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 | |  | Hallo zusammen,
ich habs jetzt endlich geschafft, meine letzten Erlebnisse mal alle zu verschriftlichen. Grad nach hinten raus war es wegen der Hitze in letzter Zeit schon ein ziemlicher Krampf und ich habe manches etwas kürzer gefasst bzw. vielleicht liest sich manches etwas abgehakt. Aber ich hatte einfach nicht die Energie, alles so auszuformulieren wie sonst. Ich hoffe, man kann es trotzdem gut lesen.
Also dann. Nach meinem ersten erfolgreichen Schuhklau an Emma bin ich ehrlich gesagt doch ziemlich verwirrt gewesen. Denn rein oberflächlich hatte mich ihr Verhalten beim Schuhklau (also, dass sie mit der Situation klar überfordert war, kein Wort mehr rausbekommen hat und sie einfach erstarrt ist) schon sehr an meine eigene Reaktion auf Schuhklau erinnert. Andererseits hatte sie dann ja auf dem Rückweg das Safeword verwendet, was für mich halt eher dafürsprach, dass sie es unter der Oberfläche doch anders wahrnimmt als ich. Meine Gedanken gingen da eher in die Richtung, dass es ihr vielleicht ja peinlich ist ohne Schuhe, nur halt nicht auf diese gute Weise wie für mich. Aber wirklich unangenehm scheint der Schuhklau für sie ja auch nicht gewesen zu sein, denn bei dem Picknick tags darauf hat sie mich ja zum Weitermachen ermutigt.
Und ich dachte mir dann halt: Ok, am besten spreche ich sie einfach mal in Ruhe darauf an. Aber direkt nach dem Picknick waren wir alle ziemlich träge und ich dachte mir dann eher, sie am Montag anzusprechen. Aber irgendwie habe ich das dann doch immer wieder aufgeschoben, bis ich dann Donnerstags fest entschlossen war, sie diesmal wirklich anzusprechen.
An diesem Donnerstag hatten wir im Prinzip dieselbe Ausgangs-Situation wie bei meinem ersten Schuhklau-Versuch, also Emma war tagsüber in der Uni-Bib, aber wir trafen uns dann abends zu dritt in unserer WG, um gemeinsam zu kochen/essen. Nur ergriff diesmal ich die Initiative und fragte Emma schon beim Essen, ob sie Lust hat nach dem Essen noch spazieren zu gehen. Etwas unerwartet machte Emma aber einen Gegenvorschlag: Sie hatte eher Lust, mit mir Schach zu spielen. Wir hatten uns eh vorgenommen, ab der Woche drauf regelmäßig zum Schach-Treff (vom Uni-Sport aus, einmal wöchentlich) zu gehen und Emma hatte auch davor schon mal gemeint, dass sie davor gerne nochmal mit mir üben würde, aber ich war halt so fixiert darauf gewesen, mit ihr spazieren zu gehen und sie da dann nochmal auf die Schuhklau-Sache anzusprechen, dass ihr Vorschlag für mich erstmal wie aus dem Nichts kam. Ich konnte dann auch im ersten Moment nicht flexibel darauf reagieren, aber Nadine, mit der ich davor auch schon über meine Absicht gesprochen hatte, bei einem Spaziergang mal mit Emma zu reden, schaltete sich dann auch ein und schlug uns einen Kompromiss vor: "Geht doch einfach spazieren, nehmt euch ein Schachbrett mit und spielt an der frischen Luft."
Emma gefiel dieser Vorschlag sehr gut, sie fragte mich aber, ob es für mich auch ok wäre, wenn wir Fahrradfahren anstatt Spazierengehen. Und eigentlich fand ich das nicht so gut, weil man sich beim Radfahren halt nicht so gut unterhalten kann und mir klar war, dass ich sie dann wieder nicht auf diese Schuhklau-Sache ansprechen werde. Mir fiel aber auch kein wirklicher Grund ein, wie ich das Radfahren ablehnen könnte und daher stimmte ich zu.
Und es wurde dann ein bisschen skurril, denn: Wir aßen halt erstmal weiter und machten danach auch noch zusammen den Abwasch. Und während dieser Zeit machte ich innerlich halt schon meinen Frieden damit, dass ich Emma ein andermal darauf ansprechen muss. Ich entwickelte da dann aber auch richtig Vorfreude auf einen reinen Schachabend mit Emma, weil ich halt auch einfach gern mit ihr Schach spiele und mir das bei entspannten Frühlingstemperaturen an der frischen Luft auch einfach sehr schön vorstellte. :) Nur verwirrte Emma mich dann komplett, als sie kurz vor unserem Aufbruch meinte, dass wir gern ihr Schachbrett nehmen können und nochmal in ihrem Zimmer verschwand. Und ich dachte halt, dass sie einfach nur ihr Schachbrett holt, aber als sie wieder aus ihrem Zimmer kam, grinste sie irgendwie erwartungsvoll und ich verstand im ersten Moment überhaupt nicht warum. Aber sie nickte dann so leicht nach unten und hob leicht ihren einen Fuß an. Und da fiel mir dann auch auf, dass sie ihre Socken gewechselt hatte und jetzt welche mit schwarzer Hacke und Spitze trug, die aber ansonsten wie ein Schachbrett gemustert waren! "Tada!", sagte sie fröhlich, "Gut, oder?" Und ich dachte mir im ersten Moment halt nur: Ok, Emma, was willst du mir denn jetzt damit bitte sagen?! Laut sagte ich aber: "Ja, die stehen dir gut und passen auch gut zu Schach, also wegen dem Muster." Ähm ja, ich war da halt schon sehr lost in dem Moment.
"Ich weiß", antwortete Emma unbeschwert und gab mir jetzt immerhin mehr Kontext: Sie erinnerte mich daran, dass ich früher bei unseren Schach-Sessions auch immer Socken mit Schachbrettmuster anhatte (mit denen hatte ich im letzten Sommersemester ja auch ein paar Erlebnisse) und sie wollte das jetzt auch mal ausprobieren, nach dem Motto: "Vielleicht bringt es mir ja Glück." Sie klärte mich dabei auch darüber auf, dass ihre Socken eigentlich Racing-Socken sind und eine Zielflagge darstellen. Sie zeigte mir auch kurz, dass ihre Socken am Knöchel komplett schwarz, aber noch mit zwei kleinen, überkreuzten Zielflaggen gemustert waren. Emma fand das sehr praktisch und meinte, falls sie sich irgendwann in Zukunft nochmal als Rennfahrerin verkleidet, könnte sie die auch da gut tragen (Kurze Anmerkung: Bei Nadines Geburtstagsfeier war sie als Rennfahrerin verkleidet gewesen, aber damals noch ohne diese Socken.). Und andererseits passten ihre Socken halt aber auch perfekt zu Schach.
Und ich war nach dieser Erläuterung halt immer noch massiv verwirrt: Den Rückbezug auf ihr Rennfahrerin-Kostüm konnte ich halt null einordnen und was den ersten Teil ihrer Erläuterung anging, verstand ich den Sinn dahinter auch nicht so ganz. Denn ja, ich hatte bei unseren früheren Schach-Sessions Schach-Socken getragen. Nur waren wir da halt immer bei ihr oder bei mir gewesen und ich war dann halt auch beim Schach-Spielen auf Socken gewesen. Deswegen verstand ich nicht, worauf sie jetzt hinauswollte. Hatte sie vor, sich bei unserem Schach-Spiel an der frischen Luft auch die Schuhe auszuziehen? Oder wollte sie mich zu einem weiteren Schuhklau-Versuch provozieren? Oder einfach nichts davon? Keine Ahnung, ehrlich gesagt.
Aber gut, fürs erste verschwanden Emmas Socken jetzt unter ihren Chucks und wir brachen gemeinsam mit unseren Fahrrädern auf. Als wir bei den Feldern waren, schlug ich eine der nächstbesten Bänke vor. Aber Emma meinte, dass wir mit den Fahrrädern doch mobil sind und sie lieber zum Fluss möchte. Und ja, da hatte sie definitiv einen Punkt, nur: Beim Fluss angekommen, hielt sie dann direkt auf die Bank zu, wo ich ihr vor ein paar Tagen die Schuhe geklaut hatte! Und als sie dann ihr Fahrrad neben der Bank abstellte, grinste sie auch hier wieder irgendwie erwartungsvoll und meinte: "Ist doch schöner hier als bei den Feldern, oder?" Auch das konnte ich wieder überhaupt nicht einordnen.
Aber egal, wir haben uns dann jeweils im Schneidersitz gegenüber auf die Bank gesetzt, zwischen uns das Schachbrett und daneben an den Rand gequetscht noch Emmas Handy mit aktivierter Schachuhr-App. Und dann spielten wir halt erstmal mehrere 10 min.-Partien Schach. :) Und anfangs hielt ich da schon noch Ausschau nach Signalen von ihr, also z.B., ob sie sich vielleicht anders hinsetzt und sich damit bewusst verwundbar für einen Schuhklau-Versuch macht oder sowas. Aber in dem Bereich kam nichts von ihr und mein Fokus verlagerte sich dann nach und nach aufs Spielen.
In meinem Hinterkopf brütete ich aber weiter über Emmas Verhalten und kam dann schließlich zu dem Schluss: Ok, ich habe keine Ahnung, was Emma mir mit ihrem Verhalten eigentlich sagen will, aber Fakt ist doch, dass sie mir am Sonntag bei dem Picknick bestätigt hat, dass ich mit dem Schuhklau weitermachen darf. Und ich selbst will ja ohnehin weitermachen. Also... sollte ich vermutlich so oder so einfach versuchen, sie aus ihren Schuhen zu bekommen. :) Und, naja, ich habe ja selbst schon die Erfahrung gemacht, dass man nicht unbedingt stärker sein muss, um jemandem seine Schuhe abzunehmen. Manchmal reicht es ja auch, einfach ein kleines Spiel zu gewinnen. :D
Wir waren zu dem Zeitpunkt schon seit mehr als einer Stunde am Spielen und nach dem Ende einer weiteren Partie, streckte ich mich ein bisschen und fragte Emma, wie lang sie noch bleiben will. Emma meinte, sie hätte schon noch Lust weiterzuspielen und ich sagte dann zu ihr: "Hmm, aber können wir die nächste Runde vielleicht etwas interessanter machen?" Und Emma schaute kurz unschlüssig, aber dann wie jemand, der gerade einen Aha-Moment hat und fragte direkt: "Du willst um unsere Schuhe spielen?" Überrascht von ihrer Reaktion, antwortete ich dann nur abgehakt: "Das wäre mein Vorschlag. Genau. Ja." Und ich hätte erwartet, dass sie zumindest kurz über meinen Vorschlag nachdenkt, aber sie sagte direkt: "Aber nur unter einer Bedingung." "Und welcher?", fragte ich nach. Zur Antwort griff sie sich einen der weißen Bauern und stellte ihn vor ihre Seite des Bretts, wo man sonst geschlagene Figuren hinstellt. "Du spielst mit Handicap", erklärte sie grinsend (Kurzer Hinweis: "Handicap" ist ein Modus auf Chess.com, bei dem der Spieler mit dem höheren Rating mit weniger Figuren und/oder weniger Zeit spielt als der Gegner, damit das Spiel ausgeglichener wird.) "Ok. Klingt fair für mich", meinte ich. "Gut", erwiderte Emma, "Ich dachte an einen Bauern und zwei Minuten weniger Zeit für dich." "Was?!", meinte ich dazu. Denn ein fehlender Bauer bereitete mir jetzt keine großen Sorgen, aber ich neige schon dazu, nicht so gut mit meiner Spielzeit zu haushalten, oje. "Du wolltest doch ein interessantes Spiel", sagte Emma unbeschwert. Ich überlegte dann kurz und, naja, kam schon zu dem Schluss, dass unser Spiel so relativ ausgeglichen sein sollte und - wie Emma schon sagte - damit eben auch interessant. "Na schön", sagte ich schließlich und Emma: "Jippie!" :D
Wir stellten dann beide unsere Figuren auf und ich ließ Emma entscheiden, welche Bauernposition bei mir freibleiben soll. Sie entschied sich für den F-Bauern, was mich etwas wunderte, weil ich damit gerechnet hatte, dass sie mir einen Zentrums-Bauern nimmt. Aber sie meinte, das wäre ihr dann doch zu unhöflich und der F-Bauer sei aus ihrer Sicht die nächstbeste Wahl, weil der dann nicht mehr mein Zentrum unterstützen könnte und wenn ich kurz rochieren sollte (was schon häufig der Fall ist), hätte sie dann immer eine Diagonale, auf der sie meinen König leicht attackieren könnte. Das fand ich schon nachvollziehbar, aber eben auch nett, dass sie mir die Zentrums-Bauern ließ. :) Emma stellte dann noch die Schach-Uhr-App ein, mit 10 min. für sich und 8 min. für mich, und damit waren wir eigentlich bereit anzufangen, aber Emma fragte mich jetzt nochmal kurz, was wir eigentlich bei einem Unentschieden machen. Darüber hatte ich vorher gar nicht nachgedacht und schlug jetzt spontan vor, dass wir dann einfach nochmal spielen, bis eine von uns gewonnen hat. Auch damit war Emma einverstanden. Sie startete anschließend meine Zeit und ich eröffnete die Partie. :)
Ich versuch mal, euch so halbwegs durch die Partie mitzunehmen. Ehrlich gesagt waren die ersten Züge zwischen uns normale Theoriezüge. Nur hatte ich halt nicht so wirklich darüber nachgedacht, wie sich mein fehlender F-Bauer auf meine Standard-Eröffnung auswirkt, aber tatsächlich war es für Emma so sehr einfach zu verhindern, dass ich rochiere. Emma hingegen rochierte wenig später selbst und mit ihrem König aus der Gefahrenzone schmiss sie dann praktisch alles was sie hatte gegen mein Zentrum. Naja, und ab da wurde es dann eine ziemlich wilde Partie. Mein König packte jetzt bei der Verteidigung meines Zentrums auch mit an und war relativ früh, relativ zentral auf dem Brett unterwegs (was nie ein gutes Zeichen ist). Emma hatte jetzt auch die Initiative und es gelang ihr auch einen weiteren meiner Bauern zu gewinnen. Für Emma war es bis hierhin also ziemlich gut gelaufen und sie änderte jetzt auch ihr Vorgehen, um das Spiel möglichst risikolos zu gewinnen: Möglichst viele Figuren abtauschen und dann das Endspiel mit zwei Bauern mehr zu gewinnen. Sie erzwang dann auch einen Damentausch und in der Folgezeit tauschten wir praktisch alles ab, bis wir außer unseren Bauern nur noch jeweils einen Turm und einen Läufer (Emma) bzw. Springer (ich) hatten. Und ja, Emma hatte jetzt zwei Bauern mehr, aber die standen praktisch noch auf ihren Startfeldern und ihr König war immer noch auf dem 8. Rang. Mein König hingegen war sehr aktiv und auch meine Bauern schon weiter vorgerückt. Beides führte für Emma zu Problemen und sie musste schließlich ihren Turm opfern, um die Promotion meines einen Bauern zu verhindern. Und es ist schon irgendwie brutal, weil Emma in der Eröffnung und im Mittelspiel wirklich gut gespielt hatte, aber ab diesem Zeitpunkt ging es für mich eigentlich nur noch darum, die Partie nicht durch Zeitablauf zu verlieren. Emma war das auch klar und sie bemühte sich dann, mich mit möglichst schnellen Zügen ihrerseits unter Druck zu setzen. Und ich versuchte dann auch gar nicht erst, irgendwelche komplizierten Manöver, sondern schnitt schlicht ihren König mit meinem Turm ab, führte meinen eigenen König heran und setzte ihren König schließlich mit meinem Turm matt. :)
"Gewonnen!", freute ich mich, während Emma demonstrativ den Kopf hängen ließ. Aber nur für einen Moment. Dann gratulierte sie mir und meinte mit Blick auf ihre Chucks: "Das sind dann jetzt wohl deine." "So sehe ich das auch", sagte ich unbeschwert zu ihr und merkte auch, dass Emmas eigene Unbeschwertheit jetzt gefühlt weg war. Sie schluckte merklich und wirkte ziemlich nervös auf mich. Ich wollte ihr in der Situation ein möglichst gutes Gefühl geben und lächelte sie aufmunternd an. Emma brauchte einen Moment, aber fragte dann vorsichtig: "Ähmmm, also ich weiß ja, dass du mir gern die Schuhe ausziehst. Und jetzt hast du ja unser Spiel gewonnen. Und damit ja auch meine Schuhe. Also wäre meine Frage, ähm: Willst du mir meine Schuhe ausziehen? Weil so funktioniert es doch, oder? Also, darum geht es doch für dich, oder?" Und ich war halt so überrascht von diesem Angebot, dass ich erstmal selbst nur "Ähmmm" sagte und dann spontan meinte: "Also, ja, das ist grundsätzlich richtig. Ähm, warum machen wir es nicht einfach so, dass du einen ausziehst und ich den anderen? Bei deinen Chucks dürfte es ja eh etwas länger dauern, dann wäre das doch eigentlich sehr effizient so." Und ja, das klingt vielleicht blöd, aber obwohl Emma selbst angeboten hat, dass ich ihr beide Schuhe ausziehen darf, konnte ich in dem Moment einfach nicht dazu stehen, dass ich genau das schon sehr gern getan hätte. Emma war von meiner Antwort auch sichtlich verwirrt und meinte dann nur: "Ok. Ich dachte nur, ich biete es mal an. Aber von mir aus können wir es gerne so machen, wie du gesagt hast." Ich dann nur noch: "Gut, dann machen wir das doch so."
Naja, und dann haben wir erstmal das Schachbrett abgebaut und neben der Bank auf den Boden gelegt. Ich selbst blieb einfach im Schneidersitz sitzen, rückte aber bis ans Ende der Bank zurück. Emma rückte auch etwas in die andere Richtung zurück und streckte dann ihr rechtes Bein zu mir aus, während sie das linke anwinkelte. Damit konnte ich ihren rechten Chuck jetzt unproblematisch erreichen und Emma ihren linken. :)
Sie begann dann beim linken Chuck direkt die Schleife zu öffnen, während ich erst noch ihr Hosenbein etwas nach oben schieben musste, um die Schleife des anderen Chucks erreichen zu können. Das war schon irgendwie ungewohnt für mich, weil es bei meinen vorherigen Malen als Schuhdiebin nie nötig gewesen war. Aber dann konnte auch ich die Schleife ihres Chucks öffnen. Als das erledigt war, zog ich ihr das Schuhband auch tatsächlich komplett aus den obersten Ösen. Emma bemerkte das auch und guckte kurz erschrocken, bevor sie eher unsicher lächelte. Ich grinste dann auch nur und machte weiter. Bei den folgenden Ösen zog ich ihr Schuhband aber nicht mehr heraus, sondern lockerte es nur.
Emma war bei ihrem Schuh schneller und als sie ihn ausreichend gelockert hatte, platzierte sie ihr linkes Bein neu: Sie legte ihren linken Knöchel auf das Knie des anderen Beins, griff sich ihren Schuh an Hacke und Spitze und zog ihn sich aus. :)
Mit ihrem Schuh in der Hand, schaute sie dann etwas unschlüssig zu mir, aber ich fühlte mich mittlerweile sehr wohl mit der Situation, meinte grinsend "Meiner!" zu ihr und streckte eine Hand in ihre Richtung aus. Emma gab ihn mir dann auch sofort und ich stellte ihn hinter mir auf den Boden, bevor ich bei ihrem anderen Schuh weitermachte. Ich hatte mittlerweile bei gut der Hälfte der Ösen ihres Schuhs das Schuhband gelockert und zog hier nun meinerseits an der Hacke, während ich gleichzeitig gegen die Spitze drückte. Insbesondere an der Hacke spürte ich dann auch, wie Emmas Fuß nach und nach aus dem Schuh rutschte. Das war auch irgendwie sehr faszinierend, weil ich das bei Freyas Sneakern in der Intensität so nie wahrgenommen hatte. Ich machte dann auch bewusst langsam und war am Ende selbst ein bisschen überrascht, als ihr Schuh plötzlich einen kleinen Satz machte und praktisch jeden Kontakt zu ihrem Fuß verloren hatte. Ich zog ihr den losen Chuck dann einfach nach oben hin weg und damit waren jetzt ihre beiden Sockfüße sichtbar. :)
Ihren Chuck tat ich dann zu dem anderen hinter mich, während Emma sich nicht ganz sicher zu sein schien, was sie jetzt mit ihren Beinen anstellen soll. Denn im ersten Moment ließ sie das rechte ausgestreckt und positionierte jetzt auch ihr linkes parallel zu diesem. Aber kurz darauf winkelte sie dann beide Beine an und umschlang ihre Knie mit den Armen. Sie selbst schaute jetzt auch so ein bisschen mulmig über ihre Knie hinweg zu mir und grad auch in Kombination mit diesen Schach- Socken von ihr war das schon verdammt cute, wie sie so dasaß! :) <3
Etwas überraschend für mich, fragte sie vorsichtig: "Und, bist du zufrieden?" "Ja, absolut!", antwortete ich begeistert und sie lächelte leicht. Ich fragte sie dann meinerseits, wie sie sich in der Situation fühlt. Naja, und hier zögerte Emma ziemlich lang und machte schließlich eher einen schwermütigen Eindruck, als sie antwortete: "Das ist schwer zu sagen."
Naja, und nach etwas mehr Zögern hat sie mir dann erklärt, wie es in ihr aussieht. Und ich habe schon sehr mit mir gerungen, inwieweit ich das hier ausführe, aber ich beschränke es jetzt mal auf das Wesentliche: Emma fühlte sich mit dieser Schuhklau-Situation überfordert. Aber nicht, weil sie so tickt wie ich, sondern weil sie weiß, dass so ein Schuhklau mir sehr gut gefällt. Und ihr Hirn denkt sich dann: "Ok, Regina ist meine Freundin, ich will unbedingt mit ihr befreundet bleiben, der Schuhklau gefällt ihr sehr gut, also muss er mir auch gut gefallen, sonst bedroht das meine Freundschaft zu Regina." Und ihr ist auch klar, dass es aus meiner Sicht nichts an unserer Freundschaft ändern würde, wenn sie mit so einem Schuhklau nichts anfangen kann oder der ihr gar nicht gefällt, aber sie kann diesen Gedankengang trotzdem nicht abschütteln. Und ihr erster Impuls ist dann erstmal, quasi mein Verhalten beim Schuhklau zu mimicen und dabei selbst nicht genau zu wissen, wie es ihr in der Situation eigentlich geht. Naja, und im Endeffekt fühlte sie sich in der Situation dann einfach sehr nervös/angespannt, weil es für sie eine zwischenmenschliche Situation ist für die sie kein Skript habt und die ihr Hirn als potentielle Bedrohung für unsere Freundschaft einstuft. Andererseits nimmt sie schon auch wahr, dass die Situation mir gefällt und das gibt ihr halt auch ein gutes Gefühl. Deswegen, alles nicht so einfach.
Ich musste das dann auch erstmal sacken lassen und habe sie dann auch gefragt, warum sie diese Schach-Socken angezogen hat. Und hier meinte sie dann, dass sie mich damit schon zu einem Schuhklau provozieren wollte. Aber eben nicht aus dem Gedanken heraus, dass es ihr selbst gut gefällt, sondern weil ihr Hirn der Ansicht war, dass das der beste Weg wäre, um sich mir gegenüber wie eine gute Freundin zu verhalten. Und ein Nebenzweck ist wohl auch gewesen, dass sie nochmal in so eine Schuhklau-Situation kommen wollte, um sich selbst besser darüber klar zu werden, wie sie das jetzt eigentlich empfindet. Denn ihr war auch klar gewesen, dass ich sie früher oder später danach fragen würde und sie hatte mir darauf dann möglichst aussagekräftig antworten wollen.
Was sie mir da auch erklärte war, dass solche Situationen wie z.B. der Schuhklau jetzt für sie einfacher werden, wenn es feste Regeln gibt, an denen sie sich orientieren kann. Und da erinnerte sie mich dann auch daran, dass ich in der Vergangenheit ja Freya auch schon mal mit auffälligen Socken zum Schuhklau provoziert habe. Und sie habe daraus geschlossen, dass das in unserem Freundeskreis quasi eine etablierte Form der Kommunikation wäre (also das Tragen von auffälligen Socken = Provokation zum Schuhklau) und daher hatte sie auch das Gefühl gehabt, mit den Schachsocken klar und deutlich mit mir zu kommunizieren. Sie gab dann auch zu, dass sie mit Freya lang und breit über diese ganze Schuhklau-Sache zwischen ihr und mir geredet hatte. Einfach auch um besser zu wissen, wie sie selbst damit umgehen soll.
Das kam irgendwie unerwartet, aber ich nahm das dann erstmal so hin und fragte sie noch, warum sie bei meinem ersten erfolgreichen Schuhklau an ihr abgebrochen hatte. Dazu sagte sie, dass sie mit der Situation einfach überfordert gewesen ist. Sie wusste ja schon nicht genau, wie sie sich mir gegenüber verhalten soll, aber wo dann noch andere Menschen dazukamen, war ihr das dann einfach zu viel und sie wollte nur noch raus aus der Situation.
Puh, ehrlich gesagt war das alles ziemlich viel auf einmal. Und im ersten Moment hatte ich dann auch ein schlechtes Gewissen gegenüber Emma, weil ich sie in diese für sie sehr fordernden Situationen gebracht habe. Das sprach ich dann auch aus. Aber sie meinte dazu, ich solle kein schlechtes Gewissen haben. Allein schon, weil ich all das nicht habe wissen können und ich mich ja nur an das gehalten habe, was sie mir kommuniziert hat. Außerdem sagte sie mir, dass ihre aktuelle Überforderung nicht bedeutet, dass ihr der Schuhklau nicht langfristig auch gefallen könnte. Aber aktuell wisse sie halt selbst nicht genau, wie sie eigentlich dazu steht.
Ich tat mich ehrlich gesagt schwer, wie ich damit umgehen soll. Denn anscheinend müsste ich Emma ja wieder in eine Schuhklau-Situation bringen, damit sie besser verstehen kann, wie sie darüber denkt. Aber andererseits weiß ich jetzt ja auch, dass das für sie sehr stressige Situationen sind. Deswegen würde ich mich auch schlecht dabei fühlen, sie wieder in so eine Situation zu bringen. Emma verstand mein Dilemma und um mir zu zeigen, wie man damit umgehen kann, erzählte sie mir dann, dass Freya und sie schon eine ähnliche Situation hatten. Und das sogar noch in den Semesterferien. Freya war da anscheinend noch ziemlich angefressen von ihrem Praktikum gewesen und als die zwei abends zusammen was auf Netflix geschaut haben, hat Freya sie gefragt, ob sie ein bisschen miteinander kuscheln können. Und in ihrer people pleasenden Art hat Emma dann erstmal "Ja" gesagt, konnte diese Kuschelsituation dann aber überhaupt nicht einordnen, weil Freya und sie aus ihrer Sicht zu dem Zeitpunkt noch gar nicht ein so enges Verhältnis zueinander hatten, dass das für sie eine stimmige Situation gewesen ist. Sie ist dann innerlich immer unruhiger geworden, bis sie es nicht mehr ausgehalten hat und aus dem Raum gegangen ist. Freya war dann anscheinend auch erstmal verwirrt (und auch ein bisschen erschrocken über Emmas Reaktion) und die zwei hatten dann so ziemlich dasselbe Gespräch wie ich jetzt mit Emma. Und genau wie ich jetzt hatte auch Freya erstmal ein schlechtes Gewissen und wollte auch von Emma wissen, wie sie sich jetzt am besten verhalten soll, damit Emma sich wohlfühlt. Und Emmas Antwort war im Wesentlichen, dass es (gerade in so nicht-alltäglichen Situationen) einfacher für sie ist, wenn sie genau weiß, was passieren wird, was die andere Person in der Situation denkt und welche Erwartungen die andere Person an sie hat und dass sie eine unkomplizierte Möglichkeit hat, die Situation abzubrechen und das dann auch akzeptiert wird.
Naja, und Freya hat sich halt genau darauf eingelassen und sie haben es dann nochmal mit Kuscheln probiert, nur dass Freya ihr diesmal vorher gesagt hat, was genau sie tun wird (halt normales Kuscheln, nix wildes) und welche Erwartungen sie dabei an Emma hat (basically keine). Und auch währenddessen hat Freya sie dann immer wieder geupdatet, was ihr dabei gerade durch den Kopf geht. Und das war dann auch für Emma eine schöne Situation, aber tatsächlich weniger wegen des Kuschelns an sich, aber für sie war es halt sehr angenehm mehr darüber zu erfahren, wie Freya denkt und fühlt und sie war dann auch im Gegenzug sehr offen zu ihr. Lange Rede, kurzer Sinn: Emma wollte mir so verdeutlichen, dass eine Situation, die anfangs überfordernd für sie war, sich auch in eine für sie schöne Situation entwickeln kann.
Wir bezogen das dann zurück auf den Schuhklau und wenn man das mal Checklisten-artig durchgeht: - Genaues Wissen über das was passieren wird: Naja, sie weiß, dass ich versuchen werde ihr die Schuhe zu klauen. Aber da gibt es ja immer auch Dinge, die man vorher nicht planen kann, wie z.B. die Leute, die uns beim Laufen damals entgegen kamen. Sie meinte aber, dass ich sie in dem Punkt auch nicht zu sehr in Watte packen muss, wenn sie dafür die Möglichkeit hat, die Situation jederzeit abzubrechen und ich das dann auch akzeptiere. - Wissen darüber, was ich in der Situation denke: Das weiß sie grundsätzlich schon. Aber hier würde es die Situation in Zukunft für sie leichter machen, wenn ich es in der Situation selbst auch aussprechen würde. - Wissen darüber, was ich von ihr erwarte: Das weiß sie grundsätzlich auch. Aber auch darüber haben wir nochmal geredet. Denn ich möchte keinesfalls, dass sie sich mir zuliebe zu irgendwas zwingt, wobei sie sich unwohl fühlt. - Möglichkeit die Situation unkompliziert abzubrechen und Akzeptanz meinerseits: Hier war Emma tatsächlich voll zufrieden. Das hatten wir bei meinem ersten erfolgreichen Schuhklau an ihr ja schon ausgetestet. :)
Auch das war wieder eine ganze Menge an Informationen und ich habe Emma dann auch nochmal gefragt: Wenn es so in dir aussieht, warum hast du mir all das dann nicht schon zu Semesterbeginn gesagt? Denn dann hätte ich da ja Rücksicht drauf nehmen können. Ihre Antwort darauf war: Sie hatte halt Angst, dass diese Infos über sie, meine Sicht auf sie grundlegend verändern und ich sie auf diese Art zu denken reduzieren oder sie zu sehr in Watte packen könnte. Und diese Angst konnte ich sehr gut nachvollziehen, denn tatsächlich waren meine ersten Gedanken in die Richtung gegangen: Was waren in der Vergangenheit vielleicht auch stressige Situationen für Emma, ohne dass ich das wahrgenommen habe? Wo hat sie sich vielleicht auch nichts anmerken lassen, obwohl etwas für sie sehr anstrengend war?
Naja, und zum Stichwort "in Watte packen": Mein erster Impuls nach diesem Gespräch war halt, ihr ihre Schuhe sofort zurückzugeben. Hier fragte Emma mich dann aber, was ich getan hätte, wenn wir eben nicht dieses Gespräch gehabt hätten. Und da antwortete ich dann wahrheitsgemäß, dass ich sie auf Socken hätte heimfahren lassen. Emma überlegte dann kurz und schlug mir den folgenden Kompromiss vor: Sie bleibt erstmal auf Socken, aber die Chucks kommen in ihren Fahrradkorb, damit sie jederzeit abbrechen kann. Ich fand ihren Vorschlag gut, meinte dann aber noch zu ihr, dass sie das aber auch nicht tun muss, wenn sie sich insgeheim doch damit unwohl fühlen sollte. Und diese Aussage war für Emma tatsächlich sehr verletzend. Sie erklärte es mir dann nochmal: Ich habe ihr meine Erwartung (=dass sie auf Socken bleibt) klar kommuniziert, sie hat darauf basierend den Kompromiss vorgeschlagen, dass die Chucks in ihren Fahrradkorb kommen. Und für sie ist es dann am leichtesten, wenn ich ihrer Einschätzung einfach vertraue und ihr nicht implizit unterstelle, dass sie sich gerade für mich verbiegt. Das habe ich dann auch verstanden und nochmal bekräftigt, dass meine Aussage eigentlich nett gemeint war. Das glaubte sie mir auch und sie hatte auch Verständnis dafür, dass ich jetzt erstmal einige Informationen zu verarbeiten habe.
Ich schlug dann vor, einfach nochmal eine Partie Schach zu spielen. Denn das schien mir irgendwie die beste Option zu sein. Emma hatte nichts dagegen, aber wir spielten diesmal ohne Schachuhr und unterhielten uns nebenbei weiter.
Ich versuchte jetzt eher umzusetzen, ihr mehr darüber mitzuteilen, was mir gerade so durch den Kopf geht. Ich sagte ihr dann, dass ich ihre Socken sehr mag und gut finde, dass das Schachbrettmuster nicht nur auf dem Spann ist, sondern sich auch über die Seiten und die Sohle zieht. Emma freute sich über diese Information und fragte, ob sie mir in einer anderen Farbgebung noch besser gefallen würden. Spontan meinte ich, dass ich sie vermutlich in rot-weiß noch schöner fände. Sie fragte mich dann auch so Sachen wie, ob barfuß für mich auch reizvoll ist, die Fußform für mich relevant ist oder es mir nur um die Socken geht und und und. Ehrlich gesagt hat sie mich da ziemlich ausgefragt, aber das würde ich an der Stelle jetzt mal skippen, weil ich meine Empfindungen beim Schuhklau ja doch schon in diversen Beiträgen hier ausgeführt habe.
Nur zwei Dinge würde ich gerne erwähnen: Einmal freute Emma sich, dass ich ihre eher länglichen Füße positiv erwähnte ("Ich find die gut, die haben irgendwie was."), weil sie selbst eher das Gefühl hat, dass die einfach ein bisschen zu lang sind und daher eher unattraktiv. Und das andere wäre (nur um das hier nochmal klar zu haben), dass sie natürlich auch wissen wollte, wie ich sie jetzt eigentlich ohne Schuhe wahrnehme und da meinte ich dann, dass ich sie so auf Socken hier auf der Bank schon irgendwie cute finde. Emma nahm das als Kompliment (ist es ja auch <3) und fragte dann auch ganz offen, ob ich damit auch romantische Gefühle verbinde. Das verneinte ich aber und sie nahm das eher erleichtert zur Kenntnis, weil sie nicht gewusst hätte, wie sie damit umgehen soll, wenn ich doch welche für sie gehabt hätte.
Alles in allem war es halt ein sehr offenes Gespräch, aber ehrlich gesagt auch ein bisschen anstrengend, weil Emma manche Dinge schon sehr genau wissen wollte und auch immer wieder gefragt hat: "Und was glaubst du, warum ist das so?" Und gerade dazu waren meine Antworten gefühlt halt schon eher dünn.
Aber gut, unser Schachspiel und unser Gespräch waren irgendwann auch rum und wir beschlossen dann heimzufahren. Wie besprochen, wanderten Emmas Chucks daher in ihren Fahrradkorb und gemeinsam machten wir uns auf die Rückfahrt. :)
Emmas erster Eindruck war dann, dass es eigentlich ganz angenehm ist mit dem Fahrtwind an den Sockfüßen. Das fand ich interessant, weil mir das damals auch aufgefallen war und das sagte ich ihr jetzt auch. Naja, etwas später in den Feldern trafen wir aber wieder auf Fußgänger und hier merkte ich dann schon, dass das für Emma nicht so einfach war. Denn sie beschleunigte deutlich, um möglichst schnell an denen vorbei zu sein. Ehrlich gesagt hängte sie mich da schon ein Stück weit ab und erst als sie wieder langsamer wurde, konnte ich wieder zu ihr aufschließen. Bei der letzten Bank vor dem Wohngebiet stoppte sie dann auch und zog sich ihre Chucks wieder an. Das konnte ich aber so oder so sehr gut nachvollziehen. Denn ich finde schon, dass es im Wohngebiet nochmal was anderes ist als zwischen den Feldern. Emma fragte mich hier auch nochmal direkt, was ich gerade denke und ich meinte dann zu ihr, dass ich verstehen kann, dass sie sich ihre Chucks hier wieder anzieht und ich stolz auf sie bin, dass sie sich überhaupt so weit auf das ganze eingelassen hat. Beides freute sie. :)
Damit ist dieses Schuhklau-Erlebnis auch auserzählt und ich weiß, das ist mal wieder ein sehr langer Beitrag geworden. Aber ich wollte Emmas Perspektive jetzt auch wirklich einmal ausführlich darstellen. Und ja, sie hatte mir gesagt, ich brauche sie "nicht in Watte zu packen", aber dennoch war ich danach erstmal gehemmt, einen weiteren Schuhklau-Versuch zu unternehmen. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag. Nicht dass das hier noch länger wird, oje. :D
Liebe Grüße, Regina
|  |  | |  |  | Hallo zusammen,
also dann, weiter geht's. :)
Ehrlich gesagt dauerte es schon ein bisschen, bis nach dem Schach-Erlebnis wieder was in Sachen Schuhklau passiert ist. Zum einen waren zwischendurch noch meine Eltern zu Besuch, was mich komplett aus meinen Überlegungen zu Emma und weiteren Schuhklau-Versuchen rausgerissen hat. Und zum anderen habe ich dann halt sehr lange genau darüber nachgedacht: Wie soll ich in Bezug auf Emma und weitere Schuhklau-Versuche an ihr weiter vorgehen?
Emma hatte ja gemeint, dass ich sie nicht zu sehr in Watte packen soll, aber ich will halt schon, dass sie sich bei so einem Schuhklau-Versuch von mir möglichst wohl mit der Situation fühlt. Und das wäre ja anscheinend in einem eher kontrollierten Setting der Fall, wo wenig bis gar nichts Unvorhergesehenes passieren kann. Andererseits habe ich im letzten Semester mit Freya ja schon die Erfahrung gemacht, dass ein zu kontrollierter Schuhklau für mich nicht funktioniert. Naja, und ich habe es halt nicht wirklich geschafft, diese Gedankengänge unter einen Hut zu bringen und einen sinnvollen Plan zu entwickeln.
