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 Gefahrgutforum
 

 Prüfung Feuerlöschgeräte 10.09.2003 (11:47 Uhr) klaus pohl
Liebe Forumsfreune und Gefahrgutleidensgenossen/innen,

Hallo, Herr Fuß, Sie teilen am 27.06.03 - 21.38 an Herrn Willi Pape mit, daß Zweijahresfrist für Feuerlöscher lt.
Anlage 2, Nr. 2.4 in der GGVSE gestgeschrieben ist.
Also kann man davon ausgehen, daß es nur eine innerdeutsche
Regelung ist , jedoch im ADR weiterhin eine einjährige
Prüfung erfolgen muß ??

Frd.Gruß   klaus pohl
 Re: Prüfung Feuerlöschgeräte 10.09.2003 (16:41 Uhr) glücke
> Also kann man davon ausgehen, daß es nur eine
> innerdeutsche
> Regelung ist , jedoch im ADR weiterhin eine einjährige
> Prüfung erfolgen muß ??

Nein!
Im ADR gibt es keine festgelegten Prüfintervalle für Feuerlöscher. Dies bleibt nationaler Regelung vorbehalten. Im ADR ist lediglich gefordert, daß auf den Feuerlöschern das Datum der nächsten Prüfung steht.(Wann immer das ist). In D sind es jetzt 2-jährige Prüfintervalle, in Belgíen z.B. 5-jährige Prüfintervalle usw.

MfG  G. Lücke
> Liebe Forumsfreune und Gefahrgutleidensgenossen/innen,
>
> Hallo, Herr Fuß, Sie teilen am 27.06.03 - 21.38 an Herrn
> Willi Pape mit, daß Zweijahresfrist für Feuerlöscher lt.
> Anlage 2, Nr. 2.4 in der GGVSE gestgeschrieben ist.
> Also kann man davon ausgehen, daß es nur eine
> innerdeutsche
> Regelung ist , jedoch im ADR weiterhin eine einjährige
> Prüfung erfolgen muß ??
>
Im ADNR ist eine 2-jährige Prüfung vorgeschrieben und gilt dabei für alle Schiffe der Rheinuferstaaten und Belgien. Es bleibt natürlich merkwürdig das dieser frist bei "Transportmittel" zugelassen ist und in Werkstatten usw. in der ganze EU auf 1 Jahr beschränkt ist.
Sogar muss man bei Pulvergeräte darauf achten das sie betriebsfähig bleiben weil das Pulver durch Vibration während der Fahrt stark verdichten kann. Mann muss also die Geräte mal umkehren und schütteln um sicherzustellen das dass Pulver lose ist.

Gerrit Bedet
Marine Advisor
> > Liebe Forumsfreune und Gefahrgutleidensgenossen/innen,
> >
> > Hallo, Herr Fuß, Sie teilen am 27.06.03 - 21.38 an Herrn
> > Willi Pape mit, daß Zweijahresfrist für Feuerlöscher lt.
> > Anlage 2, Nr. 2.4 in der GGVSE gestgeschrieben ist.
> > Also kann man davon ausgehen, daß es nur eine
> > innerdeutsche
> > Regelung ist , jedoch im ADR weiterhin eine einjährige
> > Prüfung erfolgen muß ??
> >
> Im ADNR ist eine 2-jährige Prüfung vorgeschrieben und
> gilt dabei für alle Schiffe der Rheinuferstaaten und
> Belgien. Es bleibt natürlich merkwürdig das dieser frist
> bei "Transportmittel" zugelassen ist und in Werkstatten
> usw. in der ganze EU auf 1 Jahr beschränkt ist.
> Sogar muss man bei Pulvergeräte darauf achten das sie
> betriebsfähig bleiben weil das Pulver durch Vibration
> während der Fahrt stark verdichten kann. Mann muss also
> die Geräte mal umkehren und schütteln um sicherzustellen
> das dass Pulver lose ist.
>
> Gerrit Bedet
> Marine Advisor

