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(29.03.2020, 15:52 Uhr)

 
 
 Blindekuhspiele für Erwachsene
  Suche:

 Kein Betreff 26.09.2018 (07:20 Uhr) amauro
Hallo Sonja,

mit der bloßen Nennung der Nummern der Spiele fange ich leider nichts an und die Beschreibung, was dir an dem Spiel gefallen hat fehlt leider auch. Schade
 Re: 26.09.2018 (10:43 Uhr) EstherJab
Hallo zusammen,

ich stelle eine Frage ins Forum, und hoffe auf Einschätzungen und ggf. Ideen. Heute in einer Woche findet ja eine Party "Blinde Kuh" bei mir statt, die ich mit einer Bekannten zusammen organisiere.
Wir werden mit einem klassischen Blindekuh-Spiel beginnen, und ich bin als Gastgeberin natürlich diejenige, der als erste die Augen verbunden werden.
Es sind Gäste geladen, aus meinem und dem Bekanntenkreis von "Miss Perfect", die bereits erfahren sind, was Blinde Kuh und andere Spiele mit verbundenen Augen betrifft. Nun habe ich hier so viel darüber gelesen, dass einer Blinden Kuh die Aufgabe reizvoll erschwert durch eine Bindung der Handgelenke auf dem Rücken, dass ich das zumindest auf der Party so vorschlagen werde, und dann bei positiver Reaktion auch so spielen werde.
So weit, so gut.
Desweiteren ist fest eingeplant, dass Rückführspiel zu spielen, bei welchem ich selbst natürlich die Spielerin sein werde.
Zunächst war es so geplant, dass mir 10 Gegenstände aus der Wohnung gereicht werden, die ich mit verbundenen Augen tastend identifizieren und dann -nach vielen Drehungen um die eigene Achse- jeweils wieder an den jeweiligen ursprünglichen Standort zurückräumen muss.
Meine Bekannte meinte nun, dass ich mir es da zu leicht machen würde. Die Regeln sind nun verändert: Die anderen werden nun die 10 Gegenstände im Wohnzimmer verteilen, auf Regalen und Tischen, während mir natürlich bereits die Augen verbunden sind. Ich werde dann eine Weile um die eigene Achse gedreht, und muss dann die Gegenstände suchen. Finde ich einen, ist dieser dann zu identifizieren und dann zurückzuräumen -zuvor natürlich Drehungen-. Dann ist der nächste Gegenstand zu suchen, das Spiel setzt sich entsprechend fort.
Nun überlege ich, ob eine zusätzliche Erschwernis für mich die Sache noch reizvoller macht: Nämlich die Gegenstände mit verbundenen Augen UND Handbindung auf dem Rücken zu suchen. Da ich mich in meinem Wohnzimmer natürlich gut auskenne, und wenn ich die Orientierung erlangt habe, die Suche nach Tischen und Regalen tastend relativ einfach sein würde, denke ich über eine Erschwernis dieser Art nach.
Da mir aber bereits beim Blindekuh-Spiel die Hände auf dem Rücken gebunden wären, wäre das womöglich etwas zu viel?

Natürlich ist es schwer zu sagen, und hier können ja die Gäste nicht eingeschätzt werden. Aber mich würde eine generelle Einschätzung hier interessieren: Wie wird das hier gesehen? Würde man mir hier dazu raten? Sind die Regeln für das Rückführspiel mit Suche und Handbindung reizvoller, auch nach einem Blindekuh-Spiel mit Handbindung? Fände so ein dann ja komplexex Spiel hier im Forum Anklang, wie wird die Idee hier eingeschätzt?
Ich würde von der Einschätzung hier ggf. abhängig machen, ob ich das Spiel so spielen würde.
Über Einträge würde ich mich freuen.

