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 Blindekuhspiele für Erwachsene
  Suche:
 blindes vertrauen 08.05.2017 (13:34 Uhr) sh
Hallo,

bei meiner Suche auf Antworten bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich bin selbständig. Ein Kunde meinte, wenn ich mit ihm Geschäfte machen wolle, müsse ich ihm blind. vertrauen. Auf meine Nachfrage erklärte er, das sei schon wörtlich zu verstehen. Erst wenn ich ihm mit verbundenen Augen vertrauen würde, könne ich auch Geschäfte mit ihm machen. Irgendwie ist der Gedanke ebenso reizvoll wie erschreckend. Jetzt überlege ich, ob ich mich tatsächlich mit ihm treffen soll und eine Art Blinde Kuh Spiel spielen soll oder nicht. Wie ich ihm mein blindes Vertrauen beweise soll ich selbst entscheiden. Hat jemand Ideen oder Erfahrungen mit so etwas?
 Re: blindes vertrauen 14.05.2017 (10:46 Uhr) Unbekannt
Mach es. nur aus außergewöhnlichen Beziehungen resultieren langanhaltende Geschäftsverbindungen. Überleg Dir etwas bei dem Du immer das "Spiel" immer beenden kannst. Lass Dich blind durch seine Wohnung führen oder lass Dir bei einem Spaziergang von ihm die Augen verbinden.
 Re: blindes vertrauen 15.05.2017 (09:14 Uhr) EstherJab
Hallo,

ich schaue nur noch sporadisch in diese website, finde aber diese Anfrage interessant.
Manche Kunden haben ungewöhnliche Ansichten, legt man aber auf einen geschäftlichen Kontakt Wert, sollte man diplomatisch und verbindlich darauf eingehen. So auch hier, zumal man nichts zu verlieren hätte, so meine Einschätzung.
Absolutes Vertrauen, heißt ´blindes´ Vertrauen, und dieser Kunde nimmt es wörtlich, um wirklich absolut sicher zu sein, dass ihm sein Geschäftspartner vertraut. Liegt mir sehr an diesem Geschäftskontakt, würde ich mich mit ihm in Verbindung setzen, um ihm mitzuteilen, dass ich mit verbundenen Augen ihm mein Vertrauen zu geben bereit bin.
Was User "Unbekannt" vorschlägt, ist zwar schon ziemlich gut, und würde das Vertrauen beweisen, doch fehlte mir da das gewisse "Etwas", das gewisse Risiko, was dem Kunden wirklich das absolute Vertrauen aussprechen täte.

Ich würde dem Kunden in der Tat ein klassisches Blindekuh-Spiel vorschlagen, in welchem ich mich mit verbundenen Augen einer Gefahr aussetzen würde, vor der mich NUR der Spielpartner, hier mein Kunde, bewahren würde.
In freier Natur wäre dies ein Spielfeld mit einem steilen Abhang, wo ein Sturz fatale Folgen hätte. Oder eine Endfläche auf einem Steg der ins Meer hinein führt, an 3 Seiten offen, würde man ins Meer stürzen.
Dem Kunden wie mir als Blinde Kuh, ist von vornherein die Gefahr bewusst, und dass nur mein Vertrauen in meinen Spielpartner (Kunden) mich vor der Gefahr bewahrt, also er mich vor einem drohenden Sturz verbal warnt oder festhält.
In der Realität ist das schwer umsetzbar, wenn das entsprechende Terrain nicht ´vorhanden´ ist. In der Wohnung oder dem Haus des Kunden wäre es vielleicht eher realisierbar.

Ich würde ihm ein klassisches Blindekuh-Spiel vorschlagen, in welchem für mich eine oder gar mehrere Gefahrenherde/-quellen "lauern" täten. Dies könnte eine nach unten führende Treppe sein, und/oder ein im Wohnzimmer integrierter tiefer liegender Wohnbereich sein, und/oder Tischkanten, der Kunde könnte zuvor Stolperfallen wie aufgespannte Kabel und dgl. vorbereiten usw..
Ich müsste ihm mit verbundenen Augen voll vertrauen, denn NUR ER kann mich vor der Gefahr durch Zuruf oder festhalten bewahren, dass muss BEIDEN zuvor klar sein.
Das Blindekuh-Spiel wäre zudem eine dynamischere Variante als ein bloßes "durch einen Parcours lotsen", da ich als Blinde Kuh zugleich die Aufgabe der Suche und Gefangennahme hätte, und eine Gefahrenquelle womöglich mehrfach "ansteuern" täte.
Ich würde dem Kunden ein klassisches Blindekuh-Spiel mit Gefahrenquellen für mich vorschlagen, um ihm zu zeigen: "Ich vertrauen Ihnen, mit verbundenen Augen, dass Sie mich vor Gefahr bewahren."

Da es dem Kunden auf einen Vertrauensbeweis ankommt, und nicht darauf mir zu schaden, ist die Gefahr keine richtige. Es ist davon auszugehen, dass der Kunde mich vor der Gefahr rechtzeitig bewahrt. Das mit dem Ausstieg aus so einer Aktion sprach "Unbekannt" schon an. Bei so einem klassischen Blindekuh-Spiel mit Vertrauensbeweis, könnte man eine Zeit vereinbaren, vielleicht 30 Minuten.
Zuletzt geändert von EstherJab am 15.05.2017 um 09:19 Uhr.
 Re: blindes vertrauen 15.05.2017 (12:19 Uhr) sh
Hallo Unbekannt, Hallo EstherJab,

