme, dass es nicht schon wieder Kleidung ist?" führt ebenso zu einem klaren "Ja" wie die Frage "Handelt es sich um etwas, das nicht allein Dekorationszwecken dient?". "Also ein Gebrauchsgegenstand?" "Aus der Küche?" - das erste "Nein" macht Dich stutzig. Du schluckst. "Ich gehe aber schwer davon aus, dass es Nichts aus der Toilette ist?" - "Ja!"


Hallo Esther,

wenn ich meine und schreibe, dass die Geschichte ihrem Ende entgegengeht, bzw. gehen sollte, bedeutet das nicht, dass ich keine Freude mehr am Dialog mehr mit Dir hätte.

Wir publizieren aber öffentlich. Und seinerzeit, als ich mal vorgeschlagen habe, unsere Aktivität wegen Störern per E-Mail etc. weiter zu führen, hatte ich den Eindruck, dass Dir das auch besonders wichtig ist.
Und da habe ich beim Gedanken an die anderen Leser (sofern es tatsächlich welche gibt), die Befürchtung, es könnte langatmig werden, wenn sich die Situationen wiederholen oder zumindest ähneln. Das liegt in der Natur der Sache. Versteh das bitte nicht falsch und nimm es auf keinen Fall persönlich.

Ich könnte mir hingegen gut vorstellen, dass es eine Fortsetzung gibt.
Ein Beispiel: Angenommen unsere Figuren werden - wie schon angedeutet - tatsächlich ein Paar. Dann könnte eine Urlaubsreise folgen. Eine Rundfahrt, bei der es viel zu entdecken gibt und sich immer wieder Gelegenheiten zu einer Blinde-Kuh-Aktion bieten (z.B. in einer entlegenen Burgruine, an einem Seeufer, im Hotelzimmer). So brächten wir wieder mehr Abwechslung in die Sache.

Freut mich, dass Dich auch meine alte Phantasie mit der Lehrerin anspricht. Mein Freund war (in meiner Phantasie, er war ja nicht wirklich dabei) ebenfalls mit einer attraktiven Lehrerin dort. Es lag vielleicht daran, dass wir eine reine Bubenklasse waren, da bekamen die Lehrerinnen in den oberen Klassen eine ganz andere Bedeutung.

Video Clip-Empfehlungen habe ich leider nicht. Ich glaube, da kennst Du Dich viel besser aus. Aber wenn ich auf etwas stoße, dann teile ich es hier mit.

Bis demnächst grüßt Dich
Werner

 Re: Trainingsfeld 4 19.05.2020 (12:49 Uhr) EstherJab
12 Punkte habe ich schon mal sicher.., nicht, dass mir dieses "What´s my line?"-Spiel nicht gefallen würde, im Gegenteil ich finde es mega-heiß und prickelnd, könnte es noch stundenlang spielen, und wenn wir es noch einmal spielen, dann bitte so 80 oder 100 Rate-Runden. Aber mich hat natürlich der Ehrgeiz gepackt, nicht nur für Dich einen starken Anblick zu bieten, sondern auch das Spiel super zu spielen und viele Punkte rasch einzusacken.
Hm, diese nächste Runde jetzt könnte es in sich haben. Du warst etwas länger auf der Suche nach einem Gegenstand, und dieser befindet sich nicht in diesem Raum, Du warst in der Wohnung länger unterwegs. Hm, das gäbe schon mal einen Ansatzpunkt für mich.

Ich will Dir auf die Schliche kommen, ist doch klar. Gespannt sitze ich nun da, auf Deine Aufforderung wartend, aber der Anblick soll Dich einmal mehr auch nervös machen, mir sind weiterhin absolut perfekt mit dieser heißen Mega-Maske die Augen verbunden.
-"Es geht weiter.., wieder bei der Esther.", Mann.. klingt wirklich wie in der deutschen TV-Show, und Dein bajuwarischer Akzent unterstreicht dies in genialer Weise, das scheint Dir bewusst zu sein. Und das genießt Du, so wie den Anblick den ich Dir biete und das ganze Spiel.
Mit Ausschließen und Einkreisen bin ich in der vorigen Runde gut gefahren. Tja, wie setze ich jetzt an? Mal überlegen.

-"Gehe ich recht in der Annahme, dass es nicht schon wieder Kleidung ist?".., klingt wie bei Marianne, die Deine deutsche Lieblings-Blinde(rate)kuh ist.
-"Ja.", kurz aber nicht trocken.
-"Handelt es sich um etwas, das nicht allein Dekorationszwecken dient?" ich werde immer professioneller in den Formulierungen. Ich überlege kurz: Ich hätte mich als Rate-Kuh für die Show beworben! Könnte man das Rad der Zeit zurückdrehen.
-"Ja!", waaaahhh, mit jedem "Ja" werde ich komischer Weise immer nervöser. Erinnert wirklich an Blinde Kuh, wenn man meint, den Mitspieler in der Nähe zu wähnen. Aber das macht unser Spiel nur noch heißer.
-"Handelt es sich um etwas, dass nicht allein Dekorationszwecken dient?"
Du bejahst schon wieder, und ich bin mir ziemlich sicher, dass Du wieder in der Küche warst.
-"Also ein Gebrauchsgegenstand?", Küche, klarer Fall, diesmal bin ich Dir auf der Fährte, schnell, mit fast chirurgisch präzisen Fragen.
-"Ja!", ich werde immer selbstbewusster.
-"Aus der Küche?"
-"Nein."

Bitte was? Ich bin irritiert. Und ich merke, wie Du dies genau registrierst, auch mein Schlucken. Ich spüre nur allzu genau, dass Du Dich in meiner Konfusion geradezu suhlst. Deine Augen blicken auf meine Maske, auf meinen Mund der Irritation ausdrückt, dann wieder auf meine Maske, wie Sensoren. Das macht mich rasend.
Ich muss wieder in den Ausschließ-Modus, sonst fange ich mir wieder zu viele "Neins" ein, aber ich habe letztlich keinen blassen Schimmer davon, was da vor mir auf dem Tisch liegt. Ich möchte am liebsten danach tasten, meine Neugier ist riesig und macht mich mega-fuchsig. Solltest Du mir wirklich nicht für dieses Spiel die Hände binden? Ich reiße mich zusammen.

