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(08.03.2018, 04:00 Uhr)

 
 
 Mittagessen mit verbundenen Augen
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 Speilerein 02.01.2018 (14:00 Uhr) Mama
Hallo Ester,

nachdem der andere Bereich ja offensichtlich von irgend einem Spaßvogel angelegt wurde, melde ich mich mal hier wieder.

Ich hatte berichtet, dass die Wohnung von MMama geräumt war und erst zum Jahresende übergeben werden musste, was wir zum Anlass nahmen, noch ein Spiel zu spielen. Wir trafen uns also nachmittags. Ich hatte eine Tasche mit meinen alten High heels dabei, dich erst anziehen wollte, nachdem ich nichts mehr sehen konnte. Ich habe die Schuhe in den letzten beiden Wochen wirklich immer nur mit verbundenen Augen getragen. Sie hatte auch Schuhe mit extrem hohen Absätzen dabei. Das war unser Motto für diesen Tag. Diejenige, die die Augen verbunden hat, sollte in ihren höchsten Absätzen spielen.

Nachdem sie in den letzten Tagen den meisten Stress gehabt hatte, den es abzubauen galt, war sie als erstes an der Reihe. Wieder einmal war ich heftig neidisch auf sie. Sie versteht es einfach, sich anzuziehen und zu stylen. Die braunen Haare mit neuen Strähnchen und elegant frisch halblang gechnitten. Heute hatte sie eine weiße Bluse an, die über kurze Shorts hing, die wirklich ihre ganzen wohlproportioniert Schenkel freigaben. Der milden Witterung angemessen trug sie keine dicke Strumpfhose, sondern eine Hautfarbe, dünne. Ihre höchsten Schuhe sahen nicht so aus, als ob sie sie schon lange hatte. Auf Nachfrage gab sie zu, dass sie sich diese Stiefel im Ausverkauf extra für heute gekauft hatte. Das sei ihre eigene Belohnung dafür, dass in den letzten Wochen nur Kisten geschleppt und ausgeräumt hatte. Angezogen habe sie sie nur kurz im Schuhgeschäft, um die Passform zu testen, gelaufen sie sie mit den Mörderabsätzen bewusst noch nicht, um es heute spannend zu haben.

Ich verband ihr also die Augen und zog ihr die Schuhe an. Unter einem Fenster befindet sich in der Wohnung eine fest eingebaute Bank, auf die sie sich setzen konnte. Dann zog ich sie in die Mitte des Raumes und drehte sie im Kreis. Ich weiß nicht, ob es an mangelnder Spielpraxis die letzten Wochen lag oder tatsächlich an diesen Schuhen, die zwar hoch aber nicht irgendwie nuttig wirkten, was bei Steifeln ja oft der Fall ist, jedenfalls hatte sie erhebliche Probleme, das Gleichgewicht zu halten. Die Aufgabe heute bestand nicht darin, den jeweils anderen zu fangen. Die Wohnung erkinden ging ja auch nicht, da sie uns beiden bekannt war. die Aufgabe bestand darin, meine beiden Schuhe, die ich an unterschiedlichen Stellen der Wohnung in den Raum stellte, zu finden. Natürlich nicht im "Vierfüsslergang", sondern einfach so, möglichst elegant gehend. Ein ziemlich schwieriges Unterfangen, da man ja nur mit den Beinen tasten kann. Wenn man sowas in Turnschuhen spielen würde, wäre es wohl noch möglich, auf einem Bein zu stehen mit dem anderen kreisende Bewegungen zu machen, um das Suchfeld zu vergrößern. Aber in so hohen spitzen Absätzen, wie wir sie für unser Spiel heute trugen, ist das fast ein Ding der Unmöglichkeit. In solchen Schuhen kann frau nur kleine Schritte machen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Wenn man da nicht zufällig auf einen Schuh stößt, ist man chancenlos.

Trotzdem war das Spiel ihre Idee. Sie meinte, es müsste etwas schwieriges und aufregendes sein, sonst könne sie nicht entspannen.
MMama tastete sich zuerst bis zu einer Wand an dieser Wand dann bis in eine Zimmerecke. Dann begann sie, wie ein Scanner, jeweils eine ganze Zimmerlnge auf und ab zu gehen. Bei der ersten Runde war dies kein Problem, da sie sich mit den ausgestreckten Händen an einer Zimmerwand orientieren konnte. Aber je weiter sie ins Innere des Zimmers kam, umso schwieriger wurde es für sie, die Richtung zu halten und in einer geraden Linie das Zimmer zu durchschreiten. Auf diese Art und Weise dauerte unser Spiel für sie doch ziemlich lang. Das ganze Spiel über lachte sie und beteuerte mir, wie spannend und aufregend dieses Spiel für sie sei. Man findet immer wieder neue Variationen, die man spielen kann, wenn man nur kreativ genug ist.

