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(29.03.2020, 15:52 Uhr)

 
 
 Blindekuhspiele für Erwachsene
 
Ich tappe nach einigen Drehungen los, um die Tür und den Flur zu finden, um schließlich wieder in den Wohnbereich zu gelangen. Mit gebundenen Händen, verbundenen Augen und auf diesen mörderischen High-Heels kein so leichtes Unterfangen, doch es klappt besser als gedacht, wieder die Balance zu finden. Ich komme immer besser zurecht, gewöhne mich an diese Situationen. Aber wo bin ich jetzt? Ich tappe immer noch im Raum umher, und bleibe an der Latissimus-Gerät-Stange hängen, wow, was Du hier alles hast. Nachher will ich hier eine Runde trainieren, mit verbundenen Augen und in dem Outfit, das hätte doch was. Ich knicke fast um, als ich etwas anderes berühre. Nur was? Ich taste mal mit den Schenkeln. Nicht zu definieren.
Wie geil ist Dein Fitness-Studio? Wie sieht es aus, hell und freundlich? Oder eher eine düstere Mucki-Bude für Biker-Typen? Gibt es Deko-Elemente? So mit Arnie-Bildern oder Muskelshirts im Glasrahmen? Das muss nachher noch aufgeschlüsselt werden.

So wie dieses Teil hier, was ich nur mit meinen Schenkeln untersuchen kann, der Rock könnte bedenklich hoch rutschen. Aber Du bist ein eher moralischer Mensch, ich frage mich, ob Du überhaupt weißt, wie man eine Frau anfasst. Hast Du das je getan? Bist Du auf sowas überhaupt mal aus, bist Du ein Mann, oder ein Gentleman mit besonderer Neigung? Nur gucken, nicht anfassen?

Du bist eher ein Voyeur, ein "Spanner" wie wir Frauen die Voyeure die uns optisch nicht gefallen, die wir hässlich finden, nennen (wir Frauen unterscheiden nach dem Aussehen eines Mannes, wie wir sein Verhalten bewerten und einordnen., und da haben hübsche Softies, Soft-Adonisse, natürlich einen erhöhten Spielraum, für jede Frau -auch wenn das kaum eine zugeben würde-. Wenn ein attraktiver Mann vor uns in der "Coupé" blättert, lächeln wir eher so nach dem Motto "na ja, okay, einer wie er darf das", bei einem hässlichen Typen der in der "Coupé" blättert, sind wir empört, drohen da gerne mal mit "Strafanzeige", was uns bei einem attraktiven Mann der in der "Coupé" blättert nie einfallen würde). Natürlich ist das ungerecht und mit zweierlei Maß gemessen, aber so sind wir Frauen nun mal.

Und hässliche Voyeure sind für uns "Spanner", das Wort ist natürlich negativ besetzt, und wir sagen "Guck weg und verpiss dich du Arsch.". Adonisse die gucken, sind für uns halt Voyeure, oder halt "Männer die halt gucken", insgeheim hofft so manche, denn auch angesprochen zu werden, von so einem "Guckenden Adonis". Wenn so ein attraktiver Voyeur dann weitergeht, denkt sicher manche über Silikon-Implantate nach, ich gehöre allerdings nicht dazu.
Und Du bist so ein Mittelding, irgendwie, geil auf Voyeurismus, und verklemmt wenn es ans Eingemachte geht? Vielleicht, aber das ist hochgradig spannend, sonst wäre ich nicht hier. Ach, ich mag Dich, wie Du bist, eben besonders, ein besonderer Typ.