vielen Dank für eure Rückmeldung.
Ja wenn es ums Geschäft geht muss man auch ungewöhnliche Wege gehen. Und mein potentieller Geschäftspartner ist mir ja auch sympathisch.
Spiele im Freien, wo andere zuschauen können möchte ich keinesfalls. Ich habe nur ein Büro, das scheidet auch aus. Er hat größere Räume, nehme ich an, war aber noch nie dort. Übertreiben möchte ich es mit der Gefahr auch nicht. Ein Spiel mit verbundenen Augen ok, aber keine Gefahr für Leib und Leben, so nötig habe ich die Geschäftsverbindung dann auch nicht. Ich überlege noch, werde ihn aber die nächsten Tage noch mal anrufen, er spricht mich bei jedem Telefonat darauf an. Keine Ahnung ob er das spaßig meint oder es ihm ernst ist.
 Re: blindes vertrauen 15.05.2017 (15:06 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

oh, Danke für das Feedback. Ich möchte, obwohl ich wirklich nur noch sporadisch in diesem Forum wirke, darauf eingehen, weil ich dieses Vorhaben interessant finde.
Du schreibst, dass Dein Kunde über größere Büroräume verfügen müsste, die Du noch gar nicht kennst. Genau hier würde ich ansetzen, wenn er es mit so einem Vertrauens-Treffen ernst meint. Ich kann nur beschreiben, wie ich an Deiner Stelle dies angehen würde.
Ich würde ihm anbieten, mich mit mir verbundenen Augen in seine Büroräume zu führen, mich mehrfach dort um die eigene Achse zu drehen, und mich dann zu einem klassischen Blindekuh-Spiel aufzufordern. Es gehört Mut und das Vertrauen zum Mitspieler, "meinem Kunden", dazu, ihn durchaus forsch in mir völlig fremden Räumen zu suchen. Dies würde ich ihm vorab klarmachen.
Natürlich sollte es nicht total gefährlich werden oder sein, aber ein bisschen schon, damit ER auch wirklich registriert, dass ICH ihm vertraue, dass mir wirklich nichts bei diesem Spiel geschieht.

Ich würde ihn auch durchaus vorab auffordern, kleine ´Gefahren´ auf der Spielfläche zuvor vorzubereiten, und ihm sagen, dass ich ihm vollauf vertraue, mich bei diesem Spiel davor zu bewahren. So kann er am besten feststellen, dass ich ihm mit verbundenen Augen vertraue.
Gut, das ist nur meine Idee hierzu.
Dir wünsche ich -falls es wirklich zu so einem Vertrauensbeweis-Spiel kommt- eine spannende Erfahrung.
Ich schau mal weiter hier ab und an, was Du schreibst.
 Re: blindes vertrauen 15.05.2017 (15:53 Uhr) sh
Hallo EstherJab,

es ist ja nun nicht so, dass ich mich um dieses Spiel reißen würde, eher schon um den Auftrag. Dass ich auch noch selbst Erschwernisse in so ein Spiel einbaue habe ich nun wirklich nicht vor. Ich denke, ich werde ihm vorschlagen, zur Schlussverhandlung mal abends in sein Büro zu kommen, er kann mir dann am Eingang die Augen verbinden und ich versuche mich in seinen Geschäftsräumen zurecht zu finden, er trägt die Verantwortung dafür, dass mir nichts passiert. Dass ich das nicht in Joggingkleidung mache sollte Erschwernis genug sein.

Deinen Beiträgen habe ich entnommen, dass du auch selbständig bist, zumindest, wenn die Kunstfigur etwas mit deinem realen Leben zu tun hast, ist dir so was ähnliches schon mal untergekommen und wie weit würdest du gehen um Vertrauen in einer Geschäftsbeziehung zu schaffen?
 Re: blindes vertrauen 16.05.2017 (08:28 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

Danke für das Feedback. Ich denke auch, dass das was Du Deinem Kunden vorschlagen wirst, zur Vertrauensbildung ausreichen müsste, und Du die eigene Situation dabei nicht selbst noch für Dich erschweren musst, das kannst Du ihm überlassen, wenn ihr euch vor seinem Bürokomplex trefft. Es gehört durchaus Mut dazu, sich in völlig unbekannten Räumen mit verbundenen Augen zurechtzufinden, und Deinem Kunden zu vertrauen, dass Dir dabei nichts passiert. Er wird dies als Vertrauensbeweis anerkennen, davon bin ich überzeugt.
Ich finde das jedenfalls mutig, und es zeigt ein ziemliches Vertrauen in den anderen. Ich wäre noch weiter gegangen, hätte es auf ein echtes Suchspiel, ein klassisches Blindekuh-Spiel ankommen lassen. Da ich davon ausgegangen wäre, ja man muss davon ausgehen, dass es dem Kunden auf einen Vertrauensbeweis ankommt, und nicht darauf, dass man zu Schaden kommt.

Du scheinst ja einiges im Forum rückgelesen zu haben. Ja, ich verkörperte hier in einer ja sehr fantasievollen Kopfkino-Story so etwas wie eine Kunstfigur. Mein damaliger Partner in diesem Kopfkino, ein wohl smarter, so korrekter, freundlicher wie offenbar besonderer Mann und ich, wir hatten monatelang unseren Spaß an einer Storyline "Spaß und erotische Spannung mit verbundenen Augen". Aber wie das so ist, wo Menschen kommunizieren, entstehen Missverständnisse oder mischen sich andere ein. So what? Wir hatten unseren Spaß, das behalte ich in Erinnerung.
Nein, ich habe zwar mit An- und Verkauf, und somit mit Kunden zu tun, aber derlei was dieser Kunde da von Dir verlangt, ist mir noch nicht wiederfahren. Ob ich selbst darauf eingehen würde? Im Zweifel., ja. Ich kann das durchaus nachvollziehen: Blindes Vertrauen kann man wörtlich nehmen, und das Vertrauen von jemandem somit mit ihr/ihm verbundenen Augen auf die Probe stellen. Wenn ein gutes Geschäft posthum winkt, ja in einem gewissen Rahmen wäre ich auf diesen Kunden eingegangen.