LG Esther
 Re: Re: 04.10.2018 (08:49 Uhr) EstherJab
Hallo,

eine wirklich gelungene Feier gestern bei uns zu Hause, ein angenehmes Zusammensein eines gemischten Kreises aus meiner und meiner Bekannten Bekanntschaft.
Ich möchte mich hier nur auf 2 der Spiele mit verbundenen Augen konzentrieren, die gestern gespielt wurden, und für begeistertes Entertainment in unserer Runde sorgten:
Zuerst ja Blinde Kuh, klassisch, und natürlich musste ich als Gastgeberin in der Rolle der Blinden Kuh beginnen, endlich mal wieder.
Ich wurde wieder auf die bewährte Art mit vielen Drehungen und Führungen quer durch das Wohnzimmer völlig orientierungslos gemacht, nachdem mir mit einem dunkelblau-gemusterten Tuch genauestens die Augen verbunden wurden. Die Spielbegeisterung war sofort bei den anderen, und eine ziemliche Anspannung und Aufregung -schon als mir die Augen verbunden wurden- immer spürbarer, und elektrisierte alle.
Ich versuchte mutig mit nach vorne gestreckten Armen und etwas zügigeren Schritten meine Suche nach den anderen zu beginnen. Wieder verdichtete sich alles um mich, dann wieder drehte sich alles irgendwie um mich, Rufe, wuseliges oder irgendwie subtiles "Mich umschleichen", ohne dass es mir gelang darauf rechtzeitig zu reagieren.
Meine Bekannte, "Miss Perfect", ich konnte ihre Stiefelabsätze allerdings immer deutlicher orten, und dass sie sehr offensiv spielte, fast wie eine Furie um mich herumtippelte, und bei den Berührungen an meinem Rücken wohl die fleißigste war.
Sie wollte sich scheinbar immer noch etwas an mir "rächen", da ich sie bei einem Gartenfest mal in die Rolle der Blinden Kuh trickste.

Und schon nach wohl 7-8 Minuten erwischte ich sie -für mich sogar ein bisschen zu früh- bei einer ungestüm-unachtsamen Aktion, unter dem Beifall der anderen. Natürlich erkannte ich sie sofort, und das Spiel musste sie nun selbst als Blinde Kuh fortführen, worüber sie nicht so ganz glücklich erschien.
Ihr die Augen zu verbinden übernahm ich natürlich selbst, und die anderen führten und drehten sie in bewährter Manier. Nun muss man sagen, sie hatte sich für diese Feier mal wieder total rausgeputzt, wie aus dem Mode-Magazin: Schicke dunkelblaue Bluse, enger dunkelgrauer Rock, und die Edel-Stiefel hatten zwar massive, aber sehr hohe Absätze. Selbst nur die Drehungen vor dem eigentlichen Spiel ließen sie da fast bedenklich wackeln, doch sie tarierte das noch so gerade eben aus. Mir war da schon klar, dass sie sich mit der Wahl dieser Treter die Angelegenheit selber sehr schwer damit machte. Das Gesicht war schon bei den Vorbereitungen tief gerötet, und ihre Mimik eine Mischung aus Verunsicherung und Konzentration. Sie rechnete wohl nicht damit, die Blinde Kuh gestern sein zu müssen, und ich selber war sogar etwas unglücklich darüber, so früh die Rolle abgeben zu dürfen. Naja, ich hatte ja noch das Rückräumspiel solo zu spielen.
Die anderen waren umso begeisterter, und das steigerte sich noch im folgenden Spiel mit ihr. Mit diesen Stiefeln und in diesem eng-kompakt-hochgeschlossenen Outfit waren schnelle Reflexe und ein benötigtes zügiges Suchen quasi ausgeschlossen, so sehr sie sich wieder -wie damals auf dem Gartenfest- abmühte und abrackerte. Natürlich versuchte sie nach einer unsicheren ersten Spielphase etwas aggressiver nach einem anderen zu suchen, aber es fiel uns spielerisch leicht, ihr geschickt-konsequent und gnadenlos auszuweichen, und sie dann mit Rufen zu irritieren und mit Berührungen am Rücken zu narren.
Sie drehte sich, nicht zügig genug aber immer bemüht, und wurde schon fuchsiger und dann auch mal etwas ´wütiger´ in ihrem Bemühen.
So machte uns das natürlich riesig Spaß, ihr immer wieder auszuweichen und so lange wie möglich suchen zu lassen. Sie ist eine besessene Perfektionistin und will selbst als Blinde Kuh ihre Rolle so gut wir nur irgend möglich spielen, sie spielte diese Rolle einmal mehr äußerst intensiv und versuchte alles um einen von uns zu erwischen und irgendwie Herrin der Lage zu werden. Sie stieß dann gegen Stühle, Sessel und Tische, und wir ließen sie cool sich austoben.
Einfach klasse das mit anzusehen, und nach 30 Minuten fiel sie dann wohl in Trance, erkennbar daran, dass sie nicht mehr auf Rufe und Berührungen reagierte. Ich sah mich gezwungen, als Gastgeberin einzugreifen, und fragte, ob es genug sei, worauf die anderen -auch und vor allem die Kids- mich etwas enttäuscht ansahen. "Miss Perfect" erlangte ihre Besinnung wieder, und sagte: "Auf keinen Fall. Auf keinen Fall wird das Spiel jetzt abgebrochen, ich suche weiter, bis ich jemanden habe!".
Ich sagte nur: "Ooookay. Es geht so lange weiter, bis Du jemanden fängst, oder aufgibst." - "Ich gebe nicht auf!" war denn ihre etwas trotzig klingende Antwort.
Es ging so noch eine ganze Weile weiter, bis sie nach über einer Stunde Spielzeit schließlich entkräftet aufgab: "Können wir beenden?", und natürlich erlösten wir unsere tapfere Blinde Kuh. Das Spiel hatte sich doch in dieser Phase kurz bevor sie aufgab bezüglich der Spiellust der anderen, verebbt. So war es denn genug, keiner wollte mehr die Blinde Kuh sein, obwohl ich mich noch einmal dafür anbot, aber wieder ein tolles Spiel.

