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(29.03.2020, 15:52 Uhr)

 
 
 Gefahrgutforum
 

 Wieder da 05.06.2003 (21:27 Uhr) Willi Pape
Hallo liebe Gefahrgutfreunde,
es hat zwar etwas länger gedauert als geplant, aber ich bin wieder da. Ab sofort werde ich wieder rege in diesem Forum mitmachen. Ich hoffe wir haben weiterhin so viel Spaß wie bisher. Bis dann

Willi Pape
 Klassifizierung in Klasse 9 08.04.2003 (13:49 Uhr) Fretter
Hallo Zusammen.

Ich habe da eine komplexe Fragestellung. Wenn ein Produkt aufgrund seiner Zusammensetzung nach den Zubereitungsrichtlinien in "N" eingestuft wird, wird es automatisch in Klasse 9 als Gefahrgut eingestuft. Nun ist es möglich, aufgrund von Ökotoxikologischen Untersuchungen dieses Produkt Kennzeichnungsfrei zu bekommen. Soweit, so gut. Aber .. was ist, wenn das Produkt durch seine zusammensetzung als Marine pollutant eingestuft ist. Bleibt das Produkt in Klasse 9 oder fällt es dann auch raus?? Wichtig währe mir auch die Quelle der Lösung.
Danke und Gruß
Michael
 Re: Klassifizierung in Klasse 9 09.04.2003 (08:08 Uhr) Michael Kanzen
Hallo Michael,

also ich sehe das wie folgt:
Wenn die Zubereitung als umweltgefährlich N eingestuft ist dann ist es Klasse 9.
Wenn Untersuchungen ergeben, dass die Zubereitung nicht als umweltgefährlich N eingestuft werden muss (bitte beachten ist nicht das gleiche wie Kennzeichnung),
dann fällt es nicht unter die Klasse 9.

Es hängt letztendlich von der Einstufung gem. GefStoffV bzw.
den EU-RL wie z.B. 1999/45/EG (Zubereitungen) ab.

Da gibt es aber kein Marine pollutant.
Woher kommt diese Einstufung?
Möglicherweise ist es doch das gleiche wie umweltgefährlich.
Sind eventuelle Angaben über R-Sätze vorhanden,
daran könnte man dann auch die Einstufung umweltgefährlich prüfen.

Gruß Michael
 Re: Klassifizierung in Klasse 9 29.04.2003 (15:42 Uhr) Fretter
Hallo
die Einstufung Marine polutant komt aus dem IMDG Kapitel 2.10
Gruß
Michael
 Re: Klassifizierung in Klasse 9 06.05.2003 (22:29 Uhr) Michael Kanzen
Hallo Michael,

also mit IMDG kenn ich mich jetzt nicht so aus,
jedoch bezieht es sich eben ganz speziell nur auf
den Seetransport.
Die Kriterien unter 2.10 IMDG gibt es ja nicht im ADR.

Wenn es defnitiv nicht Klasse 9 ist, dann unterliegt es
auch nicht dem ADR (ich nehme an es soll auf der Strasse befördert werden), vorausgesetzt es fällt auch in keine andere Klasse.

Ich fürchte nur, das es ein Problem geben könnte,
weil in irgendwelchen Papieren möglicherweise eine UN-Nummer steht, was letztlich dazu führt,
dass man erklären muss, warum es nun doch keine Gefahrgut ist.

Vielleicht ist es einfacher es einfach als Gefahrgut Klasse 9 zu befördern.

Vielleicht hilft dir das ja ein bißchen weiter.

Vielleicht gibt es ja hier im Forum auch Experten die mehr dazu sagen können.
(Apropos Experten: Wo ist eigentlich Herr Pape abgeblieben?)

Gruß Michael
 Schriftliche Weisung / UMB 29.04.2003 (15:38 Uhr) Fretter
Hallo Forum,

