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 Blindekuhspiele für Erwachsene
  Suche:

 selfblindfold 20.06.2014 (15:18 Uhr) unbekannte
Ich hatte ja schon berichtet, wie ich blind einen Kuchen gebacken habe. Ich fand die Empfindungen, nachdem ich eine Weile die Augen verbunden hatte toll und möchte das wieder erleben. Jemanden zu finden, der im Erwachsenenalter "Blinde Kuh" mit mir spielt, ist mir dann doch zu kompliziert. Ich überlege mir, ob ich nicht auch mit mir selbst spielen kann. Um irgend etwas Bestimmtes auszuprobieren, das man später vielleicht auf einem Spieleabend oder einer ähnlichen Veranstaltung umsetzen möchte, könnte ich mir schon vorstellen, eine Augenbinde aufzusetzen. Aber mir einfach nur so, um Spaß zu haben, mir selbst die Augen zu verbinden war mir bisher zu strange. Ich würde mir gern selbst eine Aufgabe stellen, zu der ich mir die Augen verbinden kann. Aber da fehlt irgendwie die Spannung, wenn ich es mir selbst ausdenke. Kann jemand darüber erzählen, welche Aufgabe er/sie sich gestellt hat, wozu er/sie sich dann selbst die Augen verbunden hat, einfach so, ohne irgendein Ziel, einfach um die Situation zu genießen? Ich frage mich, wie es ist, so einen ganzen Nachmittag mit sich selbst zu spielen. Es wäre toll, wenn mir jemand Dritter so eine Idee liefern könnte, die aber nicht einfach so theoretisch im Raum steht, sondern auch schon in der Realität umgesetzt und ausprobiert wurde.
 Re: selfblindfold 20.06.2014 (19:01 Uhr) Unbekannt
..gehts auch kürzer? Habe keine Lust mir das alles durchzulesen.
 Re: selfblindfold 21.06.2014 (20:44 Uhr) Unbekannt
zwingt dich doch keiner, es zu lesen
 Re: selfblindfold 01.07.2014 (13:27 Uhr) Unbekannt
Ich mag es blind Wellness zu machen, nur für mich, sonst für niemanden. Ich lasse mir ein Bad ein, dann verbinde ich mir mit einem Seidenschal die Augen und steige in die Wanne. Meistens verliere ich in der Wanne schon jedes Zeitgefühl. Ich trockne mich blind ab, creme mich lange und intensiv ein und gehe dann an meinen Kleiderschrank, um mir etwas schönes zum Anziehen auszusuchen. Mein Kleiderschrank ist groß und oft weiß ich gar nicht so genau, was ich mir anziehe. Das ist spannend. Ich mag es, aufwendige Dessous anzuziehen und die seidigen Stoffe nur zu fühlen, darüber irgend etwas Schickes, das ich nicht alle Tage trage, sondern nur zu besonderen Anlässen, um die Ausnahmesituation zu betonen. Ein tolles Gefühl, aber schwierig ist es, Feinstrumpfhosen blind anzuziehen, ohne dass sie Falten ziehen. Es macht auch Spaß etwas blind zu fühlen, dass man sehend nicht alle Tage hat. Dann stelle ich mich ins Wohnzimmer und drehe mich lange im Kreis, um jede Orientierung zu verlieren. Es ist unglaublich intensiv, mich dann in den eigenen vier Wänden zu bewegen ohne zu wissen wo genau. Manchmal hülle ich mich auch nur in eine kuschlig warme Decke und genieße dieses Gefühl der Geborgenheit. Damit kann ich leicht einen schönen Nachmittag ausfüllen und es genießen die "Blinde Kuh" zu sein.
 Re: selfblindfold 01.07.2014 (14:10 Uhr) unbekannte
das hört sich toll an.  ich glaub ich lass mir heute abend die badewanne ein und spiele blinde kuh. was machst du, wenn du völlig orientierungslos in deinem Wohnzimmer stehst?
 Re: selfblindfold 02.07.2014 (12:41 Uhr) Unbekannt
ich versuche in mich selbst zu hören und alles andere auszublenden. so wie manche leute zu yoga eine augenbinde tragen, um nicht abgelenkt zu werden, kann ich mich blind viel besser auf mich selbst konzentrieren. ich versuche dann auch mich mit vorsichtigen schritten zu bewegen und mich davon überraschen zu lassen, in welcher ecke des zimmers ich lande. ich bin immer wieder erstaunt, wie unsicher jeder schritt wird, wenn ich die augen verbunden habe.
 Re: selfblindfold 06.07.2014 (15:06 Uhr) unbekannte
ich habs ausprobiert. Das ist wirklich Wellness in einer anderen Dimension. Ich hatte keine Ahnung wie lange ich in der Wanne lag. Nach dem Bad hab ich mich in eine flauschige Decke gekuschelt. An kommt sich wirklich unglaublich geborgen vor, kuschelig auf dem Sofa und in völliger Lichtlosigkeit. Ich liebe meine schwarzen Seidenschal, ich hab Dinge nie intensiver erlebt, als mit perfekt verbundenen Augen. Beim nächsten Wellnesswochenende versuche ich mich schön anzuziehen und mich orientierungslos zu bewegen, so wie du es beschrieben hast.
 Re: selfblindfold 07.07.2014 (08:18 Uhr) sandra
Hallo,