Später ging es mit dem "Rückführspiel" mit mir weiter. Auch das ein Highlight, was für mich ein echtes Erleben war, ein weiteres hochintensives Spiel mit verbundenen Augen. Gespielt wurde dann noch ein Suchspiel nach einem Stuhl, mit meinem Mann und einem anderen Herrn, diesmal waren die Männer dran. Keines der Kinder hatte diesmal die Augen verbunden, aber alle sahen oder spielten -wie bei Blinde Kuh- enthusiastisch mit.
Von dem "Rückführspiel" schildere ich morgen, falls Interesse besteht, heute muss ich noch hier ein bisschen was tun.

LG

Esther
 Re: Re: 04.10.2018 (12:36 Uhr) amauro
Hallo Esther,

ein toller Bericht, ich wäre gerne dabei gewesen, ja berichte über das Rückräumspiel, ich bin gespannt.
 Re: Re: 04.10.2018 (13:17 Uhr) EstherJab
Hallo Amauro,

ich beende gerade meine Mittagspause und schaute gerade noch mal ins Forum. Vielen Dank für Deinen Eintrag. Es war wirklich ein sehr intensives Spiel, von unserer Blinde Kuh in ihrem besessenen Bemühen und ihrer Eleganz im Spiel, sowie für uns, die wir viel Spaß bei diesem Spiel hatten.
"Miss Perfect" war dann sehr darauf aus, das Rückräumspiel mit mir ebenso intensiv und für mich auf hohem Niveau zu gestalten, wozu sie auch die anderen aufrief. Da merkte man, dass sie ein immer wachsenderes Interesse an solchen Spielen hat.
Schade, dass Mama nicht mehr postet, mich würde interessieren, wie sie das Spiel von gestern bewertet, da auch sie über Erfahrungen verfügt, und ob auch sie über weiteres gerne lesen würde.
Blinde Kuh bringt auch auf einer Feier mit Erwachsenen so witziges wie auch spannendes Entertainment, das steht fest.