Na, ich bin gespannt, wie es in dieser Sache weitergeht, wenn Du das hier weiter publizieren willst.
 Re: blindes vertrauen 16.05.2017 (14:06 Uhr) sh
Hallo EstherJab,

jetzt weiß ich noch immer nicht ob das alles eine nur eine Kunstfigur war, ob du als reale Person männlich oder weiblich bist und ob du im realen Leben selbständig oder angestellt bist. Schade, dass das so im Dunkeln bleibt, "frau" möchte doch wissen mit wem sie kommuniziert, wäre ja auch ok wenn du männlich wärst. Da könnte ich erfahren was sich ein Mann so denkt, wenn solche Vorgaben wie an mich gerichtet kommen.
 Re: blindes vertrauen 17.05.2017 (07:57 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

Danke für das Feedback. In einem Kopfkino, einer Fantasie-Story, ist man immer eine Kunstfigur. Würde ich das, was die von mir verkörperte Figur in diesem Kopfkino tat, in der Realität tun? Sicher nicht, vor allem nicht in diesem Ausmaß.
Du liest schon länger mit, und hast nicht erst durch die Äußerung Deines Kunden nach dieser website gegoogelt, stimmt´s? Ist ja nichts schlimmes.
Dass ich eine Frau bin, war für meinen ehemaligen Kopfkino-Partner sicher relevant. Für Dich und Deine Anfrage sollte das hingegen keine Rolle spielen, genauso wenig ob ich in meiner Profession angestellt oder selbstständig bin.
Wie ein Mann darüber denkt, was Dein Kunde von Dir verlangt? Das kann wohl nicht beantwortet werden. Was Männer angeht, die Bandbreite von "No-Sex-please"-Softie bis Supermacho und die diversen Schattierungen dazwischen, sind mir schon über den Weg gelaufen, jeder Mann ist anders. Ich bin keine von denen, die Männer in eine Schublade voller Klischees packen.

Und Du? Bei Dir bleibt doch auch einiges im Dunkeln, und das ist auch völlig in Ordnung so. Ich hinterfrage an sich gerne die tiefere Motivlage, warum jemand etwas tut. Wenn Du von einem Treffen in Bezug auf einen Vertrauensbeweis mit Deinem Kunden hier vielleicht schreiben wirst, und darin von einer schwarzen Augenbinde, und dass Du im Business-Kostüm, hochhackigen Schuhen und auf den Rücken gefesselten Händen agieren wirst, schreibst, werde ich Deine Motivlage nicht hinterfragen. Ich werde es nicht kommentieren, denn Deine Worte würden für sich sprechen.
Ich wünsche Dir eine spannende Erfahrung, bei dem Treffen mit Deinem Kunden. Alles Gute dabei für Dich, sh.
 Re: blindes vertrauen 17.05.2017 (12:53 Uhr) sh
Hallo EstherJab,

wie kommst Du auf die Idee, dass ich mit dem potentiellen Geschäftspartner im Kostüm high heels und auch noch gefesselt spielen will? Auf gar keinen Fall! Was hat blindes Vertrauen mit Fesseln zu tun?
 Re: blindes vertrauen 17.05.2017 (12:54 Uhr) sh
Hallo EstherJab,

wie kommst Du auf die Idee, dass ich mit dem potentiellen Geschäftspartner im Kostüm high heels und auch noch gefesselt spielen will? Auf gar keinen Fall! Was hat blindes Vertrauen mit Fesseln zu tun?
 Re: blindes vertrauen 17.05.2017 (12:54 Uhr) sh
Hallo EstherJab,

wie kommst Du auf die Idee, dass ich mit dem potentiellen Geschäftspartner im Kostüm high heels und auch noch gefesselt spielen will? Auf gar keinen Fall! Was hat blindes Vertrauen mit Fesseln zu tun?
 Re: blindes vertrauen 17.05.2017 (20:08 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

Danke für das Feedback. Wenn Du schon länger mit liest, dann weißt Du es ja schon: Die Dame die die Augen mit einem schwarzen Tuch verbunden hat, im Business-Kostüm mit hochhackigen Schuhen und auf dem Rücken gefesselten Händen..., ist sowas wie ein Klassiker in Bezug auf die Vorstellungen ehemaliger und vielleicht noch aktiver Leser und User im Forum.
Okay, wenn das wirklich nicht die Voraussetzungen und Bedingungen für Dein Treffen mit Deinem Kunden sind, dann wird euer Meeting ja mal was anderes. Auch für die Leser hier, wenn Du denn davon posthum erzählen willst. Das ist Dir ja ganz selbst überlassen.
Dann kann das Treffen ja auch ganz entspannt im Freizeit-Look stattfinden, oder? Das lockert die Atmosphäre auf, das Business fand ja vorab statt.
Ich hätte es so gemacht, in Jeans und T-Shirt, denn der Vertrauensbeweis gehört posthum doch zum Vergnügen statt zur Arbeit, dem Business, was ja vorab stattfand. Ihr macht das schon, davon bin ich überzeugt.
Ja richtig, blindes Vertrauen braucht auch keine Fesseln. Und was braucht es ´High Heels´, das Vertrauen zu zeigen, wird durch die Dir verbundenen Augen schon bewiesen.., und da würde ich bei der Augenbinde auf eine knallige Farbe, ein tiefes Rot, oder ein Pastell-Ton, setzen, wie wäre es damit?

