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(20.06.2021, 12:51 Uhr)

 
 
 Wetlook
 
> Hallo Birgit,
>
> ja, es hat lang,..seeeehr lang gedauert bis ich Dir
> antworte.
> Nein, ich bin nicht ertrunken, ich war bloß die letzten
> zwei Wochen net zu Haus.
>
> In Zwischenzeit hat sich wie ich seh diese nasse
> "Plauderecke" ja ganz schön entwickelt. Die Simone hat
> wohl auch nen Faible für nasse Klamotten und
> Regenerlebnisse. Du warst echt mutig, nach Deinem Vollbad
> triefnass einkaufen zu gehen! das war doch sicherlich nen
> äußerst kribbeliges Gefühl so nass vor anderen Leuten in
> ner Alltagssituation herum zu laufen?
>
> .Aber, da kann ich Dir schließlich nur recht geben, es
> geht nichts über das Gefühl im Regen durchweicht zu
> werden. Neben dem "Vorspiel", ob es nun wirklich gleich
> losschüttet und wie nass man wird, ist für mich der
> Moment dabei am kribbligsten, wenn ich spür, wie der
> Regen anfängt auf die Haut durchzugehen. Danach beginnt
> irgendwann der Zeitpunkt, wo ich mich teilweise frag, ob
> ich mich nicht doch besser untergestellt hätte. Ist das
> Dir bei deinem Schneeregenerlebnis auch so ergangen oder
> konntest Du wirklich nirgendwo Schutz finden? Wie lang
> musstest Du dabei eigentlich noch so weiter fahren und
> hast Du Dich nach der Arbeit dann umgezogen oder es
> endgültig an Dir trocknen lassen.
>
> Ich hoffe, Du hattest Dich dabei nicht erkältet. Finds ja
> schon bemerkenswert, dass Du in solchen Situationen so
> tapfer bist, Deine Arbeit einfach fortzuführen und nicht
> zwischendurch nach Hause fährst um Dich umzuziehen und zu
> duschen. Kann es sein, dass das für Dich auch so nen
> klein wenig nen gewissen "Kick" darstellt, so nass und
> frierend durch die Gegend zu wandeln?
>
> So viele Fragen und ich hab Deine noch gar net
> beantwortet..
> Also, mein Bad im See war wirklich so in keinster Weise
> geplant und hat sich auch genau so zugetragen wie
> geschildert und dennoch merkt man, dass Du beruflich viel
> Umgang mit Menschen hast sie verstehen und auf sie
> einstellen musst, mit dem 1% Absicht hast Du nämlich
> irgendwie recht:
>
> Dass ich mich als sonst so überlegter und
> sicherheitsbewusster Mensch so nah an den Rand der Rampe
> gesetzt hab, war womöglich der unterbewusste Wunsch nach
> einem nassen "Abenteuer". Ich hatte mich zuvor nämlich
> immer wieder mal gefragt, wie es sein würde, mal in
> voller Montur baden zu gehen, ohne jedoch konkrete Pläne
> zu haben. ..Gestolpert bin ich dann tatsächlich
> unbeabsichtigt, bloß, dass ich dabei wie Du in der
> Nordsee nur einen halben Meter tief oder so im Wasser
> gestanden hätte, da die Rampe seitlich noch einen
> kleinen, steil abfallenden Betonrand unter Wasser
> besitzt. In dem Moment sind bei mir jedenfalls wohl
> irgendwie die Sicherungen durchgeknallt und ich hab noch
> einen Schritt zurück gemacht, mit besagtem Ergebnis. Wie
> bewusst das in dem Moment war, kann ich gar net sagen,
> dass lief alles in ein, zwei Sekunden ab, im Nachhinein
> war es wohl einfach ein gedanklicher Reflex, jetzt
> einfach noch den einen Schritt zu machen. Gleichzeitig
> war es nämlich ein riesiger Schreck in dem kalten Wasser
> zu sein.
>
> Es war einfach äußerst unangenehm so vollkommen
> durchweicht dem Wasser zu entsteigen und zu spüren wie
> alles an mir eiskalt klebte. Ich hatte übrigens neben
> Hose und Unterhose, Jacke, Pullover, T-Shirt sowie
> Unterhemd an. Erst als ich draußen war, wurde mir meine
> Lage bewusst, dass ich nun bis auf den letzten Faden nass
> war und so heim laufen musste. Bei den Temperaturen wurde
> der Weg jedenfalls seeeeeeeeeeeeeehr lang *brrrr*. Am
> unangenehmsten war das Unterhemd, das wie ne zweite Haut
> klebte und die Schuhe in denen mir bei jedem Schritt das
> Wasser zwischen die Zehen quatschte. Die Dusche danach
> war jedenfalls die reinste Wonne!!
> .Doch jede Medaille hat ja bekanntlich ihre zwei Seiten
> und je mehr ich darüber nachdenk, bekomm ich Lust dieses
> Erlebnis in nächster Zeit doch zu wiederholen, diesmal
> nur wirklich bewusst. Über Sommer ist es ja auch nicht
> mehr so kalt. ..Vielleicht bietet sich ja das nächste
> Wochenende an, reizen würds mich jedenfalls irgendwie,
> jedenfalls im Moment wo ich hier so schreib..deshalb hör
> ich jetzt auch auf..
>
> ......muss schlafen gehen, sonst komm ich morgen net
> raus,
>
> Gruß Andy