Merkwürdig finde ich außerdem, dass im ADNR zwar die turnusmässige Überprüfung der Feuerlöscher an Bord alle zwei Jahre vorgeschrieben ist, jedoch keinerlei Vorgaben für neue Löscher vorhanden ist. Kaufe ich heute bei einem Discounter "neue" Löscher, so müssen diese spätestend nach 24 Monaten einer Überprüfung unterzogen werden. Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, wie lange diese Löscher bereits im Regal eines Supermarktes gelagert wurden. Da solche Löscher in der Regel ohne aktuelle Prüfplakette verkauft werden, dient als Nachweis des "neuen" Löschers dann lediglich ein Kassenzettel. Daraus lässt sich weder das Datum einer Prüfung entnehmen, noch lässt sich der Kassenbeleg einem bestimmten Löscher zuordnen. "Sicher" ist ein solcher Löscher erst wieder nach spätestens 24 Monaten, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung erfolgt ist. Hinzu kommt, dass diese Feuerlöscher oft unter dem Preis verkauft werden, der bei einer Überprüfung vorhandener Löscher fällig wäre. Gesetzeslücke?!?
 Feuerlöscher 10.09.2003 (10:56 Uhr) klaus pohl
Ausrüstung Fahrzeuge ab 7,5 bis 40 tons
Gilt die Übergangsregelung bis 31.Dez. 2007
( 2 kg und 6 kg Löscher ) nur im Bereich GGVSE
oder auch ADR  ?
 Re: Feuerlöscher 10.09.2003 (16:34 Uhr) glücke
> Ausrüstung Fahrzeuge ab 7,5 bis 40 tons
> Gilt die Übergangsregelung bis 31.Dez. 2007
> ( 2 kg und 6 kg Löscher ) nur im Bereich GGVSE
> oder auch ADR  ?

Die Übergangsfrist steht im ADR und ist deshalb auch für das ADR gültig. In der GGVSE ist diese Übergangsregelung nicht enthalten. Das ADR gilt über die GGVSE für innerstaatliche, innergemeinschaftliche und grenzüberschreitende Gefahrgut-Transporte.

MfG G. Lücke
Hallo liebe Gefahrgut-Fachleute,

Wir, die Fa. Borgwaldt versenden Tabakaromen, die in Propylengylycol (PG) gelöste weitere chemische Stoffe enthalten. Unter anderem ist auch Ethanol ein Bestandteil der Rezepturen. Es stellt sich für uns bei zwei Produkten die Fragen, wie diese zu Klassifizieren sind.

Beide haben einen Flammpunkt von 20°C.
Einer der beiden Stoffe hat einen Ethanol-anteil von 75% und der andere von 31,7%.

Vom Sinn her sind dies beides entzündbare Flüssigkeiten, die unter UN-Nr.1993 einzusortieren sind.

Es gibt jedoch auch die UN-Nr 1170 Ehtanol, Lösung.

Wird im Gefahrgutrecht eine Lösung genauso gesehen, wie in der Chemie; d.h. ein Prozentsatz X von Ethanol gelöst in einem anderen Stoff (Wasser oder PG). Oder ist eine Ethanol, Lösung nur als reine Lösung zu sehen, d.h. es sind keine weiteren Stoffe gelöst.

Oder gilt der Abschnitt 2.1.3.3 aus Kapitel 2.

Nur dann stellt sich die Frage bei welchem Prozentsatz man von einer Ethanol, Lösung spricht, da wir auch Produkte haben die eine Ethanolgehalt zwischen 3 - 25% haben, sprich alle möglichen Prozentsätze im Bereich von 1 - 100.

Gibt es einen bestimmten Prozentsatz, ab dem man sagen kann es ist Ethanol, Lösung oder es ist ein entzünbarer flüssiger Stoff.
Hallo Frau Goebeler,

> Oder gilt der Abschnitt 2.1.3.3 aus Kapitel 2.

Für die Klassifizierung von Stoffen der Klasse 3 gilt Abschnitt 2.2.3 ADR. Für Ihren Fall gilt zunächst 2.2.3.1.6, dort wird mit Bemerkung auf den Abschnitt 2.1.3 verwiesen. Ihre o.g. Frage beantworte ich mit -ja-.

> Gibt es einen bestimmten Prozentsatz, ab dem man sagen kann es ist Ethanol, Lösung oder es ist ein entzünbarer flüssiger Stoff

Nein, aber es gibt die Möglichkeit nach 2.2.3.1.7 festzustellen, daß eine bestimmte Ethanol, Lösung kein Gefahrgut mehr ist.