Okay, vielleicht wird man von eurem Meeting hier lesen. Dir wünsche ich weiterhin ein spannendes Erleben, das wird sicher aufregend.
Zuletzt geändert von Verfasser am 17.05.2017 um 20:10 Uhr.
 Re: blindes vertrauen 19.05.2017 (07:18 Uhr) sh
du fällst von einem Extrem in andere. Das bleibt ein Geschäftspartner nicht mehr aber auch nicht weniger. Natürlich werde ich nicht im Freizeitlook zu einem geschäftlichen Treffen erscheinen, aber auch nicht aufgebrezelt. Und die Augenbinde soll mal schön der stellen, der das alles anzettelt.
 Re: blindes vertrauen 19.05.2017 (08:16 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

Danke für das Feedback. Welche "Extreme"? Ich kann keine "Extreme" ausmachen. Kann man geschäftliches und ´nach dem Business´ nicht trennen? Wenn man auf den gelungen Geschäftsabschluss anstößt, und das Vertrauen posthum durch eine Aktion wie die geplante (?) beweist, und damit gelungen alles abschließt.
Du wolltest Ideen? Also ich würde nach dem Deal am Vormittag ein Treffen am Abend arrangieren. So ganz locker, ich würde dann im Tiger-T-Shirt und enger Blue-Jeans meinen Kunden mal in anderem Look überraschen, und ein Paar meiner Adidas-Turnschuhe tun´s da auch.
Warum sollte mein Kunde die Augenbinde stellen müssen? Die bringe ich selber mit., hm, vielleicht in Weiß, der Farbe der Unschuld? Aber lieber ein knalliges Rot, eine samtene, knallrote Augenbinde, die würde ich mitbringen.
Sind das nicht knackige Ideen? Ich denke, da liege ich bei Dir genau richtig, und Du wirst das so umsetzen. Dein Kunde wird begeistert sein, da wette ich drauf.

Du wirst das schon gut machen, davon bin ich überzeugt. Immerhin kein langweiliges Business-Kostüm, High heels auch nicht, wie Du ja schon bestätigt hast. Auch keine Fesselung, das braucht es echt nicht, und Dein Kunde wird diese Idee auch nicht haben, das wär ja sonst ein irrer Zufall. Man könnte ja sonst denken, der liest hier auch mit.
Nimm das ganze ganz locker., es gibt nichts zu verlieren.
 Re: blindes vertrauen 25.05.2017 (19:53 Uhr) sh
Hi Esther,
ich bin Geschäftsfrau und nicht auf der Suche nach einem erotischen Abenteuer, zumindest nicht bei Kunden, dass trenne ich strikt. Und im Freizeitlook gehe ich bestimmt nicht zu einem Kunden, der übrigens immer noch zögert. Ih zweifle ,angst an dem Deal. Jedenfalls würde ich natürlich Rock und Bluse oder einen Hosenanzug. Und Sneaker passen nicht zum Geschäftlichen. Aber zwischen eleganten Pumps oder Sandalen und High heels ist doch ein Unterschied. Letzter brauche ich zu einem Blinde kuh Spiel eher nicht Attraktivität hin oder her.
Nein wenn es soweit kommen sollte stelle ich mirRock, Strümpfe und Pumps vor mit Absätzen 8 - 10 cm hoch. Augenbinde bringe ich vielleicht doch besser selbst mit. Die muss für mich schwarz sein, genau wie das, was ich sehe, wennich sie Umgebungen habe. Vielleicht auch nur eine Schlafmaske.
 Re: blindes vertrauen 26.05.2017 (08:26 Uhr) EstherJab
Hi sh,

das soll ja auch kein erotisches Abenteuer sein, wenngleich so eine Aktion auch irgendwie erotisch "besetzt" ist, jedenfalls für einen Außenstehenden so erscheinen täte. Es geht um einen Vertrauensbeweis, den Dein Kunde wörtlich nimmt, und so bedeutet ihm "blindes Vertrauen", dass Du ihm in der Tat mit verbundenen Augen vertrauen musst, um einen Deal einzufädeln und einzutüten, okay.
Ich kann nur umschreiben, wie ich es angegangen wäre., und da ist mir die von Dir geschilderte Kleidungswahl halt zu langweilig. Das kennt doch Dein Kunde schon aus den Sondierungen in Bezug auf den Deal, na ja okay, Du wirst wissen wie Du Dich optisch ihm gegenüber am wohlsten fühlst. Interessant und irgendwie ein irrer Zufall ist ja, dass Du insbesondere bei diesem Treffen "Vertrauensbeweis mit verbundenen Augen" fast haargenau DEM Typus "Geschäftsfrau" entsprächest, der in den (Wunsch-)Vorstellungen mancher hier schon lange agierender Userinnen und meines ehemaligen Kopfkino-Partners -der seiner 1. Kopfkinopartnerin diesen Look und diese Aura schon verpasste und mir ja auch irgendwie- herumgeistert., bis hin zur schwarzen Augenbinde, Strumpfhose und den Pumps mit relativ hohem Absatz. Hier ergeben die Vorstellungen dieser UserInnen und Dein Auftreten bei diesem "Vertrauensbeweis"-Treffens eine fast ineinandergreifende Symbiose., schon interessant.