ich liebe wellness über alles. Aber auf die Idee, mir dabei die Augen zu verbinden bin ich noch nie gekommen. Ich kann Spiele mit verbundenen Augen nicht ausstehen. Allerdings hab ich deshalb auch nie die Augen verbunden gehabt. Jetzt frage ich mich ob ich ohne visuelle Eindrücke z.B. ein Wellnessbad noch mehr geniesen könnte, auch wenn ich Augenbinde eigentlich nicht mag, zumindest nicht bei Spielen.
 Re: selfblindfold 08.07.2014 (13:02 Uhr) unbekannte
es geht ja auch nicht darum, mit anderen zu spielen, es geht darum zu geniesen. Ich würde mir wahrscheinlich auch nie von jemandem anderen die Augen verbinden lassen. Aber meine Empfindungen auf das Fühlen zu reduzieren ist toll. Dabei einfach nur die Augen zu schließen wäre auch möglich, aber ich müsste dauernd gegen den Drang ankämpfen, sie zu öffnen. Eine schwarze Augenbinde, die wirklich jede Möglichkeit auch nur den kleinsten Schimmer zu sehen, nimmt ist ideal. Ich hab da für mich etwas Tolles entdeckt, nur für mich, für sonst niemanden. Pobier es aus, wenn es dich neugierig macht, wenn es dir nicht gefällt lass es einfach. Wäre nett, wenn du deine erlegnisse posten würdest.
 Re: selfblindfold 10.07.2014 (13:24 Uhr) sandra
hört sich interessant an, aber ich weiß auch nicht. Wie schaffst du es, dass die Augenbinde im Bad nicht nass wird? Und was machst Du nach dem Bad?
 Re: selfblindfold 12.07.2014 (12:03 Uhr) unbekannte
ich mach einfach eine Schlaufe an den Seidenschal, dann hängt er nicht ins Wasser.
Nach dem Bad mach ich das, was man so macht, mit einem flauschigen Badetuch abtrocknen, dann eincremen. Beim letzten Mal hab ich Unterwäsche und schuhe angezogen, nackt wollte ich dann doch nicht durch die Wohnung streichen. Und um die Zehen nicht anzustoßen sind Schuhe ganz hilfreich. Ich weiß gar nicht mehr so genau, was ich alles gemacht habe, wie ich so blind durch meine Wohnung gegangen bin, ich hab mich irgendwie in der Situation verloren. Irgendwann war ich im Schlafzimmer, da hab ich mich ins Bett gekuschelt. Wenn man nachts das Licht ausmacht und sich ins Bett kuschelt, sieht man ja meist auch nichts, aber irgendwie war es mit verbundenen Augen ganz anders, vielleicht weil ich wusste, dass es um mich herum hell war, keine Ahnung. Jedenfalls war es unsagbar schön.
 Re: selfblindfold 17.07.2014 (07:32 Uhr) sandra
ich hatte zeit und lust und hab es ausprobiert. es ist wirklich eine ganz neue Erfahrung. als ich endlich den richtigen seidenschal hatte, der jeden Lichteinfall nimmt, hab ich mich so völlig verloren, dass ich gar nicht bemerkt habe, dass ich fast eine stunde mit verbundenen augen in der wanne lag und es einfach unsagbar genossen habe. allerdings hab ich die augenbinde dann abgenommen. mal sehen ob ich es beim nächsten mal nach dem wellnessbad schaffe, mich so wie du schreibst mit dem tuch vor den augen noch irgendwo hinzukuscheln. einerseits ist es ein außergewöhnliches und schönes gefühl, nur zu fühlen, andererseits braucht es schon Selbstüberwindung sich die augen zu verbinden. es ist jedenfalls ein tolles gefühl, für mich völlig unerwarte, das ich wieder haben möchte
 Re: selfblindfold 23.07.2014 (16:57 Uhr) unbekante
probier es aus, ich liebe es. ich mag es auch, mir schöne unterwäsche und strümpfe anzuziehen und das material zu fühlen.
 Re: selfblindfold 28.07.2014 (12:38 Uhr) unbekannt
ich mag schöne schuhe. meine schränke quellen über. ich mag das gefühl, das das leder auf der haut erzeugt und die unterschiedliche art zu gehen, je machdem was für schuhe man trägt, besonders bei unterschiedlich hohen absätzen. ich hab das jetzt mal mit verbundenen augen probiert. das erleben wird unglaublich intensiv. eionserseits war ich völlig unsicher, blind in hohen schuhen, andererseits war es irre spannend, wie sehr sich die umwelt verändert, wenn jeder schritt schwierig wird. wie gesagt, ich mag hohe schuhe und das gefühl darin zu gehen. als ich das am Wochenende zum ersten mal mit verbundenen augen ausprobiert habe, war das der absolute hammer. nicht gerade Wellness, sondern herausforderung, aber ein tolles gefühl, ich kann nur empfehlen, es mal zu versuchen. ich jedenfalls hab den ganzen verregneten nachmittag damit zugebracht, mit blind schuhe anzuziehen und zu fühlen, wie es ist, darin zu gehen.
 Re: selfblindfold 03.08.2014 (10:55 Uhr) unbekannte
ich hab nicht so viele Schuhe. Und die meisten sind flach. Ich finde zwar auch, dass ich in hohen Schuhen attraktiver aussehe, aber meist bin ich zu bequem, mir hohe Schuhe anzuziehen, deshalb bin ich es nicht gewöhnt, dabei auch noch nichts zu sehen wäre etwas was mit Wellness vermutlich nichts mehr zu tun hätte. Bist du es gewöhnt in hohen Schuhen zu gehen? Ich befürchte, ich würde umknicken und mir irgendwie weh tun wenn ich blind in hohen Schuhen gehen würde, obwohl sich die Idee interessant anhört. Wie hast du sicher gestellt, dass  du nicht stolperst oder die Treppe runter fällst?
 Re: selfblindfold 06.08.2014 (07:39 Uhr) unbekannt
ich habe keine treppe in meiner Wohnung, das macht es einfach. stolpern tue ich deshalb nicht, weil ich vorsichtig gehe. der kick ist ja gerade die Unsicherheit und das damit verbundene Risiko. nicht dass ich mir weh tun wollte, aber die Unsicherheit die die augenbinde bringt kann ich mit den hohen schuhen noch verstärken, das macht den reiz ein stück weit für mich aus.
 Re: selfblindfold 07.08.2014 (14:44 Uhr) sandra