Außerdem wäre der Sprung von einer Einzeleintragung (=UN1170) zu einer allgemeinen n.a.g. Eintragung (=UN1993) nach 2.1.2.4 ADR letzter Satz gar nicht möglich. Hier ist die Rangfolge der Eintragungen nach 2.1.1.2 festgelegt.In Ihrem Beispiel käme nach der Einzeleintragung UN 1170 in der Hirarchie erst mal die Frage, trifft evtl. UN 1169 oder UN 1197 als Gattungseintragung zu oder weiter unten UN 1987 als spezifische n.a.g Eintragung. Erst wenn all diese Zuordnungen nicht zutreffend sind, kann auf UN 1993 zurückgegriffen werden.

Schöne Grüße aus Würzburg

G. Lücke
 Tunnelregelung in Österreich 28.08.2003 (17:53 Uhr) Willi Pape
Hallöchen,
die Wirtschaftskammer Oberösterreich hat die Regelung für Gefahrguttransporte durch Tunnel veröffentlicht. Diese Regelung liegt mir als pdf-Datei vor. Da man aber in einem Forum keine Datei als Anhang veröffentlichen kann, biete ich Interessenten an, ihnen diese als mail zu schicken.
Also, wer Bedarf hat, meldet sich einfach.

Mit freundlichem Gruß

Willi Pape
Es soll ein Entwurf vorliegen für die Definition der diagnostischen Proben (Klasse 6.2) incl. der VA P650, worin speziell die Beförderung mit Trockeneis eindeutiger behandelt wird. Die Umsetzung ist im ADR 2005 vorgesehen. Wer hat den Entwurf und kann ihn mir zusenden?
 Re: Klasse 6.2: Diagnostische Proben 25.08.2003 (22:47 Uhr) Unbekannt
> Guten Abend Herr Mathias.
Mit der letzten Überarbeitung der Un-Empfehlungen soll es Änderungen in der Klasse 6.2 geben. Die Sitzung in der entsprechenden Arbeitsgruppe der UN fand dazu, meines erachtens, im Juli statt.
Inhalt: 7 Vorschläge zu: Begriffsbestimmungen, Kategoriesierungen, Freistellungen, Eintragungen im Beförderungspapier, Geltungsbereich "UN 3373", Verpackungsvorschriften, Kennzeichnung
Ziel: Neuregelung

Mfg   Oliver Lezius
Ob es dazu einen Entwurf gibt, ist mir jedoch nicht bekannt!
 Re: Klasse 6.2: Diagnostische Proben 26.08.2003 (21:50 Uhr) glücke
> Es soll ein Entwurf vorliegen für die Definition der
> diagnostischen Proben (Klasse 6.2) incl. der VA P650,
> worin speziell die Beförderung mit Trockeneis eindeutiger
> behandelt wird. Die Umsetzung ist im ADR 2005 vorgesehen.
> Wer hat den Entwurf und kann ihn mir zusenden?

Evtl. sprechen Sie Multilaterale Vereinbarung M 143 an, die am 15.05.03 von Österreich eingebracht wurde, aber bisher nur von Tschechien gegengezeichnet wurde. Deutschalnd hat (noch?) nicht gegengezeichnet.
Nachlesen können Sie die M 143 hier:
http://www.unece.org/trans/danger/multi/multi.htm#m143
allerdings nur in Englisch.

MfG G.Lücke

Hallo Forumteilnehmer,

ich habe das Problem, wie der Transport von leeren Spraydosen (oder auch anderer leerer Behälter) zu behandeln ist, da meiner Meinung nach unterschiedliche Gesetzesstellen in Betracht kommen.

- 1.1.3.5: Freistellungen in Zusammenhang mit ungereinigten leeren Verpackungen

- 1.1.3.6.3
Leere Spraydosen, UN 1950, 5F: 333 l (Beförderungskategorie 2) oder unbegrenzt (Beförderungskategorie 4) ???