-"Ich gehe aber schwer davon aus, dass es Nichts aus der Toilette ist?"
-"Ja!"

Nicht aus der Küche, nicht aus dem Badezimmer. Hm. Solltest Du nicht weiter weg gegangen sein, um einen Gegenstand zu suchen. Ist das eine Finte von Dir gewesen.., dabei voll den Umstand ausnutzend, dass mir die Augen perfekt verbunden sind?
Ich schließe weiter aus, und das ala "Hans Sachs":
-"Gehe ich Recht in der Annahme, dass es auch nichts aus dem Schlafzimmer ist?"
-"Richtig, nichts aus Deinem Allerheiligsten."

Waaaahhhhh!
Ahnst Du schon, was ich noch mit Dir vorhabe.. heute Nacht?

-"Flur auch nicht?"
-"Ja, nichts aus dem Flur."

Solltest Du es tatsächlich gewagt haben, eine derart raffinierte Finte anzuwenden? Und das Teil ist von hier, aus dem Wohnzimmer? Ich drehe noch durch.
-"Von hier, aus dem Wohnzimmer?"
-"Jau." Sagst Du provokant locker.
Sag bloß. Au Mann, das kann ja echt nicht angehen. Waahh. Da kommt natürlich jetzt vieles in Frage.
Ich will mal versuchen, geschickt einzukreisen, und das fast wörtlich. Aaarrgghh, Deine Blicke auf der Maske, ich lächle mal verlegen. Und merke Dein Schlucken, Deine Nervosität, ich lecke mir mal jetzt fast lasziv die Lippen. Dein leichter Stöhner bleibt mir nicht verborgen. Diese Erotik im Spiel.. muss sein.

-"Hier wo ich sitze, befindet sich dieser Gegenstand für gewöhnlich mir gegenüber liegend?"

Schweigen. Ha! Damit hattest Du offenbar nicht gerechnet. Allerdings.., kassiere ich mein zweites:

"Nein."

Somit also für gewöhnlich hinter mir. Hm, ein Gebrauchsgegenstand, im hinter mir befindlichen Teil des Wohnzimmers. Der Fernseher wird es nicht sein, den hast Du nicht auf den Tisch gewuchtet und zuvor abgebunden von allen Kabeln.
Waaahh. Dieses "Nichtwissen" regt mich auf. Die ganzen Vasen und Kissen, Kuscheltiere und dergleichen, kann ich ausschließen. Moment, ein Kissen ist doch auch irgendwie zum Gebrauch.

-"Keines der Sitzkissen?"
-"Richtig."

Hm, der kleine Schrank der da noch steht. Moment mal, da sind doch die Utensilien für rauchende Besucher! Solltest Du etwa..? Da sind der Aschenbecher und das Feuerzeug.
-"Nicht das Feuerzeug auf dem kleinen Schrank?"
-"Nein., denn das ist es. doch."

Jaaahahaa. Dein Applaus lässt mich fast die Maske abnehmen wollen, aber meine Hände halte ich gerade noch in Zaum. Das sind ja sage und schreibe 7 Punkte, und ich kann noch zwei zusätzlich holen. 21 Punkte, von 30? Ist ja der Hammer. Wow, jetzt küsst mir der Herr zur Anerkennung auch noch die Hand. Du bist eben ein echter bayerischer Gentleman.
-"Bist Du eigentlich "Bayern"-Fan oder einer der ´oiten Sechzger´?".., schade, dass mein Schwarm Ibrahimovic nie für einen Münchner Club gespielt hat, obwohl.., was nicht ist, kann ja noch werden.
-"Verrate ich Dir später, Essie."

Na, da wäre ich aber mal gespannt.
Wäre doch auch ein irres, tolles Spiel. Ich schieße auf das Tor, aber Dir sind als Torwart die Augen verbunden. Das wäre ein Spaß, aber auch ein prickelndes Spiel, wo die Teufelin in mir nach außen dringen täte. Oder umgekehrt. Du schießt.., aber Dir sind die Augen verbunden, ich darf als Torfrau sehen. Bestimmt ein tolles Spiel. Gelänge es Dir mit verbundenen Augen, die Dame im Tor zu täuschen? Oder ich verschiebe dann das Tor..! Lol!

Nun gilt es wieder, nach zahlreichen Drehungen, das Feuerzeug rück zu räumen.
-"Also, da das Feuerzeug hier im Raum sich ursprünglich befindet, fallen die Drehungen für Dich ein bisschen heftiger aus, Esther."
-"Nur zu, ich bin bereit, Werner."

Diese Drehungen, und Du umgehst mich zudem dabei. Du drehst mich langsam, aufreizend langsam. Ich lecke mir einmal mehr lasziv die Lippen. Deine Hände verlassen meine Oberarme, und Du drehst mich jetzt mit Deinen Händen an meiner Taille und meinen Hüften. Das steigert alles ins Unermessliche. Ich merke Deine forcierte Atmung, meine nicht minder.
Du führst mich nun an eine andere Stelle im Raum, um die Sache für mich weiter zu erschweren, führst mich nun an der Hand. Die Wärme Deiner Hand ist unbeschreiblich. Wieder drehst Du mich um meine eigene Achse, diesmal sind Deine Hände an meiner Taille dabei, und den Hüften, da Du mich dabei umgehst, streifen Deine Hände an diesen Stellen regelrecht entlang, wow.