Es wurden die Unfallmerkblätter bemängelt. Und zwar:
1. Es fehlte die Offizielle Benennung des Stoffes. (Hierbei handelt es sich um eine Stoffgruppe, UN 1263. Der zusatz "Farbe" ist aber nicht im UMB erwähnt.)
2. Es steht die "Ziffer 31c" auf dem UMB und es fehlt die VPG.
zu 1 würde ich mich nach dem ADR den Ausführungen anschließen. zu 2 habe ich aber eine Übergangsregelung im Kopf (Alte UMB dürfen aufgebraucht werden) Abgesehen davon sind nach dem neuen ADR auch die VPG nicht mehr benannt.
(Zumal die behörde das ADR 2001 zugrunde legt)
sind die Anschuldigen korrekt?
für schnelle Antwort danke ich schonmal
Gruß
Michael
 Re: Schriftliche Weisung / UMB 06.05.2003 (22:14 Uhr) Michael Kanzen
Hallo Michael

also die VPG muss auf dem UMB nicht angegeben werden und
die Ziffern (hier:31c) gibt es nicht mehr, egal ob ADR 2001
oder 2003.
Die Beanstandung ist meiner Meinung nach korrekt.

Gruß Michael
 Hersteller-Angabe 30.04.2003 (11:37 Uhr) Hofmann
Guten Tag,

wir möchten Gefahrgut der Klasse 9, III, ADR in neutraler Verpackung versenden. Unsere Frage lautet: Muß auf der Verpackung der Name/die Adresse des Herstellers oder des  Inverkehrbringers angegeben werden? - Dann wäre die Neutralität nicht gewahrt. Eine UN-gerechte Verpackung mit entsprechender Kennzeichnung ist gegeben.

Gerne hören wir von Ihnen.

Mit freundlichem Gruß
Marion Kohrt
 Re: Hersteller-Angabe 30.04.2003 (11:52 Uhr) Fretter
Hallo Frau Kohrt

Das kommt darauf an, welcher Verkehrsträger verwendet wird. Für den Trasport ADR/RID sowie IMDG ist eine Angabe des Herstellers nicht notwendig. Sobald es aber in die Luft geht, sind diese (und noch mehr) angaben auf der Versandeinheit zu machen.
Quelle : ADR/RID/IMDG 5.3.2
Gruß
Fretter
 Gaspendelverfahren 06.02.2003 (12:59 Uhr) Wesselhoeft
Hallo Forum,
ich hoffe sie können mir weiterhelfen!
Nach § 6 (1) der 20 BImSchV gilt für die Befüllung der Lagertanks von Tankstellen:
Anlagen für die Lagerung und Umfüllung von Ottokraftstoffen an Tankstellen dürfen nur so errichtet und betrieben werden, dass die Dämpfe, die bei der Befüllung eines Lagertanks verdrängt werden, mittels eines Gaspendelverfahrens nach dem Stand der Technik erfaßt und dem abfüllenden Behältnis zugeleitet werden . §4 Abs. 2 gilt entsprechend.
Nach §4 (2) gilt für die Befüllung und Entleerung der Lagertanks von Tankstellen. Gaspendelsysteme entsprechen dem Stand der Technik, wenn insbesondere der Kraftstoffluß nur bei Anschluß des Gaspendelsystems freigegeben wird und das Gaspendelsystem und die angeschlossenen Einrichtungen während des Gaspendelns betriebsmäßig, abgesehen von sicherheitstechnisch bedingten Freisetzungen, keine Dämpfe in die Atmosphäre abgeben.

Gemäß §4 Abs.5 der 20 BImSchV hat der Betreiber eine Anlage so zu errichten und zu betreiben, dass die Befüllung an einer Füllstelle sofort abgebrochen wird, wenn Dämpfe entweichen. Eine Umfüllung unter Umgehung der Verriegeleinrichtungen des Gaspendelüberwachungssystem ist nicht gestattet.
Die Tankstelle die wir beliefern hat die elektrische Voraussetzung das so ein Überwachungssystem angeschlossen werden kann, aber unser Tankwagen kann zwar das Gaspendelverfahren durchführen was auch immer gemacht wird aber er hat noch kein elektriches Überwachnungssystem.
Meine Frage:

1/Gibt es Übergangsfristen für dieses System oder reicht es aus wenn wir weiter wie bisher das Gaspendelverfahren durchführen.
2/ Muss es nachgerüstet werden.
2/Wenn ja seit wann musste es nachgerüstet werden.
3/Wenn es Übergangsfristen gibt dürfen wir solche Tankstellen noch befüllen.