Ach ja, ich soll ja eigentlich zurück in den Wohnbereich finden.
Also drehe ich mich, halb herum, wo ich die Tür mal vermute, gehe los, und gehe, und gehe.
Das mit den Treff-Vorschlägen fällt mir in den Sinn., das hätte ich wohl noch besser erklären müssen, ich werde das nachholen, irgendwann. Ein Treffen für ein klassisches Blindekuh-Spiel, mit Dir als Blinde Kuh, und wenn es richtig heiß und total stickig ist, macht das doch noch viel mehr Laune. Aber belassen wir es mal so bei 3-4 Stunden, das reicht wirklich. DICH spiele ich noch heißer und schwindeliger, als Du Dir je ausmalen kannst.
Und das Schuh-Spiel, wieder hier bei Dir. Ob Revanche oder just for fun.., let´s get it on.

Okay, wo bin ich?
Ich tappse mit der Schuh-Spitze offenbar gegen eine Wand. Welche Wand? Der Flur ist erreicht, denn der Boden ist ein anderer als der Nadelfilz eben, ich muss also nach rechts, klappt ja bestens.
Und ich finde den Tür-Rahmen zum Wohnbereich, gehe hindurch, mit verbundenen Augen bin ich schon relativ sicher hier, und finde Wege selbst mit gebundenen Handgelenken.
So, hier ist der Wohnbereich, ich gehe gerade aus. Und tappe umher, ich finde dieses ominöse Geländer nicht. Und muss meine Suche neu aufziehen. Okay, ich gehe umher, mit verbundenen Augen, mit gebundenen Händen, im Outfit als wenn ich noch auf einer Gala mit Mega-Promis auftreten werde, und diesen neuen Sling-Pumps mit Absätzen wie aus der Folter-Kammer eines Sado-Puffs.

So, ja, nun. Also eine Wand. Ich bin unentschlossen, nach links, nach rechts.., geradeaus geht es ja nicht. Ich gehe unentschlossen nach rechts und taste mit dem Führ-Fuß unsicher die Wand lang.
Deine Blicke spüre ich, wie Feuer ummanteln sie mich, verschlingen mich. Dass ich das nicht sehe, wie Du mich ansiehst, stachelt mich auf, macht mich rasend.
Die Wand endet, etwas kaltes erfässt mich, ich spüre es deutlich, und zucke zurück.

Das ist das Geländer-Gestänge. Triumphierend hebe ich das Bein, ich kann durch die Mega-Highheels dieses Geländer relativ locker übersteigen.
Boa hey.
Jetzt bin ich bäuchlings, wie ein Jockey auf dieser Stange. Und sie erfasst meinen Unterleib, und schließlich irgendwie.., meine Klitoris.

Äh.
Äh.., ähem.

Äh. Also ich bewege mich mal lieber nicht, irgendwie "rutschend", also so rum "rutschend" und "reibend".

Wie war das damals, bei den Ausritten zu Pferd in der edlen Gesellschaft? Die Damen hatten so einen merkwürdigen "Reitsitz" einnehmen müssen, also so beide Beine auf einer Seite, und nicht wie die Männer breitbeinig, je ein Bein auf jeder Pferdeseite.
Das hatte moralische Gründe.
Und moralische Gründe, sind es vielleicht auch, die mich jetzt schnell auf die andere Seite, hin zu dem offenbar tiefer gelegten weiteren Wohnbereich hintreiben.
Was ist das eigentlich für ein Wohnzimmer? Mit Bar und auf 2 Ebenen., muss ja toll aussehen hier.

So, geschafft, irgendwie hangele ich mich jetzt auf die andere Seite, mit beiden Beinen, und komme auf den Highheels tatsächlich auf, und zum Stehen. Ohne die Hände und alleine, dazu "blind" ein fast schon zu waghalsiges Unterfangen. Ich habe jetzt irgendwie Schiss, denn wie weit der Abstand hin zu einer Art "Abhang" ist, kann ich ja nicht sehen.