Gibt es in Bezug auf das Zaudern Deines Kunden eine Begründung? Von ihm ging das ganze doch aus. Na, ich hoffe mal, es hängt damit zusammen, dass er sich für Dich noch so manche Überraschung bei dieser Aktion ausdenkt, das ganze vielleicht doch mehr als eine Beobachtung "elegante Dame tappt mit verbundenen Augen im Business-Look durch unbekanntes Büro-Terrain". Vielleicht peppt er das noch auf., ein dynamisches, classic Blindekuh-Spiel, fände ich aufregender. Na, wenn Du magst, wirst Du die Aktion schildern.
Viel Spaß dabei, und Dir ein spannendes Erleben.
 Re: blindes vertrauen 26.05.2017 (15:19 Uhr) sh
Hallo Esther,
vielleicht entspreche ich der stereotypen Geschäftsfrau, wie sich andere User dieses Forums es sich vorstellen, da kann ich dann nichts dagegen machen. "Geschäftsmänner" tragen ja auch immer Anzug Krawatte und Hemd. Daran stört sich niemand. Natürlich kleide ich mich privat auch legerer aber geschäftlich lege ich Wert auf förmlichen Kleidung. Wenn das anderen auch so geht, in Ordnung, Parallelen hier im Forum sind stereotyp aber sonst sicher nichts.
Was meinen Kunden derzeit bewegt weiß ich nicht, ich warte einfach ab, drängen bringt da nichts ist zumindest meine Erfahrung. Bestimmt ist er professionell genug, dass er das Geschäft nicht deshalb auf die lange Bank schiebt, weil er nicht weiß, was er mit mir blind anstellen soll, das wäre völlig irre und unprofessionell, nein so läuft das im Geschäftslebe bestimmt nicht, auch wenn das Deine Phantasie beflügelt.
 Re: blindes vertrauen 27.05.2017 (05:50 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

danke einmal mehr für das Feedback. Also ich will niemandem was unterstellen, und die Parallelen sind sicher rein zufällig. Ich registriere lediglich, wie sich manche Dinge, auch rein stilistisch, ähneln. Aber es stimmt, ich kleide mich beruflich sicher nicht viel anders als Du.
Meine Fantasie beflügelt das Zögern Deines Kunden nicht, ob er das tut, weil er sich für Dich noch etwas spezielles für das Vertrauensbeweis-Meeting ausdenkt, ist nur rein spekulativ von mir gedacht.

Unser Dialog hier ließ mich eher darüber nachdenken, mich selbst in die Situation zu bringen, in der Du Dich jetzt befindest, nur würde ich den Spieß dahingehend umdrehen, selbst die treibende Kraft dahinter zu sein: Einem Geschäftspartner, und es gäbe einen jungen, so attraktiven wie innovativen "Kandidaten" in der Tat dafür, anzubieten "Ich vertraue Ihnen ´blind´, und ich würde Ihnen das sogar mit verbundenen Augen beweisen!".
Ich halte ihn für so offen ein derartiges ´Experiment´ mit mir durchzuführen. Ein Blindekuh-Spiel in seinem Büro -was ich aber schon kenne- in zumindest einer leger-förmlichen Kleidungsmischung -Stiefel und meine Levi´s Revel, dazu ´oben rum´ Bluse und Business-Jackett, sowas in der Art-, warum nicht?
Je öfter mir der Gedanke durch den Kopf geht, um so mehr würde ich das in der Tat dem jungen Mann vorschlagen wollen. So verrückt das auch klingen mag. Mehr als "Nein" sagen kann er nicht, es bedarf schon ein wenig Mut, ihm das zu unterbreiten.
Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, es mal nach einem guten Gespräch zu erörtern. Zuvor würde ich aber Deine Schilderung hier abwarten, was Du für eine Erfahrung damit machst.

Na denn, sh, ich wünsche Dir dass das Meeting "Vertrauen Sie mir auch mit verbundenen Augen?" Realität wird, und ein spannendes Erlebnis für Dich wird.
 Re: blindes vertrauen 27.05.2017 (12:38 Uhr) sh
Jeans und Stiefel im Sommer sind mir zu heiß. da ziehe ich luftige Röcke vor.
 Re: blindes vertrauen 29.05.2017 (07:31 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

ja, das ist natürlich auch eine Idee. Auch damit kann man leger und schick mischen. Tja, ich überlege, ob es nicht doch besser ist, bei dem Kandidaten den ich ausgesucht habe, ggf. eine solche Aktion vorzuschlagen, nicht doch rein auf den Business-Look zu setzen, in welchem er mich kennt. Da er wirklich eine elegant-gepflegte Erscheinung ist, auch durch Kleidung.
Mal sehen, zunächst würde ich Deine Schilderung Deiner Aktion mit Deinem Kunden abwarten, ehe ich da überhaupt etwas ansprechen würde.
Weiß Dein Kunde bereits, wie Du ihm das Vertrauen mit verbundenen Augen aussprechen willst? Eben durch eine Aktion "Ich bewege mich mit verbundenen Augen durch Ihre mir unbekannten Büroräume, im Vertrauen darauf, dass Sie aufpassen, dass mir dabei nichts zustößt"? Findet er an sich die Idee gut, oder geht ihm das nicht weit genug? Wie ist da derzeit der Sachstand?