 Re: Gaspendelverfahren 11.02.2003 (07:59 Uhr) Michael Kanzen
Hallo Herr Wesselhoeft,

das BImSchG mit seinen VO´s ist zwar nicht unbedingt Thema dieses Forums, aber ich wüsste jetzt auch nicht, ob es dazu überhaupt ein Forum gibt. (Wäre nicht uninteressant)

Jetzt kenn ich mich mit der 20. BImSchV nicht aus und hab mal kurz reingeguckt. Ist in den Übergangsvorschriften in § 13 nichts zu finden, was Ihnen weiterhilft?

Was ist mit den Technischen Regeln brennbare Flüssigkeiten wie z.B.:

TRbF 40, 111, 141, 211 oder 212 die sich mit Tankstellen,
Füllanlagen etc. befassen?

Gruß Michael

 Gaspendelverfahren 06.02.2003 (12:58 Uhr) Wesselhoeft
Hallo Forum,
ich hoffe sie können mir weiterhelfen!
Nach § 6 (1) der 20 BImSchV gilt für die Befüllung der Lagertanks von Tankstellen:
Anlagen für die Lagerung und Umfüllung von Ottokraftstoffen an Tankstellen dürfen nur so errichtet und betrieben werden, dass die Dämpfe, die bei der Befüllung eines Lagertanks verdrängt werden, mittels eines Gaspendelverfahrens nach dem Stand der Technik erfaßt und dem abfüllenden Behältnis zugeleitet werden . §4 Abs. 2 gilt entsprechend.
Nach §4 (2) gilt für die Befüllung und Entleerung der Lagertanks von Tankstellen. Gaspendelsysteme entsprechen dem Stand der Technik, wenn insbesondere der Kraftstoffluß nur bei Anschluß des Gaspendelsystems freigegeben wird und das Gaspendelsystem und die angeschlossenen Einrichtungen während des Gaspendelns betriebsmäßig, abgesehen von sicherheitstechnisch bedingten Freisetzungen, keine Dämpfe in die Atmosphäre abgeben.

Gemäß §4 Abs.5 der 20 BImSchV hat der Betreiber eine Anlage so zu errichten und zu betreiben, dass die Befüllung an einer Füllstelle sofort abgebrochen wird, wenn Dämpfe entweichen. Eine Umfüllung unter Umgehung der Verriegeleinrichtungen des Gaspendelüberwachungssystem ist nicht gestattet.
Die Tankstelle die wir beliefern hat die elektrische Voraussetzung das so ein Überwachungssystem angeschlossen werden kann, aber unser Tankwagen kann zwar das Gaspendelverfahren durchführen was auch immer gemacht wird aber er hat noch kein elektriches Überwachnungssystem.
Meine Frage:

1/Gibt es Übergangsfristen für dieses System oder reicht es aus wenn wir weiter wie bisher das Gaspendelverfahren durchführen.
2/ Muss es nachgerüstet werden.
2/Wenn ja seit wann musste es nachgerüstet werden.
3/Wenn es Übergangsfristen gibt dürfen wir solche Tankstellen noch befüllen.




 gefahrgutschein ja oder nein 05.02.2003 (11:21 Uhr) michael
hallo

ich finde einfach keine loesung im internet fuer meine frage:

wenn ich als kurierfahrer, kleines, eigenes unternehmen,
sachen mitnehme die unter 1000 punkte nach dieser gefahrgutskala liegen, brauche ich dann einen gefahrgutschein?

wie kann ich leicht und schnell vor ort beim kunden nachvollziehen, ob ich das mitnehmen darf oder nicht
(wenn ich keinen gefarhgutschein habe)?

gibt es eine gute info seite darueber?

danke fuer eure hilfe
micha
> Hallo Michael.
Einen ADR-Schein benötigst Du generell erst ab einem zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs von mehr als 3.5t, es sei denn, Du beförderst Stoffe der Klasse 1.
Darüberhinaus ist zu beachten, dass Du bei Anwendung der Vorschriften, gem der Tabelle in Absatz 1.1.3.6.3, d.h. Du überschreitest die Marge von 1000 nicht, keinen ADR-Schein benötigst. Hierbei ist zu beachten, dass diese Befreiungsmöglichkeit nicht für alle Stoffe der Klassen 1 und 7 gilt.
Beachte auch bitte die Bestimmungen in Kapitel 1.3, denn danach hat jeder an der Beförderung gefährlicher Güter Beteiligte, eine aufgabenbezogene Unterweisung zu erhalten, die ihn in sein Aufgabenfeld einweist. Für den Fahrzeugführer solcher "Kurriertransporte" bedeutet das, dass er selbst in der Lage sein sollte, die Berechnung der Werte, analog des Abschnitts 1.1.3.6.3, selbstständig durchzuführen!