Ich stehe da, beide Füße seitlich gestellt, voreinander, mein Profil weist also zum Abgrund.
Da schießt mir ein Video, eines der meistgesehenen im Internet, durch den Kopf. Man schreibt den 4. Februar 1912., frühmorgens, auf der 1. Aussichtsplattform des Eiffel-Turms zu Paris. Ein Mann steht mit einem Fuß auf dem Brüstungsgeländer, und blickt 57 Meter hinab in die Tiefe. Dieser Mann, Franz Reichelt, wagt das bislang utopische. Mit einem selbstgeschneiderten "Fallschirm" will er sich in die Tiefe stürzen. Dieses Stoff-Ungetüm wirkt bizarr, und die einst grobkörnigen Filmaufnahmen, mittlerweile tempo-korrigiert und soweit möglich digitalisiert, sind verstörend und von einem morbiden Charme.
Franz Reichelt setzt also einen Fuß auf das Geländer, blickt hinab.., und zögert. Dabei wippt sein Körper unschlüssig vor und zurück, so zögert sich die Angelegenheit fast eine Minute lang hinaus. Ich betrachtete diese Aufnahmen fassungslos, bereits wissend, was einst geschah. Reichelt fällt. Ungebremst.., mehr als 10 Meter pro Sekunde. Nach 4 Sekunden, Aufprall. Aus dem tief gefrorenen Boden spritzen Eispartikel. Eine Aufnahme die sich ins Gedächtnis brennt.
Ich gerate ob dieser mir durch den Kopf schießenden Bilder von Franz Reichelt und seinem Todessturz ins Träumen, ins Sinnieren. Ein anderes Video fällt mir ein, obwohl es mit dieser Situation hier nun gar nichts zu tun hat. Ich gehe noch einmal 2 Jahre zurück, bevor Reichelt sich vom Eiffel-Turm stürzte.

Reno.., Nevada.., U.S.A.: Der 4. Juli 1910.., der schwarze Hüne Jack Johnson verteidigt seinen Titel im Boxen, als Meister aller Klassen, gegen Jim Jeffries, den weißen Herausforderer, die "große weiße Hoffnung". Wieder Bilder, die morbiden Charme haben, damals wurde über sage und schreibe 45 (!) Runden gefightet. Unvorstellbar. 15.000 Zuschauer, ausnahmslos Weiße denn Schwarze waren als Zuschauer nicht zugelassen, alle sind sie gegen den schwarzen Riesen. Nicht fassungslos, aber fasziniert betrachtete ich diese Aufnahmen. Der Rassen-Kampf in U.S.A., potenzierte sich auf ein 6mx6m-Ringgeviert in einer Arena in Reno/Nevada.
Die 15. Runde, Jeffries wird von der Linken des schwarzen Champs getroffen, und sinkt an den Seilen zusammen, die Menge erhebt sich hingegen fast wie ein einziger Körper.
Beim 2. Niederschlag plumpst die "Weiße Hoffnung" durch die Ringseile. Der Rest geht im nun aufkommenden Chaos im Ring fast unter.
Dann verlassen -offenbar sehr enttäuschte- Männer die Arena, obwohl eine Mordshitze in der Wüste von Nevada gewesen sein dürfte, alle korrekt mit Jackett, Hemd und Krawatte, tja, damals wurde viel mehr Wert auf Kleidung gelegt, als heutzutage. Und alle diese Menschen, sind schon lange tot.
Wenn man auf youtube.com eingibt "Johnson Jeffries color" kann man das Spektakel sogar in blass-schummrigen Farben betrachten - wohl computer-nachcoloriert.

Ich schweife ab.., gucke ich zu viele Videos auf youtube? Und ich stehe hier mit verbundenen Augen, gebunden, und weiß nicht weiter. Angst steigt in mir hoch, ich bin sehr verunsichert.
Plötzlich ein Huschen, ein Luftzug, neben mir verengt sich der Raum. Du bist an meiner Seite, und löst die Fesselung meiner Hände. Du huschst hinunter, und nimmst meine Hand. Du nimmst meine linke Hand, und führst mich galant diese Stufe hinab, in die tiefer gelegene Ebene dieses Wohnbereichs.
Und Du legst die Fesselung wieder an, bindest meine Handgelenke.

Die Erkundung dieser tieferen Ebene beginnt für mich.
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