Ich hoffe, ich finde morgen Zeit für den 2. Teil meiner Schilderungen, ich war ja dann dran, ein fast einstündiges Spiel zu spielen, was aber alle in den Bann zog.

LG

Esther
 Re: Re: 05.10.2018 (09:30 Uhr) EstherJab
Hallo,

nach dem Blindekuh-Spiel ging es dann weiter mit meinem Auftritt, und dem Rückräumungsspiel, bei dem ich mit verbundenen Augen 10 aus unserer Wohnung von den Gästen ausgesuchte Gegenstände erkennen und dann jeweils -nach vielen Drehungen um die eigene Achse- wieder an ihren Ursprungsort zurückführen musste.
Hierzu musste ich mich zunächst auf einen Sessel setzen, mir wurden natürlich genauestens die Augen verbunden, und zuvor bemerkte ich schon die Spannung bei allen anderen, die dieses Spiel sehr reizvoll fanden und mit guter Spiellaune angingen.
Das Kichern und Geflüster vernahm ich mit innerer Anspannung, bevor mir dann -damit ich keinerlei akustische Hinweise bekam- zusätzlich noch Kopfhörer aufgesetzt wurden. Blind und taub, mit verbundenen Augen und aufgesetzten Kopfhörern schlug ich die Beine übereinander, ich bemerkte ein Lächeln an mir, obwohl ich ziemlich angespannt war. Das war ein prickelndes Gefühl, mit verbundenen Augen und ohne hören zu können auszuharren, während mir bewusst war, dass um mich herum die anderen sicher akribisch nach Gegenständen in der Wohnung Ausschau hielten, die für das Spiel und meine Aufgabe geeignet erschienen.
Und es dauerte eine ganze Weile, die prickelnde Anspannung wuchs in mir ins Unermessliche.

Schließlich wurde mir der Kopfhörer abgenommen, ich vernahm plötzlich wieder Lachen und wie die anderen bei bester Laune sprachen, doch verstummte alles, als ich den ersten Gegenstand in die Hand bekam und zu ertasten hatte.
Die Regeln besagten, wenn ich daneben liege, muss ich eine Aufgabe die mir "Miss Perfect" stellte, noch zusätzlich lösen, natürlich mit verbundenen Augen.
Ein Sektglas. Das war klar, und dies war einer erste -noch leichtere- Aufgabe, denn die Glasvitrine innerhalb der Schrankwand befindet sich im selben Raum, im Wohnzimmer. Aber da waren ja noch die Drehungen zuvor.
Und ich kann ja bei so einer Party nicht mit -obwohl ich Gastgeberin war- Haus-Puschen rumlaufen. In den Pumps war das dann natürlich nicht so leicht, nach all den Drehungen, wieder das Gleichgewicht und dann die Orientierung zu erlangen. Ich merkte den Spaß, das Interesse der anderen, die mir vom Sofa aus -da hatte es sich offenbar eine Gruppe weiblicher Gäste gemütlich gemacht- wohl sehr genau zusahen. Es muss wohl ein tolles "Bild" abgeben haben, mich, wie ich mit verbundenen Augen suchend umherhing, um das Glas rückzuräumen.
Das gelang schließlich, und ich musste wieder den Weg zurück zum Sessel finden. Die Aufgaben wurden nun immer anspruchsvoller.
Was war das bloß, ich betastete intensiv diesen Gegenstand, und verzweifelte, wurde immer nervöser. Es stellte sich heraus, das war der Behälter für die Memo-Zettel, aber ohne die Memo-Zettel, ein hohler "Würfel" irgendwie für mich, bis es mir Gottseidank dämmerte, was das war. Der Behälter befindet sich eigentlich auf dem Schränkchen wo das Festnetz-Telefon ist, also auch im Wohnzimmer. Wieder wurde ich gedreht, und musste mich erst mal zurecht finden, dann die Suche nach dem Schrank. Stille, Flüstern, Lachen, alle waren voll auf mich fixiert, und ich genoss es. Ich liebe bei diesen Spielen, wenn mir die Augen verbunden sind, und ich der Mittelpunkt bin, andere mich bei meinem Tun sehen und ich aber ´sie´ nicht sehen kann, insbesondere wenn Männer dabei sind. Tja, ist so.
Besonders anspruchsvoll war, als ich eine CD ertastete. Denn die wurde ja dem CD-Schrank entnommen, eine offene Säule mit den Fächern für die CDs, und da musste ich nicht nur diesen Schrank finden, sondern ja auch die CD in die einzige offene dafür vorgesehene Stelle einsortieren. Aber erst mal diese Säule finden, nach all den Drehungen. Ich konnte mich nicht richtig orientieren, war ungeduldig, und irrte dann umher, zur Erheiterung der anderen, denen das Spiel richtig Spaß machte, na ja mir ja auch, eine echte Herausforderung.
Endlich fand ich diese Säule, und tastet nun vorne alles genau ab, um die Lücke für die entnommene CD zu finden. Gar nicht so einfach, eine anspruchsvolle Sache innerhalb dieses Spiels.