Na, mal sehen, ob die Aktion wirklich noch real umgesetzt wird. Auf Deine Schilderung wäre ich gespannt.
 Re: blindes vertrauen 10.06.2017 (11:40 Uhr) sh
Hier tut sich ja einiges, auch auf der "Parallelseite". EstherJab: Mein blindes Vertrauen wurde noch nicht in der Realität getestet, mein Kunde war längere Zeit auf Geschäftsreise in Asien, er hat sich erst jetzt wieder gemeldet, um das Thema erneut aufzukochen,ich hatte fast geglaubt, es hätte ich erledigt. Die Probleme die du mit Mama diskutierst, gibt es bei uns ein Stück weit auch, nur die Augen verbunden zu bekommen, ist ja an sich noch kein Vertrauensbeweis. Mein Kunde hat aber eine riesige Lagerhalle, die natürlich mit seinen Waren vollgestellt ist und die ich nur von außen kenne. Im Gegensatz zu einem Büro sind die Hindernisse, die sich mir mit verbundenen Augen in den Weg stellen, ziemlich unvorhersehbar. Ich weiß zwar im groben, was er einlagert, aber nicht in welchen Mengen und Behältnissen. Das könnten Kartons, Paletten oder auch einfach nur lose Waren sein. Keine Ahnung ob es in der Halle Regalsysteme gibt und wie breit die Gänge zwischen den Lagern sind. Ich weiß nur, dass seine Produkte keinen Schmutz vertragen, also muss die Halle sehr aufgeräumt und sauber sein. Als grober Plan sind wir in der Diskussion so weit, dass wir uns im Vorraum seiner Lagerhalle treffen, er mir dort die Augen verbindet und mich in den Lagerbereich führt. Meine Aufgabe ist es, den Notausgang am anderen Ende der Halle zu finden, sein Job dafür zu sorgen, dass ich nicht stolpere oder sonst irgendwie hängen bleibe. Er meinte, er erwarte dann schon eine Bekleidung, die auch Schaden nehmen kann, sonst bräuchte ich ja nicht zu vertrauen. Weil die Halle ja über einen ebenen glatten Boden verfügt, meinte er, mit Sneakern würde ich es mir zu leicht machen, es wäre schon angebracht, wenn ich in den Kleidern, die ich üblicherweise bei unseren Treffen trage, spielen würde, mindestens. Wie bereits erzählt, lege ich Wert auf konservative Businesskleidung, sprich Bluse, Kostüm, Stiefel oder Pumps mit Absätzen. Ein paar meiner Pumps scheint bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen zu haben, weißes Glattleder mit ziemlich heftigen Absätzen, die wünscht er sich zu unserem Spiel. Der Kunde ist König, also kann ich kaum mehr auf flachere Absätze ausweichen, wie ich sie trage, wenn ich keine Kundentermine habe. immerhin weiß ich jetzt, dass zumindest meine Schuhe Gefallen gefunden haben und es Sinn macht, sich Gedanken zu machen, wie man Kunden gegenüber in Erscheinung tritt. wir haben noch keinen Termin bestimmt, weil er schon wieder auf Geschäftsreise geht, aber die Randdaten sind klar. Ich bin schon ziemlich aufgeregt. Seine Lagerhalle ist ziemlich riesig, da werde ich nicht mal in fünf Minuten durchmarschieren können und die Sache ist erledigt. Ich habe Zweifel ob ich das überhaupt schaffe. aber vermutlich gehört es auch zum blonden Vertrauen, dass ich fest daran glaube, dass er es merkt, wenn es mir zu viel wird und das Spiel beendet. Jedenfalls kann ich mir kaum selbst die Augenbinde abnehmen, das wäre vermutlich der Tod der Geschäftsbeziehung. Ich glaube ich habe vor Jahren zum letzten Mal Blinde Kuh gespielt, keine Ahnung, wie ich das weg stecke, längere Zeit auf völlig unbekannten Terrain mit verbundenen Augen unterwegs zu sein, total orientierungslos.
 Re: blindes vertrauen 11.06.2017 (07:10 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

vielen Dank für Deinen Eintrag, ich dachte auch schon, die Angelegenheit hätte sich erledigt. Das liest sich ja total spannend. Man kann unsere Treffen -und Deines wird nach dem meinigen liegen, ich mache also dann doch die Vorreiterin- nicht so total miteinander vergleichen. Was daran liegt, dass ich meinem Geschäftspartner diesen Vertrauensbeweis "mit verbundenen Augen" freiwillig heraus angeboten habe, während es bei Dir so ist, dass Dein Kunde diesen Vertrauensbeweis ´mit verbundenen Augen´ bei Dir einfordert, um weiterhin geschäftlich mit Dir in Kontakt zu bleiben.
Da bestimmt Dein Kunde denn doch ein großes Stück weit mehr die Regeln, das ist klar. Und er hat sich eine wirklich nicht leichte Aufgabe für Dich ausgedacht. Es klingt fast so, als wenn man Dich mit verbundenen Augen in ein verschlungenes Labyrinth schicken würde, mit allerlei Dingen die Dir im Wege stehen werden, und Du eben den Notausgang am weit entfernten anderen Ende einer offenbar riesigen Lagerhalle wirst finden müssen. Eine irgendwie fantastische Aufgabe.

Dass er die Regeln für Deine Aufgabe bestimmt, ist klar, ich bin da etwas freier, da mein Vertrauensbeweis freiwillig von mir angeboten wurde. Dein Kunde ist König, das ist klar, und so kann er sich die Kleidung die Du trägst wünschen, zumal bei dem Boden in der Halle schmale lange Absätze Dir die Aufgabe schwieriger machen werden, und auch Deinen Mut -darauf kommt es ja bei einem Vertrauensbeweis Deinerseits auch an- erfordern wird.
Dein teuerstes und edelstes Business-Outfit wird zudem dafür sorgen, dass Du dieses unbedingt erhalten möchtest, was Dein Vertrauen in Deinen Kunden nochmal steigern wird, da er auf Dich achten soll, dass Dir nichts zustößt. Das ist von Deinen Kunden natürlich raffiniert durchdacht, klasse.
Für mich sind Business-Kostüm und dgl. hier zu sehr durchgekaut. Es reicht, dass ich die Handfesselung, auch zig mal hier thematisiert, als Erschwernis einbaue..., und so werde ich im Longpulli mit Taillengürtel, schwarzer Leggings und schwarzen Overkneestiefeln agieren, wie mich mein Partner eben NICHT kennt. Aber das ist eben kein Business-Treff, sondern eine Art "Nebenhandlung", ich werde ihm noch sagen, kommen Sie bloß nicht mit Krawatte.
Schau Dir das Vid zu "KC and the Sunshine Band" und ihren Song "Give it up" an, die Tänzerin/Backgrounderin -die ohne Rolli und Dutt- ihr werde ich kleidungstechnisch ähnlich sehen. Für unser Treffen genau richtig, sportiv und ein bisschen sexy, und doch korrekt-gepflegt.