Ich hab dann auch mal mit Freya über das ganze geredet und zusammengefasst war ihr Take: "Du machst dir viel zu viele Gedanken. Wenn sie selbst sagt, dass etwas ok für sie ist, dann vertrau ihr da einfach und gut ist. Du verletzt sie viel mehr damit, wenn du ihr nicht vertraust und zu viel Rücksicht auf sie nimmst." Und ja, ich glaube sie hatte damit vollkommen Recht. Trotzdem tat ich mich einfach sehr schwer damit, das auch praktisch umzusetzen. Naja, dafür nahm Freya die Dinge dann selbst in die Hand, oje.
Und zwar haben wir zu Beginn der Himmelfahrtswoche abends bei uns in der WG zu viert gekocht/gegessen. Danach sind wir dann gemeinsam in den Feldern spazieren gegangen. Es war ehrlich gesagt ein ziemlich trüber Abend und von den Temperaturen her bestenfalls mild. Emma war dennoch dafür, bis zum Fluss zu gehen, aber wir anderen sahen uns da nicht wirklich und unser Kompromiss war dann, dass wir zumindest noch an der frischen Luft bleiben und so auf halbem Weg zum Fluss haben wir uns dann bei den Feldern auf eine Bank gesetzt und uns da dann weiter unterhalten.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr wie wir darauf kamen, aber ich meinte irgendwann, dass ich Emmas "Jippie!" (sagt sie häufig mit einer bestimmten Betonung, wenn ihr etwas gut gefällt) immer sehr mag. Nadine und Freya stimmten mir da zu und Freya meinte dann: "Aber habt ihr eigentlich gewusst, dass Emma auch ein ziemlicher Lachsack ist?" Emma schaute da direkt ruckartig zu Freya und ich vermute stark, dass sie ihr einen Blick nach dem Motto "Das kannst du doch nicht einfach so erzählen!" zuwarf. Denn als Nadine dazu meinte "Das wäre für mich jetzt keine große Überraschung, ehrlich gesagt", schaute Emma direkt wieder zu uns (sie saß zwischen Freya und mir und Nadine neben mir) und wirkte doch sehr ertappt. Aber bevor sie noch irgendwas dazu sagen konnte, nutzte Freya, dass Emma gerade zu uns schaute und kitzelte sie an ihrer ungeschützten Seite. :D
Ich hatte mit Freya ja selbst schon die Erfahrung gemacht, dass sie in solchen Situationen mit so einer gewissen Selbstverständlichkeit vorgeht. Jetzt bei Emma war das nicht anders und sie grub ihre Finger da doch ziemlich konsequent in ihre Seite. Andererseits musste sie das aber vermutlich auch, weil Emma halt eine Jacke anhatte. Die war zwar eher dünn, hielt aber glaube ich trotzdem einiges von der Berührung ab. Denn Emma lachte nicht wirklich los, sondern gab mehr so ein ersticktes Kichern von sich. Dafür zuckte sie mit ihrem Oberkörper aber ziemlich zusammen und drehte sich jetzt auch in Freyas Richtung, um ihr weniger Angriffsfläche zu bieten. Freya versuchte sie jetzt eher mit ihren Zeigefingern in den Bauch zu piksen, während Emma sich bemühte das mit ihren Händen abzuwehren. "Würdet ihr mich hier mal unterstützen?", meinte Freya lachend zu uns und, naja, Emma hatte sich so weit in Freyas Richtung gedreht, dass sie jetzt quasi mit dem Rücken zu uns saß. Damit war sie für eine Kitzelattacke von Nadine oder mir komplett offen. Ich selbst war in der Situation aber ehrlich gesagt total perplex und tat nichts. Nadine hingegen begann direkt zu grinsen, griff über mich hinweg nach Emmas beiden Seiten und ähnlich kompromisslos wie eben schon Freya grub sie ihre Finger jetzt tief in deren Jacke und bewegte sie schnell vor und zurück, um Emma zu kitzeln. Die bäumte sich erst kurz auf, wurde da dann aber auch direkt von Freyas Zeigefingern in den Bauch getroffen und machte sich dann eher klein, indem sie sich nach vorne beugte und ihre Arme schützend vor dem Bauch verschränkte. Und Jacke hin oder her, begann sie jetzt auch zu lachen. :)
Nach ein paar Sekunden zog Nadine ihre Hände wieder weg, aber Freya meinte grinsend zu ihr "Mach nochmal!" und sobald Emma wieder durch Nadines Kitzeln abgelenkt war, ging Freya schnell vor ihr in die Hocke und zog ihr eines Bein leicht am Knöchel vor! "Nein, nicht die Schuhe! Nicht die Schuhe!", meinte Emma direkt panisch zu ihr. Genau wie bei meinem Versuch damals, beugte sie sich jetzt auch nach unten, weil sie vermutlich wieder die Schnürung ihres Schuhs umklammern wollte. Aber Nadine kitzelte sie da einfach wieder kurz an den Seiten und reflexartig machte Emma sich dann wieder klein und drückte ihre Oberarme an ihre Seiten, um die bestmöglich zu schützen.
Und Emma war durch ihr Lachen und ihre Verteidigungsbemühungen gegen Nadine so ausgelastet, dass sie in diesen Momenten einfach überhaupt keine Kapazitäten frei hatte, um sich auch noch parallel mit Freya auseinanderzusetzen. Die wiederum nutzte das gnadenlos aus und öffnete Emmas Chuck. Sie schaute dann auch kurz aufmunternd zu mir und nickte in Richtung Emmas anderem Chuck. Aber ich wusste in der Situation nicht, was ich tun soll und tat daher nichts, außer entschuldigend zu Freya zurückzuschauen. Die verdrehte daraufhin nur kurz die Augen und begann dann die obere Schnürung von Emmas Chuck zu lockern.
Als Nadine nach ein paar Sekunden wieder von Emma abließ, protestierte diese dann direkt wieder mit "Nein, lass die Schuhe! Lass die, lass die! Nicht die Schuhe!" und versuchte sich mit ihrem Bein irgendwie freizuzappeln. Freya kam damit jedoch deutlich besser zurecht als ich damals und musste Emmas Fuß zwar auch mal kurz mit beiden Händen festhalten, damit ihr der nicht entwischt. Aber die meiste Zeit reichte es, wenn sie Emmas Hacke mit einer Hand festhielt und konnte dann parallel mit der anderen Hand den Chuck weiter lockern. Zu Emmas Protesten meinte sie nur grinsend: "Say the word!" Da stockte Emma für vielleicht einen Sekundenbruchteil, schaute dann aber irgendwie sehr erschrocken zu ihrem mittlerweile doch sehr gelockerten Schuh und gab so ein "Ahhhh" von sich, bevor sie es nochmal damit versuchte, ihren Schuh mit ihren eigenen Händen zu umklammern. Aber als sie sich da runterbeugte und ihre Arme ausstreckte war Nadine direkt wieder zur Stelle und kitzelte sie erneut an ihren ungeschützten Seiten. Und das auch wieder nur für ein paar Sekunden, aber das reichte schon, dass Emma diesen Verteidigungsversuch für ihren Schuh wieder abbrechen musste und ihre Arme reflexartig zurückzog, um ihre Seiten zu schützen.
Ihr Chuck war jetzt auch ausreichend gelockert und Freya griff ihn sich an Hacke und Spitze. Wie üblich zog sie an der Hacke, während sie gleichzeitig gegen die Spitze drückte und der Chuck flutschte jetzt auch sehr einfach von Emmas Fuß. Schon im nächsten Moment war er aus und Freya gab so ein glückliches "Hehe!" von sich, als sie den jetzt leeren Schuh in der Hand hielt. :D An Emmas Fuß hingegen war jetzt ihre weiße Socke mit zwei gelben Querstreifen im vorderen Bereich sichtbar. Dafür war ihr Fuß jetzt ja aber auch wieder frei und Emma machte es jetzt so, dass sie beide Füße sofort unter die Bank zurückzog.
Und Freya? Offensichtlich hatte sie Emma ja ihren Schuh ausgezogen, um sie jetzt auch am Fuß zu kitzeln. Aber tatsächlich rückte sie ein Stück zurück und lehnte sich nach hinten, damit sie den Weg besser im Blick hatte, schaute kurz in beide Richtungen, sah dass eine Gruppe Spaziergänger gar nicht mehr so weit weg von uns war und meinte dann gelassen in Richtung Emma: "Glück gehabt, Emmchen."
Emma selbst musste erstmal wieder ein bisschen durchatmen und während sie das tat, setzte Freya sich wieder neben sie und sagte ganz ruhig zu ihr: "Hey, alles gut. Ich hab vorher geschaut (das hatte ich tatsächlich nicht bemerkt, würde es Freya aber einfach mal glauben) und während wir dich gekitzelt haben waren keine Fußgänger oder so in der Nähe. Es dürfte auch niemand mitbekommen haben, dass ich dir einen Schuh ausgezogen habe. Von rechts kommt bald eine größere Gruppe, das dürften so fünf Personen sein. Aber wenn du dich einfach auf deinen Fuß setzt, wird denen nicht auffallen, dass dir da was fehlt. Deinen Schuh stelle ich hinter mich, damit die Fußgänger ihn nicht sehen. Und sobald die vorbei sind, gebe ich ihn dir auch direkt wieder zurück, ok?" "Ok, alles klar", gab Emma zurück und zog ihren Sockfuß jetzt auch tatsächlich zu sich auf die Sitzfläche der Bank und setzte sich drauf. Emmas Chuck hingegen stellte Freya, genau wie sie gesagt hatte, direkt hinter ihrem Rücken ab, sodass er für vorbeigehende Fußgänger nicht mehr zu sehen war.
Und Nadine und ich hatten das halt beide irgendwie sehr interessiert verfolgt und ich weiß nicht wie ich es besser sagen soll, aber wir waren beide schon emotional berührt, dass Freya einfach so feinfühlig mit Emma umging, aber eben auch ohne sie dabei kleinzumachen. Denn ehrlich gesagt hätten wir ihr das beide nicht zugetraut. Das ist gar nicht böse gemeint, wir wissen beide, dass Freya das Herz am rechten Fleck hat. Aber dadurch dass sie oft auch sehr direkt ist und manchmal auch mit dem Kopf durch die Wand will, hätten wir halt beide nicht damit gerechnet, dass sie sich jetzt so gut auf Emmas Bedürfnisse einstellen kann. Tatsächlich zeigte sich da aber, dass sie uns in dem Bereich einiges voraushat, vor allem mir, ehrlich gesagt, seufz.
Wenig später passierte uns dann auch die Fußgängergruppe und Emma warf denen auch einen etwas mulmigen Seitenblick zu, wirkte ansonsten aber entspannt. Als die vorbeiwaren, gab Freya ihr auch sofort ihren Schuh wieder und Emma zog ihn sich wieder an. Jetzt wirkte sie eher wieder ziemlich munter und fragte uns auch, ob wir nicht doch noch zum Fluss gehen wollen. Wir sahen uns da aber immer noch nicht, sind dann aber auf dem Rückweg nochmal einen kleinen Schlenker gegangen.
Soweit von diesem Erlebnis. Es war irgendwie ungewohnt für mich da jetzt einfach nur in der Beobachterrolle zu sein. Aber es ging doch irgendwie alles sehr schnell und ich war mir da halt einfach viel zu unsicher, was ich tun soll. Freya hat mich danach auch nochmal angesprochen, warum ich Emma nicht ihren anderen Chuck ausgezogen habe. Und ich gab dann halt auch zu, dass ich in der Situation überfordert war und Angst hatte, Emma vielleicht doch irgendwie zu verletzen. Überraschend geduldig hat Freya mir dann nochmal erklärt, dass diese Denkweise Quatsch ist und im Endeffekt nur dazu führen wird, dass Emma sich von mir nicht ernstgenommen fühlt. Freya schärfte mir da auch nochmal ein, dass ich Emma wichtig bin und das bitte nicht vermasseln soll. Naja, ich meinte dann, dass ich da mein bestes geben werde und habe mir auch vorgenommen, genau das zu tun. Freya meinte da dann auch noch zu mir, dass ich mich da auch jederzeit gerne an sie wenden kann, weil sowohl Emma als auch ich, ihr halt sehr wichtig sind und sie einfach dazu beitragen möchte, dass keine Missverständnisse zwischen uns entstehen. Das fand ich irgendwie sehr reif von ihr, aber eben auch sehr lieb. <3
Mit Emma habe ich dann auch nochmal geredet und sie hat mir dann auch nochmal versichert, dass in dem Rahmen wie Freya es bei diesem Schuhklau jetzt gehandhabt hat, sie sehr gut mit der Situation klargekommen ist. Das hat mich dann auch nochmal beruhigt. Was da dann aber auch irgendwie richtig goldig war, dass Emma mich am Ende unseres Gesprächs noch vorsichtig gefragt hat: "Du bist doch gewissermaßen eine Expertin für diese ganze Schuhklausache und du kennst Freya ja auch schon länger als ich. Glaubst du, sie erwartet von mir, dass ich ihr... auch mal einen Schuh klaue oder sowas in die Richtung?" Wozu ich dann meinte, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Freya in dem Bereich eine Erwartungshaltung an sie hat, Freya aber bestimmt auch nichts dagegen hätte, wenn sie etwas vergleichbares tun würde - eher im Gegenteil. Emma fragte mich, wie genau ich das meine. Naja, und ich erklärte ihr dann, dass Freya mit ihrer Aktion aus meiner Sicht vor allem Vertrauen und Zuneigung ausdrücken wollte (man neckt ja nur jemanden, den man mag) und eine "Revanche" von Emma sehr wahrscheinlich so auffassen würde, dass sie das jetzt zurückkommuniziert. Und Emma dazu nur: "Ok, verstehe... Weil genau das würde ich eigentlich auch gern an sie zurückkommunizieren." Awwww. <3
Also, lange Rede, kurzer Sinn: Emma hat sich dazu entschlossen, sich hierfür an Freya "zu revanchieren" und hat mich gebeten, ihr dabei zu helfen. Ich war gern dazu bereit und wie das dann gelaufen ist, lest ihr im nächsten Beitrag. Dann seid ihr auch wieder up to date, das war jetzt nämlich erst am Samstag des Pfingst-WEs und seitdem ist in Sachen Schuhklau nichts mehr passiert. :)
Liebe Grüße, Regina
|  |  |  | |  |  |  | Hallo zusammen,
also dann, ein letztes noch. :)
Wie gesagt, wollte Emma sich ja an Freya "revanchieren" und ich unterstützte sie halt dabei so gut ich konnte. Mein erster Ratschlag an sie war dabei: Plan nichts zu Kompliziertes. Das hatte Emma aber eh nicht vor. Sie fühlte sich am sichersten damit, quasi 1:1 das zu tun, was Freya auch bei ihr getan hat, also sie mit Kitzeln und Schuhausziehen zu necken. Die nächste Frage, die sich hierbei dann stellte war, wo sie das am besten tut. Und naja, Emma liebt es draußen unterwegs zu sein, insbesondere halt am Fluss. Daher war für sie schnell klar, dass eine Bank am Fluss der beste Ort für ihr Vorhaben ist. Wobei hier auch eine Rolle spielt, dass Emma einfach sehr in Mustern denkt. Und literally jeder Schuhklau an ihr in diesem Semester passierte halt auf einer Bank im Freien. Daher fühlte es sich für sie auch "einfach richtig" an, sich jetzt eben auch für eine Bank im Freien zu entscheiden. Nur würde sie sich wohler damit fühlen, wenn die ein bisschen abgeschieden ist. Denn wenn das jetzt eine Bank wäre, wo ständig Leute vorbeikommen, dann könnte sie sich selbst nicht dazu überwinden, Freya zu kitzeln oder ihr einen Schuh auszuziehen. Das konnte ich sehr gut nachvollziehen, denn als Nadine und ich Freya mal in der Uni-Bib die Schuhe geklaut hatten, hatten wir uns vorher genau die gleichen Gedanken gemacht.
Ich schlug dann vor, dass wir mit Freya ja einfach eine Fahrradtour am Fluss entlang machen könnten. Und sobald wir eine passende Bank sehen, könnten wir da ja eine Pause einlegen. Emma mochte die Idee. Sie wollte aber lieber schon im Vorfeld eine passende Bank aussuchen und daher haben wir dann unter der Woche abends zu zweit eine Radtour gemacht. Gott sei Dank fanden wir auch mehrere gute Bänke, denn nur eine auszusuchen war Emma zu unsicher. Typisch. <3
Wir hatten auch überlegt Nadine noch mit ins Boot zu holen. Aber sie meinte, dass sie über das lange Pfingst-WE ihre Familie besucht. Deswegen war sie dann nicht mit dabei. Sie wünschte uns aber viel Erfolg und erlaubte uns auch, dass Freya im Notfall ihr Fahrrad benutzen dürfte. :) Das war aber nicht notwendig. Denn als wir drei besprachen, was wir am WE so tun wollen, schlug Emma halt eine Fahrradtour vor. Und Freya meinte dann, sie würde am Samstag einfach per Fahrrad zu uns kommen. Also bis hierhin alles sehr unkompliziert und reibungslos abgelaufen. Wie genau wir dann am Samstag vorgehen wollen, haben Emma und ich auch ziemlich detailliert besprochen, aber das nehme ich hier mal nicht vorweg.
Jedenfalls kam dann der Samstag und wir trafen uns um 10 Uhr bei uns in der WG. Schon da war es ziemlich warm, aber als wir dann losfuhren war es mit dem Fahrtwind doch sehr angenehm. Die Route hatten Emma und ich ja vorab geplant und wir sind dann halt einfach am Fluss entlanggefahren. Auch so ist das eine schöne Strecke und man kommt dann auch an kleineren Dörfern vorbei, die eigentlich auch ganz nett aussehen. :)
Ein festes Ziel hatten wir nicht ausgemacht, nur dass wir uns zwischen 12 und 13 Uhr ein schattiges Plätzchen suchen wollten, um nicht die volle Mittagssonne abzubekommen und eben auch eine kleine Mittagspause einzulegen. Emma und ich haben es dann so eingefädelt, dass wir nach gut 1,5 h Fahrt Freya vorgeschlagen haben, uns wieder auf den Rückweg zu machen. Sie war damit einverstanden und gegen 12.30 Uhr waren wir dann wieder kurz vor dem Dorf, das wir auf dem Hinweg als erstes passiert hatten. Zu Freya meinten wir, dass wir uns ja im Ort ein schattiges Plätzchen suchen könnten, entdeckten dann aber "zufällig" kurz vor dem Ort eine einfach perfekt gelegene Bank. :)
Ehrlich gesagt lag die Bank halt wirklich sehr schön. Denn schon etwas vor dem Ort entfernt sich der Weg halt ein Stück vom Fluss und zwischen Fluss und Weg kommt dann Wiese. Die Bank selbst ist aber quasi direkt am Ufer gelegen und nach hinten mit ein paar Bäumen und Sträuchern zum Weg hin abgeschirmt. Naja, und die Bäume gaben halt auch Schatten. Was ehrlich gesagt auch sehr gut war, denn jetzt um die Mittagszeit knallte die Sonne halt schon sehr. Wir stellten unsere Fahrräder dann halt neben der Bank ab und tranken erstmal alle was. Freya meinte dann auch, dass die Bank wirklich schön gelegen ist und lobte Emma, dass sie die vom Weg aus gesehen hat. Ich hatte da kurz die Sorge, dass Emma ins Schwimmen geraten könnte, aber sie antwortete nur sehr souverän: "Danke. Ich finde die Bank auch sehr schön."
Naja, was hier jetzt aber schon ein bisschen problematisch war: Die Bank lag teilweise in der Sonne. Und deswegen standen wir jetzt erstmal alle im Schatten und niemand von uns setzte sich. Unser Plan hatte aber vorgesehen, dass, sobald wir alle auf der Bank sitzen, Emma mir ein Zeichen gibt und wir dann loslegen. Und ich dachte mir in der Situation halt: Ok, spätestens zum Essen werden wir uns ja setzen, also warten wir einfach noch ein bisschen ab und gut ist. Emma hingegen... improvisierte da jetzt eher, oje. :D
Wir standen immer noch im Schatten und Freya stellte gerade ihre Trinkflasche ab, da warf Emma mir einen sehr auffälligen Seitenblick zu und sobald Freya ihre Trinkflasche abgestellt hatte und wieder hochgekommen war, sagte Emma grinsend zu ihr: "Freya, bist du eigentlich kitzlig?" Und dieser Satz war unser vereinbartes Zeichen! Freya schaute sie da im ersten Moment nur verwirrt an, weil die Frage für sie halt völlig aus dem Nichts kam. Für mich kam es auch überraschend, weil ich gerade bei Emma nie erwartet hätte, dass sie vom ursprünglichen Plan abweicht. But well, here we are. :D
Emma jedenfalls zögerte keine Sekunde, machte noch einen kleinen Schritt auf Freya zu und begann sie an den Seiten und am Bauch zu kitzeln. Freya verteidigte sich instinktiv dagegen, indem sie zurückwich und mit ihren Händen versuchte Emmas abzuwehren. Sie wirkte immer noch verwirrt und weil Emma durchaus ein paar Treffer landete, sagte sie dann eher abgehakt: "Was-? He-, Emma-, nicht-, was machst du-? Nicht kitzeln-!" Emma hingegen wirkte jetzt ziemlich aufgedreht und schien sehr viel Spaß zu haben. Sie selbst sagte auch nichts, aber kicherte immer so leicht, wenn sie bei Freya einen Treffer landete. Das war irgendwie richtig cute, wie sie sich da freute. <3
Ich selbst hatte anfangs ja kurz gezögert. Aber ich machte jetzt das beste draus und anstatt Freya auch von vorne zu attackieren, ging ich jetzt einmal um die Bank herum, um sie stattdessen von hinten anzugreifen. Freya nahm das im Augenwinkel auch wahr und versuchte mir weniger Angriffsfläche zu bieten, indem sie versuchte schneller in Richtung der Bäume/Sträucher zurückzuweichen. Allerdings machte sie sich damit auch verwundbarer gegenüber Emmas Bemühungen, die jetzt doch schon einige Lacher aus ihr herauskitzeln konnte. Pech für sie war auch, dass ich schnell genug war, um zwischen sie und die Bäume/Sträucher zu kommen. Sie versuchte noch sich wegzudrehen und mir möglichst nicht den Rücken zuzuwenden, aber mit Emma, die sie von vorne attackierte und mir, die sich ja völlig frei bewegen konnte, funktionierte auch das nicht. Ich kam trotzdem problemlos hinter sie und, naja, kitzelte sie dann an ihren komplett ungeschützten Seiten. :D
Unsere kombinierte Kitzelattacke war tatsächlich sehr effektiv und Freya kam jetzt gar nicht mehr dazu, sich noch irgendwie koordiniert zu verteidigen. Ihre Arme und ihr Oberkörper zuckten nur noch unkontrolliert hin und her und sie lachte wirklich sehr laut. Sie konnte sich so auch nicht lange halten, ging kurz darauf zu Boden und versuchte sich dort klein zu machen. Hier griffen Emma und ich uns jetzt aber ihre Beine an den Knöcheln und zogen die vor. Körperlich war Freya da schon viel zu entkräftet, als dass sie sich noch großartig dagegen hätte wehren können. Aber da sie ja gerade nicht gekitzelt wurde, hatte sie immerhin wieder genug Atem, um sich zu Wort zu melden und protestierte jetzt: "Nein, nicht noch die Schuhe! Come on, nicht noch an den Füßen, echt nicht!" Aber Emma nur grinsend: "Oh doch, das muss!" :D
Freya trug ihre Nike Air Force und die auch eher locker geschnürt. Emma und ich zogen da beide mit nur einer Hand an der Hacke und quasi einen Ruck später waren die auch schon aus. Freyas Schuhe warfen wir einfach in Richtung Bank und, naja, dann kitzelten wir sie jetzt auch noch an ihren Sockfüßen. :) Sie trug da übrigens mal nicht ihre weißen Nike-Socken, sondern welche in einem kräftigen Grün, die noch mit aufgeschnittenen Avocados gemustert waren. Mir gefielen die richtig gut und es war schön, sie jetzt auch mal mit solchen Socken in einer Schuhklau-Situation zu haben. Außerdem waren die auch dünner als ihre Nike-Socken, was einmal beim Kitzeln praktisch war, aber auch das Ausziehen ihrer Schuhe noch ein bisschen einfacher gemacht hat, denke ich. Denn die flutschten wirklich schon sehr leicht von ihren Füßen. :D
Wir kitzelten sie aber ehrlich gesagt nicht wirklich lang an den Füßen, vielleicht so ein-zwei Minuten würde ich schätzen. Und sobald sie wieder mehr zu Atem gekommen war, halfen wir ihr auch auf. Sie klopfte sich dann erstmal ein bisschen Staub von der Kleidung und trank erst nochmal Wasser.
Emma wirkte immer noch ziemlich aufgekratzt und schien so ein bisschen auf eine Reaktion von Freya zu warten. Freya fragte sie dann auch: "Deine Idee?" "Ja", bestätigte Emma. Freya seufzte dann kurz, begann aber auch zu lächeln und sagte schließlich: "Tja, darüber kann ich mich wohl kaum beschweren... Von daher: Gute Arbeit, Emmchen." "Danke, Frau Lehmann*", sagte Emma dazu und wirkte schon sehr stolz. :)
Als Nächstes schaute Freya dann zu mir und meinte gespielt-vorwurfsvoll: "War ja klar, dass du ihr bei sowas hilfst." "Ich bin immer gern bereit, einer Freundin zu helfen", meinte ich zu meiner Verteidigung und grinste. Da verdrehte Freya nur kurz die Augen, aber als sie dann wieder zu mir schaute, grinste sie auch und fragte mich: "Hmm, wir beide sind doch auch Freundinnen, oder?" "Ja, natürlich", antwortete ich und ahnte auch schon, worauf sie hinauswollte. "Dann wärst du doch sicher auch bereit, mir zu helfen, oder?" "Ja, natürlich", antwortete ich erneut. "Sehr schön", sagte sie und wir beide schauten zu Emma. Und das war ehrlich gesagt so ein Moment, wo ich einfach richtig gern in ihrem Kopf gewesen wäre. Denn sie hatte unseren Wortwechsel natürlich mitverfolgt, aber schaute immer noch einfach sehr zufrieden und völlig arglos zu uns zurück, als wären unsere Worte gar nicht zu ihr durchgedrungen.
Naja, und wenn sie während unseres Wortwechsels einfach direkt weggelaufen wäre, hätten wir sie vermutlich beide nicht einholen können. Aber so machte jetzt halt Freya einfach noch einen kleinen Schritt auf sie zu, ohne dass Emma darauf reagierte und als Freya jetzt ihrerseits eine Kitzelattacke auf Emmas Bauch und ihre Seiten begann, wirkte sie erst kurz überrascht, rief dann aber übermotiviert "So nicht, Frau Lehmann!" und bemühte sich Freyas Hände abzuwehren. Und ich denke so im 1 gegen 1 wäre das zwischen den beiden auch ziemlich ausgeglichen gewesen. Aber ich war ja auch noch da - und natürlich bereit, meiner Freundin Freya zu helfen, hihi. :)
Auch hier versuchte ich es damit, Emma von hinten zu attackieren. Und im Gegensatz zu Freya vorhin, unternahm Emma tatsächlich überhaupt nichts, um mich irgendwie davon abzuhalten. Sie war einfach maximal auf Freya fixiert und, naja, gegen die hatte sie sich auch wirklich gut behaupten können. Aber als ich sie jetzt von hinten an den Seiten fasste und zu kitzeln begann, prustete sie sofort los und war auch nicht mehr in der Lage, Freya weiterhin von sich fernzuhalten. :)
Aber anstatt Emma einfach an Ort und Stelle zu Boden zu kitzeln, meinte Freya zu mir: "Zur Bank, zur Bank!" Die war vielleicht so 2 m entfernt, also wirklich nah. Emma war eh nur noch am Lachen und wenn wir sie nicht festgehalten hätten, wäre sie vermutlich wie Freya vorhin einfach zu Boden gegangen. Daher war es für uns nicht wirklich schwierig, sie jetzt zur Bank zu drücken und dort abzusetzen.
"Ich kitzel weiter, nimm du ihre Schuhe!", rief Freya, wozu Emma kreischte "Nein, nicht die Schuheeeeee!" und ziemlich wild mit ihren Beinen strampelte. Die war da wirklich komplett unhinged, aber bevor sie noch mehr sagen konnte, kitzelte Freya sie weiter und Emma prustete direkt wieder los. Ich vertraute da dann einfach mal Freyas Einschätzung der Lage, dass das hier für Emma wirklich ok ist und, naja, war auch mit ihrer vorgeschlagenen Arbeitsteilung (Sie: kitzeln, Ich: Schuhe) sehr glücklich. :)
Emma trug auch heute wieder ihre Chucks. Aber natürlich war sie in der Situation jetzt so gut wie gar nicht in der Lage die irgendwie zu verteidigen. Freyas Kitzeln nahm sie schon sehr in Anspruch und mein einziges Hindernis war im Grunde, dass sie immer wieder begann mit ihren Beinen zu zappeln. Aber das halt auch eher planlos und unkontrolliert. Ich setzte mich jetzt einfach direkt vor ihre Beine, griff mir ihren ersten Schuh mit einer Hand an der Hacke und begann mit der anderen ihre Schleife zu öffnen. Und ich spürte auch, dass Emma mehrfach versuchte ihren Fuß wegzuziehen, aber in der Situation jetzt war selbst ich stark genug, dass das nicht funktionierte. Mit einer Hand war es aber tatsächlich gar nicht so einfach, ihren Schuh zu öffnen, daher brauchte ich da doch ein bisschen. Aber sobald der offen war, lockerte ich die Schnürung ihres Schuhs doch relativ schnell, griff ihn mir dann an Hacke und Spitze und zog ihn ihr aus. :)
Dass sich ihr erster Schuh gerade von ihr verabschiedet hat, schien Emma schon mitbekommen zu haben, denn ihr Lachen wurde da kurz lauter und klang eher wie ein wortloses Kreischen. Zu dem Zeitpunkt kicherte ich da aber selbst nur drüber. :)
Ich griff mir jetzt ihren verbliebenen Chuck an der Hacke und begann auch den zu öffnen. Emma zappelte zwar weiterhin mit ihren Beinen, aber auch hier konnte ich ihren Schuh mit einer Hand gut festhalten. Was mir hier jetzt auch erst auffiel: Emmas Beingezappel war nicht mal wirklich eine Abwehrmaßnahme gegen mich, sondern erfolgte immer in Reaktion auf Freyas Kitzeln. Die leistete da wirklich ganze Arbeit, oje. :D Naja, und klingt vielleicht ein bisschen weird, aber irgendwie gefiel es mir richtig gut, jetzt während dem Ausziehen des 2. Schuhs, Emmas Sockfuß neben mir zu haben, der immer wieder rumzappelte. Sie trug weiße Socken, die mit kleinen Dreiecken in hellgrün, hellblau und hellgrau gemustert und an der Hacke und im Zehenbereich dunkelgrau abgesetzt waren. Auch die fand ich sehr gut und irgendwie passend zu ihr. :)
Ehrlich gesagt brauchte ich beim 2. Schuh nochmal ein bisschen länger als beim ersten, bis ich den geöffnet hatte. Um das zu kompensieren, habe ich die Schnürung dann eher nur oberflächlich gelockert und daher saß Emmas Schuh immer noch relativ fest, als ich begann an dem zu ziehen. Im Endeffekt war das aber eher eine aufregende Erfahrung, weil ich so zwar sehr stark ziehen musste, aber dafür auch sehr gut wahrnehmen konnte, wie Emmas Fuß langsam den Halt im Schuh verliert und Stück für Stück Richtung Ausgang rutscht. Tatsächlich musste ich bis zum Ende sehr stark an ihrem Chuck ziehen und den vollends von ihrem Fuß zu bekommen war dann auch mehr so ein Runterzerren, aber kurz darauf war auch dieser Schuh aus und Emma jetzt komplett sockig! :)
Freya hatte im Augenwinkel auch immer mal wieder meinen Fortschritt verfolgt und fragte jetzt auch: "Hast du beide?" "Ja", bestätigte ich. "Gut", erwiderte sie und kitzelte Emma noch ein letztes Mal kurz an den Seiten, bevor sie von ihr abließ und ein paar Schritte von der Bank weg machte. Sie sah sehr zufrieden aus und schaute Emma mit so einem herausfordernden Grinsen an. Die erwiderte dieses Grinsen auch und schaute immer noch ziemlich übermotiviert, aber für den Moment war sie voll und ganz damit beschäftigt wieder zu Atem zu kommen. Ich hingegen saß immer noch vor der Bank und war ein bisschen verwirrt, weil ich gedacht hatte, dass wir Emma auch noch an den Füßen kitzeln. Ich fragte daher auch in Richtung Freya: "Wolltest du sie nicht auch noch an den Füßen kitzeln?" Woraufhin - und oh mein Gott, das dürfte literally das süßeste gewesen sein, was ich bisher in diesem Semester gesehen habe - Emma nur so ein "Uaaah!" von sich gab, instinktiv ihre Beine angewinkelt zu sich auf die Bank zog, sodass ihre Sockfüße auf dem Rand der Sitzfläche standen und dann den vorderen Bereich ihrer Sockfüße mit den Händen umklammerte, wie um die vor möglichem Kitzeln zu schützen. Dazu schaute sie immer noch so übermotiviert, aber auch ein bisschen nervös und awwww, das war einfach so cuteeee! <3 Freya hatte da auch schon zu einer Antwort angesetzt, aber sie brach dann ab und schaute Emma auch nur so an, als fände sie das gerade ziemlich süß und meinte: "Emma, du bist so 'ne Maus einfach." Die wiederum schaute so, als wisse sie nicht, was sie dazu sagen soll und sagte im Endeffekt dann schlicht: "Jippie!" Wozu Freya dann tatsächlich einfach nur noch "Awwww" machte. <3
Zu mir meinte sie dann, dass sie das Gefühl gehabt hatte, es mit ihrem Kitzeln eigentlich schon übertrieben zu haben. Deswegen wollte sie dann nicht noch bei den Füßen weitermachen. Das konnte ich nachvollziehen und ehrlich gesagt hatte auch Freya sich beim Kitzeln schon auch verausgabt und war glaube ich auch ganz froh, jetzt selbst erstmal wieder durchatmen zu können. Emma war halt auch noch am Durchatmen und da ich nicht so recht wusste, was ich tun soll, sammelte ich jetzt erstmal die Schuhe der beiden auf und stellte sie paarweise neben die Bank. Ich fand es schon sehr gut, dass sie jetzt beide auf Socken waren und sowohl Emma als auch Freya zu unterstützen hatte mir echt viel Spaß gemacht. Aber jetzt als Einzige noch Schuhe anzuhaben, war irgendwie ein ganz komisches Gefühl.
Ich stand dann auch erstmal unschlüssig neben der Bank, bevor ich mich schließlich neben Emma setzte. Die saß mittlerweile im Schneidersitz und ihre Atmung hatte sich wieder fast normalisiert. Freya hingegen stand so 3-4 m entfernt von uns an einen Baum gelehnt und trank aus ihrer Trinkflasche. Sie schien nachzudenken, schaute aber auch immer wieder so leicht grinsend zu uns auf der Bank. Dabei murmelte sie auch mehrfach "Hmm" und es wirkte so, als wolle sie etwas sagen, wisse aber nicht wie genau.
Letzten Endes gab sie dann auch ein eher frustriertes "Hmm" von sich und zückte stattdessen ihr iPhone. Sie tippte schnell eine Nachricht und einen Moment später vibrierte es dann bei Emma. Die las Freyas Nachricht, wirkte ein bisschen überrascht und tippte ihrerseits eine Antwort an Freya. Beide schrieben sich jetzt erstmal hin und her und gefühlt dauerte ihr Schreiben ewig, aber in der Realität waren es vermutlich nur 2 min. oder weniger.
Während ihres Schreibens wechselten die beiden auch immer wieder Blicke und auf mich wirkte es so, als wolle Freya Emma etwas erklären, was für sie sehr offensichtlich wahr. Emma hingegen wirkte anfangs etwas peinlich berührt, vermutlich weil sie das von sich aus nicht erkannt hatte. Gegen Ende ihres Austauschs wirkte sie aber sehr zufrieden und auch wieder ein bisschen übermotiviert, während Freya auch wieder dieses eher herausfordernde Grinsen hatte.
Naja, ich hatte natürlich schon so ein bisschen darauf gehofft, dass Freya hier Emma darauf hinweist, dass es doch eigentlich eine gute Idee wäre, mir jetzt auch meine Schuhe abzunehmen. Aber ehrlich gesagt fühlte ich mich in dieser Situation auch sehr wie das dritte Rad und konnte mir diesen Gedanken irgendwie selbst nicht so ganz erlauben. Deswegen war es schon unerwartet für mich, als Freya Emma noch mal bestätigend zunickte, diese dann zu mir schaute und grinsend sagte: "Schuhe her!"