Okay, ich mache mich mit dem Feuerzeug auf die Suche nach dem kleinen Schränkchen. Verflixt, ich finde das Schränkchen auch nach wohl 10 Minuten nicht, und habe die Orientierung nicht erlangen können. Du lotst mich mit "Heiß" und "Kalt" dann doch zum kleinen Schrank.
21 Punkte. Ich kann mein Glück kaum fassen. Das Outing und noch einiges andere, rückt jetzt in Nah-Distanz., in eine geradezu mega-heiße Nähe. Das sorgt zusätzlich für eine enorme Anspannung, für eine für mich derart aufgeheizte Atmosphäre, dass ich nahe der Besinnungslosigkeit bin.
Es geht weiter, Du führst mich wieder an das "Rate-Pult".
Ich muss mich erst wieder fangen, und mich neu konzentrieren.

-"Was habe ich hier auf dem Tisch?", huch. Das ging aber schnell. Wieder etwas aus dem Wohnzimmer? Aber Du warst draußen, meine ich, schnell und effektiv. Oder doch nicht?

Es gelingt mir, geschickt einzukreisen und auszuschließen, mit nur 2 "Neins", bin ich gut dabei. Ein Kleidungsstück also diesmal, aber nicht aus dem Schlafzimmer-Schrank.
Okay, im Flur sind die Jacken und Schaltücher. Im Schrank unter dem Spiegel sind noch weitere Schals.
Und auf einen Schal oder Tuch tippe ich jetzt mal.
-"Jaaa.. ."

Du willst es natürlich genau wissen. Ich schließe aus, ich versuche einzukreisen, doch fange ich mir ein 3. "Nein" ein. Hm, also aus dem Schrank unter dem Spiegel, da habe ich noch gemusterte Schals und in den dunklen Grundfarben und .. tja, da war der weiße Seidenschal, mit dem ich Dir für das Blindekuh-Spiel die Augen verband, und den ich vorhin im Garten mit verbundenen Augen suchen musste.
Sollte etwa der jetzt auf dem Tisch liegen? Das wäre ja der Hammer. Ich kann das nicht glauben, ich wette, das ist der schwarze Schal, der rein Schwarze. Doch liege ich daneben, und fange mir das 4. "Nein" ein.
Dann:
-"Aber es ist nicht der weiße Seidenschal mit dem ich Dir die Augen für das Blindekuh-Spiel verbunden hatte?"
-"Nein. Der ist es!"

Waaaaahhh. Das darf doch bitte nicht angehen. Wow, das ist ja irre. Wir genießen dieses Spiel, und nun darf ich diesen Schal an seinen ursprünglichen Platz bringen. Gelingt es, sind das insgesamt dann mit den jetzt erzielten 5 Punkten, dann 28 Punkte. Die nächste Rate-Runde wird dann auch die letzte sein. Schon durch Betasten und Rückräumen wären die noch nötigen Punkte dann für mich zu erzielen. Wir stehen kurz vor der Entscheidung, Werner. Das ist uns beiden bewusst, und steigert jetzt die Anspannung ins absolut Unermesslichste.

Den Schal rück zu führen, das werde ich schaffen. Auch wenn Du mich jetzt schwindelig drehst. Du drehst mich jetzt wieder herum, ich lächle leicht verlegen und unsicher, und immer wenn eine Drehung vollführt wurde, siehst Du mein Gesicht, die Mega-Maske und mein verlegen-verunsichertes Lächeln. Jedes Mal meine ich, mich trifft dann ein Feuerstrahl, wenn Du mein Konterfei siehst. Nur nicht die Balance verlieren, bei den Absätzen und der ganzen enormen Spannung.

So, ich bin für die Suche bereit, und erwarte, dass Du mir den Schal gibst. Doch was ist das? Was hast Du vor?

-"Esther, verschränke bitte Deine Arme auf den Rücken."

Mir wird heiß und kalt zugleich. Was hast Du jetzt vor?

-"Lege Deinen Kopf in den Nacken, so tief Du kannst."

Die Sache wird jetzt immer mysteriöser, aber auch heißer. Ich lege meinen Kopf in den Nacken, so tief ich kann. Die Augen sind mir mit der Mega-Maske perfekt verbunden, ich weiß nicht, was Du nun tust, was hast Du vor?
Und ich spüre etwas kühles.., auf meinem Kehlkopf. Dieser.., und zugleich meine Pulsader am Hals, liegen nun frei, Dir preisgeben.

DIR und Deinem TUN preisgegeben.

Und ich spüre mit allergrößtem Herzklopfen, meine Halsschlag-Ader pulsieren, dass es meinen ganzen Körper regelrecht durchzuckt.
Du lässt das Schal-Ende, diese -noch- kühle Seide an meinem Kehlkopf und meiner Halsschlagader entlang gleiten, rauf, runter, langsam, sehr langsam. Mein Gesicht muss zutiefst gerötet sein, als wenn mein gesamtes Blut nun den Hals hinaufsteigt, in den Kopf, in das Gesicht mit seinen Sinnesorganen.
Meine Atmung steigert sich zu einem lasziven Keuchen.
Du genießt dieses Spiel, ich spüre Deinen Spaß, der sich mit Erregung vermengt.
Die Seide heizt sich jetzt etwas auf, sie ist nicht mehr so kühl wie am Anfang dieses unglaublichen, überaus erregenden Spiels.
Du fässt den Schal nun an den Enden, und lässt diesen nun horizontal an meiner Kehle und an der Schlagader entlang gleiten, mein Kopf tief im Nacken, ich gluckse auf, und nun quillt der Schweiß aus meinen Poren am Hals und am Kopf. Ich spüre dabei jeden Tropfen, der aus den Poren quillt.
Was für ein Spiel, was für Momente.