Deine Aufgabe ist wesentlich anspruchsvoller, klarer Fall. Aber die Voraussetzungen sind von vornherein ja auch andere, wie ich schon erwähnte, Du bist da mehr in der Hand Deines Kunden. Was für eine Aufgabe, Du musst durch eine riesige Lagerhalle, voll mit Paletten, losen Waren, Regalen und und und, und noch einen Ausgang finden, in einem Dir völlig unbekannten Terrain. Klar, das wird nicht in 5 Minuten erledigt sein. Ich sehe gar die Gefahr, dass Du im Kreis gehen könntest ohne es zu merken. Dir "droht" eine sehr lange Suche, was ja auch reizvoll sein kann. Du sprichst es an, Du darfst Dir aber die Augenbinde auf gar keinen Fall selbst abnehmen, das geht absolut gar nicht. Auch wenn die Versuchung bei einer sehr langen Suche groß ist, aber glaube mir, das wäre ein derartiger Gesichtsverlust vor Deinem Kunden, der dies vielleicht sogar als "Vertrauensbruch" auslegen könnte. Du darfst die Augenbinde während Deiner Suche nicht einmal berühren, darfst Dir während Deiner Suche nicht mal an die Augenbinde fassen. Steht schon fest, welcher Art die Augenbinde sein wird? Maske, Tuch, Kopfkapuze? Bei uns weiß ich dies noch nicht, mein Partner wird dies entscheiden, Maske oder ein ´sehr dunkles´ Tuch.
Die Kleidung hatte ich im anderen Thread beschrieben, ich kann das etwas lockerer nehmen als Du es bei Deinem Treffen kannst. Wie gesagt, bei unserem Treff bestimme ich ziemlich mit, Du bis von Deinem Kunden ´abhängig´, wenn ich das mal so formulieren darf.

Tja, ich würde mir eine ausgiebige Schilderung Deinerseits wünschen. Die "Randdaten" sind klar? Wann wird das Treffen den so ungefähr stattfinden?

Das liest sich alles total spannend, und Deine Nervosität dürfte bis zu dem Treffen in ungeahnte Höhen sich steigern. Mir geht es schon so, obwohl mein Treffen dagegen die leichtere Sache sein wird. Aber wer weiß?
Ich hoffe auf Dein Feedback, mit vielleicht noch weiteren Neuigkeiten, Infos, oder auch Hinweisen zu meinem Treffen. Deines klingt schon so famos, mir würde momentan nichts weiter an Hinweisen dazu einfallen, aber Dein Partner bestimmt da auch wesentlich mehr "die Musik".

VlG Esther.



Zuletzt geändert von EstherJab am 11.06.2017 um 07:24 Uhr.
 Re: blindes vertrauen 11.06.2017 (14:41 Uhr) sh
Hallo Estherjab,
keine Ahnung wann ser Herr gedenkt zum Abschluss zu kommen. Jedenfalls erwarte ich nach meinem Vertrauensbeweis seine Unterschrift. Ich habe sicherheitshalber mal einne schwarzen Schal bereit gelegt. Wenn er mit irgendeiner Augenbinde ankommt, die mich am atmen hindert, weil sie das ganze Gesicht bedeckt, kann ich ja immer noch den Schal vorschlag3n, bevor es völlig unangenehm wird.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal die Augen verbunden hatte, abgesehen von einer Schlamassel im Hotelzimmer mit der ich mich ja nie bewegt habe. Ob ich ein wenig üben sollte, um nicht völlig lächerlich auszusehen, andererseits macht man mit Augenlider nicht immer eine etwas lächerliche Figur weil man keine Kontrolle mehr über das hag, was man tut? Ich weiß aja noch nicht mal ob er mich mit der Sache nur hinhält, um nicht unterschreiben zu müssen. Was soll ich da jetzt üben?

Leggins und Overkneestiefel bei diesen Temperaturen für dein Spiel? Man müsste mir viel anbieten,damit ich das jetzt im Sommertagen würde. Auch wenn es vermutlich toll aussieht, würde ich mir das an deiner Stelle nochmal überlegen.
 Re: blindes vertrauen 12.06.2017 (09:07 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

ich habe mir die Wahl der Kleidung für Freitag nochmal überlegt, das kannst Du im anderen Thread nachlesen.
Tja, was willst Du da üben? Ich denke, das ist kaum möglich. Du könntest Dir höchstens die Augen verbinden, in jenem Outfit das Du für das Vertrauens-Treffen wählst, und im Wohnzimmer tastend voran gehen, um so ein bisschen ein Gefühl zu bekommen. Mehr würde mir da nicht einfallen. Nein, so richtig ´üben´ kann man für euer Treffen nicht.
Ich glaube jetzt, wo euer Geschäft unterschriftsreif ist, wird er keinen Rückzieher mehr machen. Wozu sonst die Mühe? Ein Rückzieher von ihm wäre ziemlich schwach. Zumal ER ja von Dir diesen Vertrauensbeweis ´mit verbundenen Augen´ wohl ziemlich strikt einforderte.