Leider habe ich keine Zeit mehr, wenn du möchtest, kann ich ein andermal weiter erzählen.
 Re: Speilerein 03.01.2018 (10:50 Uhr) EstherJab
Hallo Mama,

Dein bericht liest sich ungeheuer spannend und anregend. Daher überlege ich, ob ich meine Freundin Kati ggf. mal zu so einem Spiel überreden sollte. Sie spielt gerne Blinde Kuh, und machte auch bei einem Rückräum-Spiel einst eine gute Figur. So wie ich, lässt sie sich gerne für ein Spiel die Augen verbinden, sie käme als einzige in Frage, das mal vorzuschlagen.
Tolle Idee jedenfalls, diese Variante des "Topfschlagen", eine Modifizierung für Erwachsene. Frei tastend zwar, aber mit den Füßen suchend. Dass Stiefel mit sehr hohem, spitz zulaufenden Absatz für das Spiel gewählt wurden, ist schlicht genial, da somit die Möglichkeit die Füße kreisend einen größeren Such-Radius zu streuen, unterbunden wurde. Das machte euer Spiel spannender und interessanter.
Mussten 2 Schuhe gesucht werden, hattest Du das Paar sozusagen ´gesplittet´ und einen jeweils da, den anderen dort aufgestellt? Dann hatte MMama noch nix gewonnen, als sie einen fand, macht es natürlich länger und somit spannender.
Die Scan-Taktik von MMama klingt interessant, sie zeigt auf, wie akribisch und durchdacht sie vorging, machte aber das Spiel auch länger dauernd, somit für sie aber auch für Dich als Betrachterin sicher interessant.
Du beschreibst sehr gut, wie sie mit den Händen umhertastend, und mit den Füßen tastend versuchte, in Geraden hin und her, den Such-Bereich abzuscannen.
Also, Dein Bericht animiert mich, mal bei Kati nachzufragen, ob wir uns mal für ein solches Spiel mit verbundenen Augen treffen könnten, ich würde es selbst gerne ausprobieren, dieses Spiel mit verbundenen Augen zu spielen. Dann aber leider nicht auf so freien Flächen wie ihr zur Verfügung hattet.

Die Treffen mit Mmama sind aufregend und spannend, wie Du gut beschreibst. Aber glaube mir, nur ein langes, prickelndes, klassisches Blindekuh-Spiel mit einem Mann, der Dich mit verbundenen Augen suchen muss, der Dich anziehend findest, und im besten Fall Du ihn, wird die Krönung in Deinem Erleben sein. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Wichtig ist dabei, dass der Mann Dich sehr lange und engagiert suchen muss, und Du ihn permant durch vorgemachte Nähe und schnippische Zurufe reizt.
Ich hoffe für Dich, so einen Mann zu finden.

Klar würde ich gerne noch von Deinem letzten Erlebnis lesen, es liest sich sehr spannend.