Du variierst: Jetzt lässt Du wieder eines der Enden von oben nach unten an meinem Kehlkopf und der Schlagader aufreizend langsam gleiten, und wieder zurück. Ich stöhne auf. Das mir die Augen verbunden sind, ist perfekt, ich weiß nicht, was Du wann tust, und das birgt so manche Überraschung.
Dieses Spiel und seine Varianten vollführst Du nun für 10 oder 15, oder für 20 Minuten, ich kann meine Hände kaum noch auf dem Rücken verschränkt und den Kopf im Nacken halten und mich zu beherrschen. Bis ich aufschreie.
Das Zeichen für Dich, dieses Zwischenspiel zu beenden.
Ich darf den Kopf wieder aufrichten, die Verschränkung der Hände auf dem Rücken lösen. Ich atme etwas weniger heftig, und komme langsam wieder zur Besinnung.

-"Führe den Schal zurück, Esther. Du hast 26 Punkte, Du kannst auf 28 kommen. Die nächste Runde entscheidet dann alles."

Deine Worte hallen durch meine Ohren, Du hast tatsächlich einen Hall in Deiner Stimme, als Du diese Worte sagst.
Mit dem weißen Schal mache ich mich nun auf die Suche., noch mindestens halb benommen.. nicht nur von den Drehungen.


--

Hallo Werner,

vielen lieben Dank für Deine Worte. Schön, dass auch Du die Geschichte gut zu Ende bringen und ins Ziel führen möchtest.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir Mitleserinnen und Mitleser haben, ob und inwieweit diese unserer Faszination für dieses Thema folgen können, weiß ich nicht.
Langatmig finde ich unsere Geschichte keineswegs, mag sich manches wiederholen, aber stark repetativ finde ich die Story keinesfalls.

Du sprichst eine mögliche Fortsetzung an. Also nach einer Pause könnte ich mir gut vorstellen, eine Shortstory nachzuschieben. Diese könnte bei der Geschichte die wir jetzt zu Ende bringen durchaus dort ansetzen, wenn unsere Figuren ein Liebespaar sind.
Eine Möglichkeit: Wir fahren mit unserem "Lamborghini Aventador", anthrazit-metallic, weiße Lederpolsterung, durch Kalabrien. Ich fahre.. -der schießt von 0 auf 100 in nicht mal 3 Sekunden-, Dir sind auf dem Beifahrersitz die Augen mit einem weißen Tuch verbunden. Bei unseren Stopps führe ich Dich, und Du musst fast schon intuitiv wahrnehmen, wo sind wir? Erfühle die Dinge, rieche das Meer.., ich führe Dich an und in das Castel Ruffo in Scilla, dann spielen wir dort Blinde Kuh, wie einst das Burgfräulein mit ihrem noblen Ritter.
Danach fährst Du, mir sind die Augen mit einer "What´s my line?"-Megamaske perfekt verbunden.., Du fährst uns nach Tropea. Und führst mich zur Kapelle "Santa Maria dell´Isola", die gilt es zu erkennen.., dann führst Du mich an den Traumstrand am Fuße des Felsens auf dem die Kapelle steht. Ich spüre das erst kühle, dann warme Meer an meinen Füßen.
Dann sind Dir die Augen verbunden.., ich fahre uns nach Reggio Calabria. Ich führe Dich ans Meer. Spürst Du wo Du bist? Vor Dir die "Straße von Messina", denn gegenüber liegt Sizilien.
Und schon setzt Du mir die Maske auf, und führst mich. Gelingt es mir, die Ruine der altrömischen Thermen-Anlage zu erkennen, tastend?

Tja, so eine Story könnte man entwickeln. Selbst wenn nicht, so ist so ein Gedankenspiel schon schön und aufregend. Auch Deine Ideen sind klasse (Burgruine, Blinde Kuh im Hotelzimmer).

Hihi, die Sache mit Deinem Kumpel und den Lehrerinnen. Witzig umschreibst Du.., die Lehrerinnen hatten für eine reine Jungs-Klasse "eine ganz andere Bedeutung".., wahahaha, klasse. Ich kann mir ja denken, was für eine.
Also mir ging es zu Schulzeiten nie so wie Dir, dafür waren die Lehrer allesamt zu vertrocknet.
Ja, gerne teile mir mit, wenn Du Clip-Tipps für mich hast.

Viele liebe Grüße, bleib gesund.

Esther
 Re: Trainingsfeld 4 01.06.2020 (07:55 Uhr) WOK
Der Trick scheint zu funktionieren. Systematisch grenzt Du einzelne Bereiche deiner Wohnung ein, bzw. aus, aber das Wohnzimmer lässt Du völlig außer Acht. Erst, als nichts Anderes mehr möglich ist, kommst Du drauf - Hähähä!

"Von hier, aus dem Wohnzimmer?" fragst Du jetzt. Ich versuche mich mal in der seemännischen Sprache und antworte mit einem lockeren "jau!"

Nun teilst Du den Raum in vor und hinter Dir ein. Dann hast Du recht schnell das Feuerzeug ermittelt. Dank Deiner raffinierten Fragetechnik hast Du schon wieder sieben Punkte ergattert.
Dazu muss ich Dir gratulieren. Warum nicht mal ganz nobel mit Handkuss? Du bist schließlich etwas Besonderes, da passt das!

Nun fragst Du mich, ob mein Herz für "Bayern" oder "Sechzig" schlägt. Soll ich jetzt erzählen, dass wir als Schüler öfter mal in Sendling auf dem Wacker-Platz waren. Damals spielten sie immerhin noch in der Bayern-Liga. Jetzt kennt man Wacker wohl außerhalb von Münchens überhaupt nicht mehr. Ich glaube, das Thema würde uns jetzt ablenken, das verschieben wir auf später. Lieber versetzen wir Dich mal in eine ordentliche Drehung. Nachdem das Feuerzeug auf kürzestem Weg gerade mal anderthalb Meter weit muss, dürfen die Drehungen umso intensiver ausfallen!

