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(29.03.2020, 15:52 Uhr)

 
 
 Fremde Schuhe heimlich anprobieren
 
Ich (w, 22) studiere in Hamburg. Ich wohne in einer Wohnung, die mir meine Eltern während der Studienzeit finanzieren. Da man als Studentin meist knapp bei Kasse ist und ich keine Lust hatte, mir einen Nebenjob zu suchen, kam ich auf die Idee, mir eine Mitbewohnerin zu suchen, mit der ich mir die Miete teilen kann. Meinen Eltern verschwieg ich dieses, um weiterhin die volle Miete zu erhalten.

Nachdem ich eine handvoll Bewerberinnen kennen gelernt hatte, entschied ich mich für Yasmin. Sie erzählte mir, dass sie seit einigen Monaten ihre Ausbildung in Hamburg macht und dass sie keine Lust mehr hat, jeden Tag mit dem Wagen 120 km ins Büro zu fahren und am Abend die gleiche Strecke zurück. Sie war zwar erst 18, wirkte aber durch ihre schicken Designerklamotten und ihre leicht arrogante Art etwas älter. Als sie mit ihren langen schwarzen Haaren, ihrer gebräunten sportlichen Top-Figur vor mir stand und ein leichter Duft ihres sinnlichen Parfüms den Raum einhüllte, dachte ich mir, dass sie bestimmt jedem Mann den Kopf verdrehen kann.

Jeder, der mich kennt, würde sagen, dass sie gar nicht zu mir passt und dass sie als WG-Partnerin völlig ungeeignet ist. Ich habe zwar die gleiche Größe wie sie, ebenfalls eine schlanke, sportliche Figur aber mich zeichnet ein eher kindliches Gesicht und eine wärmende freundliche Art aus. Zudem bin ich sehr hilfsbereit zu jedem und nicht so ein aufgedonnertes Partygirl. Bei meinen Klamotten mache ich mir nicht großartig Gedanken, ob es passt. Solange es gemütlich ist, bin ich zufrieden. Einige meiner Freundinnen sagten schon öfter, dass ich viel mehr aus mir machen könne, wenn ich nur wolle. Das war mir aber egal.

Der Hauptgrund, warum Yasmin meine Mitbewohnerin werden sollte, obwohl sie eigentlich gar nicht zu mir passte, war der, dass sie kaum zu Hause sein würde. In der Woche arbeitet sie von Früh bis Spät und an den Wochenenden verbringt sie die Zeit bei ihren Eltern daheim. Somit habe ich die Wohnung weiterhin fast für mich alleine.

Ein paar Wochen mit ihr zeigten, dass ich mich richtig entschieden hatte. Wir haben uns kaum gesehen. Sie verließ die Wohnung, wenn ich aufstehen musste und sie kam erst gegen Abend zurück, als ich schon längst wieder zu Hause war.

Dann kam der Tag, an dem sich etwas Gravierendes in meinem Leben ändern und was mich tief in eine Sucht ziehen sollte. Völlig ungeplant und für mich bis dahin unvorstellbar.
Eine Kommilitonin fragte, ob ich das Wochenende mit Party machen möchte. Viele der Mitstudenten wären dabei und es würde bestimmt lustig werden. Normalerweise bin ich überhaupt nicht für solche Parties und verbringe meinen Samstagabend lieber mit einer Flasche Wein und einem guten Buch auf dem Sofa aber irgendwie hat sie es dann doch mit viel Überredungskunst geschafft, dass ich zustimmte. Sie meinte noch: "Aber zieh dir was schickes an! Ich will dich nicht im Schlabberpulli sehen!" "Oha!" dachte ich, "worauf habe ich mich da nur eingelassen?"