Liebe Grüße,
Esther

P.S.: Auch Dir ein frohes neues Jahr!
 Re: Speilerein 03.01.2018 (22:57 Uhr) mama
> Hallo Mama,
>
> Dein bericht liest sich ungeheuer spannend und anregend.
> Daher überlege ich, ob ich meine Freundin Kati ggf. mal
> zu so einem Spiel überreden sollte. Sie spielt gerne
> Blinde Kuh, und machte auch bei einem Rückräum-Spiel
> einst eine gute Figur. So wie ich, lässt sie sich gerne
> für ein Spiel die Augen verbinden, sie käme als einzige
> in Frage, das mal vorzuschlagen.
> Tolle Idee jedenfalls, diese Variante des "Topfschlagen",
> eine Modifizierung für Erwachsene. Frei tastend zwar,
> aber mit den Füßen suchend. Dass Stiefel mit sehr hohem,
> spitz zulaufenden Absatz für das Spiel gewählt wurden,
> ist schlicht genial, da somit die Möglichkeit die Füße
> kreisend einen größeren Such-Radius zu streuen,
> unterbunden wurde. Das machte euer Spiel spannender und
> interessanter.
> Mussten 2 Schuhe gesucht werden, hattest Du das Paar
> sozusagen ´gesplittet´ und einen jeweils da, den anderen
> dort aufgestellt? Dann hatte MMama noch nix gewonnen, als
> sie einen fand, macht es natürlich länger und somit
> spannender.
> Die Scan-Taktik von MMama klingt interessant, sie zeigt
> auf, wie akribisch und durchdacht sie vorging, machte
> aber das Spiel auch länger dauernd, somit für sie aber
> auch für Dich als Betrachterin sicher interessant.
> Du beschreibst sehr gut, wie sie mit den Händen
> umhertastend, und mit den Füßen tastend versuchte, in
> Geraden hin und her, den Such-Bereich abzuscannen.
> Also, Dein Bericht animiert mich, mal bei Kati
> nachzufragen, ob wir uns mal für ein solches Spiel mit
> verbundenen Augen treffen könnten, ich würde es selbst
> gerne ausprobieren, dieses Spiel mit verbundenen Augen zu
> spielen. Dann aber leider nicht auf so freien Flächen wie
> ihr zur Verfügung hattet.
>
> Die Treffen mit Mmama sind aufregend und spannend, wie Du
> gut beschreibst. Aber glaube mir, nur ein langes,
> prickelndes, klassisches Blindekuh-Spiel mit einem Mann,
> der Dich mit verbundenen Augen suchen muss, der Dich
> anziehend findest, und im besten Fall Du ihn, wird die
> Krönung in Deinem Erleben sein. Ich spreche aus eigener
> Erfahrung.
> Wichtig ist dabei, dass der Mann Dich sehr lange und
> engagiert suchen muss, und Du ihn permant durch
> vorgemachte Nähe und schnippische Zurufe reizt.
> Ich hoffe für Dich, so einen Mann zu finden.
>
> Klar würde ich gerne noch von Deinem letzten Erlebnis
> lesen, es liest sich sehr spannend.
>
> Liebe Grüße,
> Esther
>
> P.S.: Auch Dir ein frohes neues Jahr!


Hi esther,
komisches Format in diesem Abschnitt.
ja die Schuhe waren natürlich nicht nebeneinander. MmAMA hatte ganz schön zu tun, sie zu finden. aber sie hatte riesigen Spaß dabei und konnte sich endlich einmal wieder entspannen.
die leere Wohnung War ideAl dafür geeignet. als Spielfeld ist so eine leere Wohnung noch herausfordernder als ein Spielfeld mit hindernissen, weil man sich einfach an nichts orientieren kann. im Gegensatz zu blindekuh, bei der das Ziel ja beweglich ist und im zweifel auch Geräusche macht, hinter denen man her tastet, wäre es bei dieser Art "topfschlagen" sicher einfacher, wenn es Orientierungspunkte gäbe. eine große leere Fläche wie das riesige Wohnzimmer in dieser Wohnung gibt einem mit verbundenen Augen keine chance, sich an irgend etwas zu orientieren und zu wissen, ob man eine bestimmte Stelle schon abgesucht hat. andererseits konnten wir uns während des Spiels unterhalten, was bei blindekuh ja eher nicht geht, um es der blinden Spielerin nicht zu einfach zu machen. eine völlig neue Erfahrung. das tippen mit der tablettastatur ist anstrengend. wenn du noch was wissen möchteSt morgen gerne mehr.
 Re: Speilerein 04.01.2018 (08:11 Uhr) EstherJab
Hallo Mama,

danke für Dein Posting. Also eine zweigeteilte Suche, was es länger und interessanter machte. Hattest Du den 2. Schuh in einem anderen Raum versteckt, musste MMama ihre Suche ausdehnen?
Wie ging sie was ihre Schritte angeht vor, immer einen Fuß vor den anderen, oder einen Fuß -ich würde den Linken nehmen- als "Führfuß" tastend voran, und das andere Bein nachziehend?

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die 2. Variante spielen würde, einen "Führfuß" tastend voran, das andere Bein nachziehend. Vielleicht etwas weniger elegant, als wie einen Fuß vor den anderen.
Wie setzte MMama die Hände ein? Vielleicht nur, wenn sie eine Wand erahnte, oder tastete sie die ganze Zeit auch mit den Händen voran, auch wenn sie das "Ziel" mit den Füßen finden musste? Ich würde -wenn ich mir das Spiel so vorstelle selbst zu spielen (Du siehst, ich versuche es mir bildlich vorzustellen und nehme mir vor es selbst zu spielen), würde ich mit den Händen voraus tastend spielen, um meinen Gang mit verbundenen Augen etwas auszubalancieren und wegen der Wände gewappnet zu sein.

