plaudern.de

Forumsharing?
Forum suchen
Forum erstellen
Impressum/Kontakt
AGB
Hilfe

122 User im System
Rekord: 181
(17.10.2017, 04:00 Uhr)

 
 
 Spass an Spielen mit verbundenen Augen
 
Hallo Mama,

ja, was für ein tolles Erleben, vorhin hat Marcus sich verabschiedet, ich versuche nun, meine Eindrücke niederzuschreiben, was ziemlich schwer ist. Daher wird es keine lange Schilderung geben, befürchte ich. Wie fange ich an?
Draußen tobt bereits der angekündigte Sturm, doch ist mein neuer Bekannter pünktlich, das Wiedersehen ist schön. Er hat sich echt rausgeputzt, ein Bild von einem Mann, so unsagbar attraktiv. Der neue Haarschnitt gefällt mir, das dunkle, dichte Haar nun an den Seiten und hinten kurz, das Deckhaar etwas länger, durchgestuft, er sieht noch besser aus, als bei der Party bei Kati. Schwarze Anzughose, hellblaues Hemd, schwarze Krawatte, und dieses weiße Jackett mit schmalen schwarzen Nadelstreifen, und wohl auf Maß gemacht, wow kann ich da nur sagen, da bleibt mir echt die Luft fast weg.
Wir begrüßen uns, er kam gut hierher, obwohl die Wetterlage so bescheiden ist. Tja, wir sehen uns an, er sagt mir, dass ich ihm gefalle, und dass das doch eigentlich irre ist, was wir vorhaben. Das ist es wohl, doch ich rede beruhigend auf ihn ein. Wir fangen ganz einfach mal an, und bitte ihn, sich doch auf den Stuhl zu setzen, den ich im Flur platziert habe. Er hat wohl das hochwertige schwarze Tuch, dessen Obermaterial Seide ist und auf dem Flurschrank liegt, nicht bemerkt, gut so. Ich stehe hinter ihm, massiere ihm ein bisschen den Nacken, und spreche behutsam, nette aufmunternde Worte, dass wir viel Zeit haben, und ein altes, schönes Kinderspiel wieder aufleben lassen, eine Metapher umsetzen, hinter der doch durch ein Spiel so viel Wahrheit liegt, wir Frauen uns als Objekt des Begehrens nicht so einfach einfangen lassen, und den Mann dabei noch frech foppen. Ich spüre sein sanftes Lächeln, er beruhigt sich langsam, das soll aber bitte nicht so bleiben, denn ich ergreife nun das Tuch! Es ist bereits auf eine Breite gefaltet, mit der ich ihm großflächig genug die Augen verbinden kann. Doch ich übernehme das Spiel, dass meine Freundin hier als Kopfkino mit Ronald spielte:

Hinter ihm stehend, halte ich das Tuch an den Enden mit jeweils einer Hand haltend, ihm vor die Augen, und lasse es auf diese sinken. Ich höre bereits ein so erregtes, wie wohliges Glucksen meines Spielpartners. Ich lasse das Tuch nun langsam von rechts nach links und umgekehrt über seine Augen gleiten. "Was tun Sie, Esther?" gluckst Marcus mehr, als dass er das klar aussprechen kann. Schön, ich lasse das Tuch weiter in links-rechts-links-rechts-Bewegung über seine Augen gleiten, der seidige Stoff unterstützt diese Aktion in allerbester Art und Weise. Er legt seinen Kopf in den Nacken, scheint zu genießen, und sagt: "Was für ein Spiel gleich zu Anfang, ich dachte, wir spielen nur Blinde Kuh.", tja, mein Lieber, ich hab noch mehr drauf, und kichere nur als Antwort, was ihn scheinbar zusätzlich reizt. Wir spielen mit dem Feuer, wir mögen uns, wir wissen es ist nur ein Spiel, mehr als ein Spiel? Irgendwie ja, und das es auch erotisch besetzt ist, wissen wir, wissen wir gerade jetzt in diesem Moment. Doch die Grenzen wurden abgesteckt, auch wenn ich jetzt an ihnen ziemlich kratze.