So ging es weiter, ich musste auch ins Kinderzimmer, also raus aus dem Wohnzimmer in einen ganz anderen Raum, die anderen kamen mit um sich das nicht entgehen zu lassen. So eine kleine Spielzeugbiene, deren Beine vibrieren, das ist eigentlich ein kleines Massage-Gerät, was Tochter bei sich im Zimmer hat. Die lachte sich scheckig, weil ich nicht genau wusste, wo sie das Teil bei sich bunkert, half mir aber mit "Heiß" und "Kalt". Das Spiel hatte so auch für die Kinder seinen Reiz. Man kann das somit auch gut als "Mutter-Kind"-Spiel spielen, nur mal so als Hinweis für "Mama".
Eine Vase musste ins Schlafzimmer gebracht werden, der Wohnungsschlüssel wieder zur Wohnungstür. Immer wieder jeweils zurück zum Sessel ins Wohnzimmer, immer wieder neue Drehungen nach einem Erkennen des jeweiligen Gegenstands.
Vase, Wohnungsschlüssel und einen Teddy -Tochter ist ja erst 10, sie kann sich halt von manchem nicht trennen- musste ich zunächst jeweils im Wohnzimmer suchen, natürlich auch nach jeweils vielen Drehungen.
Insgesamt dauerte das Spiel fast eine ganze Stunde, ich war ziemlich geschafft, aber glücklich, da ich alles meisterte. Alle waren angetan von diesem Spiel, eine von den Gästen, eine Bekannte von "Miss Perfect", will das jetzt in abgeschwächter Form selber mal bei einer Feier probieren. Es gab noch im Nachhinein angeregte Gespräche über das Spiel, das mir einiges abverlangte, aber eine tolle Sache natürlich war. "Miss Perfect" hätte sich wohl gerne noch die eine oder andere Aufgabe für mich ausgedacht, falls ich mal danebengelegen hätte, tja hätte.
Das Vertrauensspiel mit meinem Berliner Geschäftspartner war indes natürlich noch anspruchsvoller, und ja auch in einer ganz anderen Atmosphäre.

Wir spielten später dann noch 2 Suchspiele, mein Mann und ein anderer Herr -damit die Männer auch noch in den Genuss kamen- mussten jeweils einen im Raum befindlichen Stuhl finden, zuvor natürlich Drehungen. Mein Mann tat sich schwer, "Miss Perfect" half mit Heiß- und Kalt-Hinweisen, diesmal ohne Foppen ;-) , sie hätte ja auch mal den Spieß umdrehen können.