Am Abend stand ich dann völlig planlos vor meinem Kleiderschrank. Nichts, was ich besaß, war für einen solchen Abend geeignet. Ich hockte mich an meinen Schrank und fing an zu weinen. Völlig frustriert ging ich in den Flur, nahm mein Handy und wollte gerade anfangen, eine Absage per SMS zu schreiben, als ich Yasmins Lederjacke am Haken hängen sah. Ich stand kurz wie angewurzelt da. Mir gingen tausend Gedanken durch den Kopf. Wie in Trance nahm ich die Jacke und probierte sie an. Sie passte! Ich sah mich im Spiegel an, drehte mich einmal und zögerte erneut. "Nein, das kannste nicht machen!" dachte ich noch, als das Teufelchen auf meiner Schulter meinte: "Die Jacke sieht sehr gut an dir aus und sie wird es doch gar nicht mitbekommen. Wenn sie Sonntagabend zurückkommt, hängt alles wieder an seinem Platz." Meine Vernunft wurde immer mehr ins Abseits gedrängt. Irgendwann stand ich mit rasendem Herzklopfen an ihrer Zimmertür und öffnete diese. Ich schaute hinein, holte tief Luft und betrat ihr Heiligtum. Ich fühlte mich echt schlecht aber mein Adrenalin trieb mich bis zu ihrem Kleiderschrank. Ich öffnete ihn und war hin und weg von dem, was mir geboten wurde. Vorsichtig schob ich einige Kleiderbügel zur Seite und begutachtete diverse ihrer Klamotten an mir.

Ich entschied mich für ein langes weißes Shirt mit der Aufschrift Paris, welches an den Achseln weit ausgeschnitten war, einer schwarzen hautengen Lederhose, die an den Oberschenkeln und den Knien mit einem Rautenmuster abgesetzt war und der Lederjacke aus dem Flur, mit silbernen Nieten und Reißverschlüssen, die perfekt zum restlichen Outfit passte. Aus einem Schälchen, auf dem Schminktisch, nahm ich mir Ohrringe, eine Kette und zwei Ringe. Danach stöberte ich noch in ihrem Schuhschrank. Ich entschied mich für ein Paar schwarze Plateau High Heel Sandaletten mit Reptilmuster von Buffalo. Ich stöckelte ein paar Schritte, da ich noch nie auf solchen Stelzen gelaufen bin aber nach kurzer Zeit hatte ich es voll drauf. Ich betrachtete mich im Spiegel und war begeistert. Das, was ich sah, war nicht mehr ich aber ich gefiel mir echt gut. Dann klingelte mein Handy. Meine Freundin war da und ich sollte runterkommen. Schnell noch ins Bad, ein Spritzerchen von ihrem Parfüm und los ging's. Auf dem Weg nach unten hatte ich voll Bammel. "Was, wenn ich mich zur Lachnummer des Abends machte?"

Unten angekommen sah ich sie schon am Wagen stehen. Sie rauchte noch schnell eine, bevor es losgehen sollte. Als sie mich sah, musste sie husten. Sie hatte sich am Rauch der Zigarette verschluckt. "ALTER, wie geil ist das denn? Bist du das wirklich?" Mir rutschte das Herz in die Hose und ich erwartete ein höllisches Gelächter. Stattdessen sagte sie: "Hammer! Du siehst so verdammt heiß aus, da könnte selbst ich schwach werden!" Ich lief rot an, freute mich aber total über das Kompliment. Während der Fahrt zum Club schwärmte sie ununterbrochen von mir. Ich würde auf jeden fall einen Kerl abschleppen und warum ich mich denn nicht immer etwas schicker kleiden würde.

Der Abend war einer der coolsten, die ich je erlebt hatte. Ich lernte viele Leute kennen, bekam ständig Komplimente und hatte so viel Spaß, wie noch nie. Ich hätte definitiv mehrere Typen abschleppen können und dass, obwohl ich nichts dafür tat. Sie kamen einfach auf mich zu und umwarben mich.

Als meine Freundin mich früh morgens zu Hause abgesetzt hatte, sagte sie noch: "Das müssen wir auf jeden Fall wiederholen!" und lächelte mich dabei an. Oben angekommen, holte mich die Realität wieder ein. Trotz des Alkoholkonsums stieg Panik in mir auf. Ich musste alles in den Urzustand zurücksetzen. Ich stopfte das Shirt in die Waschmaschine, hängte die Lederjacke und die Hose zum Lüften auf den Balkon, legte den Schmuck zurück in die Schale und stellte die Schuhe wieder ins Regal. Ich stellte mir für eine Stunde später den Wecker, um das gewaschene Shirt zum Trocknen aufzuhängen, denn schließlich konnte ich es nicht nass in den Kleiderschrank hängen. Danach schlief ich ein.