Ich halte das Tuch vor seine Augen, lege es dann wieder auf diese, und lasse es seitlich über seine Augenlider gleiten. Das geht mehrere Minuten so, bis ich ihm schließlich die Augen verbinde. Er ist natürlich irritiert: "Wie bitte? Fangen wir bereits an?", nein, ich führe ihn ins Wohnzimmer, nachdem ich ihm erstmal das Jackett ausgezogen habe.
Das Wohnzimmer habe ich so freigeräumt, dass das Mobiliar eine Spielfläche umrahmt, wie eine Arena. Er hat diesen Raum nie zuvor gesehen, was einen zusätzlichen Reiz auslöst, dem er nun sich bewusst wird, wie er mir sagt. Ich überprüfe noch einmal den perfekten Sitz der Augenbinde, fasse seine breiten Schultern an, als wir in der Mitte des Spielfelds sind, um ihn zu drehen, aber auch diesen Wuchs, diese Kraft zu spüren, die dieser Traummann verströmt.
Ich habe meine dunkelrote Bluse an, meinen engen, hellgrauen Rock, meine dunkelroten hochhackigen Stiefel, für zu Hause eigentlich nicht gedacht, aber für das was ich vorhabe besser geeignet.
Ich drehe meinen Spielpartner, der ein weiteres mal gluckst, ich spüre seine Anspannung, seine absolute Konzentration, seine bereits jetzt hohe Körpertemperatur. Ich umgehe ihn während der Drehungen in der jeweils anderen Richtung, er soll, obwohl den Raum nie zuvor sehend, orientierungslos und schwindlig gedreht sein, das macht das Spiel interessanter und lustiger.
Bereits "leben" wir dieses Gleichnis, mein Spielpartner bestätigt, bereits etwas schwerer atmend, und mir wird langsam die ganze Tragweite dieser Aktion bewusst. Sind wir bereits in einer irgendwie anderen Sphäre? In einer anderen Bewusstseinsstufe? Das was meine Freundin einst hier beschrieb, es ist wirklich so: Er sieht nichts, will mich einfangen, doch ich werde mich dem ausweichend entziehen, und da ich irgendwie ein Objekt des Begehrens darstelle, steckt in diesem Spiel auch eine erotisch geprägte Besetzung, durch ein hoffentlich langes Spiel in dem ich meinen mich fangen wollenden Partner immerzu und immer mehr reize, wird sich dieses noch intensivieren? Wir wissen es noch nicht.