ihr habt mich doch neugierig gemacht. gestern abend als ich alleine zuhause war. habe ich meine höchsten pumps aus Sem schrank geholt, die ich schon ewig nicht mehr getragen habe, dazu feinstrümpfe. die schuhe habe ich erst angezogen, als ich mir schon die augen verbunden hatte und wirklich gar nichts mehr sehen konnte. es war der hammer, wie schwierig es war, blind in Stöckelschuhen auch nur aufzustehen und einen schritt zu machen. komischerweise hat es mich trotzdem von anfang an fasziniert und ich hab mich auf erkundungstour durch die Wohnung begeben. ich war sofort völlig orientierungslos, auch ohne mich im kreis zu drehen, weil ich so sehr darauf konzentriert war, nicht umzuknicken. ich wusste nach kurzer zeit nicht einmal mehr in welchem zimmer ich mich befunden habe, als ich dann doch langsam in den hohen schuhen gehen konnte, ohne mich an einer wand abzustützen. strümpfe oder feinstrumpfhosen trage ich eigentlich sehr selten, umso erstaunter war ich, wie gut es sich anfühlt, wenn die beine in den Strümpfen aneinander reiben. was ich erlebt habe war unbeschreiblich intensiv. es war als ob ich noch nie in meiner Wohnung gewesen wäre. alles was ich berührt habe war neu und unbekannt. als ich dann irgendwann die augenbinde abgenommen habe, waren mehr als zwei stunden vergangen. ich hatte  erstaunlicherweis keine sekunde lang den wunsch, die augenbinde abzunehmen, weil alles so faszinierend unbekannt war, obwohl ich mich doch die Wohnung in und auswendig kenne. danke für den tip mit der blinden erkundungstour in high heels. ich dachte, ich würde alle Gefühle die das leben so parat hat kennen, aber diese beiden stunden waren faszinierend!
 Re: selfblindfold 09.08.2014 (20:55 Uhr) unbekannte
Vielleicht sollte ich es doch auch mal versuchen. habt ihr euch so gar kein ziel gesetzt, wie lange oder was ihr finden wollt?
 Re: selfblindfold 31.08.2014 (11:55 Uhr) sandra
du brauchst dir eigentlich kein Ziel zu setzen. Du verbindest dir ja nicht die Augen und bleibst einfach stehen. dir wird es nicht anders gehen las mir, ich bin einfach losgelaufen und war gespannt, was passiert. Wenn du Spaß daran hast, Deine Wohnung zu ertasten, ergibt sich alles andere auch von selbst. und wenn Du keine Lust mehr hast, nimmst du das Tuch einfach ab. Ich hab heute sturmfreie Bude, es regnet wie aus Kübeln draußen, ich glaube, ich gönn mir heute Wellness und danach vielleicht zum zweiten Mal die Erkundung meiner Wohnung mit Augenbinde. Ich glaube das ist auch bei einer Wiederholung noch spannend. dir viel Spaß und probier es einfach aus.
 Re: selfblindfold 29.09.2014 (13:58 Uhr) sandra
Traut sich niemand, mit sich selbst Blinde Kuh zu spielen oder traut ihr euch nur nicht, darüber zu berichten?
Ich jedenfalls hatte mein zweites Erlebnis an dem besagten verregneten Sonntag. Ich hatte mir vorgenommen, mich ausgehfein zu machen. In Jogginghose und Socken renne ich sonst ja dauernd in der Wohnung herum. Nachdem ich ja beim letzten Mal festgestellt hatte, dass die Orientierungslosigkeit erst so richtig einsetzt, wenn es schwierig ist zu gehen, habe ich wieder die high heels aus dem Schrank geholt. Weil es draußen so schmuddelig war, fast wie im Spätherbst, war mir nach Wärme. Ich hab mich deshalb, nachdem ich mir mit einem Seidenschal die Augen verbunden hatte, zuerst einmal unter eine Decke auf den Sofa gekuschelt. Es war irre, wie laut das Prasseln des Regens plötzlich wurde und welche Nuancen ich hörte, nachdem ich durch nichts Visuelles mehr abgelenkt wurde. Irgendwann war es mir dann doch zu warm unter meiner Decke und ich hab mich auf die Wanderschaft gemacht. Zuerst habe ich natürlich die high heels angezogen und mich endlos lange im Kreis gedreht um wirklich jede Orientierung zu verlieren.
Ich habe für mich entdeckt, dass ich es unendlich spannend finde, in der eigenen Wohnung völlig fremd zu sein und nicht zu wissen, wo ich mich befinde. Das hätte ich mir früher nicht vorstellen können, ich will eigentlich immer die volle Kontrolle haben. Wie schön und entspannend es sein kann, keine Kontrolle mehr zu haben, mich einfach ziellos treiben zu lassen, einfach weil ich nichts sehen kann und nicht weiß, wo ich mich befinde, habe ich eigentlich erst an diesem Sonntag entdeckt. Es ist ja niemand anderes da, der die Kontrolle hätte, ich hab also keinerlei Risiko bei diesem Spiel. Die Unsicherheit beim Gehen verstärkt dieses Gefühl noch.
als ich aufgehört habe, mich im Kreis zu drehen bin ich einfach losgegangen. Das war ziemlich heftig, schwindelig, blind und dann auch noch in hohen Schuhen. Aber wie gesagt, macht gerade das den Reiz für mich aus. Irgendwann habe ich dann natürlich mir bekannte Dinge ertastet und konnte mich auch blind wieder in meiner Wohnung orientieren. aber das war gar nicht das Ziel. Ich wollte mich einfach nur treiben lassen, der unbewusste Versuch, zu ertasten wo ich mich befinde ist für die Entspannung eher hinderlich. Ich frage mich, wie ich mich fühlen würde, wenn das alles nicht in meiner Wohnung stattfinden würde, sondern irgendwo wo mich niemand beobachtet, wo ich mich aber durch Tasten nicht orientieren kann. Ich stelle mir eine riesige leere Halle vor, völlig ohne Hindernisse, einfach nur einen großen umgrenzten Raum in dem ich für mich so lange ich Lust dazu habe, mit verbundenen Augen umherwandern kann.
Kennt ihr so ein Gefühl der Entspannung und des Aufgebens von Kontrolle auch?
 Re: selfblindfold 05.10.2014 (09:51 Uhr) paulsenpaul
Hi Sandra,