Ich zuckte da irgendwie sehr zusammen und wich instinktiv ein Stück von Emma weg. Aber die löste jetzt schnell ihren Schneidersitz auf und schloss die Lücke zwischen uns sofort wieder. Von vorne sah ich da schon Freya auf mich zukommen und bevor ich noch irgendwas in Sachen Flucht unternehmen konnte, umarmte mich Emma jetzt von der Seite! Dadurch war mein einer Arm jetzt zwischen uns eingeklemmt, den anderen drückte sie gegen meinen Oberkörper und aufstehen konnte ich auch nicht mehr! Und naja, da fühlte ich dann auch zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit wieder diese Aufregung und dieses irgendwie positive Gefühl von Hilflosigkeit beim Schuhklau und das war einfach sehr, sehr schön für mich. :)
Aber als Freya mich erreichte, beugte sie sich nicht zu meinen Schuhen runter, sondern begann auch bei mir erstmal mit einer Kitzelattacke! :D Mein Bauch und meine Seiten waren ja komplett ungeschützt und Freya nutzte das eiskalt aus, um mich dort zu kitzeln. Ich prustete dann auch sofort los und sie meinte lachend: "Oh, du bist ja sogar noch kitzliger als Emma!" :) Wobei das glaube ich vor allem daran lag, dass ich mich halt wirklich null gegen ihr Kitzeln verteidigen konnte. Denn durch Emmas Umarmung konnte ich praktisch nur meinen einen Unterarm frei bewegen und, naja, das war für Freya jetzt kein großes Problem. Und sie hat was Kitzeln angeht auch einfach eine gute Technik, oje. :)
Ich war dann schon gut am Lachen, als Emma mich schließlich losließ. Sie stand von der Bank auf und ging kurz vor mir in die Hocke. Instinktiv zog ich da auch meine Beine unter die Bank. Aber Emma griff sich das linke problemlos mit beiden Händen am Knöchel, zog es wieder vor und hob es an. Freya kitzelte währenddessen voll weiter und Emma schaute mich jetzt auch mit so einem Grinsen an, als erwarte sie, dass ich noch irgendwas dazu sage, aber ich war so am Lachen, dass ich nur so ein abgehaktes "Na-hahahaha-in!" zustande brachte. Ohne ihn vorher zu öffnen, griff sich Emma meinen weißen Sneaker jetzt mit einer Hand an der Hacke und begann zu ziehen, während sie mich mit der anderen weiterhin am Knöchel festhielt. Und eigentlich waren meine Schuhe schon relativ fest geschnürt, aber dennoch gelang es Emma mit einem starken Zug die Hacke meines Sockfußes direkt aus dem Schuh zu befördern! Meinen Schuh zog Emma jetzt einfach nach vorne weg und ich spürte endlich mal wieder diesen leichten Luftzug, mit dem er sich von mir verabschiedete! :)
Ich selbst trug weiße Socken mit schmalen hellgrauen Ringeln und nicht wie sonst häufig in diesem Semester die weißen Nike-Socken. Einfach weil die Nike-Socken halt schon etwas dicker sind und ich hatte mich bei den Temperaturen dann bewusst für dünnere Socken entschieden. Vermutlich hatte auch das Emmas Vorgehen beim Schuhausziehen eben begünstigt.
Emma verhielt sich dann erstmal sehr typisch und stellte meinen ausgezogenen Schuh ordentlich neben Freyas. Sie kam dann aber sofort zurück und, naja, begann mich an meinem Sockfuß zu kitzeln. Freya sah das und zog dann mein anderes Bein vor. Sie machte es zwar mit dem klassischen an der Hacke ziehen und gleichzeitig gegen die Spitze drücken, aber auch bei ihr war es im Prinzip ein Ruck und mein Schuh hing mir nur noch lose über dem Spann. Freya zog ihn dann nach oben hin weg und damit waren jetzt meine beiden Sockfüße sichtbar - und eben auch vollständig ungeschützt vor weiterem Kitzeln, oje. :D
Gefühlt ging es länger, aber vermutlich waren es eher 2 Minuten oder so, wo sie mich jetzt beide an meinen Füßen kitzelten. Und das war schon eine interessante Erfahrung. Denn rein vom Kitzeln her war es tatsächlich weniger schlimm als das Kitzeln am Bauch oder an den Seiten. Aber andererseits verstärkte es eben dieses positive Peinlich-Berührtsein, das ich beim Schuhklau immer empfinde. Es ist halt immer irgendwie schön, wenn nach dem Schuh-Ausziehen auch was damit gemacht wird, dass ich dann auf Socken bin. :)
Schließlich ließen aber beide wieder von mir ab und auch ich musste jetzt erstmal wieder zu Atem kommen. Ich muss dabei schon ziemlich glücklich geschaut haben, denn Freya sagte jetzt zu Emma: "Siehst du? Es hat ihr gefallen." "Jaaa", gab Emma zu. Sie und Freya wirkten aber beide auch sehr zufrieden. Wir haben dann alle drei auch erstmal was getrunken und gar nicht so viel gesagt, bis Emma schließlich in die Runde fragte: "Und jetzt? Also bleiben wir auf Socken oder ziehen wir unsere Schuhe wieder an oder wie läuft das jetzt?" Freya fragte da einfach zurück: "Was war denn euer Plan für mich?" Emma erwiderte darauf nur "Ähhh", weil sie vermutlich Angst hatte, dass Freya unseren Plan jetzt auch auf sie selbst ausweiten will, aber ich antwortete dann wahrheitsgemäß für sie: "Also wir hatten schon vor, dir deine Schuhe erst wieder bei uns in der WG zurückzugeben." "Frech", meinte Freya dazu nur, schmunzelte dabei aber und sagte schließlich: "Hier ist es doch ohne Schuhe erstmal ganz angenehm, oder?" "Schon", stimmte Emma zu und fragte in meine Richtung: "Was meinst du, Regina?" Ich antwortete erneut wahrheitsgemäß: "Also ich bräuchte meine Schuhe heute gar nicht mehr zurück."
Ähm, und das setzte ehrlich gesagt doch noch so einiges in Gang. Denn Freya reagierte darauf erst mit einem leichten Schmunzeln, aber schaute mich einen Moment später mit diesem herausfordernden Grinsen an und meinte: "Du brauchst deine Schuhe heute also gar nicht mehr zurück? - Kein Problem, Regina!" Sie hob dann meinen einen Schuh vom Boden auf und ich dachte mir noch "Sie wird doch nicht wirklich...???", aber doch: Sie trat an das Ufer des Flusses und warf meinen Schuh mitten hinein!!! Einfach so.
Emma und ich waren da auch beide erstmal völlig baff, während Freya mich weiterhin angrinste. "Gern geschehen", sagte sie zu mir und ich merkte, wie ich da doch sehr rot wurde, oje. Irgendwie ist es mir dann doch immer sehr peinlich, wenn Freya so offen ausspricht, dass mir sowas gefällt. Ich fühlte mich gleichzeitig aber auch sehr wohl dabei, ich weiß auch nicht. :)
Etwas irritierend für mich war auch, dass Emma neben mir meine Mimik sehr aufmerksam studierte. Sie wirkte ein wenig erstaunt und meinte dann: "Krass, dass dir sogar das nicht zu weit geht. Du wirst jetzt ja zwangsläufig so bleiben müssen, also auch auf der Rückfahrt. Ich hätte da so Angst vor." "Ähm, ja, so bin ich halt", antwortete ich darauf und dann passierte etwas, dass ich so nicht erwartet hätte. Denn Freya griff sich jetzt einen von EMMAs Chucks, sagte zu ihr "Ich glaube, du unterschätzt dich" und ging zurück zum Ufer!
Emma schaute sie da nur mit großen Augen an, während Freya jetzt ziemlich übermotiviert aussah, aber Emma auch nochmal fragte: "Hast du noch irgendwelche letzten Worte an deinen Schuh? Oder vielleicht ein bestimmtes Wort an mich?" Offensichtlich wollte sie Emma hier die Gelegenheit geben über das Safeword abzubrechen (Freya kennt unser Safeword auch). Aber Emma schaute sie weiterhin einfach nur überfordert an. Und es war dann irgendwie sehr bitter, denn Freya holte aus und warf auch Emmas Chuck weit in den Fluss hinein, aber praktisch in dem Moment, wo sie losließ, rief Emma dann doch noch "Zischende Zauberdrops!", aber da war es schon zu spät!!!
Freya schaute dann auch direkt sehr betroffen zu Emma und sagte im ersten Moment einfach nur tonlos: "Fuck." Sie kam dann auch sofort zu uns zur Bank und entschuldigte sich sehr wortreich bei Emma und auch ich versuchte ihr gut zuzureden. Denn Emma schaute jetzt mit so einer Mischung aus Traurigkeit und Panik und ich merkte auch, dass sie jetzt schneller atmete. Ich hatte das Gefühl, sie wollte raus aus der Situation, hatte aber einfach keinen Ausweg. Freya selbst hatte sehr deutlich ein schlechtes Gewissen und schien sich sehr bewusst darüber zu sein, dass diese Situation hier für Emma keine Kleinigkeit ist. Was ich aber da auch sehr bemerkenswert fand: Sie erkannte doch auch ziemlich schnell, dass ihr sehr ausführliches Entschuldigen bei Emma für diese die aktuelle Situation eher schwerer macht, weil das wieder etwas ist, wozu sie sich jetzt verhalten muss.
Sie versuchte dann auch die Situation für Emma leichter zu machen, indem sie erstmal zu ihr meinte, dass im Moment alles gut ist und wir eine Lösung dafür finden werden, dass sie nicht auf Socken heimfahren muss. Das war tatsächlich der wesentlich bessere Ansatz und Emma begann sich wieder etwas zu beruhigen. Am einfachsten wäre es natürlich gewesen, wenn sie Freyas Schuhe hätte anziehen können, aber die waren ihr deutlich zu klein. Naja, und damit blieb im Grunde nur eine Lösung: Eine von uns fährt zurück zur WG und holt für Emma ein Paar Schuhe. Freya und ich waren beide dazu bereit und Emma favorisierte erst, dass Freya fährt, weil die ja als einzige von uns noch ihre beiden Schuhe hatte. Aber ich hatte schon das Gefühl, dass Freya eigentlich gerne bei Emma bleiben und direkt mit ihr über das von eben reden würde. Und ich bekräftigte daher nochmal sehr deutlich, dass es auch auf Socken für mich definitiv in Ordnung wäre, diese Fahrt zu übernehmen. Außerdem hatte ich auch einfach das Gefühl, dass Freya in der Situation jetzt viel besser mit Emma umgehen könnte als ich. Ich mein, ja, das mit Emmas Schuh in den Fluss werfen hatte Freya gerade verkackt, aber ansonsten versteht sie einfach besser wie Emma tickt und kann ihr da glaube ich eher geben, was sie in der Situation braucht.
Im Endeffekt einigten wir uns dann auch darauf, dass Freya bei Emma bleibt und ich zu unserer WG fahre und Emma ein neues Paar Schuhe hole. Emma bot mir da auch nochmal Freyas Schuhe für die Fahrt an (mir wären die halt zu groß gewesen, aber immerhin hätte ich dann wieder Schuhe angehabt), aber dazu meinte ich nur "Ne ne, passt schon" und verabschiedete mich von den beiden. :)
Ich schob mein Fahrrad dann erstmal über die Wiese zurück zum Weg. Und schon das war auf Socken irgendwie ungewohnt, auch weil in der Zeit andere Radfahrer auf dem Weg vorbeikamen, die kurz zu mir schauten. Ich bin mir nicht mal sicher, ob denen wirklich aufgefallen ist, dass ich keine Schuhe anhatte, trotzdem war ich schon da ein bisschen aufgeregt.
Beim Weg angekommen, stieg ich dann auf mein Rad und fuhr los. Wie gesagt befand sich unsere Bank quasi direkt vor einem kleinen Dorf. Daher kam ich jetzt auch als erstes durch dieses Dorf. Auch das war für mich irgendwie spannender als einfach durch die Natur zu fahren. Ich kam auch an einer Eisdiele mit kleiner Schlange und einem Biergarten vorbei, wo viele Leute grade draußen saßen oder auch so waren da ein paar Leute auf den Straßen unterwegs. Das war schon nice. :)
Als ich aus dem Dorf raus war, fuhr ich dann aber einfach am Fluss entlang. Das war eigentlich ganz entspannt. Auch wenn es hier so vereinzelte Momente gab, die spannender für mich waren. Vor allem halt, wenn Leute mich überholten. Denn die waren davor ja schon eine Zeit lang hinter mir gewesen und da hielt ich es dann immer für wesentlich wahrscheinlicher, dass die merken, dass ich keine Schuhe anhabe als bei Leuten, die mir entgegenkommen. Klingt vielleicht etwas weird, aber der beste Moment war für mich da tatsächlich als ein altes Ehepaar auf E-Bikes mich überholt hat. Denn die beiden fuhren nicht so viel schneller als ich, deshalb dauerte ihr Überholmanöver halt relativ lang und während sie an mir vorbeifuhren schauten sie auch sehr offen zu meinen Sockfüßen. Das war mir auch irgendwie wieder auf diese positive Weise peinlich. :)
Das letzte Stück fuhr ich dann durch die Felder und schließlich das Wohngebiet. Wobei ich sagen muss, dass es sich bei uns im Wohngebiet schon am ungewohntesten anfühlte, so auf Socken fahrradzufahren. Auch weil es hier halt diverse Leute gibt, die ich vom Sehen her kenne und von denen mich auch ein paar jetzt so sahen, oje. :) Ich fuhr dann auch nicht zum Fahrradständer hinter dem Haus, sondern stellte mein Fahrrad einfach direkt neben die Eingangstür und schloss es dort ab. Ich würde ja eh nicht lange hier sein. Im Haus nahm ich dann den Fahrstuhl in unser Stockwerk und betrat unsere WG. Da atmete ich dann auch erstmal wieder ein bisschen durch und trank auch relativ viel. Denn ich hatte mich auf der Fahrt schon beeilt und die Sonne war immer noch voll am Scheinen.
Von unserer Garderobe griff ich mir jetzt Emmas weiße Sneaker und da fiel mir dann auch zum ersten Mal auf: Sie ist ihre Chucks los! Das heißt, in Zukunft dürfte der Schuhklau bei ihr einfacher werden! :D (Ich komme später nochmal darauf zurück...) Naja, und ich überlegte dann auch kurz, ob ich für mich selbst nicht doch auch ein neues Paar Schuhe mitbringe. Und sei es nur, um die jetzt hier in meiner Nachbarschaft zu tragen. Denn hier so am hellichten Tag auf Socken unterwegs zu sein, war für mich schon nicht ohne. Gerade auch, weil meine Socken schon auch etwas dreckig geworden sind. Und so dann wieder das Haus zu verlassen, wäre mir da schon unangenehm.
Mir kam dann aber noch ein weiterer Gedanke: Ich könnte ja auch einfach ein frisches Paar Socken anziehen... Naja, und mir kam dann auch direkt ein bestimmtes Sockenpaar in den Sinn, mit dem ich eigentlich gerne mal einen Schuhklau erlebt hätte und das waren diese rosa Socken von Adidas mit dem leichten Glitzereffekt. :) Ich dachte mir dann aber auch: Soll ich das wirklich machen? Irgendwie kam mir das schon ein bisschen schräg vor, aber andererseits reizte es mich auch total. Und je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr kam ich zu dem Schluss: Warum eigentlich nicht?
Ich ging also in mein Zimmer und holte die Socken aus meiner Schublade. Nur fiel mir dabei auch wieder ein: Die Socken waren ja ein 2er-Pack gewesen, eins in rosa, eins in weiß. Und ich nahm das weiße Paar jetzt auch in die Hand, hielt es neben das in rosa und zögerte... Dieser neue Gedanke kam mir nochmal deutlich schräger vor als der vorherige, aber dennoch setzte mein Hirn sich jetzt sehr ernsthaft mit der Frage auseinander: Wäre es nicht eigentlich spannend, diese beiden Paare zu mischen??? Dafür sprach aus meiner Sicht, dass das hier einfach eine einmalige Gelegenheit ist. Außerdem reizte mich die Vorstellung, mit zwei verschiedenen Socken draußen unterwegs zu sein, ohne dabei Schuhe dabeizuhaben, einfach so sehr! Und ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll, aber - obwohl ich ja auch die Möglichkeit hätte, einfach wieder Schuhe anzuziehen - fühlte es sich für mich jetzt auch immer noch so an, als wäre mein Auf-Socken-Sein "unfreiwillig". Vermutlich weil ich meine Schuhe ja im Rahmen eines Schuhklaus verloren hatte. Ich war ehrlich gesagt aber sehr froh darüber, dass ich es genau so empfand, denn sonst hätte das Auf-Socken-Sein sich wahrscheinlich deutlich weniger reizvoll angefühlt.
Naja, und ich probierte dann erstmal aus, wie ich denn mit zwei verschiedenen Socken aussehen würde. Ich zog daher links einen weißen und rechts einen rosanen an und sah mir das mal im Spiegel an. Ich trug halt ansonsten noch ein schlichtes hellblaues Oberteil und einen leichten, weiß-hellblau gemusterten Sommerrock und... ehrlich gesagt gefiel mir das als Gesamt-Outfit echt gut, oje. :) Wobei ich aber auch zugeben muss: Jetzt für meine Nachbarschaft war mir das dann doch zu gewagt. Ich entschied mich daher erstmal für das weiße Sockenpaar, packte das andere aber in meine Tasche.
Mit so einer Mischung aus Aufregung und Vorfreude verließ ich dann unsere WG und war schon auf dem Weg zum Fahrstuhl als mir auffiel: Ich habe Emmas Sneaker vergessen! :D Ich huschte daher nochmal schnell rein, schnappte mir die und begab mich dann wieder zu meinem Fahrrad. Oje, das wär's noch gewesen. :D
Die erste Etappe durchs Wohngebiet war jetzt auch nochmal ein bisschen aufregender für mich als vorhin. Zum einen weil ich mich nach der Pause in unserer WG erstmal wieder an das sockige Radfahren gewöhnen musste. Und zum anderen war jetzt mit diesen weißen Adidas-Socken, dieses positive Peinlichkeitsgefühl einfach nochmal stärker. Die Leute, die mich so sahen, wussten es zwar nicht, aber für mich war das Wissen, dass ich mir diese Socken bewusst ausgesucht hatte irgendwie etwas, dass alles ein bisschen aufregender für mich machte.
Ich fuhr dann weiter durch die Felder und kam schließlich zum Fluss. Hier fand ich dann auch relativ schnell eine Bank, die in der prallen Sonne lag und vermutlich deswegen frei war. Für mich war das genau das, wonach ich Ausschau gehalten hatte und ich steuerte die jetzt an. Naja, und hier tat ich dann das, was ich mir vorgenommen hatte: Ich zog rechts meinen weißen Socken aus und ersetzte ihn durch das identische Modell in rosa! :) Und ehrlich gesagt war ich dabei schon sehr nervös. Dabei gesehen zu werden, wäre mir so todespeinlich gewesen. Aber gut, dieser Sockenwechsel dauerte nicht lange und ich schaute dann selbst nochmal kurz auf meine verschiedenfarbigen Sockfüße, die in der Sonne tatsächlich so ganz leicht glitzerten und war schon sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. :)
Ich fuhr dann direkt weiter und hatte nochmal so eine kleine Aufregungsspitze bei der Fahrt durch das Dorf, aber ansonsten war es eigentlich doch sehr entspannt. Quasi direkt hinter dem Dorf, kam dann ja schon unsere Bank und um meine Socken zu schonen, stieg ich jetzt auch nicht ab, sondern fuhr einfach über die Wiese, direkt bis zur Bank. Insgesamt war ich gut eine Stunde weg gewesen und jetzt auch ein bisschen gespannt, wie die beiden eigentlich so drauf sind.
Aber das war dann eigentlich ganz cute. Denn Freya saß einfach normal auf der Bank, während Emma der Länge nach auf dieser lag. Ihr Kopf lag dabei auf Freyas Schoß und sie hatte ihr eines Bein angewinkelt und ihr anderes auf diesem abgelegt, sodass ihr einer Sockfuß über die Lehne der Bank ragte. Das sah eigentlich ganz entspannt aus, wie die beiden dasaßen und sich unterhielten und tatsächlich machten beide auch einen sehr entspannten Eindruck, als ich dazukam.
Emma stand dann direkt auf, fragte nach ihren Schuhen und als ich ihr die zeigte, umarmte sie mich erstmal sehr fest. Sie war anscheinend wirklich sehr erleichtert darüber, jetzt wieder Schuhe zu haben. :) Sie fragte mich dann auch, ob ich für mich selbst auch welche mitgebracht habe. Das verneinte ich und Emma war darüber schon überrascht, Freya hingegen kein bisschen. Beiden fiel dann auch auf, dass ich nicht mehr die Socken von vorhin anhatte. Und, naja, auch hier war Freya wieder wesentlich weniger überrascht davon als Emma. Gefühlt war für sie am nachvollziehbarsten als ich meinte, dass meine Socken von vorhin schon etwas schmutzig gewesen sind und ich daher neue angezogen habe. Beide mochten aber meine neue Socken-Kombi und ermutigten mich auch, sowas häufiger mal zu tragen. <3
Die beiden brachten mich dann auch auf den neuesten Stand, was sie so gemacht hatten in der Zwischenzeit (hauptsächlich miteinander geredet) und was da jetzt aber für mich sehr überraschend kam: Emma hatte einen von Freyas Schuhen ebenfalls in den Fluss geworfen. :D Also nicht gegen Freyas Willen, sie hatte Freya vorher schon gefragt, ob sie das darf und die hatte zugestimmt. Ich fragte dann auch nach dem Grund dafür, aber anscheinend hatte es sich einfach so aus ihrem Gespräch ergeben und keine von beiden konnte so genau sagen, wie es eigentlich dazu gekommen war. Emma meinte dazu nur noch, es habe sich "einfach richtig" für sie angefühlt.
Nett von den beiden war aber auch, dass sie mit dem Essen noch auf mich gewartet hatten. Denn ursprünglich war unsere Pause ja mal als Mittagspause gedacht gewesen und wir hatten daher auch alle was Leichtes zum Essen dabei. Und unsere Mittagspause gefiel mir jetzt auch richtig gut: Wir unterhielten uns gut, waren alle weiterhin auf Socken und neben der Bank standen jetzt mittlerweile ein Chuck, ein Nike Air Force, ein weißer Sneaker von mir und Emmas neues Paar. :)
Auch nach dem Essen saßen wir dann weiterhin auf der Bank und unterhielten uns weiter. Nach einer Weile meinte Freya dann: "Als du weg warst, haben wir uns mit Maps mal ein bisschen die Gegend angesehen uuuund in dem Örtchen da gibt es auch eine Eisdiele. Wir dachten uns, dass das doch vielleicht ein ganz guter Abschluss wäre. Also sich da nochmal ein Eis zu holen und dann zurückzufahren." "Oh ja, die Eisdiele habe ich vorhin gesehen", meinte ich direkt, "Klar, von mir aus gern." Emma nickte ebenfalls, wirkte dabei aber auch ziemlich nervös.
Wir beschlossen dann unsere Fahrräder bei der Bank zu lassen und einfach kurz zu Fuß in den Ort reinzugehen. Wir schlossen die drei daher aneinander und packten schon mal unser Zeug zusammen. Die einzelnen Schuhe wanderten da jetzt auch in unsere Fahrradkörbe. Aber was mich dann doch sehr überraschte: Emma zog ihr neues Sneaker-Paar nicht an, sondern packte es in ihren Rucksack! Sie bemerkte auch meine Verwirrung und meinte: "Ähmm, vielleicht sollte ich dir das kurz nochmal erklären." Naja, und das tat sie dann (unterstützt von Freya) auch. Und im Kern ist es halt einfach so: Emma ist es extrem wichtig, jederzeit abbrechen zu können. Wenn sie das nicht kann, ist sie von der Situation überfordert und gerät in Panik. Wenn sie aber jederzeit abbrechen kann, ist es für sie deutlich einfacher. Den besten Vergleich, den sie für mich hatte ist, dass dieser Weg auf Socken zur Eisdiele sich jetzt für sie anfühlen wird als hätte sie permanent starkes Lampenfieber. Und das sei nicht angenehm für sie, aber es sei ihr immer noch lieber als in Watte gepackt zu werden. Sie will so einfach zeigen, dass (solange sie die Möglichkeit hat abzubrechen) wir sie nicht anders behandeln müssen und sie trotzdem an unseren sozialen Aktivitäten teilnehmen kann. Denn das ist ihr sehr wichtig. Ich glaube, ich fand in der Situation auch einen besseren Umgang mit Emmas Denkweise und meinte zu ihr, dass ich ihre Sicht respektiere und gab ihr anschließend noch ein paar Informationen zu der Eisdiele und dem Weg dorthin, einfach dass sie genauer weiß, was auf sie zukommt. Das wusste Emma auch zu schätzen. :)
Freya und ich vertrauten einfach mal darauf, dass niemand unsere Sachen klauen wird und ließen sie bei den Fahrrädern, Emma hingegen setzte sich ihren Rucksack (mit ihren Sneakern drin) auf und wir gingen dann gemeinsam zum Weg und in den Ort hinein.
Und ich war schon so ein bisschen hin- und hergerissen. Denn einerseits gefiel mir das hier richtig gut. Grad am Anfang schaute ich so häufig mal nach unten und es machte mich einfach so glücklich da bei mir jetzt weiß und rosa, bei Freya dieses kräftige Grün und die Avocados und bei Emma diese ganzen kleinen, bunten Dreiecke auf den Socken zu sehen. Das war einfach richtig cool! Andererseits wusste ich ja auch, dass das hier für Emma grad keine angenehme Situation ist. Und ja, es war ihre eigene Entscheidung sich dieser Situation auszusetzen, aber trotzdem konnte ich das nicht ausblenden und wollte es auch gar nicht ausblenden, glaube ich.
Die Eisdiele befand sich gar nicht so weit weg vom Ortseingang, daher hatten wir es nicht so weit. Aber wir begegneten schon ein paar Leuten und bei der Eisdiele standen noch zwei Leute vor uns in der Schlange. Da merkte ich schon, wie Emma sich etwas verkrampfte und leiser wurde. Freya hingegen schien es gar nichts auszumachen, jetzt halt auf Socken an dieser Eisdiele zu stehen. Naja, und ich selbst war mit meiner Aufmerksamkeit halt auch eher bei Emma als bei mir und ich war zu dem Zeitpunkt ja auch schon wirklich lange schuhlos und dazu noch die Hitze, deswegen nahm ich da auch gar nicht mehr so bewusst wahr, dass ich auf Socken war und entwickelte irgendwie gar keine wirkliche Haltung dazu.
Naja, abgesehen halt von einem Moment, wo Freya plötzlich zu mir meinte: "Hey, deine Socken glitzern ja!" Das war halt auch deswegen peinlich, weil die Person in der Schlange vor uns, sich da auch zu uns umdrehte und auf meine Socken schaute, oje. Wobei ich sagen muss, dass der Glitzereffekt nicht wirklich stark war (das wäre sonst auch für mich zu viel und das würde ich auch nicht schön finden), aber wir standen da grad im Halbschatten und gefühlt konnte man das Glitzern da am besten sehen. :)
Kurz darauf waren wir dann dran, kauften uns jeweils ein Eis und machten uns dann auf den Rückweg zu unseren Fahrrädern. Unterwegs aßen wir halt das Eis und sobald wir aus dem Ort raus waren, war Emma auch wieder deutlich lebhafter. Wir meinten dann auch beide zu ihr, dass wir stolz auf sie sind, was sie auch sichtlich freute. :)
Zurück bei den Fahrrädern meinte Emma dann sogar, dass sie auch die Rückfahrt erstmal auf Socken antreten würde, sich aber nicht ganz sicher ist, ob sie das bis zum Ende so beibehalten wird. Freya und ich fanden beide gut, dass sie es erstmal so versucht und ich berichtete ihr dann auch von meinen eigenen Erfahrungen von der Fahrt vorhin und dass selbst für mich das Fahren auf Socken in unserer Nachbarschaft nicht ohne war. Auf der Fahrt selbst schlug Emma sich dann ziemlich wacker. Was sie aber nicht ganz abstellen konnte war, dass sie immer etwas beschleunigte, wenn uns jemand entgegenkam oder wir Fußgänger überholten. Aber damit kamen wir gut klar. Kurz bevor wir zu den Feldern kamen, bat sie uns dann aber doch kurz anzuhalten und da zog sie sich jetzt ihre Schuhe an. Dennoch meinten wir auch hier nochmal, dass wir stolz auf sie sind. :)
Zurück bei uns in der WG war es immer noch ziemlich warm und wir überlegten dann, was wir am besten noch mit dem Tag anfangen. Vom Fahren und der Hitze waren wir eh ziemlich erschöpft und im Endeffekt haben wir dann einfach einen Film geschaut und zwar den 1. Harry Potter Teil. Im Sommer habe ich den ehrlich gesagt noch nie geschaut, aber Freya hat in dem Bereich noch einige Bildungslücken, die dringend geschlossen werden müssen (da sind Emma und ich uns einig). :D
Nach dem Film war es dann schon Abend und zumindest ein bisschen kühler. Wir unterhielten uns jetzt auch nochmal über den Tag. Ich denke, das Wesentliche habe ich aber schon vermittelt. Aber eine Sache, die sich jetzt noch ergab muss ich noch erwähnen. Denn Freya hat Emma und mir angeboten, uns neue Schuhe zu kaufen, weil sie ja unsere in den Fluss geworfen hat. Und normalerweise tue ich (und Emma ehrlich gesagt auch) mich schon schwer damit, sowas dann auch anzunehmen. Aber hier war ich doch froh über ihr Angebot, weil ich finanziell jetzt auch nicht so gut aufgestellt bin und Freya ja halt auch eindeutig für den Verlust unserer Schuhe verantwortlich war. Emma hat es auch angenommen und, naja, dann haben wir uns halt direkt vor meinen Laptop gesetzt und nach guten Modellen geschaut. :)
Hier vielleicht erstmal kurz zu Emma: Sowohl Freya als auch ich waren sehr motiviert sie zu beraten, aber dreimal dürft ihr raten, welche Schuhe Emma wollte. Richtig: Genau das gleiche Paar Chucks, von denen sie heute einen Schuh verloren hatte. Also wieder in weiß und wieder in der High Top-Variante. Und ich konnte schon verstehen, dass sie sich wieder für dieses Paar entschieden hat, fand es aber auch ein bisschen schade, dass sie sich nicht von uns hat beraten lassen. Außerdem: Das heißt der Schuhklau an ihr wird doch nicht einfacher werden, seufz...
Freya hingegen ließ Emma und mir quasi freie Hand. Ihre einzige Vorgabe war nur, es muss eine Adidas Campus-Variante sein. Von denen hat sie schon ein Paar, findet die einfach sehr bequem und hätte sich vermutlich auch so bald ein weiteres gekauft. Emma und ich haben dann aber doch relativ lang für sie gesucht, weil mehrere Modelle, die wir gut fanden, in Freyas Größe nicht mehr verfügbar waren. Letzten Endes haben wir uns dann auf dieses Modell geeinigt: https://www.zalando.de/adidas-originals-campus-00s-twist-sneaker-low-blush-pinkoff-whitestone-khaki-ad111a2vt-j11.html. Freya ist mit denen auch zufrieden. :)
Naja, und bei mir war es so, dass Freya sofort wusste, welche Art von Modell aus ihrer Sicht gut zu mir passen würde. Das hat sie dann quasi ausgesucht und Emma hat die Farbgebung entschieden. Im Endeffekt ist es dann das hier geworden: https://www.aboutyou.de/p/nike-sportswear/sneaker-initiator-29617269. Ehrlich gesagt war dieses gemeinsame Shopping schon sehr lustig und auch ich kann mit diesen Schuhen sehr, sehr gut leben. Und es ist irgendwie auch ein gutes Gefühl, dass Freya und Emma die für mich ausgesucht haben. <3
Ansonsten bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Freya hat dann noch bei uns übernachtet und ist am nächsten Tag vormittags gefahren. Dafür hatte sie sich dann aber tatsächlich ein Paar Schuhe von Emma geborgt. Das war ihr zwar auch zu groß, aber es war irgendwie witzig, sie dann damit zu sehen. :D
In Sachen Schuhklau ist seitdem nichts mehr passiert. Es war seitdem aber auch konstant heiß bei uns und gefühlt ist die Luft erstmal raus. Aber schauen wir mal, was wird. :)
LG Regina
|  |  |  |  | |  |  |  |  | Hallo Regina,
ich antworte hier einmal allgemein auf deine ganzen Beiträge aus den letzten Tagen. Immerhin reicht es nun einmal für eine etwas längere Antwort. :-)
Zunächst natürlich ganz lieben Dank, dass du dir wieder einmal die Mühe gemacht hast, alles so detailliert aufzuschreiben. <3 Ich habe alles wie üblich sehr gespannt verfolgt und freue mich, dass du uns so an deinen Erlebnissen teilhaben lässt. :-)
Auf jeden Fall scheint sich bei euch ja einiges getan zu haben. Ich finde es interessant zu lesen, wie sich eure ganze Gruppendynamik, zumindest im Hinblick auf den Schuhklau, ja schon deutlich verändert zu haben scheint. Dabei muss ich sagen, dass ich deine anfänglichen Bedenken bezüglich Emma und ihrer Reaktionen sehr nachvollziehbar finde. Ich glaube, ich hätte mich da auch schwer getan, wieder einen Schuhklau zu versuchen, wenn es für sie scheinbar stressig ist. Natürlich ist auch ihre Sicht der Dinge grundsätzlich nachvollziehbar, aber alle Personen ticken ja ein bisschen anders und in diesem Fall seit ihr wohl zunächst etwas aneinander "vorbeigetickt". ;-) Es freut mich aber, dass es dann letztendlich gut zu klappen scheint, auch wenn der Weg dahin sich nicht ganz unkompliziert liest.
Besonders gut hat mir da eigentlich das Schachspiel gefallen. Gerade weil ihr da nur zu zweit wart, schien ja eine andere Dynamik drin zu sein. Wäre es dir an der Stelle eigentlich lieber gewesen, du hättest selbst verloren? ;-) Grundsätzlich warst du ja jetzt wieder viel selbst als Schuhdiebin unterwegs, wie ist da inzwischen deine Wahrnehmung in der Hinsicht, bist du lieber selbst dran oder läuft es für dich auf eine ähnliche Erfahrung hinaus?
In dem Zusammenhang würde mich auch interessieren, wie du jetzt grundsätzlich die Dynamik wahrnimmst. Im letzten Semester war Freya ja vor allem auf dich "fixiert", jetzt hat sich der Fokus anscheinend auf Emma verschoben. Ich weiß natürlich nicht, wie das außerhalb eurer Erlebnisse so vonstatten geht, aber auch hier schreibst du ja einmal, dich ein bisschen wie das dritte Rad zu fühlen. Ich hoffe, dass das für dich keine negative Entwicklung ist? Vielleicht interpretiere ich da auch einfach zu viel rein, wollte nur nachgefragt haben. :-)
Auf jeden Fall hat mir dann aber euer letztes Erlebnis auch wieder richtig gut gefallen! Natürlich lese ich auch die anderen Berichte gerne, aber ich finde es, denke ich, grundsätzlich immer noch etwas spannender, wenn die erzählende Person eben selbst auch Opfer ist, hihi. Und auch schön, dass es jetzt mal mit dem Kitzeln an den Füßen was geworden ist. ;-) Ich glaube, vielleicht liegen wir da gar nicht so weit auseinander, was die Wahrnehmung angeht, eben dieses "es wird noch etwas mit meinem Zustand gemacht". Wobei es definitiv unterschiedlich aussieht, was die Kitzeligkeit angeht, bei mir sind die Füße nämlich ziemlich sicher am schlimmsten, haha (okay, bin aber auch einfach überall kitzelig).
Sehr spannend war dann natürlich auch, wie sich das Erlebnis weiter entwickelt hat. So einen Schuh wirklich wegzuschmeißen ist ja schon eine ziemliche Sache. Lieb von Freya, dass sie euch dann aber den Ersatz bezahlt. Hat es irgendwas für dich geändert, zu wissen, dass dein Schuh nun wirklich komplett flöten gegangen ist? Auf jeden Fall bekommst du ja aber ein schickes neues Paar. ;-) Wobei ich auch die Adidas Campus von Freya sehr empfehlen kann.
Deine Sockenwahl auf dem Rückweg stelle ich mir dann auch sehr cute vor. <3 Vielleicht ermutigt der Anblick ja auch mal wieder zu einem Schuhklau nur an dir? ;-) Ist es für dich eigentlich ein großer Unterschied, ob du allein das Opfer bist oder ob ihr zu mehreren seid? Also wäre es in diesem konkreten Fall zum Beispiel besser oder schlechter für dich gewesen, hätten Emma und Freya ihre Schuhe angehabt?
Auf jeden Fall schön, dass ihr den Tag dann für euch gut zu Ende bringen konntet. Ich kann persönlich leider Harry Potter in keiner Form mehr konsumieren, da ich dabei die Einstellung der Autorin nicht aus dem Kopf bekomme, aber ich kann mir vorstellen, dass es für euch dann insgesamt ein schönes weiteres Bonding-Erlebnis war. :-)
Soweit glaube ich erstmal von meiner Seite. Freue mich auf jeden Fall schon darauf, wieder von dir zu hören, wenn du mal Zeit findest. :-)
LG Alex |  |  |  |  | |  |  |  |  | Hallo Regina,
ich möchte mich ebenfalls für den sehr ausführlichen Bericht deiner Erlebnisse bedanken. Vermutlich wiederhole ich mich, aber es macht ganz einfach Spaß, von dir zu lesen.
Da Alex schon einige Fragen an dich gestellt hat, deren Antworten mich ebenfalls interessieren würden, halte ich mich zunächst einmal zurück. Vielleicht nur noch eine Frage zum Verständnis bezüglich deines Outfits: Waren deine ursprünglichen Socken von normaler Länge oder waren es - in Kombination mit dem Rock - dann Sneakersocken? |  |  |  |  | |  |  |  |  | Hallo Regina,
Ich verfolge deine Beiträge schon eine Weile, habe sie jetzt aber endlich alle gelesen. Eure Freundesgruppe hat eine tolle Dynamik; es ist schön, dass du Gleichgesinnte gefunden hast. Du kannst deine Erlebnisse wirklich gut schildern. Ich habe mich gefragt: Wäre es nicht peinlicher, nur einen Schuh zu tragen, anstatt gar keine Schuhe? Ähnlich wie bei unterschiedlich farbigen Socken würde der Kontrast zwischen zwei verschiedenen Schuhen sofort ins Auge fallen - falls das deine Absicht ist. Mich überrascht auch, dass du nicht stärker reagiert hast, als Freya deinen Schuh weggeworfen hat, denn das war ja das erste Mal, dass du ihn tatsächlich nicht mehr zurückbekommen konntest. Es klingt aber so, als hättest du Spaß dabei gehabt - das ist schön zu hören. Halt uns auf dem Laufenden!