- GGAV: Ausnahme-Nr. 3

- GGAV: Ausnahme-Nr. 20

Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen,
viele Grüße,
Kerstin Gertz
Hallo Frau Gertz,
bei leeren ungereinigten Verpackungen können Sie generell die Erleichterungen gemäß 1.1.3.6.3 (Beförderungskategorie 4) in Anspruch nehmen.
Falls Sie die Bedingungen nach 1.1.3.5 erfüllen, unterliegen die leeren Verpackungen überhaupt nicht dem ADR. Die hierbei zu beachtenden Vorsichtsmaßnahmen können Sie in der RSE nachlesen.
Die anderen von Ihnen genannten Vorschriften beziehen sich auf volle Druckgaspackungen.
Mit freundlichem Gruß

Willi Pape


 Re: Transport leerer Spraydosen 01.08.2003 (11:35 Uhr) Bettina Maimann
> Hallo Frau Gertz,
> bei leeren ungereinigten Verpackungen können Sie generell
> die Erleichterungen gemäß 1.1.3.6.3
> (Beförderungskategorie 4) in Anspruch nehmen.
> Falls Sie die Bedingungen nach 1.1.3.5 erfüllen,
> unterliegen die leeren Verpackungen überhaupt nicht dem
> ADR. Die hierbei zu beachtenden Vorsichtsmaßnahmen können
> Sie in der RSE nachlesen.
> Die anderen von Ihnen genannten Vorschriften beziehen
> sich auf volle Druckgaspackungen.
> Mit freundlichem Gruß
>
> Willi Pape
>
>
Sehr geehrter Herr Pape,

bei leeren Spraydosen kann man nach meiner Meinung nicht generell die Erleichterung gem. 1.1.3.6.3 (Beförderungskategorie 4) in Anspruch nehmen. Wenn die leeren Spraydosen im Unternehmen ohne Schutzkappe als Abfall gesammelt werden, dürfen sie laut der Forderung nach 4.1.6.4 nicht nach ADR befördert werden.
Ist dann nicht innerhalb Deutschland nur die Beförderung nach GGAV Ausnahme 20 möglich? (z.B. Gefährliche Abfälle, Kl. 2, 5F, Abfallgruppe 1.1, Ausnahme 20)
Leere Spraydosen fallen auch nicht aus dem ADR raus, da ich bei den restentleeren Dosen die Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahren nicht ergreifen kann (s. 1.1.3.5).

Freue mich über Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Bettina Maimann



Sehr geehrte Frau Maimann,
ich bin bei meiner Antwort davon ausgegangen, dass die Verpackungen genauso verschlossen sind wie im gefüllten Zusstand. Ansonsten gebe ich Ihnen selbstverständlich recht. Wenn die Verschlußkappen fehlen, kann ich nur nach GGAV Nr. 20 transportieren. Dabei muß ich dann aber auch die Bedingungen dieser Ausnahme einhalten.
Bei "normalen" Abfalltransporten kann mich aber niemand zwingen die Ausnahme Nr. 20 zu verwenden.

Mit freundlichem Gruß

Willi Pape
 Gasflaschen im PKW 18.07.2003 (11:19 Uhr) Schindlbeck

Hallo Forummitglieder,
darf ich als Privatmann Gasflaschen im PKW transportieren ?
(Argon, Corgon, Sauerstoff, Acetylen, Stickstoff)
Wenn ja bis zu welcher Menge
Ab wann muß ich meinen PKW kennzeichnen?

Viele Grüße aus Regensburg
Schindlbeck
 Re: Gasflaschen im PKW 18.07.2003 (14:31 Uhr) Fretter
Hallo Frau/Herr Schindlbeck

Das ADR gilt nicht für (ADR 1.1.3)
Privatpersonen,die ...einzelhandelsgerecht...für den persöhnlichen gebrauch etc. transportieren.
Wenn sie aber in Ihrem PKW 10 Butangasflaschen transportieren, könnten Sie in Argumentationsschwirigkeiten kommen. Eine Ladungssicherung ist auch ohne ADR notwendig, da man auch mit dem Privat-PKW 3. nicht gefährden darf.
Kurz und kanpp:
- Wenn Sie alle oben genannten Flaschen a 50L in Ihren wagen legen, wird Ihnen ein Beamter nicht glauben, das sie diese für den Privaten Gebrauch benötigen.
- Bis der PKW voll ist (Höchstzuladung!)
- Privat/nicht  gewerblich/Nach ADR Tab. 1.1.3.6
Gruß
Michael Fretter
 Re: Gasflaschen im PKW 20.07.2003 (11:30 Uhr) Willi Pape
Hallo Herr Schindelbeck,
zusätzlich zu den Angaben von Herrn Fretter sollten Sie beachten, dass Sie für eine ausreichende Lüftung in Ihrem PKW sorgen.
Kennzeichnen müssen Sie Ihren PKW immer dann, wenn Sie die Mengenschwelle nach Kapitel 1.1.3.6 ADR überschreiten.
Ihre Gase sind bis auf Acetylen in dar Beförderungskategorie 3 aufgelistet. Das heisst, die Mengenschwelle liegt bei 1000 kg. Acetylen ist in der Beförderungskategorie 2 und die Mengenschwelle liegt bei 333 kg.