ein toller Beitrag. Möchtest du nur in einem raum spielen oder würde dich das ganze auch im Freien reizen, z.b. in einem großen Garten?
 Re: selfblindfold 05.10.2014 (16:40 Uhr) sandra
Nein im Freien wollte ich das nicht machen. Ich möchte nicht über Unebenheiten in irgend einem Garten stolpern. Die Dinge, die die Orientierungslosigkeit und die Unsicherheit auslösen, sollen von mir kommen, nicht von der Umgebung. Ich fände es irgendwie nicht anregend, wenn es stockdunkel in meiner Wohnung wäre, ich habe festgestellt, dass es die Augenbinde ist, die mich anregt. Genauso wenig würde ich es mögen, wenn das Gelände schwierig ist, ich mag es, wenn die Schwierigkeit zu gehen, von meinen hohen Schuhen kommt. Mein Traum mit dem unbekannten Raum hat ja auch eigentlich nichts damit zu tun, dass ich ihn erkunden will, sondern damit, dass mich nichts ablenkt, wenn mich einfach so in mir verliere, weil ich nichts sehe und von nichts sonst abgelenkt werde.
 Re: selfblindfold 10.10.2014 (12:49 Uhr) paulsenpaul
möchtest du dabei immer alleine sein, eigentlich sind blindekuhspiele ja dafür konzipiert, dass es mindestens zwei spieler sind, ein blinder und ein sehender
 Re: selfblindfold 12.10.2014 (16:29 Uhr) Colin maillard
Hallo Paul,