Mfg

Oliver Lezius
 ADR 2003 (16. ÄnderungsVO) 05.02.2003 (07:36 Uhr) Michael Kanzen
Guten Morgen zusammen,

ich habe gerade mal in die 16. ÄnderungsVO geguckt und hab fast `ne Krise gekriegt.
Gerade an ADR 2002 gewöhnt, kommen schon gigantische Änderungen. (Die pdf-Datei vom bmvbw hat ja nur 125 Seiten).

Sind eigentlich in naher Zukunft weitere solcher großen Änderungen zu erwarten, oder kann man sich doch mal an
die Vorschriften gewöhnen (wenigstens ein bißchen)?

Dann ist mir beim Überfliegen aufgefallen, dass in der Tabelle
jetzt Stoffe auftauchen wie "Wollabfälle nass" mit dem Hinweis,
dass die nicht dem ADR unterliegen.
Wieso sind die dann drin?

Danke für eure Auskünfte.

Gruß Michael
 Re: ADR 2003 (16. ÄnderungsVO) 05.02.2003 (08:53 Uhr) Erwin Sigrist
guten Morgen Michael
Ich fürchte der WP.15 wie auch anderen, für die Weiterentwicklung der Regelwerke zuständigen Gremien, geht die Arbeit noch lange nicht aus. Als Stichworte seien hier nur die Themen "Security, Tunnelvorschriften sowie Limited Quantities" genannt. Neue technische Entwicklungen sowie neue Produkte erfordern ebenso eine Anpassung der Vorschriften. Das macht unsere Arbeit doch spannend...

Gruss Erwin Sigrist
 Hausarbeit Gefahrgut 20.01.2003 (10:46 Uhr) Oliver Zerbian
Hallo zusammen,

ich bin Student an der Uni Hannover u. schreibe eine Hausarbeit
mit dem Thema "Wirtschaftlicher u. ökologischer Andorderungskatalog für das Handling von Gefahrgut".
Haben sie vielleicht ein paar Tipps für mich (gute Quellen etc.)? Im ersten Schritt habe ich versucht, die Gesetze (man sind das viele!) zu durchforsten. Mein Ziel ist es, Datenblätter zu entwickeln, anhand derer man sehen kann, welche Gesetzestexte/-teile für welches Verkehrsmittel und welche logistische
Leistung (Transport; Lagerung etc.) zu beachten sind.

Vielen Dank im Voraus
 Re: Hausarbeit Gefahrgut 25.01.2003 (08:25 Uhr) Willi Pape
Hallo Oliver,
da hast Du Dir aber was vorgenommen!!!!! Das versucht die UN schon seit etlichen Jahren. In will Dir ja nicht den Mut nehmen, aber ich glaube das alles in Datenblätter zu fassen ist fast nicht möglich. Du kannst nur Vorschriften für die einzelnen Verkehrsträger nehmen und dann alles für die einzelnen Stoffe zusammentragen. Aber wenn Du dann die ganzen Ausnahmen mit einbeziehen willst, wirst Du meiner Meinung nach bald merken das es fast unmöglich ist alles in ein Datenblatt zu fassen. Wünsch Dir aber für Dein Studium weiterhin viel Erfolg.
Mit freundlichem Gruß

Willi Pape
 ADR-Vorschriften 24.01.2003 (14:08 Uhr) Hofmann
Meine Frage ist, ob sich seit dem 01.01.2003 bei den ADR-Vorschriften etwas geändert hat. Des weiteren, ob die Gefahrgutklasse 13 wirklich aufgelöst wurde.
Vielen Dank für eine Info
 Re: ADR-Vorschriften 25.01.2003 (08:20 Uhr) Willi Pape
Hallo Andrea,
es hat sich einiges im ADR 2003 geändert. Dies hier aufzuführen würde aber den Rahmen sprengen. Es gibt mittlerweile auch schon in verschiedenen Verlagen die neuen Vorschriftentexte. Die Übergangsfrist des ADR 2001 läuft aber noch bis zum 31.06.03.
Die Gefahrgutklasse 13 gab es allerdings noch nie !!!! Es gibt schon immer nur die Klasse 1 bis 9.
Mit freundlichem Gruß

Willi Pape

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