Sunray
P.S. Bitte entschuldige eventuelle Grammatikfehler; ich benutze ein Übersetzungsprogramm. |  |  |  |  | |  |  |  |  | Hallo zusammen,
ich pack meine Antworten an euch mal wieder in einen Beitrag. :)
@ Alex: Ich habe mich richtig darüber gefreut, mal wieder so ausführlich von dir zu hören! Daher erstmal Danke für deine liebe Rückmeldung! <3
Gott, ich hatte soooo eine gute Woche! Erstmal war ich so froh trotz der ganzen Hitze endlich meine letzten Erlebnisse gepostet zu haben, dann habe ich deine ausführliche Rückmeldung dazu gesehen und dann hatte ich in dieser Woche jetzt direkt zwei weitere Erlebnisse! :D Ich versuche mal, die in meine Antwort an dich einzuarbeiten, denn eigentlich passt das tatsächlich ganz gut, denke ich. Aber natürlich kann sich auch jeder andere hier aus dem Forum gern dazu äußern! :)
Also, es stimmt schon, dass unsere Gruppendynamik jetzt deutlich anders ist als letztes Semester, auch außerhalb des Schuhklaus. Und ehrlich gesagt habe ich mich gerade zu Beginn dieses Semesters, aber auch zwischendurch immer mal wieder schon auch wie das dritte Rad gefühlt. Es fühlte sich manchmal halt so an, als hätte ich Freya an Emma verloren, aber gleichzeitig auch Emma an Freya. Was da auch ein ganz komisches Gefühl für mich war, dass Freya Emma sehr schnell in diese Kuschel-Sache mit einbezogen hat. Denn das war davor ja eine Sache rein zwischen uns beiden gewesen und dass sie sich Emma gegenüber da so schnell geöffnet hatte, fühlte sich einfach irgendwie komisch für mich an. Wobei ich im Laufe des Semesters aber schon auch gemerkt habe, dass sich das Verhältnis zwischen Freya und mir eigentlich gar nicht so sehr verändert hat. Und auch bei dieser Kuschel-Sache wurde ich jetzt nicht komplett durch Emma ersetzt. Naja, und wenn ich mir Emma so anschaue, dann ist einfach völlig klar, dass ihre Freundschaft zu Freya ihr einfach richtig gut tut. Und das ist etwas, was mich einfach wahnsinnig für sie freut! Außerdem habe ich nach und nach einfach auch festgestellt, dass Freya und Emma mittlerweile schon sehr close miteinander sind, aber auch meine Freundschaft zu Emma inzwischen deutlich tiefer ist als im letzten Semester. Und wir haben ja auch Dinge, die wir zu zweit machen, z.B. Schach. Von daher, ja, es gab schon so Phasen in diesem Semester, wo ich mich ein bisschen abgehängt gefühlt habe, aber mittlerweile habe ich mich an unsere neue Gruppendynamik gewöhnt und bin selbst auch sehr glücklich damit, wie die Dinge sich entwickelt haben. :)
Naja, und auch wenn der Schuhklau zwischen Freya und mir nicht so weitergegangen ist wie im letzten Semester, hat sie in dem Bereich definitiv nichts verlernt. Das hat sie ja bei unserem Erlebnis am Fluss ja doch sehr klar gezeigt, aber ehrlich gesagt auch diesen Mittwoch. :D
Da waren wir nachmittags zu viert in der Uni-Bib und Emma hat an ihrer Bachelor-Arbeit weitergearbeitet (sie ist jetzt fast fertig! :)), während wir anderen drei zusammen eine Vorlesung nachbereitet haben. Irgendwann zwischen 15 und 16 Uhr haben wir dann eine Kaffeepause eingelegt und sind dafür in die Cafeteria der Bib gegangen. Emma, Freya und ich trugen hierbei übrigens alle unsere neuen Schuhe und, naja, bei Emma wusste ich ja, dass ich ihr ihre Chucks nicht einfach so ausziehen kann, aber Freyas neue Campus fielen doch eher weit aus, sahen für mich locker geschnürt aus und da dachte ich mir schon: Hm, eigentlich müssten die relativ leicht auszuziehen sein. :)
Wir holten uns dann alle einen Kaffee und noch was Süßes und setzten uns schließlich zu viert an einen Tisch. Ich setzte mich hierbei bewusst gegenüber von Freya, aber erstmal passierte nichts und wir haben halt ganz normal zusammen Pause gemacht. Ich hielt da schon die Augen nach einer guten Gelegenheit offen, nur ergab sich nicht so richtig was. Also beschloss ich dann doch ein bisschen nachzuhelfen und als Freya gerade zu Emma schaute und ihr etwas erklärte, schob ich "unabsichtlich" meinen kleinen Löffel vom Tisch.
Ehrlich gesagt fiel der nicht mal auf den Boden, sondern nur neben mich auf die Bank, aber als Vorwand funktionierte es trotzdem gut genug und ich beugte mich jetzt leicht unter den Tisch, um erstmal die Lage zu checken: Freya hatte ihr linkes Bein angewinkelt zu sich auf die Sitzfläche gezogen, während sie ihr rechtes Bein frei nach unten baumeln ließ. Damit war mein Ziel klar und, naja, ich begab mich jetzt einfach möglichst schnell unter den Tisch und griff mir Freyas rechten Schuh mit beiden Händen an der Hacke! Freya schreckte da auch auf, aber meine Annahme von vorhin, dass ihr Schuh sehr leicht auszuziehen ist, erwies sich einfach als vollkommen korrekt. :)
Als Freya aufschreckte machte sie mit ihrem Bein instinktiv eine kurze Aufwärtsbewegung, während ich ihren Schuh bereits an der Hacke festhielt und schon damit zog sie sich ihren Schuh fast selbst aus. Die Hacke ihres weißen Sockfußes hatte den Schuh jedenfalls schon zu einem guten Teil verlassen, als sie ihr Bein jetzt ruckartig wieder nach unten bewegte. Ihr Fuß schlüpfte dadurch auch wieder zurück in den Schuh. Aber das half ihr nur kurz, denn als ich jetzt anfing an der Hacke zu ziehen, rutschte ihr Fuß sofort wieder aus dem Schuh heraus. Von über dem Tisch hörte ich da nur so ein gezischtes "Reginaaaaaaaaaa-!" von Freya, aber da war es im Prinzip schon zu spät: Durch mein Ziehen schlüpfte sie diesmal vollständig mit der Hacke ihres Sockfußes aus dem Schuh und damit fühlte ich beim Ziehen plötzlich keinen Widerstand mehr und ihr Schuh rutschte mir aus der Hand, hatte aber noch so viel Momentum, dass er mir jetzt praktisch entgegenflog. :D
Freya trug da wieder ihre weißen Nike-Socken, von denen zumindest eine jetzt sichtbar war und irgendwie freute ich mich auch, sie mal wieder so zu sehen. :) Ich versuchte aber nicht, auch noch an ihren anderen Schuh heranzukommen und auch ihren Sockfuß zog Freya jetzt zu sich auf die Sitzfläche.
Ich kam dann wieder unter dem Tisch hervor und war doch ziemlich am Grinsen. Freya schaute mit ihrem üblichen "Dein Ernst?"-Blick zu mir, aber ich drehte ihren leeren Schuh jetzt erstmal in meinen Händen, um ihn den anderen zu zeigen und meinte zu Emma: "Die haben wir wirklich gut für sie ausgesucht." "Allerdings!", antwortete sie begeistert, aber ich bin mir aber nicht sicher, ob wir da wirklich das gleiche meinten. :D
Auffällig war aber auch, dass Emma jetzt immer wieder mal leicht nervös zu den anderen besetzten Tischen in der Cafeteria schaute. Aber eigentlich war die Cafeteria relativ leer und ich glaube eigentlich nicht, dass jemand meinen Schuhklau mitbekommen hat. Freya störte das alles ohnehin wenig, aber sie wollte schon wissen, wann sie ihren Schuh wiederbekommt. Dazu meinte ich aber nur: "Später." :) Daraufhin seufzte Freya, schaute dann aber selbst mit so einem leichten Grinsen zu mir und sagte: "Du willst es ja nicht anders..."
Ganz ohne jeden Vorwand begab sie sich jetzt ihrerseits unter den Tisch und, naja: Links neben mir war Wand, rechts neben mir saß Nadine, von daher gab es nicht wirklich eine Möglichkeit für mich zu entkommen! Alles was ich tun konnte, war meine Beine möglichst weit zurückzuziehen, aber ich wusste natürlich, dass das Freya nicht aufhalten würde. Schon da merkte ich dann, wie ich leicht rot wurde und instinktiv hielt ich Freyas Schuh über der Tischplatte und fest umklammert, damit sie den auf keinen Fall zurückerobern kann.
Aber das versuchte Freya auch gar nicht. Stattdessen spürte ich kurz darauf, wie sie mein linkes Bein am Knöchel vorzog und einmal probehalber an der Hacke meines Schuhs zog, gefolgt von einem irgendwie amüsiert klingenden "Hmm". Anstatt aber nochmal an meinem Schuh zu ziehen, begann sie jetzt diesen zu öffnen und ich versuchte mich mit meinem Bein freizuzappeln. Aber das konnte Freya sehr gut verhindern, indem sie mich einfach weiter am Knöchel festhielt und ansonsten weiterhin mit einer Hand daran arbeitete Schleife/Knoten meines Schuhs zu öffnen. Es dauerte auch nicht wirklich lang und mein Schuh war offen. Ich nahm dann auch nochmal sehr bewusst wahr, wie sie die Lasche meines Schuhs nach vorne zog und gefühlt saß der jetzt schon deutlich lockerer als noch vor ein paar Sekunden! Freya streckte mein Bein jetzt etwas mehr zu sich aus, hielt mich mit einer Hand am Knöchel fest und zog mit der anderen an der Hacke meines Schuhs. Der löste sich jetzt auch sehr leicht von meinem Fuß und einen Moment später fühlte ich bereits diesen leichten Luftzug und mein Schuh war aus! :) Genau wie ich, beließ Freya es aber auch bei einem Schuh und kam jetzt wieder unter dem Tisch hervor. Sie hielt meinen Schuh jetzt ebenfalls so, dass wir anderen ihn auch sehen konnten und meinte zu mir: "Einfacher Deal, Regina: Gib mir meinen Schuh zurück und du bekommst deinen auch zurück." Ich dazu: "Darauf komme ich gerne zurück, aber... später." :D Freya verdrehte da nur kurz die Augen, grinste aber auch selbst und zog mich dann damit auf, dass ich ja doch wieder ziemlich rot angelaufen bin, oje. :D Wobei Nadine mich hier dann aber auch verteidigte und meinte, dass ich dafür in diesen Situationen mittlerweile aber schlagfertiger bin als früher. <3
Daraus entwickelte sich dann auch ein Gespräch über vergangene Schuhklau-Situationen, also z.B. den Malen in der Bar, der Uni-Bib oder auch bei dem einen Picknick im letzten Sommersemester. Das fand ich irgendwie sehr schön und war auch positiv überrascht, woran die anderen sich noch alles erinnern konnten! <3 Naja, und was Freya dann auch meinte: "... und Reginas Socken sind immer noch so cute wie früher." Ähm, und das löste schon noch ein bisschen was aus. Denn sie bat mich jetzt, meinen Sockfuß kurz zu ihr auszustrecken, damit sie sich den mal aus der Nähe anschauen kann. Ich trug nämlich links eine hellgrüne, mit kleinen Gänseblümchen gemusterte Socke, die an der Hacke und im Zehenbereich noch schwarz abgesetzt war und die Freya an meine Socken von dem Picknick-Erlebnis von damals erinnerte.
Ich tat das dann auch und Freya hielt meinen Sockfuß so leicht an der Hacke fest, während sie Emma die kleinen Gänseblümchen auf meiner Socke zeigte. "Süß, oder?", fragte sie und Emma meinte "Ja", ergänzte nach ein bisschen Zögern aber noch: "Wobei das ja aber nicht das Hauptfeature von Reginas Socken ist." "Nicht?", fragte Freya belustigt nach und Emma wirkte ein bisschen unschlüssig: "Ähm, also, ich hab ihre Socken ja schon heute morgen bei uns in der WG gesehen und..." Erwartungsvoll schauten wir alle zu ihr, aber sie beendete ihren Satz dann einfach nicht! Wobei ich schon so eine leise Ahnung hatte, worauf sie anspielte, oje. Und als sie mir jetzt so einen leicht fragenden Blick zuwarf, grinste ich auch nur ziemlich verschmitzt zurück. "Ähhhhhm", setzte Emma dann nochmal neu an, während die anderen jetzt eher irritiert zu ihr schauten, bis sie schließlich fast schon entschuldigend "Moment" sagte und sich jetzt selbst unter den Tisch begab!
"Hä?", meinte Freya dazu nur in unsere Richtung und Nadine meinte aschselzuckend "Keine Ahnung, ehrlich gesagt.", während ich im nächsten Moment zusammenzuckte, als ich spürte wie Emma mein rechtes Bein am Knöchel griff und leicht vorzog! Freya registrierte das, begriff sofort was Emma tat und meinte lachend: "Haha, Regina!" :D Ich hingegen lief direkt wieder rot an und spürte jetzt auch wie Emma an der Hacke meines Schuhs zog und gleichzeitig gegen die Spitze drückte. Aber ich trag diese Schuhe halt schon fest geschnürt, sie sitzen auch relativ eng an meinen Füßen und sind eben auch noch neu. Deswegen bewegte sich mein Schuh auch gar nicht mal so sehr und Emma brach diesen ersten Auszieh-Versuch dann auch ab und begann stattdessen meinen Schuh zu öffnen. Das gefiel mir aber tatsächlich sehr gut! Und die ganze Situation war dann auch ein bisschen positiv-surreal, weil Freya Emma anfeuerte, indem sie rhythmisch "Go, Emma! Go, Emma!" unter den Tisch sagte und ich dabei halt spürte, wie sich mein Schuh immer weiter lockert. :D Emma machte es aber ein bisschen anders als Freya und als sie meinen Schuh geöffnet hatte, prokelte sie noch etwas an der oberen Schnürung herum, bevor sie ihn erneut an Hacke und Spitze griff und ihn mir - diesmal problemlos - auszog. :)
Sie kam dann wieder unter dem Tisch hervor und fragte erstmal mit einem leicht nervösen Lächeln in meine Richtung: "Das war doch jetzt in Ordnung für dich, oder?" "Ähm, ja", antwortete ich und ergänzte (minimal cringe): "Gerne wieder." "Oh, gut", meinte Emma dazu und Freya fragte sie jetzt, warum sie mir meinen anderen Schuh auch noch ausgezogen hat. Naja, und Emma dann zu mir: "Ähm, Regina, könntest du deine Beine nochmal zu uns ausstrecken? Also beide diesmal?" Ich nickte dazu nur und streckte diesmal beide Beine in Richtung Freya aus. Und schon während ich das tat, meinte die: "Ahhhhh, ich check." Denn an meinem rechten Fuß trug ich eine identisch gemusterte, ebenfalls an Hacke und Spitze schwarz abgesetzte Socke, die aber ansonsten hellblau war.
Naja, Freya und Emma hatten mich bei unserem Fluss-Erlebnis ja dazu ermutigt, das Socken-Mischen weiterzuverfolgen und ich habe das seitdem häufiger mal getan. Oh, und was ich da auch noch erwähnen sollte: Als meine neuen Schuhe geliefert wurden, habe ich mich mit Nadine beraten, womit ich die am besten kombiniere und ihr Vorschlag waren meine etwas weiter geschnittenen Stoffhosen, die wir damals zusammen für diese UGG-Slipper besorgt hatten. Vom Konzept her gefiel mir die Idee richtig gut, ich war dann in der Woche nach Pfingsten aber doch nochmal mit Nadine shoppen, um zwei neue Stoffhosen zu kaufen, die ein bisschen kürzer sind und nicht ganz so weit geschnitten. Aber auch die verdecken meine Knöchel vollständig und fallen leicht auf meine Schuhe, etwa bis zum Swoosh. Das gefällt mir vom Look her wirklich sehr gut, einziger Nachteil ist so ein bisschen, dass man dann meine Socken gar nicht mehr sieht. Aber naja, dafür hatte Freya jetzt eine schöne Überraschung. :) Die hielt meine Sockfüße jetzt auch wieder leicht an den Hacken fest und drückte sie sanft aneinander, um das Hellgrün und das Hellblau direkt nebeneinander zu haben und ich streckte die dann auch einmal durch, damit sie alles gut sehen konnte und ihr Fazit war dann, dass die Socken farblich sehr gut zusammenpassen und mir gut stehen. Emma und Nadine waren auch ihrer Meinung. :)
Freya ließ meine Füße dann auch wieder los und ich machte es jetzt wie Freya vorhin, zog ein Bein angewinkelt zu mir auf die Sitzfläche, aber ließ das andere frei nach unten baumeln. Freya dann belustigt zu Emma: "Aber warum hast du ihr denn überhaupt den Schuh ausgezogen, anstatt mir einfach zu sagen, dass ihre andere Socke hellblau ist?" Und Emma antwortete darauf: "Naja, du hast ihr ja auch einen Schuh ausgezogen und mir ihre Socke gezeigt. Da erschien es mir... logisch, ihr jetzt halt ihren anderen Schuh auszuziehen, um dir ihre andere Socke zu zeigen. Weil... wenn ich dir einfach nur gesagt hätte, wie die aussieht, hättest du sie ja nicht gesehen." "Ah, verstehe", sagte Freya dazu und es war offensichtlich, dass sie Mühe hatte ein Lachen zu unterdrücken. Nadine und mir ging es aber genauso, während Emma schon ein bisschen peinlich berührt wirkte und so schaute, als wisse sie nicht genau, ob sie gerade etwas Unpassendes gesagt hat. Freya löste das aber sehr souverän, indem sie Emma jetzt kurz von der Seite umarmte und zu ihr meinte: "Ach Emmchen, bleib bitte immer so wie du bist." Da konnten wir ihr nur zustimmen und Emma schaute jetzt auch ganz glücklich. <3
Sie gab mir jetzt auch meinen Schuh zurück, den ich aber erstmal nicht wieder anzog, sondern zwischen Nadine und mir auf die Bank legte. Wir unterhielten uns dann erstmal weiter, aßen unseren Süßkram und tranken unseren Kaffee aus. Vielleicht so 10 min. später waren wir damit durch und, naja, damit stellte sich jetzt halt die Frage, was mit Freyas und meinem Schuh passiert. Vorhin hatte sie mir ja noch einen Deal vorgeschlagen, aber kam jetzt selbst nicht auf den zu sprechen. Ich selbst war auch sehr fine damit, unsere Schuhe nicht auszutauschen und sprach das Thema daher auch nicht an. Aber Nadine fragte uns schließlich, ob wir jetzt eigentlich so bleiben oder nicht doch noch unsere Schuhe austauschen wollen. Freya dazu nur grinsend: "Also ehrlich gesagt ist mein Angebot von vorhin vom Tisch. Regina soll ruhig so bleiben." "Dann musst du aber auch so bleiben", erwiderte ich gespielt-trotzig. Sie darauf: "Das ist mir klar - Und ehrlich gesagt ist es mir das auch wert. Allein schon, um diese Blumenwiese an deinen Füßen da weiter zu sehen." :D
Freya zog sich ihren anderen Schuh jetzt noch selbst aus und meinte, es sei so "nicht so weird" wie nur mit einem Schuh rumzulaufen und auch ich ließ meinen zweiten Schuh aus. Zum einen halt, damit meine verschiedenfarbigen Socken beide weiterhin sichtbar bleiben, zum anderen aber auch, weil es so einfach angenehmer zum Gehen war.
Wir waren dann auch aufbruchsbereit und gingen schließlich wieder zurück in die Bib (Cafeteria und Bib sind im selben Gebäude, aber es liegt schon ein bisschen Weg dazwischen). Allerdings begegneten wir auf dem Weg dorthin kaum jemandem, vielleicht weil Donnerstag schon wieder Feiertag war. Bei den wenigen Leuten, denen wir begegneten war es dann aber echt lustig, weil Emma so leicht vor uns ging und jedes Mal, wenn sie jemanden sah, schaute sie so ein bisschen hibbelig zu Freya und mir. <3
Naja, ich fühlte mich ehrlich gesagt sehr wohl in dieser Situation. Ich war ja in der Uni-Bib schon lange nicht mehr schuhlos gewesen und jetzt mit diesen verschieden-farbigen Socken, da fühlte ich dieses positive Peinlichkeitsgefühl doch wieder sehr stark. Ich war aber auch ein bisschen hin- und hergerissen, was meine Stoffhose anging. Die war halt schon länger als meine üblichen Jeans und verdeckte den Knöchel und hinteren Teil meiner Socken quasi vollständig. Und einerseits hatte ich da dann das Gefühl, meine Socken zu sehr zu verstecken, andererseits mochte ich das vom Look her schon sehr und hatte auch das Gefühl, dass dadurch der Blick eher auf meinen Spann gelenkt wird und, naja, meine Füße noch ein bisschen kleiner wirken (dazu auch nochmal mehr im 2. Erlebnis), was ich eigentlich auch gut fand. Oh, und was die Situation auch definitiv spannender für mich machte war, dass Freya und ich ja beide ein gemischtes Paar Schuhe in der Hand trugen. Eine, die uns entgegenkam, schaute da wirklich sehr offen und verwirrt drauf. Ist ja aber auch verständlich. Irgendwie mochte ich es aber auch so, meinen kleinen Nike-Sneaker direkt neben Freyas größerem Campus zu sehen. Ich weiß auch nicht, aber irgendwie hatte das was. :)
In der Bib angekommen, setzten wir uns dann wieder an unseren Tisch und eigentlich ging das ganze dann sehr unspektakulär zu Ende: Gut eine Stunde später meinte Freya, dass sie mal auf Klo muss und bat daher, unsere Schuhe auszutauschen. Das taten wir dann auch und Freya zog sich ihre Schuhe wieder an. Naja, ich selbst blieb dann trotzdem weiterhin auf Socken, aber zu dem Zeitpunkt war es da einfach schon eine sehr entspannte Situation. :)
An der Stelle vielleicht erst nochmal kurz zu Emma und dem Punkt mit dem "aneinander vorbeiticken" (mag die Formulierung irgendwie total gerne :)). Gefühlt ist Emma immer noch eine ziemliche Wildcard für mich und es passiert doch relativ häufig, dass sie etwas sagt oder tut, das für mich unerwartet kommt. Aber ich finde es dann immer so faszinierend, wenn sie mir ihre Beweggründe erklärt. Und ich dachte auch schon mehrfach "Ok, jetzt habe ich Emmas Art zu denken verstanden", aber dann tut/sagt sie wieder etwas, dass für sie einfach logisch ist, ich aber überhaupt nicht habe kommen sehen und gefühlt stehe ich dann wieder am Anfang. Wobei bei einigen Dingen, wie z.B. den Eckpunkten für einen Schuhklau oder auch Absprachen bei uns in der WG/im Freundeskreis, schon Klarheit zwischen uns herrscht. Und ehrlich gesagt mag ich diese kleinen Überraschungen im Alltag, wenn Emma mal wieder eine für mich unerwartete Sicht auf etwas hat, auch sehr. Und dass sie mittlerweile überhaupt so sehr aus sich herauskommt, um ihre Sicht auch mit uns zu teilen, ist denke ich mit das beste, was dieses Semester bisher gebracht hat. <3
Zu der Frage Schuhdiebin/schuhbeklaute Person: Also, ich würde sagen, mir gefällt es immer noch deutlich besser, wenn ich diejenige bin, die ihre Schuhe verliert. Wobei ich sagen muss, dass ich es als Schuhdiebin schon aufregend finde, erstmal den Entschluss zu fassen, jemandem die Schuhe zu klauen, dann dafür etwas zu planen oder auf eine Gelegenheit zu warten und ich mag auch den Schuhklau an sich, dieses "Ringen" um den Schuh und vor allem auch den Moment, wenn man der anderen Person den Schuh soweit vom Fuß zieht, dass klar ist, dass die andere Person ihn verlieren wird. Und natürlich mag ich es auch, wenn z.B. Freya oder Emma dann auf Socken ist. Aber selbst die schuhbeklaute Person zu sein, gefällt mir dann doch nochmal besser. Das löst einfach viel mehr in mir aus und der Effekt ist auch langfristiger als wenn ich die Schuhdiebin bin.
Was mir aber wirklich gut gefallen hat und ich jetzt ja doch schon zweimal in diesem Semester hatte, ist quasi die Kombination aus beidem. Also wenn ich erst als Schuhdiebin aktiv bin und als Reaktion darauf, die schuhbeklaute Person mir dann meine Schuhe abnimmt. Das war sowohl bei dem Erlebnis am Fluss als auch bei dem in der Cafeteria jetzt wirklich eine sehr spannende Erfahrung und hat so ein bisschen das beste aus beiden Welten vereint. :)
Interessant fand ich auch deine Frage, ob es mir lieber gewesen wäre, als einzige auf Socken zu sein. Da würde ich sagen, es kommt drauf an. Bei dem Erlebnis am Fluss fand ich es z.B. richtig gut, dass wir da dann alle keine Schuhe mehr anhatten. Ich glaube meine Wahrnehmung ist da aber auch ein Stück weit davon gefärbt gewesen, dass bei dieser ganzen Aktion die Initiative von Emma ausging und ich sie schon so eingeschätzt habe, dass es ihr wichtig ist, dass entsprechend des Plans Freya auch schuhlos bleibt, bis wir wieder zurück in unserer WG sind. Dass Emma und ich dann auch noch unsere Schuhe verloren haben, fühlte sich da für mich eher wie ein Bonus an. Wenn ich aber jetzt z.B. an diesen Mittwoch zurückdenke. Ich mein, ja, ich habe oben geschrieben, dass ich Freyas Schuh umklammert habe, damit sie ihn sich nicht zurückholen kann. Aber insgeheim hätte es mir denke ich schon gut gefallen, wenn sie sich ihren Schuh von mir zurückerobert hätte, also ihn mir quasi "gegen meinen Willen" wieder abgenommen hätte und ich dann als einzige auf Socken gewesen wäre. Andererseits fand ich es aber auch gut, mit ihr zusammen auf Socken zu sein. Ich mein, ja, die Aufmerksamkeit verteilt sich dann auf uns beide, aber dafür sorgt es auch für mehr Interaktion bei uns in der Gruppe, wenn nicht nur ich schuhlos bin (also es gibt mehr Kommentare dazu, wird häufiger thematisiert etc.). Da sind wir dann wieder bei dem Punkt, dass es halt auch einfach schön ist, wenn nach einem Schuhklau auch was mit der Schuhlosigkeit gemacht wird. Und dazu gehört für mich auch freundschaftliches Necken und so. Und das ist eben schon häufiger der Fall, wenn neben mir noch jemand anderes schuhlos ist. Außerdem mochte ich jetzt in dem konkreten Beispiel auch den Kontrast zwischen Freyas schlichten weißen Socken und meinen verschiedenfarbigen einfach sehr. Ich denke, dass hat das Feeling für mich auch eher sogar verbessert, würde ich sagen. Deswegen, ist es ehrlich gesagt schwer zu sagen. Beide Konstellationen (also alleine oder zu mehreren) haben für mich ihre Vor- und Nachteile und aktuell bin ich mir nicht sicher, wie ich das ranken würde. Aber ich kann auf jeden Fall mit beidem sehr gut leben. :)
Jetzt mal an den Füßen gekitzelt zu werden, war für mich auch eine spannende Erfahrung! Wobei ich da jetzt schon gemerkt habe, dass ich an Seiten/Bauch doch deutlich kitzliger bin. Klingt vielleicht ein bisschen blöd, was mir aber wirklich gut gefallen hat, war dieses "Überwältigtwerden durch Kitzeln". Es hat irgendwie was, wenn man nicht einfach nur festgehalten wird, sondern quasi so sehr gekitzelt wird, dass man sich gar nicht mehr gegen den Schuhklau wehren kann. Diese Erfahrung hatte ich ja auch schon bei dem Picknick mit Freya damals gemacht. Aber jetzt mit Freya, die mich kitzelt und Emma, die währenddessen einen Schuh auszieht, war es irgendwie nochmal was anderes. Ich kann das gar nicht so richtig in Worte fassen, aber es war irgendwie sehr faszinierend. :)
Dass Freya meinen einen Schuh in den Fluss geworfen hat, war schon krass! Das fühlte sich im ersten Moment echt heftig an und verstärkte definitiv auch dieses Gefühl von Hilflosigkeit. Nur passierte ja quasi direkt danach Freyas Missgeschick mit Emmas Schuh und das hat mich dann komplett rausgerissen, weil Emma dann natürlich erstmal deutlich wichtiger war. So ganz kam dieses Gefühl auch nicht mehr zurück. Es ist mir auch erst im Nachhinein wirklich bewusst geworden, aber ich denke womit mein Kopf sich da unterbewusst sehr auseinandergesetzt hat ist, dass dieses "keinen Ausweg aus der schuhlosen Situation zu haben" für mich halt ein sehr aufregendes Gefühl ist, dass sich im positiven Sinne überwältigend anfühlt, während es bei Emma zu echter Panik führt. Und ich glaube, das ist auch etwas, dass ich erstmal verarbeiten musste und so ein Stück weit verhindert hat, dass ich die Situation voll greifen konnte.
Aber dass Freya uns neue Schuhe spendiert hat, war definitiv sehr nett von ihr und ich betrachte meine neuen Schuhe auch eindeutig als Upgrade. :D Freya mag ihre beiden Campus-Paare auch sehr. Und ihr Wunschpaar für Emma wäre auch eine Campus-Variante gewesen. Ich hätte ehrlich gesagt auch kein Problem mit welchen gehabt, mag aber auch das Paar, das die beiden für mich ausgesucht haben sehr gerne. :)
Danke auch für dein Feedback zu meinen verschiedenfarbigen Socken. <3 Da bin ich mir nämlich wirklich nicht ganz sicher gewesen, ob das nicht doch ein bisschen zu schräg ist, was ich da tue. Ich trag jetzt auch nicht permanent verschiedenfarbige Socken, sondern gerade jetzt, wo es zuletzt wieder etwas kühler war auch gerne wieder die Nike-Socken oder eben andere nichtgemischte Socken, aber so 2-3 mal pro Woche eben schon ein gemischtes Paar und ich könnte mir auch langfristig vorstellen, das so beizubehalten. Denn eigentlich fühle ich mich damit schon sehr wohl. :) Naja, und auch mit so einem gemischten Paar schuhlos zu enden hat sich definitiv sehr gut für mich angefühlt. Wobei ich in der Uni-Bib ja auch schon mal mit den Dedoles unterwegs war und das während dort deutlich mehr los war. Aber mal schauen, ob das Semester da vielleicht noch was bereithält. Dieser Schuhklau am Mittwoch fühlte sich jedenfalls so an wie früher und im letzten Semester hat sich in dem Bereich dann ja doch einiges ergeben. Deswegen bin ich da aktuell eher vorsichtig optimistisch, auch weil es in nächster Zeit nicht ganz so heiß werden soll. :)
Ganz kurz auch zu der Harry Potter-Sache: Kann ich voll nachvollziehen, dass du das so siehst! In anderen Bereichen geht es mir auch so, dass ich Kunst nicht vom Künstler trennen kann, aber bei Harry Potter verliere ich mich einfach so gern in der Welt, dass ich das da doch sehr gut schaffe. Wir haben jetzt auch mit Freya weitergeschaut und, naja, "Bonding-Erlebnis" beschreibt es eigentlich ziemlich gut. :)
Was du ja auch noch angesprochen hattest, war mein Schachspiel mit Emma. Das hatte definitiv eine andere Dynamik und ich persönlich mag auch dieses "um die Schuhe spielen" sehr gerne. Da bin ich auch im Rückblick irgendwie sehr froh, dass sich das bei uns im Freundeskreis so etabliert hat. Ehrlich gesagt wollte ich dieses Schachspiel schon auf jeden Fall gewinnen. Ich mein, ja, ich hatte es davor schon bei meinem Lauf mit Emma geschafft, ihr ihre Schuhe abzunehmen. Aber irgendwie fühlte sich das nicht so gut an, wie sonst beim Schuhklau. Wir hatten es ja auch schon mal davon, dass dieses in der Öffentlichkeit auf Socken sein vermutlich deswegen reizvoll ist, weil es eigentlich keinen Grund dafür gibt. Barfuß sieht man ja schon mal Leute draußen rumlaufen, aber auf Socken eher weniger. Und vielleicht bin das nur ich, aber wenn mir zwei Personen in Lauf-Outfits entgegenjoggen und eine davon auf Socken ist, während die andere deren Laufschuhe trägt, dann würde ich davon ausgehen, dass die sockige Person vielleicht ein Problem mit ihren Laufschuhen hat oder bewusst einen Teil der Strecke auf Socken läuft, weil das vielleicht Fuß-ergonomisch besser ist oder sowas in die Richtung und die andere Person einfach nur nett ist und halt deren Schuhe trägt. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde da viel eher davon ausgehen, dass es eine rationale Erklärung dafür gibt, warum die eine Person auf Socken läuft als wenn ich einfach zwei Leute in Alltags-Kleidung auf mich zukommen sehen würde und die eine die Schuhe der anderen in der Hand trägt. Deswegen war es mir trotz meines erfolgreichen Schuhklaus an Emma bei unserem gemeinsamen Lauf wichtig, sie auch mal in ihren Alltags-Klamotten um ihre Schuhe zu erleichtern und von daher wollte ich dieses Schachspiel auch unbedingt gewinnen. Das Spiel zu verlieren hätte mich da glaube ich schon gewurmt und es wäre halt ein weiterer misslungener Schuhklau-Versuch gewesen. Andererseits hätte ich jetzt natürlich kein großes Problem damit gehabt, dann eben meine Schuhe an Emma zu übergeben. :)
Ehrlich gesagt hatte ich aber jetzt am Freitag ein Schachspiel, das ich definitiv verlieren wollte, oje. :D Aber davor muss ich nochmal ein bisschen ausholen. Und zwar sind Emma und ich seit Anfang Mai ja vom Unisport aus im Schachtreff und, ähm, bevor ich da jetzt noch lange um den heißen Brei herumrede: Ich hab da jemanden kennengelernt! <3
Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll, aber vielleicht erstmal ganz kurz zum Schachtreff. Da treffen wir uns halt einmal die Woche in einem Seminarraum zum Schachspielen und sind meistens so zwischen 10 und 15 Leute. Vor unserem ersten Besuch dort waren Emma und ich beide doch ziemlich nervös, weil wir ja nicht einschätzen konnten, wie gut die anderen Leute dort sind und abgesehen von meinen Partien gegen Emma spiele ich auch immer online. Deshalb war ich bei meinem ersten Spiel dort auch einfach sehr nervös, weil es total ungewohnt war, plötzlich eine wildfremde Person auf der anderen Seite des Bretts zu haben. Naja, ich hab mein erstes Spiel dort dann auch ziemlich in den Sand gesetzt. Aber von Partie zu Partie wurde es besser und auch vom Leistungsniveau konnte ich im Endeffekt sehr gut mithalten. Emma hatte was das anging mehr Probleme, aber sie hatte sehr viel Spaß mit einem Gegner, der selbst nicht ganz so gut war, aber dafür viel Trashtalk machte. Und in ihrer ersten Partie hatte Emma das noch verunsichert, aber als sie dann gemerkt hat, das gar nicht so viel dahintersteckt, hat sie dann selbst angefangen gegen ihn zu pöbeln (natürlich auch nur scherzhaft) und hat auch bis wir gegangen sind, nur noch mit ihm gespielt. :D
Naja, und auch ich fand halt einen Gegner, mit dem es mir deutlich mehr Spaß machte als mit den anderen. Er heißt Basti und studiert im 2. Mastersemester Politikwissenschaften. Und er ist definitiv besser als ich, was Schach angeht. Ich glaube beim ersten Schachtreff habe ich viermal gegen ihn gespielt und davon zweimal verloren und zwei Unentschieden geholt. Was ich aber sehr gut fand, dass wir danach unsere Spiele nochmal besprochen haben und verschiedene Positionen nochmal durchgegangen sind. Ich hätte eigentlich auch erwartet, dass das normal für so einen Schachtreff ist, aber tatsächlich war das die absolute Ausnahme. Und er war dabei halt auch wirklich nett und hat sich selbst auch nicht so ernst genommen, das fand ich direkt sympathisch. :)
Naja, und beim 2. Schachtreff dann, kamen Emma und ich ein bisschen zu spät und haben unsere erste Partie dann einfach gegeneinander gespielt. Aber noch während wir spielten, kam Basti schon rum und hat mich gefragt, ob wir danach miteinander spielen können. Ich war damit einverstanden und habe dann auch den restlichen Schachtreff über nur mit ihm gespielt. Und da ist es mir dann auch mal gelungen, ihn zu schlagen. :) Nach dem Schachtreff haben wir uns dann auch noch miteinander unterhalten. Vor allem über Politik ehrlich gesagt, ist ja auch sein Studiengebiet. Und auch da stellten wir fest, dass wir da im Wesentlichen auf einer Wellenlänge sind und haben Nummern getauscht.
Wir haben dann auch in der Folgezeit miteinander geschrieben und ich hatte dann vorgeschlagen, mal zusammen minigolfen zu gehen (das ist irgendwie immer mein Eisbrecher-Ding, wenn ich neue Leute kennenlerne). Das war dann auch soweit ein ganz lustiger Nachmittag, aber es war auch ein bisschen awkward, weil wir uns glaube ich beide nicht sicher waren, ob der andere das hier gerade als Date wahrnimmt.