Details wären für mich interessant, wenn ich denn das Spiel Kati vorschlagen würde. Noch überlege ich, aber ich werde das wohl mal ansprechen.
Dass ihr freie Flächen zur Verfügung hattet, ist natürlich für so ein Spiel ideal. Dass es keine Orientierungspunkte außer den Wänden gibt, macht es spannender, für die Suchende und die Beobachtende. Ich werde mal am Wochenende mit Kati telefonieren, und das mal u.a. erörtern.
Natürlich bin ich an Details interessiert -wie Du siehst- und wie euer Treffen sich weiter gestaltete. Dir waren sicher doch auch noch für ein Spiel die Augen verbunden.

Liebe Grüße,

Esther
 Re: Speilerein 04.01.2018 (17:17 Uhr) Mama
> Hallo Mama,
>
> danke für Dein Posting. Also eine zweigeteilte Suche, was
> es länger und interessanter machte. Hattest Du den 2.
> Schuh in einem anderen Raum versteckt, musste MMama ihre
> Suche ausdehnen?
> Wie ging sie was ihre Schritte angeht vor, immer einen
> Fuß vor den anderen, oder einen Fuß -ich würde den Linken
> nehmen- als "Führfuß" tastend voran, und das andere Bein
> nachziehend?
>
> Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die 2. Variante
> spielen würde, einen "Führfuß" tastend voran, das andere
> Bein nachziehend. Vielleicht etwas weniger elegant, als
> wie einen Fuß vor den anderen.
> Wie setzte MMama die Hände ein? Vielleicht nur, wenn sie
> eine Wand erahnte, oder tastete sie die ganze Zeit auch
> mit den Händen voran, auch wenn sie das "Ziel" mit den
> Füßen finden musste? Ich würde -wenn ich mir das Spiel so
> vorstelle selbst zu spielen (Du siehst, ich versuche es
> mir bildlich vorzustellen und nehme mir vor es selbst zu
> spielen), würde ich mit den Händen voraus tastend
> spielen, um meinen Gang mit verbundenen Augen etwas
> auszubalancieren und wegen der Wände gewappnet zu sein.
>
> Details wären für mich interessant, wenn ich denn das
> Spiel Kati vorschlagen würde. Noch überlege ich, aber ich
> werde das wohl mal ansprechen.
> Dass ihr freie Flächen zur Verfügung hattet, ist
> natürlich für so ein Spiel ideal. Dass es keine
> Orientierungspunkte außer den Wänden gibt, macht es
> spannender, für die Suchende und die Beobachtende. Ich
> werde mal am Wochenende mit Kati telefonieren, und das
> mal u.a. erörtern.
> Natürlich bin ich an Details interessiert -wie Du siehst-
> und wie euer Treffen sich weiter gestaltete. Dir waren
> sicher doch auch noch für ein Spiel die Augen verbunden.
>
> Liebe Grüße,
>
> Esther

Hallo Ester,

MMama setzte die Hände eigentlich gar nicht sein. Vielleicht ab und zu um nach vorne zu tasten, aber ansonsten ließ sie sie mehr oder weniger einfach am Körper herunter hängen. Ab und an versuchte sie natürlich auch das Gleichgewicht mit den Händen und Armen zu halten.

Natürlich haben wir die Rollen auch getauscht, allerdings blieb für mich nicht soviel Zeit, wie für MMama. Ich setzte mich wie sie auf die eingebaute Fensterbank und zog mir meine Mörderschuhe an. Ich hielt mir die Ohren zu, damit MMama die Schuhe auch wirklich von mir unbemerkt verstecken konnte. Auf ihre Weisung hin summte ich auch noch vor mich hin, um sie nicht hören zu können. Sie führte mich dann in die Mitte des Wohnzimmers und drehte mich schwindelig. Das war mit den hohen Absätzen enorm schwierig für mich. Da hatten alle Spiele zu Hause mit mir alleine offenbar keinerlei Trainingserfolg. Wenn ich dich richtig verstehe, bist du eher mit hohen Hacken unterwegs, dich würde man da wahrscheinlich nicht so auf dem falschen Fuß erwischen wie mich.