Mein Partner ist schwindelig gedreht, ich eröffne das Spiel und weiche sofort nach hinten aus. Zu meiner großen Überraschung beginnt Marcus sofort aggressiv und fast hektisch nach mir zu suchen, das überrascht mich derart, dass ich fast erschrocken rückwärts gewand den Rand des Spielfelds aufsuche, um den Abstand größer zu halten. Ich kann mich fast auf den Sessel setzen, gehe aber seitlich weg, diametral zur eingeschlagenen Richtung der Blinden Kuh. Ich traue mich gar nicht, einen Zuruf oder ein erstes Klackern mit den Stiefeln zu tätigen. Ich versuche stattdessen die richtige Distanz zu Marcus auszuloten, der wie eine Furie das Spiel begonnen hat. Mir wird klar, dass ich ihn sich erstmal etwas austoben lassen muss. Bereits jetzt aber merke ich, dass dieses Gleichnis in einem realen Spiel tatsächlich Sinn macht, in all dem eine subtile Erotik ohne jegliche Berührung steckt. Toll.
Ich umgehe ihn, versuche leise von ihm weg zu gehen, beobachte jeden Richtungswechsel und reagiere darauf in dem ich möglichst seitlich mich bewegend ihm ausweiche. Er spielt hervorragend, ist sehr engagiert, wer hätte das gedacht. Er hat begriffen worum es geht, hat all die Kurzmails verinnerlicht, als ich schilderte was mich antrieb, mit ihm dieses Spiel zu spielen, motiviert durch das Vorstellungsspiel, als ich mit ihm, vor ihm stehend und mit verbundenen Augen Smalltalk betrieb.
Er hat das verstanden, und spielt jetzt voller Intensität, dieses Spiel, was andere nur verlachend abtun.
Was ich mit meinem Mann nicht spielen kann, jedenfalls nicht in dieser Konstellation, kann ich mit ihm. Ein wichtiger Punkt ist die beidseitige Attraktivität, denn ich scheine als "Begehrte, die es zu fangen gilt", wohl bei ihm richtig zu liegen, und er, tja, ein Traumtyp, den die verbundenen Augen sogar -wie offenbar umgekehrt- noch anziehender machen.
Das lässt sich wohl rational nicht erklären.
Ich klackere erstmals mit den Absätzen bewusst, ganz vorsichtig und aus einem Abstand zu ihm. Er bemerkt dies, wendet sich in meine Richtung, schüttelt den Kopf und grinst, was ich mit da hätte einfallen lassen. Da klackere ich gleich noch mal und etwas lauter, hier bin ich mein blinder Stier. Er tappt auf mich zu, engagiert nach vorne tastend. Ich entweiche seitlich. So geht das jetzt noch ein paar mal, ich will ihn provozieren, ganz klar. Mir wird die Erotik bewusst, die darin steckt, mir wird eine Tragweite in diesem Spiel klar, die mich eigentlich fassungslos macht. Das müssen Erwachsene in Barock und Rokoko doch deshalb gespielt haben, und nicht nur, um den oder die Gefangene betasten zu können. Warum spielen das Erwachsene heute so selten, selbst Paare? Es geht wohl nicht vielen Menschen so wie uns, Mama, Tanja und Ronald.
Nach einiger Hektik, wird er nun langsamer, und ich kann das Spiel nun eigentlich erst so richtig genießen, und ihn mit Zurufen, Stiefelabsatz-Geklacker und jetzt auch Berührungen an der Schulter necken.
Er wendet sich um, ich entweiche seitlich, da man da die Absätze nicht so hört, muss aber exakt meine Gegenbewegungen timen und auf ihn "abstimmen". Klar, je länger dieses Spiel um so größer der Genuss, wie er mir posthum sagte, war das sogar bei ihm als Blinde Kuh der Fall. Wie wichtig ist die Kleidung? Sie ist sehr wichtig, sie wird diesem Anlass gerecht, denn es ist etwas besonderes, und die Attraktivität der Spielenden bei einem solchen Paar-Spiel ist von elementarer Bedeutung.
So geht es sehr lange, ich rufe, weiche aus, klackere mit den Absätzen, entweiche ihm seitlich, ich berühre seine Schulter, er dreht sich, ich gehe rückwärts, und entziehe mich seinem Zugriff. Dieses Gleichnis, es ist wahr, wir spüren es, es macht Spaß und es ist anregend zugleich, ich wusste es.

Pause, Marcus ist geschafft, wir spielten über eine Stunde lang, mal schneller, mal langsamer. Er darf sich setzen, muss aber die Augenbinde aufbehalten. Wenn er mich fängt, soll er TESA-Filmstreifen an mir finden, die hatte ich zuvor platziert. Er mag die Idee nicht, er will nur meine Schultern, mein Gesicht leicht betasten, okay. Ich mache die Streifen ab, es ist besser so.
Wir unterhalten uns, die nächste Party bei Kati steht an, seine Frau will das Vorstellungsspiel spielen, wie das wohl wird. Sie sei schon nervös deshalb, na ja, sie hat es ja selbst so gewollt.
Da Spiel setzen wir fort, ich habe noch nicht genug, und genieße wirklich jede Sekunde. Eine Feder, die ich nun einsetze, ich versuche, seine Wangen damit zu berühren, Marcus ist voll irritiert, und merkt erst beim 3. oder 4. Necken, dass es sich um eine Feder handelt, wir müssen beide lachen.
Mir macht es immer mehr Spaß, mich mit eleganten Bewegungen um ihn herum fast tänzelnd seinen Fangbemühungen zu entziehen.
Er wird jetzt müde und ist geschafft. Ich lasse mich fangen, es ist gut, was für ein Spaß, und das Gleichnis, was wir entdecken wollten, wir wurden gewahr, es steckt in diesem Spiel, spielen es Mann und Frau, wenn ein Mann suchen muss, und beide Sympathie für sich hegen, schon durch das Äußere beeinflusst.