Aber zunächst beginne ich damit, Dich langsam zu drehen. Ich schaue Dich dabei an. Der Anblick dabei ist atemberaubend. Aufrecht stehend und rotierend, einfach klasse. Irgendwie wie eine Spindel - eine Spindel, die mich einwickelt! Dann erhöhe ich die Drehzahl. Jetzt hast Du etwas von einem Karussell. Obwohl Du Dich drehst, haut es mich dabei fast um. Dann führe ich Dich noch wenige Schritte im Raum.
Ich bin überrascht, wieviel Desorientierung dieses Ringelspiel bewirkt. Obwohl Du jetzt gerade mal zwei Meter vom Ziel entfernt bist, braucht es letztlich doch noch meine Warm-Kalt-Hinweise, dass Du die Kommode findest.

Und dann sind wir auch schon in der nächsten Runde. Ich brauche ein neues Objekt. Vielleicht nochmal ein Kleidungsstück, da hast Du ja eine große Auswahl. Also mal schnell ins Schlafzimmer! Dann fällt mir das Schränkchen im Gang auf. Da könnte auch was in den Schubladen sein. Mir fällt ein Schal in die Hände. Hatten wir zwar schon, aber nicht diesen. Also, auf zum Ratepult, es geht auf ein Neues!

Allmählich mutierst Du voll zur Ratefüchsin. Schnell bist Du bei den Tüchern und dann auch schon gleich beim Richtigen. Jetzt steht da Rückraumen an, aber ich glaube, nun muss etwas Abwechslung ins Spiel kommen!

Der Seidenschal fühlt sich großartig an. Wie muss sich das erst für Dich anfühlen, wenn Du damit berührt wirst, vor allem an einer empfindlichen Körperpartie. Dein Hals bietet sich dafür an. Und mit verbundenen Augen wirkt das noch um ein vielfaches intensiver.

Ich fordere Dich nun auf, die Arme auf dem Rücken zu verschränken und den Kopf in den Nacken zu legen. Vorsichtig lasse ich ein Ende des Schales über Deine Haut gleiten. Dass meine Hände dabei schon wieder mal zittern, bringt noch einen zusätzlichen Reiz. Erkennbar steigert sich Dein Puls und Deine Atmung. Erkennbar steigert sich auch Deine Spannung und Erregung. Von dem was sich in mir abspielt ganz zu schweigen. Wie im Trance lasse ich das Tuch tanzen. Wie von selbst tanzt er immer neue Figuren. Wir steigern uns ins Unermessliche. Ich habe das Gefühl mitzutanzen, abzuheben und zu schweben.
Dann holt mich ein schriller Schrei wieder zurück auf den Boden.

Mir ist, wie wenn ich aus einem Traum aufgeweckt worden wäre. Wo bin ich eigentlich, was ist los? Mann, ich bin tatsächlich bei Esther! Wir spielen eine "Whats my line?"-Variante in ihrer Vollendung. Die Rückführung des Seidenschales steht an. Ich fasse Dich an und versetze Dich in Drehung. Dabei verliere ich selber fast das Gleichgewicht.

Auch Du torkelst jetzt. Schon habe ich Sorge, Du könntest stürzen. Aber Dein straucheln geht in ein harmonisches Tänzeln über. In Deiner rechten Hand schwingt der Schal. Die linke, die mit kreisenden Bewegungen nach etwas Greifbarem sucht, ertastet einen Bilderrahmen. Nachdem Du diesen etwas näher inspiziert hast, kannst Du ihn anscheinend zuordnen und bewegst Dich jetzt sicherer auf die Zimmertür zu. Das Schränkchen im Flur zu finden und die Schublade zu öffnen bereitet Dir keine Probleme. Das Zusammenlegen hingegen klappt erst beim dritten Versuch.

Auch den Rückweg zum Ratepult findest Du recht sicher. Du brauchst dieses Mal keine Hilfe von mir. Ich stehe immer noch im Flur und suche einen weiteren Gegenstand. Dabei fällt mir das Schlüsselkästchen neben der Wohnungstür auf. Neben einem üblichen Bund und einem Fahrzeugschlüssel hängt noch ein Anhänger mit einem einzigen kleinen Schlüssel. Das könnte ein zusätzlicher Briefkastenschlüssel sein. Vielleicht einer, den Du gelegentlich bei längeren Abwesenheiten einem Nachbarn gibst. Diesen nehme ich jetzt für die voraussichtlich letzte Runde dieses Spieles. Nur noch zwei Punkte trennen Dich vom Ziel - und auch mich!

Nach dieser Runde wirst Du Dich offenbaren. Du wirst zeigen, in welche Richtung es mit uns gehen soll. Sinnbildlich liegt der kleine Schlüssel auf dem Tisch. Wird er uns das große Glück aufschließen?

Liebe Esther,
nun geht "Trainingsfeld 4" allmählich dem großen Finale entgegen.
Meine Sorge, dass es langamtig wird, hast Du gut zerstreut. Mit dem Zwischnspiel hast Du wieder Schwung und knisternde Spannung reingebracht.
Weiterhin alles Gute!
Werner





 Re: Trainingsfeld 4 01.06.2020 (12:27 Uhr) EstherJab
Die Rückführung des Schals, dieses weißen Seidenschals, sie wird nun zu meiner Aufgabe, immer ein prickelnd-heißes Spiel. Zumal wenn Du mich erst mal führst und immer wieder um die eigene Achse drehst, um durch meine Orientierungslosigkeit dieses Spiel noch spannender und heißer zu machen.

Ups, verliert der Herr dabei fast selbst das Gleichgewicht? Weil auch er dieses Spiel im Spiel auf- und erregend findet? Garantiert, das spüre ich nur allzu deutlich. Aber nun gerate ich aufgrund der Drehungen und der hohen Absätze meiner Boots selbst langsam aus dem Gleichgewicht. Da kommt mir in den Sinn, mit tänzelnden Bewegungen dieses Torkeln quasi "auszugleichen", und Dir außerdem damit ein kleines -wirklich kleines?- Schauspiel zu bieten. Zumal ich dabei mit dem Schal wedele, den ich in der rechten Hand halte.., als wäre es eine "Trophäe" die ich mit mir führe, in diesem Rückräumspiel.