Entsprechend schwierig war für mich auf die Suche, da ich mich kaum auf einem Bein erhalten konnte. Nur langsam gewöhnte ich mich an die Situation. Ich musste auch mit den Armen immer wieder zur Gleichgewichtunterstützung eingreifen. Nachdem ich bei MMama bereits gesehen hatte, wie man strukturiert an so eine Aufgabe herangeht, habe ich ebenfalls versucht, in einer Zimmerecke zu beginnen und den Raum dann von Wand zu Wand gehend, zu durchsuchen. Da das Wohnzimmer aber so groß war, habe ich bestimmt immer wieder die Gerade von einer Wand zur anderen verlassen. Denn wenn ich meine Schritte zählte, waren es immer unterschiedlich viele von einer Wand zur nächsten und wieder zurück.Trotzdem faszinierte mich das Spiel. Es war wie wenn ich völlig alleine wäre. Von MMama bemerkte ich die ganze Zeit fast nichts. Ich hatte sie völlig vergessen, so vertiefte ich mich in das Spiel. Natürlich hatte sie einen Schuh im Wohnzimmer und den anderen in einem anderen Zimmer versteckt. Aber das sagte sie mir erst, als ich dann endlich den ersten Schuh gefunden hatte. Welches Zimmer sagte sie mir nicht, sodass es wirklich richtig spannend für mich wurde, da ich alle Zimmer durchsuchen musste. Es war faszinierend, wie unbekannt diese Wohnung, die ich doch zuvor, zwar möbliert, aber doch schon so oft betreten hatte, plötzlich völlig fremd für mich wurde. Es war, wie wenn ich auf völlig unbekannten Terrain unterwegs wäre. In flachen Schuhen durch den Wald kann nicht schwieriger sein, als mit meinen hohen Schuhen in einer ebenen Wohnung.

Trotzdem war die Erfahrung für mich wunderbar neu. Das ist wirklich ein Topfschlagen-Spiel, das man spielen kann, ohne sich lächerlich zu machen, weil man nicht auf allen vieren umherkriecht und die Kleidung ruiniert. Leider fand ich den zweiten Schuh nicht, da nach über 1 Stunde unser Zeitfenster abgelaufen war. Wir mussten beide zurück. Ich habe das Versprechen von MMama bekommen, dass ich zu Ende spielen darf. Nun müssen wir uns dafür einen anderen Ort aussuchen, da die Wohnung zwischenzeitlich übergeben ist. Das ist richtig schade. Aber nach all den Verpflichtungen über Weihnachten, die mir wirklich kaum Zeit für mich selbst ließen, war das die richtige Aktion, um mal wieder etwas für mich selbst zu tun. MMama hat das gleich empfunden. Sie bedankte sich immer wieder dafür, dass wir das zusammen gespielt haben. Ich bin noch immer neidisch auf sie, was für eine tolle Figur sie bei diesem Spiel abgegeben hat, während ich jeden neuen Schritt ausbalancieren musste.

Ich finde das Spiel absolut toll und kann es nur weiterempfehlen. Du solltest keine zeitlichen Engpässe haben, denn es dauert wirklich lange, bis man den Gegenstand, der irgendwo auf dem Fußboden liegt, wirklich findet. Für mich besonders spannend war diese Unsicherheit in den schmalen hohen Absätzen. Aber auch in normalen Schuhen wäre das Spiel sicherlich spannend. Man könnte es vielleicht auch in einer Garage spielen, wenn gerade kein Auto darin steht und es nicht zu kalt ist. Wo sonst in einem bewohnten Haus hat man eine so große Fläche, in der nichts steht. Für mich machte gerade das den Reiz aus. Denn hätte ich irgendwelche Möbel ertastet, hätte ich mich an diesen orientiert und mich nicht so sehr fallen lassen können, wie ich das in einem vollkommen leeren Raum tun konnte.
 Re: Speilerein 05.01.2018 (11:12 Uhr) EstherJab
Hallo Mama,

danke für Deinen interessanten Eintrag. Das glaube ich Dir gerne, dass das Spiel schön und aufregend war, und Du es nur absolut weiterempfehlen kannst. Sehr gut umschreibst Du das Spiel und Dein Gefühl dabei. Ich finde, es ist die absolute "Topfschlagen für Erwachsene"-Variante. Vielleicht etwas mehr für uns Frauen, da mit hohen Absätzen agieren können, die erst "das Salz in der Suppe" bei diesem Spiel sind.
Ich würde wohl doch permanent die Hände tastend und die Arme ausbalancierend einsetzen, auch wenn das "Ziel" mit den Füßen gefunden werden muss. Durch hohe Absätze wird das Spiel schwieriger und länger in seiner Dauer, man kann nicht mit den Füßen "kreisen" und den Radius erweitern, einer der wichtigen Punkte.
Die Dauer eines Spiels ist für uns schon ein wichtiger Punkt, wie sich hier immer wieder herauskristallisiert. Wir sind nicht so eingestellt "zackzack und fertig", für uns sind solche Spiele mit verbundenen Augen auch mit Genuss verbunden stelle ich fest, und ein längeres Spiel verspricht eben längeren Genuss und natürlich auch Spannung.
Wir sprachen ja schon drüber, dass wir gerne einen Mann beim Blindekuh-Spiel möglichst sehr, sehr lange die Blinde Kuh sein lassen wollen, auch hier spielt also die lange Dauer eines Spiels eine elementare Rolle. Hier dann als sehende Spielerin.