Mir gefällt, als er sanft meine Arme und Schultern berührt, er muss wieder glucksen, sein Mund ist leicht geöffnet, seine Atmung spürbar, Sekunden wie Minuten. Seine Hände berühren meine Wangen, nur kurz, leider, er will es wohl nicht zu weit führen, ich muss es akzeptieren. Das Spiel mit dem Feuer, wir brechen es ab.
Ich nehme ihm die Augenbinde ab. Wir sehen uns an, er fand das Spiel toll, mehr braucht er auch nicht zu sagen, wir wissen es beide.
Nun bin ich an der Reihe. Ich drehe ihm den Rücken zu. Ich sehe das schwarze Tuch auf mich zukommen, im letzten Moment als es auf meine Augen sinkt, schließe ich die Augenlider. Dieses Geräusch, wenn sich Stoff auf Stoff reibt, als das Tuch an meinem Hinterkopf verknotet wird, und ich den Druck der Augenbinde spüre, unbeschreiblich, das hatte ich bereits im Kopfkino erkannt, es ist wirklich so. Dafür braucht es einen männlichen Partner den man sympathisch und attraktiv findet, dann spürt man das noch intensiver.
Schönes, helles Wohnzimmer das ihr habt, ich helf Dir nachher die Möbel wieder zurechtzurücken, der Herr ist beim "Du". Okay, aber wenn wir uns zur Tarnung am Samstag wieder siezen müssen, na ja.

Und schon werde ich gedreht. Marcus ist nun das begehrte Spielziel, mal "sehen", ob das Gleichnis ungekehrt genauso gilt, bei ihm kann ich mir das vorstellen.
Antwort auf Beitrag:
Ihr Name:
Ihre eMail:
eMail als Link anzeigen
Bei Antwort Benachrichtigung senden
Typ: -
Betreff:
Beitrag: eforia-Tags    HTML    File   
         

eforia-Tags:
Überschrift Ebene 1:{h1}Überschrift 1{/h1}
Überschrift Ebene 2:{h2}Überschrift 2{/h2}
Überschrift Ebene 3:{h3}Überschrift 3{/h3}
Hervorgehoben:{strong}Hervorgehoben{/strong}
Quelltext:{code}Quelltext{/code}
Fett:{b}fett{/b}
Kursiv:{i}kursiv{/i}
Groß:{big}Groß{/big}
Klein:{small}Klein{/small}
Hochgestellt:{sup}Hochgestellt{/sup}
Tiefgestellt:{sub}Tiefgestellt{/sub}
Trennlinie:{hr}
Bild:{img="http://www.tdb.de/images/tdb_logo.gif"}
Link:{url}http://www.tdb.de{/url}
Link:{url="http://www.tdb.de"}Zur Homepage{/url}
Link zu Forum:{url="for:123"}Zum Forum 123{/url}
Link zu Napping:{url="nap:123"}Zum Napping 123{/url}
Link zu Beitrag:{url="btr:123"}Zum Beitrag 123{/url}
Kombiniert:{url="for:1,btr:2"}Zum Beitrag 2 im Forum 1{/url}
Oder:{url="for:1,btr:2,nap:3"}Zum Beitrag 2 im Forum 1 mit Design des Nappings 3{/url}
Hinweise:
eforia-Tags werden immer von geschweiften Klammern ({}) eingeschlosen. Die Kleinschreibung ist wichtig. Bei {img} und {url} muss das Protokoll (z.B. http://) mit angegeben werden.

HTML:
Zeilenumbrüche:
Falls im Text kein Zeilenumbruch vorkommt, werden automatisch alle CR+LF gegen <br> ersetzt. Ausser der Text beginnt mit {nobr}.

File:
{file="xyz"}
{filelink="xyz"}
{fileimg="xyz"}
{filedate="xyz"}
{filetime="xyz"}
{filesize="xyz"}

xyz darf nur aus Ziffern, Kleinbuchstaben, "_","-" und "." bestehen.

Beispiele:
{filelink="eforia.exe"} (kann auch als <a href="{file="eforia.exe"}">eforia.exe</a> ausgeschrieben werden (wenn HMTL im Beitrag erlaubt ist).
{fileimg="eforia.gif"} (Bild anzeigen direkt)
<img src="{file="eforia.gif"}"> (Bild anzeigen mit HTML)
{img="{file="eforia.gif"}"} (Bild anzeigen mit eforia-Tags)
Nach dem Abschicken fragt eforia nach den Dateien. Dabei wird der angegebene Name angezeigt.
Bei Ändern gibt es die Option "Bisherige Datei beibehalten".

Vorsicht: Der WebServer hat einen Timeout, nach dem die Ausführung eines Programmes beendet wird. Dieser Timeout läuft auch während eines Down-/Uploads. Dies stellt bei grossen Dateien und langsamen Leitungen evtl. ein Problem dar.
Papier sparen durch druckoptimierte Webseiten. Wie es geht erfahren Sie unter www.baummord.de.