Das mit dem Schal ist eine gute Idee. Zum einen, wenn er nicht so recht weiß, welche Augenbinde er für Dich wählen soll, dann würdest Du die eben beisteuern. Zum anderen, wenn Du Dir die Augen nicht großflächig verbinden lassen magst, könntest Du Deinen Schal "ins Spiel bringen", den Du zu so einer Breite gefaltet hast, wie es Dir genehm ist, Dir die Augen damit verbunden zu bekommen.
Wenn er auf einer großflächigeren Abdeckung Deiner Augen wert legt, um total sicher zu gehen, dass Du wirklich absolut nichts mehr sehen kannst, musst Du wissen, ob Du darauf eingehst.
Unsere Blinde Kuh an Pfingsten, hatte die Augen großflächig verbunden, da das Gewebe sehr dicht war, musste sie wohl durch den Mund atmen, da ihr die Augen von der Stirn bis zur Oberlippe verbunden waren. Das ging, aber ob es Dir so angenehm ist, musst Du entscheiden.

Tja, am Freitag mache ich dann die "Vorturnerin". Beide Treffen sind indes wohl nur bedingt vergleichbar. Auf eine Schilderung Deines Treffens wären wir alle hier sehr gespannt, eine Wahnsinns-Aktion die Dir bevorsteht, so liest es sich definitiv.
Eine werden wir gemeinsam haben, die Nervosität und Aufgeregtheit werden in den Tagen vor dem Treffen vehement zunehmen, garantiert.

VlG Esther
 Re: blindes vertrauen 12.06.2017 (15:17 Uhr) sh
Hallo Esther,

deine Kleiderwahl hört sich toll an, Rock, Feinstrümpfe und elegante Pumps sind nie verkehrt, finde ich.
Ich habe das mit dem Schalt mal ausproioert. Ich finde es furchtbar unangenehm, wenn er das Atmen behindert, weil er übereits daß ganze Gesicht geBünden ist. Völlig blind bin ich auch, wenn ich ihn zu einem Streifen falte und nur über Augen und Nasenrücken binde, ich weiß nicht, wie du das siehst. Außerdem bin ich bestimmt ich so hässlich, dass ich mein Gesicht hinter einem Tuch verstecken müsste. Vielleicht besorge ich noch eine schwarze Schlamassel als Alternative. Die von den Fluggesellschaften machen nicht völlig blind und sehen für meinen Geschmack auch ziemlich billig aus, wie passt das zu mir wenn ich gechäftlich gestylt zu dem Treffen erscheine, was ich ja tun werde.
Leider sind wir noch nicht unterschriftsreif, die bekomme ich wenn überhaupt sicher erst nach einem befriedigenden Vertrauensbeweis, ich darf mich also nicht blöd anstellen. Sobald es ernst wird, werde ich mir wohl zumindest, um mich daran zu gewöhnen, die Augen verbinden und mich im Haus bewegen, realistischer kann ich wohl nicht üben.
Ich hin gespannt auf deinen Bericht.
 Re: blindes vertrauen 12.06.2017 (15:46 Uhr) EstherJab
Hallo sh,

ja, ich war am überlegen. Also wenn schon 2 Userinnen fast zugleich und doch unabhängig voneinander Bedenken äußern, musste ich mir das noch durch den Kopf gehen lassen. Außerdem bist Du als diejenige, die das alles hier anstieß, fast in einer Art "Vorbildfunktion", auch wenn sich die Treffen aufgrund verschiedener Voraussetzungen und Grundlagen unterscheiden.
Um Gottes Willen sh, also diese billigen Flugzeug-Schlafmasken, davon wirst Du Dir ja wohl keine ummachen lassen. Ich selbst besitze für Reisen eine dieser glänzenden, edel verarbeiteten gewölbten Schlafmasken, nicht gerade kostengünstig, aber da muss man schon auf die Qualität achten, finde ich.

Tja, sh, da kann man drüber diskutieren, die richtige Technik des Augenverbindens. Da kommt es auf die Struktur des jeweiligen Gesichts und darauf an, wie sich das Tuch an diese Struktur anschmiegt. Erfahrungsgemäß ist es bei mir so, dass die Nase nicht mitverbunden werden muss, zumal man darauf achten sollte, dass das Matgerial des Tuchs sich so anschmiegt, dass das nicht nötig ist. Wenn man selber die "Blinde Kuh" in einem Spiel sein soll, und man das Tuch selbst dafür bereit hält, ist es nicht verkehrt, diese Augenbinde zuvor zu testen. Ansonsten muss man sich auf Partygastgeber usw. verlassen, dass die das richtige Tuch verwenden.
Ich selbst will immer richtig spielen, und absolut nichts sehen, wär sonst nicht fair und irgendwie Tinneff. Daher will ich stets, dass mir die Augen korrekt verbunden sind. Und Dich schätze ich da ähnlich ein, wenn, dann richtig.
Tja, klingt danach, als ob Dein Kunde da knallhart ist: Unterschrift gegen einen absoluten Vertrauensbeweis. Das dürfte für einen echten Härtetest sprechen, aus dem Du nicht nach 5 Minuten raus aus der Sache bist.
Bei uns ist das zum Glück lockerer, da es ein Angebot meinerseits ist, und mein Partner damit kein Ultimatum in irgendeiner Form aussprechen tut.
Nachher telefonieren wir noch, bezüglich des Ablaufs und den Regeln. Die stehen meinerseits soweit, Mama wird da wohl auch nichts weiter mehr einfallen.
Akzeptiert mein Partner, heißt es am Freitag: Let´s get it on.
Bin jetzt schon wenn ich an Freitag denke, aufgeregt wie sonst was.

VlG Esther
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