Sehr gut hast Du das Spiel umschrieben, als Du ja selber gespielt hast. Sehr fair von Dir, Dir die Ohren zuzuhalten, sogar noch zu summen, klasse. Totales Schwindeligdrehen gehört unbedingt dazu, sich erst zurecht zu finden, erhöht den Reiz des Spiels und die Dauer. Bei Dir ja eine ganze Stunde, wow. Und dass euer Spiel noch fortgesetzt werden soll, damit Du auch den 2. Schuh im Nachhinein noch zu finden hast, finde ich auch gerecht.
Interessant ist, dass so ein Spiel für euch wie Wellness ist, wie eine Wellness-Behandlung, das finde ich fantastisch.
Also Dein Bericht macht große Lust darauf, das Spiel selber zu spielen. Dazu braucht es eine große freie Fläche, die wir allerdings nicht haben (wir müssten ein Wohnzimmer dafür eben ziemlich freigeräumt kriegen), und eben eine Partnerin, Kati soll das in meinem Fall sein. Ich werde da mal morgen wenn wir miteinander telefonieren, anfragen.
Kann sein, dass sie abblockt, weil es kein Party-Spiel ist. Aber das kann es, wie ich finde, sehr wohl sein. Vielleicht können auch 2 Spieler, oder vorzugsweise (wegen der zumeist höheren Absätze, es müssten 2 Frauen sein, die entsprechendes Schuhwerk tragen) Spielerinnen gegeneinander antreten.
Und ein Party-Spiel das so neu ist, sollte man testen. Genau da würde ich bei Kati ansetzen, und ein Spiel nur zu zweit mit ihr anregen. Na, mal sehen, Du hörst darüber noch von mir.

Ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht.

Das KK mit Amauro dürfte im letzten Viertel sein. Es macht riesigen Spaß, und den hast hoffentlich auch Du beim Mitlesen.
Mal sehen, wie es hier weitergeht. Ich möchte es Amauro überlassen, ob meine von mir verkörperte Figur alle Tesa-Schnipsel an ihm finden wird oder nicht. Ob somit "er" oder "ich" abschließend die Blinde Kuh im klassischen Spiel bin.
Wenn "er" es ist, kann die vertiefende Beschreibung der Parabel "Mann sucht mit verbundenen Augen nach der Ersehnten, die sich nicht fangen lässt und dabei noch Schabernack mit ihm treibt" noch einmal aufgenommen werden. Aber ich bin da wie Du, beide Rollen haben ihren Reiz, also auch, wenn "ich" die Blinde Kuh sein sollte, die den begehrten Herrn zu ergreifen gedenkt.
Ich habe gestern Abend noch einen Beitrag für das KK angefangen, der kommt wohl heute noch online.

Okay, Mama. Ich wünsche Dir schon mal ein angenehmes Wochenende, take care.