So allein Blindekuh zu spielen wäre auch nicht mein Ding.
Meiner Meinung nach ist ein Teil der Reiz dieser Art von Spielen erstens der Schadenfreude der Sehenden, und zweitens das spannende Gefühl freundschaftlich geneckt zu werden der nicht-sehenden.

Colin
 Re: selfblindfold 13.10.2014 (07:24 Uhr) paulsenpaul
Ich kann mir beides vorstellen. Was ich nicht sonderlich mag sind Massenveranstaltungen wo eine Blinde Kuh vielen Sehenden gegenüber steht. Viel schöner ist ein Spiel zu zweit. Andererseits ist das was Sandra beschreibt unglaublich faszinierend. Hören wir mehr von Dir Sandra?
 Re: selfblindfold 13.10.2014 (08:27 Uhr) sandra
Wie ich bereits geschrieben habe kann ich Spiele mit verbundenen Augen eigentlich nicht ausstehen. Allerdings frage ich mich, ob ich das nach meinen Erlebnissen so noch aufrecht erhalten möchte. Es geht mir nicht ums Spielen, sondern um die Gefühle, die es für mich mit sich bringt völlig orientierungslos mich in einer für mich neuen und faszinierenden Welt. Eigentlich sind meine Beiträge in diesem Forum dann vielleicht sogar fehl am Platz.
Es wäre aber interessant, von dir Colin zu erfahren, was Du an solchen Spielen liebst. Lässt Du Dir gerne die Augen verbinden und von wem und wo und wie spielst Du dann?
 Re: selfblindfold 13.10.2014 (23:14 Uhr) Colin Maillard
Hallo Sandra, Hallo Paul,