Tja, das war es dann wohl mit Spielen mit verbundenen Augen für dieses Jahr bei mir, obwohl "Miss Perfect" ankündigte, "ggf. noch dieses Jahr" noch einmal bei sich zu veranstalten.
Ich bin dann hier wieder nur sporadisch, mal sehen, ob es interessante Einträge und/oder Anfragen geben wird hier. Natürlich werde ich aber hier meine Eindrücke von dem Buch, das Sonja hier vorstellte, schildern. Ich komme nächste Woche dazu, das endlich zu bestellen.

LG

Esther
 Re: Re: 05.10.2018 (13:41 Uhr) amauro
hallo esther,

danke für den tollen bericht. gerne hätte ich noch genauer erfahren wie du dich gefühlt hast, was in verbindung mit deiner kleidung besonders schwieirig oder intensiv war, aber der bericht ist auch so schon toll.
 Re: Re: 06.10.2018 (06:10 Uhr) EstherJab
Hallo Amauro,

danke für Deine Worte. Schön, wenn man sich wieder außerhalb der Kopfkinos hier trifft und plaudert.
Ja, es war wieder eine spannende Erfahrung, gerade das Rückführspiel, so solo, sich in immer wieder neue Spielsituationen fallen lassend, die Gefühle? Prickelnd, unter Anspannung stehend, aber weil man das Spiel dabei genießt zugleich auch irgendwie Entspannung.
Mir gefiel hier diesmal insbesondere etwas, wo ich ja keine Aktion direkt hatte, nämlich als ich mit verbundenen Augen, mit Kopfhörern und übergeschlagenem Bein "lediglich" wartete. Aber das war sehr speziell, ich wusste und spürte es ja instinktiv, wie die anderen in dieser Zeit akribisch nach Gegenständen forschten und suchten, die ich zu identifizieren und nach vielen Drehungen dann aufzuräumen hatte. Das war derart spannend, und ein heißes Prickel-Gefühl, unbeschreibbar.

Ja, also mit der Kleidung -ich entschied mich für einen schwarzen Lederrock, schwarze Strümpfe, eine neue schicke blaue Seidenbluse und schwarze Pumps- ich fühlte mich gut, und die Kleidung war für das Blindekuh-Spiel besser als die von "Miss Perfect" (sie heißt Nazan). Die Absätze der Pumps waren zwar filligraner, schmaler, was insbesondere bei den Drehungen -dann auch beim Rückführspiel- die Sache schwer macht in Bezug darauf das Gleichgewicht auszutarieren, aber wenn das Schwindelgefühl abgeklungen ist, geht das dann. Ich denke, "Miss Perfect" hatte es da mit den Stiefeln und massiveren Absätzen schwerer, da das mehr Kraft bei einem einem ebenfalls sehr intensiven, sehr langen, ausdauernden Spiel kostet.
Wenn das Spiel für die Blinde Kuh sehr lange dauert, ist so enge, hochgeschlossene, kompakte Kleidung wie bei Nazan für das Spiel eine Erschwernis, das sah man ihr an, es kostete Kraft und sie ermüdete wohl etwas zügiger. Ich hatte es da etwas leichter, auch wenn das schick war, aber ich war ja auch nicht so lange die Blinde Kuh am Mittwoch.

Ich denke das war es dieses Jahr mit den Spielen mit verbundenen Augen. Höchstens eine Zusammenkunft bei "Miss Perfect" könnte dieses Jahr noch folgen, ist allerdings unsicher ob das noch dieses Jahr erfolgt.
Und im Laufe des ersten Halbjahrs 2019, wollte ich mein Tun hier auf der website ja beenden, ich bin schon viel länger hier, als ich es mir je vorstellen konnte. Dann werden hier auch keine Schilderungen von mir mehr erfolgen, obwohl ich sicher an dem Thema persönlich dran bleiben werde.
Bis dahin wird es sicher noch eigene Aktionen geben, und hier die eine oder andere Anfrage oder Posting, auf die/das ich eingehen werde.

LG

Esther

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Blindekuh". Die Überschrift des Forums ist "Blindekuhspiele für Erwachsene".
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