Liebe Grüße,

Esther
 Re: Speilerein 05.01.2018 (18:17 Uhr) Mama
> Hallo Mama,
>
> danke für Deinen interessanten Eintrag. Das glaube ich
> Dir gerne, dass das Spiel schön und aufregend war, und Du
> es nur absolut weiterempfehlen kannst. Sehr gut
> umschreibst Du das Spiel und Dein Gefühl dabei. Ich
> finde, es ist die absolute "Topfschlagen für
> Erwachsene"-Variante. Vielleicht etwas mehr für uns
> Frauen, da mit hohen Absätzen agieren können, die erst
> "das Salz in der Suppe" bei diesem Spiel sind.
> Ich würde wohl doch permanent die Hände tastend und die
> Arme ausbalancierend einsetzen, auch wenn das "Ziel" mit
> den Füßen gefunden werden muss. Durch hohe Absätze wird
> das Spiel schwieriger und länger in seiner Dauer, man
> kann nicht mit den Füßen "kreisen" und den Radius
> erweitern, einer der wichtigen Punkte.
> Die Dauer eines Spiels ist für uns schon ein wichtiger
> Punkt, wie sich hier immer wieder herauskristallisiert.
> Wir sind nicht so eingestellt "zackzack und fertig", für
> uns sind solche Spiele mit verbundenen Augen auch mit
> Genuss verbunden stelle ich fest, und ein längeres Spiel
> verspricht eben längeren Genuss und natürlich auch
> Spannung.
> Wir sprachen ja schon drüber, dass wir gerne einen Mann
> beim Blindekuh-Spiel möglichst sehr, sehr lange die
> Blinde Kuh sein lassen wollen, auch hier spielt also die
> lange Dauer eines Spiels eine elementare Rolle. Hier dann
> als sehende Spielerin.
>
> Sehr gut hast Du das Spiel umschrieben, als Du ja selber
> gespielt hast. Sehr fair von Dir, Dir die Ohren
> zuzuhalten, sogar noch zu summen, klasse. Totales
> Schwindeligdrehen gehört unbedingt dazu, sich erst
> zurecht zu finden, erhöht den Reiz des Spiels und die
> Dauer. Bei Dir ja eine ganze Stunde, wow. Und dass euer
> Spiel noch fortgesetzt werden soll, damit Du auch den 2.
> Schuh im Nachhinein noch zu finden hast, finde ich auch
> gerecht.
> Interessant ist, dass so ein Spiel für euch wie Wellness
> ist, wie eine Wellness-Behandlung, das finde ich
> fantastisch.
> Also Dein Bericht macht große Lust darauf, das Spiel
> selber zu spielen. Dazu braucht es eine große freie
> Fläche, die wir allerdings nicht haben (wir müssten ein
> Wohnzimmer dafür eben ziemlich freigeräumt kriegen), und
> eben eine Partnerin, Kati soll das in meinem Fall sein.
> Ich werde da mal morgen wenn wir miteinander
> telefonieren, anfragen.
> Kann sein, dass sie abblockt, weil es kein Party-Spiel
> ist. Aber das kann es, wie ich finde, sehr wohl sein.
> Vielleicht können auch 2 Spieler, oder vorzugsweise
> (wegen der zumeist höheren Absätze, es müssten 2 Frauen
> sein, die entsprechendes Schuhwerk tragen) Spielerinnen
> gegeneinander antreten.
> Und ein Party-Spiel das so neu ist, sollte man testen.
> Genau da würde ich bei Kati ansetzen, und ein Spiel nur
> zu zweit mit ihr anregen. Na, mal sehen, Du hörst darüber
> noch von mir.
>
> Ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht.
>
> Das KK mit Amauro dürfte im letzten Viertel sein. Es
> macht riesigen Spaß, und den hast hoffentlich auch Du
> beim Mitlesen.
> Mal sehen, wie es hier weitergeht. Ich möchte es Amauro
> überlassen, ob meine von mir verkörperte Figur alle
> Tesa-Schnipsel an ihm finden wird oder nicht. Ob somit
> "er" oder "ich" abschließend die Blinde Kuh im
> klassischen Spiel bin.
> Wenn "er" es ist, kann die vertiefende Beschreibung der
> Parabel "Mann sucht mit verbundenen Augen nach der
> Ersehnten, die sich nicht fangen lässt und dabei noch
> Schabernack mit ihm treibt" noch einmal aufgenommen
> werden. Aber ich bin da wie Du, beide Rollen haben ihren
> Reiz, also auch, wenn "ich" die Blinde Kuh sein sollte,
> die den begehrten Herrn zu ergreifen gedenkt.
> Ich habe gestern Abend noch einen Beitrag für das KK
> angefangen, der kommt wohl heute noch online.
>
> Okay, Mama. Ich wünsche Dir schon mal ein angenehmes
> Wochenende, take care.
>
> Liebe Grüße,
>
> Esther

Hallo Esther,

wellness ist der falsche ausdruck, es ist einfach ideal um den Alltag zu vergessen. aber eher anspannend als entspannend. ich hoffe deine Freundin macht mit, sonst könntest du ja auch missperfect fragen. die müsste doch für Testläufe offen sein, damit bei ei er Party alles genau passt und geplant werden kann.
 Re: Speilerein 07.01.2018 (08:27 Uhr) EstherJab
Hallo Mama,

selbst in der Anspannung kann man entspannen, das weiß ich durch meinen Sport, und in Ergänzung dazu gehe ich ja ins Fitness-Studio. Durch Anspannung letztendlich ENTSPANNEN, das ist ein Effekt während und nach dem Training.
Ich bin Dir für Deinen kurzen Eintrag übrigens äußerst dankbar. Denn Du brachtest mich auf eine sehr spannende Idee. Gestern nahm ich mir vor, erst mal zunächst unverbindlich bei "Miss Perfect" anzurufen, nach dem Motto "Na wie geht´s, na wie steht´s?" und um ihr "nebenbei" das Spiel und einen Vorschlag dazu zu unterbreiten. Danach erst wollte ich bei Kati anrufen, das wollte ich ja sowieso mich mal wieder zu melden. Mit oder ohne Unterbreitung des Spiels, das hing ja vom Gespräch mit "Miss Perfect" ab.