So tänzele ich jetzt, mich auf die Suche begebend, von Dir weg, und mit der linken Hand taste ich kreisend nach etwas Greifbarem, was mir erste Orientierungshinweise geben soll, und hoffentlich wird. Da, ich ertaste jetzt etwas. Das muss das Bild hier an der Wohnzimmerwand sein, mit der Karikatur von Peter Maffay, eine Arbeit von galleryy.net, die kriegen das ja immer so fantastisch hin. Okay, das gibt mir jetzt etwas Orientierung, wo ich mich im Raum befinde, und ich gewinne nun etwas Sicherheit. Und ich taste jetzt mal da entlang, wo ich die Wohnzimmertür vermute.

So, ich finde tatsächlich tastend den Ausgang hin zum Flur, in die Kommode unter dem Spiegel, da gehört der Schal hin. Ich finde mich zurecht, und spüte Deine Blicke hinter mir, auf meinem Rücken, auf meinem Po, ein heißer Schauer jagt über meinen Rücken, als ich Deine Blicke auf meinem Po meine zu spüren, Blicke wie Feuerstrahlen.

Die Kommode finde ich, und die Tür kriege ich leicht geöffnet. Nun gilt es, mit verbundenen Augen diesen Schal zu zurecht zu falten und zu legen, dass ich ihn korrekt aufgeräumt und abgelegt bekomme. Aijeh, das ist schwierig, und Dein kichern verunsichert mich zusätzlich, aber es spornt mich auch an, und bringt zusätzlich natürlich noch eine erotische Note hinein. Verflixt, das ist so nicht richtig, und ich versuche es erneut, und wieder falsch. Also noch mal, ich kann den vorderen Oberschenkel wegen des ultraengen Rocks leider nicht als "Fläche" zum Zusammenlegen des Schals nutzen, also noch mal. So, das sollte es sein, und ich lege den Schal nun im Schrank ab, auf die anderen, die ebenso zusammengelegt sind, es soll ja alles seine Ordnung haben. Ich habe Deine Blicke während des gesamten Spiels gespürt, sie wanderten von meinen Händen immer wieder zu meinem Mund und der Augenpartie mit der Mega-Maske. Dir bereitet so ein Anblick, eine für Dich schöne Frau mit dieser Maske auf den Augen, der SO die Augen verbunden sind, größten Genuss. Und das überträgt sich auf mich, hot moments, klarer Fall.

Ich finde den Weg zum "Rate-Pult" relativ locker und sicher, und nehme Platz. Es sind jetzt 28 Punkte von mir erzielt worden. Ich müsste schon 9 oder volle 10 "Neins" in der nächsten Runde kassieren, und beim Rückführen -nach erfolgreichem Ertasten- versagen, um noch eine Rate-Runde spielen zu müssen. Dies also müsste die entscheidende Runde werden. Aber Du dürftest mir die Aufgabe nun ziemlich schwer machen, das sollte mir klar sein. Wir stehen fast unmittelbar vor der Entscheidung, meinem Outing und einer heißen Liebesnacht. Mir wird schwindlig bei diesen Gedanken, und werde zugleich immer hibbeliger. Kurz vor einem Triumph zu stehen, und dann jetzt und hier, mit Dir, vor einem mega-Outing, wo es um so viel geht, was unser Leben verändern wird, da zerreißt es mich total..!

Hm, wo bleibst Du? Was heckst Du aus? Nach einigen Sekunden erst nimmst Du wieder am "Rate-Pult" Platz, ah ja, den Gegenstand hast Du also bereits mitgebracht. Ich platze regelrecht vor Neugier und Erwartung. Meine Hände zucken in Richtung Maske, aber ich muss mich zusammen nehmen, und fair und konzentriert dieses Spiel jetzt angehen, und im besten Fall mit höchstens 8 "Nein" zu Ende bringen. Meine Güte, ich kann es noch gar nicht fassen, so kurz jetzt auf einmal vor dem Mega-Outing zu stehen, und mich Dir ganz hinzugeben. Ich kann mich daher gar nicht richtig konzentrieren. Waaahhhh!!!

-"Es geht weiter bei der.. Esther."

Diese Worte machen mich wahnsinnig, und wie locker Du sie JETZT aussprichst, macht mich irre.

-"Du hast jetzt 28 Punkte, fehlen nur noch 2. Da habe ich den Korb jetzt mal extra hoch gehängt. Und falls Du 9 oder gar 10 "Neins" kassierst, bleibt das Ertasten aus, dafür wird das Rückräumspiel auf 3 Minuten begrenzt. Gelingt es Dir nicht, innerhalb dieser Zeit den Gegenstand rückzuräumen, kommt es zu einer weiteren Runde. Für alle weiteren Runden dann gilt, dass sie mit dem 4. "Nein" beendet sind, und Du nur 2 Minuten Zeit zum Rückräumen hast."

Okay, ich gehe auf diese verschärften Regeln ein, teile ich Dir mit, mit der inneren Überzeugung, jetzt die Entscheidung zu erzwingen.

-"Gehe ich Recht in der Annahme, dass dieser Gegenstand kein Kleidungsstück -auch im erweiterten Sinn- ist?".., versuche ich es mal wieder mit dem Ausschluss-Verfahren.

-"Ja, kein Kleidungsstück oder Accessoir."

-"Ein Gebrauchsgegenstand also?"

-"Richtig."

Wir spüren beide die geradezu nervenzerreißende Spannung dieser Runde. Unsere Stimmen zittern leicht, unsere Atmung ist gesteigert, und ich zerplatze regelrecht vor einer gewissen Angst vor jedem "Nein". Der ganze Raum um uns scheint zu verschwimmen, das "Schwarz" vor meinen Augen mutiert zur Mega-Finsternis vor dem Urknall.