Ein paar Tage später haben wir uns dann wieder getroffen und diesmal eindeutig als Date. Aber wir haben uns da auf einen Kaffee in der Stadt getroffen und irgendwie waren wir da beide ziemlich verkrampft, ohne dass ich jetzt so genau sagen könnte warum eigentlich. Und auch als wir uns dann beim Schachtreff wiedergesehen haben, war es anfangs ein bisschen komisch zwischen uns, aber nach hinten raus schon wieder vertrauter. Wir haben dann nochmal einen Anlauf genommen und er hat vorgeschlagen, zusammen wandern zu gehen. Ich fand die Idee gut und die Route war jetzt auch nicht wirklich wild, sondern eher wie ein sehr ausgedehnter Spaziergang. Es war zwar sehr warm an dem Tag, aber dennoch konnten wir die Strecke gut bewältigen und, naja, da ist auch so ein bisschen der Knoten zwischen uns geplatzt. Da haben wir auch zum ersten Mal Händchengehalten und zum Abschied haben wir uns dann auch zum ersten Mal geküsst. <3
Naja, und jetzt am Freitag hatten wir halt ein weiteres Date und ich hatte dafür wieder einen Spaziergang vorgeschlagen, nur halt bei mir in der Gegend zwischen den Feldern. Ich hatte dafür dann auch noch Brownies gebacken und nahm auch noch was zu trinken und mein Schachbrett mit. Unser Treffpunkt war die StraBa-Haltestelle bei mir in der Nähe und von dort aus gingen wir dann durch die Felder spazieren. Vormittags hatte es noch ein bisschen geregnet, aber jetzt am Nachmittag war es trocken, relativ sonnig und von den Temperaturen her sehr angenehm. Und, naja, wir gingen dann halt zwischen den Feldern spazieren und hatten einfach eine gute Zeit miteinander. <3
Wir waren dann schon eine Weile unterwegs, als ich vorschlug, dass wir bei der nächsten freien Bank uns doch setzen und Schach spielen könnten. Er fand die Idee sehr gut und wir steuerten dann auch die nächste freie Bank an. Im Prinzip genau wie damals mit Emma, setzten wir uns jetzt gegenüber auf die Bank und spielten erstmal zwei 10 min.-Partien gegeneinander. Eine endete Unentschieden, die andere gewann er und ich meinte dann, dass ich mich erstmal mit einem Brownie stärken muss, bevor wir weiterspielen. Ihm gab ich natürlich auch welche ab und ich hatte auch genug zu trinken für uns beide dabei. Frisch gestärkt, meinte er dann auch, er sei gespannt, ob ich jetzt wirklich besser spiele. Woraufhin ich zu ihm sagte: "Also am besten spiele ich ja, wenn es um was geht." Und er: "Oh, na das klingt doch spannend." Ich dann sehr motiviert: "Wie wär's: Ein Spiel. - Und der Verlierer muss den Rückweg auf Socken antreten." "Was?!", meinte er lachend dazu, "Ganz wilder Vorschlag, ehrlich gesagt." "Hast du etwa Angst?", fragte ich grinsend. "Nein", antwortete er sofort und ergänzte, "Es ist nur: Wir haben diesen Spaziergang hier, hatten zwei sehr gute Partien, deine Brownies waren super und jetzt willst du plötzlich mit unseren Schuhen als Einsatz spielen, wenn ich das richtig verstanden habe. Das ist... einfach irgendwie unerwartet." Ähm, da war ich dann doch direkt ein bisschen peinlich berührt und fragte etwas abgehakt: "Also-, willst du nicht? Ist dir- das zu schräg?" "Das habe ich nicht gesagt", antwortete er direkt und meinte lächelnd, "Von mir aus können wir das gerne machen. Ich hab das nur einfach kein bisschen kommen sehen."
Er hat dann einen weißen und einen schwarzen Bauern in jeweils eine Hand genommen, hat die kurz hinter seinem Rücken verschränkt und mir dann beide Hände entgegengestreckt. Ich tippte die rechte an und er öffnete seine Hand: Darin lag der schwarze Bauer. Damit war klar, dass ich schwarz haben würde und er fragte mich jetzt auch grinsend: "Du bist immer noch sicher, dass du das tun willst?" "Ich stehe zu meinem Wort", meinte ich dazu gespielt-stolz und nahm den Bauern aus seiner Hand. Beide stellten wir dann unsere Figuren auf und als wir damit fertig waren, fragte er mich nochmal: "Also nur nochmal fürs Protokoll: Wir spielen jetzt und der Gewinner bekommt die Schuhe vom Verlierer, oder? Aber was machen wir bei einem Unentschieden?" "Dann spielen wir einfach nochmal", antwortete ich sofort, fragte ihn kurz, ob er bereit ist und als er nickte, startete ich seine Zeit.
Er schaute dann trotzdem erstmal so 10 Sek. lang aufs Brett und meinte "Puh, das ist schon eine ziemliche Drucksituation", bevor er seinen ersten Zug machte. :D Während unserer ersten Züge redeten wir auch miteinander und ich meinte grinsend zu ihm: "Ich hab doch gesagt, dass es mit einem Einsatz spannender wird." "Naja, genau genommen hast du gesagt, dass du besser spielst, wenn es um was geht", erwiderte er. "Und würdest du sagen, ich hatte recht damit?", fragte ich ihn. Er lachte daraufhin und meinte: "Ist bis jetzt schwer zu sagen. Du rührst da hinten ja einfach nur Beton an, aber irgendwann wirst du ja auch mal rauskommen müssen." "Frech", erwiderte ich, "Ich bemühe mich hier einfach nur um solides Schach und das ist der Dank dafür? Naja, du wirst schon sehen." "Ich bin in steter Erwartung des Unerwarteten", meinte er dazu und beide mussten wir lachen. :D
Tatsächlich spielte ich ein wenig passiv und igelte mich eher ein. Das führte zu einer ziemlich geschlossenen Position, in der er aber die Initiative hatte. Wir redeten dann auch eine Weile nicht und machten beide erstmal Züge, die unsere Position verbessern, aber kein großes Risiko bedeuten. Dennoch spürte ich meinen eigenen Herzschlag da sehr deutlich, war extrem aufgeregt und in meinem Kopf wirbelten die Gedanken durcheinander: Was wenn er das hier doch gerade schräg findet? Was wenn ich ihm nach dem Spiel meine Schuhe gebe, er sie mir aber direkt wieder zurückgibt? Was wenn er mich peinlich findet? Wäre es zu schräg ihn nach dem Spiel zu bitten, mir die Schuhe auszuziehen? Was wenn er das ablehnt? Ähm, ja, es war da schon sehr viel los in meinem Kopf, oje.
Schließlich war Basti aber zufrieden mit seinem Setup und öffnete die Position, indem er meine Bauernkette mit einem seiner Bauern angriff. "Oh, kommst du mich besuchen?", fragte ich ihn und schlug seinen Bauern. "Ja", antwortete er und schlug zurück, "Also genauer gesagt deinen König. Es ist nur immer tragisch, dass davor so viel unschuldiges Bauernblut fließen muss." "Yes", bestätigte ich und beide mussten wir kurz lachen, weil das praktisch ein Insider zwischen uns ist (Bauern sind für uns die eigentlichen Helden des Schachs! :D). :)
Er öffnete die Position dann weiter und eigentlich hatten wir eine Reihe gleichwertiger Abtausche, aber trotzdem war nach ein paar Zügen seine Position deutlich besser, weil er am Rand mit einem Bauern durchgebrochen war und mein einer Läufer komplett blockiert war. Ich seufzte dann auch frustriert und er meinte: "Ich glaube, du hast einen Fehler gemacht." "Ach wirklich?", fragte ich zurück. "Ja, ich glaube, du hast nicht bedacht, dass ich auch besser spiele, wenn es um was geht", erklärte er und grinste herausfordernd. "Blödmann", erwiderte ich darauf nur, musste aber dabei auch lächeln. :)
Ich analysierte die Position und kam zu dem Schluss, dass gefühlt jeder mögliche Zug meine Position nur weiter verschlechtert und ich merkte, wie ich jetzt schon leicht rot wurde, oje. Ich schlug dann seinen Springer mit meinem eigenen. Aber (erwartbar) schlug er mit seiner Dame zurück, die jetzt noch besser positioniert war. Die Zeit lief mir auch so langsam davon und ich patzte nicht wirklich, aber gefühlt mit jedem Zug trieb er mich mehr in die Enge und im Endeffekt waren alle meine Figuren bei der Verteidigung meines Königs gebunden, aber ich hatte niemanden mehr, um seinen am Rand durchgebrochenen Bauern zu stoppen!
Sein Bauer erreichte dann auch den 7. Rang und es war klar, dass Basti ihn im nächsten Zug in eine Dame umwandeln wird. Ebenfalls war klar, dass ich das nicht verhindern kann. Naja, und damit war auch klar, dass ich dieses Spiel verlieren werde. Zwar nicht sofort, aber in den kommenden Zügen ganz sicher. Basti lächelte jetzt auch zufrieden vor sich hin, während ich doch eher etwas betreten schaute. Ich hörte da schon wieder sehr mein Herz hämmern, oje, zögerte noch einen Moment, aber griff dann nach meinem König und legte ihn seitlich aufs Brett, als Zeichen dafür, dass ich aufgebe. "Gut gespielt", sagte ich zu ihm und wir gaben uns kurz die Hand. "Du auch", meinte er und zeigte mir jetzt noch, wo er das Gefühl hatte, ich anders hätte spielen müssen, um nicht zu verlieren. Und ich nickte und sagte an den richtigen Stellen "Ja" und "Ach so, klar", aber in meinem Kopf drehte sich alles nur um die Frage: Wird er mich jetzt wirklich darum bitten, ihm meine Schuhe zu geben??? Ich mein, er hatte sie ja gewonnen und eigentlich war es ja nur logisch, dass er die jetzt auch haben will, aber irgendwie war es für mich dennoch eine leicht surreale Vorstellung, die für mich, naja, auch mit so einem "zu schön, um wahr zu sein"-Gefühl verbunden war, oje.
Aber er sagte dann tatsächlich mit einem ziemlich breiten Grinsen zu mir: "Du erinnerst dich noch an den Einsatz?" "M-hm", antwortete ich nur, nickte und dachte aber dabei: Oh Gott, es passiert wirklich! "Also dann, bitte", sagte er und deutete auf meine Schuhe. Ich war jetzt doch ziemlich verlegen, mein Puls voll da, mein Kopf im Ausnahmezustand, aber ich schaffte es, ihn vorsichtig zu fragen: "Könntest du mir die ausziehen?" Und er zögerte dann kurz - ein Moment, in dem ich gefühlt fast gestorben wäre, oje! - antwortete dann aber mit so einem leichten voice crack "Klar!" und, naja, grinste jetzt auch eher etwas verlegen, würde ich sagen! Und eigentlich ist das ja alles gar nicht so deep, aber ich war da einfach soooo erleichtert, aber auch immer noch soooo aufgeregt, ahhhhhhh! :D <3
Er stellte sich jetzt vor mich und ich streckte mein rechtes Bein zu ihm aus. Er hielt meinen Schuh dann mit einer Hand an der Hacke fest, während er ihn mit der anderen öffnete. Er konnte jetzt auch so ein nervöses Lachen nicht unterdrücken und meinte zu mir: "Das habe ich auch nicht kommen sehen. Also dass ich dir heute noch einen Schuh ausziehe." Er schüttelte so leicht den Kopf, als würde er das ganze etwas absurd finden, grinste dabei aber auch und schaute dann zu mir, als würde er eine Reaktion erwarten. Reflexartig verbesserte ich ihn dann und sagte schlicht: "Beide Schuhe." "Stimmt", erwiderte er und irgendwie mussten wir da beide ziemlich kichern. <3
Mein Schuh war schließlich offen und er lockerte jetzt noch etwas die obere Schnürung, bevor er seinen Griff änderte: Er schob meine Stoffhose etwas nach oben und umfasste meinen Knöchel dann direkt am Socken (Instant-Gänsehaut, oje! :D), während er mit der anderen Hand an der Hacke meines Schuhs zog. Der löste sich jetzt auch ein Stück weit von meinem Fuß, aber ich merkte wie er dann quasi nochmal neu ansetzte und etwas stärker zog. Da machte mein Schuh halt wirklich so einen kleinen Satz nach vorne und rutschte sofort über die Hacke! Beide kicherten wir wieder und ich sagte leise "Ups", als er mir den ersten Schuh jetzt vom Fuß nahm. :)
Den Schuh stellte er neben sich auf den Boden und ich streckte ihm jetzt mein linkes Bein entgegen. Auch hier griff er den Schuh wieder an der Hacke, öffnete ihn mir und lockerte noch etwas die Schnürung. "Oje", sagte ich diesmal leise und wir kicherten wieder beide, bevor er mich auch hier jetzt am Knöchel festhielt und an der Hacke meines gelockerten Schuhs zog. Diesmal zog er von Anfang an stärker und mein Schuh rutschte dann doch sehr schnell über Hacke und Spann - und war damit ebenfalls aus! :)
Ich trug da tatsächlich mal weiße Nike-Socken und ich zog jetzt auch erstmal beide Beine angewinkelt zu mir auf die Bank, umschlang mit den Armen meine Knie und stellte meine Sockfüße parallel nebeneinander auf dem Rand der Sitzfläche ab. Das fühlte sich für mich nicht wirklich wie eine bewusste Entscheidung an, aber ich glaube unterbewusst hatte ich schon abgespeichert, dass ich diese Sitzhaltung bei Emma ziemlich cute gefunden hatte und, naja, reproduzierte die jetzt quasi. Und, naja, ich weiß nicht, ob es nur an dieser Sitzhaltung lag, aber ich konnte Basti jetzt schon sehr deutlich ansehen, dass ich ihm in der Situation gut gefiel. :)
Er konnte jetzt auch so ein Lachen nicht unterdrücken und ich sah ihn fragend an. Er erklärte dann: "Ne, alles gut. Es ist nur irgendwie echt niedlich gerade, wie du so dasitzt." Und er ergänzte dann noch: "Ist auch irgendwie süß wie deine Füße da jetzt so aus deinen Hosenbeinen rausschauen. Sieht irgendwie ganz anders aus als eben noch mit Schuhen. Ist das nur der Kontrast von schwarz (meine Hose) zu weiß (meine Socken) oder sind die wirklich so klein?" Und bevor ich was dazu sagen konnte, schaute er schnell auf meinen Schuh in seiner Hand und sagte wie um das Thema zu wechseln: "Und wie klein sind bitte deine Schuhe? An deinen Füßen sahen die eben noch viel größer aus!" :D
Ehrlich gesagt wurden wir da beide ziemlich rot und ich glaube, er hatte das Gefühl etwas zu viel gesagt zu haben. Aber ich war halt schon SEHR glücklich über seine Worte und versuchte die Situation dann eher spielerisch aufzulösen, indem ich gespielt-empört zu ihm meinte: "Hey, ich trage eine stabile Größe 36! Das ist... immerhin größer als 35!" "Also aktuell trägst du die nicht wirklich", erwiderte er darauf und hob seine Hand mit meinem Schuh leicht hoch. Dafür fing er sich einen gespielt-empörten Blick, aber wir mussten dann beide lachen und irgendwie ging das dann in einen Moment über, wo wir uns einfach nur anlächelten. <3
Und ich hätte es im Vorhinein gar nicht so krass erwartet, aber dieser Schuhklau durch Basti fühlte sich einfach nochmal deutlich anders an als einer durch Freya oder Emma. Ich mein, so ein Schuhklau durch Freya oder Emma fühlt sich für mich auch aufregend an und auch da erröte ich und bin peinlich berührt. Und ich genieße die auch immer sehr, das will ich gar nicht kleinreden! Aber, naja, es ist halt schon nochmal was anderes, wenn Gefühle im Spiel sind. Das hat mir dieser an sich ja doch eher unspektakuläre Schuhklau durch Basti mir einfach sehr klar gezeigt. Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich das ausdrücken soll, aber irgendwie traf dieser Schuhklau mich jetzt auf einer ganz anderen Ebene: Das Schachspiel hatte sich deutlich intensiver angefühlt als das mit Emma, meine Verlegenheit als er mir meine Schuhe ausgezogen hat war ganz anders aufgeladen als bei einem Schuhklau durch Emma oder Freya und auch als er mich dann so angeschaut hat als würde er mich ohne Schuhe doch ziemlich niedlich finden, löste das in mir ein ganz anderes Herzklopfen aus als wenn eine meiner Freundinnen mich nach einem Schuhklau so ähnlich anschaut. Deswegen, diese Schuhklau-Situation mit Basti fühlte sich einfach sehr frisch und sehr intensiv für mich an. :)
Naja, wir haben dann beide erstmal eine Revanche-Partie gespielt, wo ich jetzt weiß hatte. Basti hatte mich vorher auch scherzhaft gefragt, ob ich wieder um einen Einsatz spielen will. Aber das habe ich abgelehnt, denn mehr als meine Schuhe wollte ich eigentlich nicht loswerden. :D Jetzt bei dieser Revanche-Partie war ich aber einfach sehr glücklich darüber, wie gut bisher alles gelaufen war und feierte das dann auch mit einem übertrieben-offensiven Spielstil, bei dem ich auf Absicherungen pfiff und meine Figuren mit vollem Risiko auf ihn warf. Er erkannte auch, was ich tat, aber spielte dann selbst sehr riskant und ich erspar euch mal die Details nur so viel: Schach ist auch zum Flirten ein sehr gut geeignetes Spiel und hat einfach sehr viel Potential für zweideutige Metaphern, aber das jetzt wiederzugeben wäre mir doch irgendwie zu cringe, sorry, oje. :D Ähm, jedenfalls, endete diese Partie dann Unentschieden.
Danach haben wir zusammengepackt und ich war sehr neugierig, ob er mich jetzt wirklich auf Socken heimlaufen lässt. Aber ich sprach ihn bewusst nicht darauf an, sondern schulterte nur meinen kleinen Rucksack und fragte ihn, ob wir losgehen können. Er stand da auch schon neben der Bank und trug meine Schuhe in der rechten Hand. Er antwortete mir "Eine Sache noch" und hielt mir jetzt seine linke Hand hin. Auch da schaute ich erstmal nur sehr verlegen, weil ich halt gerne mit ihm Händchenhalte, aber auch froh war, dass er mir meine Schuhe jetzt wirklich nicht zurückgibt. "Wenn du hier schon ohne Schuhe rumläufst, will ich wenigstens sicher sein, dass ich dich unterwegs nicht verliere", erklärte er mir lächelnd und innerlich schmolz ich da schon so ein bisschen dahin, ojeeee. Ich griff dann auch sehr glücklich seine Hand und auf den ersten Metern hätte ich auch vor Freude auf und ab hüpfen können, so glücklich war ich, und dachte mir dann aber innerlich: Ok, Regina, ganz ruhig, cool und seriös bleiben. Ähm, ja, in der Praxis sorgte ich dann aber doch dafür, dass wir unsere Hände, an denen wir uns hielten, vor und zurückschwangen und auch mein Gang war, naja, zumindest am Anfang etwas beschwingter als sonst. :D
Unser Gespräch auf dem Rückweg war dann auch sehr gut, aber ich beschränke das jetzt mal auf den Schuhklau-/Schuhlos-relevanten Teil. :) Da habe ich ihn z.B. noch gefragt, ob es ihm eigentlich peinlich ist, dass ich so auf Socken neben ihm gehe. Wozu er erstmal scherzhaft meinte, dass mein Outfit mit den weißen Socken und der schwarzen Hose doch ein klassisch-elegantes Schach-Outfit ist und er es daher als sehr passend für unseren Schach-Spaziergang empfindet. Etwas ernsthafter ergänzte er dann aber auch noch, dass er mich noch nie so aufgeregt und glücklich erlebt hat, wie bei unserem Schachspiel mit Einsatz vorhin und jetzt auf diesem Spaziergang. Und das sei ihm viel wichtiger als wenn irgendwelche Leute mich oder ihn jetzt schief angucken würden, nur weil ich keine Schuhe anhabe. Was mich allein da schon extrem freute: Dass er mich korrekt gelesen und gemerkt hat, dass unser Schachspiel und die Konsequenzen daraus, mich sehr glücklich gemacht haben! Und auch seine beiden Aussagen dazu fand ich sehr gut! Ich hab da auch kurz überlegt, tiefer in dieses ganze Thema Schuhklau einzusteigen, aber habe es dann gelassen. Zum einen erschien es mir da irgendwie zu früh und zum anderen denke ich mir mittlerweile auch: So im Rückblick auf meine Beziehung mit Tim, denke ich mir manchmal schon, dass wir damals über diese Schuhklau-Sache (und auch über andere Themen) auch zu viel geredet haben und es vielleicht besser gewesen wäre, manches gar nicht so explizit auszusprechen. Und gefühlt ist Basti halt deutlich besser darin als Tim, mich zu lesen und ich denke, ich werde es jetzt eher so machen, dass ich ihm subtile Hinweise in die richtige Richtung gebe und ihn den Rest selbst herausfinden lasse. Auch wenn ich Stand jetzt noch nicht mal annähernd weiß, wie ich das konkret umsetzen werde, aber ich hoffe mal, dass mir da noch was einfällt. Kann eigentlich nur gut werden, oje. :D
Das einzige andere Mal, wo wir das Thema Schuhe/Socken gestreift haben war, als er mir davon erzählte, dass er als Emma und ich das erste Mal beim Schachtreff waren und ich meinte, dass ich Jura studiere, er erst dachte, dass ich bestimmt total eingebildet bin. Anscheinend hatten sie schonmal einen Jura-Studenten beim Schachtreff, der sich da sehr arrogant aufgeführt hat und, naja, ich glaube Jura ist als Studiengang auch einfach so ein bisschen mit Vorurteilen behaftet. Jedenfalls meinte er dann weiter, dass er mich dann ja kennengelernt hat und ich ganz anders war als er gedacht hätte und er zog das dann auf wie eine "juristische Beweisführung", wie er es nannte, und sein letzter Punkt war dann: "... und wenn du ein eingebildetes Jura-Prinzesschen wärst, würdest du jetzt auch nicht auf Socken mit mir spazieren gehen, schon gar nicht auf weißen. Und damit wäre meine Beweisführung dann auch abgeschlossen." "Und was ist jetzt dein Urteil?", hakte ich nach. "Kein eingebildetes Jura-Prinzesschen", bestätigte er. "Und was bin ich dann?", fragte ich zurück. Er überlegte dann kurz und antwortete schließlich grinsend: "Also, da läuft die Beweisaufnahme aktuell noch, aber... soweit sieht alles sehr vielversprechend aus." "Oh, inwiefern?", hakte ich neugierig nach und er dann lachend: "Zu einem laufenden Verfahren kann ich leider keine Angaben machen. Eure Regeln, nicht meine" Dafür fing er sich dann wieder einen gespielt-empörten Blick von mir, gab mir als Hinweis zum Stand des laufenden Verfahrens aber einen Kuss auf die Stirn. Ich bin schon sehr gespannt, wie dieses Verfahren mal ausgehen wird, hihi. <3
Schließlich kamen wir dann bei meiner WG an und ich fragte ihn, ob er mit reinkommen will. Er wollte und ich war schon ein bisschen erleichtert, dass als wir reinkamen erstmal nur Nadine da war. Denn die sah natürlich, dass Basti meine Schuhe in der Hand trug, grinste auch schon so wissend und ich warf ihr dann direkt einen, naja, vermutlich sehr verschmitzten "Sag jetzt bloß nichts!"-Blick zu und sie sagte dann auch nichts dazu, sondern grinste nur weiter vor sich hin. Emma kam erst kurz darauf aus ihrem Zimmer, als meine Schuhe schon im Flur standen und darüber war ich schon ein bisschen froh, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich ihr auch mit Blicken hätte kommunizieren können, besser nichts zu dieser ganzen Schuhklau-Sache zu sagen. Denn das hätte schon sehr schnell zu einer sehr peinlichen Situation führen können, denke ich.
Naja, Emma kennt Basti ja auch aus dem Schachtreff, Nadine ihn hingegen bisher nur aus unseren gemeinsamen Analysen der vorherigen Treffen. Wir haben dann ein bisschen Smalltalk gemacht und Basti und ich sind dann relativ schnell auf mein Zimmer. Da habe ich dann auch erst nochmal meine Socken gewechselt, weil meine Nike-Socken logischerweise etwas schmutzig geworden sind. Und ich dachte erst kurz, dass ich vielleicht besser ein schlichtes Paar nehme, kam dann aber zu dem Schluss, dass es vermutlich besser wäre, ihm einfach zu zeigen, was mir gefällt und habe dann das umgekehrte Paar zum Erlebnis von Mittwoch angezogen, also wieder die Gänseblümchen-Socken, aber diesmal links hellblau und rechts hellgrün. Er zog mich dann auf mit: "Schade, dass du die nicht schon auf unserem Spaziergang anhattest." Ich hatte aber schon den Eindruck, dass die ihm eigentlich ganz gut gefallen. :)
Naja, wir haben dann nur noch zusammen eine Serie geschaut (A good girl's guide to murder; da kam jetzt die 2. Staffel raus. Aber weil er die erste nicht gesehen hat, haben wir erstmal die geschaut) und dabei gekuschelt. Zwischendurch haben wir uns noch Pizza gegönnt, das war schon ein sehr guter Abschluss für den Tag und ist auch ein Tempo, mit dem wir uns beide wohlfühlen. Das ist auch etwas, worüber wir zwar kurz, aber wirklich explizit drüber gesprochen haben, weil es uns beiden wichtig war. Er ist dann gegen Mitternacht wieder gegangen und, ähm, vielleicht habe ich dieses Treffen dann noch mit Nadine und Emma bis 3 Uhr nachts bei uns in der Küche durchanalysiert, aber dafür gibt es keinen Beweis, oje! :D
Deswegen, wie eingangs schon erwähnt, hatte ich einfach eine super Woche und es ist irgendwie selten das so zu sagen, aber ich freue mich wirklich so sehr auf die Zukunft! Und ja, ähm, mehr gibt es aktuell erstmal nicht zu sagen, denke ich. :)
@ Marlon: Hi, Danke für die nette Rückmeldung! :) Weder noch, würde ich sagen. Meine ursprünglichen Socken hatten eher eine Zwischenlänge, also sie endeten ziemlich genau direkt oberhalb meines Knöchels. Ich hab immer selbst gar nicht so viel Ahnung von den richtigen Bezeichnungen in dem Bereich, aber mid-cut dürfte der richtige Begriff sein. :)
@sunray: Hi, auch an dich erstmal Dankeschön für die nette Rückmeldung! :) Deine Nachricht war für mich sehr gut verständlich und ich hoffe, meine Beiträge sind es für dich auch. Falls du da doch mal wegen der Sprachbarriere etwas nicht verstehst, dann frag gerne.
Zu deinen Fragen: Also wenn ich jetzt an meine letzten Erlebnisse zurückdenke, dann war es mir da schon immer lieber beide Schuhe zu verlieren. Ich verstehe schon deinen Gedanken und es gibt bestimmt auch Szenarien, wo es mir mit einem Schuh peinlicher wäre. Aber mit am besten ist halt auch dieser Moment des Schuhausziehens selbst und das ist dann schon ganz schön, den zweimal bei einem Erlebnis zu haben. :)
Zu deiner anderen Frage habe ich bei meiner Antwort an Alex jetzt schon was zu geschrieben. Schau da gerne mal rein. :) Ich glaub, ein weiterer Grund ist auch, dass ich zu dem Punkt beim Schreiben einfach schon sehr erschöpft war und manches dann nicht mehr so wirklich ausführen konnte.
Soweit von mir. :)
Liebe Grüße, Regina
|  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  | Was für ein tolles Erlebnis! Es ist schön zu hören, dass du jemanden kennengelernt hast; das wird sicher zu vielen interessanten Situationen führen. Hast du schon einen Plan, was du als Nächstes mit ihm unternehmen möchtest?
Sunray |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  | Hey Regina,
Oh man, wie schön, das freut mich so sehr für dich! <3 Ich hoffe und wünsche dir natürlich sehr, dass sich das mit Basti dann jetzt so schön weiterentwickelt, wie es das bisher scheinbar getan hat. Natürlich auch ganz unabhängig von irgendwelchen Schuhklau-Geschichten. Es ist einfach toll zu lesen, dass du dich so sehr auf die Zukunft freuen kannst, einfach mega schön! <3 <3 <3
Und natürlich freut es mich auch, dass ich dir mit meinen Antworten anscheinend auch eine Freude machen kann. ;-) Wie du ja merkst, ist die Frequenz da gerade von meiner Seite nicht sonderlich hoch, aber ich bemühe mich eben auch, gerade auf so ausführliche Beiträge wie deine letzten dann entsprechend zu antworten und das dauert dann selbstverständlich. Auch da danke und Respekt an dich, dass du dir die Zeit nimmst, so ausführlich von deinen Erlebnissen zu berichten, das geht ja nicht eben schnell bei so langen Texten. :-)
Gut finde ich auch deinen reflektierten Umgang mit der ganzen Situation zwischen dir, Freya und Emma. Gerade auch, dass du es eben nicht einfach nur abtust, sondern auch akzeptierst und zulässt, dass du dich da in manchen Momenten außen vor fühlst bzw. gefühlt hast, ist glaube ich eine sehr gesunde Art, mit solchen Dingen umzugehen. Ich fresse sowas nämlich gerne mal in mich rein und versuche mich dann eher selbst davon zu überzeugen, dass ich ja gar keinen Grund habe, über irgendetwas unglücklich zu sein oder so. Umso besser dann natürlich, dass du auf die Weise dann aber auch erkennen und akzeptieren kannst, dass die Situation insgesamt auch so jetzt gut ist, wie sie ist. <3
Das Erlebnis zwischen euch dreien war dann auch wieder sehr unterhaltsam zu lesen. Freut mich, dass sich Emma auch in dieser Hinsicht scheinbar zunehmend besser in eure Dynamik einfügt, hihi. Und cool auch, dass du da mit den unterschiedlich farbigen Socken etwas neues für dich gefunden hast. :-)
Aber ich kann auch verstehen, dass das Erlebnis mit Basti dann wahrscheinlich doch das herausstechendere war, hihi. ;-) Es ist schon noch einmal etwas besonderes, wenn in so einer Situation eben auch romantisches Prickeln involviert ist, finde ich zumindest. Und dir scheint es da ja ähnlich zu gehen. Ich kann mir auch vorstellen, dass es für ihn tatsächlich ein sehr niedlicher Anblick gewesen sein muss, wenn ich das so sagen darf, mit den kleinen weißen Sockfüßen und der weiten schwarzen Hose. Zumindest liest sich das schon sehr cute. Und grundsätzlich gefällt mir da eure Dynamik dem Lesen nach auch einfach sehr gut.
Ich finde es außerdem verständlich, dass du dieses Mal das ganze dann auch nicht zu sehr zerreden willst. Das wollte ich mit Nikki ja auch nicht und habe ich seitdem auch nicht gemacht. In deinem Fall kannst du vielleicht sogar noch mehr unausgesprochen lassen oder eben nur auf eventuelle Nachfragen reagieren. Ich meine, ihr hattet da ja jetzt eindeutig ein einprägsames Erlebnis, wo er dir die Schuhe ausgezogen hat, da denke ich schon, dass du mit der richtigen "Provokation" eigentlich dahin kommen könntest, ein bisschen "euer Ding" daraus zu machen - zumindest, wenn dir das nicht zu unangenehm oder direkt ist. Ich denke da an so Sachen, wie ihm zum Beispiel bei einem weiteren Spaziergang mit Rast auf einer Bank einfach mal deine Beine auf den Schoß zu legen, ihn irgendwo unter einem Tisch bei Gelegenheit (zum Beispiel als Ablenkung beim Schach? ;-) ) mal leicht zu treten oder dergleichen. Vielleicht kommt er dann ja ganz von selbst darauf, dich mal wieder in so eine Situation zu bringen, hehe. Aber vielleicht möchtest du solche Sachen auch erst einmal ganz ruhig angehen oder hast schon eigene Ideen - oder bereits neue Erlebnisse. ;-) Ich möchte mich da entsprechend nicht aufdrängen, dachte nur, ich teile direkt mal die Gedanken, die ich dazu habe und würde mich natürlich sehr freuen, gerade dazu mehr von dir zu hören, wenn du wieder die Zeit findest. <3
A Good Girl's Guide to Murder finde ich übrigens auch sehr gut, das nur nebenbei. :-) Und natürlich würde mich noch interessieren, was denn deine Mitbewohnerinnen so analysiert haben, falls du das teilen magst. ;-)
Ansonsten habe ich so ganz direkt glaube ich gar nicht mehr viel hinzuzufügen. Sorry, dass es mit den Antworten eben häufig diese paar Tage dauert. Ich hoffe du weißt, dass ich mich natürlich trotzdem immer über weitere Nachrichten freue. <3
Alles Liebe, Alex |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  | Hallo Regina,
leider gab es bisher sehr wenig Rückmeldung auf deinen so ausführlichen Beitrag. Ich habe zwar keine konkreten Nachfragen, außer natürlich zum weiteren Geschehen, möchte mich aber trotzdem wieder einmal für deinen Post bedanken. Außerdem natürlich von meiner Seite ebenfalls einen ganz herzlichen Glückwunsch zu den Entwicklungen - möge es so weitergehen! ;-) |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  | Hallo zusammen,
ich pack meine Antworten an euch mal wieder in einen Beitrag. :)
Erstmal sorry, dass ich so lange für meine Antwort gebraucht habe! Aber gerade in der Woche nach meinem letzten Beitrag ging es (in Sachen Schuhklau) doch ziemlich Schlag auf Schlag und ich dachte mir dann, dass ich Ende der Woche wieder eine Kombi aus Antworten und Berichten über die Erlebnisse in der letzten Zeit machte, bin dann aber doch nicht dazu gekommen. Die Woche drauf begann dann die Hitze und auch da kam ich dann nicht so wirklich zum Schreiben. Gott, ich bin so froh, wenn das wieder vorbei ist mit diesen Temperaturen! Soll jetzt ja nicht mehr lange dauern. Deswegen, manches habe ich diesmal schon kürzer gefasst, ich hoffe aber, dass alles soweit verständlich bleibt. Die Erlebnisse habe ich in diesem Beitrag wieder in meine Antwort an Alex gepackt, aber natürlich darf sich gern jeder im Forum zu denen äußern. Das nur als kurzer Disclaimer. :)
@Sunray: Danke für deine nette Rückmeldung. Ich freue mich auch sehr, jemanden kennengelernt zu haben. :) Mit Basti hat sich schon noch das ein oder andere ergeben. Schau dafür einfach in meine Antwort an Alex, die gleich hier drunter beginnt. "Plan" ist denke ich ein zu großes Wort, aber wenn die Gelegenheit sich ergibt, habe ich auch in Zukunft vor, ihn ein wenig in Richtung Schuhklau zu stoßen. :)
@Alex: Erstmal Danke für deine liebe Rückmeldung! <3
Ich freu mich immer so sehr über deine Nachrichten (auch wenn es mal ein bisschen länger dauert <3) und auch das mit Basti hat sich so gut entwickelt (nicht nur in Bezug auf den Schuhklau), aaaahhhh zuletzt lief es doch ziemlich perfekt. :D <3
Danke auch für dein Feedback zu meinem Umgang mit den veränderten Dynamiken in meinem Freundeskreis. Jetzt so im Rückblick kann ich da eigentlich auch sehr entspannt draufschauen, aber der Weg dahin war schon durchaus mal belastend. Nadine hat mir da auch sehr geholfen, mit der Situation umzugehen. Sonst hätte ich manche Dinge vermutlich auch eher in mich reingefressen oder negative Emotionen unterdrückt.
Ja, das in der Cafeteria war wirklich lustig. Aber ehrlich gesagt hat sich danach noch eine ganze Menge mehr ergeben, oje. :D In der Woche nach meinem letzten Beitrag waren wir fast jeden Tag zu viert in der Uni-Bib und es gab auch fast jeden Tag (mindestens) einen Schuhklau! :D
Ich werde das jetzt alles nicht detailliert ausformulieren, aber der eigentliche Auslöser war mein Schuhklau an Freya in der Woche davor (der von dem ich berichtet hatte). Für den hat sie sich direkt am Montag drauf an mir revanchiert und mir in der Uni-Bib meine ja immer noch relativ neuen Sneaker abgenommen. Ich war dann längere Zeit auf meinen weißen Nike-Socken unterwegs und auch wenn das in der Uni-Bib jetzt keine wirklich neue Erfahrung für mich ist, hat mir das schon sehr gut gefallen. :)
Dienstag waren wir dann direkt wieder in der Bib und, naja, ich war natürlich schon sehr daran interessiert unsere Schuhklau-Dynamik nicht direkt wieder einschlafen zu lassen. Freya trug auch wieder ihre Campus, daher wartete ich eigentlich nur noch auf die passende Gelegenheit. Die kam dann sogar noch bevor wir überhaupt in der Bib waren. Denn davor waren wir noch bei den Schließfächern und Freya nahm eins in den unteren Reihen. Und als sie ihre Tasche ins Schließfach tat, ging sie dabei halt auf ihr rechtes Knie runter. Schon allein dadurch schlüpfte sie mit der Hacke ihres Sockfußes so ganz leicht aus ihrem Schuh und als ich das sah, dachte ich mir dann auch nur: Ok, das hier ist eigentlich die perfekte Gelegenheit, also auf geht's! :D
Ich ging dann selbst schnell hinter Freya in die Hocke und zog an der Hacke ihres Schuhs. Und, naja, sie schlüpfte mit der Hacke ihres Sockfußes dann auch direkt vollständig aus diesem heraus. Nur ruhte ja praktisch ihr gesamtes Gewicht auf ihrem rechten Bein und das wiederum berührte nur mit Knie und Zehen den Boden. Deswegen konnte ich ihr den Schuh jetzt trotzdem nicht einfach runterziehen. Ich versuchte dann erst, ihr den Schuh irgendwie nach vorne vom Fuß zu schieben, aber das funktionierte nicht. Nadine riet mir dann: "Zieh vorne!" Und genau das tat ich dann auch. :) Mit beiden Händen umklammerte ich Freyas Schuh am Spann und zog ihn in meine Richtung. Freyas Fuß klappte dadurch quasi nach hinten um (also ihr Fuß balancierte nicht mehr auf den Zehen, sondern lag jetzt auf dem Spann) und auch sie selbst verlor so ein Stück weit das Gleichgewicht und kippte zur Seite weg, konnte sich aber mit ihrem Arm abstützen. Dennoch war sie in dem Moment natürlich ziemlich orientierungslos und ihr rechter Schuh hing ja nur noch lose über ihrem Fuß. Deswegen war es für mich doch sehr einfach, jetzt diesen Moment zu nutzen und ihr den Schuh vom Fuß zu ziehen. :) Etwas unerwartet meinte Nadine dann direkt zu mir "Gib her!" und streckte ihre Hand in meine Richtung aus. Sie war sehr am Grinsen und ohne wirklich darüber nachzudenken, gab ich ihr dann einfach Freyas Schuh. Und Nadine? Die schloss den jetzt in ihrem eigenen Schließfach weg! :D
Freya war davon anfangs etwas geschockt, trug es dann aber doch sehr schnell mit Fassung. Sie machte es jetzt auch wieder so, dass sie sich ihren anderen Schuh selbst auszog und den jetzt halt in ihr eigenes Schließfach tat. Sie versuchte auch noch kurz, mir einen Schuh auszuziehen. Aber Nadine verteidigte mich und Freya brach ihren Versuch dann direkt wieder ab. Nadines Take war, dass ich auch mal eine Revanche an Freya haben soll, ohne dabei selbst meine Schuhe an Freya zu verlieren. Naja, eigentlich hätte ich damit gar kein Problem gehabt, fand ihre Denkweise aber auch sehr lieb. <3
Wir gingen dann in die Bib, Freya jetzt halt als einzige von uns auf ihren weißen Nike-Socken. Und in der Bib sitzen wir halt eigentlich immer so, dass wir uns gegenüber an einen Tisch setzen und zwar so, dass ich neben Nadine und gegenüber von Freya sitze und Emma neben Freya und gegenüber von Nadine sitzt. Und eine Weile passierte dann nichts und gefühlt waren wir alle auf unsere Aufgaben konzentriert. Aber als ich dann irgendwann mal kurz vom Skript aufblickte, war Freyas Platz leer - und einen Moment später spürte ich bereits eine Hand an meinem rechten Knöchel. :) Ich atmete dann kurz überrascht ein (klang ein bisschen wie ein Schniefen, oje) und da merkte auch Nadine sofort, was Freya tat. Auch hier war ihr erster Reflex, mich (oder besser gesagt meinen Schuh :D) verteidigen zu wollen, aber dadurch dass ich mein rechtes Bein über das linke geschlagen hatte, hätte sie sich halt selbst sehr weit unter den Tisch begeben müssen und das tat sie dann doch nicht. Freya ging trotzdem sehr effizient vor, öffnete mir relativ schnell meinen Schuh, bog auch wieder so leicht die Lasche hoch und zog ihn mir dann durch das übliche an der Hacke ziehen und gegen die Spitze drücken aus. :)
Ich selbst trug da übrigens auch weiße Nike-Socken, von denen zumindest eine jetzt sichtbar war. Freya beließ es auch bei dem einen Schuh und kam dann direkt wieder unter dem Tisch hervor. Ihre Logik war quasi: "Ziehst du mir einen Schuh aus, zieh ich dir auch einen aus!" Ich selbst machte es jetzt so, dass ich meine Beine erstmal unter meinem Stuhl kreuzte und den schuhlosen Fuß über den anderen legte. Aber im Lauf der Zeit überschlug ich dann auch einfach wieder meine Beine und streckte meinen Sockfuß quasi in Freyas Richtung aus oder zog den zu mir auf die Sitzfläche meines Stuhls.