Als Yasmin am Abend kam, war alles wieder dort, wo es sein sollte. Ich hatte echt Schiss, dass sie was merken würde aber ich hatte meine Arbeit überaus gründlich gemacht und bin davongekommen.

Am Montag bin ich wie gewohnt zur Uni. Viele meiner Mitschüler lobten mich und mein tolles Outfit von Samstag. Sie meinten, ich solle meine Wohlfühlsachen entsorgen und nur noch solche schicken Klamotten tragen. Seitdem bediene ich mich immer häufiger an ihren Sachen. Erst waren es nur einzelne Gegenstände, später dann komplette Outfits. Ich werde wahrgenommen und einbezogen, was früher nicht der Fall war.

Mittlerweile ist das Ganze so weit ausgeartet, dass ich da nicht mehr rauskomme. Ich habe es immer weitergetrieben und bin an einem Punkt angekommen, wo ich Hilfe brauche.
Ich habe ein sicheres System entwickelt, wie ich weitermachen kann, ohne dabei erwischt zu werden aber ich habe große Angst, dass der Tag doch noch mal kommen wird.

Mein Tagesablauf sieht so aus, dass ich aufstehe, sobald sie die Wohnung verlassen hat. Als erstes stecke ich den Schlüssel von innen ins Türschloss, damit sie nicht aufschließen kann, sollte sie doch mal zurückkommen, weil sie etwas vergessen hat. Danach gehe ich ins Bad. Ich benutze ihre Kosmetika, Föhn, Bürste, Bade- und Handtücher und sogar ihre Zahnbürste und den Rasierer. Ganz schlimm finde ich, dass ich ihren Badezimmermüll durchstöbere, um noch etwas davon zu verwenden. Da ich in der Woche nicht immer ihre frischen Klamotten tragen kann, nehme ich meistens die aus dem Wäschekorb, die sie am Tag zuvor getragen hat. Dazu gehört auch ihre Unterwäsche. Im Slip sieht man meist noch Tragespuren aber das stört mich schon gar nicht mehr. Da sie einen etwas kleineren Busen hat, werden meine Brüste durch die kleinere Körbchengröße etwas gedrückt aber das sehe ich eher positiv. Uhren, Schmuck, Haargummis, alles was sie trägt, benutze ich auch. Ich habe die letzten Monate kaum meine eigenen Sachen angerührt. Danach ist Frühstück angesagt. Ich nehme grundsätzlich ihr benutztes Geschirr, ihr Besteck und ihre Gläser. Wenn sie nicht alles aufgegessen hat, bediene ich mich an den Resten. Teilweise sogar die, die sie bereits im Müll entsorgt hat.
Bevor ich die Wohnung verlasse, vergewissere ich mich, ob ihr Wagen weg ist. Dann geht's auf zur Uni. Ich fühle mich total wohl in ihren Klamotten und genieße es sogar.
An einem Wochenende hatte ich einen ONS. Mit ihm hatte ich sogar Sex in ihrem Bett. Mit Absicht hatte ich dabei ihre halterlosen Strümpfe angelassen, was mich zusätzlich erregte. Beim Schnüffeln in ihren Schubladen habe ich einen Vibrator und anderes Sexspielzeug entdeckt, welches ich mir seitdem regelmäßig, ohne ihr Wissen, mit ihr teile.
Als sie im Sommerurlaub drei Wochen auf Gran Canaria war, habe ich sogar Klamotten und Schuhe von ihr an meine Freundinnen verliehen. Natürlich sagte ich, es wären meine. Ein Paar ihrer Ballerinas hatte eine Freundin von mir fast täglich an. Wenn sie länger weg ist, schlafe ich immer in ihrem Bett und mache es mir dann dort auch selbst.

Ich bin mittlerweile so weit, dass ich nicht mehr ohne kann. Ich habe total Schiss, dass das Ganze irgendwann auffliegt und ich vor Peinlichkeit im Boden versinken möchte aber der Drang, ihre Sachen weiterhin zu benutzen, ist einfach zu stark. Ich mag gar nicht daran denken, dass sie irgendwann ihre Ausbildung beenden wird und sie dann wieder auszieht.
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