Falls Sie den Umgang mit der Tabelle nach 1.1.3.6 nicht kennen, melden Sie sich einfach noch mal.

Mit freundlichem Gruß

Willi Pape
 Re: Gasflaschen im PKW 22.07.2003 (13:49 Uhr) glücke
Hallo Herr Pape,

die Mengenschwelle 1000, die sie für die genannten Gase angeben ist ADR-konform. Sie bezieht sich bei verdichteten Gasen jedoch nicht auf kg, sondern auf den Fassungsraum der eingesetzten Flaschen in Liter (Wasser).

beste Grüße
G.Lücke
 P 620 10.07.2003 (13:41 Uhr) Hoch Hans-Joachim
Wie muß mein Fahrzeug ausgerüstet bzw. beschildert sein um spezifizierten klinischen Abfall(UN-Nr. 2814/2900), verpackt nach P 620, transportieren zu können? Kann diesr Transport mit gewöhnlichem PKW durchgeführt werden?

Danke schon jetzt für die Hilfe
 Re: P 620 11.07.2003 (21:47 Uhr) Willi Pape
Hallo Herr Hoch,
mir fällt kein Grund ein, weshalb ein Transport Ihres Stoffes nicht im PKW erfolgen dürfte.
Da aber die Beförderungskategorie = 0 ist, müssen Sie immer die kompletten Vorschriften beachten. Wie Ihr Fahrzeug ausgerüstet sein muß, können Sie im Teil 8 des ADR nachschlagen.

Mit freundlichem Gruß

Willi Pape
 Feuerlöscher 13.03.2003 (14:21 Uhr) Sascha Fuß
Hallo Forumteilnehmer,

meine Frage betrifft die in Deutschland aktuell anzuwendenden Prüffristen für Fahrzeugfeuerlöscher nach ADR/GGVSE. Sowohl GGVSE als auch RSE geben ausdrücklich eine Einjahresfrist vor. Ein heute zur Prüfung von Feuerlöschern beauftragtes Brandschutzunternehmen hat angeblich eine Information vorliegen, derzufolge schon die Prüfungsfrist auf 2 Jahre verlängert ist. Meines Wissens ist dies angedacht und soll kommen, ist aber noch nicht amtlich. Was gilt nun wirklich? Im zweifel müssen alle heute geprüften Geräte ein neues Datum der erneuten Prüfung bekommen?!

Bitte um Hilfe und vielen Dank schon mal.

S. Fuß
 Re: Feuerlöscher 13.03.2003 (19:38 Uhr) Unbekannt
> Guten Abend Herr Fuß,

zunächst einmal gilt in Deutschland wie bereits von Ihnen gesagt, die Prüffrist von einem Jahr.
Diese Frist soll im Rahmen der 1.GGVSE-Änderungsverordnung auf 2 Jahre ausgedehnt werden. Wann diese letztendlich fertiggestellt und veröffentlicht wird, steht jedoch noch nicht fest.
Bis zu deren Inkrafttreten gilt jedoch nach wie vor die Frist von einem Jahr. Es ist zu vermuten, dass es hier eine Übergangsfrist geben wird bzw. eine Klausel, welche es ermöglicht, dass die Feuerlöschgeräte um ein Jahr weiterverwendet werden können, ohne erneut einen Sachverständigen konsultieren zu müssen(Änderung der Prüfdaten). Ich denke, hier wird ähnlich verfahren werden, wie bei der damaligen Anpassung der ADR-Fahrerschulungen von 3 auf 5 Jahre (ohne Umschreibung bzw. Verlängerung).
Ich hoffe diese Antwort hilft Ihnen weiter.