Als wir dann später die Bib wieder verließen, machte ich es aber auch wie Freya und zog mir meinen anderen Schuh auch noch aus. Den Weg zu den Schließfächern absolvierten wir dann beide komplett auf Socken. Das fand ich irgendwie auch schön, dass wir da jetzt beide mal auf diesen weißen Nike-Socken unterwegs waren. :)
Bei den Schließfächern bestand Nadine darauf, dass Freya mir zuerst meinen Schuh zurückgibt. Aber als das erledigt war, bekam Freya ihren auch sofort zurück und wir haben uns dann beide unsere Schuhe wieder angezogen.
Mittwoch waren Freya, Nadine und Emma dann auch wieder in der Bib, aber ich war da ausnahmsweise nicht mit dabei, weil ich was mit Basti unternommen habe. <3 Nur: Rückblickend wäre ich eigentlich auch gerne in der Bib mit dabei gewesen. Denn Freya war hier schon wieder als Schuhdiebin aktiv und hat diesmal Nadine einen Schuh ausgezogen! :D Anscheinend saß in meiner Abwesenheit Nadine gegenüber von Freya und das war dann wieder so eine "Unter-dem-Tisch"-Attacke von Freya. Gerade wenn man da seine Beine ausgestreckt oder überschlagen hat, kann man sich dagegen auch kaum verteidigen, das weiß ich ja aus eigener Erfahrung. :) Das war aber noch nicht alles: Denn Freya ist dann kurz mit Nadines Schuh raus aus der Bib und hat den in ihrem Schließfach weggeschlossen. :D Freya war dann anscheinend auch sehr zufrieden mit sich, weil es einmal natürlich eine direkte Reaktion auf Nadines Verhalten am Dienstag war, andererseits aber auch so ein bisschen die Revanche für all die Male, wo Nadine mich in der Bib gegen Freya unterstützt hatte. Laut Freya hat gerade dieses Schuh-Wegschließen Nadine anfangs auch mehr als sonst aus der Reserve gelockt. Wobei Emma meinte, ihr sei nichts besonderes an Nadines Reaktion aufgefallen. Ähm ja, tendenziell würde ich schon Freya zutrauen, das besser einzuschätzen. Aber immerhin waren sich beide einig, dass sie sich dann doch relativ schnell beruhigt hat und insgesamt sehr souverän mit der Situation umgegangen ist. Ich fand es halt nur so krass, weil es das erste Mal war, dass Nadine wirklich ein Schuh geklaut wurde! Denn davor hatte sie sich ja ihre Schuhe immer selbst ausgezogen. Daher wäre ich auch so gerne mit dabei gewesen, einfach um zu sehen, wie sie darauf reagiert. Aber gut, das habe ich verpasst und, naja, mit Basti war es auch sehr schön in der Zeit. :) Der Vollständigkeit halber noch: An Schuhen trug Nadine die gleichen wie damals beim Laser Tag und dazu weiße Sneaker-Socken. Und nach dem Verlust ihres einen Schuhs an Freya, hat sie sich ihren anderen dann auch direkt selbst ausgezogen. Ist auch irgendwie weird, dass sich das in der Woche so ergeben hat, dass häufig nur ein Schuh geklaut wurde.
Bei uns in der WG haben wir dann auch nochmal zu dritt ausführlicher über diesen Schuhklau von Freya geredet und ich war neugierig, ob Nadine jetzt ihrerseits vorhat, Freya mal einen oder beide Schuhe zu klauen. Aber da sah sie sich nicht. Sie gönnte Freya schon ihren Spaß, aber hatte jetzt kein Interesse daran eine Schuhklau-Dynamik mit ihr aufzubauen. Nadine dazu: "Das überlasse ich lieber dir." <3 Naja, und sie wies dann auch darauf hin, dass Freya mir ja am Montag meine Schuhe geklaut hat, meine Revanche am Dienstag ja aber keine erfolgreiche war, weil ich selbst meine Schuhe auch verloren habe. Also... hätte ich ja quasi immer noch eine Rechnung mit Freya offen. :) Und ich weiß nicht genau warum (und hab es ehrlicherweise auch verpeilt sie danach zu fragen), aber Nadine war schon ziemlich motiviert, mich dabei zu unterstützen, Freya ihre Schuhe zu klauen, aber dann auch zu verhindern, dass Freya sich meine schnappt. Ehrlich gesagt lag in dieser Zeit mein Hauptfokus aber auch bei Basti und alles andere war ein Stück weit nebensächlich. Jedenfalls holte Nadine jetzt auch noch Emma mit ins Boot. Denn am Dienstag hatten wir halt auch gemerkt, dass (wenn wir wie üblich gegenüber zusammensitzen) Nadine mich nicht wirklich effektiv verteidigen kann. Emma (als Freyas Sitznachbarin) wäre da viel besser zu in der Lage. Und Emma war auch direkt bereit zu helfen, aber auch unsicher, ob sie wirklich dazu in der Lage ist, Freya von meinen Schuhen fernzuhalten. Sie hatte vor allem Bedenken, dass wenn viel los sein sollte in der Bib, sie da Hemmungen haben könnte. Aber wir meinten beide zu ihr, dass sie nur das tun soll, womit sie sich wohlfühlt und wenn sie es nicht schafft ist das auch in Ordnung. Das beruhigte Emma und sie sagte dann auch zu, mich beim Schuhklau an Freya zu unterstützen. Auch da nix Wildes, einfach dass sie versucht, Freya ein bisschen abzulenken/ zu beschäftigen, wenn ich mir ihre Schuhe schnappe. Gefühlt schwankte Emma da immer wieder zwischen Nervosität und Übermotiviertsein, das war auch irgendwie cute. <3
Freitag waren wir dann wieder in der Bib und als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme trug ich da auch mal wieder meine schwarzen High Top Sneaker. Emma trug wie üblich ihre Chucks und Nadine wieder dieselben Sneaker wie Mittwoch. Freya hingegen trug ihre hohen weißen Nike-Sneaker, die sie seit diesem Semester hat und in der Zeit oft im Wechsel mit den Campus trug. Einerseits sind die natürlich schwerer auszuziehen als die Campus, andererseits hatte ich ihr die noch nie ausgezogen und es reizte mich irgendwie sehr. :)
In der Bib gingen wir diesmal dann auch bewusst an einen Tisch im hinteren Bereich und begannen dann erstmal unser Zeug auszupacken. Und hier startete Emma direkt ihr Ablenkungsmanöver: Sie saß halt wie üblich neben Freya und begann sie in die Seite zu piksen, um sie leicht zu kitzeln. Und Freya? Die stieg tatsächlich direkt darauf ein und versuchte ihrerseits Emma in den Bauch zu piksen. :) Ich tat so, als würde ich noch was aus meiner Tasche holen und beugte mich runter - begab mich dann aber einfach komplett unter den Tisch, hihi. :D
Ich glaube nicht, dass Freya das mitbekommen hat, denn als ich mir ihr rechtes Bein am Knöchel griff und leicht zu mir zog, schreckte sie doch ziemlich auf und meinte überrascht "He! Was?", lachte kurz darauf aber auch auf, weil Emma nutzte, dass sie abgelenkt war und sie jetzt doch an einer kitzligen Stelle traf. :) Ehrlich gesagt wehrte Freya sich dann auch nicht wirklich gegen mich. Ich spürte schon, dass sie versuchte ihr Bein wegzuziehen. Aber ich schaffte es, sie da rechtzeitig mit beiden Händen am Knöchel festzuhalten. Und als sie nachließ, nahm ich eine Hand vom Knöchel und begann ihren Schuh zu öffnen. Sie versuchte auch noch mehrmals ihr Bein wegzuziehen, aber jedesmal schaffte ich es rechtzeitig da beide Hände an ihren Knöchel zu bekommen und das zu verhindern. Aber sie machte jetzt keine ruckartigen Bewegungen mit ihrem Bein, versuchte sich freizuzappeln oder mich irgendwie mit ihrem anderen Bein zu behindern. Naja, und so öffnete ich halt ihren Schuh und lockerte ihn nach und nach. Und es war schon irgendwie sehr lustig, weil ich von über dem Tisch immer Freya hörte, die anscheinend nicht wusste, wie sie sich gegen Emma und mich gleichzeitig wehren sollte: "Emma - nicht, lass mich! Mein Schuh! Nein, nicht! Regina! Emma, nicht kitzeln! Hör auf! Emma aus! Das ist unfair! Nicht mein Schuuuuuuh!" :D Wobei es Emma nicht wirklich gelang Freya zu kitzeln, aber Emma band definitiv einen Großteil von Freyas Aufmerksamkeit und ihrer Verteidigung. Naja, und als ich Freyas Schuh ein bisschen gelockert hatte, zog ich auch schon an der Hacke und drückte gegen die Spitze und verblüffend leicht flutschte der dann von Freyas Fuß. :)
So leicht tatsächlich, dass ich bei Freyas zweitem Schuh wirklich nur die Schleife/den Knoten öffnete, ihn aber ansonsten nicht weiter lockerte. Und hier musste ich dann schon stärker ziehen, spürte aber auch, dass Freya gar nicht so viel Halt im Schuh hat. Und im Prinzip war es hier dann ein durchgehender starker Zug und ich hatte auch hier Freyas ausgezogenen Schuh in der Hand. :D
Ich denke, es lag vor allem an zwei Dingen: Zum einen trug Freya auch diese Schuhe eher locker geschnürt und sie trug auch nicht ihre Nike-Socken, die ja etwas dicker sind, sondern wieder dünnere Obstsocken. Diesmal dunkelgraue, die mit Erdbeeren in einem relativ kräftigen rot und grün gemustert waren und sich doch gut von dem dunkelgrau abhoben. Ich weiß nicht, aber irgendwie mag ich diese Obstsocken immer sehr an ihr. :)
Mit Freyas Schuhen trat ich jetzt den Rückzug an und setzte mich wieder auf meinen Platz neben Nadine. Emma stellte ihre Kitzelversuche dann auch direkt ein. Freya zeigte sich jetzt erstmal "empört" gegenüber Emma, dass sie mich unterstützt hat. Und Emma verstand schon, dass Freya es nicht ernst meint, erklärte ihr dann aber trotzdem, warum mein Schuhklau an ihr gerechtfertigt war und sie mir deshalb geholfen hatte. Und Freya hörte sich das alles geduldig an und stimmte Emma auch zu, dass mein Schuhklau berechtigt war, meinte am Ende aber trotzdem, dass sie sich vermutlich meine Schuhe holen wird. Emma informierte sie dann darüber, dass aber zumindest heute nichts daraus wird, weil Nadine und sie auf mich (und meine Schuhe) aufpassen werden. <3
Naja, auf Freya wirkte diese Ansage aber nicht wirklich abschreckend. Sie schien das ganze eher als Herausforderung zu sehen und meinte dann auch zu Emma: "Und wenn ich mich hier jetzt einfach unter den Tisch begebe, wie genau verhinderst du das dann?" Emma zögerte da, aber Nadine warf sofort ein: "Na, sie kitzelt dich. Das hat doch eben schon super funktioniert." "Aha, ok", erwiderte Freya, grinste Emma nochmal herausfordernd an und setzte dann dazu an sich unter den Tisch zu begeben. Und Emma zögerte auch hier erst kurz und löste es dann auch nicht mit Kitzeln, sondern eher mit einer Art Umarmung von der Seite. Freya war da schon mit ihrem Oberkörper so halb unter der Tischplatte und anscheinend war es für sie keine angenehme Körperhaltung, denn sie meinte direkt zu Emma, dass ihr das wehtut und sie wieder hochkommt. Emma entschuldigte sich dann auch sofort, aber Freya meinte direkt, es sei nicht schlimm gewesen - und unternahm sofort den nächsten Versuch unter den Tisch zu kommen. :D Aber Emma bekam sie diesmal schneller umarmt und Freya musste wieder abbrechen.
Sie überlegte dann kurz und meinte schließlich in einem gespielt-vernünftigen Tonfall zu Emma: "Ok, ich sehe ein, dass ich so nicht weiterkomme. Daher, folgender Vorschlag: Würdest du mich unter den Tisch lassen, wenn ich Regina vorher verspreche, dass ich ihr nicht ihre Schuhe ausziehen werde?" Emma dazu: "Ähm, also wenn das für Regina ok ist, dann... passt das, denke ich." "Sehr schön", sagte Freya und in meine Richtung, "Also, Regina, wie siehts aus?" "Ist für mich ok", antwortete ich und, naja, ich ahnte natürlich schon, was Freya vorhat. Nadine auch. Emma hingegen nicht. :) Freya versprach mir jetzt, dass sie mir nicht meine Schuhe ausziehen wird und sagte dann lächelnd zu Emma: "Ich würde mich dann jetzt unter den Tisch begeben, wenn du keine Einwände hast." "Nein... alles gut", antwortete die zögerlich und schaute leicht verwirrt zu Nadine und mir, als wolle sie fragen: Wisst ihr, was sie unter dem Tisch will? Naja, und Nadine und ich lächelten beide nur aufmunternd zurück: Denn ja, wir hatten beide eine sehr genaue Vorstellung davon, was Freya unter dem Tisch will. :)
Tatsächlich zuckte Emma kurz darauf zusammen und schaute panisch unter den Tisch! Ich riskierte da auch einen Blick und sah, wie Freya sich einfach schräg vor Emma gesetzt hatte und ihr seelenruhig den rechten Chuck öffnete. :) Emma beließ es aber bei einem kurzen Blick unter den Tisch und schaute jetzt überfordert zu Nadine und mir. Sie saß auch ganz starr da und wehrte sich überhaupt nicht. Und vor allem: Sie errötete wirklich sehr, sehr stark. Nadine und ich bemühten uns dann beide ihr ein möglichst gutes Gefühl zu geben und Nadine redete ihr eher allgemein gut zu, während ich mich bewusst umschaute, ob irgendjemand in der Bib zu uns schaut und als ich mir sicher war, dass das nicht der Fall ist, gab ich das auch so an Emma weiter. Und sie sagte immer noch kein Wort, aber nickte so leicht und schaute schon immer noch mulmig, aber lächelte auch so leicht dabei. Das war schon irgendwie wieder sehr cute. <3
Es dauerte auch gar nicht so lang, da zuckte sie nochmal leicht zusammen und ich hörte auch leise dieses Schaben von Stoff über Stoff - und einen Moment später tauchte Freya dann auch schon mit Emmas rechtem Chuck in der Hand wieder unter dem Tisch auf. :) Ich warf dann nochmal einen Blick unter den Tisch und sah, dass Emma ihren Sockfuß erstmal auf ihrem verbliebenen Chuck abgestellt hatte. Sie trug hellgraue Socken mit dunkelgrauer Hacke und Spitze sowie einem großen gelben Ring vorne auf dem Spann. Auch die mochte ich irgendwie. :)
Naja, Emma wirkte gerade am Anfang schon noch sehr verkrampft und wir fragten sie dann auch, ob wir das hier irgendwie einfacher für sie machen können. Und sie meinte dazu, es würde ihr helfen, wenn wir uns ein bisschen umsetzen. Das taten wir dann auch und sie tauschte mit mir den Platz und Freya mit Nadine. Dadurch saß Emma jetzt am Fenster und nicht mehr am Gang und konnte auch besser in den Raum hineinschauen, anstatt ihn im Rücken zu haben. Und es war ihr eben auch wichtig gewesen, weiterhin neben Freya zu sitzen. <3
Ich glaube, das war auch ganz gut so, denn Freya redete ihr jetzt auch nochmal gut zu und war gefühlt wesentlich besser darin als Nadine oder ich Emma auf andere Gedanken zu bringen. Und was einfach auch wieder so unfassbar cute war: Ich hab keine Ahnung, wann sie damit angefangen haben oder wie lange sie so saßen, aber als ich zwischendurch von einem Bücherregal zu unserem Tisch zurückkam, hatten sie ihre inneren Sockfüße übereinander gelegt. <3 Also Emma hatte ihr rechtes Bein ein bisschen schräg in Richtung Freya ausgerichtet und Freya ihr linkes in Richtung Emma und Emmas rechter Fuß stand dann ganz normal auf dem Boden und Freya hatte ihren linken Fuß auf Emmas Spann abgelegt. Als würden die zwei halt mit ihren Sockfüßen Händchen halten, awwwwww. <3
Naja, Freya hat ja gern ein bisschen körperliche Nähe und ich könnte mir vorstellen, dass dieser Kontakt auch Emma in der Situation sehr gut getan hat. :) Ansonsten ist im Grunde nicht mehr viel passiert. Kurz bevor wir gegangen sind, habe ich Freya ihre Schuhe halt wiedergegeben und sie Emma ihren Chuck und sobald die beiden ihre Schuhe wieder anhatten, sind wir dann raus aus der Bib.
Deswegen, was den Schuhklau bei mir im Freundeskreis anging, war das eine sehr ereignisreiche Woche. Und seitdem waren wir auch wieder häufig in der Uni-Bib, aber es ist rein gar nichts mehr passiert. Dabei war es Anfang der Woche drauf noch nicht so brutal heiß wie jetzt, aber selbst da lief dann nichts mehr. Naja, und seit Hitzebeginn sind wir halt alle ziemlich träge und bis auf Freya trugen wir jetzt, wo es so heiß war auch offene Schuhe (in denen wir logischerweise barfuß sind). Von daher wäre ein Schuhklau da ja sowieso nicht reizvoll für mich gewesen, aber diese Hitze machte mich eh auch so träge, dass ich auch so da keine Motivation gehabt hätte, denke ich. Und jetzt sind wir schon wieder (mehr oder weniger) in der Klausurvorbereitung, deshalb mal schauen, ob da noch was passiert dieses Semester. Das einzig gute ist noch, dass Emma mittlerweile mit ihrer Bachelorarbeit fertig ist! :)
Öhm, dann würde ich jetzt noch darauf eingehen, wie sich die Sache zwischen Basti und mir so entwickelt hat. Ich versteh auch, dass du da neugierig bist, aber würde das jetzt doch eher etwas allgemeiner halten. :) Ganz kurz nur zu unserer Analyse-Runde: Ganz unabhängig von dem was wir da konkret besprochen haben, fand ich es auch an sich einfach richtig schön, dass ich mittlerweile meine Mädels habe mit denen ich solche Gespräche führen kann. Allein mit den beiden zusammenzusitzen und das Date mit Basti nochmal durchzugehen und halt auch meine ganze Freude und Begeisterung mit den beiden teilen zu können war einfach mega schön! <3 Und ehrlich gesagt war es auch ein sehr gutes Bonding-Erlebnis für uns drei, weil Emma halt noch nie eine Beziehung hatte und dann sehr viele grundsätzliche Fragen gestellt hat, wie z.B. woran ich merke, dass ich für Basti etwas anderes als Freundschaft empfinde, woran man einen "guten Mann" erkennt und solche Sachen. Und das war einerseits gut für mich, weil ich dann auch selbst nochmal grundsätzlicher über das ganze nachgedacht habe, aber natürlich auch gut für Emma und wir haben bestimmt ein Drittel der Zeit damit verbracht ihr alles Mögliche in dem Bereich zu erklären bzw. unsere Erfahrungen und Ansichten mit ihr zu teilen. Das war auch irgendwie richtig schön. :) Naja, zur tatsächlichen Analyse hat Nadine dann aber schon deutlich mehr beigetragen als Emma. :D Auch da werde ich jetzt nicht ins Detail gehen, aber allgemein gesagt: Nadine ist es immer wichtig zu schauen, ob das was Basti zu mir sagt und die Art wie er sich tatsächlich verhält zusammenpasst. Ist ja eigentlich ein sehr simples Konzept, aber sie hatte da doch noch viele gute Ansatzpunkte. Und nur soviel: Basti ist da schon sehr gut bei weggekommen. <3
Worüber wir natürlich auch geredet haben, war mein Schachspiel gegen Basti und der schuhlose Rückweg. Da war auch unser Konsens, dass ich diese ganze Schuhklau-Sache nicht zerreden, sondern eher mit subtilen Provokationen/Andeutungen arbeiten sollte. Und wir waren uns auch einig, dass ich am besten möglichst schnell handeln sollte, solange er unseren Schach-Spaziergang noch gut im Gedächtnis hat.
Zusammen mit Freya haben wir das ganze dann auch nochmal besprochen und ich fand es schon ein bisschen lustig, weil ihr erster Vorschlag so ein bisschen in die Richtung ging, in die du auch gedacht hast. Denn sie meinte direkt: "Trete ihn doch einfach." :D Ich habe mich dann aber doch erstmal für ein anderes Vorgehen entschieden, dass ich vor allem mit Nadine abgestimmt habe. Und das sah vor, dass ich mit ihm in ein Café gehe, wir uns gegenüber setzen, ich ein Bein über das andere schlage und dann einfach mit dem Fuß meines überschlagenen Beins sein Knie berühre. Das hat soweit auch funktioniert, also wir waren dann kurz darauf zusammen in der Stadt einen Kaffee trinken, saßen uns dabei auch gegenüber und ich musste mich schon relativ weit nach vorne auf meinen Stuhl setzen, um an sein Knie ranzukommen, aber auch das hat soweit geklappt und ich habe meinen Fuß dann an seinem Knie so leicht auf und ab bewegt. Und er hat auch wahrgenommen, dass ich das tue und es auch kommentiert und es gefiel ihm auch gut, nur: Er hat nicht geschnallt, was ich eigentlich von ihm will in dieser Situation, aahhh! Naja, und ich selbst war halt auch ein bisschen blockiert in der Situation, weil ich halt die ganze Zeit im Kopf hatte: Regina, bleib subtil und mach es nicht zu offensichtlich, dass du gerne deinen Schuh loswerden würdest! Ich hatte halt schon Ideen, was ich zu ihm sagen könnte, dass er es vielleicht doch noch checkt, aber irgendwie habe ich dann doch nichts zu ihm gesagt, weil ich mir nicht sicher war, ob ich es damit nicht doch zu offensichtlich mache. Und dazu gesellten sich dann noch andere Gedanken, wie ob es ihm vielleicht hier im Café zu öffentlich ist und solche Sachen und irgendwann habe ich mich dann auch einfach wieder normal hingesetzt und diesen Versuch damit abgebrochen.
Danach hatte ich dann erstmal keinen neuen Plan gefasst und dachte mir eher, wenn sich mal eine Gelegenheit ergibt, die dann spontan zu nutzen. Naja, und ein paar Tage später ergab sich dann auch eine entsprechende Gelegenheit, oje. :D Da war ich abends bei ihm und als ich dann so gegen 23 Uhr gegangen bin, hat er angeboten mich auf meinem Heimweg zu begleiten, damit ich auch sicher ankomme. <3
Allein hätte ich einfach die StraBa genommen, aber zu zweit haben wir uns dann zu Fuß auf den Weg gemacht. Das ist nämlich auch sehr praktisch: Wir mögen beide Spaziergänge. :) Und gerade da, wo es noch nicht so warm war wie jetzt, war das einfach super angenehm und ein echt guter Ausklang für unseren gemeinsamen Abend.
Naja, und unterwegs alberten wir schon ein bisschen rum und neckten uns gegenseitig. Irgendwie waren wir beide sehr gelöst, es war halt schon ein sehr schöner Abend gewesen und jetzt noch dieser Spaziergang durch die nächtliche Stadt, das hatte schon was. :) Und in diesem Setting hatte ich jetzt auch viel eher das Gefühl, ihn so ein bisschen in Richtung Schuhklau stoßen zu können. Tatsächlich befolgte ich dann auch Freyas Ratschlag und, naja, reagierte auf seine Neckereien hin und wieder mit spielerischen Tritten. Und eigentlich ist das nicht so wirklich meine Art, aber hier jetzt fühlte sich das doch einigermaßen organisch für mich an. Bastis erste Reaktionen auf meine Tritte waren übertriebene Schmerzenslaute, aber einmal hob er mich auch einfach an der Hüfte hoch und drehte sich mit mir schnell im Kreis. Das kam ziemlich unerwartet und ich habe da auch nur ziemlich überrascht gekreischt, oje. :D
Aber eigentlich wollte ich ihn ja zum Schuhklau provozieren. Und ich dachte mir dann, dass das am ehesten funktionieren sollte, wenn ich ihn nochmal an unseren Schach-Spaziergang erinnere. Ich meinte daher dann zu ihm: "Schade, dass wir kein Schachbrett dabeihaben. Jetzt würde ich dich bestimmt schlagen." "Wir können jederzeit anhalten und per App spielen", antwortete er. Ähm, mit diesem Vorschlag hatte ich nicht gerechnet und sagte dann schnell: "Das ist doch nicht dasselbe!" "Wohl doch nicht so siegessicher", meinte er lachend dazu. Dafür fing er sich einen weiteren leichten Tritt. :) "Du musst doch zugeben, dass als wir bei mir spazieren waren, es viel schöner war mit einem richtigen Brett zu spielen als per App", sagte ich dann.
"Ja, das war schon deutlich besser", stimmte er mir zu, lachte dann aber kurz und ergänzte: "Wobei das beste an dem Spaziergang schon der Rückweg war." Und ich dachte mir nur: YES! :D Aber einen Moment später auch: Oje, was sag ich denn jetzt dazu?! Etwas überfordert meinte ich dann nur: "Ich fand den auch sehr schön." "Das habe ich gemerkt", erwiderte er sofort. Ähm, ich war dann doch direkt sehr verlegen und murmelte nur: "Vielleicht können wir diesen Rückweg ja auch noch ein bisschen schöner machen?" Und er: "Also doch ein Spiel per App?" Und so wie er es sagte, glaube ich schon, dass er ein Spiel mit Schuhen als Einsatz meinte, aber trotzdem dachte ich mir im ersten Moment nur: Wir hatten es doch schon fast!!! Du kannst dir meine Schuhe einfach so nehmen, auch ohne Spiel!!! Aaaahhh!!! Ich antwortete dann auch erstmal nicht und er zog mich erneut auf mit: "Oder hast du doch zu viel Angst davor zu verlieren?" "Vor einer Partie Schach habe ich nie Angst", meinte ich schließlich dazu. "Aber vielleicht ja davor, nochmal deine Schuhe zu verlieren", erwiderte er. "Offensichtlich nicht", sagte ich und gab ihm einen weiteren leichten Tritt, traf ihn knapp unterhalb seines Gesäßes. Er verstand dann auch sofort, was ich ihm damit sagen wollte und meinte herausfordernd: "Mach das nochmal." :)
"Kein Problem", erwiderte ich gespielt-trotzig und trat ihn erneut. Da ich ja nun mal deutlich kleiner bin als er, musste ich halt nach oben treten und da das etwas umständlich ist, war meine Bewegung auch nicht ganz so schnell. Basti hingegen reagierte blitzschnell und fing mein Bein ab, als es noch in der Aufwärtsbewegung war! Er machte dann auch einen kleinen Schritt von mir weg und hielt mich jetzt am ausgestreckten Bein am Knöchel fest, während ich auf meinem anderen Bein balancierte und ehrlicherweise ziemliche Probleme hatte, das Gleichgewicht zu halten. "Basti, nein! Das ist unfair!", protestierte ich, insgeheim gefiel mir diese Situation aber richtig gut und ich war da auch schon wieder ziemlich aufgeregt, oje. :D Ich denke, Basti verstand das auch, jedenfalls sagte er grinsend: "Du wolltest es doch so." Naja, und ihm gefiel diese Situation definitiv auch. Denn er machte sich jetzt erstmal einen Spaß daraus, mein ausgestrecktes Bein leicht nach links und rechts zu bewegen und mich damit aufzuziehen, wie ich damit struggle mein Gleichgewicht zu halten. Ich protestierte da auch verbal weiter, mochte es aber auch selbst sehr. :)
Ich konnte auch nicht lange mein Gleichgewicht halten und ging gefühlt nach weniger als einer Minute zu Boden. Aber gut, ich hatte meinen Sturz kommen sehen und es war dann eher so ein schnelles Setzen, bei dem ich mich auch rechtzeitig mit den Armen auf dem Boden abstützen konnte. Nur: Mein eines Bein war ja weiterhin zu Basti ausgetreckt und er hielt es auch immer noch am Knöchel fest! "Da strahlt sie wieder", neckte er mich. "Tu ich doch gar nicht!", widersprach ich instinktiv, fühlte aber auch, wie ich da erst recht rot anlief, oje. <3 Alibimäßig versuchte ich mich jetzt auch mit meinem Bein freizuzappeln, aber das führte nur dazu, dass ich meinen Knöchel ein bisschen nach links und rechts bewegen konnte, bevor Basti mich besser im Griff hatte und mich jetzt auch weiterhin mit einer Hand am Knöchel festhalten konnte.
Und dann begann er auch schon mit seiner anderen Hand die Schleife meines Sneakers zu öffnen! Und danach den Knoten! Und danach zog er auch schon an der Hacke meines Schuhs und ja, der saß noch relativ fest, aber ich spürte auch, wie er mir langsam vom Fuß rutschte und dann war es nur noch dieser letzte Ruck, ich spürte diesen leichten Luftzug und der Schuh war aus! Und in mir setzte das so viele Glücksgefühle frei! Endlich mal wieder so ein Schuhklau! Endlich mal wieder diese ganzen Emotionen von Ausgeliefertsein und eigener Verwundbarkeit haben, aber jetzt halt auf Basti gerichtet, für den ich romantische Gefühle habe! Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich es sagen soll, aber ich fühlte mich irgendwie ihm gegenüber offengelegt und sah ihm dann aber auch an, dass er mich auch in dieser Situation mag bzw. er mindestens mal glücklich darüber ist, dass ich so glücklich bin und das fühlte sich einfach sehr gut für mich an. :)
An Socken trug ich da wieder weiße Nike-Socken, ehrlich gesagt auch wieder in Kombination zu einer schwarzen Stoffhose. Und ich sah auch, wie er jetzt einen Blick auf meinen kleinen weißen Sockfuß warf. Wobei ich da jetzt aber auch nicht zu viel reininterpretieren würde.
Ich selbst rappelte mich jetzt schnell wieder auf und meine Freude über den Schuhklau zeigte sich unter anderem auch dadurch, dass ich jetzt einfach sehr viel kindische Energie in mir hatte. :D "Gib mir meinen Schuh zurück!", meinte ich einfach hoffnungslos übermotiviert zu ihm und wartete ehrlich gesagt nicht mal seine Antwort ab, sondern ging direkt auf ihn los, um meinen Schuh zurückzuerobern, oje. Basti war davon etwas überrascht und es entwickelte sich so ein Handgemenge zwischen uns, wo wir beide an meinem ausgezogenen Schuh zerrten, aber er fing dann quasi sofort an zu lachen, weil ich trotz meiner ganzen Energie nicht wirklich ein Gegner für ihn war, er mich aber auch da wieder ziemlich niedlich fand. <3 Und auch wenn ich nicht wirklich eine Chance hatte, rangen wir doch relativ lange um meinen Schuh (gefühlt mehrere Minuten), bis Basti schließlich den Move brachte gegen den ich quasi nichts mehr tun konnte: Er machte eine ruckartige Bewegung, sodass ich kurz keine Hand am Schuh hatte - und hielt ihn dann schlicht hoch. "Das ist unfair!", protestierte ich auch hier und versuchte auch an ihm hochzuspringen, um meinen Schuh zu erreichen. "Das ist Notwehr!", erwiderte er lachend und bewegte seinen Arm zusätzlich etwas, damit ich es noch ein bisschen schwerer hatte. Naja, und meine Energie war dann doch relativ schnell aufgebraucht und ich musste erstmal wieder zu Atem kommen.
Als er sah, dass ich meine Versuche fürs Erste aufgebe, machte er einen kleinen Schritt von mir weg und fragte mich erstmal lachend: "Was habe ich da denn bitte entfesselt?" "Mich", antwortete ich fest, war aber schon auch sehr verlegen dabei. "Wow", sagte er dann nur, wirkte auf mich aber auch ganz glücklich mit dem, was er da entfesselt hatte, hihi. :D Er sagte dann auch noch ein paar andere Dinge zu mir und ich zu ihm, aber das bleibt besser zwischen uns beiden. <3
Jedenfalls fragte er mich schließlich, ob wir weitergehen wollen und wir waren da eh noch im Flow, daher setzte ich mich da jetzt einfach im Schneidersitz auf den Boden, verschränkte meine Arme und meinte schmollend zu ihm: "Nein, so kann ich nicht weitergehen. Mit einem Schuh wäre ich ja die ganze Zeit nur am Humpeln." "Also doch ein kleines Jura-Prinzesschen", zog er mich dann erstmal auf, "Ist sich sogar zu fein, hier mit einem Schuh rumzulaufen." "Hey!", gab ich dann gespielt-empört zurück, "Dünnes Eis - oder muss ich dich erst wieder treten?" "Das kannst du gern nochmal versuchen", erwiderte er lachend, meinte dann aber gespielt-ernst: "Aber natürlich hast du recht: Bei einem Schuh besteht einfach eine zu große Verletzungsgefahr, falls du umknickst. Und das sollten wir wirklich nicht riskieren." "Freut mich, dass du endlich Vernunft annimmst", antwortete ich dann im gleichen Tonfall und, naja, dann ging Basti auch schon vor mir in die Hocke, zog mein eines Bein vor und öffnete mir auch meinen verbliebenen Schuh. :)
Diesmal nahm er sich auch ein bisschen mehr Zeit und ich hielt jetzt auch einfach still. Wir kicherten nur beide ziemlich und machten so kurze Bemerkungen wie "Danke, dass du mich von diesem Verletzungsrisiko befreist" - "Keine Ursache". Der Schuh war dann schließlich ausreichend gelockert und Basti hielt mich wieder mit einer Hand am Knöchel fest, während er mit der anderen an der Hacke des Schuhs zog. Und einen starken Zug von ihm später, spürte ich nochmal diesen leichten Luftzug und war jetzt komplett schuhlos. :)
Ich streckte beide Sockfüße dann einmal kurz durch, als Basti gerade hinschaute und ließ mir dann von ihm aufhelfen. Er fragte erneut, ob wir weitergehen können und diesmal bejahte ich. Den Rest des Wegs ging ich jetzt sockig, während er meine Schuhe trug und wir unterhielten uns jetzt halt weiter, meistens schon in diesem eher verspielten Modus, manchmal aber auch ein bisschen ernster. Was das Thema Schuhklau angeht, kamen wir da auf dem Weg eigentlich nur noch einmal drauf, als er mich fragte: ". Aber gehe ich recht in der Annahme, dass es dir gefällt, wenn ich dir deine Schuhe ausziehe?" Das fiel aber eh in einen eher verspielten Teil unseres Gesprächs und ich antwortete daher nur "Vielleicht", musste dabei aber selbst lachen. Er meinte dann nur: "Ok, verstehe." Und ich war mir in dem Moment nicht sicher, ob oder wie viel er wirklich verstanden hat, aber es war mir im Grunde auch egal. Denn ich dachte mir nur: "Auch wenn er es nicht verstanden hat - egal! Wichtig ist doch, dass er heute direkt bereit war, mir meine Schuhe auszuziehen und es ihm auch gefallen hat! Und auch wenn ich ihn noch hundertmal in so eine Situation bringen muss, damit er es versteht, dann mache ich das halt!" <3
Bei meiner WG angekommen, hat er mir dann meine Schuhe wiedergegeben, wir haben uns nochmal geküsst und voneinander verabschiedet, naja, und dann hat er sich wieder auf den Weg gemacht. Und alles in allem war es einfach total schön und erinnerte mich im Nachhinein auch ein bisschen an den einen Nachhauseweg von dir und Nikki, von dem du hier mal berichtet hast. Gefühlt hattet ihr da einen ähnlichen Vibe und das war sicher auch sehr schön. :)
Naja, und letzte Woche gab es dann noch ein weiteres Erlebnis, von dem ich gern berichten würde. Und das war Anfang der Woche (also noch bevor es so gottlos heiß wurde) beim Schachtreff.