Ich hab es immer interessant gefunden, die Augen verbunden zu bekommen. Die Orientierungslosigkeit die Sandra beschreibt spielt sicherlich eine Rolle. Wenn einer wirklcih orientierungslos werden soll, sind aber einige Bedingungen zu erfüllen....

Erstens: die Blindekuh sollen die Augen 100%-ig verbunden werden. Seit meine Kindheit bis heute bedeutet das für mich persönlich: schwarzer Winterschal aus Flies oder Baumwolle, vom Stirn bis Oberlippe reichend, durch eine(r) Mitspieler(in) festgebunden, Doppelknoten am Hinterkopf und Schalenden auf dem Rücken.

Zweitens: die Blindekuh soll ordentlich um die Achse gedreht werden, herumgeführt werden, oder besser noch: die Blindekuh wird erst zum Spielfeld geführt wenn die Augen schon verbunden sind. Ein Spielfeld mit wenig Sachen woran man sich orientieren kann so wie die Halle van Sandra oder die grosse Garten von Paul beschrieben  sind natürlich sehr gut geeignet.

Drittens: je länger und gewagter gespielt wird, desto mehr verliert die Blindekuh die Orientierung. Meiner Meinung nach soll eine Runde dieser Art Spiele daher bestimmt mehr als nur ein Paar Minuten dauern. Dafür benötigt man dann aber Mitspieler die Spass daran haben die Blindekuh auch mal richtig suchen zu lassen...

Colin
 Re: selfblindfold 14.10.2014 (07:21 Uhr) sandra
Hi Colin,

muss einen neuen Strang beginnen, da es das System nicht anders zulässt, Dir zu antworten. Ist "Colin" eigentlich ein Männer- oder ein Frauenname? Wie magst Du es zu spielen in einer möglichst großen Gruppe oder nur mit wenigen Mitspielern. Bist Du lieber die Blinde Kuh oder verbindest Du gerne anderen die Augen?
 Re: selfblindfold 14.10.2014 (23:21 Uhr) Colin Maillard
Hi Sandra,

Ich bin männlich, mitte dreißig. Und Du?

Ich spiele gerne mit einen großen Gruppe oder nur zur Zweit. Alleine scheint mir weniger interessant, da ich das unerwartete liebe, z.B. das antippen der Blindekuh. Ich bin sehr gerne selbst die Blinde Kuh, aber bin auch gerne bereit sehender mitspieler zu sein. Aber nur wenn ich nachher auch mal als Blindekuh an die Reihe komme... Die Blindekuh zu sein finde ich interessanter, aber auch die Blindekuh als sehender in die Irre zu führen (auf freundschäftlicher Weise!) kann witzeig sein.

Hast Du selbst auch schon in die Kindheit solche Spiele gespielt?

Colin
 Re: selfblindfold 15.10.2014 (07:11 Uhr) sandra
ich bin weiblich. klar als Kind hab ich das auch gespielt. ich mag es nicht in großen
gruppen zu spielen, das gilt eigentlich für alle Gesellschaftsspiele. eigentlich ist das was ich für mich entdeckt habe ja auch kein spiel sondern nur intensive selbsterfahrung
 Re: selfblindfold 16.10.2014 (15:31 Uhr) sandra
wenn du zu zweit spielst, gibt es da irgendwelche besonderen Regeln oder geht es einfach darum, dass die Blinde Kuh den anderen fängt und dann die Rollen getauscht werden?
 Re: selfblindfold 16.10.2014 (23:16 Uhr) Colin Maillard
Hi Sandra,

Also die klassischen Regeln finde ich immer noch sehr lustig und gut, obwohl die Voraussicht die Rolle wechseln zu müssen einigen davon abhälten würde mitzuspielen. Schade, da keiner meinetwegen darauf verzichten solle als Sehender mitzuspielen weil man Angst hat die nächste Blindekuh sein zu müssen. Dann ist es besser diese klassische Spielregeln ein wenig zu ändern.