Das Telefonat lief auch ganz locker, sie freute sich, dass ich mich auch mal zwischendurch bei ihr melde.
Dass wir bei ihrer nächsten Party dabei sind, ist ja bereits ausgemacht, so wie ich sie noch einmal für ein Spiel, eine Aufgabe mit verbundenen Augen herausfordern darf. Da ja meine Aufgabe zuletzt wesentlich komplexer und schwieriger war als ihr Blindekuh-Spiel in das ich sie ja etwas fies hineinlockte, zudem war ich letztens auf meiner Party auf der sie dabei war ja die Blinde Kuh.
Ich habe ja dafür das Rückräum-Spiel für sie vorgesehen, was ich aber natürlich gestern noch nicht verraten habe.
Ich erzählte ihr also gestern von diesem Spiel "Topfschlagen für Erwachsene", dass Du ja erfolgreich mit MMama gespielt hast.
Sie wirkte zunächst reserviert, als sie sich das anhörte. Doch fand sie immer mehr Gefallen, und als ich vorschlug, das Spiel als Duell zwischen uns bei ihrer Party zu spielen, bei der die "Siegerin" die "Besiegte" auf einer nächsten Party eine Aufgabe mit verbundenen Augen auferlegen darf, war sie ´Feuer und Flamme´, dass wir das Spiel als Duell bei ihrer Party im ersten Jahresdrittel 2018 unbedingt spielen müssen.
Die Gäste wären fast identisch mit denen als ich die "Pingpong-Ball"-Challenge spielen musste, und die sind für derlei zu haben, sind mit Engegament dabei. Na also.

Gerade die Bedingung, dass man dieses Spiel in Edel-Schick-Kleidung und hohen Absätzen spielt, kam ihr entgegen, natürlich gibt es einen Edel-Dresscode bei ihrer Party. Sie verstand auch, dass hohe Schuh-Absätze für das Spiel die entscheidende Bereicherung sind.
Und ihr gefällt die Duell-Situation, wenn 2 bei diesem Spiel ja gegeneinander antreten können. Anders als beim klassischen Topfschlagen der Kinder, besteht ja in der aufrechten Spielweise dieses neuen Spiels nicht die Gefahr der Kopf-Kollision, zumal auch die Hände nach vorne tasten können. Darauf kam sie, war mir selbst gar nicht so bewusst, aber da hat sie natürlich Recht.
Du siehst, sie macht sich da von sich aus schon Gedanken, klasse.

Ich schlug vor, dass wir zu zweit das Spiel aber zunächst unter uns austesten sollten. In einer Einzel-Situation jeweils, sie und ich in Einzel-Spielen, einen Gegenstand den die jeweils andere positioniert mit verbundenen Augen nur mit den Füßen zu finden, bei ihr auf einer freien Fläche in ihrem Haus, bereits im Stil einer Edel-Party gekleidet, um es authentisch zu gestalten.
Und, sie ist absolut DAFÜR und "brennt bereits darauf". Sie meint bereits, dass sie bei der Party dann das Duell gewinnen wird, abwarten Nazan, kann ich da nur sagen.
Wir werden uns Ende Januar/Anfang Februar für den "Testlauf" treffen, das steht definitiv fest. Na, ich bin äußerst gespannt.
Wie findest Du das? Das könnte ziemlich aufregend werden, ich bin Dir jedenfalls für Deinen Eintrag echt dankbar. Es geht also weiter, schon letztes Jahr gab es ja spannende Spiele und Aktionen mit verbundenen Augen.
Du siehst, es bleibt spannend.

Amauro hat einen sehr langen Eintrag getätigt, und mir fehlt leider die Zeit dafür. Mal sehen, er weiß, früher oder später, über kurz oder lang, werde ich antworten. Die Einträge sind sehr lang und von hoher Intensität, da fehlt dann mitunter Zeit und Muße, das geht hoffentlich in Ordnung. Wir sind ja nicht auf der Fucht ;-)

Liebe Grüße,

Esther
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