Und zwar hatte ich mir für diesen Schachtreff vorgenommen, ihm eine Revanche vorzuschlagen. Also nochmal um unsere Schuhe zu spielen, aber diesmal halt in einem Modus, wo wir fünf Partien spielen und derjenige gewinnt, der am Ende mehr Punkte hat (bei einem Remis bekommt üblicherweise jeder einen halben Punkt, bei einem Sieg bekommt der Gewinner einen und der Verlierer keinen). Und ich hatte mir halt gedacht, ihn beim Spielen nochmal so ein bisschen zu teasen wie bei meinem Versuch im Café. Ich hatte zu dem Zeitpunkt aber auch schon deine Nachricht gelesen und die Idee ihn beim Schachspielen mal zu treten, fand ich auch sehr spannend. Generell da auch einfach mal Danke für deinen Input! :)
Nadine hielt die Idee nochmal mit ihm um meine Schuhe zu spielen und ihn dabei etwas zu teasen für sehr gut und wir hofften beide so ein bisschen, dass er dann vielleicht auch im Nachhinein checkt, was ich bei meinem Versuch im Café eigentlich von ihm wollte. Was die Umsetzung anging, sahen wir auch nicht wirklich Probleme. Deshalb richtete sich in der Vorbereitung unser Fokus vor allem auf mein Outfit, oje. :)
Naja, und Nadine ist eh immer dankbar für jeden Vorwand, um mal mit mir shoppen zu gehen, deswegen ließ ich mich am Montag nochmal von ihr in die Stadt schleifen und von ihr beraten. Beide waren wir uns einig, dass es ein eher klassisches Schach-Outfit werden soll, also komplett in schwarz-weiß gehalten und etwas gediegener als sonst. Für die konkrete Umsetzung war ich aber wirklich dankbar sie dabei zu haben, weil sie einfach bei der Auswahl einzelner Teile wesentlich besser darin ist abzuschätzen, ob die am Ende zu einem stimmigen Gesamtoutfit passen als ich. Und sie kennt mich halt auch gut genug, dass sie selbst vorgeschlagen hat, dass wir erstmal mit den Socken/Strümpfen anfangen und uns dann um das restliche Outfit kümmern. <3
Tatsächlich hat allein das dann auch schon sehr lange gedauert, weil ich unbedingt eine schwarz-weiß gemusterte Strumpfhose ausprobieren wollte, aber dann nicht wirklich eine gefunden habe, die mir vom Muster her gut gefallen hat. Wir haben dann letzten Endes eine Notlösung umgesetzt und zwar schwarze Overknee-Strümpfe mit kleinen weißen Punkten drauf und weiß abgesetztem Zehen- und Hackenbereich. Die sind auch aus einem eher dünnen Material und ich fand vor allem die Größe der Punkte (so 5 mm Durchmesser) bei denen echt gut. Denn bei den Strumpfhosen, die wir gesehen hatten, waren die entweder riesig oder viel zu klein. Und ich mochte auch, dass Zehen- und Hackenbereich ebenfalls in weiß sind, das fand ich irgendwie besser als komplett schwarz. Und das Punktemuster zieht sich halt auch über den gesamten Strumpf, also im Fußbereich auch über den Spann und die Sohle. Auch das gefiel mir sehr gut. Deswegen, auch wenn es eine Notlösung war, konnte ich im Endeffekt sogar fast besser damit leben als wenn wir meine ursprüngliche Idee umgesetzt hätten. :) Kombiniert habe ich das dann mit einem schwarzen Rock, der knapp über meinen Knien endet, aber schon noch so lang ist, dass man die Overknee-Strümpfe auch für eine Strumpfhose halten könnte. Das war mir schon irgendwie wichtig, dass da keine Haut zwischen Strümpfen und Rock zu sehen ist, sondern der Rock das obere Ende der Strümpfe vollständig verdeckt. Mein Oberteil war dann im Grunde ein kurzärmliges Basic-Teil in weiß mit schwarzen Querstreifen. Hier hatte ich eigentlich erst vor eins in Schachbrett-Optik zu nehmen, war dann im Nachhinein aber doch froh, dass Nadine mir das ausgeredet hat. :) Schuhe habe ich mir auch neu zugelegt, aber aus Budget-Gründen halt Second Hand. Die hier kommen sehr gut hin (Link: https://www.deichmann.com/de-de/p/graceland-stiefelette-schwarz-97763) und gefallen mir wirklich gut. Nadine mochte die auch und, naja, auch hier war ich im Nachhinein froh, dass sie mir meine anfängliche Idee einfach meine schwarzen High-Tops dazu zu tragen ausgeredet hat. Denn als ich vor dem Aufbruch zum Schachtreff mit dem fertigen Outfit bei uns in der WG vor dem großen Spiegel stand, sah ich ihren Punkt ("Du kannst zu einem klassischen Schach-Look keine Sneaker tragen!") schon sehr. :) Und alles in allem war ich mit diesem Outfit schon sehr zufrieden, aber trotzdem auch ein bisschen nervös, als ich mich jetzt nochmal so im Spiegel sah. Gerade diese gepunkteten Overknee-Strümpfe waren für mich halt schon etwas Neues und einerseits gefielen mir die auch richtig gut, andererseits hatte ich irgendwie auch Angst, dass ich mit denen lächerlich aussehen könnte. Nadine meinte zwar, dass die aus ihrer Sicht schon ein bisschen verspielt sind, aber dadurch das Outfit eher auflockern und, naja, auch zu mir als Person passen. Emma fand auch, dass mir das Outfit insgesamt gut steht, sie bemängelte nur, dass ihrer Ansicht nach der Bezug zu Schach zu gering ist. Aber gut, damit konnte ich leben. Nadine hat mir dann noch mit meinem Make-up (nix wildes, nur ein bisschen die Lippen und Augen betont) und meiner Frisur geholfen (geflochtene Zöpfe links und rechts aus meinen vorderen Strähnen, die dann hinten zu einem Zopf zusammenlaufen; Emma war auch sehr einverstanden damit, weil die Zöpfe quasi eine "Krone" bilden und aus ihrer Sicht dann wieder sehr gut zum Thema Schach passten) und damit war ich dann auch bereit für den Schachtreff. :)
Auf dem Weg dahin war ich dann aber doch wieder ziemlich nervös und so sehr ich Emma auch liebe, sie ist wirklich nicht gut darin mich in solchen Situationen zu beruhigen, oje. :D Normalerweise ist der Schachtreff in einem Seminarraum, aber schon in der Woche davor hatten wir draußen auf Bierzelt-Garnituren gespielt, die jetzt im Sommer eigentlich immer vor dem Gebäude stehen.
Es waren auch schon ein paar Leute da, als wir ankamen, darunter auch Basti. Und... ah, das war dann schon irgendwie süß, denn als er mich auf sich zukommen sah, stutzte er erst kurz, musterte mich dann nochmal komplett von oben bis unten und wirkte schon sehr begeistert, hihi. Und als Emma und ich ihn erreicht hatten, meinte er auch direkt zu mir: "Wow, du siehst... schachig aus!" "Ich weiß", antwortete ich betont gelassen - während Emma jetzt kurz mit ihm darüber diskutierte, ob der Bezug zu Schach nicht zu gering ist, um mein Outfit als "schachig" zu bezeichnen. Und das war schon lowkey witzig, weil man Basti halt schon sehr angemerkt hat, dass diese Frage für ihn komplett unerwartet kam, er sich dann aber auch bemühte seine Aussage sachlich zu begründen. :D
Wir haben dann noch ein paar Minuten gewartet, bis Emmas Spielpartner auch da war (irgendwie ist der Schachtreff mittlerweile doch sehr in feste Paarungen zerfallen) und haben uns dann zu viert an die hinterste Bierzeltgarnitur gesetzt. Ich saß dann mit Emma auf einer Bank und Basti mit Emmas Spielpartner auf der anderen. Zwischen uns war der Tisch und "damit sich jeder gut auf sein Spiel konzentrieren kann", haben wir uns dann jeweils an die Enden der Bänke gesetzt. Und das war an sich einfach ein sehr gutes Setup: Da war es an der frischen Luft halt noch angenehm warm und nicht so heiß wie jetzt und ich fand es auch gut, Emma weiterhin bei mir zu haben, aber auch mit ein bisschen Abstand, um etwas Privatsphäre mit Basti zu haben. :)
Als wir jetzt mehr für uns waren und uns gegenüber saßen, machte er mir dann auch erst nochmal ein etwas persönlicheres Kompliment für mein Outfit als "schachig", zog mich dann aber auch direkt wieder auf, indem er meinte, dass ich für ihn heute zum ersten Mal so aussehe, wie eine Jura-Studentin. Worauf ich dann erwiderte, dass er für mich immer so aussieht wie jemand, der PoWi studiert und er nur "Autsch, das hat gesessen" meinte. Und ich weiß nicht, aber irgendwie hatten wir mehr als sonst so eine flirty Spannung zwischen uns, bei der es mir irgendwie aber auch sehr leichtfiel schlagfertig und selbstbewusst zu sein.
Und es ist eigentlich so gar nicht meine Art, aber ich gab mich dann auch eher etwas unnahbar und fragte ihn betont kühl: "Also Basti, du weißt, warum wir heute hier sind?" "Ich dachte, um Schach zu spielen", antwortete er. "Ganz genau", stimmte ich ihm zu, "Aber nicht nur. Ich hoffe für dich, dass du gut in Form bist. Denn heute wird einiges auf dich zukommen." "Ok, und was?", fragte er und wirkte dabei auf mich neugierig, aber schon auch ein bisschen nervös. Ich hob dann meine Hand und spreizte meine Finger ab, um ihm eine fünf anzuzeigen und sagte: "Fünf Spiele. Und wer am Ende mehr Punkte hat, gewinnt." "Und was kriegt der Gewinner?", fragte er. "Die Schuhe des Verlierers", antwortete ich, "Und zwar für immer." Gott, so im Rückblick klingt das schon sehr cringe, aber in der Situation selbst fühlte ich mich sehr wohl damit und Basti stieg halt auch sofort drauf ein und meinte grinsend: "Hast du dir das auch gut überlegt?" "Ja. Ich werde gewinnen. Und diesmal wirst du deine Schuhe verlieren, nicht ich", antwortete ich überzeugt, insgeheim aber eher in der Absicht ihn zu provozieren. Basti meinte dazu nur: "Wir werden sehen." "Werden wir", bestätigte ich auch hier wieder sehr entschlossen und Basti schaute mich dann schon ein bisschen so an, als sei er sich nicht sicher, ob ich nicht doch irgendeinen Trumpf in der Hinterhand habe.
Ich selbst freute mich schon sehr darüber, ihn ein bisschen aus dem Konzept gebracht zu haben und gab mich jetzt auch weiterhin selbstbewusst, z.B. als wir nach dem Zufallsprinzip die Farben verteilten, ich weiß bekam und zu ihm meinte, dass er schon so gut wie verloren hat. Da meinte er wieder nur "Wir werden sehen", wirkte aber auch wieder ein bisschen besorgt.
Ich spielte dann auch nicht meine Standard-Eröffnung, sondern etwas, das ich seltener spiele und er reagierte darauf mit normalen/vernünftigen Zügen. Trotzdem kommentierte ich seine Züge mit skeptischen Blicken oder auch mal einem mitleidigen Kopfschütteln. Und ich war selbst überrascht, aber er ließ sich tendenziell davon verunsichern! Denn ich merkte schon an seinem Zeit-Management, dass er viel zu lang über seine Züge nachdenkt. Er schien zu denken, dass ich irgendeine Art von Falle vorbereitet habe, dabei hatte ich nichts!
Naja, und als weitere Ablenkungs-Maßnahme schlug ich jetzt noch mein rechtes Bein über das linke und begann mit meinem rechten Fuß ihn sanft gegen sein Knie zu treten oder dort etwas entlangzufahren. Also ziemlich genau, wie im Café. Und er zog mir zwar nicht den Schuh aus, aber es zeigte schon Wirkung. Denn als ich ihn ein paar Mal am Knie berührt hatte, stockte er und schaute kurz unter den Tisch, aber dann direkt zu mir und meinte grinsend: "Unfair. Einfach unfair. Wie soll ich mich denn da bitte konzentrieren?" Ich zuckte nur mit den Schultern und antwortete unschuldig: "Was kann ich denn dafür, wenn der Tisch so schmal ist?" Er seufzte, musste aber auch kurz lachen. "Du kannst ja auch einfach aufgeben", schlug ich vor und berührte ihn da nochmal sehr bewusst mit meinem Fuß in der Kniegegend. "Das würde dir so passen, was?", erwiderte er, wirkte aber auch ein bisschen belustigt. "Ist deine Entscheidung, aber die Uhr tickt", antwortete ich betont gleichgültig. Beide schauten wir dann zur Schach-Uhr, die bei ihm weniger als 2 min. anzeigte und etwas über 6 min. bei mir. Die Stellung auf dem Brett war aus meiner Sicht ausgeglichen, aber dennoch seufzte Basti jetzt nochmal und meinte dann zu mir: "Na schön, ich gebe auf. Dieses Spiel geht an dich." Ich war darüber schon sehr happy und als wir uns die Hand gaben, meinte ich zu ihm "Hab dir ja gesagt, dass ich gewinnen werde" und grinste ziemlich breit. :D
Basti stand dann tatsächlich erstmal kurz auf und ging ein paar Schritte auf und ab, wie um sich zu beruhigen. Anscheinend hatte ich ihn doch sehr aus dem Konzept gebracht, denn als er sich wieder setzte, sagte er schließlich zu mir: "Es ist so unfair von dir, mich zu sowas herauszufordern, wenn du so dabei aussiehst. Damn!" "Oh, willst du mich jetzt etwa auf mein Äußeres reduzieren?", neckte ich ihn. Und er dann: "Nein. Aber ich finde schon, dass du heute einfach sehr gut aussiehst. Also sonst auch immer, aber heute einfach nochmal anders." Und er ergänzte dann noch: "Und ganz ehrlich: Diese leicht arrogante Art von dir habe ich echt nicht kommen sehen, aber irgendwie... finde ich die auch ziemlich heiß. Nur mal so nebenbei gesagt."
Das ist tatsächlich ein Kompliment, das ich so auch noch nie bekommen habe. Und in dem Moment selbst, konnte ich das gar nicht so wirklich einordnen, war aber erstmal glücklich darüber. :) "Vielleicht bin ich ja doch ein eingebildetes Jura-Prinzesschen", erwiderte ich dann grinsend und er nur: "Hin und wieder hätte ich da kein Problem mit." Ok, gut zu wissen. <3
"Dann bist du also bereit für das nächste Spiel?", fragte ich ihn herausfordernd. "Bin ich", bestätigte er, "Und nur so: Diesmal wirst du verlieren." "Ach wirklich? Ich denke nicht. Aber schön, dass wenigstens du an dich glaubst", erwiderte ich sarkastisch. "Wir werden sehen", antwortete er, grinste diesmal aber sehr siegessicher dabei. "Werden wir", stimmte ich zu und grinste genauso. Ich hatte ja eh nichts zu verlieren und gerade nach seinem Kompliment einfach sehr viel Spaß daran, ihn mit dieser leicht arroganten Art etwas anzustacheln. :)
Logischerweise hatte er jetzt weiß und genau wie ich in Spiel 1 wählte er eine eher exotische Eröffnung. Ebenfalls genau wie ich in Spiel 1, kommentierte er jetzt auch meine Züge, sowohl mit Blicken, aber auch mit kurzen Kommentaren wie einem skeptischen "Hm" oder "Ah". Ich ließ mich davon aber nicht einschüchtern und machte es genauso. :D
Naja, und genau wie in Spiel 1, begann ich auch jetzt wieder mit meinem rechten Fuß leicht an seinem Knie/Unterschenkel entlangzufahren. Nur hatte er anscheinend genau darauf gewartet! Denn als er jetzt seinen Zug beendete und die Schach-Uhr betätigte, beugte er sich direkt danach leicht vor und griff sich mit seiner rechten Hand meinen rechten Schuh an der Hacke! Sofort schaute ich erschrocken zu ihm und er meinte nur grinsend: "Ist irgendwas? Deine Uhr tickt, du solltest besser schnell deinen Zug machen." Und ich war da im ersten Moment doch ein bisschen überfordert, weil ich damit nicht gerechnet hatte und jetzt panisch nach einer schlagfertigen Erwiderung auf seine Aussage suchte, aber gleichzeitig auch versuchte, einen möglichst guten Zug zu machen! Aber da meine Zeit gerade lief, priorisierte ich dann erstmal den Zug und schaute wieder aufs Brett. Nur öffnete der Mistkerl genau in diesem Moment mit seiner anderen Hand den RV meiner Stiefelette! Erneut schaute ich dann kurz zu ihm, jetzt halt doch schon eindeutig peinlich-berührt, oje. "Ich warte immer noch auf deinen Zug", sagte er und ich schaute schnell wieder aufs Brett, konnte dabei aber kein bisschen ausblenden, wie er meinen Schuh weiterhin an der Hacke festhielt und dieser sich schon jetzt merklich lockerer anfühlte. Ich griff dann schließlich auch nach einer Figur und genau in dem Moment, wo ich sie anhob, um sie zu bewegen, zog er an der Hacke meines Schuhs: Es war nur ein kurzer Zug, aber mein Schuh war trotzdem sofort aus! :)
Und irgendwie war dieser plötzliche Wechsel von "Ich habe meinen Schuh an und die Figur steht noch auf dem Brett" zu "Ich habe die Figur in meiner Hand, aber mein Schuh ist aus" ein ganz komisches Gefühl und ich bekam da richtig Gänsehaut! Als ich die Figur dann wieder aufs Brett gestellt hatte, vergas ich auch die Schach-Uhr zu betätigen und Basti wies mich auch nicht sofort darauf hin, sondern grinste mich erstmal ein paar Sekunden lang an, bevor er zu mir sagte: "Hast du nicht was vergessen?" "Hm?" "Schachuhr?" "Oh, klar", meinte ich und drückte super verlegen auf die Uhr, oje. <3
Meinen ausgezogenen Schuh stellte Basti neben sich auf die Bank und erledigte seinen eigenen Zug dann demonstrativ in Sekundenschnelle. Ich selbst brauchte für meinen eigenen Zug aber wieder deutlich länger und zog jetzt auch erstmal meine Füße zu mir zurück, stellte den schuhlosen auf meiner verbliebenen Stiefelette ab. Naja, und Basti? Der erledigte seinen Zug wieder sehr schnell und ich schaffte es über das ganze restliche Spiel nicht, mich wirklich zu beruhigen, patzte ein paar Züge später schwer und wurde schließlich von ihm mattgesetzt.
Damit stand es jetzt 1:1 zwischen uns und jetzt musste ich mich erstmal kurz wieder sammeln. Für Spiel 3 schlug er dann vor, dass wir diesmal spielen und dabei nicht reden oder uns sonst irgendwie ablenken. Ich war damit einverstanden und Spiel 3 spielten wir dann beide sehr konzentriert. Ich hatte jetzt wieder weiß und er schwarz, aber es war eines dieser Spiele, wo ich gar nicht so genau sagen könnte, wann etwas schiefgelaufen ist. Aber spätestens im Endspiel wurde mir bewusst, dass seine Position einfach deutlich besser ist. Ich spielte natürlich trotzdem weiter, aber als mehrere Züge später klar war, dass er dieses Spiel gewinnen wird, gab ich auf. Das ist manchmal schon sehr frustrierend im Schach, wenn man eigentlich das Gefühl hat, keinen wirklichen Fehler gemacht zu haben, aber trotzdem das gesamte Spiel über nie eine Chance hatte (bzw. keine gesehen hat) das Spiel zu gewinnen.
Damit führte Basti jetzt mit 2:1 und außerdem: Emma und ihr Spielpartner hatten gewartet, bis wir mit unserem Spiel fertig waren und sprachen uns jetzt auf meinen fehlenden Schuh an! Naja, Emma war natürlich voll über alles informiert, aber ihr Spielpartner war schon neugierig, wie das passiert war und wir erklärten ihm dann, dass Basti und ich heute mit unseren Schuhen als Einsatz spielen, um es interessanter zu machen. Er fand das tatsächlich ziemlich lustig und fragte Emma, ob sie nicht auch auf sowas Lust hätte! Aber sie meinte direkt sehr entschieden: "Nein, auf keinen Fall!" :D Für mich kam diese Ablehnung wenig überraschend, aber ihr Spielpartner war glaube ich schon etwas erschrocken über ihre sehr deutliche Reaktion. Aber gut, die beiden haben dann kurz darauf auch weitergespielt und soweit ich das sagen kann, war da alles wieder ganz normal zwischen den beiden.
Bei Basti und mir hingegen stand ja Spiel 4 an und er ließ es sich nicht nehmen, mich freudig grinsend darauf hinzuweisen, dass er ja jetzt einen Matchball hat. Meine Antwort darauf war ein betont kühles: "Wenn das so ist, werde ich dieses Spiel nicht wieder einfach nur still dasitzen." "Oha", meinte er grinsend und ich: "Ja, mach dich besser auf ein paar Ablenkungen gefasst!" "Gib ruhig alles, was du hast", sagte er und beide grinsten wir uns so herausfordernd an. Die Motivation war einfach voll da! :D
Spiel 4 hatte er wieder weiß und eröffnete dementsprechend die Partie. Beide gingen wir jetzt wieder dazu über die Züge des anderen zu kommentieren, anfangs vor allem wieder mit Blicken und kurzen Kommentaren, aber mit zunehmender Spieldauer auch längeren Aussagen wie "Du glaubst ernsthaft, dass das ein guter Zug war???" - oder manchmal lachten wir den Zug des Gegners auch einfach aus. :D Und ich schlug während dieses Spiels halt auch wieder mein rechtes Bein über das linke und trat jetzt ab und zu mit meinem bestrumpften Fuß leicht gegen sein Knie/Unterschenkel oder bewegte ihn dort auf und ab. Ich hatte auch so ein bisschen darauf gehofft, dass er sich vielleicht nochmal meinen Fuß greift und mich dort vielleicht kitzelt oder sowas in die Richtung. Aber das passierte nicht. Dafür grinste er häufiger zufrieden zu mir, wenn ich ihn mal wieder mit meinem Fuß traf oder meine Bewegungsrichtung änderte. Deswegen, das hat ihm schon auch gefallen, denke ich. :)
Spiel 4 an sich war aber eher unspektakulär. Wir tauschten relativ schnell, relativ viel Material ab und er versuchte dann gar nicht mehr wirklich auf Sieg zu spielen, sondern bot mir sofort ein Remis an. Das lehnte ich ab und sein nächstes Remis-Angebot auch, aber bei seinem dritten Remis-Angebot war die Stellung einfach so tot, dass ich es annahm. Nach Punkten stand es damit 2,5 : 1,5 für ihn. Mit einem Sieg im letzten Spiel könnte ich damit noch insgesamt ein Unentschieden holen. Wir redeten dann auch kurz darüber, was wir dann machen und einigten uns für den Fall auf ein entscheidendes Spiel mit 3 Min.-Zeitlimit.
Aber gut, das würden wir ja nur brauchen, falls ich Spiel 5 gewinne. Immerhin: Ich hatte jetzt wieder weiß, war voll motiviert und konnte gefühlt eh nur gewinnen! Auch bei diesem Spiel machten wir uns wieder über die Züge des anderen lustig und ich versuchte auch wieder ihn mit meinem schuhlosen Fuß abzulenken. Aber ich glaube nicht, dass es wirklich Einfluss auf sein Spiel hatte. Er wirkte auf mich einfach zufrieden mit der Situation und seinem Spiel. :) Tatsächlich entwickelte sich unser Spiel zu einer sehr geschlossenen Position und da geht es dann eigentlich immer darum, das richtige Setup zu finden, um die Position aufzubrechen und Fortschritte zu machen. Und wenn ich gegen Emma spiele, fühle ich mich in diesen Positionen eigentlich immer sehr wohl, aber gegen Basti habe ich da bisher eher schlechte Erfahrungen gemacht, oje. Und im Endeffekt war ich dann einfach so darauf bedacht, die Position nicht vorschnell zu öffnen, dass ich dann komplett von Basti überrascht wurde, der plötzlich seinerseits die Position öffnete! Nach dem Spiel meinte er dann auch zu mir, er habe da gar nicht weiter drüber nachgedacht, sondern es einfach getan und sich gedacht, dass er es im worst case vermutlich schon schaffen würde, zumindest ein Remis zu halten. Aber im Spiel selbst verkaufte er mir das halt mit viel Selbstvertrauen als gut durchdachte Strategie und ich geriet dann schon ein bisschen in Panik, auch weil das ja unser Entscheidungsspiel war! Mein Spiel wurde dann auch ziemlich fahrig und rückblickend betrachtet gab ich das Spiel eigentlich völlig unnötig aus der Hand, aber im Spiel selbst schaffte ich es auch wegen des Zeitdrucks einfach nicht mich zu sammeln. Als meine Lage dann schon ziemlich aussichtslos war, bot Basti mir schließlich ein Remis an. Ein geschenktes Unentschieden wollte ich aber nicht haben und lehnte es aus Prinzip ab. Außerdem war es für den Ausgang unseres 5er-Matches ohnehin egal, ob dieses Spiel Remis oder mit meiner Niederlage endet. Wir haben dann noch ein paar Züge gespielt, aber wie gesagt war die Position ziemlich aussichtslos, und ich habe dann letzten Endes aufgegeben. Somit hatte Basti unser Match mit 3,5 : 1,5 gewonnen! :)
Wir redeten dann kurz allgemein über die Spiele, bis er nach einer kurzen Pause grinsend zu mir meinte: "Tja, das war wohl nichts." Ich sagte dazu nichts, aber zog meine Beine zu mir zurück, schaute gespielt-vorwurfsvoll zu ihm und verschränkte die Arme. Basti amüsierte das aber eher und er fuhr fort: "Wie war das noch? Die Schuhe des Verlierers? Für immer?" Ich schwieg weiter und setzte mein Schmollen fort, war innerlich aber aufgeregt, wie er jetzt weitermachen wird. :) Als Nächstes hob er demonstrativ meinen rechten Schuh über die Tischkante und meinte: "Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber das hier ist nur ein Schuh, oder? Es ging ja aber schon um beide, oder???" Breit grinsend schaute er zu mir, aber ich sagte immer noch nichts. Es ging dann auch eine Zeit lang so weiter, dass er mich aufzog und ich schmollte, aber schließlich meinte er dann "Man sagt ja, dass Juristen nicht gut rechnen können, aber 1+1 solltet ihr doch schon noch schaffen", was ich dann doch nicht auf mir sitzen lassen konnte und trocken erwiderte: "1+1 ist 2." "Vollkommen richtig", sagte er und schien sich zu freuen, dass ich jetzt wieder mit ihm rede. Er hielt dann erneut meinen Schuh über die Tischkante und sagte zu mir: "Und wenn du ursprünglich zwei Schuhe hattest und ich jetzt einen davon hier bei mir habe, wie viele schuldest du mir dann noch?" "Einen", antwortete ich mit ziemlich trockenem Mund. Er nur: "Wärst du dann bitte so lieb?" Ich gab ihm dann nochmal diesen gespielt-vorwurfsvollen Blick, seufzte aber kurz darauf resignierend und streckte schlicht mein linkes Bein zu ihm aus. Er musste kurz lachen, als er verstand, was ich von ihm erwarte und, naja, mein Schmollen konnte ich dann auch nicht mehr so wirklich aufrechterhalten, weil ich einfach zu verlegen war, oje. <3
Er umfasste mein Bein dann leicht am Knöchel, öffnete vorsichtig den kurzen RV und zog dann auch gefühlt sehr langsam und sanft an der Hacke des Schuhs. Dennoch rutschte mir die Stiefelette praktisch ohne Widerstand über Hacke und Spann und einen Moment später war ich auch diesen Schuh los. :)
Er stellte jetzt meine beiden Schuhe neben sich auf die Bank, während ich meine Beine zu mir zurückzog. Normalerweise hätte ich jetzt vermutlich ein Bein zu mir auf die Bank gezogen oder mich in den Schneidersitz gesetzt, aber durch den Rock war beides nicht möglich und so ließ ich meine Beine jetzt einfach weiterhin von der Bank baumeln, legte dabei aber einen Fuß so leicht auf den anderen. Zu dem Zeitpunkt wäre der Schachtreff regulär in gut 15 min. vorbei und wir entschieden uns dann dafür nicht nochmal ein neues Spiel anzufangen. Aber da Emma und ihr Spielpartner noch in einer Partie waren, entschieden wir uns jetzt dazu, einfach den beiden noch zuzuschauen. Wir rückten daher beide an das andere Ende unserer jeweiligen Bank, sodass ich jetzt direkt neben Emma saß und er neben ihrem Spielpartner. Die beiden unterhielten sich eh immer sehr ausgiebig während ihrer Partien (meistens trashtalk :D), daher gaben wir jetzt auch direkt unsere Einschätzung zu der Position ab. Es war eh offensichtlich, dass Emma hier deutlich die Nase vorn hatte. Ohne ihr konkrete Tipps zu geben, habe ich sie dann angefeuert und Basti machte bei ihrem Spielpartner dasselbe, aber im Endeffekt wischte Emma den Boden mit ihm. :D Wobei die Gesamtstatistik zwischen den beiden anscheinend sehr ausgeglichen ist.
Als deren Spiel rum war, waren beide auch sehr neugierig wie das Match zwischen Basti und mir ausgegangen war und auch hier zeigte Basti dann stolz meine Schuhe vor. Emma und ihr Spielpartner riskierten dann auch beide mal einen Blick unter den Tisch, oje. :D Ich war dann ehrlich gesagt aber auch sehr froh, dass Emma nicht irgendwelche Aussagen darüber machte, wie gut mir solche Situationen ja gefallen, sondern eher normale Sachen sagte wie, dass ich bestimmt mein bestes gegeben habe und sowas in die Richtung.
Emmas Spielpartner verabschiedete sich auch wenig später und dann waren wir nur noch zu dritt. Emma fragte dann, ob wir jetzt auch gehen. Hier machte Basti dann den Vorschlag, dass ich noch mit zu ihm kommen könnte uuuund damit war ich sehr einverstanden! Es tat mir nur etwas leid für Emma, dass sie jetzt allein den Rückweg zu unserer WG machen musste. Aber sie war fine damit und nachdem wir uns von ihr verabschiedet hatten, packte Basti meine Schuhe in die Tasche zu seinem Schachbrett und wir machten noch eine kurze Abschiedsrunde an den restlichen Tischen, wo noch gespielt wurde. Das war auch nochmal aufregend für mich, weil mehreren da durchaus auffiel, dass ich keine Schuhe anhatte! Gesagt hat dazu aber niemand was, dafür spürte ich dann aber einige Blicke auf mir, als wir uns von den Tischen entfernten und Hand in Hand zur StraBa-Haltestelle gingen.
Auch unterwegs und beim Warten an der Haltestelle trafen wir da auf Leute und ich erntete auch weitere Blicke, aber gesagt hat niemand was zu mir. Trotzdem war auch das einfach eine sehr aufregende Zeit für mich! Gerade halt auch jetzt mit Rock und diesen hohen gepunkteten Strümpfen war das einfach nochmal was anderes für mich als sonst "normal" mit Socken. Irgendwie fühlte ich da dieses positive peinlich-berührtsein nochmal stärker. Gleichzeitig fühlte ich mich mit Basti an meiner Seite aber auch sehr sicher. <3 Deswegen, das war einfach eine sehr nice Erfahrung für mich. Und manche schauten schon ein bisschen irritiert zu mir, die meisten aber eher beiläufig und eine, die ungefähr so alt sein müsste wie wir, schaute uns nur so an, als würde sie uns für ein ziemlich süßes Pärchen halten. Das war irgendwie auch sehr nice. :)
So viel war aber gar nicht los, der Schachtreff ist ja immer unter der Woche abends. Und in der Bahn schnappten wir uns dann einen freien Vierer. Wir setzten uns nebeneinander und ich streckte meine Beine zu den gegenüberliegenden Sitzen aus, legte dort meine Füße ab. Was mir hier auch nochmal sehr positiv auffiel, war die weiß abgesetzte Hacke und Spitze der Strümpfe und dass das Punktemuster auch über den Spann geht. Ich mochte das vom Look her so gerne in der Situation! :)
Basti nahm mich so leicht in den Arm und wir redeten dann nochmal über unsere einzelnen Spiele. Naja, und was auch ganz praktisch war: Durch meine Sitzhaltung waren meine Füße quasi permanent in seinem Blickfeld und er äußerte sich dann auch einmal kurz zu meinen Strümpfen. Er meinte, es passt nicht zu meinem restlichen Outfit, dass die im Zehenbereich weiß sind, fand aber auch genau das irgendwie niedlich. Mehr hat er nicht dazu gesagt, aber schon das fand ich eigentlich sehr ermutigend. :)
Ansonsten bleibt nicht mehr viel zu sagen. Wir hatten halt noch einen schönen Rest-Abend und ich habe bei ihm übernachtet. Aber das Thema Schuhklau kam nicht mehr zwischen uns auf.
Darauf kamen wir erst am nächsten Vormittag, als ich von ihm aufbrechen wollte und mir dazu ganz selbstverständlich meine Schuhe anzog, er dann aber grinsend zu mir meinte: "Was machst du da? Das sind doch meine." "Hä? Das sind doch meine", erwiderte ich, aber er dann: "Schon vergessen? Ich habe die doch gestern 'für immer' gewonnen." Ähm, ehrlich gesagt hatte ich das mit dem "für immer" beim Schachtreff tatsächlich improvisiert und realisierte erst jetzt, was das eigentlich bedeutet! Ich sah dann bestimmt auch ziemlich erschrocken aus und Basti sagte lachend: "Keine Sorge, ich schenk sie dir." "Danke", meinte ich doch ziemlich erleichtert, denn mein Plan war von seiner Wohnung aus direkt in die Uni-Bib zu fahren und mich dort mit den anderen zu treffen. "Versuch nur, sie nicht wieder zu verlieren, ok?", zog er mich auf. "Das kann ich dir nicht versprechen", erwiderte ich lachend, küsste ihn zum Abschied und brach dann auf. <3
Puh, und damit wäre dieser Beitrag dann auch endlich am Ende. Wie gesagt war es bei der Hitze doch ein ziemlicher Krampf das alles aufzuschreiben, aber damit seid ihr jetzt auch wieder auf dem aktuellen Stand. Gott, ich bin nur froh, wenn diese Hitze endlich vorbei ist!
Hat sich bei Nikki und dir eigentlich mal wieder was ergeben? :)
@Marlon: Natürlich auch vielen Dank an dich für deine Rückmeldung! Auch wenn es keine konkreten Nachfragen gibt, freue ich mich natürlich immer über positives Feedback und Danke auch für den Glückwunsch! :)
Soweit von mir und liebe Grüße, Regina
|  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  | Hallo Regina,
ich komme mir doof vor, wenn ich meinen Beitrag weiter hochschiebe und dadurch deiner weiter rutscht, obwohl du hier so ausführlich geschrieben hast, deshalb melde ich mich einmal. :D
Meine Gefühle beim Schuhklau sind schon andere, aber du beschreibst deine Emotionen schon wirklich toll, das macht es für mich trotzdem nachvollziehbar und spannend zu lesen. Es ist außerdem interessant zu erfahren, dass es deine Sicht auf dieses Thema auch gibt. Ich finde es spannend, dass so etwas bis vor kurzem total an mir vorbeigegangen ist und dann für dich und sicher auch andere schon lange so eine Bedeutung hat.
Auf jeden Fall hätten da meine früheren Freunde zu dir gepasst. Obwohl es aus deiner Erzählung heraus sich so anhört, als habe Basti das auch verstanden, dass er dir mit dem Schuhe klauen einen Gefallen tut. Ich wünsche Mal viel Glück in der Hinsicht und natürlich ganz allgemein auch. ;)
Eine Frage habe ich dann doch an dich, fällt mir ein, wenn ich sowieso schreibe: Stört dich das Laufen auf Socken so gar nicht? Ich meine nicht wegen Peinlichkeit, aber die paar Male, die ich auf härterem Boden ein Stück ohne Schuhe laufen musste, fand ich das unangenehm bis schmerzhaft. Vielleicht hatte ich einfach Pech? Hattest du sowas noch nie?
LG Carla |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  | Hallo Carla,
nett von dir! :D
Ich habe deine Beiträge auch gelesen und fand die auch interessant. Nur konnte ich zu deiner Frage nicht wirklich was beitragen. Ich steh ja selbst grad erst am Beginn meiner 2. Beziehung jemals und weder Tim noch Basti hätten von sich aus damit angefangen, mir die Schuhe wegzunehmen. Und ich denke gerade jetzt bei Basti ist es für ihn halt vor allem reizvoll, weil er sieht, wie ich darauf reagiere und was es mit mir macht. Das fand ich bei dir auch interessant zu lesen, dass das in deinen bisherigen Beziehungen dann ja quasi umgekehrt war. Also deine Freunde diejenigen waren, denen der Schuhklau etwas gegeben hat und für dich dann eher relevant war, was es in ihnen ausgelöst hat.