Ich kenne jedoch noch viele andere Varianten aus Erfahrung. Eine davon war eine Variante wo die Orientierungslosigkeit auf die Vordergrund stand. Bei Bedarf beschreibe ich diese Erfahrung gerne, ich würde dafür aber etwas mehr Zeit brauchen.

Colin
 Re: selfblindfold 17.10.2014 (07:18 Uhr) paulsenpaul
He Colin, beschreib doch mal Varianten des Spiels, dazu ist die Seite doch da!
 Re: selfblindfold 18.10.2014 (22:01 Uhr) Colin Maillard
Wenn man Alleine eine Blindekuh-Variante spielen möchte: "Hocker suchen".

Man verbindet sich in ein großer Raum die Augen. Die Blindekuh nimmt den Hocker in die Hand, dreht ein Paar Mal um die eigene Achse, nach ein Paar Schritten stellt die Blindekuh den Hocker irgendwo hin. Absolut notwendig ist dass die Blindekuh nicht weiß, wo sie den Hocker niedergestellt hat. Nachher läuft sie wieder ein Paar Schritten weiter, dreht sich erneut, und macht wieder ein Paar Schritten. Ziel ist, dass die Blindekuh nicht weiß wo im Raum der Hocker steht und wo im Raum die Blindekuh sich selbst befindet.

Dan fängt die Suche an, die schon etwas länger dauern kann wenn der Raum recht groß ist...

Colin
 Re: selfblindfold 19.10.2014 (10:14 Uhr) paulsenpaul
Da ist es aber immer noch recht einfach, zurück zum Hocker zu finden. Ich finde es besser, etwas zu verstecken, das sich bewegt, z.b. einen Ball. wirft man den mit verbundenen Augen in einen Raum, kann er überall liegen. Allerdings muss man dann auf allen Vieren suchen, was ich persönlich nicht mag, oder man tastet nur mit den Füßen.
 Re: selfblindfold 23.10.2014 (07:39 Uhr) Sandra
Das sehe ich genau so. Ich hasse es blind auf allen Vieren zu kriechen. Ich glaube dieses Vorgeführt werden ist es, was mich an den klassischen Blindekuhspielen so stört. Ich habe für mich die blinde Orientierungslosigkeit als Selbstzweck entdeckt. Da kommt es gar nicht darauf an etwas zu suchen. dabei möchte ich aber eine gute Figur machen und nicht herum kriechen müssen. Ich mag es auch nicht, im Schlabberlook die Augen verbunden zu haben. Ich möchte mich wohl und attraktiv finden, wenn ich mir die Augen verbinde und die Gewissheit haben, dass es auch so bleibt während ich "spiele".
 Re: selfblindfold 19.10.2014 (11:30 Uhr) sandra
Schreibst du mir von den Spielen bei denen die Orientierungslosigkeit im Vordergrund stand. Das interessiert mich sehr.
 Re: selfblindfold 03.11.2014 (11:49 Uhr) Andrea
Hallo,
Das mit der Augenbinde eingewickelt in kuschlige Decke kann mir gut vorstellen. Aber da müssen einen die Andren auch ruhe lassen. Wenn jemand da ist den das störe oder für falsch hält, geh der Spaß verloren.
 Re: selfblindfold 03.11.2014 (11:52 Uhr) Sandra
Halo Andrea,

hast du das auch schon mal ausprobiert oder andere Dinge mit verbundenen Augen?
 Re: selfblindfold 03.11.2014 (13:55 Uhr) Andrea
Meistens nutze  ich Webpelzschals, Stirnbänder auch Mützen die mir über Augen ziehe. Habe auch verschiedene Schlafmasken. Nur denn schaff nicht immer das nicht doch kleiner Spalt bleibt. Kann es leider nicht oft machen weil nicht allein lebe und die andren eher wirklich wohl mit Kinderspiele verbinden.
  