Hallo  Andy,

da bin ich aber froh, dass du nicht ertrunken bist!
Im Ernst, ich freue mich sehr wieder von dir zu lesen.

Ja, es hat sich hier eine nette Plauderecke entwickelt.
Ich finde Simone sehr nett. Es ist toll sich mit ihr und (ganz ehrlich) auch mit dir hier anonym und doch wieder ganz ganz persönlich über "etwas Besonderes" austauschen zu können. In meinem Freundes u. Kollegenkreis ist es hinlänglich bekannt das mir Regen nicht allzu sehr was ausmacht. Kolleginnen sind manchmal verwundert, wenn ich oftmals triefend nass von meiner Tour ins Büro zurück kehre und trotzdem sehr guter Laune bin. Ich würde mich aber nie dahin gehend outen, dass es mir große Freunde macht u. zu einem Großteil provoziert ist. Hier kann ich mich offen dazu bekennen.

Nochmals auf das Wannenbad zurück kommend: Zu meiner "Ehrenrettung" sollte ich klar stellen, dass ich nicht gleich der Wanne entstiegen, auf Einkaufstour gegangen bin und dabei noch riesige Wasserlachen hinterlassen habe. Ich bin danach erst eine Weile auf dem Balkon gesessen und nachdem es mich vom Durchzug zu frösteln begann, bin ich los. Meine Jeans tropfte nicht mehr u. glänze auch nicht sonderlich. Sie war zwar dunkelblau vollgezogen mit Wasser, was man nicht gleich auf den ersten Blick merkt (du bestimmt schon!). Die Bluse hatte sich soweit ausgetropft, dass sie nicht mehr am Körper klebte, allerdings mit dem nassen BH war es schon etwas gewagt. Wer als unbeteiligter Passant  rechnet schon bei blauem Himmel damit, das die vor ihm gehende Person klatsche  nass ist! Zumindest wurde ich nicht daraufhin angesprochen. Ein kribbeliges Gefühl hatte ich schon!

Bei dem Nass-Schnee-Regengewitter, was mich im Winter binnen einer Minute wirklich total durchnässte, gab es absolut keine Möglichkeit sich unterzustellen. Ich habe auf der freien Strecke noch versucht mich am Stamm eines kleinen Bäumchens zu schützen, natürlich vergeblich. Hätte ich annähernd geahnt welches Unwetter mich erwischte, währe ich natürlich bei der vorherigen Patientin geblieben bis alles vorbei war. Es hat dann noch ca. 3,5 - 4 Stunden gedauert bis ich immer  durchnässt u. total unterkühlt zu Hause war. Andy, da hört der Spaß für mich auf! Natürlich habe ich mich gleich ausgezogen und langsam in der Wanne mit erst lauwarmen Wasser "aufgetaut". Ich bin normaler Weise "echt taff" und versuchs auszuhalten, aber die Kleidung hätte ewig gebraucht an meinem unterkühlten Körper zu trocken Lungenentzündung inclusive!!! Die fette Erkältung danach hat mir voll gereicht. In diesem Fall war es nicht vermeidbar(OK, Kolleginnen hätten wahrscheinlich den Chef angerufen), aber wenn man gerade im Winter den Bogen leichsinnig überspannt und sich eine Erkältung holt, ärgere ich mich schon sehr über so "viel Dummheit". Im Winter belasse ich es meistens bei nassen Schuhen, Strümpfen und einer nassen Jeans, die ich mir gelegentlich beim Radfahren im Regen bei der Arbeit einfange. Manchmal packt es mich u. bin mit total unpassenden Schuhen unterwegs, wie zum Beispiel der Bummel bei strömenden Regen mit meiner Schwester übern Weihnachtsmarkt (kannst du nachlesen). Da muss ich dir Recht geben, es ist >nen klein wenig nen gewissen "Kick", so nass und frierend durch die Gegend zu wandeln?<  Wieso wusstest du das? !!!

Versuchs doch am Wochenende mit einem freiwilligen Bad in dem besagten See. Simone badet auch gerne im See. Jetzt im Sommer wird es dir bestimmt gefallen und deine Kleidung trocknet doch relativ schnell wieder.

Meld dich mal wieder, wenn du magst.

LG,   Birgit






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