Irgendwie ist diese ganze Schuhklausache aber auch ein ziemlich verworrenes Thema. Ich könnte dir selbst nicht mal genau sagen, warum ich diese Dinge dabei empfinde. Es ist halt irgendwie einfach so in mir drin. Deswegen, keine Ahnung warum das bei anderen Menschen so ist und wie weit das verbreitet ist. Da kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen. :)
Zu deiner Frage: Tatsächlich habe ich in dem Bereich eher weniger Probleme, würde ich sagen. Bei dem ersten Mal mit Basti z.B., wo wir bei mir spazieren waren und er mir nach dem Schachspiel die Schuhe ausgezogen hat, da waren wir schon noch ein gutes Stück unterwegs bis wir wieder bei meiner WG waren. Aber da habe ich an Fuß-Schmerzen wirklich gar nichts gespürt. Naja, vermutlich auch, weil das einfach eine sehr frische und intensive Erfahrung war, mal wieder sowas mit jemandem für den ich Gefühle habe zu erleben. Aber auch sonst würde ich sagen, dass mein Hirn da einiges automatisch ausblendet. Ich weiß nicht so ganz wie ich es ausdrücken soll, aber z.B. bei dem Mal, wo er mich nachts nach Hause begleitet hat, merkte ich irgendwann schon, dass es langsam anstrengend wird auf Socken zu laufen, aber irgendwie hat mein Hirn dann nichts mit der Information angefangen. Gefühlt ist mein Fokus in diesen Situationen dann doch eher bei dem, was es emotional mit mir macht als bei dem, was es vielleicht an negativen Auswirkungen auf meinen Körper hat. Und gerade jetzt zuletzt mit Basti war im emotionalen Bereich immer so eine positive Anspannung da und die lässt andere Dinge dann tendenziell in den Hintergrund treten. Deswegen, wenn mir diese ganze Schuhklau-Sache nichts geben würde, wäre es für mich vermutlich auch anstrengender auf hartem Untergrund draußen viel auf Socken zu gehen.
Und Danke noch fürs Glückwünschen! Dir natürlich auch alles Gute in dem Bereich! :)
LG Regina
|  |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  |  | Hallo Regina,
sieht wirklich so aus, dass unsere Situationen fast umgekehrt sind. Deshalb ist es natürlich kein Problem, wenn du zu meinen Fragen nichts beizutragen hast. Dass du nicht erklären kannst, warum du auf eine bestimmte Art empfindest, ist sehr nachvollziehbar.
Verstehe, dann ist es bei dir sowas wie das Adrenalin in der Situation. Das fehlt mir sicher, selbst wenn mir die Reaktion auf meinen Zustand gefällt. Zumindest auf einem Kiesweg hilft mir das nämlich leider gar nicht (Aua!) und auch auf Asphalt war es schnell anstrengend. :D
Gerne! Und selber danke! :)
LG Carla
> Hallo Carla, > > nett von dir! :D > > Ich habe deine Beiträge auch gelesen und fand die auch > interessant. Nur konnte ich zu deiner Frage nicht > wirklich was beitragen. Ich steh ja selbst grad erst am > Beginn meiner 2. Beziehung jemals und weder Tim noch > Basti hätten von sich aus damit angefangen, mir die > Schuhe wegzunehmen. Und ich denke gerade jetzt bei Basti > ist es für ihn halt vor allem reizvoll, weil er sieht, > wie ich darauf reagiere und was es mit mir macht. Das > fand ich bei dir auch interessant zu lesen, dass das in > deinen bisherigen Beziehungen dann ja quasi umgekehrt > war. Also deine Freunde diejenigen waren, denen der > Schuhklau etwas gegeben hat und für dich dann eher > relevant war, was es in ihnen ausgelöst hat. > > Irgendwie ist diese ganze Schuhklausache aber auch ein > ziemlich verworrenes Thema. Ich könnte dir selbst nicht > mal genau sagen, warum ich diese Dinge dabei empfinde. Es > ist halt irgendwie einfach so in mir drin. Deswegen, > keine Ahnung warum das bei anderen Menschen so ist und > wie weit das verbreitet ist. Da kann ich dir leider auch > nicht weiterhelfen. :) > > Zu deiner Frage: Tatsächlich habe ich in dem Bereich eher > weniger Probleme, würde ich sagen. Bei dem ersten Mal mit > Basti z.B., wo wir bei mir spazieren waren und er mir > nach dem Schachspiel die Schuhe ausgezogen hat, da waren > wir schon noch ein gutes Stück unterwegs bis wir wieder > bei meiner WG waren. Aber da habe ich an Fuß-Schmerzen > wirklich gar nichts gespürt. Naja, vermutlich auch, weil > das einfach eine sehr frische und intensive Erfahrung > war, mal wieder sowas mit jemandem für den ich Gefühle > habe zu erleben. Aber auch sonst würde ich sagen, dass > mein Hirn da einiges automatisch ausblendet. Ich weiß > nicht so ganz wie ich es ausdrücken soll, aber z.B. bei > dem Mal, wo er mich nachts nach Hause begleitet hat, > merkte ich irgendwann schon, dass es langsam anstrengend > wird auf Socken zu laufen, aber irgendwie hat mein Hirn > dann nichts mit der Information angefangen. Gefühlt ist > mein Fokus in diesen Situationen dann doch eher bei dem, > was es emotional mit mir macht als bei dem, was es > vielleicht an negativen Auswirkungen auf meinen Körper > hat. Und gerade jetzt zuletzt mit Basti war im > emotionalen Bereich immer so eine positive Anspannung da > und die lässt andere Dinge dann tendenziell in den > Hintergrund treten. Deswegen, wenn mir diese ganze > Schuhklau-Sache nichts geben würde, wäre es für mich > vermutlich auch anstrengender auf hartem Untergrund > draußen viel auf Socken zu gehen. > > Und Danke noch fürs Glückwünschen! Dir natürlich auch > alles Gute in dem Bereich! :) > > LG Regina |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  | Hey,
wie immer spannende Erlebnisse :-) Was mir auffällt: am Ende der Aktionen bekommst Du Deine Schuhe ja immer relativ einfach wieder zurück. Ist das Zufall oder habt ihr das so vereinbart? Gerade bei Deinem Freund Basti würde ich sonst vermuten, dass er sich den Spaß gönnt, Dich mehr zappeln und betteln zu lassen, oder eine gemeine Gegenleistung zu fordern - natürlich nur so schreckliche Dinge wie Küsse oder abends daheim weitere Kleidungsstücke auszuliefern ;-)
g. |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  | Hallo Gaijin,
Danke. :) Also vereinbart haben wir da nichts. Ehrlich gesagt habe ich darüber auch noch nie so wirklich mit ihm geredet. Aber ich habe das Gefühl, er fühlt sich wohler damit, mir die einfach wieder zurückzugeben, also halt ohne Gegenleistung oder sowas in die Richtung.
LG Regina |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  | Hallo Regina,
dann zunächst einmal wieder einen Glückwunsch zur weiteren Entwicklung, die sich in der Zwischenzeit hoffentlich genauso positiv fortgesetzt hat! <3
Das klingt auf jeden Fall nach richtig schönen Erlebnissen, speziell die mit Basti! Ein bisschen lustig fand ich es auch zu lesen, wie du erst erfolglos versucht hast, ihn zum Schuhklau zu animieren, haha! Da musste ich dann auch an ähnliche eigene Erlebnisse denken. Aber letzten Endes hat es dann ja geklappt, das ist das wichtigste. Und ich denke auch, dass er so langsam dann doch schon gemerkt haben sollte, dass dir das ganze ziemlich gut gefällt, immerhin hast du ja nicht einmal wirklich widersprochen. ;-)
Ich finde auch wirklich schön an der Sache, deine eigene Entwicklung über die Zeit ein bisschen nachvollziehen zu können. Der Kampf um deinen Schuh ist ja schon etwas, was zumindest von außen betrachtet wie etwas wirkt, dass du früher vielleicht nicht so gemacht hättest. Also, dass du auch in dem Moment selbst inzwischen wirklich gut in der Lage zu sein scheinst, deine Gefühle anzunehmen und zu genießen und dann eben auch deine Freude an der Situation zu haben, statt in erster Linie überfordert zu sein. Zumindest liest sich das für mich so und das finde ich echt schön! <3
Überhaupt klingt das schon nach einem sehr niedlichen Erlebnis und ja, es hat wohl gewisse Ähnlichkeiten mit der erwähnten Situation zwischen Nikki und mir, haha. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber gerade so Protest oder Betteln wie auch von dir hier mit dem "Gib mir meinen Schuh zurück" rundet das ganze für mich irgendwie nochmal mehr ab, als wenn ich einfach still bin, vielleicht auch, weil ich die Situation dann eben mehr annehme, wenn du verstehst, was ich meine. Jedenfalls hätte ich das schon gern gesehen, hihi!
Dein Outfit beim Schachtreff klingt dann auch schon sehr cute, wenn ich das sagen darf! <3 Und toll, dass du auch da das gewünschte Ziel erreicht hast. Nett von Basti, dass er dir dann deine Schuhe zurückgegeben hat, denn an sich hatte er sie ja wirklich gewonnen. ;-)
Was Nikki und mich angeht, hat sich nicht soooo super viel ergeben. Das hat auch seine Gründe. Ich habe ja geschrieben, dass in letzter Zeit viel bei mir los war und unter anderem haben sich privat ein paar Sachen verändert. Wir sind zwar noch zusammen, aber statt, wie es eigentlich langsam mal an der Zeit wäre, zusammenzuziehen, sind wir aus beruflichen Gründen inzwischen in anderen Bundesländern unterwegs. Das soll zwar kein Dauerzustand sein, aber zumindest in diesem Jahr wird sich das nicht mehr ändern lassen. Natürlich einerseits super ärgerlich, aber bisher kommen wir immerhin deutlich besser damit klar, als ich befürchtet hatte. Logischerweise sehen wir uns dann aber gerade auch deutlich weniger und dann hauptsächlich mal an Wochenenden. In diesem zeitlich begrenzten Raum möchte ich mich dann auch nicht allzu sehr mit dem Schuhklau aufdrängen, das fänd ich irgendwie blöd, sondern einfach die Zeit möglich gut für uns beide nutzen. Daher kommt es wenn dann eher zu kleineren Erlebnissen. Ein für mich wirklich schönes war aber kürzlich dabei, das berichte ich jetzt einmal. :-)
Und zwar war das vor der kürzlichen großen Hitzewelle. Nikki war an dem Wochenende zu Besuch bei mir und erstmal verbrachten wir einfach Zeit miteinander. Für den Sonntag hatten wir uns dann einen Spaziergang etwas weiter draußen in einem Wald vorgenommen. Dort war es angenehm ruhig, es waren kaum Leute unterwegs und wir liefen erstmal ein Stück. Nach einer Weile war ein Erlebnispfad ausgeschildert. Wo welche gibt es ja immer wieder mal in Wäldern, wo es Stellen zum Balancieren oder kurze Kletterstücke etc. gibt. Oft sind die eher für Kinder, aber ich muss gestehen, wenn ich an sowas vorbeikomme, probiere ich es doch schon gerne aus. XD Nikke teilte meine Begeisterung nicht ganz, kam aber natürlich mit.
Auch bei dem Pfad waren dann gerade keine anderen Leute und etwas übermütig bin ich dann auch gleich los. Man musste eine kurze Leiter nach oben und als nächstes folgte eine Art Seilbrücke, wo auf Brusthöhe ein Seil zum Festhalten angebracht war und unten ein weiteres für die Füße. Man sollte sich also quasi seitlich dort entlanghangeln. Ich machte mich bereit und sah zu Nikki, die immer noch unten stand und keine Anstalten machte, mir zu folgen. "Was ist los, keine Lust?", fragte ich. "Mach du mal, ich guck zu", gab sie leicht belustigt über meine Motivation zurück. "Jaja, du bist nur zu ungeschickt!", neckte ich sie und begann den Weg am Seil entlang. "Pfff, nicht so ungeschickt wie du", meinte Nikki und trat näher ans Seil heran.
Das untere der Seile war ungefähr auf ihrer Kopfhöhe. Eigentlich hätte ich wahrscheinlich wissen sollen, in welche Richtung sich das gerade entwickelt. Aber wie gesagt passiert der Schuhklau gerade nicht so mega häufig und in dem Moment war ich wirklich ein bisschen auf diesen Erlebnispfad fokussiert, weshalb mich dann die weitere Entwicklung doch überraschte. XD Zunächst sagte ich erstmal: "Wart's ab, ich schaff das hier locker!" "Achja? Aber dabei ist doch dein Schuh auf", gab Nikki zurück. Und ich schaltete wirklich langsam, denn ich verstand immer noch nicht, was hier gerade passierte und sah einfach irritiert zu meinen Füßen herab. Die sahen beide absolut vernünftig geschnürt aus. . . bis Nikki mit einer Hand den Schnürsenkel des linken Schuhs griff und daran zog.
Sofort spürte ich einen Schauer am ganzen Körper. Von einem Schuhklau derart überrascht zu werden ist zumindest für mich immer noch einmal etwas anderes, als wenn so etwas mehr oder weniger geplant oder provoziert passiert. Fast instinktiv versuchte ich auch meinen Fuß wegzuziehen, aber Nikki reagierte schnell und packte mich an der Ferse. Und so war ich ihr auch direkt ausgeliefert, denn selbstverständlich hatte ich in der Position keinen so guten Halt, dass ich mich großartig hätte freizappeln können. Es war also klar, dass ichb hier keine Chance hatte und diese Erkenntnis ließ mich direkt rot anlaufen.
"Nicht, Nikki", sagte ich ganz kleinlaut und schaute hilflos zu ihr herab. Sie lächelte mir mit einem echten Haifischgrinsen entgegen und machte sich jetzt sichtlich einen Spaß daraus, ganz langsam den Schuh weiter zu öffnen. Passend für die Wanderung trug ich auch meine Wanderschuhe, das sind diese hier: https://www.bergfreunde.eu/vaude-womens-tvl-comrus-tech-stx-multisport-shoes/ Und komplett ausgeliefert musste ich jetzt zuschauen, wie Nikke den linken Schuh immer weiter öffnete, während meine Aufregung immer weiter zunahm. Denn gerade da der Schuhklau momentan nicht so häufig vorkommt, spürte ich in dem Moment auch das Peinlichkeitsgefühl sehr viel mehr, obwohl gerade ja nicht einmal andere Leute anwesend waren. Für mich war es einfach sehr viel intensiver, als seit langem. Irgendwie gefiel mir halt auch die Position sehr gut, so ausgeliefert zu sein und dabei zuschauen zu müssen, wie sie mir langsam den Schuh lockert.
Damit machte Nikki dann auch schnelle Fortschritte. Schließlich war die Schnürung gelöst und auch die obersten Ösen waren frei. Sie zog meinen Fuß nun zunächst nach hinten, also vom Seil weg. Ich versuchte zwar, ihn dagegen zu drücken, aber das war kaum möglich und wieder konnte ich aufgrund meiner Position nicht wirklich viel Widerstand leisten ohne befürchten zu müssen, runterzufallen. Entsprechend löste sich der Fuß schließlich vom Seil und nun zog Nikki an der Hacke nach unten. Fast sofort rutschte der Schuh von meiner Ferse und hing noch kurz über meinem Spann, bevor Nikki ihn nun nach vorne und damit komplett von meinem Fuß zog. Peinlich berührt stellte ich diesen zurück aufs Seil. Ich trug eine gewöhnliche, dünne schwarze Socke ohne irgendwelche Muster. Durch den Stoff hindurch könnte ich jetzt die Windungen des Seils an meiner Sohle spüren, was noch einmal ein ganz neues Gefühl für mich war. Auch fiel mir auf, wie schmal und klein mein Fuß neben meinem verbliebenen, doch sehr klobigen Trekkingschuh aussah.
"Das ist gemein", sagte ich etwas unbeholfen, was Nikki zum Kichern veranlasste. "Nein, das hier ist gemein", gab sie zurück, ließ den Schuh fallen und fuhr mit den Fingerspitzen die ungeschützte Sohle meines Sockfußes entlang. Wie erwähnt bin ich SEHR kitzelig, besonders an den Füßen. Entsprechend kreischte ich auf und zog meinen Fuß vom Seil weg, doch wieder war ich nicht schnell genug für Nikki, die meinen Knöchel erwischte und meinen Fuß zurück zum Seil zog. Mit der anderen Hand begann sie unter meinen Zehen zu kraueln, was mich augenblicklich in heftiges Gekicher ausbrechen ließ. "Nein, nein, nicht auskitzeln, das ist fies, ich fall doch runter!", bettelte ich um Gnade. Doch Nikki grinste weiter vor sich hin und fuhr mit den Fingern meinen Fuß entlang. Immerhin blieb sie fair genug, wirklich nur sehr vorsichtig zu kitzeln, sonst hätte ich aber auch garantiert einen Abgang gemacht. Auch so musste ich mich nach vorne über das Halteseil lehnen und an diesem festklammern, um nicht zu sehr zu wackeln, während sie nun auch über meinen Fußrücken, meine Sohle und meine Ferse kitzelte. Das dauerte wahrscheinlich ein paar Minuten, bis sie schließlich von mir abließ. Ich musste erst einmal kurz verschaufen.
"Fühlst du dich immer noch so geschickt?", fragte sie grinsend, was ich nur mit einem gespielt verärgerten Gesichtsausdruck zurückgab. "Ich zeig's dir schon", meinte ich und machte mich nun ans Weiterhangeln. Natürlich hätte ich aus der Höhe auch abspringen oder zurückgehen können, aber nun gehörte es für mich auch dazu, diesen Pfad eben mit nur einem Schuh zu schaffen. Immerhin hatte ich mit dem Sockfuß eigentlich auch viel besseren Halt als in dem dicken Wanderschuh und hangelte so schnell das Seil bis zum Ende. Als nächstes kam dann ein Abschnitt, wo man hintereinander über einen breiten Baumstamm balancieren musste, was ebenfalls kein Problem war. Wie gesagt, eigentlich war der Parcours schon eher für Kinder gedacht. Dann kamen mehrere Plattformen, bevor es zu einer Art Seilschaukel ging, mit der man auf eine gegenüberliegende Plattform schwingen sollte. Dort angekommen nahm ich das Seil und wollte gerade los, als Nikki noch einmal von unten an meinen Knöchel griff. Bevor ich wirklich viel tun konnte, hob sie meinen Fuß hoch, griff mit zwei Fingern unter den Saum meiner Jeans und in den Bund meiner Socke und zog mir auch diese in einem Ruck vom Fuß.
"Hey! Was soll das denn jetzt noch?", beschwerte ich mich und blickte wieder peinlich berührt auf meinen nun ganz nackten Fuß. "Siehst du gleich", meinte sie nur grinsend. Ich schüttelte den Kopf, entschied aber, schnell weiterzumachen, um nicht vielleicht eine weitere Kitzelattacke ertragen zu müssen. Ich schwang zur anderen Seite und kam zum letzten Hinternis, wo mehrere Stangen über Kopfhöhe angebracht waren, an denen man sich zum Ziel hangeln sollte. Die Ausgangsplattform war hier wohl auch aus Sicherheitsgründen schon deutlich niedriger, wohl eher noch einen halben Meter über dem Boden. Ich griff also die erste Stange und begann meinen Weg hinüber. Ein bisschen anstrengend war es schon, aber ich war eigentlich sicher, dass ich es zur anderen Seite schaffe. Doch etwa auf der Hälfte sah ich plötzlich, wie Nikki ausholte und im nächsten Moment flog ein kleiner Gegenstand auf mich zu! Sie hatte gut gezielt und traf mich direkt im Gesicht. Zwar nicht hart, aber die Mischung aus Erschrecken und Abwehrreflex führte dazu, dass ich die Stange losließ. Ich landete zwar auf meinen Füßen, doch durch den Schwung blieb ich nicht stehen sondern setzte mich im Grunde sehr schnell auf den immerhin sehr weichen Waldboden, während das Miststück neben mir nicht mehr aus dem Lachen herauskam. Iritiert erblickte ich den Gegenstand neben mir und war halb empört, halb konnte ich selbst das Lachen nicht unterdrücken: Sie hatte meine Socke zusammengeknüllt und mich damit abgeworfen.
Unter durchgehendem Meckern griff ich mir die Socke und zog immerhin diese wieder an, dann stand ich auf und forderte meinen Schuh zurück. Aber Nikki machte es mir nicht ganz so einfach, sie hatte ihn in ihren Rucksack gesteckt und rückte ihn erstmal nicht heraus. Also blieb mir nichts anderes übrig, als ihren Vorschlag für ein kurzes Picknick anzunehmen und dieses auf einem Schuh zu verbringen. Erst, als wir dann weitergehen wollten, gab sie ihn mir schließlich zurück. Weiter passierte dann auch nichts, außer dass sie mich immer wieder damit aufzog, wie sie mich von dem Klettergerüst abgeworfen hatte.
So, das war mein aktuellstes Erlebnis. Wie gesagt war es für mich echt mal wieder richtig schön und tatsächlich auch mal wieder was ganz neues. <3
Liebe Grüße Alex |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  | Hi Alex,
Danke dir! <3
Mit Basti läuft es soweit sehr gut und er checkt mittlerweile auch mehr in Sachen Schuhklau, aber seine Eigeninitiative ist da schon noch ausbaufähig. Aber alles in allem sind wir auf einem guten Weg, denke ich. :)
Oh, das ist eine spannende Beobachtung. Mir war das so bewusst bisher gar nicht aufgefallen, aber es stimmt schon, dass ich mich beim Schuhklau mittlerweile anders verhalte. Liegt aber glaube ich auch daran, dass ich in meinem Umfeld so viel Akzeptanz für diese Schuhklausache erfahren habe. Sonst hätte ich jetzt auch gar nicht den Mut, Basti immer wieder zu provozieren, denke ich.
Freut mich für dich, dass Nikki und du immer noch zusammen seid, auch wenn die Umstände aktuell ja anscheinend nicht ganz optimal sind. Ich wünsche euch weiterhin alles Gute! <3
Dein Erlebnis fand ich auch sehr schön! Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es gerade in so einer Situation, wo man sich nicht wirklich gegen einen Schuhklau wehren kann, irgendwie besonders reizvoll ist. Schön, dass Nikki da dann auch die nötige Eigeninitiative hatte, um die Situation zu nutzen. :)
Liebe Grüße, Regina
|  |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  |  | Hallo Regina,
ich nutze einmal deinen letzten Post als Aufhänger. Da es länger nichts von dir zu hören gab, wollte ich mich einmal erkundigen, ob sich etwas in der letzten Zeit in Sachen Schuhklau ereignet hat?
Da du Prüfungen erwähntest und wir uns gerade in der Urlaubssaison befinden, bist du möglicherweise natürlich anderweitig beschäftigt. In dem Fall bitte nicht falsch verstehen, das sei dir natürlich gegönnt.
> Hi Alex, > > Danke dir! 3 > > Mit Basti läuft es soweit sehr gut und er checkt > mittlerweile auch mehr in Sachen Schuhklau, aber seine > Eigeninitiative ist da schon noch ausbaufähig. Aber alles > in allem sind wir auf einem guten Weg, denke ich. :) > > Oh, das ist eine spannende Beobachtung. Mir war das so > bewusst bisher gar nicht aufgefallen, aber es stimmt > schon, dass ich mich beim Schuhklau mittlerweile anders > verhalte. Liegt aber glaube ich auch daran, dass ich in > meinem Umfeld so viel Akzeptanz für diese Schuhklausache > erfahren habe. Sonst hätte ich jetzt auch gar nicht den > Mut, Basti immer wieder zu provozieren, denke ich. > > Freut mich für dich, dass Nikki und du immer noch > zusammen seid, auch wenn die Umstände aktuell ja > anscheinend nicht ganz optimal sind. Ich wünsche euch > weiterhin alles Gute! 3 > > Dein Erlebnis fand ich auch sehr schön! Ich kann sehr gut > nachvollziehen, dass es gerade in so einer Situation, wo > man sich nicht wirklich gegen einen Schuhklau wehren > kann, irgendwie besonders reizvoll ist. Schön, dass Nikki > da dann auch die nötige Eigeninitiative hatte, um die > Situation zu nutzen. :) > > Liebe Grüße, > Regina > |  |  |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Man, hör doch auf, an diese imaginäre Regina zu glauben. Sie ist ein Mann, der hier im Moment nichts postet, weil halt Hochsommer ist und dadurch kaum Kopfkino in dieser Hinsicht stattfindet. @Regina: Wenn Du jetzt (plötzlich) wieder schreibst, ist dies ein weiteres Indiz dafür, das ich richtig liege, denn Deine "Ausreden" von wegen Studistress und Pipapo finden dann seltsamerweise immer dann ein Ende, wenn Dich hier jemand direkt antextet ;-)
Gruß
> Hallo Regina, > > ich nutze einmal deinen letzten Post als Aufhänger. Da es > länger nichts von dir zu hören gab, wollte ich mich > einmal erkundigen, ob sich etwas in der letzten Zeit in > Sachen Schuhklau ereignet hat? > > Da du Prüfungen erwähntest und wir uns gerade in der > Urlaubssaison befinden, bist du möglicherweise natürlich > anderweitig beschäftigt. In dem Fall bitte nicht falsch > verstehen, das sei dir natürlich gegönnt. > > > Hi Alex, > > > > Danke dir! 3 > > > > Mit Basti läuft es soweit sehr gut und er checkt > > mittlerweile auch mehr in Sachen Schuhklau, aber seine > > Eigeninitiative ist da schon noch ausbaufähig. Aber alles > > in allem sind wir auf einem guten Weg, denke ich. :) > > > > Oh, das ist eine spannende Beobachtung. Mir war das so > > bewusst bisher gar nicht aufgefallen, aber es stimmt > > schon, dass ich mich beim Schuhklau mittlerweile anders > > verhalte. Liegt aber glaube ich auch daran, dass ich in > > meinem Umfeld so viel Akzeptanz für diese Schuhklausache > > erfahren habe. Sonst hätte ich jetzt auch gar nicht den > > Mut, Basti immer wieder zu provozieren, denke ich. > > > > Freut mich für dich, dass Nikki und du immer noch > > zusammen seid, auch wenn die Umstände aktuell ja > > anscheinend nicht ganz optimal sind. Ich wünsche euch > > weiterhin alles Gute! 3 > > > > Dein Erlebnis fand ich auch sehr schön! Ich kann sehr gut > > nachvollziehen, dass es gerade in so einer Situation, wo > > man sich nicht wirklich gegen einen Schuhklau wehren > > kann, irgendwie besonders reizvoll ist. Schön, dass Nikki > > da dann auch die nötige Eigeninitiative hatte, um die > > Situation zu nutzen. :) > > > > Liebe Grüße, > > Regina > > |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Nun also das wieder. Warum ist es dir umgekehrt so ein Anliegen, dass Regina hier nichts postet? Die Realität etwaiger Beiträge kann nicht überprüft werden, hinter allen anderen Namen könnten hier ebenso gut andere Personen stehen. Wer oder was befähigt dich, die echten herauszufiltern? Und wer berechtigt dich, diese Ansicht dann wiederholt anderen aufzudrücken?
Ich glaube Regina, aber ich gebe gerne zu, wenn die Erlebnisse hier so detailliert, ausführlich, lesenswert und kreativ ausfallen, spielt es für mich keinerlei Rolle, ob am Ende eine andere Person als die angegebene dahinter steckt. Leute haben offenkundig Spaß daran, diese Beiträge zu lesen, das zeigen bereits vorherige Posts. Was ist nun das Problem? Es nimmt niemandem in diesem Forum etwas weg, erst kürzlich haben komplett unabhängige Diskussionen neben den Threads von Regina stattgefunden. Der Wahrheitsgehalt ist bei diesen nicht mehr oder minder fraglich, weil - nochmal! - der sich in diesem Forum ohnehin nicht prüfen lässt.
Was, also, ist bitte dein Problem? Lass den Leuten doch ihren Spaß!
> Man, hör doch auf, an diese imaginäre Regina zu glauben. > Sie ist ein Mann, der hier im Moment nichts postet, weil > halt Hochsommer ist und dadurch kaum Kopfkino in dieser > Hinsicht stattfindet. > @Regina: Wenn Du jetzt (plötzlich) wieder schreibst, ist > dies ein weiteres Indiz dafür, das ich richtig liege, > denn Deine "Ausreden" von wegen Studistress und Pipapo > finden dann seltsamerweise immer dann ein Ende, wenn Dich > hier jemand direkt antextet ;-) > > Gruß > > > Hallo Regina, > > > > ich nutze einmal deinen letzten Post als Aufhänger. Da es > > länger nichts von dir zu hören gab, wollte ich mich > > einmal erkundigen, ob sich etwas in der letzten Zeit in > > Sachen Schuhklau ereignet hat? > > > > Da du Prüfungen erwähntest und wir uns gerade in der > > Urlaubssaison befinden, bist du möglicherweise natürlich > > anderweitig beschäftigt. In dem Fall bitte nicht falsch > > verstehen, das sei dir natürlich gegönnt. > > > > > Hi Alex, > > > > > > Danke dir! 3 > > > > > > Mit Basti läuft es soweit sehr gut und er checkt > > > mittlerweile auch mehr in Sachen Schuhklau, aber seine > > > Eigeninitiative ist da schon noch ausbaufähig. Aber alles > > > in allem sind wir auf einem guten Weg, denke ich. :) > > > > > > Oh, das ist eine spannende Beobachtung. Mir war das so > > > bewusst bisher gar nicht aufgefallen, aber es stimmt > > > schon, dass ich mich beim Schuhklau mittlerweile anders > > > verhalte. Liegt aber glaube ich auch daran, dass ich in > > > meinem Umfeld so viel Akzeptanz für diese Schuhklausache > > > erfahren habe. Sonst hätte ich jetzt auch gar nicht den > > > Mut, Basti immer wieder zu provozieren, denke ich. > > > > > > Freut mich für dich, dass Nikki und du immer noch > > > zusammen seid, auch wenn die Umstände aktuell ja > > > anscheinend nicht ganz optimal sind. Ich wünsche euch > > > weiterhin alles Gute! 3 > > > > > > Dein Erlebnis fand ich auch sehr schön! Ich kann sehr gut > > > nachvollziehen, dass es gerade in so einer Situation, wo > > > man sich nicht wirklich gegen einen Schuhklau wehren > > > kann, irgendwie besonders reizvoll ist. Schön, dass Nikki > > > da dann auch die nötige Eigeninitiative hatte, um die > > > Situation zu nutzen. :) > > > > > > Liebe Grüße, > > > Regina > > > |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Heul doch irgendwo anders rum aber bitte nicht hier im Forum.
OB die geschichte wahr oder falsch sind ist doch egal... sie lesen sich schön und deswegen werden diese von vielen gerne gelesen.
Nur weil du selbst grade mit deinem Leben unzufrieden bist musst du anderen damit nicht auch den Sack gehen lieber unbekannt |  |  |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Hallo Marlon und restliches Forum,
ja, die Klausurenphase war schon der Hauptgrund dafür, dass ich mich jetzt länger nicht gemeldet hatte. Ich bin jetzt zwar mehr oder weniger in den Semesterferien, aber bevor ich hier jetzt lange um den heißen Brei herumrede: Ich habe für mich beschlossen, hier erstmal nicht mehr zu posten.
Ehrlich gesagt arbeitet es was das angeht schon etwas länger in mir. Ich kann das aktuell auch nicht wirklich besser in Worte fassen, aber schon bei meinen letzten Beiträgen hier fühlte ich mich im Nachhinein irgendwie leer. Und eigentlich hatte ich schon vor zwei Wochen vor, mich mal wieder zu melden, aber dachte mir dann auch: Wozu eigentlich? Denn wenn ich ganz ehrlich bin, gibt mir der Austausch hier im Forum nicht mehr wirklich was. Meine Hauptaustauschpartnerin hier im Forum ist ja Alex und ich mag sie auch nach wie vor. Aber mittlerweile weiß ich halt sehr gut, wie sie in dieser Schuhklau-Sache tickt und sie weiß, wie ich ticke. Und natürlich freue ich mich auch über andere positive Rückmeldungen zu meinen Beiträgen hier im Forum. Aber alles in allem gibt mir der Austausch hier im Forum keinen Mehrwert mehr. Wobei da sicher auch ein Faktor ist, dass ich mittlerweile auch einfach genug Menschen in meinem Umfeld habe, mit denen ich offen über das ganze reden kann.
Deswegen, aktuell habe ich nicht vor, hier nochmal von etwas zu berichten. Ich würde es aber für die Zukunft nicht komplett ausschließen. Vielleicht passiert mir in Zukunft ja doch mal was, wo ich das Gefühl habe es wäre gut, ein paar Meinungen aus dem Forum hier zu haben. Dann würde ich mich auch wieder melden. Aber aktuell macht es aus meiner Sicht, wie gesagt, keinen Sinn.
Am Ende noch kurz @Alex: Ich hoffe, du verstehst meine Entscheidung. Und ich wollte mich auch an dieser Stelle einfach nochmal für deine ganzen Beiträge hier bedanken! Ich fand unseren Austausch hier wirklich sehr schön und wünsche dir für die Zukunft nur das Beste! :) <3
Und noch kurz an das restliche Forum: Überwiegend habe ich die Leute hier im Forum als wertschätzend und tolerant wahrgenommen. Daher auch an euch ein Dankeschön! :)
Liebe Grüße, Regina
|  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Hallo Regina,
dann antworte ich mal direkt. Ich kann dich auf jeden Fall sehr gut verstehen und es freut mich für dich, dass du diesen Austausch nicht mehr "brauchst". Und natürlich wiederholen sich irgendwann dann auch gewisse Dinge, wenn man hier eben nur in einem Forum schreibt. Ich hätte zwar gerne erfahren, wie sich alles weitere bei dir entwickelt, aber da ist das hier dann doch wohl die falsche Plattform und deshalb wünsche ich dir einfach alles Gute. Freut mich sehr, dass dir unser Austausch hier so gefallen hat, das ging mir selbst ganz genauso. <3
Ich denke, ich habe hier dann auch erstmal vermutlich wenig beizutragen. Ähnlich wie nach Lottes Abschied werde ich sicher immer mal wieder reinschauen, aber ehrlich gesagt sind meine Erlebnisse inzwischen auch zu selten, als dass ich viel zu berichten hätte.
Immerhin kann sich dann die Fraktion freuen, die mit unseren Beiträgen eh nichts anfangen konnte. Dann haben sie jetzt ihr Forum zurück. ;)
Liebe Grüße Alex
> Hallo Marlon und restliches Forum, > > ja, die Klausurenphase war schon der Hauptgrund dafür, > dass ich mich jetzt länger nicht gemeldet hatte. Ich bin > jetzt zwar mehr oder weniger in den Semesterferien, aber > bevor ich hier jetzt lange um den heißen Brei herumrede: > Ich habe für mich beschlossen, hier erstmal nicht mehr zu > posten. > > Ehrlich gesagt arbeitet es was das angeht schon etwas > länger in mir. Ich kann das aktuell auch nicht wirklich > besser in Worte fassen, aber schon bei meinen letzten > Beiträgen hier fühlte ich mich im Nachhinein irgendwie > leer. Und eigentlich hatte ich schon vor zwei Wochen vor, > mich mal wieder zu melden, aber dachte mir dann auch: > Wozu eigentlich? > Denn wenn ich ganz ehrlich bin, gibt mir der Austausch > hier im Forum nicht mehr wirklich was. Meine > Hauptaustauschpartnerin hier im Forum ist ja Alex und ich > mag sie auch nach wie vor. Aber mittlerweile weiß ich > halt sehr gut, wie sie in dieser Schuhklau-Sache tickt > und sie weiß, wie ich ticke. Und natürlich freue ich mich > auch über andere positive Rückmeldungen zu meinen > Beiträgen hier im Forum. Aber alles in allem gibt mir der > Austausch hier im Forum keinen Mehrwert mehr. Wobei da > sicher auch ein Faktor ist, dass ich mittlerweile auch > einfach genug Menschen in meinem Umfeld habe, mit denen > ich offen über das ganze reden kann. > > Deswegen, aktuell habe ich nicht vor, hier nochmal von > etwas zu berichten. Ich würde es aber für die Zukunft > nicht komplett ausschließen. Vielleicht passiert mir in > Zukunft ja doch mal was, wo ich das Gefühl habe es wäre > gut, ein paar Meinungen aus dem Forum hier zu haben. Dann > würde ich mich auch wieder melden. Aber aktuell macht es > aus meiner Sicht, wie gesagt, keinen Sinn. > > Am Ende noch kurz @Alex: > Ich hoffe, du verstehst meine Entscheidung. Und ich > wollte mich auch an dieser Stelle einfach nochmal für > deine ganzen Beiträge hier bedanken! Ich fand unseren > Austausch hier wirklich sehr schön und wünsche dir für > die Zukunft nur das Beste! :) 3 > > Und noch kurz an das restliche Forum: > Überwiegend habe ich die Leute hier im Forum als > wertschätzend und tolerant wahrgenommen. Daher auch an > euch ein Dankeschön! :) > > Liebe Grüße, > Regina |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Hallo Regina,
weil hier ja manchmal gemutmaßt wurde, ich sei "unbekannt" und würde massiv Deine/Eure Identität in Frage stellen, möchte ich klarstellen, dass es mir völlig egal ist, ob "Regina" Regina ist oder ein einarmiger Hobbit in Bruchtal. also insofern, musst Du wegen mir auf keinem Fall das Posten hier einstellen! Ich habe am Anfang auch stark mitgelesen und fand die Berichte richtig cool, aber in Korrelation zur wachsenden Länge der Beiträge, nahm auch deren Charme und Treffsicherheit, was die Überschrift des Forums angeht, immer mehr ab. Dies muss man leider sagen und überdies auch, dass man irgendwann das Gefühl hatte, Alex schreibt "ihren Stiefel" runter, um halt was geantwortet zu haben, aber ein echter Mehrwert kam nicht mehr raus...
Trotzdem Danke für Deine Geschichten und die Offenheit, Viel Glück weiterhin, aber für alle verbliebenen Schreiber/innen auch der nett gemeinte Hinweis: Wo Schuhklau draufsteht, sollte es auch primär um "Schuhklau" gehen und nicht nur um Nebenkriegsschauplätze oder Beziehungen ;-)
LG Kai |  |
Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Schuhe klauen / schuhlos ". Die Überschrift des Forums ist "Schuhklau". Komplette Diskussion aufklappen | Inhaltsverzeichnis Forum Schuhe klauen / schuhlos | Forenübersicht | plaudern.de-Homepage
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