Mfg

O. Lezius
 Re: Feuerlöscher 27.06.2003 (15:58 Uhr) Ralf
> Hallo Forumteilnehmer,
>
> meine Frage betrifft die in Deutschland aktuell
> anzuwendenden Prüffristen für Fahrzeugfeuerlöscher nach
> ADR/GGVSE. Sowohl GGVSE als auch RSE geben ausdrücklich
> eine Einjahresfrist vor. Ein heute zur Prüfung von
> Feuerlöschern beauftragtes Brandschutzunternehmen hat
> angeblich eine Information vorliegen, derzufolge schon
> die Prüfungsfrist auf 2 Jahre verlängert ist. Meines
> Wissens ist dies angedacht und soll kommen, ist aber noch
> nicht amtlich. Was gilt nun wirklich? Im zweifel müssen
> alle heute geprüften Geräte ein neues Datum der erneuten
> Prüfung bekommen?!
>
> Bitte um Hilfe und vielen Dank schon mal.
>
> S. Fuß
Hallo... ich weiss nun nicht, ob die Info noch aktuell sein wird, aber mittlerweile gibt es dazu einen Gestzestex. In der GGVSE ist die Verlängerung der Prüffrist auf 2 Jahre verlängert worden, allerdings nicht Fristübergehend, d.h. Sie müsssen Ihre Löscher vor Ablauf prüfen lassen und erhalten dann eine Verlängerung um 2 Jahre.
 Re: Feuerlöscher 27.06.2003 (21:38 Uhr) Willi Pape
> Hallo Herr Fuß,

die Zweijahres-Frist für Feuerlöscher ist in Anlage 2. Nr. 2.4 der GGVSE festgeschrieben. Diese ist gültig seit dem 01.01.2003. Da wir eine Übergangsfrist bis zum 01.07. d.J. haben, ist diese Vorschrift ab dem 01.07.2003 anzuwenden. Die Prüfplaketten brauchen nicht erneuert zu werden, sondern gelten für ein weiteres Jahr. Eine vorzeitige Prüfung der Löschgeräte vor diesem Zeitpunkt ist nicht erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen


Willi Pape
 Rauchmelder Kennzpfl? 22.06.2003 (17:50 Uhr) Florian2442
Hallo Forum

muß ein Fzg gekennzeichnet (und wenn ja, wie) werden, wenn er alte oder neue Rauchmelder mit radioak. Stoffen transportiert?

Danke

Fl

Zuletzt geändert von Willi Pape am 25.06.2003 um 21:42 Uhr.
 Re: Rauchmelder Kennzpfl? 23.06.2003 (09:21 Uhr) g.kleeberger
> Hallo Forum
>
> muß ein Fzg gekennzeichnet (und wenn ja, wie) werden,
> wenn er alte oder neue Rauchmelder mit radioak. Stoffen
> transportiert?
>
> Danke
>
> Fl

Hallo Florian,
ob eine Kennzeichnung erforderlich ist, muß die Prüfung nach der Gefahrgut-Einstufung anhand der Sicherheitsdatenblätter des jeweiligen Herstellers ergeben.
Vermutlich wird aber eine Fahrzeugkennezeichnung nicht erforderlich werden.
g.k.
 Re: Rauchmelder Kennzpfl? 25.06.2003 (21:43 Uhr) Willi Pape
> Hallo Forum
>
> muß ein Fzg gekennzeichnet (und wenn ja, wie) werden,
> wenn er alte oder neue Rauchmelder mit radioak. Stoffen
> transportiert?
>
> Danke
>
> Fl
>
Hallo Herr Florian,
bei Ihren Rauchmeldern handelt es sich um einen radioaktiven Stoff in Verbrauchs- und Gebrauchsprodukten. Diese Stoffe sind gemäß Unterabschnitt 2.2.7.1.2 ADR von den Gefahrgutvorschriften ausgenommen wenn der Transport zum Endverbraucher stattfindet.
Sollte dies nicht der Fall sein, handelt es sich mit Sicherheit auf Grund der minimalen Strahlung um ein "freigestelltes Versandstück". Auch hierfür ist eine Kennzeichnung des Fahrzeuges nicht erforderlich.

Mit freundlichem Gruß

Willi Pape

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