"Ja, äh. Aber nicht aus der Küche?"

-"Ja, nicht aus der Küche."

Ich werde immer unsicherer und hibbeliger.

-"Vom Wohnzimmer nicht weit weg?"

-"Äh.., jau. Nicht so weit weg."

Ich zerfließe.

-"Auch kein kleineres Möbelstück?"

-"Ja. Kein kleineres Möbelstück."

-"Hm. Es ist nicht aus dem Wohnzimmer, aber nicht weit weg von diesem?"

-"Heiß, Esther."

Ich drehe immer mehr ab.

-"Aus dem Flur."

-"Ähhh.., ja."

Waaaaahhhh. Herrgott noch mal, dieses blinde Rumstochern macht mich irrsinnig.

-"Ein organisches Material, Holz?"

-"Falsch. Also ´Nein´."

Das erste "Nein" also.., aber ich meine mich auf gutem Wege. Und trotzdem ist die Nervosität jetzt bei mir auf einem Level, was mich nahe an eine Besinnungslosigkeit bringt.

-"Ein kaltes Material. Metall?"

-"Jaaaa...", das zögerst Du bewusst raus. Die Spannung ist über diesem Tisch nun ins Unerträgliche sich versteigend. In meinem Kopf verdichtet sich alles, ohne dass ich sagen könnte, was sich da so verdichtet.

-"Ein metallener Gebrauchsgegenstand aus dem Flur. Tja, da bin ich jetzt überfragt. Die Türklinke wirst Du ja nicht abmontiert haben, die Spotlights an der Decke auch nicht. Ist es einer der Haustürschlüssel?"

-"Nein."

-"Keiner der Schlüssel?"

-"Nein."

Bitte was? Also doch einer der Schlüssel.

-"Einer der Schlüssel, aber nicht der Haustürschlüssel. Der Wagenschlüssel, aus dem Schlüsselkästchen?"

-"Äh.., nö."

Waaahhh!!! 4 "Neins", und ich kann ´nur´ noch 6 Punkte in dieser Runde holen, so schnell kann das gehen. Aber ich bin sehr nah dran.., und gerade das ist zum geradezu ausrasten für mich.

-"Tja, dann könnte es der kleine Briefkasten-Schlüssel sein. Ist es der?"


Schweigen. Ich höre, wie sich Deine Atmung forciert. Und wie Du Dich erhebst. Ich bin irritiert. Und merke zugleich, wie ich in eine Art "Nichts" falle. Ich schlucke, ein heißer Schauer befällt mich. Und dennoch friere ich irgendwie. Da spüre ich Deine Hand an meinem Arm, wie sie mich langsam "hochzieht", ich soll mich erheben. Und Du führst mich offenbar jetzt ins Zentrum dieses Zimmers. Ich spüre irgendwie, wie dieses Zimmer "in sich zusammenzufallen" scheint. Es ist soweit.., das merke ich, und ein Rausch von irgendwas, rotiert in mir. Du stehst vor mir. Du siehst mich an. Dein Blick ist auf der Maske. Unsere Atmung ist leicht keuchend. Ich bemerke wie mein Blut in meinem Körper rauscht. Da merke ich, wie Deine Hände an den durchsichtigen Kunststoff-Bügeln dieser Mega-Maske sind.

Du nimmst mir die Maske ab. Gleißendes Licht fällt in meine Augen, und blendet mich. Da erst, nach einigen Sekunden, kristallisiert sich Dein Abbild vor meinen Augen. Du, DU. Der starke Hammer-Typ aus dem Süden, der kernig-bajuwarische Mann, das Mannsbuid schlechthin. Der Mann, den ich will, und nie wieder hergeben mag.

Outing. Pah. Es wurden schon zu viel der Worte gemacht. Du erwartest meine Worte, doch ich bin sprachlos. Du setzt zu Worten an. Aber die Spitzen meines Mittel- und meines Zeigefingers meiner rechten Hand, ich führe sie auf Deine Lippen. Schweige, Werner. Wir brauchen keine Worte zu machen. Meine Fingerspitzen halten Deine Lippen verschlossen, und Du verstehst. Ich führe Dich nun in einen anderen Raum, und Du verstehst weiterhin nur allzu gut. Ich führe Dich in mein Schlafzimmer. Und ich streife meine Bolero-Jacke ab. Wir stehen vor diesem Bett, und nun uns gegenüber. Ich komme Dir immer näher, unser Lippen kommen sich immer näher.

Unsere Lippen vereinigen sich. Und ich spüre Deine Hände auf meinem Po.

Küssend.., sinken wir auf das Bett, auf die Bettdecke. ..

Die Nacht, ist unsere...


---

THE END


--

Lieber Werner,

es hat sehr großen Spaß mit Dir gemacht, dieses fantastische Kopfkino zu entwickeln. Riesig. Mir fehlen Dir Worte, zu umschreiben, was das für ein wahnsinnig tolles Mega-Kopfkino war. Klasse vor allem, wir wir meine Vorliebe (ich spiele mit einem Mann lange, ausgiebig und heiß Blinde Kuh) und Deine (Du spielst mit einer Frau "Was bin ich?", wobei sie mit verbundenen Augen raten muss) miteinander gekoppelt haben. Das war mega-stark, ein echter Kopfkino-Hammer. Wahnsinn, ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Es spricht alles für sich. Super. Vielen Dank dafür.

Du wirst Dich sicher melden, und wir können noch ein bisschen dazu schreiben, Deine Empfindungen interessieren mich natürlich. Wie fandest Du unser Kopfkino? Na, mindestens 10 von 10 Punkten, was? :-)

Ob und wie es weitergeht? Wir sind demnächst für ein paar Tage weg, das ist ja wieder möglich, und wir brauchen den Tapetenwechsel dringlichst. Nach dieser Pause sehen wir weiter. Ich ziehe mich also dann erst mal wieder zurück. Mal schauen, wie es weitergeht. Eine Kurz-Geschichte als Fortsetzung dann, warum nicht? Aber vielleicht sind auch andere mal dran, was zu schreiben. Mal sehen, was sich so tut.