 Re: selfblindfold 03.11.2014 (15:03 Uhr) sandra
Was machst du am liebsten, wenn du Dir die Augen verbindest?
 Re: selfblindfold 04.02.2015 (07:21 Uhr) Sandra
Ich bin gerade frustriert, läuft alles nicht so. Gestern hatte ich endlich mal wieder sturmfreie Bude. Als Stress und Frustkiller habe ich mir seit längerer Zeit ein Bad mit verbundenen Augen gegönnt. Es war zwar entspannend, auf andere Gedanken bin ich trotzdem nicht gekommen. Erst als ich mich wieder angezogen hatte, mich im Kreis gedreht habe, bis ich wirklich jede Orientierung verloren hatte und dann langsam losgetastet habe musste ich mich darauf konzentrieren. Nach kurzer Zeit war ich wieder in einer Art "Parallelwelt", ganz weit weg vom Frust, ich musste mich einfach viel zu sehr drauf konzentrieren, ohne visuelle Reize zurecht zu kommen. Während ich so mit verbundenen Augen mit mir und meiner Umwelt beschäftigt war, habe ich meinen Frust wenigstens für eine Weile vergessen. Als ich zufällig ins Schlafzimmer gekommen bin, habe ich mich unter die Decke gekuschelt und bin irgendwann sogar selig eingeschlafen. Als ich aufwachte und das Tuch abgenommen habe, weil ich Angst hatte, dass jemand aus der Familie wieder aufkreuzt, ich hatte ja keine Ahnung wie viel Zeit vergangen war, war der Frust bald wieder da. Aber es war so schön, davon eine Auszeit zu nehmen. Für nicht ist es Entspannung pur, mir die Augen zu verbinden und in eine andere Welt abzugleiten. Das hätte ich nicht für möglich gehalten, aber es ist so.
 Re: selfblindfold 04.02.2015 (07:21 Uhr) Sandra
Ich bin gerade frustriert, läuft alles nicht so. Gestern hatte ich endlich mal wieder sturmfreie Bude. Als Stress und Frustkiller habe ich mir seit längerer Zeit ein Bad mit verbundenen Augen gegönnt. Es war zwar entspannend, auf andere Gedanken bin ich trotzdem nicht gekommen. Erst als ich mich wieder angezogen hatte, mich im Kreis gedreht habe, bis ich wirklich jede Orientierung verloren hatte und dann langsam losgetastet habe musste ich mich darauf konzentrieren. Nach kurzer Zeit war ich wieder in einer Art "Parallelwelt", ganz weit weg vom Frust, ich musste mich einfach viel zu sehr drauf konzentrieren, ohne visuelle Reize zurecht zu kommen. Während ich so mit verbundenen Augen mit mir und meiner Umwelt beschäftigt war, habe ich meinen Frust wenigstens für eine Weile vergessen. Als ich zufällig ins Schlafzimmer gekommen bin, habe ich mich unter die Decke gekuschelt und bin irgendwann sogar selig eingeschlafen. Als ich aufwachte und das Tuch abgenommen habe, weil ich Angst hatte, dass jemand aus der Familie wieder aufkreuzt, ich hatte ja keine Ahnung wie viel Zeit vergangen war, war der Frust bald wieder da. Aber es war so schön, davon eine Auszeit zu nehmen. Für nicht ist es Entspannung pur, mir die Augen zu verbinden und in eine andere Welt abzugleiten. Das hätte ich nicht für möglich gehalten, aber es ist so.
 Re: selfblindfold 07.02.2015 (14:48 Uhr) Tim
Schaut doch mal hier vorbei: http://www.blog.de/group/blindekuhspiele
Da kann man die Kommunikation etwas übersichtlicher gestalten.
 Re: selfblindfold 08.02.2015 (11:48 Uhr) Sandra
da muss man sich ja anmelden, dazu habe ich keine Lust nachher werde ich wieder mit Werbemails zugemüllt!

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Blindekuh". Die Überschrift des Forums ist "Blindekuhspiele für Erwachsene".
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