Dir jedenfalls einen ganz herzlichen Dank. Ein Band verbindet uns, Werner. Und das bleibt für immer.

Viele liebe Grüße,

Deine Essie
 Re: Trainingsfeld 4 02.06.2020 (16:30 Uhr) WOK
Liebe Esther,

phantastisch, wie Du den Schluss formuliert hast. Heiß, aber dennoch taktvoll, in keiner Weise indiskret!

Ich kann Dir bestätigen, unser Chat hat auch mir großen Spaß gemacht und viel Freude bereitet. Es hat gut gepasst zwischen uns, auch wenn wir aus verschiedenen Generationen und Kulturen stammen.

Ja, eine Pause scheint jetzt auch mir angebracht, Kreativität ist nicht unerschöpflich. Ich werde mich ebenfalls zurückziehen, schaue aber gelegentlich auch wieder rein.

Was mich als aktiven Schreiber betrifft, so möchte ich im Moment offenlassen, wie es mit mir weitergeht. Eine weitere Kurzgeschichte wäre durchaus im Rahmen des Möglichen. Man wird sehen, was die Zeit bringt.

Nun wünsche ich Dir und Deiner Familie einen frohen, erholsamen Urlaub, alles Gute, vor allem wünsche ich Euch Gesundheit!

Noch einmal herzlichen Dank für unsere Gemeinsamkeit im letzten halben Jahr. Unser Kopfkino wird mir sicher unvergesslich bleiben.

Viele Grüße
Dein Werner

PS an Michael:
Vielen Dank für Deine lobenden Worte.
Wie schon oben gegenüber Esther erwähnt, halte ich es aber für sinnvoll, vorerst mal nicht weiter zu machen. Kreativität ist begrenzt. Da lässt sich nichts erzwingen. Und wenn man meint, es erzwingen zu wollen, dann leidet die Qualität. Man kann das ja an diversen Fernsehserien beobachten.
 Re: Trainingsfeld 4 03.06.2020 (08:58 Uhr) EstherJab
Lieber Werner,

Danke für Deinen Eintrag und Deine Worte. Na ja, als "Clash of the Cultures" würde ich das nicht gerade bezeichnen, auch wenn es sicher einen Unterschied in den Mentalitäten und in der "Kultur" zwischen Nord und Süd in diesem Lande geben mag.
Und das mit der anderen "Generation", das Alter ist nur eine Zahl. Wer weiß, vielleicht würde ich mich wirklich mal in einen Herrn vergucken, der 23 Jahre älter ist? Never say never.

Bis zu unserem Urlaub ist noch ein paar Tage hin, solange muss ich noch durchhalten. Es geht an die Nordseeküste, eine Woche abschalten, von der Arbeit und hoffentlich auch irgendwie vom Wahnsinn der letzten Zeit.
Eine Pause auch vom Forum hier, was mich betrifft. Du lässt offen, wie es für Dich hier weitergeht, okay, schaust aber auf alle Fälle ab und an hier vorbei. Mal sehen, ob wir uns für eine fortsetzende Kurzgeschichte hier wieder treffen würden. Es hat gut gepasst zwischen uns, das sind die richtigen Worte von Dir, die ich nur bestätigen kann.
Ich wollte Dir daher noch schreiben, dass ich Deine Passage, als Du auf das schon ziemlich erotische Spiel mit dem weißen Tuch an "meinem" Kehlkopf und "meiner" Halsschlagader eingingst, sehr gefühlvoll fand. Das hast Du sehr gut, sehr gefühlvoll geschrieben.
Dir alles erdenklich Gute in nächster Zeit und überhaupt. Und bleib bitte gesund.

Noch ein Clip-Tipp: Das Rate-Team von "What´s my line?" musste in einer Episode den Producer der Show, Bill Todman, identifizieren. Melba war als Erste an der Reihe, und meinen Mann beeindruckte das, wie sie in der Nahaufnahme mit der Mega-Maske aussah. Auch ich muss sagen, das ist Erotik pur, sieht wirklich reizvoll aus. Also ein Clip-Tipp für Dich, wenn Du "What´s my line? Bill Todman" bei YouTube.com eingibst, müsstest Du zu dem Clip kommen.


Liebe Grüße,
Esther

@Michael: Dass Du hier die "Polizei" spielst, ist nur lächerlich. Dir einen "Namen" gemacht? Ja.., aber einen der nur peinlich ist. Entweder löscht der Admin krumme Einträge, oder nicht. Dass Du da parallel einen auf "Stasi" machst.., peinlich.
Immerhin: Auch von mir Danke für die lobenden Worte.
 Re: Trainingsfeld 4 03.06.2020 (10:22 Uhr) Michael
@Werner Danke für deine nette Rückmeldung und @Esther dir danke ich auch wenn deine Worte auch nicht ganz so nett waren mich mit der stasi zu vergleichen finde ich schon anmaßend aber nichts für ungut. Wie gesagt ich fand deinen Austausch mit Werner hier höchst interessant viel interessanter als den du in dem anderen Forum hattest wo es darum ging Schnecken oder anderes Getier zu zertreten. Wünsche dir einen schönen Urlaub und gute Erholung.
 Re: Trainingsfeld 4 01.06.2020 (12:49 Uhr) Michael
Eigentlich habe ich mir hier auf plaudern.de gerade dadurch einen Namen gemacht weil ich immer wieder an bestimmten Beiträgen in den Foren etwas auszusetzen habe. Aber eure Geschichten gefallen mir sehr und da gerade die letzte die du Werner geschrieben hast.
Schade das ihr zwei nicht mehr weiter schreibt.
Gruß
Michael
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